Marxismus-Leninismus

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Marxismus-Leninismus

Die Grundlagenschulung der KP im AudioformatDiese Grundlagenschulung der Kommunistischen Partei (KP) hat das Ziel, in möglichst verständlicher Sprache die Grundlagen des Marxismus-Leninismus zu vermitteln. Sie ist geschrieben worden, um möglichst breite Massen an den Wissenschaftlichen Sozialismus heranzuführen und Generationen neuer Kommunisten heranzubilden, die die große Aufgabe der Formierung der Kommunistischen Partei und einer klassenkämpferischen Arbeiterbewegung angehen werden. https://kommunistischepartei.de/grundlagenschulung

  1. 19

    Wie die Nazis an die Macht kamen ...

    Wie die Nazis an die Macht kamen - und was wir daraus über Faschismus und Antifaschismus lernen können.Vor 90 Jahren übergab Hindenburg in Vertretung deutscher Großindustrieller und der alten kaiserlichen Elite die Macht in der Weimarer Republik an Adolf Hitler. Was darauf folgte waren 12 Jahre brutaler Vernichtung von kommunistischen, jüdischen und homosexuellen Menschen und ein imperialistischer Angriffskrieg in noch nie gesehenem Ausmaß durch die repressivste Form des bürgerlichen Staats.Doch worin wurzelt der Faschismus, in welchem Interesse und für welches Interesse existiert er?Dass diese Fragen nach wie vor aktuell sind, zeigen nicht nur aktuelle Debatten rund um den Krieg in der Ukraine, die wahlweise auf der einen Seite ein faschistisches Russland oder auf der anderen eine faschistische Ukraine erkennen, sondern auch die immer wieder auftretenden Versuche, den Faschismus mit dem Sozialismus gleichzusetzen.

  2. 18

    Für den Aufbau einer kommunistischen Partei uund einer klassenkämpferischen Arbeiterbewegung!

    Hiermit veröffentlichen wir den letzten Hörbuch-Teil der ersten Auflage unserer Grundlagenschule. Wir freuen uns, dass wir - vor allem bei Spotify - viele tausend Marxismus-Interessierte erreichen konnten und hoffen damit das revolutionäre Bewusstsein in der kommunistischen Bewegung gestärkt zu haben. Neben den Playlists auf Spotify und YouTube könnt ihr die Grundlagenschulung auch weiterhin als Druckversion erwerben und euch an lokalen Lesekreisen zu der Schulung beteiligen. Nehmt dazu einfach Kontakt zu eurer lokalen KO-Gruppe auf oder schreibt uns eine Mail an [email protected]. Gebt uns außerdem gerne Feedback zur Grundlagenschulung und Anregungen zu welchenThemen ihr euch mehr Bildungsmaterialien und Input wünscht!

  3. 17

    Kapitel 9.2: Politische Ökonomie des Sozialismus und Kommunismus

    Der Aufbau der sozialistischen Gesellschaft ist eine schwierige und komplexe Aufgabe, welche selbst zum Gegenstand der wissenschaftlichen Beschäftigung gemacht werden muss und die die positiven wie negativen Erfahrungen vergangener sozialistischer Versuche auszuwerten hat, wenn sie Erfolg haben soll. In dieser Episode, dem zweiten Abschnitt des Kapitels 9, gehen wir auf die zentrale Planwirtschaft, auf Lohn und Leistungsprinzip und die ökonomischen Gesetzmäßigkeiten im Sozialismus ein.Grundlagenschule online: https://kommunistische.org/grundlagenschulung/Grundlagenschule als pdf: https://kommunistische.org/wp-content/uploads/2023/04/GLS_digital_1-2023-1.pdf

