Radio Stimme O-Ton (unbearbeiteter Originalton)

PODCAST

Radio Stimme O-Ton (unbearbeiteter Originalton)

Im O-Ton-Archiv von Radio Stimme wird von der Redaktion recherchiertes Material (Veranstaltungsaufnahmen, Interviews,...) unbearbeitet aufbewahrt. Das O-Ton-Archiv dient zur Ergänzung der Sendungen von Radio Stimme, bietet Zusatzinformationen die (noch) nicht als Sendung von Radio Stimme ausgestrahlt wurden, soll unsere Arbeit dokumentieren, transparent und überprüfbar machen und auch anderen RadiomacherInnen Material bieten. Daher kann es vorkommen, dass in den Aufnahmen Inhalte und Meinungen geäußert werden, die Radio Stimme nicht vertritt.

  1. 58

    Das Spezial zur o94-Wahl – Das Radio braucht uns alle!

    Nein, es geht ausnahmsweise nicht um die Wahl des Europaparlaments. Es geht um die kommende Wahl bei Orange 94.0, bei der die Radiomacher_innen ihre Vertreter_innen wählen. Orange 94.0 hat nämlich im letzten Jahr beschlossen Radiomacher_innen wieder an Entscheidungen zur Programmgestaltung und zur Entwicklung des Radios Teilhaben zu lassen. Freies Radio bedeutet in diesem Fall also nicht nur alle können Programm gestalten, sondern auch alle können bei Orange 94.0 mitreden. Eine Sondersendung gestaltet von Christa Reitermayr (Open Up, Dirndlbrand) und Julia Hofbauer (Radio Stimme). Wahljingle gestaltet von Zoraida Nieto et.al. o94-Wahl 2019 vom 30.4. – 5.5. im Büro von Orange 94.0! Weitere Informationen unter: www.redaktionsverein.at [email protected]  

  2. 57

    O-Ton Podiumsdiskussion „Wer sich nicht bewegt…“ von der 2. Rosa Luxemburg Konferenz Wien (02.03.2019)

    Das Revival der Donnerstagsdemos in Österreich, Aufstehen in Deutschland, Momentum in Großbritannien und nicht zuletzt die Gelbwesten in Frankreich. So unterschiedlich sie auch sein mögen, linke Protestbewegungen gegen das herrschende System sind wieder im Kommen. Haben traditionelle Parteien und Gewerkschaften ausgedient? Was können Protestbewegungen erreichen oder verlaufen sie wieder im Sand? Fragen, die wir bei der zentralen Podiumsdiskussion am Samstag auf der 2. Rosa Luxemburg Konferenz diskutieren wollen. Eines ist dabei unumstritten: »Wer sich nicht bewegt, spürt seine Fesseln nicht« (Rosa Luxemburg). Es diskutierten: Andreas Babler, Bürgermeister der Stadtgemeinde Traiskirchen (SPÖ) Heide Hammer, Philosophin und erfahrene Donnerstagsdemonstrantin Marina Mesure, EU-Kandidatin für La France insoumise – übersetzt von Thomas Musyl Sabine Stelczenmayr, Internationale Sekretärin des ÖGB Moderation: Michael Wögerer (Unsere Zeitung)

  3. 56

    Eröffnungsvortrag der Tagung „Gemeinsame Sache“ durch Cornelia Kogoj und Eva Schobesberger

    Eröffnungsvortrag der Tagung „Gemeinsame Sache: Was eine Gesellschaft zusammenhält“ durch Cornelia Kogoj und Eva Schobesberger am 15. November 2018 in Linz Die europäischen Gesellschaften werden –so wird postuliert – seit den Fluchtbewegungen im Jahr 2015 vor neue Herausforderungen gestellt. Frühere positive Erfahrungen im Umgang mit Flüchtlingen kommen in den öffentlichen Diskursen kaum vor und auch auf andere Gründe für markante Veränderungen der Gesellschaft wird wenig Bezug genommen. Gegenwärtig wird vor allem betont, dass Geflüchtete die österreichische Identität bedrohen. Doch was sind Grundvoraussetzungen für funktionierende Gesellschaften und welche Werte, Konventionen und Einstellungen halten Gesellschaften tatsächlich zusammen? Wer bestimmt, welche Kriterien dabei in den Fokus geraten und welche kaum Beachtung finden? Sind es wirklich die Geflüchteten, die das Miteinander bedrohen? Oder liegen die Herausforderungen ganz woanders und wovon lenkt die Debatte ab?

  4. 55

    Vortrag von Mark Terkessidis: Harte Verhandlungen. Ist Wertepluralität eine Bedrohung für die Demokratie?

    Vortrag im Zuge der Tagung „Gemeinsame Sache: Was eine Gesellschaft zusammenhält“ am 15. November 2018 in Linz Die europäischen Gesellschaften werden –so wird postuliert – seit den Fluchtbewegungen im Jahr 2015 vor neue Herausforderungen gestellt. Frühere positive Erfahrungen im Umgang mit Flüchtlingen kommen in den öffentlichen Diskursen kaum vor und auch auf andere Gründe für markante Veränderungen der Gesellschaft wird wenig Bezug genommen. Gegenwärtig wird vor allem betont, dass Geflüchtete die österreichische Identität bedrohen. Doch was sind Grundvoraussetzungen für funktionierende Gesellschaften und welche Werte, Konventionen und Einstellungen halten Gesellschaften tatsächlich zusammen? Wer bestimmt, welche Kriterien dabei in den Fokus geraten und welche kaum Beachtung finden? Sind es wirklich die Geflüchteten, die das Miteinander bedrohen? Oder liegen die Herausforderungen ganz woanders und wovon lenkt die Debatte ab?

