PODCAST · business
Paul am Puls
by Prof. Dr. Stephan Paul
Dialoge zur Transformation der WirtschaftPuls messen. Erfahrungen einholen. Perspektive geben. Prof. Dr. Stephan Paul spricht mit Entscheidungsträgern über wirtschaftliche Wandlungsprozesse.
-
132
131 Dr. Imke Jacob
Die Transaction Bankerin über ihren Geschäftsbereich mit Querschnittsfunktion für den Gesamtkonzern und den genossenschaftlichen Verbund, die Transformation des Zahlungsverkehrs, die Entwicklung des neuen Bezahlverfahrens Wero als Konkurrenz für PayPal und dessen konkreten Mehrwert für Nutzer, die Vernetzung europäischer Bezahlsysteme in der European Payments Initiative, die Kosten von Wero für Banken, Händler und Kunden, Mastercard und Visa als Konkurrenten und zugleich Partner der Banken, Stablecoins als besonders dynamische Kryptowährungen und die Positionierung der DZ BANK, ausgestaltungsabhängige Bedenken gegenüber dem Digitalen Euro, dessen potenzielle Nutzenelemente für Privat- und Firmenkunden, die mögliche Kannibalisierung von Wero durch den Digitalen Euro, Bezahl-Situationen, die unverändert Bargeld erfordern, Use Cases für den KI-Einsatz wie die Bekämpfung von Fraud und die Vertriebsunterstützung sowie den evolutorischen Sprung durch agentische AI.
-
131
130 Schmalenbach-Frühjahrs-Tagung 2026
Anlässlich der Schmalenbach-Frühjahrs-Tagung 2026 jeweils 5 Fragen zum Thema „Steuern, Standort, Strategie: Neue Impulse für Unternehmen“: Kapriolen der Zollpolitik nach der Amtsübernahme von Trump, Ausmaß der Betroffenheit in Abhängigkeit vom Geschäftsmodell der Unternehmung, Herausforderungen der Datenbeschaffung, Einfluss auf strategische Standort- und Investitionsfragen, Abschied von der globalen Mindeststeuer und damit dem Level Playing Field, Umgang der Unternehmen mit unsteter Steuerpolitik und wachsender Komplexität der Steuergesetze, überbürokratische Anwendung der Gesetze als Standortrisiko, Möglichkeiten der Streitvermeidung und -beilegung mit den Steuerverwaltungen national und international, Notwendigkeit der mentalen Veränderung auf beiden Seiten, Einsatz von KI in den Tax-Abteilungen sowie Notwendigkeit eines vertieften Prozessverständnisses im Konzern und Change Management mit Blick auf Zahl und Kompetenzen der Mitarbeitenden, Formen der „gerechten“ Ausgestaltung des Steuersystems, Bedeutung des Wirtschafts- für das Gesellschaftsmodell, Behutsamkeit vs. radikale Lösungen in der Umgestaltung rechtlicher Rahmenbedingungen und „Second-best als erste Sahne“.
-
130
129 Frederic Knaudt
Der „Milchmann 2.0“ über den „Supermarkt für Jedermann“: dessen Zielgruppen, Wettbewerbsvorteile, Verbreitungsgebiete in Deutschland und international sowie Abdeckungsquote privater Haushalte, das zweistufige Lagersystem und die Planbarkeit der Belieferungen, die Nutzung der aufgebauten Infrastruktur auch für Produkte anderer Anbieter, die Zusammenarbeit mit und der Einfluss von Edeka, das Angebot von Picnic-Eigenmarken und die Einbindung der Produkte lokaler Anbieter in das Sortiment, die langfristig orientierten Investoren und den Einsatz des aufgenommenen Kapitals für die zeitkritische Markterschließung, den „Blick unter die Haube des Technik- und Logistikunternehmens“, die Umsatz- und Profitabilitätsentwicklung, Personalgewinnung und -bindung, den „Picnic-Spirit“, seine Erfahrungen bei Rocket Internet und erster Selbstständigkeit und warum er „rot“ trotz der Assoziation zu einem Wettbewerber doch immer wieder als Hausfarbe wählen würde.
-
129
128 Maximilian Derwald
Der Projektentwickler über die Transformation des ursprünglich reinen Bauunternehmens zum koordinierenden Komplettanbieter, die dramatische Lage auf dem Wohnungsmarkt, die Kosten/Mieten-Schere und die dadurch nicht gegebene Möglichkeit, ausreichende Renditen zu erzielen, das Wohnraumproblem als gesellschaftlicher Sprengstoff, das daher notwendige Miteinander von Neubau und Sanierung/Verdichtung als Zukunft der Städte, den Einfluss von Rezession einerseits und Trend zum Home-Office andererseits als Treiber der Entwicklung im Gewerbe- und speziell Büroimmobilienmarkt, den Wunsch nach „sinnhafter Nachhaltigkeit“ beim Bauen, (digitale) Innovationen auf dem Weg zur und auf der Baustelle, die Schnittstelle Technik/Mensch, die Anforderungen der Kreditinstitute nach höheren Eigenkapitalquoten und den dabei gegebenen Vorteil mittelständischer Unternehmen sowie die notwendige Kombination aus Resilienz und Verantwortungsbewusstsein bei Führungskräften.
-
128
127 Stephan Winkelmeier
Der CEO der Landesbank über die stärksten Treiber der Transformation für die Geschäftsmodelle seiner Kunden, die Suche nach Resilienz im Mittelstand, kritische und Zukunftsbranchen, Investitionsbremsen und Möglichkeiten, sie zu lösen, Wettbewerbsfähigkeit und Wirtschaftspolitik, Angebote im Rahmen der Transformationsfinanzierung speziell im Langfristbereich, die sprunghaft gewachsene Regulierung für Sparkassen und die Landesbank, Synergien zwischen den Bereichen seines Hauses als Geschäftsbank, Sparkassenzentralbank, Hausbank des Freistaates und Förderbank, die Bedeutung der DKB im Konzern und die Rolle der Neobanken als Innovationstreiber der Branche, die Aufgabe der Unternehmenskultur, „Vielfalt zu orchestrieren“, das hierarchieübergreifende „Du“ als Kulturmaßnahme, der Kampf um einen möglichst vielfältigen Pool von Bewerber:innen und die zukünftige Struktur des Landesbankensektors.
