PODCAST · arts
Nachspann
by Nachspann
Nachspann - jeweils am fünften Dienstag, im Anschluss an die Wegstrecken.Inhalt: an sich "freibleibend", von Literatur, Dokumentation, aus Klingers Audioarchiven bis hin zur Verlängerung der Wegstrecken.Zustandekommen der Sendungen/der Sendereihe mit freundlicher Unterstützung der Grazer Autorinnen Autorenversammlung (GAV).(Foto: Otto Tremetzberger und Erich Klinger - links im Bild - beim Unterstand der Medienkarawane in Attnang-Puchheim am 25.06.2011)
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Gabu Heindl – Stadt Konflikte – Vortrag und Buchpräsentation
Radikale Demokratie in Architektur und Stadtplanung – ein Leitsatz der renommierten und international tätigen Architektin und Stadtplanerin Gabu Heindl. Sie präsentierte am 8. September 2021 im Alten Rathaus Linz ihr 2020 im Mandelbaum Verlag erschienenes Buch mit einer Kombination aus Vortrag und komprimierter Inhaltsangabe. Eingeladen wurde sie – mit coronabedingter Verspätung – vom Verein LIBIB bzw. der Linzer KPÖ. Einleitende Worte: Michael Schmida, Landessprecher OÖ der KPÖ sowie Gerlinde Grünn, KPÖ-Gemeinderätin in Linz. In der Rohfassung meiner Aufnahme ist etwa ab 1:15 Std. auch der Verlauf der anschließenden Diskussion mit Fragestellungen zur Nachnutzung des alten Berliner Flughafenareals, zum Markt, der doch nicht alles richtet, zu Wohnen als Menschenrecht und zur Frage des Eigentums bei alternativen Projekten zu hören. Erich Klinger, 9.9.2021
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Diskussion nach ZUR LAGE, 25.02.2020, Theater Phönix, Linz
Nach Texte gegen Rechts und der Erstausgabe von ZUR LAGE 2018 fand am 25.02.2020 die dritte Veranstaltung mit gesellschaftspolitischen Statements von Autorinnen und Autoren der GAV Regionalgruppe OÖ statt. Der Lesungsteil ist bereits unter https://cba.media/444768 nachzuhören. In der anschließenden Diskussion – moderiert von Kurt Mitterndorfer – kamen sowohl Zuhörende der Lesung als auch einige der AutorInnen zu Wort. Themen in der Diskussion: Franz Stelzhamer als Person und Schreibender, in Anlehnung an die derzeitige Debatte um eine neue Landeshymne für OÖ; Nachwirkungen der NS-Zeit auch in der Erziehung; Aus-schwitz; die Rolle der Grünen in der aktuellen türkis-grünen Regierung und der Preis, den sie für die Regierungsbeteiligung zahlen; wäre es nicht wieder Zeit für Donnerstag-Demos?; Staatliche Rechtsberatung für Asylwerbende und das Fazit, dass Vorhaben der türkis-blauen Regierung unter türkis-grün 1:1 umgesetzt werden; Macht korrumpiert alle politischen Parteien – vielleicht mit Ausnahme der KPÖ. Die Aufzählung der Themen erfolgte aus dem Gedächtnis, im Gegensatz zum Lesungsteil habe ich diese Aufnahme nur „grob“ bearbeitet, die Lautstärkenschwankungen sind stimm- und entfernungsbedingt, bei der Diskussion kam – außer bei Kurt – kein Mikrophon zum Einsatz – außer das von meinem Aufnahmegerät, das am Lesetisch verblieben war.
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Reflexionen auf 100 Jahre KPÖ
Rede von KPÖ-Landessprecher Leo Furtlehner bei der Festveranstaltung „100 Jahre KPÖ Oberösterreich“ am 16.2.2019 in Linz. Auch nachzulesen unter: http://ooe.kpoe.at/article.php/20190216230521939 Aufnahme: Erich Klinger
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Kommunismus im 21. Jahrhundert?!
Rede von Michael Schmida, stellvertretender Landessprecher der KPÖ-Oberösterreich bei der Festveranstaltung „100 Jahre KPÖ Oberösterreich“ am 16.2.2019 in Linz. Aufnahme: Erich Klinger Zum Nachlesen: http://ooe.kpoe.at/article.php/2019021710542094
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Autorenportrait Edo Popović
Folge 15 der Sendereihe Nachspann, 29.07.2014 1 (die Zahlen beziehen sich auf die abschließend angeführten Musiknummern) Im Studio zu Gast: Manuela Mittermayer, Autorin und Kulturarbeiterin.Verbunden mit Radio FRO als Sendungsgestalterin – zuletzt über die Radiopiratinnen – und als maßgeblich an der Entwicklung des CBA Beteiligte. Derzeit EDV-Trainerin für Menschen mit Beeinträchtigung. Manuela Mittermayer wird in den kommenden zwei Radiostunden den 1957 in Livno geborenen und seit 1968 in Zagreb lebenden Schriftsteller und Journalisten Edo Popović vorstellen und dabei auch über einige der Bücher dieses Autors sprechen und dies auch mit Textauszügen unterlegen. Audioaufnahme Beginn Roman „Kalda“ 2 Manuela Mittermayer: Über Popovic 2a Manuela Mittermayer: „Ausfahrt Zagreb Süd“ und Textbeispiel 3 Manuela Mittermayer: Weiteres Textbeispiel Zagreb Süd 3a Manuela Mittermayer: „Kalda“ mit Textbeispiel 4 Kurze Zwischenmoderation Manuela Mittermayer: „Die Spieler“ 5 Manuela Mittermayer: Textbeispiel aus „Die Spieler“ 6 Manuela Mittermayer: „Der Aufstand der Ungenießbaren“ mit Beginn des Buches 7 Manuela Mittermayer: Nochmals zum Buch sowie ein weiteres Kapitel aus „Der Aufstand der Ungenießbaren“ 8 Manuela Mittermayer: Überblick über die auf Deutsch erschienenen und weitgehend vorgestellten Bücher von Edo Popović. Letztes Beispiel aus „Der Aufstand der Ungenießbaren“. Abmoderation und Hinweis auf nächste Folge von „Nachspann“ am 30.9.2014, mit Ingo Leindecker und seinem Hörstück „Todableiter“. 9 Nachspann 15, Musikliste Federlos Band – Live-Aufnahme aus Innsbruck, 1986, 1 Beginn des Konzerts Moriarty – Album Fugitives (2013) 2,a Buffalo Skinners (Trad./W.Guthrie) 6 Matin Pas En Mai (Didier Herbert) Mama Rosin & Moriarty 3,a Ramblin Man (Hank Williams) Moriarty & Moriba Koita 4 Down In The Willow Garden (Trad.) Don Cavalli & Moriarty 5 The Dying Crapshooter Blues (Willie Mc Tell) Frozen Silence – Album Frozen Silence (cc) 7 Ray of light 8 Presence Gustav – Album Verlass die Stadt (2008) 9 I Fall Die ebenfalls angekündigte Musik von Laura Dilletante wurde von mir während der Sendung „ausgetauscht“, die ausgesuchten Nummern hätten nicht zwischen die Texte gepasst. Erich Klinger, Nachspann, 01.08.2014
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Kathrin Röggla – Lesung; Dietmar Füssel – Gedichtband „Menschenfleisch“
Nachspann 14, 29.04.2014 (Moderation/Musik/Biografien/Links) Gillian Welch – The way it goes (Track 4, aus „The Harrow & The Harvest“, 2011) 3.30 Gillian Welch – The way it goes aus dem 2011 in Nashville eingespielten Album „The Harrow & The Harvest“, das sie gemeinsam mit ihrem „doppelten“ Partner John Rawlings aufgenommen hat. Besetzung: Gillian Welch: Vocal, Guitar, Banjo, Harmonica, Hands & Feet. John Rawlings. Vocal, Guitar, Banjo, Harmonica, Rawlings spielt die „führende Gitarre“. Leider ist von der künstlerisch und drucktechnischen aufwändigen Gestaltung der Umhüllung des Tonträgers auf Vinyl – nach Vorlagen von John Dyer Baisley – bei der CD nicht nur im Verhältnis zur Größe wenig übrig geblieben, auch wenn die traumwandlerisch-geheimnisvolle Grafik am Cover auch „im kleinen“ Wirkung zeigt. Auf eine Beilage der Texte hat man im CD-Format leider verzichtet. Doch wozu gibt es schließlich das Internet? Und ob es bedeutsam ist, dass die Auflistung der insgesamt 10 Titel so gestaltet ist, dass die ersten 5 Lieder unter „The Harrow“, also „die Egge“ stehen, und die zweiten 5 Lieder unter „The Harvest“, „die Ernte“ habe ich noch nicht herausgefunden. Sollten die Lieder tatsächlich thematisch zugeordnet sein, dann hören Sie heute ausschließlich Lieder des ersten Teils. Die Ernte kommt erst später… (…) Das Programm der heutigen Sendung in Kurzfassung: Kathrin Röggla – Lesungsausschnitt; Dietmar Füssel – Gedichtband „Menschenfleisch“ Die Musik zu dieser Sendung stammt in der Reihenfolge ihres Auftretens von Gillian Welch, Feather Drug, Eleni Mandell, Crosby, Stills, Nash & Young sowie Neil Young & Cracy Horse, und vorwiegend von zumindest relativ aktuellen Tonträgern. Am 27.02.2014 war Kathrin Röggla im Linzer Stifterhaus bei „Stifterthemen – Lebensthemen: Katastrophen und Bedrohungen“ als Lesende bzw. im Gespräch mit Werner Michler und Christian Schacherreiter zu Gast. Nachspann bringt heute ihren Lesungsteil aus „besser wäre: keine“ (erschienen 2013 im S. Fischer Verlag, Frankfurt) zu Gehör, Titel ihres Textes „Über das Anlegen von Katastrophen.