  5. 54

    Gehörgänge-Interview mit Danica Marinković

    Danica Marinković kommt 1967 über das sogenannte Anwerbeabkommen zwischen Jugoslawien und Österreich nach Wien. Sie ist eine der ersten Krankenschwesetern aus Jugoslawien die in Wiener Krankenhäusern arbeiten. Im Interview erzählt sie von ihrem Leben und davon wie die Schlüsselarbeitskräfte in Wien angekommen sind.    

  6. 53

    Class Trouble – Zur Aktualität der Klassenfrage

    Podiumsdiskussion am 9. Mai 2016 im Afro-Asiatischen Institut in Wien. Veranstaltet von der Zeitschrift Kurswechsel und dem Referat für Arbeiter_innenkinder der ÖH Wien. Am Podium: Tanja Abou (Sozialarbeiterin und Social Justice Trainerin, Berlin) Martin Birkner (Politischer Aktivist und Theoretiker, Wien) Andreas Kemper (Soziologe und Publizist, Münster) María do Mar Castro Varela (Professorin für allgemeine Pädagogik und Soziale Arbeit, Berlin)

  7. 52

    Michael Fürthaler von Linz gegen Rechts zu den Protesten gegen den Burschenbundball 2016

    Interview vom 19.1.2016 mit Michael Fürthaler von Linz gegen Rechts zu den Protesten gegen den Burschnbundball am 6.2.2016 in Linz.

  8. 51

    Themenabend „Flucht und Asyl“

    Die Jungen Grünen haben zu einem Themenabend „Flucht und Asyl“ mit Michael Genner eingeladen. Michael Genner ist langjähriger Rechtsberater für Asylsuchende bei Asyl in Not. Er hat fast zwei spannende Stunden die Grundbegriffe und die Geschichte des Österreichischen Asylrechts erklärt. Hier ist eine Aufnahme des Abends.

  9. 50

    Maskulisten – Vortrag

    Veranstaltung bei ChickLit zu Maskulisten und organisiertem Antifeminismus im deutschsprachigen Raum am 22.2.2013.

  10. 49

    Bernhard Schmid: Distanzieren, leugnen, drohen ; die europäische extreme Recht nach Oslo

    Buchpräsentation (O-Ton) Unbearbeiteter Mitschnitt von: Die europäische extreme Rechte nach Oslo Buchpräsentation mit Bernhard Schmid am 2. März 2012 um 20 Uhr Aus den Wahnvorstellungen wurde Wirklichkeit: Ein Attentäter, der gleichzeitig von fanatischem Moslem- und Einwandererhass und von einer Obsession gegen den „kulturellen Marxismus“ angetrieben wurde, tötete über 75 Menschen in Oslo. Seitdem ist die extreme Rechte in Europa aufgewirbelt. Der Niederländer Geert Wilders erklärte den Amoklauf zum „Rückschlag“ für die von ihm so genannte „islamkritische“ Bewegung. Auch die deutsche Webseite Politically Incorrect schaltete zum Teil auf Selbstkritik um.Andere Rechte dagegen erblickten in der Tat ein Fanal, einen flammenden Aufruf zur Aktion. In Frankreich verherrlichte ein früherer Wahlkandidat des Front National den Massenmörder von Oslo als „neuen Karl Martell“ und fügte hinzu: „Andere werden folgen“. In Österreich schloss die FPÖ einen Abgeordneten infolge seiner Reaktion aus. Aber welches geistige Milieu in Europa hat solche Wahnideen hervorgebracht? Welche Rolle spielen ultrarechte Israelfreunde, Pseudofeministinnen und frühere Linke dabei? Und wie reagiert dieses Milieu auf die Vorwürfe „nach Oslo“? zum Autor Bernhard Schmid: geboren 1971, seit fünfzehn Jahren in Paris lebend, Dr. iur., Jurist bei einer antirassistischen Organisation, nebenberuflich freier Journalist und Autor mehrerer Bücher, darunter »Algerien-Frontstaat im globalen Krieg?«, »Das koloniale Algerien«, »Der Krieg und die Kritiker« und »Frankreich in Afrika«. Bernhard Schmid: Distanzieren, leugnen, drohen ; die europäische extreme Recht nach Oslo, ed. assemblage, 2011 Veranstaltungsort: Bibliothek von unten / w23 , 1010 Wien, Wipplingerstr. 23 Zeit: Freitag, 2.3.2012, 20 Uhr Die Veranstaltung findet in Kooperation mit folgenden Gruppen/Projekten statt: Grundrisse Malmoe PrekärCafé Bibliothek von unten

  11. 48

    Karin Zauner: Zuwanderung – Herausforderung für Österreichs Medien

    Buchpräsentation Buchpräsentation: „Zuwanderung – Herausforderung für Österreichs Medien“ von Karin Zauner Dr. KARIN ZAUNER hat Publizistik- und Kommunikationswissenschaft studiert und arbeitet als Redakteurin beim Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien. Wissenschaftlich beschäftigt sie sich mit Migration, Integration, Medien- und Journalismusforschung – im Speziellen mit KommunikatorInnen (ChefredakteurInnen, GeschäftsführerInnen). Das vorliegende Buch ist ihre Dissertation.

  12. 47

    Diskussion: MigrantInnen und Medien

    Diskussion der Studienergebnisse von „Zuwnderung – Herausforderung für Österreichische Medien“ mit Mag.a Olivera Stajic (Ressortleiterin dastandard.at) und Mag. Wolfgang Ainetter (Chefredakteur der Gratistageszeitung “Heute”). Sie sprechen über die Darstellung von ImmigrantInnen in den Medien und darüber, ob etwa ein “newsroom census” für eine angemessene Repräsentanz ethnischer Minderheiten in den Redaktionen, wie ihn der US-Herausgeberverband vereinbart hat, sinnvoll wäre. Moderation: Mag.a Patricia Käfer (Medienhaus Wien).

