Literatur im Betrieb

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Literatur im Betrieb

Dieser Podcast beschäftigt sich mit Büchern und vor allem mit dem, was sie möglich macht: Wir sehen uns den Betrieb an, der sich hinter dem geschriebenen Wort verbirgt. Wie arbeiten Verlage? Was macht eine Literaturagentur? Kann man Schreiben lernen? Und ab wann ist ein Bestseller eigentlich ein Bestseller?Erika Thomalla, Professorin für Buchwissenschaft und Mladen Gladić, Kulturjournalist, nehmen euch mit hinter die Kulissen der Buchbranche. Gemeinsam analysieren sie Strukturen, Akteure und Dynamiken des Literaturbetriebs. Im Austausch mit einschlägigen Expertinnen und Experten gehen sie der Frage nach, was die Gegenwart der Literatur ausmacht – und wie es dazu gekommen ist. “Literatur im Betrieb” will die Hintergründe aktueller Debatten und Phänomene verständlich machen - von der Triggerwarnung bis zum BookTok-Bestseller. Der Podcast richtet sich an alle, die sich für Literatur interessieren – egal ob ihr selbst schreibt, euch für das Büchermachen interessiert, oder einfach gerne l

  1. 7

    Folge 6: Buchmessen und ihre Geschichte (mit Oliver Zille)

    Was macht Buchmessen eigentlich aus – früher und heute? Sind sie nur Treffpunkte der Branche oder auch politische Bühnen? Erika Thomalla und Mladen Gladic werfen einen Blick auf die historische Entwicklung der Buchmessen seit dem 15. Jahrhundert und sprechen mit Oliver Zille, dem langjährigen prägenden Kopf der Leipziger Buchmesse. Wie politisch sind Buchmessen wirklich? Warum ist persönliche Präsenz in Zeiten der Digitalisierung noch so wichtig? Und worin unterscheiden sich Leipzig und Frankfurt?

  2. 6

    Folge 5: Die Geschichte der Schreibschulen

    Juli Zeh, Leif Randt, Ronja von Rönne und Kim l‘Horizon – sie alle haben an einer Universität „Kreatives Schreiben“ studiert. Heute zählen einschlägige Institute zu den wichtigsten Orten, an denen Verlage neue Debütautor:innen entdecken. Und das, obwohl ihnen lange mit Ablehnung begegnet wurde: Sind Ausbildungsstätten für Autor:innen im englischsprachigen Raum schon seit vielen Jahrzehnten etabliert, bestand im deutschen Sprachraum lange Skepsis gegenüber einer vermeintlich genormten „Institutsprosa“. In dieser Folge gehen Erika Thomalla und Mladen Gladic im Gespräch mit der Literaturwissenschaftlerin Julia Lückl der Geschichte des Kreativen Schreibens nach - von der Vorgeschichte in den USA im 19. Jahrhundert über die Politisierung der Schreibschulen im Kalten Krieg bis in die Gegenwart.

  3. 5

    Folge 4: Was macht eine Literaturagentur? Mit Elisabeth Ruge

    Wie kommt ein Manuskript eigentlich zum Verlag – und welche Rolle spielt dabei eine Literaturagentur? In dieser Folge von Literatur im Betrieb sprechen Erika Thomalla und Mladen Gladić über eine zentrale Instanz im Literaturbetrieb: die Literaturagent:innen. Seit wann gibt es Agenturen? Was macht ihre Arbeit aus? Wie wählen sie Projekte aus? Und was bedeutet es, als Autorin vertreten zu werden? Zu Gast ist Elisabeth Ruge, eine der renommiertesten Literaturagentinnen im deutschsprachigen Raum. Nach Stationen als Verlegerin (u.a. Berlin Verlag und Hanser Berlin) leitet sie heute die Elisabeth Ruge Agentur und vertritt namhafte Autor:innen aus aller Welt. Mit ihr sprechen wir über den Wandel des Literaturbetriebs, die Aufgaben einer Literaturagentur – und darüber, wie eine Talente heute entdeckt und begleitet werden.

  4. 4

    Folge 3: Die Neue Rechte und der Literaturbetrieb

    In dieser Folge von Literatur im Betrieb sprechen die Hosts Erika Thomalla und Mladen Gladi über das Verhältnis zwischen Literaturbetrieb und Politik. Besonders die Neue Rechte betrachtet Literatur nicht als Nebenschauplatz, sondern als zentrales Feld politischer Einflussnahme und baut eigene Verlage, Blogs, Podcasts, Lesekreise und sogar Buchmessen auf. Zu Gast ist der Literaturwissenschaftler Prof. Dr. Steffen Martus der HU Berlin, der in seinem Buch „Erzählte Welt – Eine Literaturgeschichte der Gegenwart“ aufzeigt, wie verschiedene Erzählformen unterschiedliche politische Lesarten haben. Gibt es gar eine rechte Poetik? Anschließend gibt die Literaturwissenschaftlerin Christina Mateescu der LMU München Einblick in ihre Forschung zu den Inhalten rechter Verlage und ihren Vermittlungsformen - von Kinderbüchern bis zur NS-Kriegsliteratur. Welche Mechanismen werden bewusst genutzt, um eine Gegenöffentlichkeit zu schaffen?

