PODCAST
Liebkose
by Liebkose
"lasst uns die verhältnisse zum tanzen bringen."--- --- --- --- --- --- --- --- --- --- --- ✮ techno ✪ feminismus Ⓐ antifa ■ empathie 💜 --- --- --- --- --- --- --- --- --- --- --- ☯ contact & booking : [email protected] --- --- --- --- --- --- --- --- --- --- --- // next gigs:tba// gigs & locations played:✮ Schmaus mit Klaus @ Rauchhaus, Berlin✿ about: solidarity @ ://about blank, BerlinⒶ Zeigeist, JK, Berlin✪ Chigal Festival b2b @nathan_die_weise, BrandenburgⒶ Plan:et C ravecage, Kulturkosmos, Meck-Pomm✮ ttt festival, fuxxxbau, Brandenburg✮ Bei Chennie im Nebel b2b @nathan_die_weise, JK, Berlin✿ ChaosCommunicationCongress b2b @neuverboten, 1Komona, Leipzig✿ Zuhause, Berlin✪ ://about blank, Berlin✿ Kulturbotschaft, Berlin✪ Grund Für_WKR, Alte WU, Wien Ⓐ HKW, Berlin☀ Holzmarkt, Berlin✮ Griessmühle, Berlin☸ Rhizom Festival, Rote Fabrik, Zürich✮ Katharsis der Freiräume b2b @Anselmus-Berlin, ZK/U, Berlin☀ Pong Club, Griessmühle, Berlin✮ Vollguter Geme
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Sprachwerkstatt Antifaschismus
Am 18. und 19.07.2025 fand an der Universität der Künste Berlin der jährliche Rundgang statt. Dort präsentietren Studierende ihre künstlerischen Arbeiten am Campus Hardenbergstr. 33 der besuchenden Öffentlichkeit. Im Rahmen des Programmes habe ich als Teil des “Atelier Antifa” am 19.07. um 13:00 Uhr eine Sprachwerkstatt Audio Performance beim We Don't Know Radio im Café Kubik aufgeführt. Das Thema, was ich für diese gewählt habe, lautet: "Antifaschismus". Dazu habe ich 5 Fragen gestellt: 1) Was bedeutet Antifaschismus für dich? 2) Was ist dein Verständnis von einem intersektional ausgerichteten Antifaschismus? 3) Warum sollten sich Menschen in diesen Zeiten antifaschistisch engagieren? 4) Wie sieht deine gegenwärtige antifaschistische Praxis aus? 5) Und was hat Kunst mit Antifaschismus zu tun? Aus den Antworten ist diese Collage entstanden, die ich mit Songs gemischt und im Programm des We Don't Know Radio im Café Kubik gespielt habe. Danke fürs mitmachen und zuhören. Alerta. Alerta. Antifascista. Alle Zusammen gegen den Faschismus.
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Intro/Teaser zur Sprachwerkstatt Antifaschismus
Am 18. und 19.07. findet an der UdK Berlin der jährliche Rundgang statt. Dort präsentieren Studierende ihre künstlerischen Arbeiten am Campus Hardenbergstr. 33 der besuchenden Öffentlichkeit. Im Rahmen des Programmes werde ich als Teil des “Atelier Antifa” am 19.07. um 13:00 Uhr eine Sprachwerkstatt Audio Performance beim We Don't Know Radio im Café Kubik umsetzen. Live-Stream-Link: https://wedontknow.out.airtime.pro/wedontknow_a Das Thema, was ich für diese gewählt habe, lautet: "Antifaschismus". Für die Erstellung der Sprachwerkstatt brauche ich deine Stimme. > 1) Was bedeutet Antifaschismus für dich? 2) Was ist dein Verständnis von einem intersektional ausgerichteten Antifaschismus? 3) Warum sollten sich Menschen in diesen Zeiten antifaschistisch engagieren? 4) Wie sieht deine gegenwärtige antifaschistische Praxis aus? 5) Und was hat Kunst mit Antifaschismus zu tun? Du kannst dir eine oder mehrere Fragen aussuchen, und dazu eine (kurze) Sprachnachricht aufnehmen. Pro Frage bitte nicht länger als 1 min sprechen. Deine Aufnahme kannst du mir schicken oder hier hochladen (bitte achte bei der Aufnahme auf eine ruhige Umgebung!): ---------> https://cloud.udk-berlin.de/s/pfF8gaM63R99FBF <--------- Danke und Alerta. deine Tomate (als Teil des Atelier Antifa beim Rundgang gegen Rechts)
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Radikal Auf Abwegen Mit Durchtriebenen Umwegen (#by2020weriseup)
