Notenköpfe

PODCAST · music

Notenköpfe

Wir wollen Euch in den Ohren liegen – RONDO, das Klassik- und Jazz-Magazin gibt es jetzt auch als Podcast. Mit Gästen aus der Welt der klassischen Musik und dem Jazz: Dirigentinnen, Musiker, Ensembleleiterinnen, Redakteure, Bloggerinnen und Labelmenschen - alle, die uns etwas über das verrückte Leben für und mit der Musik erzählen können.

  1. 71

    Die Stimme als sicherer Ort – Der Sänger, Schauspieler und Pianist Vladimir Kornéev

    Stimmbänder sind kein Kommunikationsorgan – sie sind ein Schutzventil. Diesen Satz stellt Sänger und Schauspieler Vladimir Kornéev an den Anfang des Gesprächs mit Antonia Munding: eine Reise durch Neurologie und Biographie, durch georgischen Bürgerkrieg, Asylheim und Schultheater. Und durch Dalida: „Je suis malade“ war das Chanson, das Vladimir Kornéev die Liebe zum Gesang erschloss – sein neues Programm „pour ne pas vivre seul“, (Premiere am 8. Mai imTipi am Kanzleramt), wird zur Hommage und zum Resonanzraum der eigenen Geschichte.

  2. 70

    Quartettspiel als Demokratieschule – Die Violinistin Vera Martínez Mehner

    Als Mitbegründerin des Cuarteto Casals gehört Vera Martínez Mehner seit über 30 Jahren zu den einflussreichsten Stimmen der internationalen Kammermusik. Im RONDO-Podcast „Notenköpfe“ spricht sie mit Antonia Munding über die radikal demokratische Arbeitsweise ihres Ensembles, die existenzielle Tiefe in Schostakowitschs späten Quartetten und die Bedeutung historischer Bögen. 

  3. 69

    Classical:NEXT: Kleopatra Sofroniou [ENG]

    Recorded live at Classical:Next 2025: Kleopatra Sofroniou, General Manager at Deutsche Grammophon, talks to Chris Lloyd in the „Notenköpfe“ podcast about surviving TikTok & Spotify, spotting tomorrow’s superstars, and taking audacious risks – direct, honest, visionary.  

  4. 68

    Classical:NEXT: Kelly Lovelady & Bill Chandler [ENG]

    Live from the conference for classical and art music Classical:NEXT in Berlin: In this “Notenköpfe” episode, Chris Lloyd sits down with Kelly Lovelady of the chamber orchestra Ruthless Jabiru and Bill Chandler of the BBC Symphony Orchestra and Chorus. Together they examine funding crises, audience shifts, diversity debates and the creative tension between tradition and innovation. A sharp, candid conversation from the centre of the international classical scene.

  5. 67

    „Die Seele am Faden” – Der Tänzer Friedemann Vogel

    Friedemann Vogel gehört zu den bedeutendsten Balletttänzern der Gegenwart. Regelmäßig ist er auf den großen Bühnen der Welt zu erleben, doch manchmal sucht er auch das kleinere Format. Zum Beispiel am Kleist-Forum in Frankfurt (Oder), wo er gerade mit seiner Solo-Performance „Die Seele am Faden“ zu erleben ist. Dort traf ihn Fanny Tanck für den Podcast „Notenköpfe“ und sprach mit ihm über Anmut, das Tanzen in jedem Alter und darüber, ob Tänzer Marionetten sind.

  6. 66

    Schubertiade III – Golda Schultz und Jonathan Ware

    2024 gaben die Sopranistin Golda Schultz und der Liedbegleiter Jonathan Ware ihr Debüt bei der Schubertiade Schwarzenberg. Dabei kombinierten sie auf raffinierte Weise Schubert-Lieder mit Vokalwerken vergessener Komponistinnen. Im „Notenköpfe“-Podcast mit Fanny Tanck erzählen die beiden von der faszinierenden Festivalkulisse zwischen Kuh- und Kirchenglocken, Schuberts Nähe zu Shakespeare und dem einsamen Dasein der Klaviersolisten. Dieser Podcast entstand in Kooperation mit Fanny Tancks YouTube-Kanal „Tanckstelle“.