-
127
126 Alexander Mauer
Der Wohlfahrtsmanager über den Aufbau der Caritas als größter Wohlfahrtsverband in Deutschland mit mehr als 750.000 Beschäftigten und 13 Mio. Menschen, die von den Leistungen in der Alten-, Jugend-, Eingliederungs-, Gesundheits- und Sozialen Hilfe profitieren, die Kostensteigerungen speziell auf der Personalseite, den Investitionsstau bei Liegenschaften, die mit der Finanzierung über verschiedenste Kostenträger verbundenen Probleme, den geringen Finanzierungsanteil der Kirche, die Entwicklung des Spendenaufkommens, die demographische Entwicklung als Treiber der Nachfrage von sozialen Dienstleistungen und die Herausforderungen für die Politik, vor allem Pflege auch in Zukunft für die gesamte Gesellschaft zu gewährleisten, die Möglichkeiten der Gewinnung gerade junger Menschen als haupt- und ehrenamtlich Tätige sowie den Zwang zur Digitalisierung, um effizienter zu werden.
-
126
125 Dr. Marie Jaroni
Die Stahlmanagerin über die industrielle Umrüstung als weitreichende Transformationsaufgabe, die zur Dekarbonisierung eingesetzte Direktreduktionstechnologie und die damit verbundene Bedeutung des Wasserstoffs, die Auswirkungen des Technologiewandels auf die Preise der Endprodukte, den notwendigen Mix erneuerbarer Energien für die Stromerzeugung, die Ursachen der Überkapazitäten in der Stahlindustrie, den damit verbundenen, drastischen Abbau von Arbeitsplätzen, die dazu geführten Verhandlungen mit den Vertretern der Mitarbeitenden und die Veränderungen der Unternehmenskultur, die Bedeutung von Ehrlichkeit und Transparenz in der Führung, die Funktion der Stahlindustrie für die Resilienz der deutschen Wirtschaft und Gesellschaft sowie die Unterstützung durch die Politik, Stahl als emotionsgeladenen Werkstoff auch bei jüngeren Mitarbeitenden und die Motivation für „einen der komplexesten Jobs der deutschen Industrie“.
-
125
124 Dr. Gerhard Schmitz
Der CEO des Assekuranz-Unternehmens über erste Einsatzfelder von KI für Informationsfilterung, Betrugsprävention und Schadensbearbeitung, Gründe für die hohe Rückstandsquote der Branche bei der Bearbeitung von Leistungsanträgen, Inflation als Treiber von Schadenssummen und damit nachfolgend Beiträgen, Möglichkeiten und Grenzen personalisierter Tarife, Zurückhaltung bei digitalen Ökosystemen und die Priorität seines Hauses auf persönlicher Beratung, das Zusammenspiel von Online-Angeboten und den Maklern bzw. Ausschließlichkeitsvertretern, die Unterschätzung des Cyberrisikos auf Kundenseite, Vor- und Nachteile unterschiedlicher Regulierungen (DORA, FIDA, Solvency II), den Einfluss der Nachhaltigkeit auf die Produktwelt und den Neubau der Hauptverwaltung, die Unternehmenskultur und Personalpolitik seines Hauses, die nicht gegebene Notwendigkeit von Fusionen und Ablehnung von Bestandsverkäufen sowie die Zahl der Versicherungsverträge, die man wirklich braucht.
-
124
123 Dr. Antje von Dewitz
Die „Outdoor-Expertin“ über die konsequente Ausrichtung eines Unternehmens auf das Thema Nachhaltigkeit, die ersten Schritte dazu nach Übernahme des Unternehmens von ihrem Vater, die erheblichen formalen Anforderungen an eine wirksame Nachhaltigkeitsanalyse und -steuerung, anfängliche Widerstände gegen zu viel „Nachhaltigkeitsbürokratie“ in der Belegschaft und die Wege, diese zu überwinden, der Bereich der Lieferkette als Fokus und die KPIs zur Umsetzung sozialer Ziele, das veränderte gesellschaftliche Klima mit Blick auf Nachhaltigkeit und die dadurch entstehenden Probleme, die Nicht-Planbarkeit der Handlungen der Politik und deren „verfehlter Protektionismus“ als „doppelte Benachteiligung“ von Nachhaltigkeits-Vorreitern, die organisatorische Verankerung von ESG-Aktivitäten und die Vorteile eines Familienunternehmens, diese zu ergreifen sowie die Gewinnung und Bindung von Mitarbeitenden „in der Provinz“.
-
123
122 Michael Käfer
Der „Genussarbeiter“ über die wirtschaftliche Bedeutung des Oktoberfests und den Wunsch nach Olympia in München, seine Diversifikation durch stationäre Gastronomie, Feinkosthandel und Catering, die Gratwanderung zwischen notwendigen Anleihen an die Systemgastronomie einerseits und dem Streben nach herausragender Qualität andererseits, den Schritt in den japanischen Markt, die Auswirkungen von erhöhtem Mindestlohn zum einen und sinkendem Mehrwertsteuersatz zum anderen, die Instrumente, um Mitarbeitende für Käfer zu begeistern, die Preisentwicklung in der Gastronomie als Treiber von Dienstleistungsansprüchen, die Chancen, junge Kunden zu überraschen, die Rollen als „geliehener Freund“ und Führungskraft, seine eigenkapitaldominierte Finanzierungsstrategie und unternehmerischen Fehler.
-
122
121 Alexander Wüerst
Der scheidende „CEO“ der zweitgrößten deutschen Sparkasse über seine ersten Tage als Auszubildender vor 44 Jahren, die Rolle von Vertrauen einerseits und stärkerer Formalisierung sowie Regulierung im Kreditgeschäft andererseits, die Kundenbegleitung auch in Krisenzeiten als Schlüsselfaktor der Bindung, die Integration von Filial- und Onlinebanking unter einem Dach, das persönliche Aufladen des Auftritts, Chat-Bots und Avatare im Kundenkontakt, das Angebot von Krypto-Werten, die Chancen von Wero als europäische Zahlungsverkehrslösung und die kritische Sicht auf den digitalen Euro, das Festhalten an den Nachhaltigkeitszielen und die Anwendungsfelder von KI in seinem Haus, den über Finanzgeschäfte hinausgehenden Beitrag von Sparkassen für ihre Region sowie seine Vorliebe für die Farbe Rot.
