Podcasts der Kulturpolitischen Gesellschaft

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Podcasts der Kulturpolitischen Gesellschaft

Bundesweiter Think- und Do-Tank für #Kulturpolitik und die Transformation des Kulturbereichs - #kulturgestalten #neueRelevanz, #kupogeAkademiewww.kupoge.de

  1. 103

    Kontext Kunst und Wissensproduktion: Das Digitale dekolonialisieren

    Im zweiten KuDiNa³-Interview »Kontext Kunst und Wissensproduktion: Das Digitale dekolonialisieren« gehen Jens Heitjohann (Künstler, Regisseur, Kurator und künstlerischer Leiter des Theaters im Depot) und Fabian Raith (Regisseur, Kurator, Hörspielautor) von den Erfahrungen des Festivals »Beyond gravity. Decolonizing the digital« aus, das im Oktober 25 in Dortmund stattgefunden hat. Sie sind dabei im Gespräch mit den Moderator*innen Dr. Hilke Marit Berger (Kulturwissenschaftlerin) und Dr. Uta Atzpodien (Kulturpolitische Gesellschaft). Das biennale und interdisziplinäre Festival für Digitale Künste, Tanz und Performance wurde in Kooperation zwischen dem Theater im Depot, der Akademie für Theater und Digitalität sowie dem Kulturforum Witten veranstaltet und befasste sich in dieser zweiten Ausgabe mit der Verschränkung von digitaler Technologie, globalen Machtverhältnissen und künstlerischer Praxis. »Beyond gravity« war u.a. inspiriert von der Professorin Angie Abdilla, die den Umgang mit Automatisierung und KI aus indigener Perspektive erforscht und das Buch »Decolonizing the digital« veröffentlicht hat. Folgende Fragen haben das Gespräch geprägt und zu Schlussfolgerungen geführt: Welches Provokationspotenzial in unserer von Hierarchien geprägten Welt vermittelt der Titel? Wie können im Kontext von Kunst und Wissensproduktion Leerstellen und blinde Flecken aufgedeckt werden? Was braucht es, um im Miteinander von Europa und dem globalen Süden über gemeinsame Zukünfte in andere Beziehungsmodelle zu kommen? Welche Möglichkeiten im Umgang mit Technologien und der Komplexität ergeben sich aus alternativen Wissensformen und Praktiken, aus offenen Räumen und der Spekulation als (künstlerischer) Technik? Mit Blick in die nahe und ferne Zukunft: Wie sehen Dystopie und Utopie für das Zusammenspiel von Kultur, Digitalität und Nachhaltigkeit aus?

  2. 102

    Regionalmanagement als Partner für Kultur in ländlichen Räumen

    Kulturelle Regionalentwicklung ist ein komplexes Unterfangen, an dem viele Akteure mitwirken. Gemeinden und Landkreise organisieren auf unterschiedlichem Wege regionale Entwicklungsprozesse und beschäftigen Regionalmanager*innen, die das Kulturschaffen und die kulturelle Teilhabe in den ländlichen Regionen stärken. Neben regionalen Kulturmanager*innen leisten auch LEADER-Regionalmanager*innen Unterstützung für Kultur in ländlichen Räumen – und dies nicht nur mit Fördergeldern, sondern auch mit Beratung und vernetzenden Initiativen. Zugleich haben sie eine wichtige Scharnierfunktion für die regionale Politikgestaltung zugunsten von Kultur in ländlichen Räumen. Ines Mangold-Walter, Regionalmanagerin Kultur beim Ostalbkreis (Baden-Württemberg), berichtet von ihren Erfahrungen mit der regionalen Kulturentwicklung sowie der Vernetzung von Kulturschaffenden mit Politik, Verwaltung und Regionalentwicklung. Die kulturellen Ambitionen und Aktivitäten der LEADER-Region Bautzener Oberland stellt die Regionalmanagerin Marlen Martin vor. Wie sie plädiert auch Matthias Michels, LEADER-Regionalmanager im Münsterland, für eine aktive Beteiligung von Kulturschaffenden und Künstler*innen an den Prozessen zur Erarbeitung von Regionalen Entwicklungskonzepten, damit Kultur darin besser berücksichtigt wird. Dieser Webtalk macht die Menschen in regionalen Netzwerkstellen sichtbar, ihr Engagement, ihre Wünsche, aber auch Hürden für die regionale Kulturentwicklung.

  3. 101

    Kulturelle Bildung in ländlichen Räumen - vor Ort und mobil

    Kulturelle Bildung ist – neben Museumsnetzwerken oder kulturtouristischen Aktivitäten – eines der zentralen Themen für regionale Kooperationen im Kulturbereich. Kommunen, Kreise und Länder entwickeln gemeinsam mit Verbänden Förderprogramme und Beratungsstrukturen, um Kulturelle Bildung, Kulturvermittlung, partizipative Kulturarbeit und kulturelle Selbsttätigkeit in ländlichen Räumen zu ermöglichen und zu stärken. Dieser Webtalk verknüpft die Frage nach regionalen Formaten der Unterstützung von Kultureller Bildung mit einer zentralen Herausforderung für Kulturschaffen und kulturelle Teilhabe in ländlichen Räumen: der Mobilität. Denn sie ist eine wesentliche Bedingung für den Zugang zu Kultur. Während Florian Schwemin, Stellv. Bezirksheimatpfleger des Bayerischen Bezirks Oberpfalz, als einen Ansatz der regionalen Kulturförderung das Heimatmobil vorstellt, mit dem Kulturvermittler*innen in die Dörfer und Kleinstädte fahren, berichten Maria Israel und Maxim Richter, Netzwerkstelle Kulturelle Bildung des Kulturraums Oberlausitz-Niederschlesien (Sachsen), über das Mobilitätsprogramm »KulturPfadfinder«, das Schulen und Kultureinrichtungen verbindet und Kosten übernimmt. Einen anderen Ansatz präsentiert Markus Daum, Koordinator der LandKulturPerlen Hessen und stellv. Geschäftsführer der Landesvereinigung Kulturelle Bildung Hessen e.V. Das Programm LandKulturPerlen wird von drei Regionalbüros umgesetzt und verfolgt dabei einen aufsuchenden Ansatz, um Projekte der Kulturellen Bildung in ländlichen Gemeinden Hessens vor Ort zu initiieren und zu fördern. In der anschließenden gemeinsamen Diskussion werden zentrale Stellschrauben im Feld der Kulturellen Bildung als Beitrag für eine gelingende kulturelle Regionalentwicklung reflektiert.

  4. 100

    Hoffnungen und Hürden für Kultur im Politikfeld Regionalentwicklung

    WebTalk am 3. Februar 2026 Regionalisierung und integrierte Regionalentwicklung sind seit Jahrzehnten wichtige strategische Ansätze in vielen Politikfeldern. Seitdem sind in vielen gesellschaftlichen Feldern regionale Strukturen entstanden, auch solche, die dezidiert Kultur in ländlichen Räumen unterstützen. Sie agieren in interkommunaler Trägerschaft, sind bei Landkreisverwaltungen, bei Regionalverbänden oder regionalen Kultur- oder Bildungseinrichtungen angesiedelt. Das Forschungsprojekt NetKulaeR des Instituts für Kulturpolitik der KuPoGe widmet sich diesen regionalen Förder-, Beratungs- und Vernetzungsstellen. Neben regionalen Kulturbüros werden auch LEADER-Regionalmanager*innen befragt, in welcher Weise sie das Kulturschaffen in ländlichen Räumen fördern und nicht nur untereinander vernetzen, sondern auch mit Bereichen wie Bildung, Soziales, Tourismus oder Wirtschaft. In diesem Webtalk zum Auftakt der Reihe »Regionale Kulturentwicklung – kulturelle Regionalentwicklung« sind die Ergebnisse des Projekts NetKulaeR, vorgestellt von der Kulturwissenschaftlerin Christine Wingert (IfK der KuPoGe), Ausgangspunkt für einen Perspektivwechsel zwischen Kulturpolitik und Regionalentwicklung. Die komplexe Akteurslandschaft im Politikfeld der Regionalentwicklung präsentiert Prof. Dr. Rainer Danielzyk, Professor für Regionalplanung und Regionalentwicklung an der Universität Hannover, und reflektiert die Rolle von Kultur in Regionalentwicklungsprozessen. Caro Zamfirescu ist mit ihrer Kollegin als Kulturmanagerin unter dem Dach der LEADER-Region Saale Orla (Thüringen) tätig. Sie berichtet über die Formate, die sie für die Sichtbarkeit und Vernetzung des regionalen Kulturschaffens entwickeln. Anhand dieses ungewöhnlichen Beispiels der Organisation regionaler Kulturentwicklung im Saale-Orla-Kreis werden Chancen und Herausforderungen der integrierten und partizipativen Gestaltung kulturell vitaler Regionen diskutiert und welche Funktionen regionalen Netzwerkstellen hierbei zukommen.

