PODCAST · society
Ostwärts. Gespräche über ostdeutsche Identitäten
by Nine-Christine Müller
Was heißt es eigentlich ostdeutsch zu sein und spielt das echt immer noch eine Rolle? Ich, Nine-Christine Müller, spreche hier mit Menschen, die ihre Herkunft reflektieren und Engagement zeigen. Gemeinsam erkunden wir, wie Herkunft unsere Identität beeinflusst und wie Chancengerechtigkeit und Mitbestimmung gefördert werden können.
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Bleiben, wo’s brennt: Kahrola und der Mut zur Nachbarschaft
KAHROLA in Kahla: Franzi und Fabi über die Nachbarschaftsstube, ehrenamtliches Engagement und das Bleiben in einer Kleinstadt mit zwei GesichternIn dieser Live-Folge von „Ostwärts" – aufgezeichnet zum Auftakt der Ostwärts-Tour durch fünf ostdeutsche Bundesländer – spricht Nine mit Franzi und Fabi von der Nachbarschaftsstube Kahrola und der antifaschistischen Initiative AIS in Kahla, Thüringen. Sie erzählen, wie aus einer alten Kneipe ein offener Ort ohne Konsumzwang wurde, der von zwölfjährigen Pokémon-Fans bis zu Konzertgästen alle willkommen heißt. Sie sprechen über die Burg 19, den AfD-Aufkleber an der Nachbarschaft und die Frage, wie man als weiblich gelesene, engagierte Person in einer Stadt mit organisierten Neonazi-Strukturen lebt. Über 5.000 Euro aus dem Flow Fund, mit denen Kahrola ein Jahr existieren kann. Und über die Frage, warum die beiden bleiben – obwohl Wegziehen einfacher wäre. Die Tour wird ermöglicht durch die Kinnings Foundation.00:00 Sicherer Ort und klare Grenzen00:49 Auftakt Ostwärts-Tour in Kahla03:20 Wer ist Franzi, wer ist Fabi05:13 Warum bleiben07:07 Was ist Kahrola09:00 Pokémon, Konzerte und Spielenachmittag10:50 Kahla zwischen Saaletal und Porzellan13:57 Krasnahorkai und die fiktive Kleinstadt15:04 Burg 19 im Alltag17:22 Angepöbelt werden als weiblich gelesene Person19:38 Wie ICE und Kahrola entstanden20:47 Konsumfrei und niedrigschwellig22:00 Reaktionen aus der Stadt23:19 Wie ein Sonntag bei Kahrola aussieht25:37 Wer kommt nicht und warum27:30 Was hält das Engagement am Laufen29:27 Politisch oder nicht politisch31:35 Klare rote Linien33:38 Was Kahrola noch braucht36:33 Vom Sonntagscafé zur größeren Kontinuität40:08 Porzellan bemalen auf dem Weihnachtsmarkt42:05 Was 5.000 Euro vom Flow Fund verändern45:20 Spenden und Sichtbarkeit47:01 Demokratiebildung studieren in Jena49:49 Bleiben statt wegziehen52:15 Was man Leuten mitgibt, die abgehängt sind54:11 Lokale Strukturen unterstützen55:35 Auch Weggegangene bleiben willkommen56:18 Herkunft als Identität57:48 Schlusswort und Verabschiedung58:18 Vorschau Mansfeld mit GritÜber OstwärtsWas heißt es eigentlich, ostdeutsch zu sein,und spielt das echt immer noch eine Rolle?Genau diese Frage stellt sich Nine-Christine Müller, als Nachwendekind aus Thüringen. Im Podcast „Ostwärts: Gespräche über ostdeutsche Identitäten" erzählen Menschen ihre persönlichen Geschichten und geben in Interviews überraschende und oft nachdenkliche Einblicke und Perspektiven, die bisher wenig Gehör finden.Statt nur über den Osten zu sprechen und lokale Herausforderungen zu thematisieren, kommen Menschen vor Ort selbst zu Wort, um ostdeutsche Identitäten in ihrer Vielfalt, mit Tiefgang und Respekt zu beleuchten.Eine kritische und selbstkritische Auseinandersetzung mit dem Osten Deutschlands ist wichtig, gerade jetzt, denn es gibt anhaltende Unterschiede und Herausforderungen, die es zu adressieren gilt sowie eine historische und kulturelle Identität, die verstanden werden kann, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. https://www.ostwaerts-podcast.com/Mehr zu Kahrola: - Webseite: https://kahrola.de/- Webseite von AIS Saale-Holzland-Kreis steht für Antifaschistisch*Initiativ*Solidarischhttps: //ais-shk.de/- Kontakt via: [email protected]
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Zwei Frauen, ein Bruch – was nach der Diagnose Krebs entsteht
Mich interessiert, was Menschen aus dem machen, was sie sich nicht ausgesucht haben. Eine Krankheitsdiagnose gehört dazu – und was Anke und Katrin daraus gebaut haben, ist eine dieser Geschichten, die einen nicht loslassen.In diesem Oster-Special treffe ich die beiden Macherinnen des Eisvogel e.V., die beide an Lymphknotenkrebs erkrankt sind. Wir sprechen über Brüche, die das Leben neu sortieren – über das, was bleibt, was geht und was unerwartet entsteht. Über Gemeinschaft, die aus gemeinsamer Verletzlichkeit wächst. Und über eine Frage, die mich bei Ostwärts immer wieder beschäftigt: Wie viel Gestaltungskraft steckt in dem, was wir nicht gewählt haben?Anke erzählt, wie sie 2013 durch einen Zufallsbefund die Diagnose Morbus Hodgkin bekam – mitten in der Probezeit eines neuen Jobs. Katrin beschreibt, wie es sich anfühlt, monatelang auf Klarheit zu warten und dann doch vor einer Tür mit der Aufschrift „Onkologie" zu stehen und zu denken: das bin ich nicht. Beide reden über die schwierigen Momente, Familie und Freundeskreis einzuweihen, darüber, was wirklich hilft (Direktheit schlägt jede Floskel) – und warum nachwachsende Haare eben nicht bedeuten, dass wieder alles normal ist.Außerdem: Was Angehörige wirklich brauchen, warum Ehrlichkeit so entlastend sein kann und was Susan Sontag über die zwei Staatsbürgerschaften des Lebens zu sagen hat.Der Eisvogel e.V. ist deutschlandweit sowie in Österreich und der Schweiz aktiv. Er vermittelt Patenschaften zwischen Betroffenen, verschickt Mutmacherpakete und schafft Räume, in denen niemand allein ist – auch für Angehörige, die so oft unsichtbar bleiben.Hier geht's zum Podcast von Anke & Kathrin: Lebe Jetzt. Kapitel00:00 Haare weg, nicht vorbei00:55 Intro und Thema03:52 Das Tabu Krebs und erste Reaktionen04:55 Was wirklich hilft09:05 Diagnose Anke – Morbus Hodgkin11:59 Diagnose Katrin – und der Schock danach14:06 Krebs sagen: der Moment mit Familie und Freunden17:56 Der Eisvogel e.V. – Verein und Patensystem22:23 Was bleibt und was sich verändert28:27 Freundschaft, Hilfe und die richtigen Worte33:09 Angehörige brauchen eigenen Raum35:38 Nach der Therapie ist nicht alles normal37:19 Wording, Wörter und heute krebsfrei39:12 AbschlussDieses Oster-Special wurde ermöglicht durch die Sparda-Bank Berlin – seit 1990 die einzige Bank, die ausschließlich in Ostdeutschland tätig ist, mit über 400.000 Mitgliedern und Engagement für nachhaltige Ideen in der Region, unter anderem durch ihre Tochtergesellschaft Ostwerk. Die Sparda-Bank Berlin engagiert sich seit 14 Jahren im Kampf gegen Krebs und unterstützt Initiativen wie den Eisvogel e.V.Über OstwärtsWas heißt es eigentlich, ostdeutsch zu sein – und spielt das echt immer noch eine Rolle?Genau diese Frage stellt sich Nine-Christine Müller, Nachwendekind aus Thüringen. Im Podcast „Ostwärts: Gespräche über ostdeutsche Identitäten" erzählen Menschen ihre persönlichen Geschichten und geben überraschende, oft nachdenkliche Einblicke, die bisher in der Spannbreite wenig Gehör finden. Statt nur über den Osten zu sprechen, kommen Menschen vor Ort selbst zu Wort – ostdeutsche Identitäten in ihrer Vielfalt, mit Tiefgang und Respekt beleuchtet.
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Demokratie ja, aber bitte anders: Über den Deutschlandmonitor und was er uns über Demokratie, Sicherheit und Veränderung zeigt
Was wollen Menschen wirklich, wenn sie sich eine "starke Hand" in der Politik wünschen? Keine Diktatur, sondern Sicherheit. Einen Staat, der endlich wieder Probleme löst. Und das Gefühl, dass irgendjemand noch die Kontrolle hat.Tobias Jaeck forscht am Zentrum für Sozialforschung Halle und ist Mitautor des Deutschlandmonitors, einer der umfassendsten Studien zu politischen und gesellschaftlichen Einstellungen in Deutschland. In dieser Folge ordnen wir gemeinsam ein, was die Daten wirklich sagen – jenseits von Schlagzeilen.Wir sprechen darüber, warum lokales Vertrauen in Deutschland erstaunlich hoch ist, während die Einschätzung der gesamtgesellschaftlichen Lage fast diametral anders ausfällt. Über Polykrisen, Kontrollverlust und Anomie. Über die Frage, warum die eigentliche Trennlinie in Deutschland oft nicht zwischen Ost und West verläuft, sondern zwischen strukturschwachen und strukturstarken Regionen. Und darüber, was uns wirklich veränderungsbereit macht – Spoiler: Es ist nicht die Vergangenheit, sondern der Blick nach vorne.Außerdem: Wie funktioniert eigentlich eine Studie mit 8.000 Befragten? Was passiert in qualitativen Fokusgruppen? Und was kommt 2026 als nächstes Schwerpunktthema des Monitors?00:00 Lokales Vertrauen hoch00:49 Vorstellung und Thema02:53 Sachsen Anhalt Identität04:41 Was ist der Monitor05:40 Sozialforschung erklärt06:53 Werdegang und Perspektiven10:46 Ost Identität und DDR14:20 Deutschlandmonitor Methodik17:47 Lokales vs Deutschland Bild19:37 Polykrisen und Kontrollverlust22:17 Autoritäre Offenheit23:29 Sicherheit statt Freiheit27:15 Signifikanz und Einordnung34:02 Starker Staat Wunsch36:44 Alltag und Staatsfrust38:31 Strukturschwach vs stark39:17 Strukturschwäche messen40:24 Stadtviertel und Milieus41:13 Land gegen Stadt Ost West44:26 Ansiedlung und Abhängigkeiten48:39 Beteiligung und Plebiszite52:41 Quali Forschung erklärt57:58 Zukunftsoptimismus treibt Wandel01:03:39 Ambivalenz und Bewahrer01:10:27 Wünsche an die Politik01:13:59 Nächstes Thema Mobilität01:15:56 Abschluss und AusblickÜber OstwärtsWas heißt es eigentlich, ostdeutsch zu sein,und spielt das echt immer noch eine Rolle?Genau diese Frage stellt sich Nine-Christine Müller, als Nachwendekind aus Thüringen. Im Podcast „Ostwärts: Gespräche über ostdeutsche Identitäten“ erzählen Menschen ihre persönlichen Geschichten und geben in Interviews überraschende und oft nachdenkliche Einblicke und Perspektiven, die bisher wenig Gehör finden.Statt nur über den Osten zu sprechen und lokale Herausforderungen zu thematisieren, kommen Menschen vor Ort selbst zu Wort, um ostdeutsche Identitäten in ihrer Vielfalt, mit Tiefgang und Respekt zu beleuchten.Eine kritische und selbstkritische Auseinandersetzung mit dem Osten Deutschlands ist wichtig, gerade jetzt, denn es gibt anhaltende Unterschiede und Herausforderungen, die es zu adressieren gilt sowie eine historische und kulturelle Identität, die verstanden werden kann, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. https://www.ostwaerts-podcast.com/
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DDR-Plattenbau als Kunst? Martin Maleschka über das Schwinden der Heimat und warum Beton politisch ist
DDR-Plattenbau als Kunst: Martin Maleschka über Ostmoderne, Identität und den Verlust der HeimatIm Podcast „Ostwärts“ spricht Gastgeberin Nine mit Martin Maleschka, Fotograf, Autor und Chronist der Ostmoderne und baubezogenen Kunst der DDR. Ausgehend von seiner Kindheit als „Plattenbaukind“ in Eisenhüttenstadt beschreibt er den Widerspruch, während des Architekturstudiums den Abriss seiner Heimat und den Verlust von Kunst am Bau mitzuerleben. Er erklärt, wie Kunstwerke in Plattenbauten, Schulen, Kindergärten und Betrieben durch Rückbau und „Modernisierung“ verschwinden, warum unsanierte Fassaden durch Fugenraster, Reliefs und Materialien charaktervoll sind und wie er seit 20 Jahren dokumentiert, recherchiert und über Social Media Hinweise erhält. Thema sind auch Eisenhüttenstadts falsches Image als reine Plattenbaustadt, internationale und junge Begeisterung für DDR-Baukultur, seine Auszeichnung mit der „Silbernen Halbkugel“ sowie sein Plädoyer, das Flächendenkmal als Chance offensiver zu nutzen.00:00 Riesenmosaik Entdeckung00:49 Intro Identität Plattenbaukunst01:49 Martin Maleschka vorgestellt03:10 Heimat wird abgerissen06:02 Graffiti wird Dokumentation06:38 Wohnkomplexe und Rückbau12:19 Eisenhüttenstadt neu gesehen16:52 Platte Platte Festival21:11 Warum Mosaike Kunst sind23:44 Modernisierung zerstört Details29:06 Wohnen in Ostmoderne31:43 Nostalgie oder Haltung32:36 Heimat und Identität33:16 Dokumentieren unter Zeitdruck35:16 Recherche und Community Tipps36:50 Gen Z und DDR Revival38:12 Kunst aus dem Alten41:08 Kritik und internationale Neugier44:04 Inventarisierung und Social Media46:47 Der größte Fundmoment50:18 Vom Graffiti zum Denkmalschutz57:32 Eisenhüttenstadt spricht59:03 Erbe als Chance nutzen01:01:19 Abschluss und AusblickLinksInstagram-Account von MartinBaubezogene Kunst in der DDR Über OstwärtsWas heißt es eigentlich, ostdeutsch zu sein? Spielt das wirklich noch eine Rolle?Diese Fragen stellt sich Nine-Christine Müller als Nachwendekind aus Thüringen bei Ostwärts. Hier erzählen Menschen ihre persönlichen Geschichten und geben in Interviews überraschende und oft nachdenkliche Einblicke und Perspektiven, die bisher wenig Gehör finden. Eine kritische und selbstkritische Auseinandersetzung mit Ostdeutschland ist gerade jetzt wichtig, denn es gibt nach wie vor Unterschiede und Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt, aber auch eine historische und kulturelle Identität, die es zu verstehen gilt, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.