*** Radikal Auf Abwegen Mit Durchtriebenen Umwegen *** Das Jahr nimmt seinen Lauf. Im ersten Versuch noch mit Emma Goldmann und Vivaldi die dritte Kurve genommen, im zweiten dann durchgefahren bis zur Abhilfe. Auf der Suche ohne Grenzen. #by120weriseup. Wo bin ich? Wie könnt ihr es wagen? Genres und (deren) Grenzen sprengen. Sprachkunst in die Beatstaffelei. Rhytmuswechsel und Kategorienchaos. Sinnhaftigkeit brechen, Strukturgebend die gewohnten Bahnen verlassen. Was ist Kunst? Perfektion? Von welchen Kräften ernährt sich Kreativität? > Klanglandschaften stimmen Stimmungen. Verwerfungen ergeben wiederkehrende Wechselhaftigkeiten. Wo Worte aufhören. Genau hier. So beginnt der Abweg. Eine Dysharmonische Beta. "Hört auf zu arbeiten!" Der nächste Umweg beginnt. Ein neuer Versuch. Ein fortlaufendes Experiment in Auswuchtung. Pragmatisch subversiv schwinged. *Schwungmasse* Putzen wir den Stress aus. Bunte Eskalation. Jetzt. )Andere. )Menschen. )Tanzen.
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Chaos Ballett Music @ HKW (inkl. Erzähl Snippets)
This is the Chaos Musik (including some voice snippets) being used in the Chaos Ballett Performance on 21th of Novembre @ Haus der Kulturen der Welt. More infos to come soon on what is now, next or never. *** PROMO TEXT *** Whatever doesn’t exist either has yet to be or never will. Recognizing and promoting creative processes is the challenge of a future society. How can this be done quite differently than ever before? What can a liberating interpretation of intellectual property look like? Between the rigorous form of ballet and the unpredictability of chaos, the commissioned work by the author and activist Sina Kamala Kaufmann creates possible scenarios for the future. Her as yet unpublished short story focuses on automated logging of altruism by technically recording and evaluating somatic processes. Interactions and responses are captured, made exploitable and recognizable with blockchain-based contracts. Together with colleagues from various collectives, she dances against Artificial Intelligence and structures that are increasingly forcing the artistic and creative onto pathways of the consumable and for a matriarchal society in which caring and creating opportunities for others structure the community. With Deborah Kötting, Thomas Liebkose, Fabian Rack, Veronika Lugitsch, Steffen Greiner, Lena Fritsch, Margarida Isabel de Abreu Neto and others Music by: Thomas Liebkose feat. Kabel Trace & Fabian Rack Tags: artificial intelligence Dance Performance Reading
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Chaos Ballett Music @ HKW
This is the Chaos Musik being used in the Chaos Ballett Performance on 21th of Novembre @ Haus der Kulturen der Welt. More infos to come soon on what is now, next or never. A special thx goes to all artists and their art we* used in this piece. We* are the change. What we* don't solve together, we* won't solve for society. *** PROMO TEXT *** Whatever doesn’t exist either has yet to be or never will. Recognizing and promoting creative processes is the challenge of a future society. How can this be done quite differently than ever before? What can a liberating interpretation of intellectual property look like? Between the rigorous form of ballet and the unpredictability of chaos, the commissioned work by the author and activist Sina Kamala Kaufmann creates possible scenarios for the future. Her as yet unpublished short story focuses on automated logging of altruism by technically recording and evaluating somatic processes. Interactions and responses are captured, made exploitable and recognizable with blockchain-based contracts. Together with colleagues from various collectives, she dances against Artificial Intelligence and structures that are increasingly forcing the artistic and creative onto pathways of the consumable and for a matriarchal society in which caring and creating opportunities for others structure the community. With Deborah Kötting, Thomas Liebkose, Fabian Rack, Veronika Lugitsch, Steffen Greiner, Lena Fritsch, Margarida Isabel de Abreu Neto and others Music by: Thomas Liebkose feat. Kabel Trace & Fabian Rack Tags: artificial intelligence Dance Performance Reading