-
121
120 Ina Schlie und Ingo Speich
Anlässlich des 79. Deutschen Betriebswirtschafter-Tags der Schmalenbach-Gesellschaft für Betriebswirtschaft im September in Düsseldorf zweiter Teil der „5 Fragen an …“ zum Thema „Zukunftsfähigkeit der europäischen Unternehmen – Finanzierung im Fokus“: Schwierigkeiten speziell von potenziellen Gründerinnen, Kapital für die Umsetzung ihrer Ideen zu erhalten, weitere strukturelle Blockaden von Start-ups in Deutschland, Initiativen zum Aufbau eines leistungsfähigen Innovations-Ökosystems, Diversitätspolitik großer Konzerne, Schwerpunkte der eigenen Investitions-Tätigkeit; veränderter Stellenwert von Nachhaltigkeit bei Institutionellen Investoren, Rückzug US-amerikanischer Investoren aus dem Voting über Nachhaltigkeitsthemen, regulierungsbedingte Komplexität als Hindernis für ein stärkeres Engagement von Privatinvestoren, rückläufige Nutzung von Sustainable Finance durch Unternehmen, notwendige und gefährliche „Verschlankungen“ von Transparenzpflichten u.a. durch die Omnibus-Initiative der EU, das Streben nach mehr Effizienz in Datenversorgung und -auswertung, Professionalisierung der Governance deutscher Aktiengesellschaften und fortbestehende Hemmnisse eines höheren Aktienbesitzes in Deutschland.
-
120
119 Prof. Dr. Michael Hüther, Rainer Neske und Dr. Marcus Schenck
Anlässlich des 79. Deutschen Betriebswirtschafter-Tags der Schmalenbach-Gesellschaft für Betriebswirtschaft im September in Düsseldorf erster Teil der „5 Fragen an …“ zum Thema „Zukunftsfähigkeit der europäischen Unternehmen – Finanzierung im Fokus“: „Germano-Sklerose“ – Wohlstands- und Produktivitätslücke Deutschlands, Rückstände im Tech-Sektor, die Notwendigkeit von mehr Flexibilität und geringeren Kosten des Scheiterns auf Arbeits- und Kapitalmärkten, „Begleitende Industriepolitik“ und Bürokratieabbau, Geopolitische Umbrüche, „Dämpfungsprogramme“ der neuen Bundesregierung, Anstrengungen der Unternehmen für mehr Widerstandskraft und die Schritte der sie finanzierenden Banken, resilienter zu werden, hoher Kapitalbedarf bei transformatorischen Investitionen, mehr Flexibilität bei hoher Volatilität im Umfeld auch durch den Finanzierungsmix, neue Finanzierungspools im Private-Segment für Eigen-, Fremd- und Hybridkapital sowie größere Bedeutung von Supply Chain Finance.
-
119
118 Prof. Dr. Dr. h.c. Martin Paul
Der Uni-CEO über die Einschränkungen von Freiheit und Unabhängigkeit der Universitäten in den USA, Deutschland als Ziel auswandernder Wissenschaftler, die Notwendigkeit der stärkeren Integration der Universitäten in die Gesellschaft und die Maßnahmen, Meinungsfreiheit und Diversität zu stärken, die Bedeutung der Exzellenzinitiative und die Bewerbung der Universitätsallianz Ruhr, die Forschungsfelder der Zukunft, den Einsatz von KI in der Forschung, aber auch die aus KI resultierenden, disruptiven Entwicklungen in der Lehre, Wege für mehr Präsenz und Interaktion auf dem Campus, die Bündelung der Aktivitäten zum Wissenstransfer und die Positionierung im Bereich der Gründungen, die Steuerung der Universität und den Kampf um eine ausreichende Finanzausstattung.
-
118
117 Christoph Werner
Der CEO der größten Drogeriekette Europas über die konsequente Kundenorientierung als Schlüssel für die Sortimentspolitik, Gründe für den Einstieg in den Apothekenmarkt, die Pilotprojekte im Bereich der Gesundheitsvorsorge als Antwort sowohl auf den Longevity-Trend als auch die alternde Gesellschaft, den Omnichannel-Ansatz und die Möglichkeiten der Profilierung im Online-Vertrieb, KI als Chance, „den Kunden wieder kennenzulernen“, Kriterien für die Auswahl der Märkte im stationären Vertrieb und die Betonung der Verantwortung vor Ort, Sortimentsunterschiede im Ausland, Märkte ohne Kassenpersonal, die wichtigsten Schritte von dm auf dem Nachhaltigkeitsweg und die Vorwürfe wegen Greenwashings, die Notwendigkeit starker Zukunftsbilder für die Transformation, die Vorteile und Herausforderungen eines Familienunternehmens sowie die „gescheiterte Wirtschaftspolitik“ in Deutschland.
-
117
116 Prof. Dr. Thomas Druyen
Der Zukunftspsychologe über die derzeitigen Paradoxien der Gesellschaft als Bremsklötze der Transformation: hohe persönliche Zufriedenheit einerseits, Erschlagensein von Krisen andererseits, keine materiellen und Arbeitsplatzsorgen bei vielen jungen Menschen einerseits, Angst vor Disruption und Verlusten andererseits, in dieser Altersgruppe exzessive Nutzung von sozialen Medien und KI einerseits, Ruf nach Leitplanken hierfür durch Regulierung und Eingreifen des Staates andererseits, Beharrungsstärke einerseits, Anpassungsfähigkeit andererseits, Kenntnis der Zukunft einerseits, fehlender Mut zur Umsetzung von offensichtlichen Lösungen andererseits, mentale und neuronale Überforderung durch diese Paradoxien und die „Informationsüberladung“ sowie dadurch erzeugte, hohe Transaktionskosten, „aus der Zukunft lernen“ anstelle klassischer Szenario-Technik zum Aufbau von Resilienz in Wirtschaft und Gesellschaft.
-
116
115 Dr. Tammo Diemer
Der „Herr der Schulden” über die Reaktionen der Investoren auf die Einrichtung zweier „Sondervermögen“ sowie mögliche höhere Zinskosten des Bundes, die Determinanten und Entwicklung der staatlichen Schuldenquote, die deutsche Staatsverschuldung im Vergleich zur US-amerikanischen, die Bedeutung von Präzision und Verlässlichkeit für das staatliche Schuldenmanagement, den Referenzstatus der 10jährigen Bundesanleihe und dessen Konsequenzen, die Arbeit der Bundesagentur als „mittelständisches Unternehmen“ und deren Primär- und Sekundärmarktaktivitäten, den Austausch sowohl mit Investoren als auch Rating-Agenturen, die Bedeutung kommunikativer Fähigkeiten und des Übernehmens von Verantwortung in der Berufswelt.