  13. 46

    Gerd Valchars – Begrüßung

    Begrüßung zur Veranstaltung: Sag, wie hast du’s mit der Sprache? Zur Bedeutung von Sprache und Mehrsprachigkeit. Symposium anlässlich 20 Jahre Initiative Minderheiten, 10./11. November 2011

  14. 45

    Cornelia Kogoj und Zohreh Ali Pahlavani – Eröffnung

    Eröffnung der Veranstaltung: Sag, wie hast du’s mit der Sprache? Zur Bedeutung von Sprache und Mehrsprachigkeit. Symposium anlässlich 20 Jahre Initiative Minderheiten, 10./11. November 2011 Cornelia Kogoj (Initiative Minderheiten), Zohreh Ali Pahlavani (Arbeiterkammer Wien)

  15. 44

    Michal Hvorecký – Die Mehrheit der Minderheiten

    Vortrag im Rahmen der Veranstaltung: Sag, wie hast du’s mit der Sprache? Zur Bedeutung von Sprache und Mehrsprachigkeit. Symposium anlässlich 20 Jahre Initiative Minderheiten, 10./11. November 2011 Michal Hvorecký, lebt als freier Autor in Bratislava, Slowakei. Auf Deutsch erschienen die Romane City (2006) und Eskorta (2009). Im Frühjahr 2012 erscheint der neue Roman Tod auf der Donau in der Übersetzung von Michael Stavarič bei Tropen/Klett-Cotta.

  16. 43

    Anna Kim – Invasionen des Privaten

    Vortrag im Rahmen der Veranstaltung: Sag, wie hast du’s mit der Sprache? Zur Bedeutung von Sprache und Mehrsprachigkeit. Symposium anlässlich 20 Jahre Initiative Minderheiten, 10./11. November 2011 Anna Kim, Autorin. Veröffentlichungen in Zeitungen, Zeitschriften und Anthologien. Bücher: Die gefrorene Zeit (Roman, Literaturverlag Droschl, 2008), Die Bilderspur (Erzählung, Literaturverlag Droschl, 2004). Letzte Buchveröffentlichung: Invasionen des Privaten, Droschl, 2011.

  17. 42

    Erwin Riess und Hakan Gürses – Lesung und Konzert

    Lesung und Konzert im Rahmen der Veranstaltung: Sag, wie hast du’s mit der Sprache? Zur Bedeutung von Sprache und Mehrsprachigkeit. Symposium anlässlich 20 Jahre Initiative Minderheiten, 10./11. November 2011 Erwin Riess, Schriftsteller, schreibt Stücke, Essays und Romane (zuletzt: Herr Groll und der rote Strom, Otto Müller, 2010) und Groll-Kurzgeschichten für diverse Medien. Langjähriger Aktivist der autonomen Behindertenbewegung. Derzeit engagiert bei BMIN (Behinderte Menschen in Not). Hakan Gürses, Studium der Philosophie in Wien. Wissenschaftlicher Leiter der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung (ÖGPB), Lehrbeauftragter am Institut für Philosophie und am Institut für Internationale Entwicklung der Universität Wien. Von 1993 bis 2008 Chefredakteur der Zeitschrift Stimme von und für Minderheiten.

  18. 41

    Buchpräsentation: Und wir bewegen uns noch. Zur jüngeren Geschichte sozialer Bewegungen in Österreich

    FOLTIN, Robert Und wir bewegen uns noch. Zur jüngeren Geschichte sozialer Bewegungen in Österreich Motiviert durch die Intensität der universitären Protestbewegungen im Herbst 2009, aber auch von internationalen Aufständen und Revolten, zeichnet der Band von Robert Foltin die jüngere Geschichte sozialer Bewegungen in Österreich nach. Das kapitalistische Weltsystem veränderte sich in den letzten Jahren durch eine Verschiebung der ökonomischen und politischen Gewichte in Richtung globaler Süden. Die Krise nationalstaatlichen Repräsentationsformen setzte sich auch hier fort und – oft wenig spektakulär – bereiteten neue Aktivitäten und Initiativen die künftigen Bewegungen vor. Eine neue Hausbesetzer_innenbewegung, queer-feministische Aufbrüche, Widerstände im Sozial- und Bildungsbereich und andere waren nur Vorläufer für die Revolten im Herbst 2009. Diese muss auch als Teil einer neuen internationalen revolutionären Entwicklung gesehen werden, die ihren Ausdruck in den weltweiten Bildungsprotesten findet, aber auch in Aufständen wie etwa 2008 in Griechenland oder 2011 (nicht nur) im arabischen Raum. Die Kommunikation und Zusammenarbeit läuft – wie 1968 – weniger über formale Organisierung, sondern durch Resonanz und inhaltlichen Austausch. Paradigmatisch dafür war die studentische Bewegung in Österreich, die durch internationale Kämpfe beeinflusst wurde und umgekehrt auf Universitäten in ganz Europa und darüber hinaus ausstrahlte. Aus dem Blickwinkel der emanzipatorischen Bewegungen entwirft der Autor ein Bild gesellschaftlicher Veränderungen – nicht nur in Österreich. Mehr zum Buch: http://www.mandelbaum.at/books/806/7400 Und zum Autor: http://robertfoltin.net/ Aufgenommen am 5.11.2011 im Rahmen von http://krilit.wordpress.com/.