“ Die in Salzburg geborene und seit geraumer Zeit in Berlin lebende Autorin Kathrin Röggla ist eine der bedeutendsten deutschsprachigen ChronistInnen der Gegenwart. So dokumentierte sie den 11. September 2001 im Gegenüberstellen medialer und von ihr vor Ort erlebter Wirklichkeit, mit mitunter fließenden Grenzen – „really ground zero“. In „wir schlafen nicht“ ging sie daran, die Arbeitswelten von Online- und Beratungsfirmen wiederzugeben, in der Sprache dort arbeitender Menschen, mit denen sie oft lange Gespräche geführt hatte. Gespräche, in denen mitunter so etwas wie „geistige Selbstauflösung“ sichtbar wurde, Sprache als Konstrukt einer irrealen und zugleich oft großen Einfluss ausübenden Parallel-Welt. Und auch die ständige Beschäftigung mit Katastrophen und Angst-Szenarien, geschürt und genährt durch ein Übermaß an Informationen oder Informationspartikeln aus der ganzen Welt, deren Auswirkung u.a. jene ist, dass die Gefahren, auch aus gesellschaftlichen Entwicklungen heraus, die den Menschen tatsächlich bedrohlich werden, gar nicht mehr wahrgenommen werden, wurde von Röggla in jüngster Zeit eindrucksvoll präzise dargestellt. Bio Röggla Kathrin Röggla wurde 1971 in Salzburg geboren. Dort begann sie 1989 ihr Studium der Germanistik und Publizistik, welches sie 1992 in Berlin fortsetzte und 1999 erfolgreich abbrach. Seit 1988 ist sie aktiv in der literarischen Öffentlichkeit. Nach dem Umzug nach Berlin im Jahr 1992 entstanden die ersten Bücher, sowie Kurzprosa. Seit 1998 verfasst und produziert sie auch Radioarbeiten – Hörspiele, akustische Installationen, Netzradio- sowohl in Zusammenarbeit mit dem Bayrischen Rundfunk als auch als Mitglied des Netzradiokollektivs convextv, welches sich zu Beginn 2001 auflöste und bis 2002 als test bed weiter existierte. Seit 2002 schreibt sie auch Theatertexte. Von 2004-2008 unternahm sie zahlreiche Reisen, z.B. nach Georgien, in den Iran, nach Zentralasien, Japan, die USA und in den Jemen. Ausgezeichnet wurde sie mit dem Salzburger Landesliteraturpreis (1992), dem Reinhard Priessnitz-Preis und Meta-Merzpreis (1995), dem Alexander von Sacher-Masoch-Preis, dem Italo-Svevo-Preis und dem New-York-Stipendium des Literaturfonds (2001), dem Hans-Erich-Nossack-Förderpreis und dem RIAS Preis (2003), dem Förderpreis des Schillergedächtnispreises, dem Preis der SWR-Bestenliste und dem Bruno-Kreisky-Preis für das politische Buch (2004), dem Solothurner Literaturpreis, dem Internationalen Preis für Kunst und Kultur des Kulturfonds der Stadt Salzburg (2005), dem Anton-Wildgans-Preis (2008), dem Nestroy 2010 für das beste Stück („worst case“) dem Franz-Hessel-Preis (2010) und dem Arthur-Schnitzler-Preis 2012. 2012 ist sie Stadtschreiberin von Mainz. Sie ist Mitglied der Akademie der Künste in Berlin. Buchpublikationen: 2013 Besser wäre: keine (S.Fischer Verlag) 2011 publikumsberatung (zusammen mit Leopold von Verschuer, Matthes&Seitz) 2010 die alarmbereiten (S.Fischerverlag) 2009 tokio, rückwärtstagebuch (zusammen mit Oliver Grajewski, Verlag für Moderne Kunst) 2009 gespensterarbeit, krisenmanagement und weltmarktfiktion (Picus) 2006 disaster awareness fair (literaturverlag droschl) 2004 wir schlafen nicht (S.Fischerverlag, Frankfurt a. Main, tb 2006) 2001 really ground zero (S.Fischerverlag, Frankfurt a. Main) 2000 Irres Wetter (Residenzverlag, Salzburg, tb S.Fischerverlag, 2002) 1997 Abrauschen (Residenzverlag, Salzburg, tb S.Fischerverlag, 2001) 1995 Niemand lacht rückwärts (Residenzverlag, Salzburg, tb S.Fischerverlag, 2004) Hörbücher: 2011 publikumsberatung (in Zusammenarbeit mit Leopold von Verschuer) 2004 wir schlafen nicht (zusammen mit Hanns Zischler) 2001 Irres Wetter Radioarbeiten (Auswahl): 2013 NICHT HIER oder die Kunst zurückzukehren (DKultur) 2012 die unvermeidlichen (BR) 2011 publikumsberatung (BR) 2010 der tsunami-empfänger (BR) 2009 die alarmbereiten (BR) 2008 recherchegespenst (BR) 2008 japanisches rückwärtstagebuch (BR) 2006 draussen tobt die dunkelziffer (DRS) 2006 ein anmassungskatalog für herrn fichte (BR) 2006 junk space (BR) 2004 wir schlafen nicht (BR) 2001 das firmenwir (Deutschlandradio) 2002 nach köln (BR) 2002 really ground zero (BR) 2000 selbstläufer (BR) 2000 in der reihe „soundstories/materialmeeting“: ein riesen abgang (BR) 1999 HOCHDRUCK/dreharbeiten (BR) Film: 2012 Die bewegliche Zukunft – Eine Reise ins Risikomanagement (ZDF) Theatertexte: 2013 Der Lärmkrieg (UA Schauspiel Leipzig) 2012 Kinderkriegen (UA Residenztheater München) 2011 NICHT HIER oder die kunst zurückzukehren (UA Staatstheater Kassel) 2011 die unvermeidlichen (UA Nationaltheater Mannheim) 2010 machthaber (UA Schauspielhaus Wien) 2009 die beteiligten (UA Düsseldorfer Schauspielhaus) 2008 worst case (UA Theater Freiburg) 2008 publikumsberatung (UA Neumarkttheater) 2005 draussen tobt die dunkelziffer (UA Volkstheater/Wiener Festwochen) 2004 junk space (UA Neumarkttheater Zürich/steirischer Herbst) 2004 sie haben soviel liebe gegeben, herr kinski! (UA Pumpenhaus Münster) 2004 wir schlafen nicht (UA Düsseldorfer Schauspielhaus) 2003 totficken. totalgespenst. topfit (Einakter, UA Burgtheater Wien) 2003 superspreader (Monolog, UA Düsseldorfer Schauspielhaus) 2002 fake reports (UA Wiener Volkstheater/steirischer herbst) 1999 nach mitte (Hypertext) „nach mitte“ ist unter http://new.heimat.de/home/softmoderne/SoftMo99/roeggla/ aufrufbar. Mitarbeit an www.werkleitz.com und an convextv: www.art-bag.org/convextv. Röggla war Mitglied der Gruppe test bed: www.elektrotraum.de Zwischenmusik: Feather Drug: Fin (mp3-file) ca. 1:50 Kathrin Röggla war am 27. Februar im Linzer Stifterhaus bei „Stifterthemen – Lebensthemen: Katastrophen und Bedrohungen“ als Lesende bzw. im Gespräch mit Werner Michler und Christian Schacherreiter zu Gast. Röggla las aus „besser wäre: keine. Essays und Theater“ den Text „Über das Anlegen von Katastrophen.“ Moderiert wurde der bislang dritte Abend mit „Lebensthemen aus dem Werk Stifters“ vom Gesamtmoderator der Reihe, Dr. Christian Schacherreiter, Mitglied des Adalbert-Stifter-Instituts sowie Redakteur der OÖN, die wiederum als Mitveranstalterin fungierten. Dritte Person am Podium: Prof. Dr. Werner Michler, seit März 2013 Univ. Professor für neuere deutsche Literatur am Institut für Germanistik der Universität Salzburg. Mitarbeiter an der historisch-kritischen Gesamtausgabe der Werke und Briefe Adalbert Stifters Dr.in Regina Pintar: einleitend zu Katastrophen und Bedrohungen Pintar erwähnte in ihrer Einleitung Überschwemmungen, Erdbeben, Kriege. Pintar weiters wörtlich: Auch in vielen Werken Adalbert Stifters ist latent ständig Bedrohung spürbar, vielfach Bedrohungen durch die Natur, in Form von Gewittern, Hagelschlägen, Schneesturmen Bedrohung aber auch durch in jedem Menschen schlummernden Leidenschaften wie Liebe, Hass und Eifersucht. Zitat Stifter: „Wir alle haben eine tigerartige Anlage so wie wir eine himmlische haben“ (aus: Zuversicht”) Bei Veranstaltung: Lesungen Schacherreiter “Aus dem bayrischen Wald” von Adalbert Stifter (1867) Stifter berichtet darin u.a. „von einem Naturereignis, dass ich nie gesehen hatte.“ Pintar: O-Ton (mp 3- teil 1) ca. 1.30 Soweit Dr.in Regina Pintar, Leiterin OÖ Literaturhaus im Stifterhaus, diesmal im O-Ton. Bei den Auszügen aus der Erzählung “Aus dem bayrischen Wald”, die Schacherreiter anschließend vorlas, ging es um “vorweg genommene, befürchtete, hypothetische” Katastrophen, um Ängste etwas Schreckliches könnte eintreten. So am Beispiel der Erkrankung seiner Frau, aber vor allem auch am Beispiel der Kutschenfahrt Richtung Aigen, bei der Stifter im Dialog mit dem Kutscher Martin ob der beengten Wegverhältnisse ständig Befürchtungen hegt, ein anderes Gefährt könnte ihnen entgegenkommen. Auch Kathrin Röggla bezog sich vor ihrer Lesung kurz auf jene Passagen mit der Kutschenfahrt, auf die letztlich ausgebliebene Katastrophe. Röggla: Lesung (mp 3- teil 2) ca. 20.00 Gillian Welch – The way it will be (3) 4.48 Moderation: Auszug aus dem Gespräch Schacherreiter – Michler – Röggla Konsequenterweise, weil es die Relation Veranstaltungsdauer zu verfügbarer, also aus meiner Sicht frei disponierbarer Sendezeit bei „Nachspann“ nicht zuließ, habe ich mich auch beim Auszug aus dem Gespräch Schacherreiter – Michler – Röggla auf Kathrin Röggla konzentriert. Es hätte wenig Sinn gehabt, die „stifter-bezogenen“ Passagen nur anzureißen und wäre auch nicht im Sinne der beiden anderen Protagonisten gewesen. Stifter als Autor und Person ist ja „ein weites Land“, wie man auch aus den spannenden Ausführungen von Prof. Michler erfahren konnte, der Stifter auch in den Kontext der damaligen politischen Verhältnisse setzte bzw. Stifters Zugang zu Naturwissenschaften ansprach. Röggla meinte übrigens auf die Frage Schacherreiters, ob Stifter für sie, vor der Einladung zu dieser Veranstaltung ein Thema gewesen sei, u.a. dass sie nach einem von Stress verursachten Hörsturz die Lektüre von Stifter als Mittel zur