  7. 65

    Folkloristische Virtuosität und eine Stradivari aus Usbekistan – Rebekka Hartmann und Aziza Sadikova

    Die Geigerin Rebekka Hartmann hat ein Faible für die Werke abseits des gängigen Repertoirekanons. Auch auf ihrem neuen Album finden sich neben Maurice Ravels virtuoser „Tzigane“ zwei Stücke, die nicht so oft zu hören sind: Karl Amadeus Hartmanns „Concerto funebre“ sowie „Stradivari“ von der usbekischen Komponistin Aziza Sadikova. Im RONDO-Podcast „Notenköpfe“ begegnet sie der aus Taschkent zugeschalteten Sadikova zum Gespräch mit Antonia Munding. Darin erzählen die Künstlerinnen, was das „Stradivari“-Konzert mit einem russischen Kriminalfilm zu tun hat, über Gewalttaten und Hoffnung im „Concerto funebre“ und den Kampf für künstlerische Freiheit in Ravels von Roma-Musik inspirierter „Tzigane“.

  8. 64

    Flüstern, Glucksen, Koloraturen – Die Sopranistin Sarah Maria Sun

    Sarah Maria Sun ist eine Sopranistin für die Extreme. Lässig wechselt sie zwischen zart gehauchten Klängen, Sprechen und Hochgeschwindigkeits-Koloraturen. Das macht sie zur idealen Interpretin für Neue Musik von Komponisten wie Salvatore Sciarrino, Rebecca Saunders oder Philip Venables. Im „Notenköpfe“-Podcast mit Antonia Munding spricht sie über den mikroskopischen Blick auf den menschlichen Geist in Rebecca Saunders’ Oper „Lash“, über Metaphern, die zwischen Börsenparkett, Schlafzimmer und Politik flottieren, sowie über ihre Bands The Gurks und Titillating Tofu.

  9. 63

    Bartók, Ligeti und der Mut zum Nein – Die Geigerin Isabelle Faust

    Isabelle Faust zählt zu den profiliertesten Geigerinnen ihrer Generation. Ihre Einspielung von Bachs Sonaten und Partiten für Violine solo gilt längst als Referenz. Auch als Kammermusikerin zeigt die aus Esslingen am Neckar stammende Künstlerin Weltklasse. Im „Notenköpfe“-Podcast mit Fanny Tanck erzählt sie von ihrer frühen Bartók-Begeisterung, über schmutzige und saubere Intonation in Ligetis Musik und warum sie ihre Berliner Professur wieder aufgab.

  10. 62

    Schubertiade II – Der Tenor Christoph Prégardien

    Seit 1993 zählt Christoph Prégardien zu den prägenden Künstlern der Schubertiade Schwarzenberg/Hohenems. Auch im Sommer 2025 wird der gefeierte Liedtenor dort wieder zu Gast sein — gemeinsam mit dem exquisiten Pianisten Julius Drake gestaltet er einen Abend mit ausgewählten Schubert-Liedern. Vorab nahm sich Prégardien Zeit für ein Gespräch mit Fanny Tanck. Darin erzählt er von der Nervosität vor seinem ersten Auftritt bei der Schubertiade, von der aktuellen Studierenden-Generation, die die großen Liedstimmen vergangener Generationen kaum noch kennt, und von den geselligen Stunden nach den Schubertiade-Konzerten. Dieser Podcast entstand in Kooperation mit Fanny Tancks YouTube-Kanal „Tanckstelle“,

  11. 61

    Ein Wanderer zwischen den Welten – Der Dirigent Pablo Heras-Casado

    Pablo Heras-Casado ist ein Dirigent, der sich nicht festlegen lässt. Der Spanier liebt den sprunghaften Wechsel zwischen Epochen, Stilen und Klangidealen. Mit derselben Leidenschaft, mit der er Monteverdi an der Wiener Staatsoper dirigiert, stellt er bei Mahler und in zeitgenössischen Werken die erzählerische Kraft der Musik ins Zentrum. Im „Notenköpfe“-Podcast spricht er mit Fanny Tanck über die obsessive Wucht von Wagners „Ring“, sein Leben als musikalischer Polyglott und darüber, wie sehr ihn die Aura der Alhambra in seiner Heimat Granada geprägt hat. Diese Podcast-Folge ist in englischer Sprache.A wanderer between worlds – the conductor Pablo Heras-CasadoPablo Heras-Casado is a conductor who refuses to be pigeonholed. The Spaniard relishes the thrilling shifts between eras, styles, and sonic ideals. With the same passion he brings to Monteverdi at the Vienna State Opera, he places the narrative power of music at the heart of Mahler and contemporary works. In the "Notenköpfe" podcast, he talks to Fanny Tanck about the obsessive allure of Wagner’s "Ring", his life as a musical polyglot, and the lasting influence of the Alhambra’s aura in his native Granada. 