  4. 16

    Kapitel 9: Sozialistische Gesellschaft

    Der Aufbau der sozialistischen Gesellschaft ist eine schwierige und komplexe Aufgabe, welche selbst zum Gegenstand der wissenschaftlichen Beschäftigung gemacht werden muss und die die positiven wie negativen Erfahrungen vergangener sozialistischer Versuche auszuwerten hat, wenn sie Erfolg haben soll. In dieser Episode eschäftigen wir uns mit dem Klassencharakter des Staates im Sozialismus, mit den Organen der Arbeitermacht, den Prinzipien sozialistischer Demokratie und der Rolle der KP. Im zweiten Abschnitt gehen wir auf die zentrale Planwirtschaft, auf Lohn und Leistungsprinzip und die ökonomischen Gesetzmäßigkeiten im Sozialismus ein. Grundlagenschule online: https://kommunistische.org/grundlagenschulung/Grundlagenschule als pdf: https://kommunistische.org/wp-content/uploads/2023/04/GLS_digital_1-2023-1.pdf

  5. 15

    Kapitel 8: Oppoturnismus und Revisionismus

    Der Marxismus ist kein Dogma und kein „fertiges“ theoretisches System zum Auswendiglernen, er muss sich der wissenschaftlichen Auseinandersetzung stellen und entwickelt sich stetig weiter, was eben auch bedeuten kann, dass bestimmte Überzeugungen aufgegeben und neue übernommen werden. In der Geschichte hat es aber zahlreiche theoretische Ansätze gegeben, die von sich behaupteten, den Marxismus zu erweitern, ihn an die heutigen Bedingungen anzupassen oder Ähnliches, die in Wirklichkeit jedoch den Boden des Marxismus verlassen haben. In dieser Episode behandeln wir den Revisionismus und den Opportunismus in seinen rechten und linken Varianten, ihre Gestalt in der imperialistischen Epoche sowie den Kampf gegen sie.Grundlagenschule online: https://kommunistische.org/grundlagenschulung/ Grundlagenschule als pdf: https://kommunistische.org/wp-content/uploads/2023/04/GLS_digital_1-2023-1.pdf

  6. 14

    Kapitel 7: Die Kommunistische Partei

    Die Kommunistische Partei ist eine unverzichtbare Waffe der Arbeiterklasse in ihrem Kampf um die Macht. Sie ist der Ort, an dem die revolutionäre Theorie kollektiv und systematisch entwickelt werden kann, sie vereint in sich die fortgeschrittensten Vertreter der Klasse und führt die Erfahrungen der Arbeiterklasse zusammen, wertet sie aus und zieht Schlussfolgerungen. In dieser Episode beschäftigen wir uns mit den Fragen des Demokratischen Zentralismus und des Avantgardeanspruchs der Kommunistischen Partei, mit den Prinzipien von Kritik und Selbstkritik und dem Konzept der Kaderpartei. Im zweiten Teil beleuchtet die Episode das Verhältnis von Partei und Arbeiterklasse, die Rolle von Massenorganisationen, und die Notwendigkeit der KP im alltäglichen Klassenkampf.Grundlagenschule online: https://kommunistische.org/grundlagenschulung/ Grundlagenschule als pdf: https://kommunistische.org/wp-content/uploads/2023/04/GLS_digital_1-2023-1.pdf

  7. 13

    Kapitel 6.3 - 6.4: Proletarische Revolution, Proletarischer Internationalismus

    Die Durchsetzung der kapitalistischen Gesellschaft ging überall in der einen oder anderen Form durch revolutionäre Klassenkämpfe vonstatten, und auch die neue Gesellschaftsordnung des Sozialismus kann sich nur auf revolutionärem Weg durchsetzen. In dieser Episode widmen wir uns der proletarischen Revolution: was ist der Unterschied zur bürgerlichen Revolution? Warum dreht sich die Revolution im Kern um die Macht im Staat? Wie entsteht überhaupt eine revolutionäre Situation, und welche Rolle spielt die Kommunistische Partei? Der zweite Teil dreht sich um den proletarischen Internationalismus und die internationale Organisation der Arbeiterklasse, inklusive der historischen Erfahrungen der Internationalen und der spaltenden Wirkung von Rassismus und Nationalismus.Grundlagenschule online: https://kommunistische.org/grundlagenschulung/ Grundlagenschule als pdf: https://kommunistische.org/wp-content/uploads/2023/04/GLS_digital_1-2023-1.pdf