  19. 40

    Vladimir Wakounig – Österreichische Minderheiten und ihre schulische Sprachbildung

    Vortrag im Rahmen der Veranstaltung: Sag, wie hast du’s mit der Sprache? Zur Bedeutung von Sprache und Mehrsprachigkeit. Symposium anlässlich 20 Jahre Initiative Minderheiten, 10./11. November 2011 Vladimir Wakounig, Univ.-Prof. in Klagenfurt-Celovec. Kärntner Slowene, Studium der Katholischen Theologie sowie der Erziehungswissenschaft, Publizistik und Soziologie. Schwerpunkte: Interkulturelle Bildung, zwei- und mehrsprachige Schul- und Bildungssysteme, antirassistische Erziehung, Minderheitenforschung

  20. 39

    İnci Dirim – Die Kreativität der Mehrsprachigkeit

    Vortrag im Rahmen der Veranstaltung: Sag, wie hast du’s mit der Sprache? Zur Bedeutung von Sprache und Mehrsprachigkeit. Symposium anlässlich 20 Jahre Initiative Minderheiten, 10./11. November 2011 İnci Dirim, geb. 1965 in Gladbeck/Deutschland. Studium in Ankara und Bremen. Promotion 1997 an der Universität Hamburg. Seit März 2010 Professorin für Deutsch als Zweitsprache an der Universität Wien.

  21. 38

    Vlatka Frketić – Wenn ich es richtig sagen könnte, dann wäre die Welt in Ordnung. Oder doch nicht?

    Vortrag im Rahmen der Veranstaltung: Sag, wie hast du’s mit der Sprache? Zur Bedeutung von Sprache und Mehrsprachigkeit. Symposium anlässlich 20 Jahre Initiative Minderheiten, 10./11. November 2011 Vlatka Frketić arbeitet in der Erwachsenenbildung in den Bereichen Migration, Queer, Antidiskriminierung, Sprache, Macht, Geschlecht und Diversität. Zu diesen Bereichen textet sie, betreibt politischen Aktivismus und entwickelt WorkshopKonzepte.

  22. 37

    Hakan Gürses – Post-Neusprech

    Vortrag im Rahmen der Veranstaltung: Sag, wie hast du’s mit der Sprache? Zur Bedeutung von Sprache und Mehrsprachigkeit. Symposium anlässlich 20 Jahre Initiative Minderheiten, 10./11. November 2011 Hakan Gürses, Studium der Philosophie in Wien. Wissenschaftlicher Leiter der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung (ÖGPB), Lehrbeauftragter am Institut für Philosophie und am Institut für Internationale Entwicklung der Universität Wien. Von 1993 bis 2008 Chefredakteur der Zeitschrift Stimme von und für Minderheiten.

  23. 36

    Podiumsgespräch 20 Jahre Initiative Minderheiten. Anlass für eine Bilanz zur Minderheiten- und Migrationspolitik in Österreich. Teil 2/2

    Podiumsdiskussion im Rahmen der Veranstaltung: Sag, wie hast du’s mit der Sprache? Zur Bedeutung von Sprache und Mehrsprachigkeit. Symposium anlässlich 20 Jahre Initiative Minderheiten, 10./11. November 2011 Gerhard Baumgartner, Historiker und Journalist. Lehrbeauftragter der FHJoanneum in Graz, Gründungsmitglied der Burgenländischen Forschungsgesellschaft, Mitarbeiter der Österreichischen Historikerkommission. Projektleiter des Forschungsprojekts Holocaustopfer unter den österreichischen Roma und Sinti. Matthias Fenkart, ist seit seiner Geburt taub. Studium der Informatik an der TU Wien, Prokurist und Kursmanager bei equalizent. Umfangreiche Erfahrung als Trainer sowie Berater. Zudem Diskriminierungsbeauftragter des Österreichischen Gehörlosenbundes (ÖGLB). Mirjam Karoly, Politologin. Seit November 2009 Beraterin für Roma- und Sinti-Fragen bei der OSZE/Büro für Demokratische Institutionen und Menschenrechte (BDIMR), Warschau. Von 1998 bis 2004 Mitarbeiterin des Vereins Romano Centro, Wien. Mitglied des Österreichischen Volksgruppenbeirates für Roma. Hikmet Kayahan, Germanist & Pädagoge. Integrations- & Antidiskriminierungsexperte. Kommunikationstrainer mit dem Schwerpunkt interkulturelles Konfliktmanagement. Projektmanagement im Themenbereich Kultur, Rassismus, Jugend & Zuwanderung. Schreibt Lyrik und Prosa. Lebt und arbeitet in Wien. Sushila Mesquita, Büroleiterin des Referats Genderforschung der Universität Wien und Lehrbeauftragte an der Alice Salomon Hochschule für soziale Arbeit in Berlin. Sie ist verstrickt in unterschiedliche queer-feministische, anti-rassistische und popkulturelle Zusammenhänge und Projekte.

  24. 35

    Podiumsgespräch 20 Jahre Initiative Minderheiten. Anlass für eine Bilanz zur Minderheiten- und Migrationspolitik in Österreich. Teil 1/2