  12. 60

    Schubertiade I – Der Kulturmanager Gerd Nachbauer

    Die Schubertiade Hohenems/Schwarzenberg im österreichischen Vorarlberg gilt als das bedeutendste Schubert-Festival weltweit. Gegründet wurde sie von Gerd Nachbauer, der bis heute als Geschäftsführer der „Schubertiade“ wirkt. Im Podcast mit Fanny Tanck, der diesmal in Kooperation mit ihrem YouTube-Kanal „Tanckstelle“ entstand, spricht er über die Anfänge des Festivals mit Wählscheibentelefon und Kofferschreibmaschine, die Zusammenarbeit mit Hermann Prey und besonders hartnäckige Fans.

  13. 59

    Luft für zwei Leben – Der Oboist und Dirigent François Leleux

    Nur wenige Menschen beherrschen die Oboe so souverän wie François Leleux. Doch der Franzose ist nicht nur ein Meister auf seinem Instrument, sondern auch ein gefragter Dirigent: Im September 2025 übernimmt er die Leitung der Kammerakademie Potsdam. Im Podcast mit Kai Luehrs-Kaiser erklärt er, was es mit der Zirkularatmung auf sich hat, ob Oboisten gute Küsser sind – und weshalb er keinen Wunsch mehr offen hat.

  14. 58

    Zwischen Geige und Mikrofon – Die Musikerin und Podcasterin Anne Schoenholtz

    Anne Schoenholtz ist Geigerin im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks (BRSO) – und moderiert exklusiv den Podcast des BRSO. In „SCHOENHOLTZ – Der Orchester-Podcast“ überzeugt sie mit Fachkenntnis, Empathie und feinem Humor. Warum manche Gespräche zwei Folgen brauchten, was sie als Jungstudentin bei Kammermusik-Guru Eberhard Feltz lernte und was es mit „dem Ausgezogenen“ auf sich hat, erzählt sie Antonia Munding im RONDO-Gespräch.

  15. 57

    „Erlkönig“ fürs Jazzorchester – Der Komponist und Pianist Hannes Zerbe

    Hannes Zerbe gehört zu den wichtigsten Figuren der DDR-Jazzszene. Dabei bewegt er sich souverän zwischen Jazz, Klassik und freier Improvisation. Im Podcast mit Mario-Felix Vogt spricht er über seine Begeisterung für den Komponisten Hanns Eisler, sein Projekt „Das Floß der Verdammten“ mit dem Schauspieler Rolf Becker und sein Faible für gute Krimis.

  16. 56

    Vom Flügel zum Pult – Der Dirigent Mateusz Molęda

    Trotz unkonventioneller Ausbildung zählt Mateusz Molęda zu den erfolgreichen jungen Dirigenten des Landes. Im Podcast mit Mario-Felix Vogt spricht der polnischstämmige Musiker über seine Begeisterung für den Jazz, die konträren Ansätze seiner Mentoren Marek Janowski und Teodor Currentzis sowie über sein bundesweit einzigartiges Seminar, in dem Pianisten in die Arbeit mit Dirigenten eingeführt werden.

  17. 55

    Weinberg und jüdischer Pop – Der Dirigent Daniel Grossmann

    Jahrelang trieb den Dirigenten Daniel Grossmann eine Frage um: Wie kann jüdische Musik ihren Platz in der deutschen Gesellschaft finden, und wie kann er dadurch zu einem interkulturellen Dialog beitragen? Resultat dieser Überlegungen war die Gründung des Jewish Chamber Orchestra Munich im Jahr 2005. Im Podcast mit Mario-Felix Vogt spricht er darüber, weshalb nicht nur jüdische Musiker im JCOM spielen, warum der englische Name dem Orchester mehr Leichtigkeit verleiht und weshalb er auch jüdische Popmusik in seine Programme aufnimmt.