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Kapital mit Haltung – Wie Ostwerk Startups in Ostdeutschland stärkt
In dieser Folge spricht Nine-Christine Müller mit Johannes Ullrich, Mitgründer von Ostwerk, über eine Mission: Startups in Ostdeutschland eine echte Chance geben. Johannes erzählt, wie er von der Sparda-Bank Berlin aus eine Beteiligungsgesellschaft aufgebaut hat, die gezielt in junge Unternehmen in den ostdeutschen Bundesländern investiert – mit privatem Kapital und genossenschaftlichen Werten.Warum wird im Osten weniger gegründet als im Westen? Was brauchen Gründer:innen wirklich? Und wie sieht "empathisches Wirtschaften" konkret aus? Johannes gibt Einblicke in über 100 Startup-Gespräche, erzählt von innovativen Projekten wie Get2Germany und Altavo und erklärt, warum Mut manchmal wichtiger ist als das perfekte Businessmodell.Eine Folge über Netzwerke, Zuversicht und die Frage, wie man mit Kapital echte Veränderung schaffen kann – nicht nur in Berlin, sondern in ganz Ostdeutschland.00:00 Einführung in den Podcast und Moderator01:32 Vorstellung des Gastes: Johannes Ullrich02:44 Johannes' persönlicher Hintergrund und Identität05:59 Familiärer Einfluss und Karriereweg09:12 Der Weg mit der Sparda-Bank Berlin13:25 Die Rolle und Wirkung von Ostwerk17:31 Investitionen und Startups: Get2Germany und Altavo24:08 Herausforderungen und Chancen in Ostdeutschland43:34 Die Zukunft von Ostwerk und SchlussbetrachtungLinks & worüber wir noch so gesprochen habenOstwerk & Portfolio:Ostwerk Bewerbung: https://ost-werk.de/bewerbung/Get2Germany: https://get2germany.com/deAltavo: https://www.altavo.eu/Startup-Förderung & Netzwerke nach Bundesländern:Mecklenburg-Vorpommern:Gründungswerft: https://gruendungswerft.com/Founders Bay (Remote-First-Accelerator): https://founders-bay.io/post/startup-map-mecklenburg-vorpommern-2025Sachsen:futureSAX (Innovationsplattform): https://www.futuresax.de/Sachsen-Anhalt:hier-we-go: https://hier-we-go.de/SIGUSA (Netzwerk für soziale Innovation): https://sigusa.de/Thüringen:STIFT (Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung): https://stift-thueringen.de/Investor Days Thüringen: https://investordays-thueringen.de/Brandenburg:Start-up-Zentren Brandenburg: https://www.gruenden-in-brandenburg.de/start-up-zentren-brandenburgIncubator Village Beeskow: https://incubator-village-beeskow.com/Übersicht Start-up-Zentren: https://mwaek.brandenburg.de/de/sechs-start-up-zentren-in-brandenburg-machen-junge-unternehmen-fit-f%C3%BCr-den-weltmarkt/brandenburg_06.c.865716.deBerlin:Science & Startups (Berlin University Alliance): https://www.science-startups.berlin/Podcast-Empfehlung:Brand1-Podcast "Empathisches Wirtschaften": https://open.spotify.com/episode/2uQtIsRjmH1Pxaf2Nr2VpDÜber OstwärtsWas heißt es eigentlich, ostdeutsch zu sein? Spielt das wirklich noch eine Rolle?Diese Fragen stellt sich Nine-Christine Müller als Nachwendekind aus Thüringen bei Ostwärts. Hier erzählen Menschen ihre persönlichen Geschichten und geben in Interviews überraschende und oft nachdenkliche Einblicke und Perspektiven, die bisher wenig Gehör finden. Eine kritische und selbstkritische Auseinandersetzung mit Ostdeutschland ist gerade jetzt wichtig, denn es gibt nach wie vor Unterschiede und Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt, aber auch eine historische und kulturelle Identität, die es zu verstehen gilt, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.
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Roland Jahn über Anpassung und Widerstand, die Kraft der Erinnerung und den Dialog über Biografien
Roland Jahn ist einer der bekanntesten Dissidenten der DDR, DDR-Bürgerrechtler und späterer Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen. Er wurde zwangsausgebürgert, arbeitete aus West-Berlin weiter für die Freiheit im Osten und leitete später die Stasi-Unterlagen-Behörde. Doch sein Buch trägt den Titel "Wir Angepassten" – wie sich im Gespräch herausstellt, eine Einladung.In dieser Folge von Ostwärts spricht Roland Jahn über:Seinen Weg vom Pionier zum Staatsfeind – und warum das ein langer Prozess warDie Macht der Angst in der Diktatur und wie sie als "Kitt" das System zusammenhieltDie Grautöne zwischen Anpassung und Widerstand, die oft übersehen werdenWarum er für lange Haare ins Ministerium fuhr, aber nicht gegen die Mauer protestierteDie Frage des Wehrdienstes an der Grenze und die Last individueller VerantwortungHeimat vs. DDR: "Für mich war Heimat Jena, nicht die DDR"Warum es wichtig ist, Biografien zu verstehen, ohne die Diktatur zu relativieren"Auch in der Diktatur scheint die Sonne – wir haben ein schönes Leben geführt, nicht wegen des Staates, sondern trotz des Staates."Ein Gespräch über die Notwendigkeit des Erzählens, über die Räume zwischen Nostalgie und Diktaturerfahrung, und über die Frage: Wie hätten wir selbst gehandelt?Roland Jahn lädt uns ein, ohne Verurteilung, aber mit ehrlichen Fragen auf die DDR-Biografien zu schauen – auf die eigenen und die der anderen.00:00 Einführung und persönlicher Hintergrund00:58 Frühes Leben und Erfahrungen in der DDR01:56 Der Prozess der Anpassung und des Widerstands04:28 Biografien und Angst in einer Diktatur verstehen07:57 Nostalgie und Alltag in der DDR10:24 Jugendrebellion und persönliche Akte des Widerstands24:10 Mit Konsequenzen konfrontiert und Herausforderungen an der Universität33:24 Die Friedensgemeinschaft Jena und Aktivismus39:57 Die Friedenskommission und der Weiße Kreis41:42 Zwangsausgebürgert: Eine persönliche Geschichte45:21 Flucht und Verhaftung in Jena50:21 Ankunft in West-Berlin und Überwachung durch die Stasi56:48 Die Bedeutung der Stasi-Akten01:03:36 Versöhnung und Aufarbeitung01:08:13 Die Zukunft der Stasi-Akten01:14:07 Inspiration aus der Geschichte Berlins01:15:03 Rückblick auf 35 Jahre deutsche Einheit01:16:33 Die Komplexität der Ost-West-Identitäten01:19:08 Respekt vor individuellen Biografien01:20:02 Debatte über den Begriff „Ostdeutsch”01:25:19 Stolz auf die Überwindung von Widrigkeiten01:29:17 Persönliche Reflexionen und Bedauern01:36:52 Solidarität und gemeinsame Erfahrungen01:45:06 Die Bedeutung von Neugier und DialogÜber OstwärtsWas heißt es eigentlich, ostdeutsch zu sein? Spielt das wirklich noch eine Rolle?Diese Fragen stellt sich Nine-Christine Müller als Nachwendekind aus Thüringen bei Ostwärts. Hier erzählen Menschen ihre persönlichen Geschichten und geben in Interviews überraschende und oft nachdenkliche Einblicke und Perspektiven, die bisher wenig Gehör finden. Eine kritische und selbstkritische Auseinandersetzung mit Ostdeutschland ist gerade jetzt wichtig, denn es gibt nach wie vor Unterschiede und Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt, aber auch eine historische und kulturelle Identität, die es zu verstehen gilt, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.
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Katja Wolf: Aufgewachsen im Umbruch – Verantwortung als Kompass
In dieser OSTWÄRTS-Folge begrüße ich Katja Wolf, Finanzministerin von Thüringen, ehemalige Oberbürgermeisterin von Eisenach – und jemand, dessen Lebensweg die Transformation Ostdeutschlands persönlich erfahren und politisch geprägt hat.Wir sprechen über:• ein Aufwachsen zwischen DDR-Kindheit und Nachwende-Umbruch• Identität, Verantwortung & politische Haltung• gerechte Strukturen, starke Kommunen und die Frage, was Vertrauen in Politik eigentlich bedeutet• warum Transformation für viele Ostdeutsche nicht abstrakt, sondern biografisch istEin sehr persönliches und tiefes Gespräch über Herkunft, Wandel und den Mut, Verantwortung zu übernehmen.Kapitelmarken00:00 Einführung: Gerechteres Steuersystem00:41 Willkommen zu Ostwärts: Über ostdeutsche Identitäten02:42 Katja Wolfs Jugend und die Wendezeit13:51 Politische Anfänge und Engagement18:06 Herausforderungen und Erfolge als Oberbürgermeisterin25:26 Kommunalpolitik und Finanzministerin32:34 Visionen und Herausforderungen für Thüringen43:05 Reflexionen über Deutsche Einheit und ostdeutsche Identität52:47 Abschluss und DankeschönÜber OstwärtsWas heißt es, ostdeutsch zu sein – und warum spielt das noch eine Rolle?In „Ostwärts: Gespräche über ostdeutsche Identitäten“ spricht Nine-Christine Müller mit inspirierenden Persönlichkeiten über Herkunft, Wandel und Zukunft.Der Podcast erzählt neue Narrative aus dem Osten – über Techno-Wende-Kultur, Innovation, Gründungsgeist und Gestaltungskraft jenseits der Metropolen.👉 Mehr Infos unter www.ostwaerts-podcast.comDie Folge ist im Rahmen der Tagesspiegel-Veranstaltung "Der Osten - Die Konferenz für Ideen und Macher" am 4.11. 2025 entstanden.