  5. 99

    Mit Technologien, aber wie? Gemeinsame ethische und kreative Potenziale

    mit Matthias Hornschuh (Komponist) und Sabine Richly (Juristin) Moderation: Uta Atzpodien (Kulturpolitische Gesellschaft) und Daniel Seitz (Institut für Zukunftskultur) Mit »KuDiNa³ – Zukunftsfähiges Zusammenwirken für Haltung, Zuversicht und Wandel« öffnet die Kulturpolitische Gesellschaft analoge und digitale Räume für einen Austausch zum zukunftsfähigen Zusammenspiel von Kultur, Digitalität und Nachhaltigkeit, gefördert durch das Umweltbundesamt und das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit. Es baut auf Vorgängerprojekten wie »Digitalität als neuer Treiber einer Kultur der Nachhaltigkeit (DNA 4_0)« und »Auf dem Weg in die Next Society?! Kulturen der Digitalität für einen nachhaltigen Wandel« auf. KuDiNa³ setzt auf ein konstruktives Aushandeln für werteorientiertes Engagement, kollegialen Austausch und aktives Mitgestalten, ein Prozess, der in eine analoge Abschlussveranstaltung im Februar 2027 münden wird. Neben BLOG-Beiträgen und kollegialem Austausch ermöglichen sechs digitale Interviews Anregungen zu kreativen Modellen des Arbeitens und Handelns. Im ersten Interview »Mit Technologien, aber wie?! Gemeinsame ethische und kreative Potenziale« äußern sich der Komponist Matthias Hornschuh, der neben weiteren kulturpolitischen Aktivitäten auch Sprecher der Initiative Urheberrecht ist und die auf Urheber- und Medienrecht spezialisierte Juristin Sabine Richly im Gespräch mit den Moderator*innen Daniel Seitz (Institut für Zukunftskultur) und Dr. Uta Atzpodien (Kulturpolitische Gesellschaft). Beide Interview-Partner*innen sind Mitverfassende der Genshagener Thesen 2026 zu »Kultur, Demokratie, Bürger- und Urheberrechte in Zeiten Künstlicher Intelligenz«, die von 20 Expert*innen und Kulturschaffenden aus Polen, Frankreich und Deutschland für einen menschenzentrierten Umgang mit generativer KI erarbeitet worden sind. Darüber hinaus geht Matthias Hornschuh auf sein Buch »Wir geben uns auf. KI, Kultur und die Entwertung der Wissensarbeit« ein. Folgende Fragen haben das Interview geprägt: Welcher Bedarf steht hinter den Veröffentlichungen? Wie sehen die notwendigen Aushandlungsprozesse aus? Wo steckt die transformative Kraft in allem? Welche Potenziale liegen dabei in künstlerischen Potenzialen? Hindernisse und Hürden, wie können sie überwunden werden? Und welche Forderungen ergeben sich daraus für die (Kultur-)Politik? Abschließend interessieren uns als Leitmotiv auch für die kommenden Interview wie – zehn Jahre in die Zukunft geblickt – Dystopie und Utopie für das Zusammenspiel von Kultur, Digitalität und Nachhaltigkeit aussehen.

  6. 98

    Digitalität als kultureller Rohstoff

    War Digitalität zunächst Verheißung technischer Neuerung und Effizienz, ist sie längst zu einem kulturellen Rohstoff geworden – formend, durchdringend, herausfordernd. Sie prägt unser Denken, Arbeiten und Wahrnehmen, verändert Bildung, Kunstproduktion und gesellschaftliche Teilhabe. Kulturpolitik, Institutionen und Zivilgesellschaft stehen damit vor der Aufgabe, ihre Position in diesem vielschichtigen Gefüge neu zu bestimmen. Denn was bedeutet kulturelles Handeln im digitalen Zeitalter – zwischen algorithmischer Logik und künstlerischer Freiheit, zwischen Datenethik und kultureller Teilhabe? Der Schwerpunkt der aktuellen KuMi »Digitalität als kultureller Rohstoff« versteht sich als Einladung, diesen Fragen nachzugehen: Er versammelt Beiträge, die den digitalen Wandel nicht als bloße technische Entwicklung, sondern als kulturellen Prozess begreifen – mit all seinen ästhetischen, ethischen und politischen Implikationen. Es diskutierten: Prof. Martin Booms, Professur für Philosophie, Alanus Hochschule Prof. Christiane Dätsch, Professur für Kulturmanagement, Hochschule Merseburg Alissa Krusch, Managerin Digitale Transformation, Kulturforum Witten Peter Grabowski, der kulturpolitische Reporter (Moderation)

  7. 97

    Mehr Schwung über künstlerische Praxis – Wege hin zu mehr Nachhaltigkeit (WebTalk+)

    Mehr Schwung über künstlerische Praxis – Wege hin zu mehr Nachhaltigkeit (WebTalk+) by Kupoge

  8. 96

    Verantwortung teilen – Für eine faire und nachhaltige Kulturpraxis (WebTalk+)

    Wie übernehmen Kulturschaffende, Institutionen und kulturpolitische Akteur*innen Verantwortung in Zeiten gesellschaftlicher Transformation? In dieser Webtalk+-Session widmen wir uns der Frage, wie Selbstverpflichtungen, Chartas und ethische Leitlinien zu einem fairen, nachhaltigen und zukunftsfähigen Kultursektor beitragen können – und müssen. Im Zentrum standen Initiativen wie die Fair Culture Charta der UNESCO und die vom luxemburgischen Ministerium für Kultur entwickelte Ethik Charta, die konkrete Standards für verantwortliches Handeln setzen. Doch wie können solche Selbstverpflichtungen wirksam werden – jenseits von symbolischen Bekenntnissen? Welche Rolle spielt die Kulturpolitik dabei, solche Prozesse zu initiieren, zu begleiten und zu fördern? Diese Session beginnt mit spannenden Impulsen der Matching-Partner Lutz Möller (stellv. Generalsekretär der Deutschen UNESCO-Kommission) und Carl Adalsteinsson (erster Regierungsrat im Kultusministerium Luxemburg). Im Gespräch diskutieren sie darüber, welche Rahmenbedingungen eine faire und nachhaltige Kulturpraxis braucht, sowohl aus einer internationalen Perspektiven wie auch für nationale Strukturen. Kurze Impulse für die Diskussion setzten außerdem Anna Steinkamp (Bundesverband Freie Darstellende Künste e.V.) und Demba Sanoh (Same but different – Diversity Management & Consulting). Mehr Infos und Anmeldung unter: https://www.kupoge.de/webtalk-kultur-und-nachhaltigkeit/

  9. 95

    WebTalk+: Werte zählen! Kultur im Spiegel der Gemeinwohl-Ökonomie

    In der ersten Session der WebTalk+ Reihe »Kultur und Nachhaltigkeit« erfahren wir, was passiert, wenn sich Kulturinstitutionen auf den Weg machen, sich nach den Werten der GWÖ auszurichten. Zwei Kulturakteur*innen aus der Praxis geben Einblicke in ihre Erfahrungen mit dem GWÖ-Zertifizierungsprozess. Sandra Hinz (Geschäftsführerin und Verwaltungsdirektorin des Deutschen Theater Göttingen) und Malte Boecker (Direktor und Geschäftsführender Vorstand des Beethoven-Haus Bonn) tauschen sich zu ihren Erkenntnissen, Herausforderungen und Visionen aus. Im Dialog beleuchten sie, wie unterschiedliche institutionelle Profile und regionale Kontexte den Weg zur Gemeinwohlorientierung prägen – und welche gemeinsamen Strategien sich daraus für die Kulturpraxis ableiten lassen. Im Zentrum steht ein Gespräch über Haltung und den Kulturwandel hin zu mehr Gemeinwohlorientierung. Infos und Ameldung unter: https://www.kupoge.de/webtalk-kultur-und-nachhaltigkeit/

  10. 94

    WebTalk: Praxisbeispiele – Kultur gestaltet den Strukturwandel vor Ort

    Der Strukturwandel wird nicht allein in Strategiepapiere geschrieben – er findet vor Ort, in Projekten, in Beziehungen statt. In dieser dritten Session der Reihe »Strukturwandel gestalten – Kultur als Impulsgeber« kommen die Menschen zu Wort, die den Wandel ganz konkret mit Kultur gestalten: Künstler*innen, Projektträger, Vereine, Kommunen und Initiativen aus dem Rheinischen Revier, der Lausitz und dem Mitteldeutschen Revier. Sie berichten von ihren Erfahrungen im Alltag des Strukturwandels: Was funktioniert – was nicht? Welche Zugänge zu Förderung, Netzwerken und Öffentlichkeit haben sich bewährt? Wo hakt es bei der Zusammenarbeit zwischen Kultur, Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft? Diese Session steht im Zeichen des Teilens, Reflektierens und Weiterdenkens: Welche Erfolgsfaktoren haben sich herauskristallisiert? Welche Rolle spielen Vertrauen, Zeit, Räume und Kommunikation? Was braucht es, damit Kulturprojekte wachsen, wirken und verankert werden können? Gemeinsam mit Akteur*innen aus den Revieren sprechen wir über ihre Learnings, blinde Flecken und konkrete Empfehlungen – auch in Richtung künftiger Kooperationen auf Landes- und Bundesebene. Im dritten WebTalk der Reihe gab es Inputs von Antje Grothus, Gründungsmitglied der Bürger*inneninitative »Buirer für Buir«, Grit Michelmann, Projektkoordinatorin der Spring School und Alexander Dettke, Leiter des Festivals Wilde Möhre. Die Moderation übernahm wie immer Anke von Heyl. Mehr Infos zur den WebTalks unter www.kupoge.de/web-talks/