  18. 54

    Precision and Passion – Pianist Yevgeny Sudbin [ENG]

    Yevgeny Sudbin is one of the most thrilling pianists of his generation. His playing combines intoxicating virtuosity with remarkable precision, and he is equally compelling in Scarlatti, Beethoven, and Rachmaninov. In the RONDO podcast with Chris Lloyd, the Russian-born pianist discusses his musical identity, Alexander Scriabin’s eccentric letters, and his love of Berlin currywurst.

  19. 53

    Ein Festivalprogramm wie ein Club-Sandwich – Die Pianistin Jelena Baschkirowa

    Jelena Baschkirowa zählt zu den prägenden Kammermusikpianistinnen unserer Zeit und machte sich auch als Festivalleiterin einen Namen. 1998 gründete sie das „Jerusalem International Chamber Music Festival“, 2012 das Berliner Festival „Intonations“. Im RONDO-Podcast mit Mario-Felix Vogt spricht sie über den Kulturschock beim Umzug von Paris nach Berlin, das Missverständnis einer einzigen russischen Klavierschule – und warum ihr Sohn David alias KD-Supier musikalisch vom Hip-Hop zum Elektropop wechselte.

  20. 52

    Zwischen Bach und Moderne – Die Pianistin Alexandra Sostmann

    Die Pianistin Alexandra Sostmann hat sich vor allem als Bach-Interpretin einen Namen gemacht, ihre Einspielung des „Wohltemperierten Klavier“ gilt in der Fachwelt als eine der bedeutendsten Interpretationen dieses Zyklus, außerdem liegt ihr die zeitgenössische Musik sehr am Herzen. Im RONDO-Podcast mit Mario-Felix Vogt spricht sie über die Musik als Zuflucht vor der schweren Krankheit ihrer Mutter, ihr neues Festival „Bach & now!“ und ihre Leidenschaft fürs Kochen.

  21. 51

    „Technik ist kein Selbstzweck“ – Die Pianistin Lilit Grigoryan

    Schon früh war Musik ein prägender Teil von Lilit Grigoryans Leben. Ihre Eltern – eine Musikwissenschaftlerin und ein Quantenphysiker – waren begeisterte Amateurpianisten und spielten regelmäßig Beethovens Sinfonien vierhändig auf dem Klavier. Im RONDO-Podcast spricht die Pianistin über ihre Faszination für kleine musikalische Formen, ihr Ideal technischer Perfektion – ein vollendetes Legato-Spiel – und darüber, warum sie gerne Robert Schumann persönlich kennengelernt hätte.

  22. 50

    TikTok trifft Tschaikowsky – Der Pianist Louis Philippson

    Schon mit sieben Jahren nahm Louis Philippson sein Klavierstudium an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf auf. Heute, mit 21, ist er ein Star der Gen Z: Allein bei TikTok folgen ihm über 750.000 Menschen. In seinen Beiträgen bewegt er sich virtuos zwischen Klassik und Pop. Im Podcast mit Mario-Felix Vogt spricht er über seine musikalischen Vorbilder Lang Lang und Yuja Wang, sein Debütalbum „Exposition“ und darüber, wie ihm Social Media half, sich für die Popmusik zu öffnen.

  23. 49

    Stimme als Urkraft-Medium – Die Sopranistin Nina Bezu

    Zunächst entschied sich Nina Bezu für ein Mathematik- und Philosophiestudium. Doch bei aller Faszination für die beiden Fächer merkte sie, dass diese sie nicht ausfüllten. So brach sie ihr Universitätsstudium ab und widmete sich ganz dem Singen. Mittlerweile ist sie eine gefragte Sopranistin des jugendlich-dramatischen Fachs. Im Podcast mit Mario-Felix Vogt spricht sie über ihre Faszination für das Nonverbale, ihr neues Lieder-Album „Überweltlich“ und ihren Auftritt bei der Eröffnungszeremonie eines Champions League Finals im Berliner Olympiastadion.

  24. 48

    Ödipus tanzt in der Rhabarberbar – Der Klavierkabarettist Bodo Wartke

    Pianist, Kabarettist, Sänger, Rapper, Schauspieler. Der Wahlberliner Künstler Bodo Wartke ist die personifizierte Vielseitigkeit. Im RONDO-Podcast „Notenköpfe“ erzählt er, warum Aborigines über seinen Vornamen lachen, was ihn an Schillers „Glocke“ so fasziniert, und was Zwölftonmusik mit Rassismus zu tun hat.