-
115
114 Dr. Maximilian A. Hartmann
Der „Herr der Erdbeeren” über datengetriebenes Farming als High-Tech-Produkt, den unter Einsatz von Sensorik und KI vollautomatisierten, klimaunabhängigen und verstetigten Anbau von Erdbeeren, vertikale Farming-Lösungen zur effizienten Flächennutzung, den Energieverbrauch als „Achillesferse“, Standardisierung und Markenbildung für bestimmte Erdbeersorten, Nachfrage- und Preislevel von Erdbeeren im globalen Vergleich, die Erweiterung der Produktpalette um Lösungen für den Anbau weiterer Obstsorten, nationale Kunden von der Genossenschaft bis zum Einzelhandel sowie internationale Kunden in Asien und dem mittleren Osten, Anlagenbauer als Partner, den Wettbewerb mit traditioneller Landwirtschaft, den Aufbau des Start-ups von der Produktidee über die permanente Weiterentwicklung des Geschäftsmodells bis zur Suche nach Investoren und Beratern sowie seinen täglichen Erdbeerkonsum.
-
114
113 Dr. Dirk Elvermann
Der Chemiemanager über die Neuausrichtung der Strategie der BASF, den Portfolioumbau und die „grüne Transformation mit angepasster Geschwindigkeit“, den Zusammenhang von Investitionsstrategie und Kapitaldisziplin, Leistungsorientierung und Optimismus als Elemente der Unternehmenskultur, die notwendige Prioritätensetzung in Politik und Unternehmen, die unveränderte Bedeutung des Stammstandorts Ludwigshafen, Beispiele für den Einsatz von KI, die Betroffenheit des Unternehmens von geopolitischen Spannungen, die Bedeutung Chinas als weltweit größtem Chemiemarkt, die Politik des Derisking durch Beschaffung und Absatz „vor Ort“, den positiven Diskurs mit der neuen Bundesregierung, die Rolle der Finanzierung für die Zukunftsfähigkeit Europas und die persönliche Begeisterung für Schnittstellen.
-
113
112 ikf impulse 27: Dr. Leonhard Birnbaum und Martina Steffen
„Nachhaltigkeit als Treiber der Transformation von Unternehmen“ – darüber am 25. Juni 2025 wurde beim 11. CEO Dialog der Universitätsallianz Ruhr und des Initiativkreises Ruhr in Kooperation mit der Schmalenbach-Gesellschaft für Betriebswirtschaft an der Ruhr-Universität Bochum diskutiert. Dabei standen die Zukunft der Energiepolitik sowie die Konsequenzen für Strategie, Finanzierung und Personal der Unternehmen im Zentrum. Der E.ON-Chef über die Energiewende, die in den Verteilnetzen „seiner“ Unternehmung stattfindet, Nachhaltigkeit als Treiber des Unternehmenswachstums, die intensive Nutzung des Leverage-Effekts, die Notwendigkeit, aus der Energiewende einen guten Business Case durch Bezahlbarkeit für die Kunden zu machen, den dadurch ausgelösten Zwang, die Investitionskosten bis 2030 zu senken und beim Infrastruktur-Ausbau Prioritäten zu setzen, den verfehlten Ansatz einer „Finanzplanwirtschaft“, das fehlende „Greenium“ sowie der derzeitigen Nachhaltigkeitsgesetzgebung und warum „Bayern Spanien“ ist. Die für Personal und Nachhaltigkeit Verantwortliche Vorständin über den neuen Nachhaltigkeitsplan des Baukonzerns, die notwendige Zusammenarbeit mit Partnern sowie Digitalisierung und Innovation als Schlüsselfaktoren, Human Resources nicht nur als Betroffener, sondern auch Mitgestalter der nachhaltigen Unternehmenstransformation durch Orientierung an Werten wie Sicherheit und Gesundheit sowie einer neuen Lernkultur.
-
112
111 Bernhard Spalt
Der Risikostratege über den Erhalt von Handlungsfähigkeit sowohl bei unvermittelt eintretenden als auch sich langsam entwickelnden Krisen, die komplexer gewordenen Notfall- und Szenarioplanungen der Bank, die Befragung von Firmenkunden als Frühwarnindikator für aufziehende Krisen, Nutzen und Grenzen des Modelleinsatzes im Risikomanagement, den Einfluss von Geopolitik und Rezession in Deutschland auf Ausfallrisiken, Wachstumschancen der Commerzbank durch Kreditvergaben an den Verteidigungssektor sowie für Infrastrukturvorhaben, Nachhaltigkeit als Richtungsentscheidung des Hauses und kurzfristige Abweichungen vom Transformationspfad, Diversität als Hebel für Exzellenz, die Notwendigkeit einer stärker prinzipienbasierten Regulierung, Anwendungsmöglichkeiten und -grenzen für KI im Risikomanagement.
-
111
110 ikf impulse 26: Burkhard Balz und Martina Weimert
„Bezahlen – womit und wie?“ – dieser Frage ging am 2. Juni die erste der beiden impulse-Veranstaltungen des ikf° im Sommersemester mit zwei Vorträgen und einer Podiumsdiskussion nach. „Mister Digitaler Euro“ Burkhard Balz über eine digitale Zentralbankwährung als „Baustein europäischer Souveränität“, die künftige Rolle des Bargelds, die Notwendigkeit eines digitalen Finanzökosystems für Deutschland und Europa, Retail- und Wholesale-Perspektive eines Digitalen Euro, dessen mögliche Ausgestaltungsformen – auch zur Verhinderung eines „digitalen bank run“ – sowie den Nutzen für Bürger, Banken und Unternehmen. Martina Weimert über die international dramatisch gestiegene Bedeutung von Konto-zu-Konto-Zahlungen, digitale Wallets als künftigen Standard, die Dominanz von US-Bezahlsystemen und die europäische Antwort in Form von EPI, den Erhalt des Bankkontos als „entscheidenden Kontrollpunkt des Kunden, das Zielbild der Wallet „wero“ als Integration sämtlicher Bezahllösungen sowie weiterer Nutzungsmöglichkeiten von Kundenbindungsprogrammen über Charity-Aspekte bis hin zur Digitalen Identität sowie die Aktivitäten zur Steigerung der Zahl der an EPI beteiligten Banken, Händler und vor allem der Nutzer von wero auf Kundenseite.