  8. 12

    Kapitel 6 - 6-2: Reform, Revolution, Strategie und Taktik

    Die Welt verändern kann man nur, wenn man sie versteht. Wer die Gesetzmäßigkeiten der kapitalistischen Gesellschaft nicht versteht, der weiß nicht, was überhaupt der Inhalt der gesellschaftlichen Veränderungen sein muss; der weiß auch nicht, welche Klasse überhaupt in der Lage ist, den Kapitalismus zu stürzen und wie die Kommunisten sich organisieren müssen, um auf die Revolution hinzuarbeiten. In dieser Episode steigen wir ein in das Verhältnis von Reform und Revolution, kommen auf die schädlichen Folgen des Reformismus zu sprechen und darauf, welches Verhältnis Kommunisten zum Kampf um Reformen einnehmen. Im zweiten Teil geht es weiter mit Strategie und Taktik, die den Handlungsplan für die Machteroberung durch das Proletariat darstellen.Grundlagenschule online: https://kommunistische.org/grundlagenschulung/ Grundlagenschule als pdf: https://kommunistische.org/wp-content/uploads/2023/04/GLS_digital_1-2023-1.pdf

  9. 11

    Kapitel 5: Der brügerlich-kapitalistische Staat

    Wer den Kapitalismus überwinden will, muss sich grundsätzlich mit der Frage des Staates beschäftigen, die in der vorliegenden Episode zu Kapitel 5 der Grundlagenschule der KO behandelt wird. Welchen Klassencharakter hat der existierende Staat? Wie hängt der bürgerliche Staat mit der Kapitalakkumulation zusammen, und welche Rolle spielt er für die Unterdrückung der Arbeiterklasse und die Organisation der Bourgeoisie? In welchem Verhältnis stehen bürgerliche Demokratie und Faschismus? Und wie verändert sich der Staat im imperialistischen Zeitalter?Grundlagenschule online: https://kommunistische.org/grundlagenschulung/Grundlagenschule als pdf: https://kommunistische.org/wp-content/uploads/2023/04/GLS_digital_1-2023-1.pdf

  10. 10

    Kapitel 4.8 - 4.9: Konjunkturzyklus und Krise, und die Klasse im Kapitalismus

    Seit der Entstehung des Kapitalismus wird die Akkumulation des Kapitals in relativ regelmäßigen Abständen von Krisen unterbrochen, in denen Massen von Arbeitern erwerbslos werden, große Mengen an Waren und Kapital vernichtet werden und Unternehmen bankrott gehen. Wie aber kommt es zu diesen Krisen im Kapitalismus, was macht sie möglich und warum geschehen sie sogar notwendigerweise? Warum sind Krisen Ausdruck des Grundwiderspruchs der kapitalistischen Produktionsweise zwischen zunehmend vergesellschafteter Produktion und privater Aneignung? Im zweiten Teil der Episode werden die Klassen im Kapitalismus dargestellt, neben Arbeiterklasse und Bourgeoisie wird skizziert, was es mit den Grundeigentümern und dem Kleinbürgertum auf sich hat. Grundlagenschule online: https://kommunistische.org/grundlagenschulung/Grundlagenschule als pdf: https://kommunistische.org/wp-content/uploads/2023/04/GLS_digital_1-2023-1.pdf