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Innovation in Mitteldeutschland: Wie Wissenschaft und Startups transformieren
Diese besondere Ostwärts-Folge wurde am Tag der Deutschen Einheit in der Hessischen Landesvertretung aufgezeichnet.Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Wissenschaft, Technologie und Startups Mitteldeutschland verändern und welche Chancen und Herausforderungen in dieser Region zwischen Hessen, Sachsen und Thüringen liegen.Prof. Dr. Gert Bange, Biochemiker und Vizepräsident der Philipps-Universität Marburg, und Marco Weicholdt, Leiter des boOst Startup Ecosystems und des MACHN Festivals Leipzig, sprechen mit Nine-Christine Müller über:Innovation als Motor des StrukturwandelsExzellenzcluster und ihre Rolle für Wirtschaft und GesellschaftDeepTech, Gründungsförderung und Zukunftsregionen im OstenUnterschiede zwischen Ost und West in Forschung und UnternehmertumVisionen für 2070: wie Mitteldeutschland zur Innovationsregion Europas werden kannEin inspirierendes Gespräch über Herkunft, Fortschritt und die Kraft, Neues zu schaffen – jenseits alter Grenzen.Kapitelmarken00:00 – Begrüßung und Einführung02:57 – Podiumsdiskussion: Innovation in Mitteldeutschland03:44 – Vorstellung der Gäste05:30 – Persönliche Geschichten und Karrierewege10:20 – Die Bedeutung von Innovation13:26 – Exzellenzcluster und Forschung18:07 – Boost Startup Factory22:15 – Herausforderungen und Chancen der Innovation31:13 – Technologische Herausforderungen in der Biotechnologie32:31 – Regionale Unterschiede in der Innovation34:28 – Silo-Denken und Wettbewerb37:29 – Förderung von Spitzenkräften43:45 – Hochtechnologie und regionale Entwicklung48:15 – Zukunftsvisionen für Mitteldeutschland50:43 – Fragen aus dem Publikum & AbschlussÜber OstwärtsWas heißt es, ostdeutsch zu sein – und warum spielt das noch eine Rolle?In „Ostwärts: Gespräche über ostdeutsche Identitäten“ spricht Nine-Christine Müller mit inspirierenden Persönlichkeiten über Herkunft, Wandel und Zukunft.Der Podcast erzählt neue Narrative aus dem Osten – über Techno-Wende-Kultur, Innovation, Gründungsgeist und Gestaltungskraft jenseits der Metropolen.👉 Mehr Infos unter www.ostwaerts-podcast.comWeiterführende Links🔗 Machn Festival Leipzig🔗 boOst Startup Ecosystem
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Geteilte Dörfer – gelebte Einheit?
In dieser besonderen Episode von "Ostwärts" nimmt Moderatorin Nine euch mit in die Hessische Landesvertretung – aufgezeichnet am Tag der Deutschen Einheit.Zwei außergewöhnliche Gästinnen teilen ihre Perspektiven auf die deutsche Teilung und ihre langfristigen Auswirkungen: Julia Bantouvaki, Soziologin mit Schwerpunkt auf intergenerationelle sozial-anthropologische Forschung zu deutsch-deutschen Grenzgebieten, und Rita Gille, Zeitzeugin und Ortschronistin, die ihre Kindheit im Grenzgebiet zur DDR erlebte.Gemeinsam diskutieren sie über gelebte Einheit, die fortbestehenden Unterschiede zwischen Ost und West, und die Frage: Was bedeutet es heute, ostdeutsch zu sein?In dieser Folge:Persönliche Geschichten aus geteilten GrenzdörfernWissenschaftliche Einblicke in die Auswirkungen der TeilungBewegende Erinnerungen aus Ritas Kindheit an der innerdeutschen GrenzeDie Bedeutung von Dialog und Zusammenarbeit für eine gemeinsame ZukunftTimestamps: 00:00 Introduction and Purpose of the Podcast 00:46 Welcome and Event Introduction 01:47 Podcast Recording and Guest Introduction 02:54 Discussion on East and West German Identities 06:27 Experiences of Growing Up in a Divided Germany 26:57 Sociological Research on German Unity 44:25 Concluding Thoughts and Future HopesÜber Ostwärts: Was heißt es eigentlich, ostdeutsch zu sein, und spielt das echt immer noch eine Rolle? Genau diese Frage stelle ich, Nine-Christine Müller, mir als Wendekind aus Thüringen!Im Podcast "Ostwärts: Gespräche über ostdeutsche Identitäten" erzählen Menschen ihre persönlichen Geschichten und geben überraschende und oft nachdenkliche Einblicke und Perspektiven, die bisher wenig Gehör finden.Ostwärts erzählt neue Narrative des Ostens – Geschichten über Techno-Wende-Club-Kultur, Potentiale in der Zukunftsregion Ost, junge weibliche Kommunalpolitik und kritische Machtperspektiven.Mehr Infos: www.ostwaerts-podcast.comEin großer Dank an die Hessische Landesvertretung für die Unterstützung dieser Folge!Mehr Infos: Hier geht’s zum Forschungsprojekt des Viadrina Center B/ORDERS IN MOTION:https://www.borders-in-motion.de/de/forschung/abgeschlossene-projekte/forschungsprojekte-des-centers/ein-immer-noch-geteilter-himmel/index.html Hier noch ein spannender Radiobeitrag zur Forschung: https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2020/11/19/schatten_der_einheit_dlf_20201119_2025_24fce784.mp3 Hier geht’s zum Video des Heimatabends „Vatterode vor 80 Jahren“ mit Zeitzeug:innen und Ortchronistin Rita Gille: https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2020/11/19/schatten_der_einheit_dlf_20201119_2025_24fce784.mp3
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„Improvisieren können wir Ossis gut" – Ramona Krönke über Impro-Theater und Umbruchserfahrungen
Welche Herausforderungen bringt ein neuer Umbruch mit sich? In dieser Folge von #Ostwärts spricht Nine mit Romana Krönke über Improtheater, Umbruchserfahrungen und was beides miteinander zu tun hat.Ramona ist Mitgründerin der Gorillas, einem der ersten Impro-Theater in Deutschland, unterrichtet an der Impro-Schule Berlin und tourt seit 20 Jahren mit ihrer Solo-Show "Cavewoman" durch die Republik. Ihre Stimme kennen viele aus dem Radio – als Cleo Fischer bei Fritz.Im Gespräch geht es um:→ Den Weg von Suhl nach Kreuzberg in den wilden 90ern→ Warum Improvisation mehr ist als Theatertechnik→ Ostdeutsche Selbstwirksamkeit und was sie heute bedeutet→ 35 Jahre Deutsche Einheit – und das Gefühl von ZugehörigkeitRamonas Antwort auf die Frage, welche Emotion sie mit 35 Jahren Einheit verbindet, hat mich überrascht: Wohligkeit. Die Wohligkeit, dazuzugehören und das eigene Leben gestalten zu dürfen.Ein Gespräch über Flexibilität, Freundschaft und die Frage, was uns die Umbruchserfahrung der 90er für heute lehrt.#Ostwärts #Podcast #OstdeutscheIdentität #Improtheater #DeutscheEinheit #Gorillas #Theater #BerlinLinks zur FolgeHier geht’s zur Webseite von „Die Gorillas“:https://www.die-gorillas.de/start.htmlUnd natürlich die Improschule, wer Lust hat, das Improvisieren auszuprobieren:https://www.die-gorillas.de/kursplan.htmlDie Cavewoman-Show über die ich mit Ramona gesprochen habe: https://cavewoman.de/ Über Ostwärtswww.ostwaerts-podcast.comWas heißt es eigentlich, ostdeutsch zu sein, und spielt das echt immer noch eine Rolle?Genau diese Frage stelle ich, Nine-Christine Müller, mir als Wendekind aus Thüringen! Im Podcast „Ostwärts: Gespräche über ostdeutsche Identitäten“ erzählen Menschen ihre persönlichen Geschichten und geben in Interviews überraschende und oft nachdenkliche Einblicke und Perspektiven, die bisher wenig Gehör finden.Ostwärts erzählt neue Narrative des Ostens, denn es ist so viel mehr als sächsisch, AfD und Mandys. Es sind Geschichten über die Techno-Wende-Club-Kultur, Potentiale in der Zukunftsregion Ost, junge weibliche Kommunalpolitik und kritische Machtperspektiven.Statt nur über den Osten zu sprechen und lokale Herausforderungen zu thematisieren, kommen Menschen vor Ort selbst zu Wort, um ostdeutsche Identitäten in ihrer Vielfalt, mit Tiefgang und Respekt zu beleuchten.Eine kritische und selbstkritische Auseinandersetzung mit dem Osten Deutschlands ist wichtig, gerade jetzt, denn es gibt anhaltende Unterschiede und Herausforderungen, die es zu adressieren gilt sowie eine historische und kulturelle Identität, die verstanden werden kann, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.
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Was macht Dörfer lebendig? Engagement & Wandel im ländlichen Raum - mit Tobias Federwisch
In dieser Episode von 'Ostwärts' spricht Moderatorin Nine-Christine Müller mit Tobias Federwisch, einem Experten für die Entwicklung ländlicher Regionen und Vorstandsmitglied der Dorfbewegung Brandenburg. Sie diskutieren die Bedeutung von Engagement und Lebendigkeit für ländliche Gemeinden und die positiven Aspekte des Lebens auf dem Land. Tobias erläutert die Herausforderungen und Chancen der ländlichen Entwicklung, die Rolle von Zahlen und Statistiken, und die Notwendigkeit, das Bild des ländlichen Raums positiv zu verändern. Sie sprechen über die Bedeutung von Netzwerken und Graswurzelbewegungen, um die Gemeinschaften zu stärken, und die Rolle von sozialen und symbolischen Kapital in der ostdeutschen Identität. Tobias teilt seine persönlichen Beweggründe und Erfahrungen und erklärt, wie die Dorfbewegung in Brandenburg funktioniert und welche positiven Veränderungen bereits erreicht wurden. Die Vision für zukünftige Projekte und Engagements wird diskutiert, einschließlich des Austauschs mit europäischen Dorfbewegungen und der Bedeutung von politischer und ökonomischer Teilhabe.00:00 Einführung und Begrüßung00:46 Vorstellung des Gastes und Themas01:52 Statistiken und Fakten über ländliche Regionen03:26 Herausforderungen und Potenziale ländlicher Räume08:05 Die Dorfbewegung Brandenburg18:02 Persönliche Erfahrungen und Hintergründe25:18 Soziales und symbolisches Kapital im Osten31:59 Motivation und Engagement in der Dorfbewegung39:26 Diskussion über Gemeindegebietsreformen41:02 Auswirkungen der Gebietsreformen auf die Dörfer43:26 Herausforderungen und Nachwuchsprobleme in den Ortsteilen44:22 Initiative: Parlament der Dörfer52:15 Erfolge und Herausforderungen der Dorfbewegung56:53 Dorfbewegungen in Europa01:06:03 Engagement und Visionen für die Zukunft01:18:05 Abschluss und AusblickLinks zur FolgeErklärfilm zur Dorfbewegung Brandenburg: https://www.youtube.com/watch?v=VPy_eS-hBCMVeranstaltungsfilm zum Parlament der Dörfer: https://www.youtube.com/watch?v=DFBsQfsyZeERealfilm zum Dörfernetzwerk Hoher Fläming: https://www.youtube.com/watch?v=TfzbxSAR2m0Quellen: - https://www.dihk.de/de/themen-und-positionen/wirtschaftspolitik/laendliche-raeume-als-moeglichmacher-der-transformation-134242 - https://www.bmleh.de/SharedDocs/Archiv/Pressemitteilungen/2024/129-4-bericht-le.htmlÜber Ostwärtswww.ostwaerts-podcast.comWas heißt es eigentlich, ostdeutsch zu sein, und spielt das echt immer noch eine Rolle?Genau diese Frage stelle ich, Nine-Christine Müller, mir als Wendekind aus Thüringen! Im Podcast „Ostwärts: Gespräche über ostdeutsche Identitäten“ erzählen Menschen ihre persönlichen Geschichten und geben in Interviews überraschende und oft nachdenkliche Einblicke und Perspektiven, die bisher wenig Gehör finden.Ostwärts erzählt neue Narrative des Ostens, denn es ist so viel mehr als sächsisch, AfD und Mandys. Es sind Geschichten über die Techno-Wende-Club-Kultur, Potentiale in der Zukunftsregion Ost, junge weibliche Kommunalpolitik und kritische Machtperspektiven.Statt nur über den Osten zu sprechen und lokale Herausforderungen zu thematisieren, kommen Menschen vor Ort selbst zu Wort, um ostdeutsche Identitäten in ihrer Vielfalt, mit Tiefgang und Respekt zu beleuchten.Eine kritische und selbstkritische Auseinandersetzung mit dem Osten Deutschlands ist wichtig, gerade jetzt, denn es gibt anhaltende Unterschiede und Herausforderungen, die es zu adressieren gilt sowie eine historische und kulturelle Identität, die verstanden werden kann, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.