  11. 93

    WebTalk: Förderung von Kunst und Kultur in Gebieten des Strukturwandels

    Kultur kann Räume öffnen, Identität stiften und Wandel mitgestalten – aber sie braucht Spielraum, Strukturen und Unterstützung. In dieser Webtalk-Session richten wir den Blick auf die Förderszenarien und politischen Strategien, die den kulturellen Wandel im Rheinischen Braunkohlerevier und in der Lausitz ermöglichen (sollen). Denn wer Kultur als Impulsgeberin im Strukturwandel ernst nimmt, muss auch darüber sprechen, wie sie gefördert, verankert und wirksam gemacht wird: Welche kulturpolitischen Leitbilder stehen hinter den Programmen? Wie sind Förderlogiken gestaltet – und wie praxistauglich sind sie für Kulturakteur*innen vor Ort? Es gilt, Förderstrukturen weiterzudenken und Kultur als systemrelevanten Baustein des Wandels sichtbar zu machen. Im zweiten WebTalk der diskutierten Peter Vogt von der Staatskanzlei in Sachsen-Anhalt, Dr. Nicola Hülskamp vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW und Dr. Philipp Riecken vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg. Die Moderation übernimmt wie immer Anke von Heyl. Infos und Anmeldung zu weiteren WebTalks unter www.kupoge.de/web-talks

  12. 92

    Strukturwandel und Kultur – Einführung und Einordnung

    In diesem Webtalk sprechen wir über das, was wir der Kultur als gestalterische Kraft zutrauen wollen – und was sie tatsächlich leisten kann. Dazu werfen wir zunächst einen Blick auf die aktuelle Situation: Wie erleben wir den Strukturwandel? Was fehlt, was entsteht? Und wo steht die Kultur in diesem Prozess? Anschließend führen zwei regionale Perspektiven – aus dem Rheinischen Revier und der Lausitz – in konkrete Strategien, Herausforderungen und Visionen ein. Was kann Kultur, das andere nicht können? Wie schafft sie Identität, Verbundenheit und Perspektive? Und welche Voraussetzungen braucht sie, um wirksam zu sein? Als Expertinnen dabei waren Dr. Dagmar Hänel, Leiterin des LVR-Projekts »Strukturwandel im Rheinischen Braunkohlerevier«; Sabine Zimmermann-Törne, Referentin für Kulturentwicklung in der Lausitz des Kulturraums Oberlausitz-Niederschlesien, Prof. Dr. Christa Reicher, Inhaberin des Lehrstuhls für Städtebau und Entwerfen an der Fakultät für Architektur der RWTH Aachen University. Moderiert wird die Reihe von Anke von Heyl. Mehr Informationen gibt es unter www.kupoge.de/web-talks

  13. 91

    Kulturelle Demokratie unter Druck

    Releaseveranstaltung der 188. Ausgabe der Kulturpolitischen Mitteilungen. Hatte sich Kulturpolitik bisweilen eingerichtet in programmatische Leerformeln und beschauliche Selbstzufriedenheit, beginnt die Gewissheit, als gesellschaftspolitischer Akteur zu gelten, inzwischen zu schwinden. Dabei dürfte gerade jetzt ihr Einsatz gefragt sein, um den Herausforderungen der Zeitenwenden diskursiv zu begegnen. Die im Schwerpunkt der Ausgabe abgedruckten Beiträge verstehen sich als Diskussionsangebot und Argumentationshilfe in Sachen Kulturelle Demokratie ohne Anspruch auf Gewährleistung. Wir freuen uns, am 15. April gemeinsam mit Ihnen über den Schwerpunkt der aktuellen KuMi zu sprechen! Es diskutierten: Prof. Dr. Beate Küpper, Sozialpsychologin und Professorin für Gruppen und Konfliktsituationen an der Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach PD Dr. Michael Wimmer, Direktor von EDUCULT Julia Brüning, kulturpolitische Koordinatorin in der Kulturabteilung des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) Peter Grabowski, der kulturpolitische Reporter (Moderation)

  14. 90

    Kulturhauptstädte im globalen Dialog — Perspektiven und Impulse

    Europäische Kulturhauptstädte stärken Demokratie, europäischen Zusammenhalt und grenzüberschreitenden Austausch. Aber wie sieht es global aus? Wie steht das europäische Kulturhauptstadt-Format im internationalen Vergleich? Wir möchten das europäische Konzept mit internationalen Beispielen wie den Kulturhauptstädten Ostasiens und den UNESCO Creative Cities vergleichen, die ebenfalls auf kulturelle Innovation, nachhaltige Stadtentwicklung und Vernetzung setzen. Wie unterscheiden sich diese vom europäischen Modell und wo liegen Gemeinsamkeiten? Was können die Programme voneinander lernen? Darüber hinaus werfen wir einen Blick darauf, wie das europäische Modell in einer vernetzten Welt zukunftsfähig bleiben kann und welche Schwerpunktsetzungen dabei eine Rolle spielen. Zu Gast waren: Else Christensen-Redzepovic, Expertin und Beraterin für internationale Kulturbeziehungen, MIDENA Creatives Dr. Marlen Meißner, Leiterin der Abteilung Erbe, Kultur, Gesellschaft den Deutschen UNESCO Komission Sylvia Amman, Expertin und Beraterin für Europäische Kulturhauptstädte, Direktorin von Inforelais Moderation: Anke von Heyl Infos: www.kupoge.de/web-talks

  15. 89

    Was bleibt? Kulturhauptstädte im Rückblick

    Ein Jahr Kulturhauptstadt — und dann? In der zweiten Session unserer Webtalk-Reihe »Kulturhauptstädte Europas: Vision, Wirkung, Vermächtnis« blicken wir zurück und fragen: Was bleibt langfristig von diesem prestigeträchtigen Titel? Anhand von zwei konkreten Beispielen, Essen – RUHR.2010 und Bad Ischl – Salzkammergut 2024, beleuchten wir, welche Ziele sich diese Städte gesetzt haben, welche Herausforderungen sie bewältigen mussten und welche nachhaltigen Effekte der Titel mit sich brachte: RUHR.2010 nutzte den Titel als Chance für einen Imagewandel — vom Industrierevier zur Kulturmetropole. Wie ist es um das Image 15 Jahre nach dem Kulturhauptstadtjahr bestellt? Bad Ischl – Salzkammergut 2024 stellt unter dem Motto »Kultur ist das neue Salz« Themen wie ökologische Nachhaltigkeit, den ländlichen Raum und den Umgang mit dem Erbe des Massentourismus in den Mittelpunkt. Kann der Titel hier langfristige Impulse für die regionale Entwicklung setzen? Der Blick in die Vergangenheit zeigt, dass der Titel »Europäische Kulturhauptstadt« nicht nur ein kulturelles Aushängeschild ist, sondern auch langfristige Impulse für Stadt- und Regionalentwicklung, kulturelle Nachhaltigkeit und internationale Zusammenarbeit setzen kann.

  16. 88

    Chemnitz & Nova Gorica 2025 – Zwischen Aufbruch und Erwartung

    Chemnitz & Nova Gorica 2025 – Zwischen Aufbruch und Erwartung by Kupoge

  17. 87

    Webtalk: NS-Raubkunst und Restitution

    Die Rückgabe von NS-Raubkunst bleibt ein wichtiges Thema in der Kulturpolitik. In unserer 3. Webtalk Session beleuchten wir die Herausforderungen und ethischen Fragen, die mit der Restitution von Kulturgütern aus jüdischem Besitz verbunden sind. Welche Rolle spielen Kultur und Kulturpolitik bei der Aufarbeitung des nationalsozialistischen Erbes? Welcher juristischen und kulturpolitischen Rahmenbedingungen bedarf es bei der Entscheidung über Rückgaben? Wie sind betroffene Familien und Nachfahren in diesen Prozess eingebunden? Und welche Verantwortung tragen dabei Museen und öffentliche Institutionen? Impulse: Wie entstehen faire und gerechte Lösungen? – Prof. Dr. Raphael Gross, Präsident der Stiftung Deutsches Historisches Museum, Berlin Biografien der Moderne. Sammelnden und ihre Werke – eine Veranschaulichung der Provenienzforschung am Brücke-Museum – Lisa Marei Schmidt, Direktorin des Brücke-Museum Berlin Die Lücke verkleinern: Neue digitale Möglichkeiten zum Aufspüren von NS-Raubkunst – Deidre Berger, Vorstandsvorsitzende, Jewish Digital Cultural Recovery Project Foundation. Moderation: Anke von Heyl