Entschleunigung gesehen habe. Sie verwies dabei auf die Erzählung „Aus dem bayrischen Wald“, in der Stifter nach Andeutung der Katastrophe des Schneesturms, des sich abzeichnenden Furors, erst einmal ausführlich die idyllische Landschaft beschreibt, was jedoch wiederum und somit gegensätzlich zur Entschleunigung durch die Aufladung der Geschichte mit eindringlichen Bildern Spannung erzeugt (womit ich Röggla sinngemäß zitiert habe). Der kurze Auszug, den ich jedoch aus dem Gespräch gewählt habe, betrifft jedoch aus erwähnten Gründen nicht Stifter, sondern die Wahrnehmung von Katastrophen durch Katastrophen-Soziologen, wobei alleine dieses Wort eine Katastrophe ist.. Röggla: Auszug Gespräch (mp3-teil 3) ca. 1.30 Abspann Röggla Soweit Kathrin Röggla in einem kurzen Ausschnitt aus dem 3-er-Gespräch Schacherreiter – Michler – Röggla anlässlich StifterThemen – Lebensthemen: Katastrophen und Bedrohungen am Donnerstag, 27. Februar 2014 im Linzer Stifterhaus. Zuvor hörten Sie – ebenfalls kurz – Regina Pintar in der Einlettung sowie vor allem Kathrin Röggla mit dem von ihr gelesenen Ausschnitt aus besser wäre: keine. Essays und Theater (S. Fischer Verlag, Frankfurt, 2013) Verweisen möchte ich auf die sehr gut gestaltete und informative Homepage von Kathrin Röggla: http://www.kathrin-roeggla.de/ Übrigens gab es in der von mir bis Mai 2011 verantworteten Sendereihe „Summerau,96“ bereits zwei Sendungen mit Texten von Kathrin Röggla, u.a. eine Aufnahme mit Ausschnitten aus „really ground zero“, die bei einem Zwischenstopp Rögglas auf dem Weg nach Gmunden in meiner bahnhofsnahen Wohnküche entstand. Vor Dietmar Füssel und seinem Gedichtband „Menschenfleisch“ nun eine kleine musikalische Konzentrationsübung. Zwei exzellente Musikstücke, unmittelbar aufeinander folgend und Sie sollen auf zwei Besonderheiten draufkommen. Gillian Welch – Tennessee (5) 6.01 Crosby, Stills, Nash & Young – Country Girl bestehend aus a) Whiskey Boot Hill b) Down Down Down und c) Country Girl (Tr. 9, 5:14 aus Deja Vu, 1970) Sie hörten: Gillian Welch mit Partner John Rawlings mit Tennessee, aus Harrow. Harvest, erschienen 2011. Und daran anschließend das 41 Jahre zuvor veröffentlichte Country Girl aus dem Album „Deja Vu“ von Crosby, Stills, Nash & Young. Meine und vielleicht auch ihre, deine Besonderheiten sind nun die gedankliche Querverbindung vom „Country Girl“ zur Geschichte, die Gillian Welch in „Tennessee“ erzählt, zumindest in meiner Zeitreise sind die Frau in Neil Youngs Lied und Gillian Welch nahe beieinander, auch in ihren Sehnsüchten. Das ist halt meine Fantasie dazu gewesen. Und im Vergleich der beiden Kompositionen ist mir bei „Tennessee“ beim Gitarrenspiel von John Rawlings gewisse Parallele zum Gitarrenspiel von Neil Young bei „Country Girl“ aufgefallen. Assoziationen: John Rawlings dürfte ein gewisses Faible für Neil Young haben, davon zeugt u.a. eine „hausgemachte“ Aufnahme von Gillian Welch und Rawlings mit der Neil Young-Nummer „Cortez the killer“, nachzuhören über you tube. (…) Rawlings ist dennoch von Plagiat weit entfernt. HC Strache und die FPÖ-Propagandaband John Ottis allerdings weniger. Der im Innviertel lebende Schriftsteller Dietmar Füssel hat mit „Menschenfleisch“ einen Gedichtband herausgebracht, aus dem ich einige Kostproben zum Besten geben werde (erschienen kürzlich in der EDITION ROESNER – Mödling/Maria Enzersdorf). Vorab jedoch zu seiner Biografie Name: Dietmar Walter Füssel Geburtsdatum: 23.1.1958 in Wels Gefährtin: Monika Hemetsberger Kinder: Eine Tochter (Ildiko, geb. am 25.10.1986) Enkel: Moritz (geb. am 14.11.2004) Wohnort: Ried im Innkreis Beruf: Schriftsteller und Bibliothekar Konfession: Panthokanarischer Biertrinker Marathonbestzeit: 3:42,15 2008 Teilnahme am 100-Kilometer-Lauf von Biel. Zeit: 14:17,55 Hobbys: Laufen, Lesen, Reisen buchpublikationen ‚Sukiyaki – Rindfleisch‘,Roman, 2013, Aavaa Verlag ‚Der Sohn einer Hure‘, Roman, 2013, Sisyphus Verlag ‚Götter und ihre Fans’,ein Streifzug durch die wundervolle Welt des Glaubens, 2012, Arovell Verlag ‚Leidenschaft’, lateinamerikanische Liebesgedichte, 2010, Liliom Verlag. ‚Diesseits von Eden’, satirischer Roman, 2009, Edition Atelier, ‚Gelsomina‘– eine Mückengeschichte in sieben Stichen’, Bildgeschichte, 2009, Liliom Verlag, ‘Die Ermordung Caesars’, Komödie, 2006, Karl Mahnke Theaterverlag ‚Arbeit ehrt Mensch und Pferd‘,Kurzgeschichten, 2002, Resistenz Verlag‚ ‚Rindfleisch‘, Roman, 2000, Resistenz Verlag ‚Unterwegs‘, Lyrik, 1998, Bibliothek der Provinz, ‘Dietmar Füssels Wunderhorn’, (Neue respektlose Geschichten), 1984, Eichborn Verlag‘ Wirf den Schaffner aus dem Zug’(Respektlose Geschichten), 1983, Eichborn Verlag Freier Mitarbeiter der Satirezeitschrift ‚Nebelspalter‘. http://www.nebelspalter.ch/Absolut+nichts/563201/detail.htm Mehr als 900 weitere Veröffentlichungen in Zeitschriften, Anthologien sowie im Hörfunk. 2 Nach §19 der Kleingewerberegelung ist Füssel berechtigt, keine Mehrwertsteuer auszuweisen. Zur für Dietmar Füssel ausgesuchten Musik (…) Eleni Mandell – Desert Song 3:34 (Tr. 5, Album „I can see the future“, 2012/13) Zum Gedichtband: Ich hoffe, Dietmar ist mir nicht gram, wenn ich vorab auf Eugen Roth verweise, an dessen Werk ich mich bei einigen der Gedichte von Dietmar Füssel erinnert fühlte, für meine Begriffe war Roth ein ebenso scharfsinniger wie feinfühliger Beobachter, wie aus dem kurzen Gedicht von Roth hervorgeht: Seltsam genug Ein Mensch erlebt den krassen Fall, Es menschelt deutlich, überall – Und trotzdem merkt man, weit und breit Oft nicht die Spur von Menschlichkeit. Nun ist Füssel alles andere als ein „Nachahmer“, auch findet sich im Gedichtband „Menschenfleisch“ keine durchgehende Charakteristik der Gedichte, keine Zuordnbarkeit oder Möglichkeit, den Dichter ohne seltsame Gehirnakrobatik zu „schubladisieren“. Dietmar Füssel dichtet bisweilen scheinbar „leichtfüßig“, verspielt, mit Worten und Inhalten spielend, bringt aber „im nächsten Atemzug“, vielleicht sogar schon in der nächsten Strophe des selben Gedichts, gesellschaftliche Schwach- und Bruchstellen auf den Punkt, in kleinen oder größeren „Welten“. Was mir zum Gedichtband noch einfällt: die Gedichte sind bisweilen derb, oder anders gesagt, sehr direkt, mitunter damit spielend, die Dinge sprachlich auf den Kopf zu stellen, sie sind, auch dort, wo sie Missstände benennen, ohne moralisierenden Tonfall. Und Dietmar Füssel ist ein Schreibender, der Humor besitzt, facettenreich und vor allem auch nicht vor dem edlen Handwerk (Schreibwerk) des Dichtens/des Dichters selbst Halt machend. Gedichte I: 1. Das Wetter 2. Es ist der Ozean so weit 3. Wer Durst hat 4. Der Lehrer 5. Meine Frau ist gleichberechtigt 6. Sie saßen auf der Küchenbank 7. Die Betrunkenen (einschl. kurzer Vor-Bemerkung zum Lesen der Gedichte) Eleni Mandell – Don’t say no 4:38 (12) Gedichte II: 8. Mein Onkel 9. Die Maschine 10. Ruhestörung 11. Gib dem Vater 12. Der Smutje 13. Werden Katzen zu Verrätern 14. Ein Wiener Vogel 15. Der Straßenrand (mit spezieller Widmung für einen Raser) 16. Wenn ein Mensch vermonstert (gesungen) 17. Guten Morgen, liebe Mörder 18. Valentinaden (Lärmentwicklung im Hintergrund – übers Studiomikrofon – vom Soundcheck einer der Konzert-Bands in der Stadtwerkstatt) Abspann Füssel/Hinweis auf Buchpublikation „Menschenfleisch“, Eigenartige Gedichte, Edition Roesner (2014). Eine gute Adresse, auch für Bestellungen ist Dietmars etwas zu überfrachtete, doch insgesamt sehr anschauliche und inhaltlich gehaltvolle Homepage unter http://www.dietmarfuessel.com/ Eleni Mandell – the future 3.18 (1) (Album: I can see the future, 2012/3) Soweit also Nachspann, Folge 14 (nicht 15, wie einige Male gesagt!) mit einem Lesungsmitschnitt mit Kathrin Röggla und der Buchvorstellung des neuen Gedichtbandes von Dietmar Füssel. (…) Nächste Folge Nachspann mit noch ungewissem Inhalt am 29.7. ab 20 Uhr Das nächste Wiederhören mit mir gibt es in der Sendereihe Wegstrecken am 20. Mai von 19 bis 20 Uhr. Thema neuerlich die Mühlkreisbahn. Abschließend hören Sie Neil Young & Cracy Horse: Ramada Inn 16:51 (CD 1, track 3, Album „Psychodelia“, 2013) Erich Klinger dankt fürs Zuhören, au revoir, der noch angenehme oder anregende Nachtstunden wünscht, jedenfalls keine stresserfüllte oder panische Nacht. 5. Mai 2014
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Verlängerung Wegstrecken 199; Nachspann – Folge 13: Bücher von Helmut Rizy und Eva Pittertschatscher, Text