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Arbeiterkind, Netzwerkerin, Möglichmacherin – Franziska Wetterling über Herkunft und Haltung
ZusammenfassungDas Gespräch zwischen Franziska Wetterling und Nine-Christine Müller im Podcast 'Ostwärts' dreht sich um ostdeutsche Identitäten, soziale Herkunft und zivilgesellschaftliches Engagement. Franziska berichtet von ihrer Arbeit für das Projekt 'Zukunftswege Ost' und ihrem Engagement bei 'Arbeiterkind.de' sowie dem Netzwerk 'Dritte Generation Ost'. Sie teilt ihre Perspektiven über die Herausforderungen und Chancen in Ostdeutschland, die Rolle von sozialer Gerechtigkeit und wie man durch Netzwerken und Wissensaustausch positive Veränderungen bewirken kann.00:00 Einführung und Begrüßung01:01 Vorstellung von Franziska und ihrem Engagement02:06 Netzwerken und Veranstaltungen07:40 Kindheitserinnerungen und Ostdeutsche Identität10:52 Herausforderungen und Erfahrungen als Arbeiterkind22:32 Engagement bei Arbeiterkind.de32:45 Die Bedeutung der richtigen Fragen33:01 Erwartungen und Realität im Berufsleben34:06 Erfahrungsaustausch und die dritte Generation Ost35:02 Herausforderungen und Transformationen nach der Wiedervereinigung41:15 Bedeutung und Förderung von zivilgesellschaftlichem Engagement47:38 Die Rolle von Stiftungen und Mikroförderungen54:52 Herausforderungen in Sachsen-Anhalt und die AfD01:04:35 Die Bedeutung von sozialer Herkunft und Gerechtigkeit01:10:10 Abschluss und Einladung zum NetzwerktreffenLinks zur FolgeN5-Symposium: Die Konferenz von jungen Menschen für junge Menschen > https://n5symposium.de/ Studie zu Zivilgesellschaft: „VIELFÄLTIG. LOKAL.VERNETZT. Unternehmerisches und zivilgesellschaftliches Engagement in Ostdeutschland“ von David Kuhn, Peter Schubert und Birthe Tahmaz. Siehe hier: https://www.ostbeauftragte.de/resource/blob/2044590/2268544/081b4902b5018ea54b0cf380bf2d0fd4/pdf-studie-zivilgesellschaftliches-engagement-data.pdf?download=1Zu Land-Stadtbevölkerung aus der Dlf App: Wahlverhalten – Warum Großstädte nicht typisch für Deutschland sind > https://share.deutschlandradio.de/dlf-audiothek-audio-teilen.html?audio_id=dira_71BA5228461211F0759EB883034C2FA0Jugendstil > Bürger für Bürger: https://jugendstil-projekt.de/ Studie zu gegangen und zurückkommen vom Berlin-Institut, die zeigt, dass viele junge Menschen aus dem Osten für Ausbildung und Studium abwandern und oft zur Familiengründung zurückkehren – wenn passende Bedingungen vor Ort bestehen. Besonders in ländlichen Kommunen fehlen aber attraktive Angebote für junge Menschen, was den Rückgang dieser Altersgruppe verstärkt. Manche Orte begegnen dem mit kreativen Maßnahmen wie Rückkehragenturen, Beteiligungsformaten oder Projekten zur Verbesserung der Mobilität und Freizeitgestaltung. https://idw-online.de/de/news854402 Über Ostwärtswww.ostwaerts-podcast.comWas heißt es eigentlich, ostdeutsch zu sein, und spielt das echt immer noch eine Rolle?Genau diese Frage stelle ich, Nine-Christine Müller, mir als Wendekind aus Thüringen! Im Podcast „Ostwärts: Gespräche über ostdeutsche Identitäten“ erzählen Menschen ihre persönlichen Geschichten und geben in Interviews überraschende und oft nachdenkliche Einblicke und Perspektiven, die bisher wenig Gehör finden.Ostwärts erzählt neue Narrative des Ostens, denn es ist so viel mehr als sächsisch, AfD und Mandys. Es sind Geschichten über die Techno-Wende-Club-Kultur, Potentiale in der Zukunftsregion Ost, junge weibliche Kommunalpolitik und kritische Machtperspektiven.Statt nur über den Osten zu sprechen und lokale Herausforderungen zu thematisieren, kommen Menschen vor Ort selbst zu Wort, um ostdeutsche Identitäten in ihrer Vielfalt, mit Tiefgang und Respekt zu beleuchten.Eine kritische und selbstkritische Auseinandersetzung mit dem Osten Deutschlands ist wichtig, gerade jetzt, denn es gibt anhaltende Unterschiede und Herausforderungen, die es zu adressieren gilt sowie eine historische und kulturelle Identität, die verstanden werden kann, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.
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Ostdeutsch? Migrantisch? Über parallele Erfahrungen von Ausgrenzung und Repräsentation - mit Naika Foroutan
Moderatorin Nine-Christine Müller spricht mit der Migrations- und Integrationsforscherin Naika Foroutan über die Bedeutung des Ostdeutschseins heute, Kategorien von Ungleichheit und Repräsentation sowie die Parallelen und Unterschiede zu gigantischen Erfahrungen in Deutschland. Foroutan hebt die Wichtigkeit der Datenerhebung für das Verständnis sozialer Dynamiken hervor und diskutiert die Ergebnisse einer Studie von 2019, die Stereotypen und Diskriminierungserfahrungen von Ostdeutschen und Muslimen vergleicht. Themen wie der Mangel an ostdeutscher Repräsentation in Elitepositionen, die Notwendigkeit von Quoten und Allianzen zwischen marginalisierten Gruppen werden ebenfalls behandelt. Auch die Herausforderungen und Notwendigkeiten von Migration im demografisch überalterten Ostdeutschland werden angesprochen.00:00 Einführung: Erkundung von Ost- und Westdeutschland01:08 Meet the Guest: Naika Foroutan01:49 Verständnis der Migrations- und Integrationsforschung04:16 Persönlicher Hintergrund und Perspektiven04:43 Diskussion über „Die Gesellschaft der Anderen“06:49 Stereotype und Diskriminierung: Ostdeutsche und Muslime10:40 Statistische Erkenntnisse und soziale Identität22:24 Die Rolle von Dominanz und Mehrheit in der Gesellschaft39:40 Migrationsbedarf und Herausforderungen in Ostdeutschland54:02 Schlussgedanken und zukünftige ForschungLinks zur FolgeStudie: Ost-Migrantische Analogien I (2019): Foroutan, Naika; Kalter, Frank; Canan, Coskun; Simon, MaraDeZIM Research Notes (2023): Wer ist hier eigentlich ostdeutsch,und wenn ja, wie viele?Dachverband der Migrant*innenorganisationen in Ostdeutschland – DaMOst e.V. Merci anGute Geschichten brauchen starke Partner! Ein großes Dankeschön an die Sparda-Bank Berlin für die Unterstützung! 🙏 Seit 1990 setzt sich die einzige Bank, die ausschließlich in Ostdeutschland tätig ist, für eine nachhaltige und selbstbewusste Entwicklung der Region ein. Gemeinsam mit ihrer Tochtergesellschaft Ostwerk stärkt sie innovative Ideen und unternehmerisches Engagement. Mehr dazu unter www.sparda-berlin.de. Über Ostwärtswww.ostwaerts-podcast.comWas heißt es eigentlich, ostdeutsch zu sein, und spielt das echt immer noch eine Rolle?Genau diese Frage stelle ich, Nine-Christine Müller, mir als Wendekind aus Thüringen! Im Podcast „Ostwärts: Gespräche über ostdeutsche Identitäten“ erzählen Menschen ihre persönlichen Geschichten und geben in Interviews überraschende und oft nachdenkliche Einblicke und Perspektiven, die bisher wenig Gehör finden.Ostwärts erzählt neue Narrative des Ostens, denn es ist so viel mehr als sächsisch, AfD und Mandys. Es sind Geschichten über die Techno-Wende-Club-Kultur, Potentiale in der Zukunftsregion Ost, junge weibliche Kommunalpolitik und kritische Machtperspektiven.Statt nur über den Osten zu sprechen und lokale Herausforderungen zu thematisieren, kommen Menschen vor Ort selbst zu Wort, um ostdeutsche Identitäten in ihrer Vielfalt, mit Tiefgang und Respekt zu beleuchten.Eine kritische und selbstkritische Auseinandersetzung mit dem Osten Deutschlands ist wichtig, gerade jetzt, denn es gibt anhaltende Unterschiede und Herausforderungen, die es zu adressieren gilt sowie eine historische und kulturelle Identität, die verstanden werden kann, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.
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Ostdeutsch, weiblich, Unternehmerin: Ina Remmers über Herkunft als Ressource
In dieser Episode des Podcasts 'Ostwärts' spricht Moderatorin Nine-Christine Müller mit Ina Remmers. Das Gespräch dreht sich um Inas ostdeutsche Herkunft, ihre Kindheit und die prägende Erfahrung des Umzugs von der DDR in die Schwäbische Alb. Ina erzählt, wie sie sowohl von familiären Strukturen als auch von verschiedenen sozialen Umfeldern geprägt wurde. Sie berichtet von ihrer Gründungserfahrung mit nebenan.de, einem sozialen Netzwerk zur Förderung nachbarschaftlichen Zusammenhalts, und erläutert, wie ihre Erfahrung von Fremdheit und Neuanfang dazu beigetragen hat. Weiterhin spricht sie über ihr neues Projekt Rule Mapping Group, das sich mit der Digitalisierung und Effizienzsteigerung von Bürokratieprozessen beschäftigt. Nine und Ina diskutieren auch die Transformationserfahrungen in Ostdeutschland, die Rolle von Identität und wie diese Aspekte ihre Arbeit und ihr Engagement beeinflusst haben.00:00 Einführung und persönlicher Hintergrund00:40 Willkommen im Ostwärts: Gespräche über ostdeutsche Identitäten01:17 Treffen Sie Ina Remmers: Gründerin von nebenan.de02:57 Kindheitserinnerungen in Hartenstein06:21 Erfahrungen mit dem Umzug nach Westdeutschland12:12 Kulturschock und Anpassung19:07 Identität und Transformation24:13 Der Wert ostdeutscher Sichtweisen in der Wirtschaft34:03 Überlegungen zu Autorität und kulturellen Unterschieden34:21 Das Konzept und die Auswirkungen von Nebenan.de40:16 Der Weg zum Unternehmertum43:11 Die Motivation hinter sozialen Projekten48:34 Die Rule Mapping Gruppe stellt sich vor52:50 Die Wichtigkeit von Bürokratie und Digitalisierung01:02:13 Persönliche Überlegungen und Zukunftspläne01:04:45 Würdigung der Kämpfe der vorherigen Generation01:07:09 Abschließende Bemerkungen und zukünftige EpisodenÜber OstwärtsWas heißt es eigentlich, ostdeutsch zu sein, und spielt das echt immer noch eine Rolle?Genau diese Frage stelle ich, Nine-Christine Müller, mir als Wendekind aus Thüringen! Im Podcast „Ostwärts: Gespräche über ostdeutsche Identitäten“ erzählen Menschen ihre persönlichen Geschichten und geben in Interviews überraschende und oft nachdenkliche Einblicke und Perspektiven, die bisher wenig Gehör finden.Ostwärts erzählt neue Narrative des Ostens, denn es ist so viel mehr als sächsisch, AfD und Mandys. Es sind Geschichten über die Techno-Wende-Club-Kultur, Potentiale in der Zukunftsregion Ost, junge weibliche Kommunalpolitik und kritische Machtperspektiven.Statt nur über den Osten zu sprechen und lokale Herausforderungen zu thematisieren, kommen Menschen vor Ort selbst zu Wort, um ostdeutsche Identitäten in ihrer Vielfalt, mit Tiefgang und Respekt zu beleuchten.Eine kritische und selbstkritische Auseinandersetzung mit dem Osten Deutschlands ist wichtig, gerade jetzt, denn es gibt anhaltende Unterschiede und Herausforderungen, die es zu adressieren gilt sowie eine historische und kulturelle Identität, die verstanden werden kann, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.