  11. 9

    Kapitel 4.7: Monopol, Finanzkapital und Imperialismus

    Die Entwicklung des Kapitalismus geht gesetzmäßig damit einher, dass sich in den Händen der Kapitalisten immer mehr Kapital konzentriert. In dieser Episode wird ausgehend von der Konzentration und der Zentralisation des Kapitals beschrieben, wie sich das Monopolkapital herausbildet und was Lenin in Anlehnung an Hilferding unter Finanzkapital versteht. Der monopolistische Kapitalismus als imperialistisches Stadium des Kapitalismus und die nach Lenin fünf grundlegenden Merkmale des Imperialismus werden dargestellt. Abschließend wird erklärt, warum der Imperialismus einen „überreifen“ Kapitalismus darstellt, der den Übergang in eine andere, höhere Gesellschaftsformation vorbereitet, den Sozialismus. Das Kapitel wird begleitet von Zusatzinformationen zu Formen des Monopols, zu den Diskussionen über die Bestimmung des Begriffs „Finanzkapital“, zur Frage, ob es sich bei China und Russland um imperialistische Länder handelt und die übergreifende Diskussion um die Imperialismustheorie.Grundlagenschule online: https://kommunistische.org/grundlagenschulung/ Grundlagenschule als pdf: https://kommunistische.org/wp-content/uploads/2023/04/GLS_digital_1-2023-1.pdf

  12. 8

    Kapitel 4.5 - 4.6: Profitrate, Kreditwesen und fiktives Kapital

    Diese Episode umfasst Kapitel 4.5 (Die Profitrate) und 4.6 (Kreditwesen und fiktives Kapitel) der Grundlagenschule. Zunächst wird erläutert, was Marx – und vor ihm die Klassiker der Nationalökonomie wie Smith und Ricardo – unter Profitrate verstanden, und wie diese mit der organischen Zusammensetzung des Kapitals zusammenhängt. Es folgen Abschnitte zum Ausgleich unterschiedlicher Profitraten und zum tendenziellen Fall der Profitrate, über welchen Marx schrieb, es sei „das wichtigste Gesetz der modernen politischen Ökonomie und das wesentlichste, um die schwierigsten Verhältnisse zu verstehen“. Im zweiten Teil (Kapitel 4.6) behandeln wir das Kreditwesen, welches ab einer gewissen Stufe Voraussetzung für die weitere Ausdehnung der Kapitalakkumulation wird – und umgekehrt. Abschließend folgt ein Abschnitt zum fiktiven Kapital, welches kein wirkliches Kapital ist, sondern nur der Anspruch auf das wirkliche Kapital, als Eigentumstitel, mit dem man Anspruch auf erwartete zukünftige Gewinne (im Fall der Aktien) oder bereits in der Vergangenheit geschaffene Werte (Unternehmensanleihen, Staatsanleihen usw.) erhebt.Grundlagenschule online: https://kommunistische.org/grundlagenschulung/ Grundlagenschule als pdf: https://kommunistische.org/wp-content/uploads/2023/04/GLS_digital_1-2023-1.pdf

  13. 7

    Kapitel 4.3 - 4.4: Kapital, Mehrwert und Lohnarbeit

    Die zweite Episode zur Kritik der Politischen Ökonomie widmet sich dem Kapital und seinem Zirkulationsprozess. Beginnend bei der einfachen Warenzirkulation wird entwickelt, was Marx unter dem Mehrwert versteht, und warum die Quelle des Mehrwerts die Ausbeutung ist. Darauf aufbauend wird das Kapital entwickelt – sich selbst verwertender Wert, der investiert wurde, um Mehrwert zu schaffen – und erklärt, worum es sich bei konstantem Kapital und variablem Kapital handelt, und was Akkumulation bedeutet. Das Unterkapitel schließt mit einem Abschnitt zur industriellen Reservearmee und einem Infokasten zur Frage der relativen und absoluten Verelendung der Arbeiterklasse. Im zweiten Teil der Episode wird der Zirkulationsprozess des Kapitals auseinandergenommen, erklärt, was fixes und zirkulierendes Kapital ist, und ein vereinfachendes Modell der Produktion in zwei Abteilungen (Produktionsmittel und Konsumtionsmittel) eingeführt.Grundlagenschule online: https://kommunistische.org/grundlagenschulung/ Grundlagenschule als pdf: https://kommunistische.org/wp-content/uploads/2023/04/GLS_digital_1-2023-1.pdf