-
110
109 Kai Eberhard
Der Experte für „assetbasierte Finanzierungslösungen“ über Volumen und Struktur des Marktes für Leasing, Mietkauf und Projektfinanzierungen in Deutschland, den Fokus seines Hauses auf „Manufaktur-Lösungen“, Schwerpunkte in der Kundschaft, die Einbettung in die Sparkassen-Finanzgruppe und die resultierenden Vorteile auf der Vertriebs- und Refinanzierungsseite, den Einfluss der Nachhaltigkeit auf Leasingtransaktionen, die Belastungen der Organisation durch (wenig einschätzbare) regulatorische Veränderungen z.B. im Reporting, die Bedeutung von Digitalisierung und KI auf der Nachfrage- und Angebotsseite des Leasing und die forcierte wirtschaftliche Transformation als Treiber für das Wachstum der Branche.
-
109
108 Schmalenbach-Frühjahrs-Tagung 2025
Anlässlich der Schmalenbach-Frühjahrs-Tagung 2025 jeweils 5 Fragen zum Thema „Performance-Management der Zukunft“: Handlungsempfehlungen an die neue Bundesregierung, um zu mehr Innovations- und damit Wettbewerbsfähigkeit zu kommen, „Öko- statt Ego-Systeme“ und eine „gesunde“ Paranoia, die Notwendigkeit verstärkter Wissenschafts- und Technologiekommunikation, die Digitalisierung des Finanzbereichs als Performance-Treiber, das Bemühen um einen „holistischen Blick“ auf die Performance, Eigenkapital und Liquidität als Unsicherheitspuffer für den Durchschnitts- und den Extremfall, die künftige Rolle der Nachhaltigkeit, den Weg von Organizational Analytics zu Data-Driven Organizational Design, mehr Transparenz über Führungsspannen, Kompetenz- und Jobprofile als Basis der Organisationsgestaltung, das unabdingbare Verfolgen einer langfristigen Unternehmensstrategie bei gleichzeitigen flexiblen Anpassungen angesichts geopolitischer Verwerfungen, die Unternehmenstransformation durch Portfolioumbau und Verstärkung einer „Performance-Kultur“, den Wunsch nach weniger Regulierung wie Reporting-Auflagen und mehr Möglichkeiten des unternehmerischen Agierens.
-
108
107 Mark Tantz
Der Reiseexperte über das starke Wachstum der Buchungszahlen und den Trend zur Frühbuchung trotz eingetrübten Konsumklimas, die Veränderungen von Reisedauer und -preis im Zeitverlauf sowie europäischen Vergleich, den Aufholprozess der Fernreisen nach der Pandemie, die besonders nachgefragten Destinationen und Bemühungen der Reiseveranstalter, dort „overtourism“ zu vermeiden, die Bedeutung der Nachhaltigkeit für Reisende, die Veränderungen der Pauschalreisen durch das „Baukastenprinzip“, aber dennoch notwendige „Frischzellenkur“, den Nutzen von KI für die Vorauswahl von Reisen in der „Inspirationsphase“ des Kunden, den Mehrmarkenansatz und Versuch der DERTOUR die Wertschöpfung durch eigene Hotels und Clubanlagen zu erhöhen.
-
107
106 Ingo Kretzschmar
Der „Herr der Bücher“ über Social Media als Treiber der Renaissance des gedruckten Buches, den Aufbau eines eigenen Broadcast-Kanals, den Trend zum Omnichannel-Vertrieb auch im Buchhandel, den Wert des stationären Vertriebs und seine Kombination mit digitalen Angeboten auf der Customer Journey, Beratung und Inspiration durch „Buchhändler:innen mit Passion“, Innovationsfreude als Mittel gegen das strukturelle Sterben von Buchhandlungen, die Ziele der Verdopplung der Kundenzahl und Halbierung der Zahl der Nichtleser, die Zukunft auch von Printausgaben, Vorwürfe zu großer Marktmacht, die Sortimentsstruktur mit einigen wenigen Blockbustern sowie die Abgrenzung gegenüber Amazon als härtestem Wettbewerber.
-
106
105 Frank Demmer
Der Bausparexperte über die Zeitlosigkeit des Produkts und neue Wege der Kommunikation mit jüngeren Zielkunden, die dramatische Lücke im Wohnungsbau, die Notwendigkeit, den Bausektor „zu entfesseln“ und konkrete Forderungen an die Politik, das Problem exorbitant gestiegener Baupreise, die „Normalisierung“ des Bauspargeschäfts nach den Boomjahren 2022/23, den Vertrieb im Sparkassen-Verbund als Wettbewerbsvorteil, die digitale Transformation der Kundenschnittstelle und internen Prozesse als Weg zu höherer Produktivität, Bausparen als Hebel für mehr Nachhaltigkeit sowie die Maßnahmen zur Personalgewinnung und Bindung der Mitarbeitenden.
-
105
104 Götz Hertz-Eichenrode
Der Private-Equity-Investor über die Konzentration auf den Mittelstand, die Beteiligungsanlässe Wachstum und Nachfolge, Auswahlkriterien für Portfoliounternehmen, Aufbau und Gestaltung von Beziehungen zu Unternehmern, seinen Betreuungsansatz und Wertbeitrag als Kapitalgeber, die angepeilte Beteiligungsdauer und Investitionsrendite, Veränderungen in der Branche der Eigenkapitalgeber, Wettbewerbsvorteile einer mittelständischen Beteiligungsgesellschaft und deren Finanzierung sowie die Analogie zwischen Sport und Private Equity.
-
104
103 Dr. Wolfgang Gründinger
Der bekennende Lobbyist über die Konsequenzen der Energiewende für private Haushalte und Unternehmen, die Ambition, der „größte Energiekonzern der Welt“ zu werden, die Entwicklung des Geschäfts mit Solaranlagen und Wärmepumpen im Mietkauf und Leasing, die „unschlagbare Position“ Chinas mit Blick auf Qualität und Preis von Solaranlagen, die Bemühungen, eine Alternative in Europa aufzubauen, das neue Solarspitzengesetz und den Einfluss des politischen Aktionismus, die Profitabilität und Finanzierung des Unternehmens – u.a. über Verbriefungen – sowie Leonardo DiCaprio als Investor.
-
103
102 Carla und Hubertus Fiege
Die Geschäftsführung des Familienunternehmens über die Gründe des rückläufigen Bierabsatzes, aber steigende Zahl von Brauereien, die Folgen von Corona und Inflation auf Verfügbarkeit und Kosten von Einsatzfaktoren einerseits, Preisspielräume im Vertrieb andererseits, die Transformation der Produktion unter Nachhaltigkeitsaspekten, die Profilierung durch Qualität über das Reinheitsgebot hinaus, die Sortimentspolitik und Schwerpunkte im Marketing-Mix, Beständigkeit, Verbundenheit und Miteinander als zentrale Werte, die Besonderheiten eines Familienunternehmens sowie die langfristige Vorbereitung auf die Übernahme der operativen Verantwortung.