  25. 47

    Musik, Mentoren und Momente der Ruhe – Der Geiger Renaud Capuçon

    Renaud Capuçon zählt zu den gefragtesten Geigern unserer Zeit. Sein Repertoire reicht von den Werken Bachs bis zu den avancierten Klängen Wolfgang Rihms. Ob als Solist oder Kammermusiker – Capuçon widmet sich beiden Welten mit Leidenschaft. Im Podcast spricht er über seine Faszination für die Musik von Richard Strauss, die prägenden Begegnungen mit Isaac Stern und Yehudi Menuhin – und die Freude am Nichtstun.

  26. 46

    Das Klavier im sinfonischen Rahmen – Der Kulturmanager Numa Bischof Ullmann

    Mit „Le Piano Symphonique“ hat der Kulturmanager Numa Bischof Ullmann in Luzern ein außergewöhnliches Klavierfestival geschaffen. Es verbindet Solistisches und Sinfonisches in freigeistiger Form – etwa ein Klavierkonzert und ein Liedprogramm im selben Konzert. Im Podcast mit Fanny Tanck erzählt er von der Entstehung des Festivals, seiner Freundschaft zu Martha Argerich, den Highlights der kommenden Festivalausgabe und seiner Leidenschaft fürs Kochen.

  27. 45

    Plädoyer für ein vergessenes Instrument – Der Cellist Martin Zeller

    Schuberts „Arpeggione-Sonate“ hat das Instrument bekannt gemacht – zumindest dem Namen nach. Doch wer weiß schon, wie es klingt? Auf jeden Fall Martin Zeller. Der Schweizer Cellist hat sich intensiv mit diesem Zwitter aus Cello und Gitarre beschäftigt und zum 200. Geburtstag des Instruments ein Album damit aufgenommen. Im RONDO-Podcast mit Mario-Felix Vogt spricht er über die Besonderheiten des Arpeggione, die Notwendigkeit, Mozarts Musik frei und kreativ zu gestalten, und seine Begeisterung für den Trendsport Wing Foiling. 

  28. 44

    Cello, Comedy und Feminismus – Der Kulturmanager Thomas Schmidt-Ott

    Thomas Schmidt-Ott tanzt auf vielen Hochzeiten. Der konzertant aktive Cellist schrieb Kabaretttexte für Dieter Hildebrandt, spielte Streichquartett auf Kreuzfahrt-Schiffen und konzipierte für diese Entertainmentprogramme. Im Podcast mit Mario-Felix Vogt spricht der langjährige Orchesterdirektor des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin (DSO) über die unnötige Trennung von E- und U-Musik, seine Freundschaft zu Dieter Hallervorden und feministische Musikpolitik.

  29. 43

    „Ein Märchen in Namibia“ – Der Geiger Enrico Palascino

    Als der italienische Geiger Enrico Palascino 2016 nach Namibia zog, entstand eine Vision: Musik als Werkzeug der Förderung und Inspiration für benachteiligte Kinder. Im Gespräch mit Mario-Felix Vogt erzählt er von der Begeisterung, die die Aufführungen von „Peter und der Wolf“ durch RSB-Musiker auslösten, und erklärt, warum es ihm in Namibia weniger um die Vermittlung westlicher Kunstmusik geht, sondern darum, die Kinder für ihre eigene musikalische Tradition zu begeistern und ihnen Wege aufzuzeigen, diese auf Instrumenten auszudrücken.+++Für YONA spendenIhr wollt das Projekt „Ein Märchen in Namibia“ unterstützen? Auf der Website von YONA erfahrt ihr, welche Möglichkeiten es dafür gibt.Weitere Informationen zu dem Projekt findet ihr auch auf Facebook und auf Instagram.+++Enrico Palascino, 1982 in Turin geboren, studierte Geige u. a. bei Valeri Gradow und Stephan Picard. Seit 2011 ist er Mitglied des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin (RSB). 2016 gründete er in Windhoek (Namibia) die Musikschule YONA und war an der Neugründung des Namibian National Symphony Orchestra beteiligt, wo er Konzerte organisierte, Volkslieder arrangierte und die klassische Musik förderte. Nach seiner Rückkehr 2018 blieb er den Projekten verbunden, etwa der ersten namibischen Oper „Chief Hijangua“, die 2023 im Haus des Rundfunks in Berlin aufgeführt wurde. 2025 folgt „Ein Märchen in Namibia“ von Eslon Hindundu, das unter Beteiligung zahlreicher namibischer Kinder entsteht und deren kreative Beiträge einfließen.