  18. 86

    Webtalk: Restitution im Wandel vom 5.11.2024

    Session 1: Restitution im Wandel Provenienzforschung, Erinnerungskultur und die Neugestaltung von Gerechtigkeit und Verantwortung In der einführenden Session wird ein umfassender Überblick über das Thema gegeben, um die historischen, rechtlichen und ethischen Dimensionen der Restitution zu beleuchten. Wir werden untersuchen, welche Verantwortung Kultureinrichtungen heute tragen und wie Provenienzforschung als Werkzeug dient, um Unrecht aufzuklären und gerechte Lösungen zu finden. In dieser Session werden die vielfältigen Dimensionen des Begriffs »Restitution« und Meilensteine wie die Washingtoner Konferenz oder die Rede Macrons 2017 beleuchtet. Es wird darum gehen, wie diese Prozesse in der Vergangenheit abliefen, welche Fortschritte erzielt wurden und welche Herausforderungen noch vor uns liegen. Dabei soll deutlich werden, dass Restitution nicht nur eine Angelegenheit der Vergangenheit ist, sondern auch eine zentrale Frage für die Zukunft unserer globalen Kulturpolitik darstellt. Impulse: Das Gedächtnis der Dinge – Prof. em. Dr. Dr. h.c. Aleida Assmann, Kulturwissenschaftlerin und Erinnerungsgeschichtlerin Wer restituieren will, muss die Provenienz kennen – Prof. Dr. Gilbert Lupfer, Vorstand der Stiftung Deutsches Zentrum Kulturgutverluste, Magdeburg Internationale Perspektiven an der Schnittstelle von Provenienzforschung, Data Science und Vermittlung – Prof. Dr. Lynn Rother, Lichtenberg-Professorin für Provenienzstudien und Leiterin des Provenance Lab an der Leuphana Universität

  19. 85

    Future Talk 6 – »Haltung zeigen! Digitalität und Ethik in der Kultur«

    Aushandlungsprozesse für die Zukunft konfrontieren uns damit, uns zu positionieren und eine Haltung zu beziehen. Uns auf die Zukunft beziehen, können wir jedoch nur, wenn wir uns mit der Gegenwart beschäftigen und auch die Vergangenheit einbeziehen. Brückenschläge sind enorm wichtig. Mit Expertinnen gehen wir Fragen nach, die uns in der Selbstreflektion unterstützen und uns anregen, mehr Haltung zu zeigen: Was haben wir für Handlungen und Werte eingeübt? Was machen neue Technologien mit unserer Denkfähigkeit? Welche Machtverhältnisse gilt es infrage zu stellen? Wie kann auch Digitalpolitik als Gesellschaftspolitik verstanden werden, die Fragen nach Zugängen und Gerechtigkeit in den Blick nimmt. Dabei waren Prof. Dr. Petra Grimm (Professorin für Medienforschung und Kommunikationswissenschaft an der Hochschule der Medien in Stuttgart, Leiterin des Instituts für Digitale Ethik (IDE)) und Nandita Vasanta (Projektleiterin für Zukünftearbeit bei SUPERRR Lab). Die Moderation der Future Talk-Reihe übernimmt der Gestalter des digital-analogen Lebensraums Christoph Deeg. https://feministtechpolicy.org/fallbeispiele/registermodernisierung/ https://superrr.net/project/futuresliteracy/ https://superrr.net/assets/downloads/PolicyBuildingBlocks_1.Auflage.pdf https://superrr.net/2024/05/21/Warum-wir-flie%C3%9Fend-Zuk%C3%BCnfte-sprechen-sollten.html https://superrr.net/2024/05/07/Ein-Fitnessstudio-f%C3%BCr-unseren-Imaginationsmuskel.html https://www.hdm-stuttgart.de/digitale-ethik/home https://www.hdm-stuttgart.de/grimm/inhalte/publikationen https://www.hdm-stuttgart.de/digitale-ethik/forschung/forschungsprojekte/GEIST/ https://www.steiner-verlag.de/Digitalisierung-und-Demokratie/9783515128261 https://arthaus-kino.de/movie/eternal-you-vom-ende-der-endlichkeit/ https://www.hdm-stuttgart.de/digitale-ethik/institut/veranstaltungen/IDEepolis202324 https://superrr.net/project/futuresliteracy/ https://kupobuko.de

  20. 84

    Die Krise der Innenstädte – Kulturpolitische Mitteilungen 1 / 2024

    Viele Innenstädte in Deutschland stehen vor einem tiefgreifenden Strukturwandel. Die Konzentration des Einzelhandels hat in den letzten 30 Jahren eine Monostruktur entstehen lassen, die durch Online-Handel, Corona und Inflation zunehmend unter Druck gerät. Karstadt lässt gewissermaßen grüßen. Nun werden die Kreativen adressiert, um an der Rettung der Innenstädte mitzuwirken. Inwieweit Kunst und Kultur dabei mithelfen können, den Niedergang der Innenstädte aufzuhalten, ist Gegenstand der folgenden Beiträge. Fest steht indes: Die Krise der Innenstädte lässt sich mit Kultur allein nicht beheben. Wir freuen uns, am 4. Juni gemeinsam mit Ihnen über den Schwerpunkt der aktuellen KuMi zu diskutieren. Der Kulturpolitische Reporter Peter Grabowski diskutiert mit den folgenden Gästen: Ricarda Pätzold, Leiterin des Forschungsbereichs Stadtentwicklung, Recht, Soziales, Deutsches Institut für Urbanistik, Berlin Heinrich Brötz, Beigeordneter für Bildung, Jugend und Kultur der Stadt Aachen Robert Ambrée, Referent Gemeinwohl, Montag Stiftung Urbane Räume, Bonn Mehr Informationen unter https://kupoge.de/kumi-release/

  21. 83

    Digitalität und (planetare) Gesundheit: Aushandlungsprozesse für Kunst und Kultur?

    Im digitalen Future Talk 5 haben wir die Frage »Digitalität und (planetare) Gesundheit: Aushandlungsprozesse für Kunst und Kultur?« behandelt. Dabei waren Sonja Schmalen (Netzwerkkoordinatorin Health for Future) und Christian Montag (Professor für Molekulare Psychologie an der Universität Ulm) zu Gast. Aushandlungsprozesse begleiten uns auf allen Ebenen, ganz besonders dann, wenn der Mensch an die eigene Körperlichkeit erinnert oder gar auf sie zurückgeworfen wird. Mit Blick auf einen tiefgreifenden gesellschaftlichen Wandel begegnet uns im Zuge des sich immer stärker manifestierenden digitalen Zeitalters die Frage nach Gesundheit auf verschiedenen Ebenen: Sowohl die körperliche Gesundheit des Menschen, als auch die planetare Gesundheit begegnen uns. Mit Expert:innen wollen wir diesbezüglich dem Zusammenspiel von Digitalität und Nachhaltigkeit weiter nachgehen. Wo zerfließen die Grenzen zwischen Körper und Menschen? Welche Grenzen wiederum gilt es für die Gesundheit zu achten? Wie sehen Potenziale aus, die sich für die Gesundheit über die Digitalität anbieten? Welche Perspektiven, Erfahrungen und Aushandlungsprozesse sind auch für Kunst, Kultur und Kulturpolitik relevant? Ganz besonders relevant werden auch die kulturpolitischen Schlussfolgerungen sein, die sich daraus ziehen lassen, um unsere Next Society (selbst-)verantwortungsvoll zu gestalten. Links: https://healthforfuture.de https://www.klimawandel-gesundheit.de/ https://planetaryhealthforum.de/de/ https://planetary-health-academy.de https://www.uni-wh.de/wittenlab-studium-fundamentale/oeffentliche-vortraege/digital-medicine-goes-planetary-health/ https://www.for-future-buendnis.de https://healthforfuture.de/planetary-health/ https://www.for-future-buendnis.de https://heimathafen-neukoelln.de/events/die-klima-monologe/ https://heimathafen-neukoelln.de/events/die-klima-monologe/ https://performingforfuture.de https://www.wbgu.de/de/publikationen/publikation/unsere-gemeinsame-digitale-zukunft https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2713374524000074 www.thescienceof.art