-
102
101 Dr. Ulrich Kater
Der Experte für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung zum „Unterschied zwischen Wettbewerbs- und Standortfähigkeit“, die Wahrnehmung der wirtschaftlichen Probleme Deutschlands durch politische Entscheidungsträger einerseits, die Bevölkerung andererseits, notwendige Schwerpunkte im Programm der nächsten Bundesregierung, die Schattenseiten staatlicher Strukturpolitik, die Vorteilhaftigkeit marktlicher Koordination, die Rolle von Nachhaltigkeit und KI bei der Gestaltung des „Geschäftsmodells Deutschlands“, Konsequenzen der Trump’schen Zollpolitik für Europa und die USA selbst, die Finanzierung der Infrastrukturinvestitionen und des Verteidigungsbereichs über einen Sonderfonds, die Aufgabe der neuen Europäischen Kommission, den Binnenmarkt als Ganzes zu vollenden sowie seine Erwartungen für das Jahresende hinsichtlich der wichtigsten volkswirtschaftlichen Kenngrößen
-
101
100 ikf impulse 25: Dr. Cornelius Riese und Christian Sewing
Die CEOs der beiden größten deutschen Banken bei der dritten Veranstaltung „50 Jahre ikf“ zum Thema „Zur Positionierung im internationalen Konkurrenzkampf“: Die Veränderungen in den fünf Themenfeldern „Deglobalisierung, Digitalisierung, Dekarbonisierung, Demographie und Demokratie“ als Treiber des Strukturwandels, die wachsende Bedeutung des Auslandsgeschäfts, die problematische „Einbahnstraße“ bei der Datenbereitstellung von Banken an Big Techs, die Führungskraft als „Talentmagnet“, die unveränderte Notwendigkeit großer internationaler, aus Deutschland heraus betriebener Banken, Europas Kampf um strategische Souveränität in zentralen Industrien wie der Kreditwirtschaft, die Aufgabe der Banken, in erheblichem Maße Vertrauen zurückzugewinnen, die enorm hohe Bedeutung der Kreditinstitute in der Transformationsfinanzierung aufgrund der unvollendeten Kapitalmarktunion, die Notwendigkeit fairer Rahmenbedingen u.a. in der Bankenregulierung, und die Bedeutung weiterer Bankenkonsolidierung aber Ablehnung einer Commerzbank-Übernahme.
-
100
99 Christoph Schramm
Der erfolgreiche Gründer über seinen Beginn in der Gastronomie, die Idee für und die Ansprüche an das Produkt „Tiefkühlpizza“, die anfängliche Direktvermarktung und seinen späteren „Anruf bei Rewe“, den Kapazitätsausbau im Wachstum und dessen Finanzierung, die persönlichen Belastungen in den Anfangsjahren des Start-ups, psychologische Preisgrenzen für den Verbraucher, das Bemühen um mehr Nachhaltigkeit entlang der gesamten Produktionskette, die Nutzung der Digitalisierung für mehr Regionalität, permanente Qualitätsverbesserungen als Schutz vor Imitation durch die „Platzhirsche“, die Sortimentspolitik und ausgeschlagene Übernahmeangebote.
-
99
98 Dr. Hendrik Brandis
Der Frühphasenfinancier über die hohe Innovationskraft Deutschlands, aber dramatisch fehlende „Infrastruktur“ für Wachstumsfinanzierungen, das „geduldige Geld“ US-amerikanischer Private-Equity- und Venture-Capital-Fonds, regulatorische Hemmnisse der Umsetzung von Ideen im Vergleich zum „Wirtschaftswunder“, die Schwerpunktsetzung von Earlybird in der Frühphasen- und speziell Technologiefinanzierung – sowie die daraus erwachsenden Herausforderungen für die Kompetenzen der Mitarbeitenden, die Investments mit der höchsten Rendite, den mehrstufigen Auswahlprozess, um von 50.000 Investitionsideen zu 20 Investments p.a. zu kommen, bedeutende Plattforminnovationen als Zukunftsinvestitionen und die Rolle Künstlicher Intelligenz, zentrale Aufgaben der Politik, um die Position Deutschlands bei diesen Zukunftstechnologien zu stärken.
-
98
97 ikf impulse 24: Prof. Dr. Ulrich Reuter und Dr. Peter Hanker
Spitzenvertreter aus den Verbundorganisationen der Sparkassen und Genossenschaftsbanken im Jubiläumsjahr des ikf über die Frage „Wer finanziert die Transformation der deutschen Wirtschaft?“: Sorgen um die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands, die konkrete Unterstützung von Mittelstand, privaten Haushalten und Kommunen mit Finanzierungsangeboten zur Bewältigung der digitalen und Nachhaltigkeitstransformation, den schwieriger gewordenen Dialog mit Firmenkunden, angemessene versus Überregulierung, die Weiterentwicklung von Mitarbeiterkompetenzen, das Wecken von Bereitschaft zum und Schaffen von Akzeptanz für den wirtschaftlichen Wandel, die notwendige Veränderung der Kreditinstitute zum Sparringspartner und Impulsgeber, Transformationsbegleiter und Netzwerker.
-
97
96 Jörg Rocholl
Der Bildungsmanager über den gewachsenen Markt für Management-Weiterbildung, Nachhaltigkeit als neuen Schwerpunktinhalt in den Programmen der Business Schools, die Vermittlung von Kompetenz im KI-Bereich durch konkrete Anwendungen, Effizienz- und Innovationsthemen als Einsatzfelder für KI in Unternehmen, den notwendigen Brückenschlag zwischen technologisch und gesellschaftlich-ethischen Fragen, geopolitische Veränderungen und ihren Einfluss auf die Weiterbildung, Pendelbewegungen zwischen Shareholder- und Stakeholderfokus in USA und Europa, Initiativen für eine stärkere unternehmerische Beteiligung der Studierenden und die Wettbewerbsvorteile einer deutschen Business School.
-
96
95 Guido Kerkhoff
Der Stahlhändler über den besonderen Werkstoff als „Teil des Nachhaltigkeitsproblems und zugleich dessen Lösung“, die Überlegenheit des Stahls gegenüber Alternativen und die Zukunft Deutschlands als Stahlstandort im internationalen Wettbewerb, die „One-Stop-Shop“-Strategie und „Nexigen“-Initiative seines Hauses, die „Transparenz über den CO2-Verbrauch der gehandelten Güter und deren Logistik als zentrale USPs, unterschiedliche Kundengruppen, deren geographische Verteilung und Zahlungsbereitschaften, die Möglichkeiten zur Digitalisierung der Prozesse und des Einsatzes von KI, die Rolle der Tradition für sein Unternehmen sowie die Suche der Mitarbeitenden nach Orientierung, Identifikation und Werten als Gründe seiner hohen Social-Media-Präsenz.