Da Nachspann auch als mögliche Fortsetzung der Wegstrecken konzipiert ist, stelle ich in Aussicht, dass diesmal die ersten zwanzig Sendeminuten wegstrecken-lastig sein könnten, meistens bleibt ja bei der vorangehenden Sendung etwas übrig… Was übrig blieb, war ein kurzer Situationsbericht zur Ybbstalbahn bzw. Lästereien darüber, dass auf der Mariazellerbahn trotz Investionen in Höhe von 117 Mio. € einschließlich neuer Garnituren keine bis nur unwesentliche Fahrzeitkürzungen feststellbar sind (etwas differenzierter habe ich die Angelegenheit dann anlässlich einer Reise auf der Mariazellerbahn im Februar 2014 in den Wegstrecken abgehandelt, auch weil mir dabei bewusst wurde, dass die Strecke aufgrund ihrer Bauart und ihres Gebirgscharakters nicht so leicht auf höhere Geschwindigkeiten auszubauen ist). Es folgte ein Plädoyer für den Erhalt der Mühlkreisbahn einschließlich einer vollbahntauglichen Donauquerung (siehe auch Wegstrecken 198). Im Nachspann-Teil (ca. ab Minute 20) der zweistündigen Sendung war dann, der Ankündigung folgend und ergänzend wie folgt zu hören: Zum Geburtstag von Margit Kain – Margit Kain ist eine Person der Zeit- und Literaturgeschichte, als Kommunistin und als Weggefährtin des Franz Kain, dessen Texte sie abtippte, als Mutter der Eugenie Kain und letztlich auch als Nachlassverwalterin der Werke des Franz Kain und gemeinsam mit ihrer Enkelin Katharina Kain als Nachlasswalterin der Arbeiten ihrer Tochter Eugenie. Kurzvorstellung neues Buch Dietmar Füssel: Sukiyaki – weiters kurzer Hinweis auf nächste Folgen von Summerau,96 auf Radio FRO mit Kurto Wendt und Helga Christina Pregesbauer sowie Hinweis auf Wegstrecken 200 im Jänner 2014. Zwei Buchbesprechungen: zum einen “Im Maulwurfshügel”, im Herbst 2013 erschienener Roman von Helmut Rizy, dessen thematischer Überbau das Tagebuch eines Lesenden ist, der sich zusehends vom “Draußen”, von der näheren Umgebung mit ihren oft auch banalen Begegnungen, absondert. Und als zweites, ebenfalls letzten Herbst und in der Bibliothek der Provinz erschienenes Buch “Die Gedanken zu neuen Ufern fliegen lassen”, Eva Pittertschatscher über die im Jänner 2010 verstorbene Autorin Eugenie Kain. Und zur Abrundung der Sendung (und des Sendejahres) ein von mir stammender Text zu einer Soundminiatur von Fritz Widhalm aus der Anthologie “Zu(Gabe) od. das ist meine Art, die Welt zu erleben”, erschienen im Oktober 2013 in der Edition “das fröhliche Wohnzimmer”. In beiden Sendungen (den zuvor auf Sendung gebrachten Wegstrecken und in der Verlängerung bzw. im Nachspann), also in den insgesamt drei Sendestunden jedenfalls auch Musik, die wenigstens kurzzeitig die Silvester-Knallerei vergessen lässt. Erich Klinger, 28.12.2013 + 02.04.2014
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Über die sprichwörtliche Wut; Buchvorstellung Edition Das fröhliche Wohnzmmer
Zu Beginn der Sendung habe ich das neueste Druck- und Hörwerk aus der von Ilse Kilic und Fritz Widhalm geleiteten Edition „Das fröhliche Wohnzimmer“ vorgestellt. „Zu(Gabe) od. Das ist meine Art, die Welt zu erleben“ folgt, mit Klang-, Ton- und Geräuschcollagen sowie Kompositionen von Fritz Widhalm, die von AutorInnen in Texte umgesetzt wurden, dem Gestaltungsprinzip der vorangegangenen Bände „Ab(Bild) und (Zu)Schrift“ und „Ab(Bild) und (Zu)Schrift, zweiter Teil“. In den letztgenannten Bänden waren es Fotos bzw. Zeichnungen Widhalms, die den Ausgangspunkt der Texte bildeten. Nun also ein Lese- und Hörbuch, dessen Texte von Ilse Kilic „augenzwinkernd, pointiert und humorvoll“ mit Illustrationen versehen wurden. Als Lese-Beispiel habe ich den Text von Ilse Kilic gelesen. Information(en) zum fröhlichen Wohnzimmer einschl. Bestellmöglichkeit: www.dfw.at AutorInnen von Zu(Gabe) od. Das ist meine Art, die Welt zu erleben: Nikolaus Scheibner, Patricia Brooks, Karin Spielhofer, Günter Vallaster, Elisabeth Steger, Ilse Kilic, Magdalena Knapp-Menzel, Sabine Dengscherz, Günther Kaip, Rudolf Lasselsberger, Thomas Havlik, Klaus Sinowatz, Helga Pregesbauer, Christine Huber, Christian Katt, Armin Baumgartner, Ingrid Ditommaso, jopa jotakin, Erich Klinger, Wolfgang Helmhart, melamar, Birgit Schwaner Bestelladressen: [email protected] Telefon 01/4080140 oder über: [email protected] Zum Schwerpunkt der Sendung: Unter dem Titel “Die sprichwörtliche Wut” haben sich Helga Schager, Renate Hofmann und ich über die Bedeutung von Sprichwörtern unterhalten. „Die Katze ist aus dem Haus, oder ist sie im Sack, und wer aus seinem Herzen eine Mördergrube macht, anstatt das Herz auf der Zunge zu tragen, läuft möglicherweise bald Gefahr, Dauerkundschaft für psychotherapeutisches oder psychiatrisches Fachpersonal zu werden und zudem die Pharmaindustrie tatkräftig zu unterstützen.“ Die beiden Gäste im Studio: Helga Schager ist Künstlerin, webte Teppiche und hat sich seit geraumer Zeit auf experimentielle Grafiken bzw. Stencils verlagert, sie ist auch Lebens-Künstlerin, Mitbegründerin von SpaceFEMfm und langjährige auch ausgezeichnete Sendungsgestalterin, mit Herbert Schager verheiratet und das Künstlerische hat sich auch auf die Kinder der beiden übertragen. Für Helga Schager ist es heute auch die Premiere in der Sendereihe „Nachspann“. Über Helga Schager: http://schager.servus.at/helga/wpn/ Renate Hofmann ist vom Brotberuf her Ärzteschreibkraft im WJ, sie ist ausgesprochen belesen und auch politisch schon lange Jahre aktiv, auch Renate Hofmann verfügt über Radio-Erfahrungen, teils in einer Gast-Rolle, z.B. heuer in einer Frozine-Sendung zur „Kleidertauschbörse“ bzw. in der verkehrspolitischen Reihe als Radfahrende und zu Fuß Gehende, sie hat zudem, gemeinsam mit mir, in zwei Nachspann-Sendungen Auszüge aus aktuellen Büchern – von Anna Weidenholzer bzw. Judith Gruber-Rizy. Außerdem war sie auch schon am Beginn von Radio FRO in der Redaktion vom Weibersalon. Ausgangspunkt für dieses nunmehr zur Umsetzung gelangende „Langzeit-Projekt“ war die von Helga Schager und mir gemeinsam getroffene Feststellung, dass es abseits von Sprichwörtern, die uns mehr oder minder buchstäblich „zum Hals heraushängen“, auch Redewendungen gibt, mit denen wir durchaus etwas anzufangen wussten (und wissen), weil darin ein ursächlicher Zusammenhang zwischen „Nöten der Psyche“ und körperlichen Zuständen, bis hin zu schweren Erkrankungen sichtbar wird. „Aus seinem Herzen keine Mördergrube machen“ war ein wesentliches Motiv. Oder „etwas schlägt sich auf den Magen“, „es bleibt einer/einem etwas im Halse stecken“, man kann etwas nicht mehr „ertragen“…. In Folge 13 dieser Sendereihe am 31. Dezember 2013, 20 bis 22 Uhr, wird es Ausschnitte aus dem heute kurz vorgestellten Buch aus der Edition das Fröhliche Wohnzimmer geben sowie Buchrezensionen zu Eva Pittertschatschers Buch über Eugenie Kain „Die Gedanken zu neuen Ufern fliegen lassen“ und Helmut Rizys neuen Roman „Im Maulwurfshügel“. Musik: wurde aus urheberrechtlichen Gründen aus der Datei entfernt (abgesehen von den wenigen Sekunden zu Beginn, cc, Fritz Widhalm) Erich Klinger, Redaktion Nachspann
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Nachruf Rolf Schwendter; Buchvorstellung „Schwimmfüchslein“ von Judith Gruber-Rizy
In Folge 11 der Sendereihe Nachspann war vorerst eine Erinnerung an den am 21. Juli 2013 in Kassel verstorbenen Autor, Forscher, Performer, an den gescheiten und vielseitig interessierten Menschen Rolf Schwendter zu hören. Am Ende dieses Erinnern stand ein Dokument aus Marbach, 2008: „Ich bin noch immer unbefriedigt“ – Rolf Schwendter (Sprechgesang, Kindertrommel). Darauf folgend kam die aus OÖ stammende, in Wien lebende Autorin Judith Gruber-Rizy in Gestalt ihres neuen Romans zu Wort. Judith Gruber-Rizy hat ihren im Limbus Verlag erschienenen Roman “Schwimmfüchslein” genannt. Was es mit diesem Titel auf sich hat, und, vor allem, welche Parallelen die Hauptfigur des Romans, die Schriftstellerin Rosa, zur Malerin Gabriele Münter (1877-1962) zieht, wurde in der Vorstellung des Buches und in Auszügen hörbar. Rosas Leben zeigt, dass die Bedingungen für Männer und Frauen trotz Annäherungen unterschiedlich geblieben sind, dass es für Frauen noch immer schwerer ist, Anerkennung zu finden als für ihre in männlich dominierten Denk-, Organisations- und Gesellschaftsstrukturen besser verankerten Kollegen. Und letztlich handelt der Roman auch von Rosas Lebensträumen und der Übereinstimmung oder Unvereinbarkeit mit dem realen Leben, der Familie, dem Schreiben. Der Traum, wie Gauguin “alles zurückzulassen”, um nur mehr für die Kunst zu leben, hat für Rosa, trotz intensiver Beschäftigung damit, keine besondere Anziehungskraft. Sie möchte ihr Leben und ihre