    Podiumsdiskussion im Rahmen der Veranstaltung: Sag, wie hast du’s mit der Sprache? Zur Bedeutung von Sprache und Mehrsprachigkeit. Symposium anlässlich 20 Jahre Initiative Minderheiten, 10./11. November 2011 Gerhard Baumgartner, Historiker und Journalist. Lehrbeauftragter der FHJoanneum in Graz, Gründungsmitglied der Burgenländischen Forschungsgesellschaft, Mitarbeiter der Österreichischen Historikerkommission. Projektleiter des Forschungsprojekts Holocaustopfer unter den österreichischen Roma und Sinti. Matthias Fenkart, ist seit seiner Geburt taub. Studium der Informatik an der TU Wien, Prokurist und Kursmanager bei equalizent. Umfangreiche Erfahrung als Trainer sowie Berater. Zudem Diskriminierungsbeauftragter des Österreichischen Gehörlosenbundes (ÖGLB). Mirjam Karoly, Politologin. Seit November 2009 Beraterin für Roma- und Sinti-Fragen bei der OSZE/Büro für Demokratische Institutionen und Menschenrechte (BDIMR), Warschau. Von 1998 bis 2004 Mitarbeiterin des Vereins Romano Centro, Wien. Mitglied des Österreichischen Volksgruppenbeirates für Roma. Hikmet Kayahan, Germanist & Pädagoge. Integrations- & Antidiskriminierungsexperte. Kommunikationstrainer mit dem Schwerpunkt interkulturelles Konfliktmanagement. Projektmanagement im Themenbereich Kultur, Rassismus, Jugend & Zuwanderung. Schreibt Lyrik und Prosa. Lebt und arbeitet in Wien. Sushila Mesquita, Büroleiterin des Referats Genderforschung der Universität Wien und Lehrbeauftragte an der Alice Salomon Hochschule für soziale Arbeit in Berlin. Sie ist verstrickt in unterschiedliche queer-feministische, anti-rassistische und popkulturelle Zusammenhänge und Projekte.

  25. 34

    Buchpräsentation: §278a – Gemeint sind wir alle!

    08.09.2011, 19.00 Uhr Städtische Hauptbücherei 1070 Wien, Urban Loritz Platz 2a „Terrorismusprävention“, Überwachung, §278, Polizeispitzel, „Lauschangriff“ – nur selten dringen die Auswirkungen des präventiven Sicherheitsstaats oder Berichte aus dem Gefängnis an die Öffentlichkeit. In nur wenigen Fällen ist es möglich, einen Einblick in das Arbeiten von Institutionen wie dem Staatsschutz oder der Kriminalpolizei zu bekommen. ReferentInnen: • Christof Mackinger (Herausgeber) • Birgit Pack (Herausgeberin) • Sophie Uitz (Autorin des Buches) Moderation: Lisa Mayer Im umstrittenen §278a-Prozess in Wr. Neustadt gegen 13 Tierrechtsaktivist_innen wegen der „Mitgliedschaft in einer kriminellen Organisation“ (§278a) war es möglich, etwas mehr hinter die Kulissen der staatlichen Kontroll- und Disziplinierungsorgane zu blicken. Im Buch §278a: Gemeint sind wir alle! Der Prozess gegen die Tierbefreiungs- Bewegung und seine Hintergründe berichten Betroffene von ihren Erfahrungen, unter anderem während der Untersuchungshaft. Anhand von Beispielen aus den Akten und Gerichtsprotokollen werden die Arbeit der „Soko Pelztier“ und der Prozess am Landesgericht Wr. Neustadt dargestellt. Journalist_innen sowie Wissenschafter_innen zeigen internationale Entwicklungen und den politischen Kontext der Repression gegen Kritiker_innen einer tiervernutzenden Industrie auf. Gemeinsam mit einer Autorin präsentieren die beiden Herausgeber_innen, selbst betroffen vom Prozess bzw. engagiert in der Soli-Arbeit, das neue Buch zum §278a-Prozess. In einem spannenden Abend werden sie aus dem Buch lesen und ihre persönlichen Erfahrungen der letzten Jahre erzählen. Eine Kooperationsveranstaltung der Grüne Bildungswerkstatt Wien gemeinsam mit der Hauptbücherei am Gürtel und dem Mandelbaum Verlag. Das Buch: Mackinger, Christof / Pack, Birgit (Hg.): §278a: Gemeint sind wir alle! Der Prozess gegen die Tierbefreiungs-Bewegung und seine Hintergründe. Mandelbaum Verlag, Edition kritik&utopie

  26. 33

    Frauenfußball im gesellschaftspolitischen Wandel

    Anlässlich der diesjährigen 6. Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen möchte die GBW Wien Frauenfußball im gesellschaftspolitischen Kontext beleuchten. Fußball ist die Sportart, die weltweit große Euphorie erzeugt. Frauen, als auch Männer zeigen große Begeisterung für diesen Sport. Jedoch ist Fußball nach wie vor stark sexualisiert. Frauenfußball ist bereits Ende des 19. Jahrhunderts praktiziert worden, jedoch wurde der Sport für Frauen immer wieder illegalisiert. Besonders zur Zeit des Nationalsozialismus, aber auch noch Jahre danach war professioneller Frauenfußball verboten. Erst 1991 fand die erste Frauenfußball-WM in China statt. Obwohl die männliche Dominanz am Fußballfeld gegenwärtig unübersehbar ist, bekommt Frauenfußball immer größere Aufmerksamkeit. Im Rahmen dieses Werkstattgesprächs möchten wir die Auswirkungen des gesellschaftspolitischen Wandels auf Frauenfußball beleuchten. Johannes Uhlig (Sportwissenschafter und ÖFB U17 Trainer) Niki Staritz (Politikwissenschafterin und Kickerin bei Ballerinas) VertreterIn Ballesterer (Magazin zur offensiven Erweiterung des Fußballhorizontes) Do 16. Juni | 17:30 – 19:00 Uhr Ort: GBW Wien Seminarraum, Neubaugasse 8 – 1070 Wien Einladungstext: Frauenfußball im gesellschaftspolitischen Wandel

  27. 32

    Vorträge: The risks and gains of transnational translations of Queer Theory (Vera Sokolová, Vendula Wiesnerová, Dita Jahodová)

    Panel Session Vera Sokolová, Vendula Wiesnerová, Dita Jahodová (CZ): The risks and gains of transnational translations of Queer Theory Kateřina Kolářová (CZ): Chair Queer Konferenz Mai 2011 / Referat Genderforschung Uni

  28. 31

    Vortrag: Why Dis is not enough in the Neo-Times: Queer Challenges to Disability Politics (Kateřina Kolářová)