-
95
94 Stephan Schmitter
Der Medienmanager über seine Aufgabe am „Mischpult“ für lineares Fernsehen einerseits, das Streaming-Geschäft andererseits, die unterschiedlichen Zielgruppen der beiden Ausspielvarianten, die Verzahnung linearer und gestreamter Inhalte unter dem RLT-Dach sowie Synergien im Bertelsmann-Konzern, die Marktpositionierung gegenüber den amerikanischen Streaming-Anbietern und die Suche nach Kooperationspartnern, um die Wachstumsdynamik der Abonnentenzahlen beizubehalten, die Bedeutung von Sport-Events für die Kaufentscheidung der Nachfrager, die Beschränkung von Eigenproduktionen aufgrund des Renditedrucks einerseits, der Aufnahmefähigkeit des Publikums andererseits, die Balance bei der Nutzung von KI zwischen Effizienz und Ethik sowie das Ziel der „Green Production“ und die vom Set verbannte Currywurst.
-
94
93 Jochen Hanebeck, Katja van Doren und Dr. Tanja Rück
Anlässlich des 78. Deutschen Betriebswirtschafter-Tages der Schmalenbach-Gesellschaft für Betriebswirtschaft am 10. September 2024 in Düsseldorf jeweils 5 Fragen zum Thema „KI-Transformation: Eine neue Ära der Betriebswirtschaft“: Die Beeinflussung der Geschäftsmodelle durch KI, konkrete Beispiele für bereits umgesetzte Veränderungen in internen Prozessen und Produkten sowie Einschätzungen zu den weiteren Potenzialen und der Wettbewerbsfähigkeit Europas in bezug auf KI, Aufbau und Verbreitung von KI-Know-how in großen Konzernen, die unterschiedliche Einstellung zu KI in verschiedenen Ländern, der Versuch, Mitarbeitenden Ängste zu nehmen, die sich verändernde Art der Führung, und das eigene KI-Erleben außerhalb der Berufswelt.
-
93
92 Thomas Groß
Der Landesbanker über sein Haus als „Treiber der Transformation in der SparkassenFinanzgruppe und darüber hinaus“, Lösungen in der Plattformökonomie über die Tochter Helaba Digital in den Bereichen Tokenisierung von Vermögenswerten, Schuldscheindarlehen und Konsortialkredite, Kommunalfinanzierungen sowie die Bereitstellung von ESG-Daten, die Gefahr der Kannibalisierung des klassischen Kreditgeschäfts, den Nutzen der Kooperation mit FinTechs, die Arbeitsteilung hinsichtlich der Digitalisierung innerhalb der S-Finanzgruppe, KI und die Auswirkungen auf das Nebeneinander von Zentralität und Dezentralität im Verbund, die sukzessive Einführung von KI bei der Helaba und den „AI-Führerschein“, die Verlässlichkeit als zentralen Wert der Unternehmenskultur und dessen Bedeutung für Kunden.
-
92
91 Burkhard Dallosch
Der Immobilienexperte über die Veränderungen des deutschen Immobilienmarktes: den Rückgang der Nachfrage nach Wohnimmobilien infolge von Zinsanstieg sowie Unsicherheiten mit Blick auf die energetischen Anforderungen und die Grundsteuer, den vor allem durch Kostensteigerungen und überbordende Bürokratie bedingten Angebotsrückgang, den Appell zu mehr Neunutzung statt Neubau, den vergleichsweise stabilen Markt für Gewerbe- und Büroimmobilien, den „Fall“ Benko, die aktuellen „Reallokationen“ bei offenen Immobilienfonds, ESG-Anforderungen und ihre Konsequenzen für die Portfolio- und Risikopolitik des Hauses, den Einsatz von KI, Regulierung mit zweifelhaftem Kundennutzen und seine erste Immobilienfinanzierung für Marius-Müller Westernhagen.
-
91
90 Dr. Frank Engels
Der Chief Investment Officer über die durch KI ausgelöste „Evolution“ im Portfolio-Management durch den Einsatz vor allem in der Datenanalyse, aber auch der Fondskonstruktion und dem Risikomanagement, Unterschiede in der Intensität der KI-Nutzung und deren Konsequenzen für die Wettbewerbsfähigkeit unterschiedlicher Anbieter, die Anwendung bei Aktien- und Multi-Asset-Fonds sowie die Gefahr des „AI-Washings“, die Auswirkungen von KI auf die Markteffizienz und Behavioral Bias, die Nutzung durch die Mitarbeitenden und den Einfluss der Regulatoren, die Potenziale für Genauigkeit, Geschwindigkeit und Transaktionskosten, die erweiterten Möglichkeiten des „datengestützten Vertriebs“ sowie die Notwendigkeit langfristigen Denkens und Anlegens in der Investment-Branche.
-
90
89 Prof. Dr. Jochen A. Werner
Der Krankenhausmanager darüber, wie krank das Krankenhaus ist, seine Vision vom „Smart Hospital“, Beispiele für die Notwendig- und Möglichkeiten von deutlich mehr Digitalisierung auf der Patient Journey durch das Gesundheitswesen als Schlüssel für Qualitätssteigerungen und mehr Menschlichkeit, den „KI-Turbo“ und das „Avatar-Krankenhaus“ zur Unterstützung der Ärzte einerseits, der Patienten andererseits, um diese zu „Co-Produzenten der Gesundheit“ zu machen, massive Veränderungen der Berufsbilder und des Führungsverständnisses bei Mitarbeitenden – von Pflegekräften bis zu Chefärzt:innen, Hindernisse für die Umsetzung von Reformideen, Licht und Schatten der realen Gesundheitspolitik und die Forderung nach einer klaren politischen Strategie, sowie die Bedeutung von mehr Bildung und einem veränderten Mindset für Reformen des Gesundheitssystems.
