PODCAST · news
MASLATON Newsletter Podcast
by MASLATON Rechtsanwaltsgesellschaft mbH
Im MASLATON Newsletter Podcast bringen wir Ihnen die neuesten Entwicklungen aus Energie- und Umweltrecht direkt auf die Ohren. Jede Folge fasst die aktuellen Newsbeiträge der MASLATON Rechtsanwaltsgesellschaft mbH zusammen und bietet praxisnahe Einblicke für Projektierende, Jurist*innen und alle Interessierten. Ob Gesetzesänderungen, Gerichtsurteile oder regulatorische Updates – wir machen komplexe Themen verständlich und geben Ihnen einen klaren Überblick über alles, was in der Branche gerade wichtig ist.Mehr dazu unter https://www.maslaton.de/news.
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"Booster-Effekt" für die Energiewende: Wie Gerichte § 2 EEG wirklich anwenden
Die Rechtsprechung zu § 2 EEG hat sich massiv gefestigt. Aktuelle Entscheidungen des Jahres 2025 und 2026 zeigen, wie Gerichte das überragende öffentliche Interesse gewichten – sowohl im Denkmalschutz als auch im Luftverkehrsrecht. Während das OVG Rheinland-Pfalz und der Bayerische Verfassungsgerichtshof den Vorrang der Erneuerbaren gegenüber dem Denkmalschutz als gesetzlichen Regelfall zementieren, öffnet das OVG Nordrhein-Westfalen über den Verhältnismäßigkeitsgrundsatz das Tor für Paragraf 2 des Erneuerbare-Energien-Gesetzes im Luftverkehrsrecht. Erfahren Sie in dieser Folge des Maslaton Newsletter Podcasts:Warum die bloße Sichtbarkeit von Anlagen im Denkmalschutz kaum noch als Versagungsgrund standhält. Wie § 2 EEG die Argumentationslast der Flugsicherung in der Abwägung signifikant erhöht. Welche Leitplanken Projektierer in atypischen Konstellationen weiterhin beachten müssen.Ein tiefer Einblick in die neue Realität der Schutzgüterabwägung für die Fachpraxis der Erneuerbaren Energien.
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Mangelverwaltung und Kehrtwenden: Die neue Realität der Energiewende 2026
In der heutigen Fachbesprechung analysieren wir drei aktuelle Entwicklungen, die Projektierer, Anlagenbetreiber und juristische Berater im Bereich der Erneuerbaren Energien vor massive Herausforderungen stellen. Vom "Millionen-Albtraum" durch Fristversäumnisse bis hin zur strategischen Neuausrichtung der nationalen Wärmepolitik – wir liefern Ihnen die präzise Auswertung der aktuellen Lage.Die drei Schwerpunkte dieser Folge:Der Fall BGH EnVR 9/24: Schutzschild bei Fristversäumung? Wir beleuchten den wegweisenden Beschluss des Bundesgerichtshofs vom 24. Februar 2026. Erfahren Sie, warum eine Freiflächen-Solaranlage trotz verpasster Antragsfrist nach § 37d EEG ihren Vergütungsanspruch behalten durfte. Wir klären, warum die vorbehaltlose Zahlung der Marktprämie durch den Netzbetreiber hier als "höhere Gewalt" gewertet wurde und welche engen Grenzen für diese Nachsichtgewährung geltenDas Gebäudemodernisierungsgesetz: Die große Kehrtwende: Die nationale Wärmepolitik steht vor einem Paradigmenwechsel: Die 65-%-Vorgabe für Erneuerbare Energien in Heizungen fällt, und die neue "Bio-Treppe" tritt an ihre Stelle. Wir diskutieren die Folgen der Deregulierung bei der kommunalen Wärmeplanung, die Schwächung der Datengrundlage durch den Wegfall der Erfassung von Einfamilienhäusern und was dies für die Planungssicherheit bedeutet.Netzanschlusspaket 2026: Digitalisierung vs. Planungsrisiko: Während das neue Netzpaket durch ein zentrales Online-Tool mehr Transparenz verspricht , drohen durch den sogenannten „Redispatchvorbehalt“ gravierende Unsicherheiten. Wir analysieren, warum Gebiete künftig bis zu zehn Jahre als "kapazitätslimitiert" eingestuft werden können, was zum Wegfall von Netzanschluss- und Entschädigungsansprüchen führt.Hintergrundmaterial zur Folge:BGH-Beschluss Az. EnVR 9/24 vom 24.02.2026 Referentenentwurf zum Netzpaket 2026 Eckpunktepapier zum Gebäudemodernisierungsgesetz (März 2026)
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Windkraft-Beteiligung 2026: Standortfaktor - doch der Flickenteppich bleibt
Ab 2026 entscheiden die Bundesländer zunehmen über Wirtschaftlichkeit und Projektrisiken von Windenergievorhaben. Sachsen-Anhalt und Bayern führen verpflichtende Beteiligungsmodelle ein, andere Länder bleiben beim freiwilligen Bundesrahmen. In dieser Folge erhalten Sie einen kompakten Überblick über alle landesrechtlichen Beteiligungsregelungen, ihre praktischen Auswirkungen auf Projektplanung, Kostenkalkulation und Vertragsgestaltung sowie konkrete Tipps für Projektierende, Kommunen und Investoren.