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Radikale Liebe - Future Party Lab @ ://about blank
Am 16.10. fand die 2019er Neuauflage des Future Party Lab im @about-blank-berlin statt. Das Future Party Lab #2 - Fokuslabor. Ich durfte dabei zum Abend ein fluffig tanzbares Sprachwerkstatt-Set spielen und habe dort bassig einige der Stimmen von Beteiligten, Akteuer*innen und Besucher*innen und ihre Meinung zum Thema "Nachhaltig feiern in der Cluszene" eingespielt und mit Sound unterlegt. Die dazugehörige Sprachwerkstatt könnt ihr hier in voller Länge nachhören: https://soundcloud.com/liebkose/sprachwerkstatt6_future_party_lab
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Sprachwerkstatt#6_Future_Party_Lab
Am 12.Juni fand die 2019er Neuauflage des Future Party Lab statt. Das Future Party Lab #1 - Impulslabor. Ich durfte wieder mit dabei sein, und hab in diesem Rahmen mit Beteiligten, Akteuer*innen und Besucher*innen gesprochen und ihre Meinung zum Thema "Nachhaltig feiern in der Cluszene" aufgezeichnet. Und dann neu arrangiert und zusammengeschnitten. Daraus ist die Sprachwerkstatt #6 entstanden. Präsentiert habe ich diese in einem Set am Abend des Future Party Lab #2 - Fokuslabor am 16.10. im @about-blank-berlin. Das Set könnt ihr hier nachhören: https://soundcloud.com/liebkose/radikale-liebe-future-party-lab-2019-about-blank Das Future Party Lab lädt Vertreter*innen aus Nachtleben und Nachhaltigkeit sowie interessierte Clubgänger*innen ein, gemeinsam innovative Konzepte für eine nachhaltige und klimafreundliche Clubszene zu entwickeln. In Design Thinking-Labs und Workshops entstehen konkret umsetzbare Lösungen, die Clubtopia zur Clubrealität werden lassen. Dort wird Raum geboten, kreativ zu werden, dich mit spannenden Menschen zu vernetzen und dich und deine Ideen weiterzuentwickeln. Sei dabei und gestalte Clubtopia mit, wo Feierkultur, Klimaschutz und soziale Verantwortung zusammenfinden! #THEMEN UND FORMATE ● Zero Waste Club ● Energieproduktion im Club ● Clubs nachhaltig (um)bauen ● Kommunikation & Aktion ● Mobilität ● Design Thinking ● Kurzworkshops ● Musik ● Netzwerken #WARUM Clubs sind seit ihrem Bestehen Orte der Innovation. Hier entstehen musikalische Trends und gesellschaftliche Entwicklungen. In den Future Party Labs wird dieses kreative Potential genutzt, um die Szene klimafreundlicher zu gestalten und darüber hinaus Impulse für ein Umdenken in anderen Bereichen zu geben. #ÜBER DIE VERANSTALTUNGSREIHE Am 12. Juni fiel der Startschuss für die Veranstaltungsreihe im Birgit & Bier. Im Oktober 2019 und Februar 2020 werden die entstandenen Ideen in den Fokuslaboren weiterentwickelt. Im Anschluss werden die vielversprechendsten Ideen und Innovationen im Rahmen des Ideenwettbewerbes ausgezeichnet. Die Future Party Labs sind ein Teil des Projektes Clubtopia, das sich dem Klima- und Umweltschutz in der Clubszene widmet. Neben den Future Party Labs bietet Clubliebe kostenfreie Energieberatungen, den Online-Leitfaden Green Club Guide und organisiert die Runden Tische für eine grüne Clubkultur. Damit soll die Berliner Clubszene zu einer Vorreiterin in Fragen der Nachhaltigkeit gemacht werden. Clubtopia ist ein Kooperationsprojekt des BUND Berlin und des clubliebe e.V. sowie der Clubcommission Berlin und wird gefördert von der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz. Urban Design Thinking und Protellus, die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, das Zentrum für Nachhaltigen Tourismus und die LiveKomm unterstützen das Projekt. Mach mit bei den FUTURE PARTY LABs – Gestalte zukunftsfähiges Feiern mit uns! Das Innovationslabor für eine nachhaltige und klimafreundliche Clubkultur.