    EVENING LECTURE Kateřina Kolářová (CZ): Why Dis is not enough in the Neo-Times: Queer Challenges to Disability Politics Queer Konferenz Mai 2011 / Referat Genderforschung Uni

  29. 30

    Vorträge: (Un)Translatable Queer? Or what is lost, and can be found in translation… (Robert Kulpa, Joanna Mizielinska, Agata Stasinska)

    Panel Session Robert Kulpa, Joanna Mizielinska, Agata Stasinska (PL/UK): (Un)Translatable Queer? Or what is lost, and can be found in translation… Doris Artzmann (A): Chair Queer Konferenz Mai 2011 / Referat Genderforschung Uni

  30. 29

    plurilinguale sprecher_innen in unilingualen kontexten

    migrant_innen aus afrikanischen ländern in wien: sprachliche praktiken und institutionelle kommunikation transdisziplinäres forschungsprojekt: institut für sprachwissenschaft uni wien institut für afrikawissenschaften uni wien ludwig boltzmann institut für menschenrechte wien treffpunkt sprachen – zentrum für sprache, plurilingualismus und fachdidaktik uni graz projektlaufzeit 2011-2013 www.sprachmittlung.at transkulturelle gerichts- und behördenkommunikation ist an äußerst komplexe linguistische verhaltensweisen gekoppelt. dabei treffen vielfach behördenvertreter_innen mit einsprachigem, orthographischem und normativem kommuniktationsrepertoire auf sprecher_innen mit mehrsprachigem, heterographischem und äußerst dynamischem kommunikationshintergrund. …

  31. 28

    Vorträge: Queering Political Theory (Heike Raab, Eveline Kilian)

    Queering Political Theory Heike Raab (A): From Identity Politics over Queer Politics to Diversity Politics? Eveline Kilian (D): How Political Is Queer? Judith Butler vs. the Antisocial Thesis Astrid Fellner (A/D): Chair Queer Konferenz Mai 2011 / Referat Genderforschung Uni

  32. 27

    Vorträge: Queer As Porn: De-Naturalization of Sex in Film (Tina Lorenz, Sarah Schaschek)

    Queer As Porn: De-Naturalization of Sex in Film Tina Lorenz (D): The Personal is Political: „Women’s“ Pornography as a Statement of Intent Kristina Pia Hofer (A): Couples, Cookies, and Copies: A Queering Look at Straight Amateur Netporn Sarah Schaschek (D): Imitating Normal: Strategies of Queer Porn Andrea B. Braidt (A): Chair Queer Konferenz Mai 2011 / Referat Genderforschung Uni

  33. 26

    Anders Arbeiten und Leben – Diskussion und Buchpräsentation Teil 2

    Teil 1 des Veranstaltungsmitschnitts findet sich hier: https://cba.media/75093 „Gegen 13 Uhr gehe ich in unser genossenschaftlich organisiertes Bildungscafé und schaue, was es dort heute zu essen gibt. Beim Essen unterhalte ich mich mit FreundInnen und KollegInnen, (…) ich bin diese Woche für die Bücherei zuständig. (…) Am Rückweg schaue ich im Bioladen vorbei und kaufe Obst, Butter und Brot. Weil alle Mitglieder der ErzeugerInnen-VerbraucherInnen-Kooperative sich verpflichtet haben dort einzukaufen und bei Bedarf auch einmal mithelfen (…) und nicht mehr nach Größe der Betriebe sondern entsprechend einer nachhaltigen Produktionsweise fördert (wird), können wir uns das auch leisten.“ So klingt eine der Utopien im Buch „Arbeiten wie noch nie!? Unterwegs zur kollektiven Handlungsfähigkeit.“ (Hg. Sabine Gruber/ Frigga Haug). Ein Leben mit gesunden, leistbaren und notwendigen Produkten, deren Produktion auf viele Schultern verteilt ist und genug Zeit lässt für Selbstentfaltung, Freundschaften und Beziehungen. Das wünschen wir uns. Doch von welchen Enden mit dem schrittweisen Umbau unserer Arbeitswelt beginnen? Bei der Arbeitszeitverkürzung, bei der Bezahlung von Hausarbeit, bei der Besteuerung der Reichen oder bei der Einführung eines Grundeinkommens? Oder anders gefragt: Wie bekommen wir 4in1 (Frigga Haug) – Reproduktionsarbeit, Kulturelle Entwicklung und Politik von unten – unter einen Hut? Wir haben einige Weggabelungen ausgeschildert, die wir Ihnen gerne vorstellen und mit Ihnen diskutieren wollen. ReferentInnen:· Sabine Gruber, Sozialwissenschaftlerin & Gemeinwesenentwicklerin· Stephan Krull, Schriftsetzer, VW-Arbeiter & Betriebsrat in Rente· Johanna Riegler, Kultur- und Sozialanthropologin· Käthe Knittler, feministische Ökonomin, Aktivistin im Prekär Café Moderation: Silvia Nossek, Die Grünen Wien Das Buch zum Vortrag: Sabine Gruber, Frigga Haug, Stephan Krull (Hg.) (2010): Arbeiten wie noch nie!? Unterwegs zur kollektiven Handlungsfähigkeit. Argument Verlag, Hamburg. AutorInnen: Sabine Gruber, Frigga Haug, Stephan Krull, Johanna Riegler, Bernd Röttger und Alexandra Weiss Organisiert von der Grünen Bildungswerkstatt Wien. [Die Tonqualität der Audioaufnahme ist leider nicht gut, zwei der Wortmeldungen aus dem Publikum sind auf diesem Mitschnitt nicht zu hören und wurden aus diesem Grund rausgenommen.]