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Herr Oschmann, was macht Sie so zornig? Über Stolz, Widerrede und westdeutsche Wahrnehmung
In dieser Episode von Ostwärts: Gespräche über ostdeutsche Identitäten interviewt Nine den Literaturwissenschaftler und Autor Dirk Oschmann. Sie diskutieren die Ungerechtigkeiten, die Ostdeutsche in der Gesellschaft erfahren, und die einseitige westdeutsche Perspektive auf den Osten. Oschmann erklärt seinen Zorn über diese Ungerechtigkeiten und beschreibt sein Buch 'Der Osten eine westdeutsche Erfindung', das heftige Diskussionen ausgelöst hat. Das Gespräch beleuchtet Oschmanns Werdegang, seine Motivation, sich öffentlich zu äußern, und die Resonanz auf sein Buch. Zudem gehen sie auf die Eigenverantwortung der Ostdeutschen und strukturelle Benachteiligungen ein. Abschließend spricht Oschmann über seine Beobachtungen aus Lesereisen und die Bedeutung, die jüngere Generationen und regionale Identitäten für die zukünftige Entwicklung haben.00:00 Introduction and Motivation00:52 Welcome to the Podcast01:24 Guest Introduction: Dirk Oschmann02:06 Discussing the Book: 'Der Osten eine westdeutsche Erfindung'08:16 The Emotional Tone of the Book18:07 The Impact of Historical Context30:05 Current Socioeconomic Disparities35:51 Steuerungleichheit und gesellschaftliche Teilhabe36:49 Eigenverantwortung und Chancen der Ostdeutschen37:41 Stipendien und Netzwerke: Chancenungleichheit40:29 Institutionenskepsis und Bewerbungsbarrieren42:52 Zorn und Ungerechtigkeit in der Gesellschaft45:00 Reaktionen und Missverständnisse47:33 Historische und regionale Ungleichheiten56:37 Persönliche Begegnungen und internationale Perspektiven01:02:53 Abschlussgedanken und DankGute Geschichten brauchen starke Partner! Ein großes Dankeschön an die Sparda-Bank Berlin für die Unterstützung! 🙏 Seit 1990 setzt sich die einzige Bank, die ausschließlich in Ostdeutschland tätig ist, für eine nachhaltige und selbstbewusste Entwicklung der Region ein. Gemeinsam mit ihrer Tochtergesellschaft Ostwerk stärkt sie innovative Ideen und unternehmerisches Engagement. Mehr dazu unter www.sparda-berlin.de. Über Ostwärtswww.ostwaerts-podcast.comWas heißt es eigentlich, ostdeutsch zu sein, und spielt das echt immer noch eine Rolle?Genau diese Frage stelle ich, Nine-Christine Müller, mir als Wendekind aus Thüringen! Im Podcast „Ostwärts: Gespräche über ostdeutsche Identitäten“ erzählen Menschen ihre persönlichen Geschichten und geben in Interviews überraschende und oft nachdenkliche Einblicke und Perspektiven, die bisher wenig Gehör finden.Ostwärts erzählt neue Narrative des Ostens, denn es ist so viel mehr als sächsisch, AfD und Mandys. Es sind Geschichten über die Techno-Wende-Club-Kultur, Potentiale in der Zukunftsregion Ost, junge weibliche Kommunalpolitik und kritische Machtperspektiven.Statt nur über den Osten zu sprechen und lokale Herausforderungen zu thematisieren, kommen Menschen vor Ort selbst zu Wort, um ostdeutsche Identitäten in ihrer Vielfalt, mit Tiefgang und Respekt zu beleuchten.Eine kritische und selbstkritische Auseinandersetzung mit dem Osten Deutschlands ist wichtig, gerade jetzt, denn es gibt anhaltende Unterschiede und Herausforderungen, die es zu adressieren gilt sowie eine historische und kulturelle Identität, die verstanden werden kann, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.
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Keine Zivilgesellschaft im Osten? Im Gespräch mit Tom Waurig (Veto Magazin) und Dennis Chiponda (Mauerecho)
„Nazis raus" ruft es sich leichter, da wo es keine Nazis gibt", das hat schon Kraftklub gewusst. Und trotzdem gibt es sie: die Menschen, die sich engagieren, die aktiv sind und laut - auch unter schwierigen Bedingungen.Im aktuellen Gespräch mit Tom Waurig (Mitgründer und Chefredakteur vom Veto Magazin) und Dennis Chiponda (Host vom Mauer-Echo-Podcast) tauchen wir in folgende Themen ein:✊ Zivilgesellschaft im Osten 🔍 Persönliche Geschichten von Engagement 💡 Herausforderungen und Chancen von Aktivismus00:00 Einführung und Begrüßung01:48 Vorstellung der Gäste03:31 Thema: Aktivismus und Zivilgesellschaft04:38 Persönliche Geschichten und Erfahrungen06:53 Herausforderungen und Strategien07:59 Ostdeutsche Identität und Engagement17:38 Medien und Aktivismus30:50 Zivilgesellschaftliche Strukturen im Osten39:46 Aktuelle Herausforderungen und Zukunftsperspektiven46:35 Abschluss und AusblickWir sprechen über Geschichten und Einsichten in das Leben und den Aktivismus in Ostdeutschland: über Herkunft, Verantwortung und den Einfluss der Vergangenheit, über das Dableiben, das Gehen und die Wirkung, die ein einzelner Mensch haben kann.#Ostwärts #Ostdeutschland #Aktivismus #ZivilcourageÜber Ostwärtswww.ostwaerts-podcast.comWas heißt es eigentlich, ostdeutsch zu sein, und spielt das echt immer noch eine Rolle?Genau diese Frage stelle ich mir als Wendekind aus Thüringen! Im Podcast „Ostwärts: Gespräche über ostdeutsche Identitäten“ erzählen Menschen ihre persönlichen Geschichten und geben in Interviews überraschende und oft nachdenkliche Einblicke und Perspektiven, die bisher wenig Gehör finden.Ostwärts erzählt neue Narrative des Ostens, denn es ist so viel mehr als sächsisch, AfD und Mandys. Es sind Geschichten über die Techno-Wende-Club-Kultur, Potentiale in der Zukunftsregion Ost, junge weibliche Kommunalpolitik und kritische Machtperspektiven.Statt nur über den Osten zu sprechen und lokale Herausforderungen zu thematisieren, kommen Menschen vor Ort selbst zu Wort, um ostdeutsche Identitäten in ihrer Vielfalt, mit Tiefgang und Respekt zu beleuchten.Eine kritische und selbstkritische Auseinandersetzung mit dem Osten Deutschlands ist wichtig, gerade jetzt, denn es gibt anhaltende Unterschiede und Herausforderungen, die es zu adressieren gilt sowie eine historische und kulturelle Identität, die verstanden werden kann, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.
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Was macht eigentlich der Ostbeauftragte, Herr Schneider?
In dieser Folge von 'Ostwärts – Gespräche über ostdeutsche Identitäten' spricht Moderatorin Nine-Christine Müller mit Carsten Schneider, Staatsminister beim Bundeskanzler und Beauftragter der Bundesregierung für Ostdeutschland. In der neuen Folge von Ostwärts spreche ich mit Carsten Schneider über: 🗺️ Seine eigene ostdeutsche Prägung und politische Laufbahn⚖️ Die Rolle und Notwendigkeit des Ostbeauftragten 🏗️ Herausforderungen und Chancen für Ostdeutschland 🗣️ Warum Begegnungen zwischen Ost und West so wichtig sindEin persönliches Gespräch mit dem Ostbeauftragten (vielleicht dem letzten der Bundesregierung) über Identität, Transformation – und die Frage: Wie gestalten wir die Zukunft des Ostens? 00:00 Intro01:02 Gastvorstellung: Staatsminister Schneider - der Ostbeauftragte01:33 Persönlicher Hintergrund und Kindheit03:32 Aufwachsen in Ostdeutschland09:49 Transformation und persönliche Erfahrungen11:59 Jung in die Politik21:48 Rolle und Aufgaben eines Ostbeauftragten25:55 Stärkung der demokratischen Mitte26:34 Debatte um den Ostbeauftragten29:24 Zukunftszentrum für deutsche Einheit31:23 Herausforderungen und Chancen für Ostdeutschland35:57 Sprachliche und kulturelle Unterschiede38:18 Bundestagswahl und politische Ziele42:57 Vision für Ostdeutschland45:14 Chemnitz 2025: Kulturhauptstadt Europas46:53 Abschluss und DankGute Geschichten brauchen starke Partner! Ein großes Dankeschön an die Sparda-Bank Berlin für die Unterstützung! 🙏 Seit 1990 setzt sich die einzige Bank, die ausschließlich in Ostdeutschland tätig ist, für eine nachhaltige und selbstbewusste Entwicklung der Region ein. Gemeinsam mit ihrer Tochtergesellschaft Ostwerk stärkt sie innovative Ideen und unternehmerisches Engagement. Mehr dazu unter www.sparda-berlin.de. Über Ostwärtswww.ostwaerts-podcast.comWas heißt es eigentlich, ostdeutsch zu sein, und spielt das echt immer noch eine Rolle?Genau diese Frage stelle ich, Nine-Christine Müller, mir als Wendekind aus Thüringen! Im Podcast „Ostwärts: Gespräche über ostdeutsche Identitäten“ erzählen Menschen ihre persönlichen Geschichten und geben in Interviews überraschende und oft nachdenkliche Einblicke und Perspektiven, die bisher wenig Gehör finden.Ostwärts erzählt neue Narrative des Ostens, denn es ist so viel mehr als sächsisch, AfD und Mandys. Es sind Geschichten über die Techno-Wende-Club-Kultur, Potentiale in der Zukunftsregion Ost, junge weibliche Kommunalpolitik und kritische Machtperspektiven.Statt nur über den Osten zu sprechen und lokale Herausforderungen zu thematisieren, kommen Menschen vor Ort selbst zu Wort, um ostdeutsche Identitäten in ihrer Vielfalt, mit Tiefgang und Respekt zu beleuchten.Eine kritische und selbstkritische Auseinandersetzung mit dem Osten Deutschlands ist wichtig, gerade jetzt, denn es gibt anhaltende Unterschiede und Herausforderungen, die es zu adressieren gilt sowie eine historische und kulturelle Identität, die verstanden werden kann, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.
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Demokratie in der Krise: Brauchen wir mehr Bürgerbeteiligung, Juliane Baruck?
In dieser Episode von 'Ostwärts. Gespräche über ostdeutsche Identitäten' interviewt die Moderatorin Nine die engagierte Philosophin und Politikwissenschaftlerin Juliane Baruck. Baruck wurde 1992 in Forst geboren, studierte Philosophie und Politikwissenschaft und ist in diversen demokratischen Beteiligungsprojekten aktiv. Sie spricht über ihre ostdeutsche Herkunft, ihre Empfindungen zur Heimatstadt Forst, den Umzug nach Cottbus und die Unterschiede innerhalb Ostdeutschlands. Baruck teilt ihre Erfahrungen mit sozialen und politischen Initiativen, insbesondere ihre Arbeit bei 'Hallo Bundestag', das Bürger:innen und Abgeordnete vernetzt, um Demokratie erlebbar zu machen. Zudem beleuchten sie die Herausforderungen der Demokratie in Deutschland, insbesondere im Osten, und diskutieren Möglichkeiten zur Verbesserung der politischen Beteiligung und des Engagements. Schließlich thematisieren sie die kommende Bundestagswahl 2025 und Barucks Wunsch nach umfassender demokratischer Reform durch mehr Bürgerbeteiligung. Hier die ganzen Links zu dem Besprochenen: Projekt Hallo Bundestag: www.hallobundestag.de I Kontakt: [email protected] und [email protected] www.mehr-demokratie.de Neues Design für Wahlurnen: Redesigning Democratic Represenation Für die Teilnahme am demokratischen Haustürwahlkampf gibt es eine Signalgruppe, die ist jedoch nicht öffentlich, weil es da anscheinend schon Vorfälle gab. Daher gib doch hierfür gern den Kontakt: [email protected] / [email protected] an. Das Think Tank Progessives Zentrum 00:00 Einführung und Begrüßung 00:54 Vorstellung von Juliane Baruck 02:46 Julianes Herkunft und Heimatregion 08:29 Ostdeutsche Identität und persönliche Erfahrungen 13:45 Sorbische Wurzeln und kulturelle Identität 16:57 Pragmatischer Lebensstil und Einfallsreichtum im Osten 19:07 Projektvorstellung: Hallo Bundestag 31:50 Die Bedeutung der Kommunikation in der Gesellschaft 33:15 Reflexion und Selbstwirksamkeit in der Demokratie 35:23 Das Wahlkreistag-Projekt und seine Auswirkungen 40:40 Die Krise der Demokratie und autoritäre Tendenzen 44:50 Direkte Demokratie und ihre Herausforderungen 50:55 Komplexität der politischen Prozesse und Bürokratie 53:49 Persönliche Erfahrungen und politische Diskussionen 59:57 Engagement und Innovationen für die Demokratie 01:03:37 Abschluss und Dankeschön Über Ostwärts www.ostwaerts-podcast.com Was heißt es eigentlich, ostdeutsch zu sein, und spielt das echt immer noch eine Rolle? Genau diese Frage stelle ich, Nine-Christine Müller, mir als Wendekind aus Thüringen! Im Podcast „Ostwärts: Gespräche über ostdeutsche Identitäten“ erzählen Menschen ihre persönlichen Geschichten und geben in Interviews überraschende und oft nachdenkliche Einblicke und Perspektiven, die bisher wenig Gehör finden. Ostwärts erzählt neue Narrative des Ostens, denn es ist so viel mehr als sächsisch, AfD und Mandys. Es sind Geschichten über die Techno-Wende-Club-Kultur, Potentiale in der Zukunftsregion Ost, junge weibliche Kommunalpolitik und kritische Machtperspektiven. Statt nur über den Osten zu sprechen und lokale Herausforderungen zu thematisieren, kommen Menschen vor Ort selbst zu Wort, um ostdeutsche Identitäten in ihrer Vielfalt, mit Tiefgang und Respekt zu beleuchten. Eine kritische und selbstkritische Auseinandersetzung mit dem Osten Deutschlands ist wichtig, gerade jetzt, denn es gibt anhaltende Unterschiede und Herausforderungen, die es zu adressieren gilt sowie eine historische und kulturelle Identität, die verstanden werden kann, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.