  14. 6

    Kapitel 4 - 4.2 Methode der Politischen Ökonomie, Ware und Geld

    In dieser Episode behandeln wir Kapitel 4 bis inklusive Unterkapitel 4.2 der Grundlagenschule und beginnen, uns mit der Kritik der Politischen Ökonomie zu beschäftigen. Was ist mit dem Begriff gemeint? Warum verfasste Marx seine eigene Theorie als Kritik der Politischen Ökonomie, und wie geht er dabei methodisch vor? Und was hat es mit Ware, Wert, Gebrauchswert und Geld auf sich?Grundlagenschule online: https://kommunistische.org/grundlagenschulung/ Grundlagenschule als pdf: https://kommunistische.org/wp-content/uploads/2023/04/GLS_digital_1-2023-1.pdf

  15. 5

    Kapitel 3.5: Historischer Materialismus

    Die letzte Episode des Kapitels zu Dialektik und Materialismus beschäftigt sich mit dem Historischen Materialismus. Er ist ein Teilbereich des Dialektischen Materialismus: Die Geschichte der menschlichen Gesellschaft bedarf zwar einer eigenständigen wissenschaftlichen Untersuchung, das heißt, die Gesellschaftsanalyse ist durch die Naturwissenschaften nicht erledigt. Aber sie kann auch nicht losgelöst aus dem Gesamtzusammenhang der Entwicklung der Materie betrachtet werden. Natur und Gesellschaft stehen in einem Wechselverhältnis. So ist die Gesellschaft in vielfacher Hinsicht von den natürlichen Bedingungen geprägt, unter denen sie existiert: von der Biologie des Menschen (dem Stoffwechsel, der Sexualität, der Entwicklung seiner geistigen Fähigkeiten, seinem Drang zur Bildung von Gemeinschaften usw.), aber auch von geografischen, klimatischen und anderen Bedingungen. Umgekehrt greift aber der Mensch auch verändernd in seine natürliche Umwelt ein, wie wir sehen werden.Grundlagenschule online: https://kommunistische.org/grundlagenschulung/ Grundlagenschule als pdf: https://kommunistische.org/wp-content/uploads/2023/04/GLS_digital_1-2023-1.pdf

  16. 4

    Kapitel 3.3 - 3.4: Dialektischer Materialismus und Widerspiegelungstheorie

    In dieser Episode geht es einerseits um den dialektischen Materialismus: es geht um die Bewegung als Eigenschaft der Materie, den Zusammenhang der materiellen Welt, um Gesetzmäßigkeit und Kausalität, und die Widersprüchlichkeit. Im zweiten Abschnitt behandeln wir die Erkenntnis als Widerspiegelung der objektiven Realität und damit zwei Grundfragen der Erkenntnistheorie: Erstens: Gibt es eine objektive Realität, also existiert die Welt außerhalb unseres Bewusstseins? Zweitens: Wenn ja, kann diese objektive Realität sich im Bewusstsein ausdrücken? Damit zusammen hängen die Fragen, warum Wahrheit relativ ist und wie aus Wahrnehmung Erkenntnis wird.Grundlagenschule online: https://kommunistische.org/grundlagenschulung/ Grundlagenschule als pdf: https://kommunistische.org/wp-content/uploads/2023/04/GLS_digital_1-2023-1.pdf