Arbeit als Schreibende ohne diese Bedingungslosigkeit bewältigen. Die Auszüge aus dem Roman lasen Renate Hofmann und Erich Klinger. Die Beschlagwortung wird noch erweitert. Aus urheberrechtlichen Gründen musste die Musik zu Beginn und am Ende der Sendung (Jimi Hendrix, Richie Havens) entfernt werden oder zumindest der Versuch unternommen werden, das Schnittprogramm kennt sich mit Musik nicht aus! Sonstige Musik: Susanne Maschek, Living Room Nächste Folge der Sendereihe Nachspann am 29. Oktober, 20 bis 22 Uhr, mit Helga Schager und Renate Hofmann im Studio, Thema: “Die sprichwörtliche Wut” —————————————————————————————————————————————————————————– Hier noch ein aktueller Hinweis: Liebe Radio- und Literaturfreundinnen, Wir bitten um Veröffentlichung/Weiterleitung/Teilnahme (an) unserer Ausschreibung, dafür herzlichen Dank! Das Literaturmagazin „summerau,96“ im Freien Radio FRO in Linz, schreibt den nunmehr 2. Hörspielpreis für Frauen aus! Wie im letzten Jahr ist die Ausschreibung ohne Themenvorgabe. Eingereicht werden können alle Produktionen von Frauen, die eine Dauer von maximal 20 min nicht überschreiten und noch nicht öffentlich ausgestrahlt wurden. Die Produzentinnen sollten aus OÖ. kommen oder einen oö. Bezug haben. Herzlich dazu eingeladen sind auch Autodidaktinnen, die ihre eigene Definition eines Hörspiels entwickelt haben. Um über die Form des Hörspiels die Überwindung etwaiger Sprachbarrieren in der Literatur zu fördern, möchten wir besonders Frauen mit nichtdeutscher Muttersprache auffordern, sich an der Ausschreibung zu beteiligen. Preise: 1.Preis: 500 Euro. 2. Preis: 250 Euro. 3. Preis: Anerkennungspreis, der eine (honorierte) Einladung in eine Sendung von Summerau,96 im Frühjahr 2014 beinhaltet. Einsendeschluss: 30. September 2013 (Datum des Poststempels) Öffentliche Präsentation und Preisvergabe: 12. November 2013. Weitere Teilnahmebedingungen sowie Anmeldeformular unter: www.hoerspielpreisfuerfrauen.at/ liebe Grüße Manuela Mittermayer & Wally Rettenbacher Redaktion summerau,96 ————————————————————————————————————————————————————– Erich Klinger (Sendungsverantwortlicher Nachspann)
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MOST:WEIN Kühn/Kumpfmüller/Falkner; Überraschungsprogramm live aus dem Studio; Musikbeispiele aus „Innere Blutungen“
In der ersten Stunde dieser Sendung hören Sie, hörst Du, hört ihr, werte Hörerin, werter Hörer, werte Hörerinnen und Hörer die Wiedergabe einer Veranstaltung, die am 21.03.2013 im Linzer Wissensturm, veranstaltet vom Linzer Frühling, stattfand. In dieser kurzweiligen Veranstaltung, die von Hans-Peter Falkner (Quetschn und Gesang) eingeleitet und begleitet wurde, waren der im Innviertel lebende Autor Hans Kumpfmüller und der im Weinviertel lebende Autor Wolfgang Kühn als sehr anschauliche Vertreter einer volksnahen, jedoch alles andere als volksdümmlichen Literatur abwechselnd zu hören. Hans Kumpfmüller gelingt es stets aufs Neue, mit wenigen Worten ausgesprochen präzise Milieu- und Zustandsbeschreibungen nicht nur ländlicher Verfasstheiten zum Ausdruck zu bringen. Und Wolfgang Kühn ist ein Autor, der sich wahrlich sehr gekonnt darauf versteht, zwischendurch im Sprechgesang vorzutragen. So beispielsweise seine Ballade von den „Gstaundnen Woidviartlan“. Hans-Peter Falkner schließlich vollführt eine Annäherung an Volksmusik, die derb, ungeschliffen sein darf und die sich auch nicht um „politische Korrektheit“ zu kümmern braucht. Dass er zwischendurch „wüst“ aus dem Repertoire von Attwenger einstreut, gibt dem Ganzen zusätzliche Würze. In Stunde zwei der 10. Folge der Reihe Nachspann schließlich war „Die verlorene Band“ zu Gast, wie schon in grauen Vorzeiten stellte sich – diesmal allerdings mit umgekehrten Vorzeichen – die Frage: fehlt da nicht wer? Thomas Anatol Keketi oder Karola Lavnicek? Dazu Musikbeispiele aus der Filmmusik zu „Innere Blutungen„, einem sehens- und hörenswerten Werk von Anatol Bogendorfer und Florian Sedmak, Ort und Zeit der Handlungen: das innere Salzkammergut in den 1960ern und 1970ern, ein gesellschaftliches Spiegelbild anhand von Meldungen aus dem Archiv der Salzkammergutzeitung. Weiters ein Ausschnitt aus einem längeren Klavierstück, das ich, halb improvisierend, in den 1990ern für eine Tanztheaterproduktion „komponiert“ habe. Erich Klinger, Sendungsverantwortlicher Nachspann
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Traum-Texte von Edith Stauber; Lesung und Gespräch Manuela Mittermayer; Erinnerung an Julius Zechner
Edith Stauber, in Linz lebende Künstlerin, die es beispielsweise geschafft hat, ihre im Linzer Parkbad entstandenen Zeichnungen äußerst erfolgreich als Film umzusetzen (Eintritt zum Paradies um 3.20 €), aber auch als Zeichnungen im Bereich der gemischten Sauna des Parkbades und als Illustration einer Ausgabe der Facetten zu präsentieren, hat mir für diese Sendung einige ihrer zahlreichen “Traum-Texte”, also von ihr niedergeschriebene Traum-Sequenzen zum Vortrag zur Verfügung gestellt. In ihren Träumen kommen relativ häufig Personen der Zeitgeschichte vor, etwa Bill Clinton oder Bruno Kreisky, der Mond wird ebenso von ihr betreten wie die Hölle oder das Rieder Krankenhaus, in dem Bin Laden als Patient untergebracht ist. Auch verschiedenste Tiere kommen in mehr oder weniger phantastischen Rollen zum Vorschein. Die Traum-Texte wurden von Manuela und mir zu Beginn und gegen Ende der Sendung gelesen. P.S.: Nachbehandlung – Ausstellungseröffnung und Filmpräsentation Edith Stauber – am Donnerstag, den 7. März 2013, um 18.00 Uhr in der Ärztekammer für OÖ, Dinghoferstraße 4, 4020 Linz, 1. Stock Die Kunstwerke werden von 8. März bis 24. Mai 2013 in der Ärztekammer für OÖ, Dinghoferstraße 4, 4020 Linz, ausgestellt. Öffnungszeiten der Galerie: Montag bis Donnerstag 8.30 Uhr bis 16.00 Uhr, Freitag 8.30 Uhr bis 12.00 Uhr Dazwischen habe auch ich an Julius Zechner erinnert, den am 30.6.1992 an seiner Aids-Erkrankung verstorbenen Musiker, eine der prägendsten Gestalten der Linzer “Szene” in den 1980ern und das nicht nur als Musiker, sondern auch als Gründungsmitglied und Aktivist der Linzer HOSI (Initiative für Lesben und Schwule). Live im Studio zu Gast war Manuela Mittermayer, Autorin, Radiomacherin und Organisatorin von zahlreichen Literaturprojekten. Sie las eigene Texte, darunter einen Text, der sich aufgrund der Bedingungen in Deutschland unter Hartz IV mit dem gezielten an den Rand drängen oder Hinausdrängen von Menschen auseinandersetzt, die sich nicht mehr oder nur mehr bedingt in der Maschinerie “Arbeit um jeden Preis” verwerten lassen. Den drei Texten, neben dem genannten war auch eine satirisch-ironische Betrachtung des Treibens von PolitikerInnen in Österreich sowie ein Text über Facebook (und die in diesem System vorkommenden Kommunikationsmechanismen) zu hören. Im Gespräch mit der Autorin kamen dann ihre Herangehensweise an derartige, auf realen Gegebenheiten des (politischen) Alltags aufbauende Texte zur Sprache, ging es um Fragen der Recherche im konkreten Zusammenhang mit den von ihr gelesenen Texten, der Recherche im Netz und letztlich auch um Wut bzw. eine gewisse Gewöhnung an das Grauen angesichts der realen politischen Verhältnisse, die bisweilen jegliche Bemühungen, sich mit Mitteln der Satire mit den Verhältnissen auseinanderzusetzen, zum Scheitern bringen. Wenn eine Spitzenpolitikerin – wobei ja schon an sich bemerkenswert ist, welche politischen Figuren es in Österreich an die Spitze schaffen – wie Maria Fekter, die als Innenministerin von AsylwerberInnen ein makelloses Verhalten einforderte und gleichzeitig freihändig Beratungs- und sonstige Aufträge an parteinahe Firmen und Einrichtungen in einer Größenordnung vergab, bei der man beim besten Willen nicht mehr von einer Bagatelle sprechen kann, und dies im nachhinein, mit dem Sanktus der jetzigen Innenministerin, als korrekt darstellt, ohne auch nur im Geringsten daran zu denken, zurückzutreten, dann verschlägt es einem – mir zumindest geht es so – zuerst einmal die Sprache und dann muss es wohl um die Sysyphusarbeit gehen, derartige Geschehnisse nicht dem Vergessen zu überantworten, wozu auch literarische Texte, die über freie Medien Verbreitung finden können, einen Beitrag leisten. P.S.: Die Musik zur Sendung wird, sofern das Schnittprogramm funktioniert, aus urheberrechtlichen Gründen entfernt. Ich mag nicht ständig nur Creative Commons-Musik spielen. Etwaige Reaktionen zur Sendung sind unter [email protected] möglich. Erich Klinger (verantwortlich für die Sendereihe Nachspann).