  22. 82

    Webtalk: Inklusion im Kulturbereich: Ein Blick in die Praxis

    Die Zusammenarbeit von Menschen mit und ohne Behinderung ist ein wichtiger Beitrag zum heutigen Verständnis von Kooperation und Kollaboration. Daran sind bestimmte Voraussetzungen auch der Qualifikation auf beiden Seiten geknüpft. Das gemeinsame Tun ist auch geprägt von bestimmten Eigenlogiken, beispielsweise der institutionellen Gegebenheiten oder individueller Bedarfe von Rückzugsmöglichkeiten. Anmeldung Impulsgeber*innen: I: Inklusion: Von der Kunst der Anerkennung Birgit Tellmann, Fachliche Leitung Inklusion / Vermittlung, Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland GmbH; Joachim Marx, Koordinator Barrierefreiheit, ÖPNV und Touristik, Behinderten-Gemeinschaft Bonn e.V. II: Konzepte für mehr Diversität und Vielfalt im Kunst- und Kulturbetrieb Angela Müller-Giannetti, Projektleiterin des Programms ARTplus zur inklusiven künstlerischen Ausbildung, EUCREA e.V.; Zoe Akkermann, ARTplus-Studentin an der Hochschule für Künste im Sozialen, Ottersberg III: How To das kubia-Vorgehensmodell »Eine Party für alle« Annette Ziegert, Barrierefreie Kultur, kubia – Kompetenzzentrum für Kulturelle Bildung im Alter und inklusive Kultur Mehr Informationen unter www.kupoge.de/web-talk/

  23. 81

    Bewusstseinsbildung Barrierefreiheit: Förderung und Unterstützung für eine inklusive Kulturarbeit

    Es braucht einen nicht nachlassenden Handlungsdruck, um eine Veränderung der Rahmenbedingungen für die Teilhabe aller an Kunst und Kultur zu bewirken. Gerade auch bei der Kunstproduktion kommt Netzwerken und Verbänden eine wichtige Rolle zu, wenn es darum geht, inklusive Programme zu gestalten. Das Empowerment der Akteur:innen ist dabei ebenso wichtig wie die Erzeugung der medialen Aufmerksamkeit. Impulse: I: Servicestelle Inklusion im Kulturbereich: Capacity Building und Empowerment Johanna von der Waydbrink, Leiterin der Servicestelle Inklusion im Kulturbereich II: Verbesserung inklusiver Arbeitskulturen für Künstler*innen mit Behinderung Dr. Kate Brehme, Programmleitung pik - Mentoring für Disabled Leadership, Kulturstiftung des Bundes III: Sommerblut-Festival: Eine Bühne für politische und kulturelle Themen - inklusiv und aufrüttelnd Rolf Emmerich, Festivalleiter Sommerblut; Raphael Netolitzky, Experte für Audiodeskription Mehr Infos unter www.kupoge.de/web-talk

  24. 80

    Webtalk: Inklusion als Aufgabe und Chance: Kulturpolitische Ansätze für eine inklusive Gesellschaft

    Das Thema Inklusion ist im kulturpolitischen Diskurs präsent. Doch was lässt sich an den Teilhabeberichten zum Stand der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention für den Kulturbereich ablesen? Auf welche Weise werden Künstler*innen mit Behinderung gefördert? Wie steht es um die Selbstverständlichkeit barrierefreier Zugänge? Vielfalt als Paradigma der Next Society bedeutet auch, sämtliche Perspektiven auf Kunst und Kultur einnehmen zu können. Neben der Anpassung entsprechender Strukturen müssen auch künstlerische Ansätze neu verstanden werden. Impulsgeber*innen: I: Inklusion: Von der Kunst der Anerkennung Prof. Dr. em. Irmgard Merkt, Musikpädagogin II: Gas geben! Sieben inklusionskulturpolitische Eilsachen Dr. Jakob Johannes Koch, Kulturreferent der DBK und Herausgeber der Schrift »Inklusive Kulturpolitik. Menschen mit Behinderung in Kunst und Kultur« III: Gestaltung einer inklusiven Öffnung der Kulturlandschaft Lisette Reuter, Leitung, Un-Label Performing Arts Company; Patrizia Kubanek, Beraterin, Un-Label Performing Arts Company Moderation: Anke von Heyl

  25. 79

    Future Talk 4: Künstlerische Aushandlungsprozesse? Labs für Digitalität und Nachhaltigkeit

    Im digitalen Future Talk 4 gingen wir mit der Frage »Künstlerische Aushandlungsprozesse? Labs für Digitalität und Nachhaltigkeit« weiter. Dabei sind Nina Maria Stemberger (Regisseurin, Choreografin, Theater- und Tanzpädagogin, hat 2012 zusammen mit dem Medienkünstler Birk Schmithüsen die Performancegruppe ArtesMobiles gegründet) und Michael Eickhoff (Dramaturg, Kurator, Dozent, seit 2020 Teil der Akademie für Theater und Digitalität, u.a. für (internationale) Vernetzung und Kooperationen zwischen Kunst, Wissenschaft und Wirtschaft). »Mut für Experimentierräume« hieß es erst kürzlich auf der Herbstakademie 2023 #Systemupdate: Kreative Aushandlungsprozesse und Freiräume stehen immer wieder im Fokus, wenn es darum geht, wie ein tiefgreifender gesellschaftlicher Wandel ermöglicht werden kann. Spannende Beispiele insbesondere für das Zusammenspiel von Digitalität und Nachhaltigkeit kamen sowohl in den Future Talks und auch in den Next-Society-Werkstätten zum Ausdruck. Sie sollen hier mit weiteren Perspektiven und Erfahrungen ganz nah an der künstlerischen Praxis vertieft werden. Wie kommt das der Kunst eigene Visionäre zum Ausdruck? Was lässt sich für das Zusammenspiel ausloten und erkunden, was kulturpolitisch daraus von Relevanz ist, um unsere Next Society verantwortungsvoll zu gestalten? Die Moderation der Future Talk-Reihe übernimmt der Gestalter des digital-analogen Lebensraums Christoph Deeg.

  26. 78

    Kultur und Klimaschutz: KuMi-Releasediskussion

    Die Texte des aktuellen Schwerpunktes unserer Fachzeitschrift zeigen auf, dass es im kulturellen Feld aktuell nicht mehr um das »Ob« und »Was«, sondern um das »Wie« des Klimaschutzes geht. So werden in dieser Ausgabe geeignete Strategien, Deklarationen, Tools und neue Ansätze für den Umgang mit vorhandenen Ressourcen präsentiert und diskutiert sowie vorherrschende Mentalitäten und eingeübte Organisationsabläufe hinterfragt. Zudem werden Handlungsmechanismen vorgestellt, die auf Kooperation, Netzwerken, Wissens- und Ressourcentransfer basieren und nicht zuletzt das gestalterische Potential des Kultursektors gewinnbringend einzusetzen vermögen. Am 19. Februar von 16:30 bis 18 Uhr diskutierten Charlotte Burghardt, Sophie Pfaff, Juliane Moschell, Jana Herkner und Norbert Sievers mit Moderator Peter Grabowski.

  27. 77

    Futuretalk 3: Teilhabe für alle? Digitalität und Gemeinwohl

    Im Future Talk 3 geht es auf dem Weg in unsere Gesellschaft der Zukunft weiter mit der Frage »Teilhabe für alle? Digitalität und Gemeinwohl«. Dabei sind Dr. Theresa Züger und Dr. Anne Mollen, moderiert wird wie gewohnt von Christoph Deeg. Gemeinwohl als Ideal und Aushandlungsprozess begleitet unsere Gesellschaft schon lange. Vielerorts wird deutlich, dass neue technologische Möglichkeiten gemeinwohlorientierten Ansätzen und Plattformen den Weg ebnen können, im Zuge dessen zu einem digitalpolitischen Leitmotiv werden. Auf dem Weg hin zu umfassenden politischen Umsetzungen begleiten uns folgende Fragen: Welche Art von Teilhabe entsteht und wem dienen gemeinwohlorientierte Vorhaben? Wie kann Gemeinwohlorientierung generell und konkret in (kultur-) politische Maßnahmen für ein Zusammenspiel von Digitalität und Nachhaltigkeit in unserer zukünftigen Gesellschaft übersetzt und umgesetzt werden?