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Politische Bildung made in Ostdeutschland: Thomas Krüger über Einheit und Vielfalt
Politische Bildung made in Ostdeutschland: Thomas Krüger über Einheit und Vielfalt In dieser Folge von 'Ostwärts Gespräche über ostdeutsche Identitäten' spreche ich mit Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung, über seine prägenden Erfahrungen und Umbrüche nach der Wende. Krüger reflektiert über seine vielseitige Karriere vom evangelischen Theologen und Bürgerrechtler in der DDR zum MdB und seine langjährige Arbeit in der politischen Bildung. Besondere Beachtung finden die Auswirkungen der Transformationszeit auf die ostdeutsche Identität und die Bedeutung von Vielfalt und Repräsentation. Darüber hinaus thematisiert er innovative Projekte zur politischen Bildung, die Herausforderungen und Erfolge seiner Amtszeit sowie persönliche Ziele für die Zukunft. 00:00 Einführung in Ostdeutsche Identitäten 01:07 Vorstellung von Thomas Krüger 01:28 Thomas Krügers Werdegang und Erfahrungen 05:11 Ostdeutsche Identität und Transformation 09:54 Erfolge und Herausforderungen in der Bundeszentrale 20:16 Reflexionen und Zukunftspläne 43:12 Schlusswort und Dank Diese Folge wird gesponsert von der Sparda-Bank Berlin. Sie ist im Rahmen der Tagesspiegel-Veranstaltung "Der Osten - Die Konferenz für Ideen und Macher" am 4.11.2024 entstanden. Über Ostwärts www.ostwaerts-podcast.com Was heißt es eigentlich, ostdeutsch zu sein, und spielt das echt immer noch eine Rolle? Genau diese Frage stelle ich mir als Wendekind aus Thüringen! Im Podcast „Ostwärts: Gespräche über ostdeutsche Identitäten“ erzählen Menschen ihre persönlichen Geschichten und geben in Interviews überraschende und oft nachdenkliche Einblicke und Perspektiven, die bisher wenig Gehör finden. Ostwärts erzählt neue Narrative des Ostens, denn es ist so viel mehr als sächsisch, AfD und Mandys. Es sind Geschichten über die Techno-Wende-Club-Kultur, Potentiale in der Zukunftsregion Ost, junge weibliche Kommunalpolitik und kritische Machtperspektiven. Statt nur über den Osten zu sprechen und lokale Herausforderungen zu thematisieren, kommen Menschen vor Ort selbst zu Wort, um ostdeutsche Identitäten in ihrer Vielfalt, mit Tiefgang und Respekt zu beleuchten. Eine kritische und selbstkritische Auseinandersetzung mit dem Osten Deutschlands ist wichtig, gerade jetzt, denn es gibt anhaltende Unterschiede und Herausforderungen, die es zu adressieren gilt sowie eine historische und kulturelle Identität, die verstanden werden kann, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.
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Herr Ramelow, welche Geschichten wollen wir über Thüringen erzählen?
Ein Gespräch mit Bodo Ramelow über Ostdeutsche Identität und Transformation. In dieser Episode von 'Ostwärts: Gespräche über ostdeutsche Identitäten' spricht die Gastgeberin Nine mit Bodo Ramelow, dem geschäftsführenden Ministerpräsidenten von Thüringen, über seine Erfahrungen mit der ostdeutschen Identität und den gesellschaftlichen Wandel seit der Wiedervereinigung. Ramelow erzählt von seiner persönlichen Geschichte und den wirtschaftlichen und sozialen Entwicklungen in Thüringen. Er beleuchtet die Herausforderungen und Erfolge ostdeutscher Regionen und Unternehmen und spricht über Vorurteile und Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland. Zudem teilt er seine Sichtweise auf Armut und soziale Gerechtigkeit sowie seine Vision für die zukünftige Entwicklung Deutschlands. 00:00 Erinnerungen an den Erwerbsgarten 00:46 Einführung und Begrüßung 01:32 Geschichte und Identität Ostdeutschlands 03:13 Wirtschaftliche Veränderungen und Erfolge 05:13 Ostdeutsche Identität und Missverständnisse 06:48 Erfahrungen und Konflikte 09:57 Soziale Unterschiede und Bildung 19:45 Erfolgsgeschichten aus Thüringen 25:34 Politische Herausforderungen und Zukunftsvisionen 42:37 Abschließende Gedanken und Dank Die Folge ist im Rahmen der Tagesspiegel-Veranstaltung "Der Osten - Die Konferenz für Ideen und Macher" am 4.11. entstanden. https://www.ostwaerts-podcast.com/
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Von Mauern zu Möglichkeiten: Ein Ost-West-Gespräch mit Nora Zabel und Ricarda Junge
Von der Deutschen Einheit: Gespräche über Ostdeutsche Identitäten und Perspektiven In dieser Episode von 'Ostwärts' diskutiert die Gastgeberin Nine-Christine Müller mit Gästen Ricarda Junge und Nora Zabel über ostdeutsche Identitäten und deren Erfahrungen seit der Wiedervereinigung. Sie reflektieren über persönliche Geschichten, die Bedeutung der Deutschen Einheit und identitätsstiftende Elemente im Kontext von Heimat und politischen Engagements. Dabei beleuchten sie die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Ost- und Westdeutschland und äußern ihre Visionen für ein vereintes Deutschland. Dabei wird auch Raum für positive Entwicklungen im Bildungssystem und gesellschaftlichem Zusammenhalt geschaffen. Die Episode verbindet persönliche Erlebnisse mit kulturellen und politischen Aspekten der deutschen Geschichte. 00:00 Einführung und Begrüßung 00:27 Vorstellung des Podcasts und der Gastgeberin 02:17 Einführung der Gäste 05:14 Diskussion über den Tag der Deutschen Einheit 08:10 Persönliche Geschichten und Erfahrungen 10:50 Ost-West-Unterschiede und Identität 19:12 Politisches Engagement und Zukunftsvisionen 34:27 Abschluss und Ausblick
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Geschichte lehren, Brücken bauen: Ein Ost-West-Dialog mit zwei Geschichtslehrern
In dieser besonderen Episode von Ostwärts: Gespräche über ostdeutsche Identititäten feiern wir den Tag der Deutschen Einheit mit einem spannenden Gespräch zwischen zwei engagierten Geschichtslehrern. Dr. Wolfgang Geiger und Sandro Geister teilen ihre Perspektiven und Erfahrungen im Geschichtsunterricht aus Ost- und Westdeutschland. Aufgenommen in der Hessischen Landesvertretung, bietet diese Folge einen tiefen Einblick in die Herausforderungen und Chancen der Vermittlung von Geschichte, insbesondere in Bezug auf die deutsche Wiedervereinigung. Wir diskutieren, wie unterschiedliche Erfahrungen und Erinnerungen die Lehrmethoden und die Wahrnehmung der Schüler In dieser Episode erfahrt ihr: Was der 3. Oktober für die beiden Lehrer bedeutet Wie die Wiedervereinigung in den Lehrplänen ihrer Bundesländer behandelt wird Wie sie mit den unterschiedlichen Familiengeschichten ihrer Schüler umgehen Die hartnäckigen Klischees über Ost- und Westdeutschland, die im Klassenzimmer begegnen Aktuelle gesellschaftliche Themen, die im Unterricht diskutiert werden sollten Wichtige Themen: Ost-West-Perspektiven in der Bildung Geschichtsunterricht und Identität Dialog und Brückenbau zwischen den Generationen Tag der Deutschen Einheit 2024: Diese Folge ist Teil des Oktober-Specials, das die Bedeutung der deutschen Einheit in der Bildung und Gesellschaft beleuchtet. Hör jetzt rein! Und lass mich wissen, was du von dieser Episode hälst. Deine Meinung ist mir wichtig! Folge Ostwärts: Instagram LinkedIn Webseite #Ostwärts #Geschichte #BrückenBauen #OstWestDialog #DeutscheEinheit #Bildung #Geschichtsunterricht
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Von Fußball zum Spendenparlament: Wie Goals Connect ländliche Regionen transformiert
Wie denkt man Zivilgesellschaft im ländlichen Raum neu? Martin von Goals Connect hat das für den Saale-Orla-Kreis wahr gemacht: Mit einem Spendenparlament ermöglicht er den Leuten vor Ort, selbst über die Förderung lokaler Projekte zu entscheiden. Mit einem kleinen Team hat er das erste Spendenparlament im ländlichen Raum Ostdeutschlands ins Leben gerufen. Im Podcast spreche ich mit Martin darüber, wie er "Bock auf Zukunft“ machen will. Von Imkervereinen bis zu Jugendprojekten – die Initiative Goals Connect unterstützt Menschen mit kreativen Ideen für das ländliche Ostdeutschland. Außerdem waren unsere Themen: • Wie eine Schnapsidee über die Fussball-WM in Südafrika zu diversen Lokalprojekten in Thüringen wurde • Warum die echte Veränderung vor unserer Haustür beginnt • Tipps und Tricks, wie ein Spendenparlament einen ganzen Landkreis empowern kann. Ein großes Dankeschön an Martin Strobel von Goals Connect für das inspirierende Gespräch und die Einblicke in seine Arbeit! 🎙️ Danke an die Sparda-Bank Berlin fürs Sponsoring.
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Grit Lemke: Heimat, Identität und die ungehörte Stimme der Sorben
In der neuesten Folge spreche ich mit der Autorin und Regisseurin Grit Lemke. In unserem Gespräch geht es um: Ihr Bestseller “Die Kinder von Hoy” – Wie hat dieses Buch Grits Verständnis von Identität verändert? “Bei uns heißt sie Hanka” – Der erste abendfüllende Kinofilm über, von und mit Sorben. Warum ist gerade das ihrekontroverseste Produktion? Kolonialisierungsthese – Ist der Osten wirklich "kolonisiert"? Grit teilt ihre Ansichten zu dieser komplexen Debatte. Hört rein, um zu erfahren, welche Buchpassagen Grit Lemke heute anders schreiben würde und wozu sie sich persönlich mehr Filme wünscht - und was das alles mit den Sorben und Ostdeutschen zu tun hat. Eins ist sicher: Grit Lemke nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn es um Heimat und Identität geht. Über den Podcast Was heißt es eigentlich, ostdeutsch zu sein, und spielt das echt immer noch eine Rolle? Genau diese Frage stelle ich mir als Wendekind aus Thüringen! Im Podcast „Ostwärts: Gespräche über ostdeutsche Identitäten“ erzählen Menschen ihre persönlichen Geschichten und geben in Interviews überraschende und oft nachdenkliche Einblicke und Perspektiven, die bisher wenig Gehör finden. Ostwärts erzählt neue Narrative des Ostens. Mehr Infos: www.ostwaerts-podcast.com Fragen & Feedback Schreibt mit gerne eine Mail: [email protected]
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Wie denkt die GenZ über den Osten? Im Gespräch mit (K)Einheit
Wie denkt die GenZ über den Osten? 🤔 Genau das habe ich Lisa und Vanessa von (K)Einheit gefragt! (K)Einheit ist eine Doku, in der 10 Jugendliche über ihren Bezug zu Ostdeutschland sprechen. Wir diskutieren: 👉 Ob es eine Verantwortung gibt, als Wendekinder den Eltern & Großeltern kritische Fragen zu stellen? 👉 Was die Auseinandersetzung mit dem Thema mit ihnen gemacht hat. Gibt es einen vorher-nachher-Effekt? 👉 Was sie am (K)Einheit-Projekt so richtig überrascht hat? Über den Podcast Was heißt es eigentlich, ostdeutsch zu sein, und spielt das echt immer noch eine Rolle? Genau diese Frage stelle ich mir als Wendekind aus Thüringen! Im Podcast „Ostwärts: Gespräche über ostdeutsche Identitäten“ erzählen Menschen ihre persönlichen Geschichten und geben in Interviews überraschende und oft nachdenkliche Einblicke und Perspektiven, die bisher wenig Gehör finden. Ostwärts erzählt neue Narrative des Ostens, denn es ist so viel mehr als sächsisch, AfD und Mandys. Es sind Geschichten über die Techno-Wende-Club-Kultur, Potentiale in der Zukunftsregion Ost, junge weibliche Kommunalpolitik und kritische Machtperspektiven. Mehr Infos: www.ostwaerts-podcast.com Fragen & Feedback Schreibt mit gerne eine Mail: [email protected]
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Was hat Verbitterung mit Ostdeutschland zu tun, Prof. Linden?