  30. 42

    Jugendwahn und vergessene Klänge – Die Geigerin Gwendolyn Masin

    Die niederländische Geigerin Gwendolyn Masin ist nicht nur eine gefeierte Musikerin, sondern auch Musikwissenschaftlerin, Pädagogin und künstlerische Leiterin des renommierten GAIA Festivals in der Schweiz. Im Gespräch mit Fanny Tanck wirft sie einen kritischen Blick auf den Jugendkult bei Musikwettbewerben, spricht über zeitgenössische Musik jenseits von Dogmen und Neoklassik und gibt vergessenen Komponistinnen eine Stimme.

  31. 41

    Im Oldtimer zum Konzert – Der Geiger Thomas Albertus Irnberger

    Thomas Albertus Irnberger zählt unter Kennern zu den bedeutendsten Geigern seiner Generation. Obwohl er noch nicht einmal 40 ist, hat er bereits eine beeindruckende Zahl von 66 CDs aufgenommen – von Bach bis zur Moderne, viele davon preisgekrönt. Im RONDO-Podcast mit Christoph Irrgeher spricht er über seine Liebe zu historischen Autos, ein Kreischkonzert mit Yoko Ono und darüber, warum mehrere Proben mit dem Orchester vor einem Konzert so wichtig sind.

  32. 40

    Barock mit Loop Station – Die Trompeterin Elisabeth Fessler

    Elisabeth Fessler zählt zu den wenigen Frauen unter den deutschen Spitzentrompetern. Die vielseitige Künstlerin komponiert, arrangiert und interpretiert Werke von Barock bis Jazz und Rock und ist sowohl im Orchester tätig gewesen als auch in Blechbläserensembles: Seit 2015 wirkt sie beim renommierten Quintett Harmonic Brass mit. Im Podcast spricht sie über mögliche Gründe, weshalb Frauen die Trompete als Instrument meiden, über ihre Haltung zu blechbläsertypischen Kneipenrunden und das Musizieren mit Loop Station.

  33. 39

    Zwischen den Stühlen – Der Cellist und Komponist Tristan Schulze

    Der Komponist und Cellist Tristan Schulze wurde zunächst klassisch geprägt, hat sich aber auch intensiv mit indischer Musik, Jazz und Filmmusik auseinandergesetzt. Im Podcast mit Christoph Irrgeher spricht er über den Einfluss von KI auf das künftige Komponieren, sein Aha-Erlebnis mit Astor Piazzollas Tangos und warum er keine Feindschaften zu Komponisten anderer Richtungen pflegen möchte.

  34. 38

    Wenn Haydn auf Kate Bush trifft – Das Boulanger Trio

    Das Boulanger Trio gehört zu den spannendsten und vielseitigsten Klaviertrios der Klassik-Szene. Es verfügt über ein enorm breites Repertoire und beherrscht die Trios von Haydn ebenso souverän wie jene von Brahms oder Olga Neuwirth. Im Podcast sprechen die Pianistin Karla Haltenwanger und die Cellistin Ilona Kindt über gemeinsames Reisen, ihr musikalisch-kulinarisches Konzertformat „Boulangerie“ und ihr aktuelles Album „Who´s Afraid Of …?“, das ausschließlich Werke von Komponistinnen enthält – darunter auch Alicia Keys und Kate Bush.

  35. 37

    Bach auf der Mundharmonika? Echt jetzt? – Konstantin Reinfeld & Benyamin Nuss

    Bei der Mundharmonika denken viele an Straßenmusik. Konstantin Reinfeld zeigt jedoch, wie großartig Bach, Jazz und Bartók auf diesem Instrument klingen können. Seit 2017 bildet er ein Duo mit dem vielseitigen Pianisten Benyamin Nuss. Im Podcast sprechen die beiden über ihre musikalischen Vorlieben, die Unterschiede von diatonischer und chromatischer Mundharmonika und ihre überraschenden Hobbys: Thaiboxen und Meditation.