  28. 76

    Future Talk 2: »Wem gehört die Zukunft? Neue Technologien für eine nachhaltige Kultur«

    Auf dem Weg in unsere Gesellschaft der Zukunft geht es im Future Talk 2 weiter mit der Frage »Wem gehört die Zukunft? Neue Technologien für eine nachhaltige Kultur«. Dabei sind Ngoc-Anh Gabriel (Beraterung und Bildungsarbeit für eine Nachhaltige digitale Transformation, Metamine) und Florian Dohmann(Mitbegründer und Kreativchef von Birds on Mars, führende Beratungs- und KI-Agentur). Auch hier kommen wir mit konkreten Beispielen und Praxiserfahrungen den Optionsräumen auf die Spur, die für ein konstruktives Zusammenspiel von Digitalität und Nachhaltigkeit relevant sind. Dabei wird auch weiter die Frage nach einer »gestaltenden Verantwortung« eine Rolle spielen, wie sie von Hilke Marit Berger als gesellschaftliche Notwendigkeit im Future Talk 1 und jüngst veröffentlichten gleichnamigen Next Society?!-BLOG-Beitrag formuliert wurde. Weiterführende Informationen: https://metamine.de https://www.atlasderdigitalenwelt.de/index.html https://www.oekom.de/buch/smarte-gruene-welt-9783962380205 https://www.oekom.de/buch/digital-reset-9783987260223 https://bits-und-baeume.org/konferenz-2022/forderungen/ https://superrr.net/ https://www.mozilla.org/de/about/manifesto/ https://www.websitecarbon.com/ https://www.birdsonmars.com www.kaleidofon.ai www.artificialmuse.ai www.qtrees.ai DB – BiGEye via LinkedIn: https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:7117810046901612544/?updateEntityUrn=urn%3Ali%3Afs_feedUpdate%3A%28V2%2Curn%3Ali%3Aactivity%3A7117810046901612544%29

  29. 75

    Bürokratie in der Kulturpolitik

    Diskussion zum aktuellen Schwerpunkt der Kulturpolitischen Mitteilungen. In der ersten Release Veranstaltung der Kulturpolitischen Mitteilungen sprach Moderatorin Anke von Heyl mit folgenden Export*innen: Prof. Dr. Berthold Vogel, Geschäftsführender Direktor Soziologisches Forschungsinstitut Göttingen/SOFI e.V. Jasmin Vogel, Stellv. Vorsitzende der Ständigen Konferenz und des Hauptausschusses Kultursekretariat Gütersloh Gerhard Vogt, Direktor beim Landesrechnungshof NRW a.D Infos zu den Kulturpolitischen Mitteilungen gibt es hier: https://kupoge.de/product-category/fachzeitschrift-kulturpolitische-mitteilungen-kumi/

  30. 74

    Webtalk: Die Kunst der Künstlichen Intelligenz

    Teil 3 der Webtalk-Reihe "Fluch oder Segen? KI in der Kultur(politik)" Impulsgeber*innen: I: Matthias Hornschuh, Komponist, Sprecher der Kreativen / Initiative Urheberrecht II: Nina George, Schriftstellerin und Präsidentin des European Writers‘ Council (EWC) III: Sonja Thiel, Digital Catalyst für Künstliche Intelligenz, Badisches Landesmuseum Karlsruhe Moderation: Anke von Heyl Im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz (KI) und automatisierter Produktion werden Kunst und Kreativität neu definiert. Doch wie verändert sich das künstlerische Schaffen, wenn Maschinen und Algorithmen in den kreativen Prozess eingreifen? In der dritten Session der Reihe stehen die strukturellen, rechtlichen und ethischen Auswirkungen von KI auf die Kunstproduktion im Fokus. Es geht darum, die Chancen und Herausforderungen, die sich aus der zunehmenden Automatisierung des künstlerischen Schaffens ergeben, zu beleuchten. Infos: www.kupoge.de/web-talk/

  31. 73

    Webtalk: Kulturpolitik für die digitale Transformation: KI im Fokus der Kulturförderung

    Die heutige Kulturförderung muss sich auf die richtigen kulturförderpolitischen Weichenstellungen konzentrieren, um die Vorteile neuer Technologien und digitaler Optionsräume im Kulturbereich zu verankern. Dies erfordert die Entwicklung und Umsetzung innovativer Förderkonzepte, die die kulturelle Landschaft weiterentwickeln und zeitgemäß gestalten. Die Integration von KI in die Kulturförderung beinhaltet dabei spannende Möglichkeiten, um kulturelle Erfahrungen zu bereichern und die Kulturpolitik effizienter zu gestalten. Doch wie können KI-gestützte Lösungen in die Kulturpolitik integriert werden? Wo bedarf es regulierender Rahmenbedingungen? Wie kann die richtige Balance zwischen Förderung und Regulierung in der Kulturpolitik gefunden werden, um KI in den Dienst der Kultur und der Gesellschaft zu stellen? Anmeldung Impulsgeber: I: Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrats II: Holger Bergmann, Geschäftsführer Fonds Darstellende Künste, Berlin

  32. 72

    Futur Talk 1: »State of the Art«

    Kulturen der Digitalität für einen nachhaltigen Wandel: Wie sieht der Weg in unsere Gesellschaft der Zukunft aus? Was macht eine zukunftsfähige »Next Society« aus? Mit »Next Society?!« gehen wir Optionsräume nach, die sich öffnen, wenn Digitalität und Nachhaltigkeit im Zusammenspiel betrachtet werden. Die Future Talk-Reihe zur »Next Society?!« startet mit einem »State of the Art«. Mit den zwei engagierten Expert*innen Dr. Hilke Marit Berger (Scientific Lead des City Science Labs) und Prof. Dr. Benjamin Jörissen (Lehrstuhl für Pädagogik mit dem Schwerpunkt Kultur und ästhetische Bildung / UNESCO Chair in Digital Culture and Arts in Education) beginnen wir zur Frage »Wo stehen wir?« mit konkreten Beispielen und Praxiserfahrungen. Die Moderation der Future Talk-Reihe übernimmt der Gestalter des digital-analogen Lebensraums Christoph Deeg. Weiterführende Links: https://www.creativecoding.city https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-6321-1/transformationen-der-theaterlandschaft/ https://www.creativecoding.city/tree-planting-robot https://www.creativecoding.city/goodbyehamburg https://www.unitwin-arts.phil.fau.de https://citizensense.net https://critical-zones.zkm.de/#!/ Zum Blogbeitrag von Christoph Deeg: https://kupoge.de/blog/2023/10/04/auf-welchem-weg-in-die-next-society/

  33. 71

    KI im Kulturbereich: Chancen und Risiken (selbst)lernender System

    Webtalk im Rahmen der Kulturpolitischen Akademie. Im Jahr 2023 ist weitestgehend bekannt, dass die Technologie »Künstliche Intelligenz« nicht nur in Verwaltung, Wirtschaft und Industrie Anwendung findet, sondern auch im Kulturbereich. Zahlreiche Experimente haben in den letzten Jahren ausgelotet, was bereits jetzt zur Anwendung in Kulturbetrieben oder kreativen Prozessen kommen kann. Zeit also für Kulturpolitik grundsätzliche Fragestellungen in den Fokus zu nehmen und auf einer Meta-Ebene die Einflüsse und Nutzbarkeit der Technologie im Kulturbereich zu beleuchten. KI statt Menschen, KI mit Menschen oder KI für Menschen? Im ersten WebTalk der Reihe wollen wir den aktuellen Stand der Entwicklungen darstellen und über grundsätzliche (kulturpolitische) Fragen im Umgang mit KI im Kulturbereich diskutieren. Impulsgeber*innen: I: KI im Kulturbetrieb Prof. Dr. Martin Lätzel, Direktor der Schleswig-Holsteinische Landesbibliothek, Zentrum für Digitalisierung und Kultur / Prof. Dr. Tobias Hochscherf, Vizepräsident, Professor für audiovisuelle Medien Fachhochschule Kiel, Geschäftsführerin Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement II: Vernetzung und Zusammenarbeit Dr. Leila Zickgraf, Musik- und Tanzwissenschaftlerin III: KI in der Kulturproduktion – ein Januskopf? Dr. Tabea Golgath, Forschungsreferentin zukunft.niedersachsen am Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur Moderation: Anke von Heyl Infos und Anmeldung für weitere Webtalks: https://kupoge.de/web-talk/kuenstliche-intelligenz-im-kulturbereich/

  34. 70

    Webtalk: Kulturförderung – Pflicht oder freiwillige Aufgabe?

    In dem Webtalk wird die Ausrichtung der beiden Bundesländer, die bereits ein gesetzgebendes Verfahren für Kultur verankert haben, vorgestellt: Das Kulturfördergesetz aus NRW und das Sächsische Kulturraumgesetz. Anschließend werden diese Modelle mit den Expertinnen und Experten diskutiert. Dabei soll es um Fragen gehen wie: Bieten die Gesetze mittelfristige Planungssicherheit hinsichtlich der Kulturfinanzierung aus dem Landeshaushalt und der landesseitigen Kulturförderung? Welche Vorteile hat eine gesetzliche Regelung der Landeskulturaufgaben gegenüber einem gesetzlosen Zustand?