Einem Kindergarten droht nach der Wende das Aus. Ein Mitarbeiter rettet die Einrichtung und führt sie durch die turbulente Wendezeit. Er wird als erster entlassen und verbittert. Kränkungen, Ungerechtigkeiten und Vertrauensmissbrauch - Prof. Linden, was hat Verbitterung mit Ostdeutschland zu tun? Jeder Mensch reagiert anders auf einschneidende Lebensereignisse und krasse Umbrüche. Für die Menschen in Ostdeutschland bedeutete der Fall der Mauer nicht nur ein Machtwechsel und ein neues Gesellschaftssystem, sondern auch eine völlig neue Lebenssituation. Prof. Linden, Experte für posttraumatische Verbitterungsstörung an der Charite Berlin, erforscht die posttraumatische Verbitterungsstörung. In der neuen Ostwärts-Folge erklärt er, warum Menschen verbittern und was das mit ihnen macht. Außerdem beantwortet er die Frage: Hat das was mit den Umbrucherffahrungen in Ostdeutschland zu tun? Über den Podcast Der Podcast "Ostwärts: Gespräche über ostdeutsche Identitäten" von Nine Müller erkundet, was es bedeutet, ostdeutsch zu sein. Nine spricht mit engagierten Menschen ohne großen Namen über ihre Herkunft und Identität. Fragen & Feedback Schreibt mit gerne eine Mail: [email protected] Webpage: www.ostwaerts-podcast.com Instagram: https://www.instagram.com/ostwaerts_gespraeche/ LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/ostw%C3%A4rts-gespr%C3%A4che-%C3%BCber-ostdeutsche-identit%C3%A4ten/?viewAsMember=true Weitere Themen sind: Demütigung und Ohnmacht: Warum führen diese Gefühle oft zu Verbitterung und wie kann man dem entgegenwirken? Gerechtigkeitsempfinden: Welche Rolle spielt unser Gerechtigkeitsempfinden im Umgang mit Wandel? Generationsgeschichten: Wie wird Verbitterung von Generation zu Generation weitergegeben und was können wir daraus lernen?
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Katja (Thüringer Landtagsabgeordnete) - wie ist es eine junge Kommunalpolitikerin zu sein?
Wie ist es, als junge Frau in der Kommunalpolitik zu sein? Wie ist die Stimmung beim Wahlkampf - insbesondere da ja die Angriffe auf Politiker:innen zunehmen? Was bewegt die Leute vor Ort? Darüber spreche ich mit Katja Maurer (Landtagsabgeordnete in Thüringen für DIE LINKE). In unserem Gespräch geht es um: * die geringe Parteibindung von nur 0,8% der Ostdeutschen und die Verunsicherung vieler Bürger:innen und besorgte Menschen, die sich von der Politik nicht mehr vertreten fühlen * warum Gerechtigkeit ein wichtiger Treiber in ihrem Leben ist * wie es ist Kind einer kasachischen Spätaussiedlerin zu sein, deren Name geändert wurde und warum sie sich als Migrantin versteht * wie es war, mit 28 Jahren eine der jüngsten Abgeordneten im Thüringer Landtag zu sein und wie es ist, als junge Frau in der Kommunalpolitik im Osten krass unterrepräsentiert zu sein. * die Notwendigkeit, mutige Wege zu gehen und neue Ideen für Herausforderungen wie Klimawandel, Energiekrise und soziale Spaltung zu entwickeln. Mehr Infos 👉 Ostwärts: Gespräche über ostdeutsche Identitäten
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Robert (Autor und Redakteur beim Tagesspiegel) über Ostberlin in den 90ern
In dieser Folge spreche ich mit Robert Ide über das Leben in Ostberlin in den 90er Jahren. Er ist Deutscher Autor und Journalist beim Tagesspiegel. Sein Buch "Geteilte Träume – Meine Eltern, die Wende und ich" (2007) beleuchtet den Generationenkonflikt in Ostdeutschland. Er gründete die Liebeskolumne "Ins Herz“, woraus das Buch "Erzähl mir von der Liebe" (2024) entstand. Wir tauchen ein in: Die Erfahrungen des Lebens in Pankow, direkt an der Mauer. Die Herausforderungen des Erwachsenwerdens während des Mauerfalls und der turbulenten 90er Jahre in Berlin. Die unterschiedlichen Lebensentwürfe von jüngeren und älteren Ostdeutschen. Die Frustration über die Relativierung der historischen und strukturellen Ungleichheit im Osten des Landes. Die Kleingartenanlage Bornholm 1, einem historischen Ort, der direkt an einem Mauerübergang lag, heute für die Stadt geöffnet ist und für die Robert ehrenamtlicher Vorsitzes ist. Hört rein, um mehr über verschwundene Fotonegative und die doppelte Sprache zu erfahren, die Kinder bereits verstanden und sprachen. Über den Podcast Der Podcast "Ostwärts: Gespräche über ostdeutsche Identitäten" von Nine Müller erkundet, was es bedeutet, ostdeutsch zu sein. Nine spricht mit engagierten Menschen ohne großen Namen über ihre Herkunft und Identität. #Ostwaerts #Ostdeutschland Über den Podcast Der Podcast "Ostwärts: Gespräche über ostdeutsche Identitäten" von Nine Müller erkundet, was es bedeutet, ostdeutsch zu sein. Nine spricht mit engagierten Menschen ohne großen Namen über ihre Herkunft und Identität.
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Constanze (Unternehmerin und Führungsexpertin) - über ostdeutsche Führungskräfte und Perspektiven der Macht
In dieser Folge spreche ich mit Constanze Buchheim, einer der 50 einflussreichsten Frauen der deutschen Wirtschaft über einige der drängendsten Themen in Bezug auf Ostdeutschland bei Ostwärts: Gespräche über ostdeutsche Identitäten. Wir diskutieren über nervige Pauschalisierungen, die Positionierung gegenüber der AfD und warum Ostdeutsche oft Karrierewege abwählen, die unattraktiv erscheinen. Sie gibt wertvolle Einblicke in die Herausforderungen und Dynamiken, die ostdeutsche Talente in Führungspositionen beeinflussen. Was sind ihre Wünsche für das Zusammenwachsen von Deutschland? Jetzt reinhören und mehr erfahren! #Ostwaerts #Ostdeutschland Über den Podcast Der Podcast "Ostwärts: Gespräche über ostdeutsche Identitäten" von Nine Müller erkundet, was es bedeutet, ostdeutsch zu sein. Nine spricht mit engagierten Menschen ohne großen Namen über ihre Herkunft und Identität. Ich bin Nine, Thüringerin, Wendekind und immer noch Ossi? Das finde ich mit euch heraus! Kontakt & mehr Feedback, Fragen oder Wünsche? Melde dich gerne bei mir: www.ostwaerts-podcast.com
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Kathrin (Stifterin und Social Entrepreneurin) über Umweltschutz in der DDR und ihre Ost-West-Lebenswelten
Umweltschutz in der DDR? Kathrin arbeitet an einem Filmprojekt über das Wirken ihres Vaters Michael Succow, DEM Pionier des Umweltschutzes in der DDR. Was sind das für Menschen, die sich für das Naturerbe, das Gemeinwohl und die Zivilgesellschaft einsetzen? Sie teilt ihre Geschichte, zu engagiert gewesen zu sein, in der Kirche und in der Umweltbewegung, um studieren oder Karriere machen zu können. Kathrin wurde in Mecklenburg-Vorpommern geboren, lebte in Brandenburg, Ost- und West-Berlin und politisierte sich im Neuen Forum. Sie ist Autorin, Referentin und Social Entrepreneurin mit über 30 Jahren Erfahrung in der bundesdeutschen Stiftungs- und Verbandslandschaft und lebt heute in Murnau am Staffelsee. #Ostwärts #Ostdeutschland #Umweltschutz Über den Podcast Der Podcast "Ostwärts: Gespräche über ostdeutsche Identitäten" von Nine Müller erkundet, was es bedeutet, ostdeutsch zu sein. Nine spricht mit engagierten Menschen ohne großen Namen über ihre Herkunft und Identität. Ich bin Nine, Thüringerin, Wendekind und immer noch Ossi? Das finde ich mit euch heraus! Kontakt & mehr Feedback, Fragen oder Wünsche? Melde dich gerne bei mir: www.ostwaerts-podcast.com
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Silvia (Geschäftsführerin und Wirtschaftsbotschafterin des Landes MV) - über Entrepreneurship & und einen positiven Blick auf Ostdeutschland
„Mecklenburg-Vorpommern ist Platz 1 von hinten: Das Land mit dem geringsten Brutto-Jahresdurchschnittseinkommen“, berichtet Silvia Kohlmann. Wir diskutieren über sozioökonomische Herausforderungen der ostdeutschen Bundesländer, niedrige Löhne und geringes Eigenkapital, die die wirtschaftliche Teilhabe von vielen Menschen auch nach 34 Jahren Wende noch beeinflussen. „Als Ostdeutsche haben wir Erfahrungen mit Systemwechsel, Umbruch und Transformation. Verluste, Misserfolge und Risiken waren unvermeidlich, aber es gab auch neue, ungeahnte Chancen und immer wieder viel Mut und Selbstvertrauen.“ Diese Erfahrungen nutzt Silvia vielfältig und international. Sie setzt sich für eine Zukunft ein, in der Ostdeutschland positiv wahrgenommen und gestaltet wird. Und für Mecklenburg-Vorpommern: „Wir können mehr als Strandkorb!“ #Ostwärts #Ostdeutschland #Transformation Über den Podcast Der Podcast "Ostwärts: Gespräche über ostdeutsche Identitäten" von Nine Müller erkundet, was es bedeutet, ostdeutsch zu sein. Nine spricht mit engagierten Menschen ohne großen Namen über ihre Herkunft und Identität. Ich bin Nine, Thüringerin, Wendekind und immer noch Ossi? Das finde ich mit euch heraus! Kontakt & mehr Feedback, Fragen oder Wünsche? Melde dich gerne bei mir: www.ostwaerts-podcast.com
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Christian (Moderator & Mitgründer @detektor.fm) - über „Wir sind der Osten“ und die Sicht von West und Ost auf ’89 als Party vs. Kater
„Es gibt da diesen einen prägnanten Moment, an den ich immer wieder denke: Ein Vater aus Dortmund, der damals gesagt hat: ,Der Mauerfall war total cool, wir haben das live im Fernsehen verfolgt, eine Flasche Sekt aufgemacht und am nächsten Tag sind wir wieder zur Arbeit gegangen.’ Und da dachte ich: Krass, das ist eigentlich die Zusammenfassung der ganzen Friedlichen Revolution und was da alles passiert ist. Weil eigentlich alle Eltern von Ostdeutschen am nächsten Tag nicht einfach wieder zur Arbeit gegangen sind, sondern sich erstmal gefragt haben: Gibt es meine Arbeit übermorgen eigentlich noch? Bin ich jetzt schon entlassen? An wen zahle ich demnächst eigentlich meine Miete? Kann ich jetzt n Festnetzanschluss haben? Was ist eigentlich mit der D-Mark? Für den Vater aus Dortmund änderte sich wenig. Für alle anderen, die in den ostdeutschen Bundesländern gelebt haben, war das die totale Umkehr ihres bisherigen Lebens.“ Ich spreche mit Christian über 'Wir sind der Osten', eine Initiative, die sich als Gegenstimme versteht und ein realistisches Bild in den neuen Bundesländern zeigen möchte. Denn auch gerade in Ostdeutschland gibt es viele demokratische Initiativen und die Populist:innen, obwohl laut, sind nicht die Mehrheit.Dass wir vermehrt darüber reden, wie es war und was jetzt ist, ist wahnsinnig heilsam. Denn: Offene Gespräche fördern Verständnis und Zusammenhalt. Über den Podcast Der Podcast "Ostwärts: Gespräche über ostdeutsche Identitäten" von Nine Müller erkundet, was es bedeutet, ostdeutsch zu sein. Nine spricht mit engagierten Menschen ohne großen Namen über ihre Herkunft und Identität. Ich bin Nine, Thüringerin, Wendekind und immer noch Ossi? Das finde ich mit euch heraus! Kontakt & mehr Feedback, Fragen oder Wünsche? Melde dich gerne bei mir: www.ostwaerts-podcast.com
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Mathias Kaden (DJ und Produzent) - wie es ist, Kulturlotse in Gera zu sein
Mathias ist erfolgreicher DJ und Produzent und reist für seine Musik um die Welt. Er könnte überall leben, aber bleibt seiner Heimatstadt Gera treu. Als Kulturlotse vor Ort setzt er sich aktiv für mehr Angebote ein. Seine ostdeutsche Identität spielt für ihn keine große Rolle; mit 16 ging er nach München zur Krankenpflegeausbildung und erlebte keinerlei Schwierigkeiten. In dieser Podcast-Folge teilt er seine Erlebnisse während der Wende und die amüsante Anekdote, warum Sicherheitskräfte am Flughafen über seinen Pass schmunzeln. Über den Podcast Der Podcast "Ostwärts: Gespräche über ostdeutsche Identitäten" von Nine Müller erkundet, was es bedeutet, ostdeutsch zu sein. Nine spricht mit engagierten Menschen ohne großen Namen über ihre Herkunft und Identität. Ich bin Nine, Thüringerin, Wendekind und immer noch Ossi? Das finde ich mit euch heraus! Kontakt & mehr Feedback, Fragen oder Wünsche? Melde dich gerne bei mir: bento.me/ostwaerts
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Anna (Theaterperformerin) - über Austauschformate von Treuhand bis Techno
Anna ist Theaterperformerin, die vom „Abfuck der Wendejahre“ geprägt ist. Im Projekt TreuhandTechno setzt sie sich mit dem Theaterkollektiv Panzerkreuzer Rotkkäppchen mit damaligen Arbeiter:innen und der Abwicklung ostdeutscher Betriebe auseinander. Gleichzeitig wurden die leeren Produktionshallen besetzt und für Technopartys genutzt. Anna reist durch die neuen Bundesländer und schafft Begegnung, Konfrontation und Austausch für die Leute vor Ort. Ich spreche mit ihr darüber, was es heißt, ostdeutsch zu sein und als junger Mensch in einem „traumatisierten Ökosystem“ aufzuwachsen, in dem Autoritäten fehlten und alle überfordert waren. Ich frage sie, ob sie wieder zurückgehen würde und inwiefern wir uns als Thüringer:innen verantwortlich fühlen müssen oder sollten. Über den Podcast Was heißt es eigentlich ostdeutsch zu sein und warum spielt das immer noch eine Rolle? Genau dieses Thema verhandelt der Podcast "Ostwärts: Gespräche über ostdeutsche Identitäten" von Nine Müller. Ich spreche hier mit Leuten, die sich Gedanken über ihre Herkunft machen, mit Menschen, die sich engagieren und die keinen großen Namen tragen. Ich bin Nine, Thüringerin, Wendekind und immer noch Ossi? Das finde ich mit euch heraus! Kontakt & mehr Du hast Feedback, Fragen und/oder Wünsche? Dann melde dich gerne bei mir: bento.me/ninemueller
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Daniel (Chair @N5-Symposium) - über Sachsen-Anhalt, Herkunftsscham oder Herkunftscharme?