  34. 25

    Anders Arbeiten und Leben – Diskussion und Buchpräsentation

    „Gegen 13 Uhr gehe ich in unser genossenschaftlich organisiertes Bildungscafé und schaue, was es dort heute zu essen gibt. Beim Essen unterhalte ich mich mit FreundInnen und KollegInnen, (…) ich bin diese Woche für die Bücherei zuständig. (…) Am Rückweg schaue ich im Bioladen vorbei und kaufe Obst, Butter und Brot. Weil alle Mitglieder der ErzeugerInnen-VerbraucherInnen-Kooperative sich verpflichtet haben dort einzukaufen und bei Bedarf auch einmal mithelfen (…) und nicht mehr nach Größe der Betriebe sondern entsprechend einer nachhaltigen Produktionsweise fördert (wird), können wir uns das auch leisten.“ So klingt eine der Utopien im Buch „Arbeiten wie noch nie!? Unterwegs zur kollektiven Handlungsfähigkeit.“ (Hg. Sabine Gruber/ Frigga Haug). Ein Leben mit gesunden, leistbaren und notwendigen Produkten, deren Produktion auf viele Schultern verteilt ist und genug Zeit lässt für Selbstentfaltung, Freundschaften und Beziehungen. Das wünschen wir uns. Doch von welchen Enden mit dem schrittweisen Umbau unserer Arbeitswelt beginnen? Bei der Arbeitszeitverkürzung, bei der Bezahlung von Hausarbeit, bei der Besteuerung der Reichen oder bei der Einführung eines Grundeinkommens? Oder anders gefragt: Wie bekommen wir 4in1 (Frigga Haug) – Reproduktionsarbeit, Kulturelle Entwicklung und Politik von unten – unter einen Hut? Wir haben einige Weggabelungen ausgeschildert, die wir Ihnen gerne vorstellen und mit Ihnen diskutieren wollen. ReferentInnen:· Sabine Gruber, Sozialwissenschaftlerin & Gemeinwesenentwicklerin· Stephan Krull, Schriftsetzer, VW-Arbeiter & Betriebsrat in Rente· Johanna Riegler, Kultur- und Sozialanthropologin· Käthe Knittler, feministische Ökonomin, Aktivistin im Prekär Café Moderation: Silvia Nossek, Die Grünen Wien Das Buch zum Vortrag: Sabine Gruber, Frigga Haug, Stephan Krull (Hg.) (2010): Arbeiten wie noch nie!? Unterwegs zur kollektiven Handlungsfähigkeit. Argument Verlag, Hamburg. AutorInnen: Sabine Gruber, Frigga Haug, Stephan Krull, Johanna Riegler, Bernd Röttger und Alexandra Weiss Organisiert von der Grünen Bildungswerkstatt Wien Den 2.Teil des Veranstaltungsmitschnitts gibts hier: Anders Arbeiten und Leben – Diskussion und Buchpräsentation Teil 2

  35. 24

    NS-TäterInnen im Film

    Im Zentrum der filmischen Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus in den Nachfolgestaaten des Dritten Reiches standen seit 1945 Opfer und WiderstandskämpferInnen. Auch das US-amerikanische kommerzielle Kino setzte bis zur Verfilmung von Bernhard Schlinks „Vorleser“ vor allem auf Publikumssympathie für Verfolgte. Wer beschäftigte sich filmisch mit TäterInnen? Welche Trends und Stereotypen, aber auch welche Unterschiedlichkeitensind feststellbar? Vier WissenschafterInnen präsentieren einander und dem Publikum einschlägige Filmsequenzen. Drehli Robnik, Filmwissenschafter, Wien Nora Sternfeld, Geschichts- und Kunstvermittlerin, Wien Renée Winter, Historikerin, Wien Christian Cargnelli, Filmwissenschafter, Wien Moderation: Florian Wenninger Veranstaltung am 1.12.2010 im depot in Kooperation mit dem Gedenkdienst In der Aufnahme wurden aus rechtlichen Gründen die Filmbeispiele entfernt. Aufgrund technischer Probleme bricht die Aufnahme mitten in der Diskussion (nach ca. 1,5h Stunden) ab.

  36. 23

    Buchpräsentation: Herbert Langthaler (Hrsg.): Integration in Österreich. Sozialwissenschaftliche Befunde

    Herbert Langthaler (Hrsg.): Integration in Österreich. Sozialwissenschaftliche Befunde (Studienverlag) Podiumsgespräch mit Anderea Götzelmann (Politikwissenschafterin), August Gächter (Migrationsforscher, Zentrum für soziale Innovation), Barbara Herzog-Punzenberger (Migrations- und Bildungsforscherin, ÖAW), Bernhard Perchinig (Politikwissenschfter mit Schwerpunkt Migrationsforschung), Moderation: Herbert Langthaler (Sozialanthropologe, Journalist, asylkoordination Österreich) „Integration“ ist in Zusammenhang mit den politischen und demografischen Veränderungen der letzten Jahrzehnte ein zentraler, aber auch umkämpfter politischer und wissenschaftlicher Begriff geworden. In den Sozialwissenschaften wird er in Zusammenhang mit Migration als gesellschaftlicher Prozess verstanden, der Veränderungen von Aufnahmegesellschaft und MigrantInnen beinhaltet. In den politischen Diskursen wurde er hingegen vielfach als Anpassungsleistung, die MigrantInnen vollbringen müssen, verstanden. Buch und Diskussion wollen den Begriff „Integration“ nicht jenen überlassen, die damit fremdenfeindliche Politik betreiben, sondern untersuchen den Stand der Forschung in Österreich und die Erfahrungen in den verschiedenen Politikfeldern.