-
89
88 Prof. Peter Schwenkow
Der Kulturmanager über seinen zufälligen Weg in die Branche, die Professionalisierung der Anbieter, die durch das Streaming gestiegene Bedeutung des Live-Geschäfts, den Nachholbedarf der Kunden einerseits, die Verknappung der Mitarbeitenden sowie Kostensteigerungen andererseits als Ursachen geringerer Margen, den Kampf um das Ticketing und den Einfluss Künstlicher Intelligenz, seine Diversifikation in den Veranstaltungsformaten und das notwendige Denken in „Worst-Worst-Szenarien“, Dynamic Pricing zur Bekämpfung explodierender Schwarzmarktpreise, die Motivation zu einem Re-Listing der DEAG, Lerneffekte in der Politik und einen Künstler, mit dem er auch seinen Urlaub verbringt.“
-
88
87 Isabel Apiarius-Hanstein
Die Kunstexpertin über die Größe des Marktes und seinen „Krisennachlauf“, sich verändernde Motive und Informationsstände von Sammlern, das Miteinander von Auktionen in Präsenz und Online, das Entgelt für die erbrachte Dienstleistung, die Unterschiede zwischen langjährigen Stammkunden und jungen Käufern, Allianzpartner, die zu Wettbewerbern geworden sind, den Einfluss der Digitalisierung auf die Verkaufsprozesse und den abgeklungenen Hype um digitale Kunst, den Wunsch nach mehr Nachhaltigkeit einerseits und den technisch gebotenen Zwang zur weniger umweltverträglichen „Produktpräsentation“ andererseits sowie die Notwendigkeit der Selbstdisziplinierung im Umgang mit Kunstobjekten.
-
87
86 ikf impulse 23: Christian Lindner
Der „Vermögensverwalter aller Deutschen qua Amt“ anlässlich der 50-Jahr-Feier des ikf institut für kredit- und finanzwirtschaft an der Ruhr-Universität: Das Zuviel an Staatszentrierung und Sicherheitsorientierung als deutsches Grundproblem, die Notwendigkeit einer stärkeren Diversifikation von Unternehmensfinanzierung einerseits und Vermögensanlage andererseits, mehr Innovationen, Wachstumsdynamik und Wohlstand durch weniger Fremd- und mehr Risikokapitalfinanzierungen, bessere individuelle Lebenschancen durch weniger konservative Formen der Altersvorsorge, die Kapitaldeckung der Sozialsysteme (wie z.B. das „Generationenkapital“), die Verstärkung von Kapitalmarktfinanzierungen und -anlagen durch den Ausbau der Kapitalmarktunion mit der Wiederbelebung des Verbriefungsmarktes und einer einheitlichen, aber nicht zentralisierten Banken- und Finanzmarktaufsicht, die Beibehaltung der Schuldenbremse in Deutschland und Ablehnung von Gemeinschaftsschulden in Europa.
-
86
85 Dirk Iserlohe
Der Hotelier über die nicht mehr aufholbaren Einbußen der Corona-Pandemie, die Gewichtsverlagerungen vom Tagungsgeschäft zu Individualreisen, die volkswirtschaftliche Bedeutung der Branche einerseits, das mangelnde Verständnis in der Politik andererseits, die größeren Preiserhöhungsspielräume im Ausland, Mehr-Marken-Strategie und Qualitätsversprechen von Dorint, die langen Realisierungszeiträume für Hotelneubauten und sich verstärkende Konsolidierungstendenzen in der Branche durch Übernahmen, Fluch und Segen von Buchungsportalen, kaum erfüllbare Nachhaltigkeitsauflagen, die überragende Bedeutung des persönlichen Elements für das Hotelerlebnis und Wege zur Gewinnung geeigneter Mitarbeitender.
-
85
84 Dr. Christoph Jurecka und Isabelle Adelt
Anlässlich der Schmalenbach-Frühjahrs-Tagung 2024 jeweils 5 Fragen zum Thema „Neue Nachhaltigkeitsberichterstattung: Erste Erfahrungen mit den ESRS“: Die Gefahr von Datenfriedhöfen und Regulierung mit Augenmaß, Steuerungswirkungen, Komplexität und Regulierungskosten von Nachhaltigkeitsberichten, das Ziel der Vergleichbarkeit publizierter Informationen und das Nebeneinander von europäischen und globalen Vorschriften, die konkreten Umsetzungsprobleme der neuen Regeln in der Unternehmenspraxis im Vergleich zur Finanzberichterstattung, die Schwierigkeiten der Datenbeschaffung inhouse sowie bei Lieferanten und Abnehmern, die Notwendigkeit des Einsatzes von KI zur Bewältigung der Herausforderungen und Wünsche an die Politik.
-
84
83 Hans Thomann
Der Weltmarktführer über den Aufbau des größten Online-Vertriebs von Musikinstrumenten aus kleinen Anfängen, „Hot Deals“ als Innovation in der Branche, Beratung und Service als zentrale Erfolgsfaktoren im stationären und Internet-Absatz, die Kombination aus „bester Qualität zum besten Preis“, die Diversifikation nach Produkt- und Kundengruppen sowie in geographischer Hinsicht, Kommunikation jenseits der breiten Öffentlichkeit, Kapazitätsplanung und die Strategie der Eigenmarken, die sehr spezifischen Kompetenzen der Mitarbeitenden und wichtigsten Attraktivitätsmerkmale des Unternehmens, „unvernünftige“ Investitionen sowie deren Finanzierung allein aus dem Cashflow und durch die Familie.
-
83
82 Ilja Kaenzig
Der Fußballmanager über Ursachen, Konsequenzen und Lehren aus dem gescheiterten Investoren-Deal der DFL, die überragende Bedeutung der Kommunikation für den weiteren Erfolg sowohl der Liga als auch einzelner Vereine, alternative Finanzierungswege für notwendige Zukunftsinvestitionen, das Image von Private-Equity-Investoren in Deutschland und Agenturmodelle der Zentralvermarktung, Wachstum als Ziel der Liga und dessen mögliche Grenzen, Fußball als Volkssport und Teil der Unterhaltungsindustrie, die deutsche Besonderheit der „50+1“-Regel, die Erwartungen der Generation Z sowie Image und Sympathiewerte der Marke „VfL Bochum“, klare Strukturen und intensive Kommunikation als Grundlage von Vertrauen und damit Ruhe für die Vereinsentwicklung, den Dreiklang aus ausgeprägter Effizienz, Qualität in kleinen Dingen und Kontinuität als Wettbewerbsvorteile des Vereins, die Umsetzung des gewählten Leitmotivs „Tradition und Innovation“ – auch durch Nachhaltigkeit und Digitalisierung.
No matches for "" in this podcast's transcripts.
No topics indexed yet for this podcast.
Loading reviews...
Loading similar podcasts...