  36. 36

    „Ich versuche, meinen Stiefel zu fahren“ – Die Sopranistin Anna Prohaska

    Die Berliner Sopranistin Anna Prohaska begeistert sich gleichermaßen für Barockmusik wie für die Werke der Moderne. Im Oktober 2024 wird sie als „Sängerin des Jahres“ mit dem Opus Klassik ausgezeichnet. Im Podcast mit Fanny Tanck spricht sie über geigende Schutzengel, den Einfluss von Social Media auf Gesangscastings und ihre Leidenschaft für die Bildende Kunst.

  37. 35

    Das vergessene Klavierkonzert – Die Pianistin Eloïse Bella Kohn

    Die französische Pianistin Eloïse Bella Kohn fühlt sich sowohl in der deutschen als auch in der französischen Musik zu Hause, ihre Aufnahme von Bachs komplexer „Kunst der Fuge“ und ihr preisgekröntes Album mit Debussys „Préludes“ beweisen das. Im Gespräch mit Fanny Tanck erzählt sie von ihrer aktuellen CD mit Jules Massenets lange vergessenem Klavierkonzert, dem Spannungsverhältnis von Macht und Rebellion im Paris der Belle Époque und sie erklärt, warum sie das Klavier als Instrument völlig uninteressant findet.

  38. 34

    „Das Lied ist immer eine kleine Oper“ – Thomas Hampson & Melanie Diener

    Thomas Hampson und Melanie Diener gehören zur Weltelite der Opernsänger. Ihre Leidenschaft für die Nachwuchsförderung führte 2019 zusammen mit der Stadt Waiblingen zur Gründung der Waiblinger Opernwerkstatt. Für den Podcast sprach Fanny Tanck mit beiden Künstlern vor Ort über frühkindlichen Grusel vor klassischem Gesang, die Bedeutung des Aussehens für eine Sängerkarriere und die Magie, wenn eine Stimme Menschen zu Tränen rührt.

  39. 33

    Vom Wunderkind zum Meisterpianisten – Nuron Mukumi

    Bereits mit acht Jahren dirigierte Nuron Mukumi Mozarts d-Moll-Klavierkonzert vom Flügel aus – ein Video dieses Auftritts brachte ihm ein Stipendium in England ein. Später studierte er in Frankfurt, wo er auch seine neue Heimat fand. Im Gespräch mit Mario-Felix Vogt erzählt Mukumi von seiner harten Jugend, seinem neuen Album mit Werken des „englischen Rachmaninow“ York Bowen und seiner Leidenschaft fürs Brotbacken.

  40. 32

    Swing, Groove und Flow – Der Pianist Frank Dupree

    Der Pianist Frank Dupree liebt Brahms ebenso wie Jazz und Neue Musik. Im Podcast mit Kai Luehrs-Kaiser spricht er über Groove und Flow, den Komponisten Nikolai Kapustin, und seine Vorbehalte gegenüber Cross-over-Projekten. 

  41. 31

    „Im Orchester wird nicht diskutiert!“ – Der Dirigent Reinhard Goebel

    Reinhard Goebel ist ein wahrer Alleskönner der Alten Musik: Einst als Violinvirtuose gefeiert, zählt er heute zu den gefragtesten Barockdirigenten und brilliert als Essayist. Im Gespräch mit Kai Luehrs-Kaiser teilt er Anekdoten über strenge Lehrer, Irrwege der musikalischen Rhetorik und Rezepte für Schweinefuß-Sülze.

  42. 30

    Von Debussy bis The Cure – Die Pianistin Carmen Stefanescu

    Klassik, Folklore und Pop – die Pianistin Carmen Stefanescu lebt Musik in all ihren Facetten. Im Gespräch mit Mario-Felix Vogt erzählt sie von ihrer dramatischen Flucht aus Rumänien, ihrem vorübergehenden Ausbrechen aus der Klassik und ihrer Leidenschaft für Debussy, Dark Wave und Deep Purple.