  17. 3

    Kapitel 3 - 3.2; Materialismus und Dialektik

    Warum ist es für Kommunisten wichtig, sich mit philosophischen Fragen zu beschäftigen? In der Philosophie geht es doch meistens um irgendwelche abgehobenen Diskussionen, die mit der Realität nicht viel zu tun haben – und Kommunisten haben doch alle Hände voll damit zu tun, den Kampf gegen den Kapitalismus zu organisieren und die Bevölkerung zu erreichen. Oder? Im Verlauf dieses Kapitels werden wir sehen, dass scheinbar abgehobene und abstrakte Fragen wie nach dem Ursprung des Lebens, nach Wandel und Stillstand in der Natur, nach Materie und Geist, nach den treibenden Kräften der Bewegung usw. enorme politische Bedeutung besitzen. Das ist so, weil Politik eben kein isolierter, abgeschotteter Bereich ist, sondern mit sehr vielen anderen Fragen zusammenhängt. Um die Welt zu verändern, muss man sie richtig verstehen. Man muss die Regeln, nach denen sie funktioniert, erst einmal erkennen. Deshalb braucht eine erfolgreiche politische Strategie eine stabile wissenschaftliche Grundlage. Die wissenschaftliche Theorie der Kommunisten kann sich aber auch nicht darauf beschränken, sich z.B. nur mit der Gesellschaft auseinanderzusetzen. Denn die Gesellschaft ist Teil der Welt und nicht unabhängig davon, wie der Rest der Welt, wie der Mensch, wie die Natur, deren Teil er ist, funktionieren.Grundlagenschule online: https://kommunistische.org/grundlagenschulung/ Grundlagenschule als pdf: https://kommunistische.org/wp-content/uploads/2023/04/GLS_digital_1-2023-1.pdf

  18. 2

    Kapitel 2: Marx, Engels und Lenin

    Der Wissenschaftliche Sozialismus wurde von zahllosen Menschen weiterentwickelt und in der Praxis angewandt. Nur in der Wechselwirkung und Einheit von Kämpfen, Begreifen und Anwenden können wir revolutionäre Taten umsetzen und die Organisierung der Arbeiterklasse voranbringen. Wie im letzten Kapitel angedeutet, spielten allerdings Karl Marx, Friedrich Engels und Wladimir Iljitsch Uljanow, besser bekannt unter seinem Kampfnamen „Lenin", dabei eine besonders herausgehobene Rolle. Diese drei wichtigen Führer der Arbeiterklasse stehen in dieser Grundlagenschule nicht im Vordergrund. Im Vordergrund steht die wissenschaftliche Lehre, die sie begründet haben. Trotzdem ist es sinnvoll, sich zunächst kurz mit ihrem Leben und den damit verknüpften historischen Bedingungen zu beschäftigen, da wir so die Entwicklung ihrer Erkenntnisse im Kontext der Geschichte der Arbeiterbewegung besser nachvollziehen können.Grundlagenschule online: https://kommunistische.org/grundlagenschulung/ Grundlagenschule als pdf: https://kommunistische.org/wp-content/uploads/2023/04/GLS_digital_1-2023-1.pdf

  19. 1

    Kapitel 1: Einleitung

    Diese Grundlagenschulung hat das Ziel, in möglichst verständlicher Sprache die Grundlagen des Marxismus-Leninismus zu vermitteln. Sie ist geschrieben worden, um möglichst breite Massen an den Wissenschaftlichen Sozialismus heranzuführen und Generationen neuer Kommunisten heranzubilden, die die große Aufgabe der Formierung der Kommunistischen Partei und einer klassenkämpferischen Arbeiterbewegung angehen werden.Wir werden alltäglich mit unterschiedlichsten Meinungen, Argumenten, Fragen und Problemen konfrontiert, auf die wir als Kommunisten Antworten im Sinne der Arbeiterklasse finden müssen. In der heutigen Situation, in der sich die kommunistische Weltbewegung in einer tiefen Krise befindet und unzählige theoretische und praktische Fehler aufzuarbeiten hat, besteht die Aufgabe der Kommunisten außerdem darin, einen wissenschaftlichen Klärungsprozess zu organisieren, der das notwendige Maß an Licht in das Dunkel der theoretischen und praktischen Unklarheiten bringen kann. Für all diese Aufgaben ist ein möglichst umfassendes Verständnis des Wissenschaftlichen Sozialismus die grundlegende Voraussetzung.

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