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Volle Kraft voraus? Neue Impulse für eine praxisorientierte Energiewende: Die EnWG-Novelle 2025
EnWG-Novelle 2025: Der Turbo für Speicher, Energy Sharing & E-Mobilität!In dieser Spezial-Episode analysieren wir die bahnbrechenden Beschlüsse des Bundestags zur vom November 2025. Diese Änderungen setzen neue, zentrale Weichen für ein dezentrales und bürgernahes Energiesystem.Erfahren Sie, wie der Gesetzgeber endlich einen klaren Rechtsrahmen für Speicher und lokale Energieprojekte schafft. Das sind die Kernthemen, die Ihre Projekte beschleunigen:Speicher-Privilegierung (§ 35 BauGB): Der Bundestag hat überraschend Batteriespeicher (ab 1 MWh) und untertägige Wärme- und Wasserstoffspeicher als privilegierte Vorhaben im Außenbereich anerkannt. Dies bringt Projektierenden größere Rechtssicherheit und führt zu deutlich zügigeren Genehmigungsverfahren. Wir beleuchten aber auch die Kritik aus dem Bundesrat, der diese weitreichende Privilegierung einschränken will.Energy Sharing: Der neue § 42c EnWG macht Energy Sharing erstmals wirtschaftlich tragfähig. Strom aus erneuerbaren Anlagen kann nun unkompliziert innerhalb örtlicher Gemeinschaften weitergegeben und verbraucht werden, was lokale Wertschöpfung ermöglicht.Netzentgelte und E-Mobilität: Die erweiterte Netzentgeltbefreiung (§ 118 Abs. 6 EnWG) schließt nun auch Speicher und bidirektionale Ladepunkte ein. Dadurch werden innovative Vehicle-to-Grid-Konzepte wirtschaftlicher, da nicht jede eingespeiste Kilowattstunde netzentgeltpflichtig ist.Kundenanlagen: Wir erklären die wichtige Übergangsregelung (§ 118 Abs. 7 EnWG), die Betreibern bestehender Kundenanlagen bis Ende 2028 vorübergehend dringend benötigte Rechtssicherheit verschafft.Hören Sie rein: Welche technischen und wirtschaftlichen Hemmnisse die Novelle abbaut und wie Sie die neuen gesetzlichen Impulse für eine praxisorientierte Energiewende optimal nutzen!
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AfD-Populismus, heilbare Genehmigungen und zulässige Schallwerte: Neue Impulse für die Windenergie
AfD-Populismus: Gezielte Blockade des Windenergieausbaus durch verschärfte, aber bereits geltende Abstands- und Rückbauregeln (mehr dazu).Klage gegen Windpark gescheitert: Windpark-Genehmigungen trotz Mängeln "heilbar" – Verfahren von MASLATON begleitet. Das OVG Lüneburg schafft Rechtssicherheit gegen Verbandsklagen (mehr dazu).OVG Lüneburg bestätigt: Geringfügige Schallüberschreitungen (bis zu 1 dB(A)) nach TA Lärm sind zulässig – mehr Flexibilität und Rechtssicherheit für Projektierende (mehr dazu).
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Neue Biogas-Regulierung ab 2026 · Diskussion um Windenergie-Moratorien · Schnellere Verfahren durch RED III-Umsetzung
Biogas-Regulierung ab 2026: BNetzA setzt neue Maßstäbe für Netzzugang und BilanzierungDie BNetzA etabliert ab 2026 einen neuen, unionsrechtskonformen Festlegungsrahmen für Biogas, der die alte GasNZV ersetzt. Marktakteure (Netzbetreiber, Einspeiser) sollten die verbleibende Zeit zur Anpassung ihrer internen Prozesse nutzen, um die Chancen dieses zentralen Energieträgers zu optimal zu nutzen. Mehr dazuWindenergie-Moratorien: Politische Luftnummer oder juristisches Eigentor?Regionale Moratorien (z. B. in Brandenburg und Leipzig) zum Stopp des Windenergieausbaus sind juristisch nichtig, da sie gegen das Bundesrecht verstoßen. Diese Symbolpolitik schadet jedoch nicht zuletzt auch der Wirtschaft.Mehr dazuRED III-Umsetzung: Schnellere Verfahren und neue Spielräume für WindenergieUmfassende Gesetzesänderungen (BImSchG, WindBG, BauGB) setzen die RED III-Richtlinie um und sollen Genehmigungsverfahren für Windenergie drastisch durch feste Fristen und Beschleunigungsgebiete beschleunigen. Mehr dazu
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RED-III und neues BwPBBG · GEG und WPG: Neue Chancen für Wärmeplanung? · BVerwG stärkt Artenschutz
Willkommen zur ersten Ausgabe des MASLATON Newsletter Podcast!RED III-Umsetzung & neues BwPBBG - Rückschritt für die Erneuerbaren?Militärische Belange können künftig den Ausbau Erneuerbarer Energien durch längere Abstimmungsprozesse erschweren und Hürden für Projektierende darstellen.Mehr dazuKommunale Wärmeplanung, GEG & WPG: Neuer Schlüssel für die Wärmewende?Kommunen müssen ihre Wärmepläne bis 2026 fertigstellen und innovative Modelle nutzen, um „grüne Wärme“ zuverlässig bereitzustellen.Mehr dazuBVerwG stärkt Artenschutz im GenehmigungsverfahrenDas BVerwG klärt in einem aktuellen Urteil: Genehmigungen für Windenergieanlagen erfordern frühzeitige Prüfung von Artenschutzrisiken, auch außerhalb von Schutzgebieten.Mehr dazu
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