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Nachspann 8 – Bad Zoo, Richard Wall, Fredl Hofer, Mud Shurko, Anna Weidenholzer, Kai Degenhardt
Ausgabe 8 dieser Sendereihe, ausnahmsweise vorproduziert. An den 2010 verstorbenen Egon Peter Kirch, Musiker, Zeichner, Lebenskünstler und scharfsinniger Beobachter erinnert Musik sowie ein Text von Richard Wall. Weiters einige Auszüge aus Anna Weidenholzers Roman „Der Winter tut den Fischen gut“ sowie einige Lieder aus Kai Degenhardts Album „Näher als sie scheinen“. Musik von Bad Zoo (einschl. Egon Peter Kirch), ein Text von Richard Wall über Egon Peter Kirch, weitere Musikstücke von Bad Zoo, der Begleittext von Fredl Hofer zur Ausstellung in der Galerie Paradigma (s.u.) sowie der 2009 von Mud Shurko wiederveröffentlichte „Lame Beggar Blues“ (ebenfalls mit Kirch Peda) bilden den ersten Teil dieser Sendung. Diesem folgen, von Renate Hofmann und mir gelesene Passagen aus Anna Weidenholzers Roman „Der Winter tut den Fischen gut“, eingeleitet von einer frei eingesprochenen kurzen Rezension und musikalisch begleitet von „Stücken für die nur mehr 4-seitige Gitarre von Alexander Dessl“, die ich im Zuge der Vorproduktion aufgenommen habe. Fünf Lieder aus Kai Degenhardt`s Album „Näher als sie scheinen“ bilden den würdigen Abschluss dieser Sendung. Verweise: Zu Egon Peter Kirch http://www.matscheko.at/kirch.html und somit auch zu Ernst Motsch Mud Shurko Matscheko (auf der Sitemap von Motschs Homepage finden sich auch andere interessante Menschen). Musik von Bad Zoo ist ebenfalls unter http://www.matscheko.at/kirch.html in Form einer archivierten Kassettenaufnahme vorzufinden. Ebenso weitere Aufnahmen, darunter der „Lame Beggar Blues“. Zur Linzer Galerie Paradigma von Gerlinde Hofer, in der vom 14. Juni bis 7. Juli 2012 eine beeindruckende Ausstellung mit Werken von Egon Peter Kirch sowie von WeggefährtInnen unter dem Titel „shut up before you think“ gezeigt wurde: http://www.kunstverein-paradigma.at/ Kurator dieser Ausstellung war Fredl Hofer: http://www.hoferfredl.eu/ Sein Text zur Ausstellung findet sich unter http://www.kunstverein-paradigma.at/Ausstellung_Kirch_1.php?A_Inhalt=Bild_1 Die Homepage von Richard Wall findet sich unter: http://www.richardwall.at/ . Von Richard Wall erschien vor kurzem „Gehen gegen den Wind. Gedichte Notate Stimmen“ im Löcker Verlag, Wien Anna Weidenholzers Seite: http://annaweidenholzer.at/ . „Der Winter tut den Fischen gut“ erschien im September 2012 im Residenz Verlag, St. Pölten und hat bereits die 2. Auflage erreicht. Auf den Spuren zu Kai Degenhardt: http://www.kai-degenhardt.de/ Das Album „Näher als sie scheinen“ wurde im April 2012 auf Plattenbau (Label+Vertrieb, Hamburg) veröffentlicht. P.S.: Die Archivierung der gesamten Sendung habe ich mit den jeweiligen RechteinhaberInnen sowie dem Verlag von Anna Weidenholzer akkordiert. Erich Klinger, Sendungsgestalter sowie Verantwortlicher für die Sendereihe Nachspann. Ende der Vorproduktion dieser Sendung: 18.10.2012. Erweiterte Beschlagwortung: 30.10.2012.
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„Tübingen ist meine Heimat“
Am 14. Jänner 2012 führte ich mit der Autorin Irmgard Perfahl in Leonding ein ausführliches Gespräch, in dem einige interessante Facetten ihres inzwischen über 90 Jahre andauernden Lebens zur Sprache kamen, natürlich auch ihr Schreiben, aber auch sehr persönliche Momente, so über den Umgang mit Angst oder ihre Kindheit und Jugend. Diese Audiodatei beinhaltet nunmehr eine (nochmals) bearbeitete Fassung des insgesamt über zwei Stunden dauernden Gesprächs, bei der Perfahl noch stärker im Vordergrund steht als bei der Fassung für die Nachspann-Sendung am 31.07.2012. Eine Richtigstellung zur einleitenden Moderation bezüglich des Auszugs aus dem Roman „Mosaik“: ich habe R. und L. vertauscht, schon Ende Juli bei der Erstausstrahlung, das ist mir aber erst jetzt, nach der neuerlichen Bearbeitung aufgefallen. Bitte beim Anhören des Textauszugs nicht verwirren lassen! Danke jedenfalls an Sabina Köfler, die mit mir gemeinsam vor einigen Wochen im Studio konkrete Anhaltspunkte für die Schnitte ausgelotet hat, die ich in den letzten Tagen ausgeführt habe, wobei noch einiges an zusätzlicher Feinarbeit dazu kam. 25.09.2012, Erich Klinger Ein neues Buch von Irmgard Perfahl mit Prosa befindet sich, wie auch anfangs im Gespräch zu hören ist, in Arbeit und wird im Herbst 2013 erscheinen. Der im Zusammenhang mit dem Brief der Proust-Gesellschaft, den mir die Autorin zeigte, erwähnte, doch nicht namentlich genannte Präsident dieser Gesellschaft heißt Prof. Dr. Reiner Speck, ein interessantes Zitat des Dr. Speck lautet „Wer Marcel Proust liest, muss seltener zum Arzt“. Irmgard Perfahl war auch heuer wieder in Tübingen zu Gast, sie absolvierte ihre Reise mit der Bahn, mit Umsteigen in München Hbf, ein bemerkenswerter Kraftakt dieser interessanten Persönlichkeit… Klarerweise ist so eine Reise mit 90 schon ziemlich anstrengend, wie mir Perfahl bei einem Besuch Ende Mai mitteilte. Eine Aufnahme mit mehreren Gedichten der Autorin aus Worte balsamisch können sie im Archiv von Radio FRO in der Summerau,96-Sendung vom Oktober 2011 finden: http://cba.media/50708 Die Summerau,96-Sendung vom 11. April 2012 mit der Kurzfassung dieses Gesprächs, ergänzt durch drei Beispiele aus „Mosaik“, darunter das heute ebenfalls gehörte, befindet sich ebenfalls auf der Homepage von Radio FRO – http://cba.media/57637 – sowie unter www.manomad.wordpress.com, auf der Homepage der Sendung. Die Ausgangsfassung der nunmehr (Ende September 2012) „gestrafften“ Gesprächswiedergabe war in Nachspann am 31.07.2012 zu hören – http://cba.media/63205 -in der Beschlagwortung dazu finden sich auch weitere Informationen zur Autorin, so eine Bibliographie bzw. Links zu den Vorträgen. Die nächste Folge von Nachspann wird am 30. Oktober auf Sendung gehen, u.a. mit einem Text von Richard Wall über den im Juni 2010 verstorbenen vielseitigen Künstler und Menschen Egon Peter Kirch, dem kürzlich eine Ausstellung in der Linzer Galerie Paradigma gewidmet war. Weiters werde ich Anna Weidenholzers Roman „Der Winter tut den Fischen gut“ vorstellen. Reaktionen zur Sendungen bitte an: [email protected]
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Nachspann Folge 7 – Irmgard Perfahl
„Tübingen ist meine Heimat“ – Gespräch mit der Autorin Irmgard Perfahl, lange Fassung In der siebten Folge dieser Sendereihe hören Sie die lange Fassung* eines Gesprächs, das ich am 14. Jänner 2012 mit der Autorin Irmgard Perfahl führte. Die Sendung beginnt jedoch mit dem Gedicht „Schubert“ aus dem Gedichtband „Worte balsamisch“, die Aufnahme stammt vom 08.04.2011. Verbunden mit meiner Einleitung ist auch noch, als weiteres Werkbeispiel, ein Kapitel aus Perfahls Roman „Mosaik“, aufgenommen am 12.02.2012 in der Wohnung der Autorin, zu hören. Eine Richtigstellung zur einleitenden Moderation bezüglich des Auszugs aus dem Roman „Mosaik“: ich habe R. und L. vertauscht. Bitte beim Anhören des Textauszugs nicht verwirren lassen! Zur Gesprächswiedergabe: In diesem insgesamt über zwei Stunden dauernden Gespräch rückte die 90-jährige Irmgard Perfahl in ihrer lebendigen Art des Erzählens etliche Male lange bzw. länger Zurückliegendes in eine größere Nähe zur Gegenwart, als es dem zeitlichen Abstand entsprochen hätte. In diesen Zeitreisen erweckter, in die Gegenwart geholten, Erinnerungen kamen natürlich Eindrücke