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Nie.War.Kollektive.Inszenierung.Nur.Party.Kollektiv im Frühbling 2018
Ein Set, gespielt im und gewidmet dem modrig blühenden Untergrund. Dem funkelnden Bodensatz, den zersetzten, den unergründlichen. Auf das was war, was ist und was noch sein wird. Wir blicken zurück, wir schauen noch vorn. Hier sind wir, nun. Und jetzt!? *** 1. Akt: Kontrollverlust Vorweg: Dies ist keine Inszenierung! Seit [...] gab es massive Meinungsverschiedenheiten über den Inhalt und die Form der Besetzung [...]. Ein Teil des Kollektivs hat sich nun entschieden, die Bühne vorerst zu verlassen. [...] Maßregelungen durch die Moralapostel der Schule für angewandte Demokratie scheren uns nicht. 2. Akt: Der Pöbel im Theater Es war eine schöne Idee, den [...] Ort [...] mitten in der Stadt zu wählen [...]. Eine Störung hervorzurufen und dem tristen Alltag dieser Stadt etwas entgegenzusetzen [...]. Sechs Tage dauerte die theatrale Denkpause [...] Es wurde ein Raum geöffnet, in dem Menschen aus unterschiedlichen Milieus zusammengetroffen sind: Wütende Künstlerinnen, ehemalige Hausbesetzer, langlebige Rentner, ungemütliche Stadtteilaktivisten, rebellische Sozialschmarotzer aus Berlin und anderswo. Es gab einen regen Austausch von Ideen und Meinungen, teils naiv, teils abgedroschen, vielerorts aber auch interessant. In diesem Moment erschien einiges möglich. 3. Akt: Glitzer zu Staub [...] Die Chance, sich an diesem speziellen Ort zu versammeln, um über (prekäre) Beschäftigungsverhältnisse in- und außerhalb des Kulturbetriebs, steigende Mieten, radikale Kritik und kritische Kunst zu diskutieren, wurde leichtfertig aufs Spiel gesetzt, indem Staub zu Glitzer Hierarchien inszeniert und gesellschaftliche Zumutungen reproduziert hat, die vorgeblich bekämpft werden sollen. Von Anbeginn gab es eine gewollte Professionalisierung verschiedener Arbeitsbereiche – und nicht zufällig der Machtbereiche wie Presse, Programm oder Kommunikation, wo letztendlich alle wichtigen Entscheidungen ohne Legitimierung des Plenums getroffen wurden. Hinzu kam, dass sich Einzelpersonen als sogenannte Sprecher der kollektiven Intendanz oder der Besetzerinnen ausgegeben haben und einige sich nicht zu schade waren, ihr Gesicht in wirklich jede vorbeiziehende Kamera zu quetschen. Die Akteure des Schattenkabinetts – ob bewusst oder unbewusst – haben sich im Hintergrund wie professionelle Polit- und Kulturbürokraten verhalten. Dies hat eine Dynamik der Selbstorganisation oft unterbunden und gelähmt. [...] Zu lange wollen wir uns mit diesen drittklassigen Schlingensief-Imitationen jedoch nicht aufhalten. Glitzer zu Staub! Epilog Nach der Räumung wurde es grotesk. Statt darüber zu debattieren, wie man sich durch wilde Besetzungen die Stadt aneignet, wird versucht, sich einem Kultursenator, der soeben noch den Räumungsbefehl mitgetragen hat, an den Hals zu werfen [...] und ist froh, gut mit den Bütteln des Staates zu kooperieren, die einen gestern erst auf die Straße gesetzt haben. [...] Die große Bühne ist geräumt. Das Kollektiv zieht seine Konsequenz daraus und löst sich auf. Es zieht sich zurück in die Klandestinität, zurück zu den Widersprüchen, an die unspektakulären Ränder und Ritzen dieser Stadt. Kein Glitzer, sondern die Tristesse des grauen Alltags, nicht des Theaters. Dies ist zutiefst unbefriedigend, aber immer noch besser, als einer schlechten Imitation des Bestehenden beizuwohnen. Das Publikum durchschaut die Inszenierung, erhebt sich von ihren Plätzen und holt die Tomaten aus den Körben. Dieses würdelose Spektakel wird sabotiert und mit dieser Aktion zu einem Ende gebracht, das es verdient. Diejenigen, die mit unseren Worten etwas anfangen können, werden wir wiedersehen. Wenn wir uns gemeinsam umherschweifend die Stadt aneignen. Im Theater oder anderswo.