  5. 3

    Folge 2: Selfpublishing

    Selfpublishing boomt – aber was bedeutet es eigentlich, ein Buch selbst zu veröffentlichen? In dieser Folge von Literatur im Betrieb nehmen Erika Thomalla und Mladen Gladić das Phänomen Selfpublishing unter die Lupe: Seit wann gibt es Selfpublishing? Was macht die Unabhängigkeit vom Verlag so attraktiv? Wo liegen Chancen – und wo verstecken sich Fallstricke? Zu Gast ist der Autor, Unternehmer und Selfpublishing-Experte Tom Schmidt. Er ist Gründer des Unternehmens Nomad Publishing, die Selfpublisher coacht, und Host des Podcasts „Verlagsniveau“. Gemeinsam sprechen wir über die Bedeutung von Amazon, über Lektoratskosten, Coverdesigns und Marketingstrategien – und darüber, was es braucht, um im Selfpublishing nicht nur Bücher zu veröffentlichen, sondern auch Leser:innen zu erreichen. Jetzt reinhören, abonnieren – und gerne Feedback da lassen! Weiterführende Links und Informationen Friedrich Gottlieb Klopstocks Subskriptionsplan zu „Die deutsche Gelehrtenrepublik“ von 1773 ist online auf der Seite der „Texturen. Zeitschrift für den Literaturbetrieb“ zu finden: https://texturen-online.jimdofree.com/geschichte/klopstock/subskriptionsplan/ Else Lasker-Schülers Streitschrift „Ich räume auf! Meine Anklage gegen meinen Verleger“ ist 1925 im Lago Verlag (Lasker-Schülers Selbstverlag) in Zürich erschienen. Tom Schmidts Podcast heißt “Verlagsniveau! Der Selfpublishing Podcast“. Man findet ihn auf allen gängigen Plattformen. Ein Artikel zum Selfpublishing und Tom Schmidts Unternehmen Nomad Publishing, den Erika Thomalla 2024 in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung veröffentlicht hat, findet sich online hier: https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/warum-das-selfpublishing-modell-immer-erfolgreicher-wird-19433723.html

  6. 2

    Folge 1: Triggerwarnung

    Triggerwarnungen in Büchern – überfällige Sensibilisierung oder Zensur? In dieser Folge von Literatur im Betrieb sprechen Erika Thomalla und Mladen Gladić über ein Thema, das Leser:innen, Autor:innen und Verlage gleichermaßen beschäftigt. Woher kommt der Wunsch nach Content Notes? Wer entscheidet, wann gewarnt werden sollte – und wovor eigentlich genau? Und was bedeutet das für den Anspruch, dass Literatur auch zumutbar und unbequem sein darf? Wir erläutern die Hintergründe einer erhitzten Debatte, indem wir der Geschichte von Triggerwarnungen und ihren Funktionen nachgehen. Die Episode wirft einen Blick auf die Traumatheorie und fragt danach, welches Verständnis von Literatur sich hinter der Forderung nach Content Notes verbirgt. Vor allem aber gehen wir der Frage nach, wie Trigger Warnungen von Autorinnen und Autoren, Leserinnen und Lesern genutzt werden - zwischen Warnung und Empfehlung, Selbstvergewisserung und Community Building. Jetzt reinhören, abonnieren und mitdiskutieren!

  7. 1

    Literatur im Betrieb: Ab dem 7. November überall da, wo es Podcasts gibt!

    Herzlich Willkommen zu Literatur im Betrieb, der Podcast mit den Blick in den "Maschinenraum" der Literaturbranche! In Literatur im Betrieb interessieren wir uns für Bücher – und vor allem für das, was sie möglich macht: Wir sehen uns den Betrieb an, der sich hinter dem geschriebenen Wort verbirgt. Wie arbeiten Verlage? Was macht eine Literaturagentur? Kann man Schreiben lernen? Und ab wann ist ein Bestseller eigentlich ein Bestseller? Eure Hosts Erika Thomalla und Mladen Gladić nehmen euch mit hinter die Kulissen der Buchbranche. Mladen hat als Kulturredakteur einen pointierten Blick auf den Buchmarkt, während Erika als Literaturwissenschaftlerin und Dozentin für Buchwissenschaft den Betrieb aus einer wissenschaftlichen Perspektive anschaut. Gemeinsam analysieren und ordnen sie Strukturen, Akteure und Dynamiken des Literaturbetriebs ein. Literatur im Betrieb will nicht nur erklären, sondern verständlich machen. Der Podcast richtet sich an alle, die sich für Literatur interessieren – egal ob ihr selbst schreibt, gerade euren ersten Roman sucht oder einfach wissen wollt, wie das alles eigentlich funktioniert mit dem Büchermachen. Jede Folge bietet euch spannende Einblicke, klare Einschätzungen und Gespräche mit Menschen, die den Literaturbetrieb prägen. Hört rein, abonniert den Podcast und lasst ein Like da – wir freuen uns, wenn ihr dabei seid! Regelmäßig, ab dem 7. November, auf der Podcastplattform eurer Wahl!

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Dieser Podcast beschäftigt sich mit Büchern und vor allem mit dem, was sie möglich macht: Wir sehen uns den Betrieb an, der sich hinter dem geschriebenen Wort verbirgt. Wie arbeiten Verlage? Was macht eine Literaturagentur? Kann man Schreiben lernen? Und ab wann ist ein Bestseller eigentlich ein Bestseller?Erika Thomalla, Professorin für Buchwissenschaft und Mladen Gladić, Kulturjournalist, nehmen euch mit hinter die Kulissen der Buchbranche. Gemeinsam analysieren sie Strukturen, Akteure und Dynamiken des Literaturbetriebs. Im Austausch mit einschlägigen Expertinnen und Experten gehen sie der Frage nach, was die Gegenwart der Literatur ausmacht – und wie es dazu gekommen ist. “Literatur im Betrieb” will die Hintergründe aktueller Debatten und Phänomene verständlich machen - von der Triggerwarnung bis zum BookTok-Bestseller. Der Podcast richtet sich an alle, die sich für Literatur interessieren – egal ob ihr selbst schreibt, euch für das Büchermachen interessiert, oder einfach gerne l

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