  35. 69

    Web-Talk: Eine Frage der Mittel? Unterstützung von bürgerschaftlichem Engagement

    Um das Bürgerschaftliche Engagement als tragende Säule – nicht nur der Kulturlandschaft – zu unterstützen, sind von Ländern, Bund und der Europäischen Union verschiedene Strukturen, Strategien, Maßnahmen und Programme geschaffen worden. Wie diese ausgestaltet sind und umgesetzt werden, um verschiedene Ziele zu verfolgen, wird am Beispiel der Engagementstrategie NRW, der Deutschen Stiftung für Ehrenamt und Engagement und dem Förderprogramm »Citizens, Equality, Rights and Values« (CERV) der Europäischen Union vorgestellt und diskutiert. I: Die Förderung bürgerschaftlichen Engagements auf Bundesebene mit der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt Nina Leseberg, Abteilungsleiterin Strukturstärkung und Forschung bei der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt II: Engagementstrategie für das Land Nordrhein-Westfalen: Prozess, Umsetzung und Ergebnisse Andrea Hankeln, Gruppenleiterin 42 (Neue und visuelle Künste, Literatur, Teilhabe, Regionales, Gedächtnisinstitutionen), Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW III: Förderung der Zivilgesellschaft aus europäischer Perspektive – am Beispiel von CERV Jochen Butt-Pośnik, Leiter der Kontaktstelle CERV (»Citizens, Equality, Rights and Values«) Deutschland

  36. 68

    Web-Talk: Ohne uns läuft es nicht – Ehrenamt in der Praxis

    as Ehrenamt im Kulturbereich ist von großer Bedeutung für kulturelle Einrichtungen und Veranstaltungen, da viele Aktivitäten ohne ehrenamtlich Engagierte gar nicht möglich wären. Sie stärken die kulturelle Infrastruktur, ermöglichen eine effiziente Nutzung der Ressourcen und bringen vielfältige Fähigkeiten und Erfahrungen in die Arbeit mit ein. Durch ihr Engagement wird auch die Bindung zwischen Kultureinrichtungen und der Gemeinschaft gestärkt und die kulturelle Teilhabe gefördert. Welche Rahmenbedingungen müssen aber von der Kulturpolitik geschaffen werden, um ehrenamtliches Engagement im Kulturbereich zu unterstützen und zu erhalten? Welche Anreize können geschaffen werden, um ehrenamtliche Helfer*innen zu gewinnen und langfristig zu binden? Und wie kann eine gute Zusammenarbeit zwischen staatlichen Stellen, kulturellen Einrichtungen und ehrenamtlich Engagierten gelingen, um kulturpolitische Ziele zu erreichen und eine lebendige und vielfältige Kulturszene zu fördern? Moderatorin Anke von Heyl diskutiert mit Birgit Bursee, Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen, Oliver Rack, Point of Contact CSO, Open Government Netzwerk Deutschland und Christopher Vila, Vorsitzender des Kultur- und Heimatvereins Egling e.V. Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

  37. 67

    Web-Talk: Status Quo des Bürgerschaftlichen Engagements in Deutschland

    Bürgerschaftliches Engagement ist eine tragende Säule in der Kulturlandschaft. Aber wie hat es sich in den letzten Jahren insgesamt und im Kulturbereich (qualitativ und quantitativ) entwickelt? Welche Veränderungen waren in der Praxis des Bürgerschaftlichen Engagements und im kulturpolitischen Diskurs zu beobachten? Korrespondiert die bürgerschaftliche Beteiligung mit ihrem jeweiligen Stellenwert im kulturpolitischen Diskurs? Und wie ist es – vor dem Hintergrund der aktuellen Krisen - um die kulturpolitischen Rahmenbedingungen für Bürgerschaftliches Engagement bestellt? In der ersten Session der WebTalk-Reihe werden wir eine (kulturpolitische) Kontextualisierung des Themas vornehmen. Impulse: Bürgerschaftliches Engagement und Kulturarbeit. Viele Gemeinsamkeiten – wenig Gemeinsames? Dr. Thomas Röbke, ehem. Geschäftsführender Vorstand des Landesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement Bayern Kulturförderndes Engagement in Deutschland: Aktivitäten und Rahmenbedingungen Ulrike Petzold, Geschäftsführende Vorständin, DAKU – Dachverband der Kulturfördervereine in Deutschland e. V. Dr. Lilian Schwalb musste leider kurzfristig absagen. Weitere Infos zur Reihe: https://kupoge.de/web-talk/

  38. 66

    Web-Talk: Neue Wege der Kritik! Voraussetzungen für eine vielfältige Kulturberichterstattung

    Durch die Anpassung der Formate an die Logik der Aufmerksamkeitsökonomie werden Nischenthemen immer weniger beachtet. Die klassischen Medien verlieren dadurch teilweise ihre Funktion als vierte Gewalt, da traditionelle und für den demokratischen Diskurs dringend gebrauchte Formen der (Kunst-)Kritik an Relevanz verlieren. Durch die Pluralisierung und Digitalisierung der Gesellschaft verändern sich darüber hinaus die Bedürfnisse und Konsumgewohnheiten. Aus dieser Differenzierung resultiert ein Bedarf an neuen Formen der Kunstkritik und damit anderen Medienformaten bzw. -inhalten. Hiermit ist eine Neuausrichtung verbunden, die von den Medienmacher*innen selbst erst einmal antizipiert und gelernt werden müssen. Es braucht also zusätzlich andere Kompetenzen und Ausbildungswege. Impulsgeber*innen: I: Prasanna Oommen, Moderatorin, Öffentlichkeitsarbeiterin & Fachautorin in den Bereichen Kultur, Bildung, Gesellschaft, Entwicklungspolitik und Medien II: Katrin Sohns, Ressortleiterin Kultur beim Tagesspiegel III: Leonie Pfennig, freie Autorin, Kritikerin und Redakteurin

  39. 65

    Web-Talk: Kulturjournalismus in der Transformation: neue Formate und Finanzierungsformen

    Der Kulturjournalismus befindet sich in einem Transformationsprozess – Ausgang ungewiss. Viele etablierte Formate verschwinden vom Markt oder haben es schwer. Gleichzeitig sorgt die digitale Transformation für neue Zugänge und Möglichkeitsräume. Im Onlinebereich etablieren sich viele neue Medienformate, die sich kritisch mit dem Kunst- und Kulturbereich beschäftigen. Es entstehen eigenständige Blogs, Podcasts, Plattformen und Kritiklabore, die das wegbrechende Angebote zumindest in Teilen kompensieren können. Diese oftmals selbstorganisierten Formate generieren in der Regel keine Einnahmen und sind somit eher Hobby als Berufung. Kann auf diese Weise eine ernsthafte Neuausrichtung des Feldes gelingen? Zunehmend stellt sich die Frage, wie andere Finanzierungsformen erschlossen werden können, die die Kunstkritik aufrechterhalten. Hierbei handelt es sich in vielerlei Hinsicht um eine kulturpolitische Aufgabe. Impulsgeber*innen: I: Susanne Hermanski, Teamleiterin der Redaktion Kultur München & Bayern und SZ Extra II: Dr. Johannes Franzen, Literaturwissenschaftler und Kulturjournalist III: Marcus Schütte, Geschäftsführer, NETZKULT und Head Of Marketing & Sales, kultur.west – Magazin für Kunst und Gesellschaft

  40. 64

    Web-Talk: In Zeiten der Medienkrise: Was wird aus dem Feuilleton?

    Seit einigen Jahren befindet sich die Medienlandschaft in einem Veränderungsprozess. Die Digitalisierung hat eine enorme Ausdifferenzierung der Angebote hervorgebracht und für vereinfachte Zugänge zu Informationen gesorgt. Gleichzeitig sind vormals etablierte Formate verschwunden oder haben es im Kontext neuer Regeln der Aufmerksamkeitsökonomie zunehmend schwer, sich am Markt zu behaupten. Diese Entwicklung gilt insbesondere für Nischenprodukte wie das Feuilleton. Gerade in diesem Bereich sind Einsparungen und Streichungen zu beobachten. Daran anknüpfend ist es notwendig, sich noch einmal mit dem Status quo zu beschäftigen und mögliche Szenarien für eine zukünftige Entwicklung des Kulturjournalismus herauszuarbeiten. Impulsgeber*innen: I: Peter Grabowski, der kulturpolitische reporter II: Dorte Lena Eilers, Professorin für Kulturjournalismus, Hochschule für Musik und Theater München / Theaterakademie August Everding III: Janis El-Bira, freier Journalist Moderation: Anke von Heyl

  41. 63

    Web-Talk: Themen und Instrumente der Kulturförderung in ländlichen Räumen

    Teil 2 der Reihe »Kultur in ländlichen Räumen – Zukunftsvisionen und tranformatorische Ansätze«. Kunst und Kulturarbeit in ländlichen Räumen finden unter sehr unterschiedlichen Bedingungen statt. Die Geschichte, die geografische, sozioökonomische und wirtschaftliche Lage einer Region, Erfahrungen und Einstellungen der Menschen prägen sowohl das örtliche Kulturschaffen wie auch die Kulturnutzung. In diesem WebTalk reflektieren Expert*innen ihre Ansätze der Kulturarbeit und zielführende Strategien ihrer Förderung. Impulse: I: Guido Froese, Akademieleiter und Geschäftsführer, Nordkolleg Rendsburg II: Dr. Kenneth Anders, Programmleiter des Oderbruch Museums Altranft III: Miriam Tscholl, freie Regisseurin sowie Leiterin X-Dörfer an der Bürgerbühne des Staatsschauspiel Dresden. Mehr Infos unter www.kupoge.de/web-talk

  42. 62

    Web-Talk: Kooperativer Kulturföderalismus zugunsten kultureller Vitalität in ländlichen Räumen