und Erlebnisse ihrer langen Zeit in Tübingen zur Sprache, jenem Ort, den sie vor etwa 10 Jahren, vor allem aus „altersbedingten Sachgründen“ verließ. Dass Perfahl nun auch in Österreich und insbesondere in OÖ wahrgenommen wird, ist sicherlich auch Walter Pilar zu verdanken, der Perfahl zweimal als Vortragende in seine Reihe „Dichter über Dichter“ eingeladen hatte. Zuletzt war Perfahl im April 2011 mit Gedichten aus dem Band „Worte balsamisch“ bei der „Langen Nacht der GAV OÖ“ in der Linzer Studienbibliothek präsent, weiters bei einer Lesung (mit Richard Wall als zweitem Lesenden) im Dezember 2011 im Alten Schlachthof Wels, wo sie aus ihrem Roman „Mosaik“ las. Perfahl skizzierte im Gespräch mit mir ihren Weg als Schriftstellerin, streute Episoden über bekannte(re) Kollegen in deren Umgang mit Verlagen ein, erzählte ausführlich von Reisen und Unternehmungen, sie berichtete von Arbeitsverhältnissen, die sie auch als Bibliothekarin und Lektorin an die Kepler-Universität geführt hatten. Über „Privates“ sprach sie auch, beispielsweise über ihre Ehe oder darüber, dass ihr Umzug nach Leonding auch damit zu tun hatte, dass sie ihren dort lebenden Sohn näher kennenlernen wollte. Mit einer gewissen Sprunghaftigkeit beiderseits langten wir zwischendurch bei den Rating-Agenturen, der Bedeutung, die dem Unglück von Fukushima in deutschen Medien beigemessen wurde und bei Barack Obama an, den Perfahl noch vor seiner Wahl ziemlich illusionslos wahrnahm. Naheliegend war dann auch die Frage, ob und wie sehr sie sich als „politischen Menschen“ sehe. Und, am Ende des Gesprächs, ausgelöst von der letzten Frage, der Frage nach ihrem Umgang mit der Angst in ihrem Leben, eine gut 20-minütige Sequenz, die ich nahezu ungeschnitten auf Sendung bringen werde, weil darin einiges zum Vorschein kam, das berührend, traurig und auch erschütternd war, vom schlechten Umgang beider Eltern mit ihrer Tochter könnte man auch schreiben. Oder vom Leben, das von Irmgard Perfahl dennoch gemeistert wurde. Ein neues Buch von Irmgard Perfahl mit Prosa befindet sich, wie auch anfangs im Gespräch zu hören war, in Arbeit und wird im Herbst 2013 erscheinen. Der im Zusammenhang mit dem Brief der Proust-Gesellschaft, den mir die Autorin zeigte, erwähnte, doch nicht namentlich genannte Präsident dieser Gesellschaft heißt Prof. Dr. Reiner Speck, ein interessantes Zitat des Dr. Speck lautet „Wer Marcel Proust liest, muss seltener zum Arzt“. Irmgard Perfahl war auch heuer wieder in Tübingen zu Gast, sie absolvierte ihre Reise mit der Bahn, mit Umsteigen in München Hbf, ein bemerkenswerter Kraftakt dieser interessanten Persönlichkeit… Klarerweise ist so eine Reise mit 90 schon ziemlich anstrengend, wie mir Perfahl bei einem Besuch Ende Mai mitteilte. Eine Aufnahme mit mehreren Gedichten der Autorin aus Worte balsamisch können sie im Archiv von Radio FRO in der Summerau,96-Sendung vom Oktober 2011 finden: http://cba.media/50708 Die Summerau,96-Sendung vom 11. April 2012 mit der Kurzfassung dieses Gesprächs, ergänzt durch drei Beispiele aus „Mosaik“, darunter das heute ebenfalls gehörte, befindet sich ebenfalls auf der Homepage von Radio FRO – http://cba.media/57637 – sowie unter www.manomad.wordpress.com, auf der Homepage der Sendung. Die nächste Folge von Nachspann wird am 30. Oktober auf Sendung gehen, u.a. mit einem Text von Richard Wall über den im Juni 2010 verstorbenen vielseitigen Künstler und Menschen Egon Peter Kirch, dem kürzlich eine Ausstellung in der Linzer Galerie Paradigma gewidmet war. Reaktionen zur Sendungen bitte an: [email protected] ausführliche Biografie Irmgard Perfahl (zusammengestellt aus Homepage GAV + Literaturnetz.at + eigenen Ergänzungen) Am 19.11.1921 in: Birkfeld (Steiermark) geboren. Schulen in Graz, Meiningen, Kassel, dort Matura. Von Kriegsdienst unterbrochenes Studium (Chemie, dann Germanistik) in Graz. Bibliothekarin in Linz, Lehrprogrammassistentin (Medizindidaktik) in Tübingen. Seit 1974 freiberufliche Autorin. Reisen nach Afrika, Japan und Kleinasien Lebt nach langem Aufenthalt in Tübingen seit 2002 in Leonding. . Worte balsamisch Gedichte Verlag: August von Goethe Verlag, Frankfurt/M. 2010 Himmel Verlag: Edition Linz 2007 Eukalyptus was flüsterst du? Gedichte Verlag: Konkursbuchverlag Claudia Gehrke Tübingen 2000 Mosaik Roman in 83 TeilstückenVerlag: Narr Verlag Tübingen 1994 Schwarzes Lächeln Senegal ReiseberichtVerlag: , Tübingen 1984, 2002 Guten Tag Freiheit ProjektionenTübingen 1981 Anscheinend unverletzt ErzählungenStuttgart 1980 Fortbewegungen Gedichte1977 (vergriffen) Fahren aber niemals ankommen Stuttgart 1976, 1979 2008 Vortrag über „Der Zauberberg“ von Thomas Mann im Rahmen der Reihe Dichter über Dichter, nachzuhören über die Homepage der Medienwerkstatt Linz unter: http://www.medienwerkstatt-linz.at/sendungspool/index.php?option=com_k2&view=item&id=317:dichter-%C3%BCber-dichter-2008:-irmgard-perfahl-%C3%BCber-der-zauberberg-von-thomas-mann&Itemid=14 Die lange Nacht der GAV in der Landesbibliothek in Linz am 08.04.2011 findet sich in Bild und Ton u.a. unter:http://www.medienwerkstatt-linz.at/sendungspool/index.php?option=com_k2&view=item&id=1016:einblick-177&Itemid=15 Irmgard Perfahl ist bei dieser Aufnahme nach etwa 5 Minuten zu sehen und hören. Eine andere Aufnahme dieser Veranstaltung, u.a. mit dem Gestalter dieser Sendereihe, findet sich ab Minute 25:40 unter: http://www.medienwerkstatt-linz.at/sendungspool/index.php?option=com_k2&view=item&id=887:einblick-162&Itemid=15 Und der Vollständigkeit halber die beiden weiteren Links zu Aufnahmen der Medienwerkstatt zur langen Nacht der GAV am 08.04.2011: http://www.medienwerkstatt-linz.at/sendungspool/index.php?option=com_k2&view=item&id=932:einblick169&Itemid=15 http://www.medienwerkstatt-linz.at/sendungspool/index.php?option=com_k2&view=item&id=880:einblick-161&Itemid=15
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Nachspann, Folge 6: Petia Vankova und Günter Wagner live…
…aus dem Studio 1 In Folge 6 der Sendereihe „Nachspann“, die als inhaltlich offene Sendung konzipiert ist, war von 20 bis 22 Uhr erstmals – in dieser Reihe – ein musikalisches Live-Programm, mit literarischen Versatzstücken, zu hören. Petia Vankova (Stimme) sowie Günter Wagner (Akkordeon, Hang, Schlitztrommel, fallweise Stimme) waren in zwei – zumindest nach Meinung zweier Radiokolleginnen – kurzweiligen Stunden mit bulgarischen, russischen Liedern sowie Jazz- und Popstandards zu hören. Auch ein bulgarischer Text sowie die erstmals vorgetragene Vertonung eines Textes von Günter fanden Platz. Dazu zwischendurch Gespräche mit dem gastgebenden Moderator dieser Sendung, und, nicht zu vergessen, Beispiele des bisherigen Schaffens der beiden auf Tonträgern – so hörten wir von Petia Vankova zwei wunderbare Balladen aus einer CD mit dem Blue Chip Orchestra, wo sie u.a. mit Hubert Bognermayr, namhafter Elektronikmusiker der 1980er, 1990er-Jahre und Harald Zuschrader zusammenarbeitete. Günter Wagner hörten wir auf Aufnahmen mit „10 Saiten 1 Bogen“ und „Stelzhamma“. Die „Club-Atmosphäre“ des Studios hat das ihre dazu beigetragen, dass die Sendung bei den HörerInnen so angekommen ist, als ob sie in unmittelbarer Nähe der beiden Musizierenden gesessen wären. Zum Zeitpunkt der Sendung waren leider keine (weiteren) gemeinsamen Auftritte der beiden in Aussicht, auch keine anderen Projekte mit Petia. Die nächsten Termine mit Günter Wagner als Mitwirkendem sind wie folgt: 29.6. Stelzhamma im Appelhaus, Totes Gebirge um 20h30, Aufstieg vom Grundlsee 30.6 Koka Gitana , Fest der Kulturen in Riedi.I., um 16h30 Messegelände 11.7 Koka Gitana, Botanischer Garten LInz, um 19h P.S.: „Besame Mucho“ wurde von der mexikanischen Musikerin und Komponistin Consuelo Velázquez (* 29. August 1916 in Ciudad Guzmán, Jalisco; † 22. Januar 2005 in Mexiko-Stadt) komponiert, stammt also 1. nicht von einem Mann und 2. nicht aus Venezuela, wie Günter meinte. Erich Klinger