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Keine.Volksbühne.Keine.Sprachwerkstatt
Ein Stück, gestückelt im und gewidmet dem modrig blühenden Untergrund. Dem funkelnden Bodensatz, den zersetzten, den unergründlichen. Auf das was war, was ist und was noch sein wird. Wir blicken zurück, wir schauen noch vorn. Hier sind wir, nun. Und jetzt!? *** 1. Akt: Kontrollverlust Vorweg: Dies ist keine Inszenierung! Seit [...] gab es massive Meinungsverschiedenheiten über den Inhalt und die Form der Besetzung [...]. Ein Teil des Kollektivs hat sich nun entschieden, die Bühne vorerst zu verlassen. [...] Maßregelungen durch die Moralapostel der Schule für angewandte Demokratie scheren uns nicht. 2. Akt: Der Pöbel im Theater Es war eine schöne Idee, den [...] Ort [...] mitten in der Stadt zu wählen [...]. Eine Störung hervorzurufen und dem tristen Alltag dieser Stadt etwas entgegenzusetzen [...]. Sechs Tage dauerte die theatrale Denkpause [...] Es wurde ein Raum geöffnet, in dem Menschen aus unterschiedlichen Milieus zusammengetroffen sind: Wütende Künstlerinnen, ehemalige Hausbesetzer, langlebige Rentner, ungemütliche Stadtteilaktivisten, rebellische Sozialschmarotzer aus Berlin und anderswo. Es gab einen regen Austausch von Ideen und Meinungen, teils naiv, teils abgedroschen, vielerorts aber auch interessant. In diesem Moment erschien einiges möglich. 3. Akt: Glitzer zu Staub [...] Die Chance, sich an diesem speziellen Ort zu versammeln, um über (prekäre) Beschäftigungsverhältnisse in- und außerhalb des Kulturbetriebs, steigende Mieten, radikale Kritik und kritische Kunst zu diskutieren, wurde leichtfertig aufs Spiel gesetzt, indem Staub zu Glitzer Hierarchien inszeniert und gesellschaftliche Zumutungen reproduziert hat, die vorgeblich bekämpft werden sollen. Von Anbeginn gab es eine gewollte Professionalisierung verschiedener Arbeitsbereiche – und nicht zufällig der Machtbereiche wie Presse, Programm oder Kommunikation, wo letztendlich alle wichtigen Entscheidungen ohne Legitimierung des Plenums getroffen wurden. Hinzu kam, dass sich Einzelpersonen als sogenannte Sprecher der kollektiven Intendanz oder der Besetzerinnen ausgegeben haben und einige sich nicht zu schade waren, ihr Gesicht in wirklich jede vorbeiziehende Kamera zu quetschen. Die Akteure des Schattenkabinetts – ob bewusst oder unbewusst – haben sich im Hintergrund wie professionelle Polit- und Kulturbürokraten verhalten. Dies hat eine Dynamik der Selbstorganisation oft unterbunden und gelähmt. [...] Zu lange wollen wir uns mit diesen drittklassigen Schlingensief-Imitationen jedoch nicht aufhalten. Glitzer zu Staub! Epilog Nach der Räumung wurde es grotesk. Statt darüber zu debattieren, wie man sich durch wilde Besetzungen die Stadt aneignet, wird versucht, sich einem Kultursenator, der soeben noch den Räumungsbefehl mitgetragen hat, an den Hals zu werfen [...] und ist froh, gut mit den Bütteln des Staates zu kooperieren, die einen gestern erst auf die Straße gesetzt haben. [...] Die große Bühne ist geräumt. Das Kollektiv zieht seine Konsequenz daraus und löst sich auf. Es zieht sich zurück in die Klandestinität, zurück zu den Widersprüchen, an die unspektakulären Ränder und Ritzen dieser Stadt. Kein Glitzer, sondern die Tristesse des grauen Alltags, nicht