    Teil 2 der Reihe »Kultur in ländlichen Räumen – Zukunftsvisionen und tranformatorische Ansätze«. Verfassungsrechtlich teilen sich die Länder im Rahmen ihrer so genannten Kulturhoheit die Verantwortung für Pflege, Schutz und Förderung der Kultur mit den Kommunen (»Selbstverwaltungsrecht«). Der Bund wiederum unterstützt Kultureinrichtungen und -aktivitäten von nationaler Reichweite und fördert subsidiär. Welche Aufgaben ergeben sich für die Länder und welche für den Bund, wenn ländliche Kommunen kaum Mittel für Kultur aufbringen können? Welche kulturpolitischen Instrumente gibt es für Austausch und Abstimmung zwischen den politischen Ebenen und welche kulturpolitischen Aufgaben im Hinblick auf Kultur in ländlichen Räumen stehen dort im Vordergrund? Impulsgeber*innen: I: Dr. Patrick S. Föhl, Leiter des Netzwerks Kulturberatung II: Dr. Philipp Salamon-Menger, Referatsleiter »Kulturentwicklung« Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Schleswig-Holstein III: Andrea Hankeln, Leiterin des Referats »Ländlicher Raum, Regionales Kultur Programm NRW, Dritte Orte« im Ministerium für Kultur in Wissenschaft Nordrhein-Westfalen

  43. 61

    Web-Talk: Kulturpolitik für ländliche Räume - Relevanz und Status quo von Kultur(politik)

    Teil 1 der Reihe »Kultur in ländlichen Räumen – Zukunftsvisionen und tranformatorische Ansätze«. Ländlichkeit ist keine eindeutige Kategorie – auch nicht in der Kulturpolitik. Je nach Perspektive wird Ländlichkeit räumlich enger oder weiter gefasst, als kulturell vielfältig oder öde wahrgenommen. Der erste WebTalk geht der Frage nach, welche kulturpolitischen Aufgaben sich aktuell vorrangig stellen und welche Ansätze es für die vielfältigen Herausforderungen für Kultur in ländlichen Räumen auf den verschiedenen politischen Ebenen gibt. Impulsgeber*innen: I: Dr. Philipp Riecken, Referatsleiter Grundsatzangelegenheiten der Kultur im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur Land Brandenburg II: Dr. Ina Rateniek, Projektleiterin startklar a+b GmbH III: Samo Darian, Leiter des Programmbüros TRAFO - Modelle für Kultur im Wandel Mehr Informationen unter www.kupoge.de/web-talks

  44. 60

    Web-Talk: Die Kunst des Aufbruchs: Systembedingungen für den Neustart?

    Krisen als Chancen für Neu- und Wiederausrichtungen und zur Stärkung der Resilienz – welche Bedingungen begleiten und begünstigen den Aufbruch? Welche Ideen, Programme und Maßnahmen bringen Förderakteure von Bundes- und Landesebene ein? Welche weiteren Akteure, Ideen und Handlungen unterstützen uns in der Stärkung der Resilienz? Impulse: I: Dr. Michael Reitemeyer, Leiter des Referats 411 Grundsatzfragen, Kulturelle Bildung, Landesrecht, MKW II: Angélique Tracik, Kulturamtsleiterin, Stadtverwaltung Landeshauptstadt Düsseldorf - »Neuausrichtung der Cultural Governance für einen Systemwandel in der Kultur« III: Jacob Sylvester Bilabel, Managing Director der Thema 1 GmbH, Leitung Aktionsnetzwerk Nachhaltigkeit Mehr Infos: www.kupoge.de/web-talks

  45. 59

    Web-Talk: Faktor Resilienz: Woher kommt die Energie für den Neuanfang?

    Im zweiten WebTalk der Reihe »Keine Energie für den Neustart?!« liegt der Fokus auf dem Thema Energie und Kultur – aus verschiedenen Perspektiven. Welche Resilienzstrategien entwickeln Akteure der kommunalen Kulturverwaltung und Politik? Braucht es eine Neupositionierung der Museen im Spannungsfeld von Konservierung und Energie? Was kann aus den Resilienz- und Nachhaltigkeitsansätzen in der Soziokultur gelernt werden? Impulse: I: »Energie als (neuer) Arbeitsfokus in der kommunalen Kulturpolitik?« – Christina Stausberg, Hauptreferentin für Kultur beim Deutschen Städtetages II: Prof. Dr. Stefan Simon, Direktor des Rathgen-Forschungslabors, Staatliche Museen zu Berlin III: »Transformation in und durch die Soziokultur« – Heike Herold, Geschäftsführerin Soziokultur NRW

  46. 58

    Web-Talk: Das Ende der Normalität: Kultur in der Krise – Krisen der Kultur?

    Multiple Krisen – als mögliche Wendepunkte in natürlichen und sozialen Systemen – stehen aktuell sehr häufig im Fokus aktueller Zustandsbeschreibungen unserer Gesellschaft allgemein und im Kulturbereich insbesondere. Wenn Krisen als wiederholte Störungen des Gleichgewichtes der neue Normalzustand sind – welche Strategien, Haltungen und (Widerstands-)Fähigkeiten der Gesellschaft und des Kulturbereiches braucht es dann, diese Krisen nicht nur zu bewältigen, sondern auch aus ihnen zu lernen, sich für zukünftige Krisen zu wappnen und sich so transformieren zu können? Session 1 von 3: Das Ende der Normalität: Kultur in der Krise – Krise(n) der Kultur? Im ersten WebTalk dieser Reihe werden die verschiedenen Krisendimensionen für den Kulturbereich theoretisch kontextualisiert und praktisch veranschaulicht: Vor welchen Herausforderungen steht der Kulturbereich im Kontext von Energie, Nachhaltigkeit, Wachstum, Krieg, Corona, Relevanz, System? Welche neuen Paradigmen und Narrative entwickeln Akteure aus Kulturpolitik, Kulturverwaltung und kultureller Praxis und bringen sie in den Diskurs ein?

  47. 57

    Web-Talk: Neue Förderung braucht die Soziokultur?

    Web-Talk der Kulturpolitischen Gesellschaft zum Thema »Neue Förderung braucht die Soziokultur?« (Folge 3 der Reihe). Inputs von Carolina Romahn (»Die Strukturförderung in Hessen als Good Practice«, ab 05:50), Daniela Koß (»Förderung braucht Wagnis! Mit Prozessförderung Zukunft gestalten«, ab 20:30), und Jennifer Tharr (»Learnings aus der NEUSTART KULTUR-Förderung für die Zukunft der Soziokulturförderung«, ab 43:30). Moderation: Anke von Heyl. Tonprobleme bitten wir zu entschuldigen. Gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.

  48. 56

    Web-Talk: Change in der soziokulturellen Praxis

    Web-Talk der Kulturpolitischen Gesellschaft zum Thema »Change in der soziokulturellen Praxis« (Folge 2 der Reihe). Inputs von Jessy James LaFleur (»Die dunkle Seite der Soziokultur und warum es einen Generationswechsel braucht«, ab 06:40), Micha Kranixfeld (»Feste Basis für fliegenden Wechsel? - Thesen zur Zusammenarbeit von freien Künstler*innen(gruppen) und Soziokultur in ländlichen Räumen«, ab 19:05), Barbara Meyer (»Soziokultur als soziale Plastik – zwischen Heim- und Auswärtsspiel, Sozialarbeit und Labor«, ab 34:15) und Linda Meier (»Geht nicht. Gibt's nicht! Chancen des Generationswechsels in der Soziokultur«, ab 52:30). Moderation: Anke von Heyl. Tonprobleme bitten wir zu entschuldigen. Gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.

  49. 55

    Web-Talk: The Wind of Change? Auf dem Weg zu einem neuen Selbstverständnis der Soziokultur?

    Web-Talk der Kulturpolitischen Gesellschaft zum Thema »The Wind of Change? Auf dem Weg zu einem neuen Selbstverständnis der Soziokultur?« (Folge 1 der Reihe). Inputs von Matthias Rauch (Soziokultur – neue Rollen, neue Schnittmengen in einer Gesellschaft im Wandel? Eine »critical friend«-Perspektive, ab 10:58), Julia Paaß (»Zukunftsorte« als neue Akteur*innen der soziokulturellen Szene: Wohnen – Arbeiten – Soziokultur, ab 20:36) sowie Silvia Bonadiman und Christine-Joahn Meier (Transformation der Soziokulturszene = Transformation der Förderlandschaft? Einblicke in aktuelle Entwicklungen am Beispiel des Fonds Soziokultur, ab 45:05). Moderation: Anke von Heyl. Tonprobleme bitten wir zu entschuldigen. Gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.

  50. 54

    Web-Talk: NEXT PRACTICE: Agiles Arbeiten im Kulturbereich

    Web-Talk der Kulturpolitischen Gesellschaft zum Thema »NEXT PRACTICE: Agiles Arbeiten im Kulturbereich« (Folge 3 der Reihe). Inputs von Christina Barandun (ab 06:30), Gerald Mertens (ab 20:36) und Paul Spies (ab 40:05). Moderation: Anke von Heyl. Tonprobleme bitten wir zu entschuldigen. Gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.

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