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Nachspann Folge 5 – 2
Krankheitsbedingt in Folge 5 der Sendereihe Nachspann die Wiederholung zweier Sendungen aus der von März 2000 bis Mai 2011 in meiner Verantwortung stehenden Reihe „Summerau,96“. In Folge 9, Erstausstrahlung am 13. November 2000, war Eugenie Kain – mit Auszügen aus ihrem Roman „Atemnot“ – plus Gespräch – zu Gast (in der ersten Sendestunde war die Wh. einer Sendung mit Mieze Medusa zu hören, siehe/höre Nachspann 5 – 1) Erich Klinger
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Nachspann Folge 5 – 1
Krankheitsbedingt in Folge 5 der Sendereihe Nachspann die Wiederholung zweier Sendungen aus der von März 2000 bis Mai 2011 in meiner Verantwortung stehenden Reihe „Summerau,96“. In Folge 114, Erstausstrahlung am 8. Juli 2009, war Mieze Medusa – mit Auszügen aus ihrem Roman „Freischnorcheln“ sowie Spoken Word – plus Gespräch – zu Gast (in der zweiten Sendestunde war die Wh. einer Sendung mit Eugenie Kain zu hören, siehe/höre Nachspann 5 – 2) Erich Klinger
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Nachspann – Folge 4: Sentimentale und andere Reisen im Kopf oder: musikalisch verkleidete Eindrücke meines Inneren. Zeiten.
Von Frank Zappa bis Eric Bibb, den ich am 25.11.2011 im Salzburger Jazzit bei einem seiner beiden Österreich-Konzerte erleben konnte. Dazwischen die übliche wilde Mixtur, Friday the 5th, eine Boygroup aus Kassel, Moriarty und zu allem Übel, auch noch Pink Floyd. Tja, das geht schon tief. Patti Smith darf natürlich auch nicht fehlen, mit dem Opener ihres fabelhaften Wels-Konzertes am 18. Juli 2009. Dazu ein „Wand-Gedicht“, einige Zaubersprüche von Christian Loidl und Miniaturen von Pigor und Eichhorn. Genauere Information folgt, vielleicht. Erich Klinger – ein paar Jährchen später, aber immerhin, nun die vollständige Musik- und Titelliste. Und Thomas Pigor heißt natürlich Pigor und nicht Pigon, wie in der Moderation zwei Mal fehlangesagt. Und die Plattenlabels und der Verlag von Christian Loidls Kleinstkompetenzen finden sich nun = gut 11 Jahre später – auch. Pseudokontrollore © Pigor und Eichhorn (Tacheles Roof Music) Jesus thinks you’re a jerk © Frank Zappa (Barking Pumpkin Records) Comfortably numb © Pink Floyd (EMI) Out Of The Dark © Falco (Sony ATV) Fatma © Pigor und Eichhorn (Tacheles Roof Music) Schwarz-Rot-Gold © Pigor und Eichhorn (Tacheles Roof Music) Läuse © Pigor und Eichhorn (Tacheles Roof Music) Bahnhofsarchitektur © Pigor und Eichhorn (Tacheles Roof Music) Zeitungsstock © Pigor und Eichhorn (Tacheles Roof Music) Resentiment © Friday the 5th (Friday the 5th) Blakean Years © Patti Smith (Columbia) Life is mine © Beth Hirsch (K7 Records Vital Song) Railroad © Status Quo (Sanctuary UK) Bridge over troubled water (live) © Simon And Garfunkel (Columbia Records) Perfect Day Elise © Polly Jean Harvey (Island Records) Intro zu Cottonflower © Moriarty (Naive Records) Cottonflower © Moriarty (Naive Records) (Fünf) Zaubersprüche © Christian Loidl (edition selene) Moments of pleasure © Kate Bush (Columbia) Was tut man um zu sein © Georg Kreisler (Preiser Records) New Home © Eric Bibb & Staffan Astner (DixieFrog) Wand-Gedicht (cc by 4.0 ) Wolfgang Hanghofer?
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Nachspann (3): Vom Fahrradpickerl zum Fröhlichen Wohnzimmer
In Folge 3 der Sendereihe „Nachspann„, die als inhaltlich offene Sendung konzipiert ist, gab es vorerst bis ca. 20.40 Uhr erstmals einen Nachspann zu den Wegstrecken, u.a. mit einem Kommentar zur Liberalisierung im Personenverkehr auf der Schiene* sowie mit den das letzte Mal in den Wegstrecken zu kurz gekommenen Informationen zu den Veränderungen, die mit der nunmehr seit 13.08. verlängerten Straßenbahnlinie 3 im Bereich Keferfeld, Haag, Hart einhergehen. Ab 20.40 bis 22.00 (erstmals insgesamt zweistündig) fand, was Themen/Inhalte anlangt, eine bunte Mixtur Raum, gepaart mit musikalischen Einsprengseln u.a. von Willi Warma. Vorgestellt wurden, mit jeweils einigen Leseproben, ein Gedichtband von Gregor Lepka in der Reihe Podium Portrait (Nr. 60) mit Gedichten aus dem Zeitraum 1956 bis 2008 und EIN BUCH von Fritz Widhalm aus der Edition das fröhliche wohnzimmer – with a little help from my friends, so einer der Titel des Buches. Beide Bücher sind im August 2011 erschienen und im Buchhandel erhältlich. Gegen Ende der Sendezeit dann wiederum ein gewagter Themensprung, ein nochmaliger Wegstrecken-Nachspann in Form eines e-mails an die Österreichische Ärztekammer*, die sich am 23.08. über ihren Präsidenten Walter Dorner für ein „Fahrrad-Pickerl“ stark machte. Anlass war die Zunahme an Unfällen unter Beteiligung von RadfahrerInnen gewesen, wobei geflissentlich übersehen wurde, dass viele Unfälle aufgrund von Unachtsamkeit oder Rücksichtslosigkeit von AutofahrerInnen zustande kommen. In den letzten vier Minuten vor der Schlußmusik dann ein „freier Versuch“ über vier Minuten hier und jetzt in dieser Welt. Erich Klinger *Beide Dokumente sind im Anhang zur Sendung nachzulesen.
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Spezial Gabi Kreslehner
Im Zuge des Programmes von Radio FRO beim Linz-Fest 2011 kam ein kurzes Gespräch zwischen der Autorin Gabi Kreslehner und Erich Klinger zustande. In diesem Gespräch kam u.a. das „Gefälle“ zwischen „herkömmlicher Literatur“ und Literatur für Kinder und Jugendliche zur Sprache. Aufnahme: 21.05.2011, Ausstrahlung: 22.05.2011. Aufnahmetechnik: Manfred Wollner.
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Nachspann – „Totalschaden“ u.a.
Genauere Beschlagwortung folgt. Besprechung „Totalschaden – das Autohasserbuch“ von Klaus Gietinger. Vorprogramm: Autosalon Gmunden + Gebet für das heilige Auto – Erich Klinger Nachwort: Unter den Teppich gekehrt – über einen Unfall mit Todesfolgen und der ausgeblendeten Frage nach der Alkoholisierung der Fahrer Nächste Folge Nachspann – bereits zweistündig – am 30.8.2011. Nachspann – jeweils am fünften Dienstag eines Sendemonats.
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Nachspann – Der Elefantenfuß. Roman von Hans Platzgumer
Premierensendung. Mit einer ausführlichen Besprechung des Romans „Der Elefantenfuß“ von Hans Platzgumer (Rezension, Besprechung, Textbeispiele) Genaue Beschlagwortung folgt. Erich Klinger
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Nachspann - jeweils am fünften Dienstag, im Anschluss an die Wegstrecken.Inhalt: an sich "freibleibend", von Literatur, Dokumentation, aus Klingers Audioarchiven bis hin zur Verlängerung der Wegstrecken.Zustandekommen der Sendungen/der Sendereihe mit freundlicher Unterstützung der Grazer Autorinnen Autorenversammlung (GAV).(Foto: Otto Tremetzberger und Erich Klinger - links im Bild - beim Unterstand der Medienkarawane in Attnang-Puchheim am 25.06.2011)
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Nachspann
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