des Theaters. Dies ist zutiefst unbefriedigend, aber immer noch besser, als einer schlechten Imitation des Bestehenden beizuwohnen. Das Publikum durchschaut die Inszenierung, erhebt sich von ihren Plätzen und holt die Tomaten aus den Körben. Dieses würdelose Spektakel wird sabotiert und mit dieser Aktion zu einem Ende gebracht, das es verdient. Diejenigen, die mit unseren Worten etwas anfangen können, werden wir wiedersehen. Wenn wir uns gemeinsam umherschweifend die Stadt aneignen. Im Theater oder anderswo. *** >>> kutt.it/rgWenA <<<
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#unteilbar Party & Politics 2018 @ Mensch Meier
Am Tag der #unteilbar Demo in Berlin am 13.10. hat @ReclaimClubCulture zu einer Beteiligung unter dem Motto "Nationalismus ist nicht tanzbar!" aufgerufen. Im Mensch Meier gab es dazu eine Soli-Party. Ich hatte das Vergnügenin der Nacht von Samstag auf Sonntag dann die Party in der Räuberhöhle mit einem Warm-Up-Set wieder loszustarten. Mit großer Freude und top Stimmung. Musikalisch und mit Aufruftextstücken versetzt, mit Bass und Botschaft. Es war ein Heidenspaß. Nach der Demo ist vor der Demo. #stayuned #resistence #musicispower
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Promo-Set-Sprachwerkstatt
This is my promo-set-compilation of previous #sprachwerkstatt recordings I did. With some explanation of it in the beginning. Find different genres, styles, words and inspiration in it and share if you like. Let me know what you think. All recordings used for this promo-set can be found in the playlist here: https://soundcloud.com/liebkose/sets/sprachwerkstatten Share and have fun. Thx. Bookings via: [email protected]
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Sprachwerkstatt#4_Love*refreshCharityParty_ Sammlung
Am 5.Mai fand die LOVE* refresh # 1 Charity Party in der Radio The Label Bar statt. Und dort gab es auch eine Sprachwerkstatt. Worum ging es an dem Abend? Lest selbst: Eines verbindet alle Menschen: Die Sehnsucht nach LIEBE. Wir wollen sie feiern, erst einmal eine ganze Nacht lang, gemeinsam mit Euch! Wir wollen sie leben und wir wollen sie tanzen.. Was wäre, wenn immer mehr Menschen anfangen ihre LIEBE zu teilen und zu verschenken, einfach so?!! Für “1000 Tonnen Glück” vielleicht? Für ein Lächeln? Für Freudentränen? Für ein Mauzzen oder ein Fauch Miau?? Für mehr Grün und viel mehr Blumen... Wir lieben gute Musik, wir lieben schöne Menschen, wir lieben lebende und glückliche Tiere, wir lieben wilde Wiesen... lasst es uns bunt treiben! Das liebevoll zusammengestellte line up macht einiges möglich, schaut selbst und die Location ist sonso der Oberkracher. Aber das ist noch längst nicht alles, lasst Euch überraschen, lasst Euch treiben, lasst Euch lieben... LIEBE ist genug und für alle da! Wir gestalten unsere Welt, so wie sie uns gefällt! The true LOVErEvolution - for all people, for all animals and for the blue planet. We are non-profit organized.. Wir, also der TTLR Verein, spenden an die "Berliner Obdachlosenhilfe e.V." sowie an "Hof Butenland". http://www.berliner-obdachlosenhilfe.de www.stiftung-fuer-tierschutz.de Be the wo*man in the mirror. Heal the world! Nothing is imposybilliety! LOVE is posSybillie :)
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