Was sind die besonderen Herausforderungen und Chancen ostdeutscher Identität? @Daniel, 1999 in Magdeburg geboren, möchte in Sachsen-Anhalt bleiben und seine Heimatregion aktiv weiterentwickeln. Daniel wurde quasi am Abendbrottisch ostdeutsch sozialisiert und empfindet Solidarität und Zusammenhalt als ostdeutsche Werte. Seine Mutter war Ingenieurin in der DDR. Nach der Revolution von ’89 war sie arbeitslos. Ihre Ausbildung wurde nicht anerkannt. Später fand sie eine Arbeit, für die sie morgens 5 Uhr bis 20 Uhr unterwegs war. Die Transformationszeit war für die Familie schwer. Um die Präsenz ostdeutscher Perspektiven in Führungspositionen zu stärken, engagiert sich Daniel sich ehrenamtlich. Gerade organisiert er mit anderen Freiwilligen das @N5-Symposium in Erfurt, die Studierendenkonferenz der neuen Bundesländer. Daniel ist ein grandioses Beispiel für Engagement und den positiven Einfluss, den man auf die Zukunft der eigenen Region haben kann. Über den Podcast Was heißt es eigentlich ostdeutsch zu sein und warum spielt das immer noch eine Rolle? Genau dieses Thema verhandelt der Podcast "Ostwärts: Gespräche über ostdeutsche Identitäten" von Nine Müller präsentiert vom Karrierenetzwerk Legatum e.V. Ich spreche hier abwechselnd mit Mentor:innen und Mentees des Netzwerks. „Ostwärts“ ist monatlich einer Folge ab Mai 2023 verfügbar - überall, wo es Podcasts gibt. Kontakt & mehr Du hast Feedback, Fragen und/oder Wünsche? Dann melde dich gerne bei mir: bento.me/ninemueller
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Benjamin (Prof für Politikwissenschaft) - Ostquote: ja oder nein?
In meiner neuen Podcast-Folge spreche ich mit Benjamin Höhne, Prof. für Vergleichende Politikwissenschaften, geboren 1978. Wir reden darüber, wann seine Herkunft aus dem Osten (Lutherstadt Wittenberg) eine Rolle spielt. Wir fragen uns, ob die Konstruktion von Ost und West noch zeitgemäß und relevant ist. Wir diskutieren, ob es eine Ostquote braucht, um ostdeutsche Repräsentation zu verbessern. Und noch viel mehr wie: Was Benjamin mit Sparwasser zu tun hat… Was Bausoldaten sind.. Was der weirde Fakt von Benjamin ist ... Über den Podcast Was heißt es eigentlich ostdeutsch zu sein und warum spielt das immer noch eine Rolle? Genau dieses Thema verhandelt der Podcast "Ostwärts: Gespräche über ostdeutsche Identitäten" von Nine Müller. Ich spreche hier mit Leuten, die sich Gedanken über ihre Herkunft machen, mit Menschen, die sich engagieren und die keinen großen Namen tragen. Ich bin Nine, Thüringerin, Wendekind und immer noch Ossi? Das finde ich mit euch heraus! Kontakt Du hast Feedback, Fragen und/oder Wünsche? Dann melde dich gerne bei mir: bento.me/ninemueller
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Nicole (Mentee aus Dresden) - Erstakademikerin als Arbeiterkind
„Meine Mutter hat mir nach der Mittelstufe gesagt: Ich kann dir nicht mehr helfen.“ In dieser Folge von Ostwärts spreche ich mit Nicole über andere Startvoraussetzungen als Arbeiterkind und ihren Weg zum Abitur über eine Gesamtschule. Warum das alles nicht so dramatisch für sie war und warum sie gerne in Dresden bleiben möchte, erfahrt ihr in dieser Folge. Nicole ist Mentee bei Legatum und aktiv bei der Studierendenkonferenz N5. Über den Podcast Was heißt es eigentlich ostdeutsch zu sein und warum spielt das immer noch eine Rolle? Genau dieses Thema verhandelt der Podcast "Ostwärts: Gespräche über ostdeutsche Identitäten" von Nine Müller präsentiert vom Karrierenetzwerk Legatum e.V. Ich spreche hier abwechselnd mit Mentor:innen und Mentees des Netzwerks. „Ostwärts“ ist monatlich seit Mai 2023 verfügbar - überall, wo es Podcasts gibt. Kontakt & mehr Lust bei Legatum mitzumachen? Dann informiere dich hier: www.legatum-netzwerk.de/ Feedback, Fragen und/oder Wünsche? Dann melde dich gerne bei mir: www.linkedin.com/in/nine-christine-mueller/
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Raphaela (Personalressort) - über Bescheidenheit und neue, junge Visionäre
"Oft habe ich den Eindruck, dass Ostdeutsche ihre eigenen Fähigkeiten unterschätzen und sich selbst zu bescheiden darstellen." Wir alle kennen das Vorurteil von den bescheidenen und zurückhaltenden Ostdeutschen. Doch ist das wirklich eine gerechtfertigte Generalisierung? In meinem neuesten Gespräch mit Raphaela, Verantwortliche für das Studierendenmentoring und Vorstandsmitglied bei Legatum, diskutieren wir genau das und erfahren, dass die Studierenden im Netzwerk von Legatum ganz genau wissen, wo es beruflich hingehen soll und sich sehr erfolgreich positionieren. Wie sich diese vermeintlichen Widersprüche auflösen lassen, erfahrt ihr also in der neusten Folge von "Ostwärts: Gespräche über ostdeutsche Identitäten“. Über den Podcast Was heißt es eigentlich ostdeutsch zu sein und warum spielt das immer noch eine Rolle? Genau dieses Thema verhandelt der Podcast "Ostwärts: Gespräche über ostdeutsche Identitäten" von Nine Müller präsentiert vom Karrierenetzwerk Legatum e.V. Ich spreche hier abwechselnd mit Mentor:innen und Mentees des Netzwerks. „Ostwärts“ ist monatlich einer Folge ab Mai 2023 verfügbar - überall, wo es Podcasts gibt. Kontakt & mehr Lust bei Legatum mitzumachen? Dann informiere dich hier: www.legatum-netzwerk.de/ Du hast Feedback, Fragen und/oder Wünsche? Dann melde dich gerne bei mir: www.linkedin.com/in/nine-christine-mueller/
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Bea (vom N5-Symposium) - Ostdeutschsein als Nachwendekind
Wie kann ostdeutsche Identität bei der Gen Z an Bedeutung gewinnen, wenn sie weit nach 1990 geboren wurde? Darüber spricht die 23-Jährige Bea. Sie spielt von Anfang an eine aktive Rolle beim N5-Symposium. Die Studierendenkonferenz widmet sich den Herausforderungen und Chancen in den neuen Bundesländern. Bea würde sich innerhalb Deutschlands mehr Austauschformate und Neugierde an Ostdeutschland wünschen. Wie sich Bea ehrenamtlich engagiert und warum Ostdeutschsein nicht stigmatisiert werden sollte, erfahrt ihr in dieser Folge. [Disclaimer: Bea verwechselte in ihrer Aussage Armin Willingmann, Stellvertreter des Ministerpräsidenten des Landes Sachsen-Anhalt und Minister für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt mit Marco Wanderwitz, der von 2020 bis 2021 Beauftrafter der Bundesregierung für die neuen Bundesländer war und seit 2022 MdB ist.] Über den Podcast Was heißt es eigentlich ostdeutsch zu sein und warum spielt das immer noch eine Rolle? Genau dieses Thema verhandelt der Podcast "Ostwärts: Gespräche über ostdeutsche Identitäten" von Nine Müller präsentiert vom Karrierenetzwerk Legatum e.V. Ich spreche hier abwechselnd mit Mentor:innen und Mentees des Netzwerks. „Ostwärts“ ist monatlich einer Folge ab Mai 2023 verfügbar - überall, wo es Podcasts gibt. Kontakt & mehr Lust bei Legatum mitzumachen? Dann informiere dich hier: www.legatum-netzwerk.de/ Du hast Feedback, Fragen und/oder Wünsche? Dann melde dich gerne bei mir: www.linkedin.com/in/nine-christine-mueller/
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Jens (Gründer von Legatum) - Die Erfahrung ostdeutsch zu sein und die Bedeutung von Netzwerken
„Im Studium und später bei meiner Karriereplanung war ich komplett auf mich allein gestellt und hatte niemanden, der mich beraten oder aktiv unterstützt hat. Es ist auch heute noch so, dass es in Ostdeutschland einfach keine guten Netzwerke gibt.“ So Jens Marchewski, Mitgründer und Vorsitzender von Legatum, ein Netzwerk, das jungen Ostdeutschen bessere Karrierechancen und mehr Sichtbarkeit bietet. Die Mission von Jens und Legatum ist, mehr Ostdeutsche in Führungspositionen zu bringen. Wie das funktioniert und was seine Motivation ist, erfahrt ihr in dieser Folge. Über den Podcast Was heißt es eigentlich ostdeutsch zu sein und warum spielt das immer noch eine Rolle? Genau dieses Thema verhandelt der Podcast "Ostwärts: Gespräche über ostdeutsche Identitäten" von Nine Müller präsentiert vom Karrierenetzwerk Legatum e.V. Ich spreche hier abwechselnd mit Mentor:innen und Mentees des Netzwerks. „Ostwärts“ ist monatlich einer Folge ab Mai 2023 verfügbar - überall, wo es Podcasts gibt. Kontakt & mehr Lust bei Legatum mitzumachen? Dann informiere dich hier: www.legatum-netzwerk.de/ Du hast Feedback, Fragen und/oder Wünsche? Dann melde dich gerne bei mir: www.linkedin.com/in/nine-christine-mueller/
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ABOUT THIS SHOW
Was heißt es eigentlich ostdeutsch zu sein und spielt das echt immer noch eine Rolle? Ich, Nine-Christine Müller, spreche hier mit Menschen, die ihre Herkunft reflektieren und Engagement zeigen. Gemeinsam erkunden wir, wie Herkunft unsere Identität beeinflusst und wie Chancengerechtigkeit und Mitbestimmung gefördert werden können.
HOSTED BY
Nine-Christine Müller
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