  43. 29

    Monsieur Croc – Der Geiger Guy Braunstein

    13 Jahre prägte Guy Braunstein als erster Konzertmeister den Klang der Berliner Philharmoniker mit, bevor er 2013 den mutigen Schritt in die Selbständigkeit wagte. Seitdem konzertiert er weltweit als freier Solist und Kammermusiker. Im Gespräch mit Kai Luehrs-Kaiser erzählt der israelische Musiker von seiner Abneigung gegen Ranglisten in der Musik, der Entstehung seines Violinkonzerts „Abbey Road“ und seiner Vorliebe für Crocs.

  44. 28

    Zwischen Büro und Konzertsaal – Die Geigerin Viviane Hagner

    Die Geigerin Viviane Hagner ist eine gefragte Solistin und Kammermusikerin, eine engagierte Pädagogin und leitet im polnischen Krzyżowa (Kreisau) ein eigenes Festival. Im Podcast spricht sie mit Fanny Tanck über die herausragenden Künstler und die landschaftlichen Reize des Festivals sowie über den historischen "Kreisauer Kreis", der ein Zentrum des Widerstands gegen das Nazi-Regime bildete.

  45. 27

    Olympisches Gold und Barockmusik – Die Panflötistin Hannah Schlubeck

    Hannah Schlubeck ist ein echtes Multitalent. Die ohne Unterarme geborene Künstlerin gewann schon in jungen Jahren Gold bei den Paralympics, lernte parallel Panflöte und setzte auf diesem Instrument in der Klassik neue Maßstäbe. Im Podcast mit Mario-Felix Vogt spricht sie über ihr Engagement, die Panflöte in der Kunstmusik zu etablieren, die Gefahr, als „Zirkuspferdchen verheizt zu werden“, und ihre Ängste, sich als Transfrau zu outen.

  46. 26

    Die Liebe zu Beethoven – Der Pianist Moritz Winkelmann

    Der Pianist Moritz Winkelmann und sein berühmter Lehrer Leon Fleisher teilten eine Liebe: die zu Beethovens Musik. Nun spielt Winkelmann seine 32 Klaviersonaten ein. Im Podcast mit Mario-Felix Vogt spricht er über seine enge Beziehung zu seinem Großvater, Fleishers Telefonate mit Glenn Gould und darüber, dass Beethovens letzte Klaviersonate kein Cocktails schlürfendes Publikum verträgt.

  47. 25

    Vielfarbige Virtuosität – Die Bratschistin Tabea Zimmermann

    Nur wenige Solisten wissen die Viola so klangvoll und virtuos zu spielen wie Tabea Zimmermann. Im RONDO-Podcast mit Mario-Felix Vogt spricht sie über ihre streng religiöse Erziehung, die Liebe zu Hindemiths Musik und darüber, was sich hinter „Des Todes Tod“ verbirgt.

  48. 24

    Improvisation als Kulturtechnik – Der Vibraphonist und Städteplaner Christopher Dell

    Christopher Dell ist Komponist, außerdem gehört der Schüler von Gary Burton zu den führenden Vibraphonisten Europas. Des Weiteren ist er ein gesuchter Städtebautheoretiker, der zeigt, wie Improvisation eine Grundlage für eine Raumtheorie des Städtischen bilden kann. Im RONDO-Podcast spricht er über musikalisch prägende Jahre in Indien, seine Vorliebe für die Musik von Karlheinz Stockhausen und weshalb er musikalische Genres als Kategorien grundsätzlich ablehnt.

  49. 23

    Von Papageno bis zum Lied – Der Bariton Äneas Humm

    Der Schweizer Bariton Äneas Humm ist ein Shootingstar der Klassikszene. Bereits mit 18 Jahren debütierte er als Opernsänger in Bremerhaven, jetzt, mit 29, wird er für seine Auftritte als Papageno ebenso gefeiert wie für seine Liederabende. Im Podcast mit Kai Luehrs-Kaiser spricht er über seine Vorliebe für musikalische Raritäten, die Fondue-Notgemeinschaft in Berlin und weshalb man seine Stimme als Sänger keinesfalls abdunkeln sollte.

  50. 22

    Energie und Sensibilität – Die Geigerin Antje Weithaas

    Antje Weithaas gehört zu den spannendsten und vielseitigsten Geigerinnen unserer Zeit. Im RONDO-Podcast mit Mario-Felix Vogt spricht sie über die „roten Wochen“ an der Musikhochschule, ihren Kampf gegen das Lampenfieber und darüber, dass ein schöner Geigenton kein Selbstzweck ist.

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