  37. 22

    Viel Glück! – Pressekonferenz

    Pressekonferenz zum Projekt Viel Glück! Migration Heute. Wien, Belgrad, Zagreb, Istanbul. mit Christian Kravagna (Kurator der Ausstellung Living Across. Spaces of Migration) Ruby Sircar / Fatih Aydoğdu (KuratorInnen der Ausstellung Grenzpegel. Kreativität und Kontroversen migrantischer Musikszenen) Cornelia Kogoj (Initiative Minderheiten) Christine Böhler (ERSTE Stiftung).

  38. 21

    Ausstellungsführung – Living Across

    Eine erste Führung durch die Ausstellung. Christian Kravagna (Kurator) beschreibt die Exponate der Ausstellung: Living Across. Spaces of Migration.

  39. 20

    Religion – eine Frage der Integration?

    Veranstaltungsreihe ZusammenReden Baden In der öffentlichen Wahrnehmung, wird die Integrationsproblematik oft als „religiöser Konflikt“ wahrgenommen. Geht es dabei wirklich um Religion? Über diese Fragen und das Neben- oder Miteinander von Menschen unterschiedlicher religiöser Bekenntnisse und Menschen ohne religiöses Bekenntnis diskutieren: Dunja Larise, Politikwissenschafterin, Bosnien/Österreich, Universität Wien Ersan Palaz, Türkisch-Islamische Kultusgemeinde ATIB, Bad Vöslau Karl Pfeifer, Journalist, als Kind 1938 mit seiner Familie aus Baden vertrieben Moderation: Wolfgang Machreich (Die Furche) TERMIN: Mittwoch, 19. MAI, 19.00 Uhr ORT: Festsaal der Wirtschaftshauptschule, Pelzgasse 13, Baden http://www.zusammenreden.net/baden/04_religion.html

  40. 19

    Integration durch Bildung

    Zusammen Reden Integrationsgespräche Welche Rolle spielt Bildung, insbesondere das Schulsystem, für die Integration von MigrantInnen? Welche Auswirkungen könnte eine Gesamtschule in Hinblick auf die Integration haben? Über Versäumnisse in der österreichischen Bildungspolitik und Auswege daraus, Erfahrungen in der konkreten Schulpraxis, Spracherwerb und Mehrsprachigkeit, darüber diskutieren: Mikael Luciak, Institut für Bildungswissenschaft, Universität Wien Andreas Salcher, Autor, Vizepräsident der Sir Karl Popper Schule, Wien Monika Dornhofer, Direktorin der Volksschule Pfarrschule, Baden Moderation: Mari Steindl (Interkulturelles Zentrum, Wien) TERMIN: Mittwoch, 9. JUNI, 19.00 Uhr ORT: Theater am Steg, Johannesgasse 14, Baden

  41. 18

    Herr Groll und der rote Strom

    Buchpräsentation Alte Schmiede Erwin Riess (Autor) Erwin Buchinger (Gast)

  42. 17

    Wirtschaftsdemokratie – ein Ausweg (nicht nur) aus der Krise?

    Auftaktsveranstaltung (24.6.2010) zur Veranstaltungsreihe Wirtschaftsdemokratie und solidarische Ökonomie: Wirtschaftsdemokratie – ein Ausweg (nicht nur) aus der Krise? Diskussion: Eva Angerler (GPA) Johannes Jäger (FH des bfi Wien) Manfred Krenn (FORBA) Moderation: Markus Auinger In den letzten zwei Jahrzehnten hat sich auf politischer Ebene die Entdemokratisierung verschärft, wodurch sich die Demokratielosigkeit der Wirtschaft noch gravierender auswirkt. Arbeitsrechtliche Regelungen sind ausgehöhlt und verschlechtert worden und Mitbestim¬mungsrechte der Arbeiterinnen und Arbeiter in den Betrieben bleiben weiterhin ein weit ent¬ferntes Ziel. Welche Entdemokratisierungsprozesse haben jedoch konkret seit den 1980er Jahren eingesetzt? Haben diese Entwicklungen die aktuelle Wirtschaftskrise ausgelöst beziehungs¬weise wie stark haben sie dazu beigetragen? Öffnet sich durch die Wirtschaftskrise ein Zeitfenster, um die Demokratisierung der Wirtschaft neu zu diskutieren und sie anzugehen?

  43. 16

    Oliver Peter Hoffmann, Männerpartei im Interview

    Oliver Peter Hoffmann, Obmann der Männerpartei (www.maennerpartei.at) im Interview mit Gerd Valchars (Radio Stimme). Teile des Interviews wurden für die Radio Stimme Sendung vom 15.06.2010 (Bemannte Traumfahrt: Wohin geht die Reise der Männerbewegung? https://cba.media/17526 verwendet. Das gesamte, knapp einstündige Interview gibt es hier zum Anhören. UM MISSVERSTÄNDNISSEN VORZUBEUGEN: Dies ist ein ungeschnittenes Interview, es wurde NICHT ausgestrahlt. Wir sind jedoch der Meinung, dass sich Oliver Peter Hoffmann in diesem Interview über weite Strecken auf’s äußerste selbst desavouiert und bloßstellt. Paranoide Gedankenkonstrukte, eine misogyne, anti-feministische Weltsicht, Irrationalitäten und eklatante Widersprüche in der Pseudo-Argumentation treten deutlich zu Tage. Das Interview in seiner vollen Länge zeigt, wie bewusst revanchistisch, irrational und paranoid das Weltbild der Männerpartei ist. Dies zu zeigen, war uns ein Anliegen, weshalb wir uns bewusst entschieden haben, dieses Interview in voller Länge zugänglich zu machen. Themen (u.a.): Geschlechterdifferenzen, Geschlechterrollen, Frauen-/Männerquoten, gemeinsame Obsorge/Sorge-/Scheidungsrecht, familiäre Gewalt, Gender Pay Gap, politische Allianzen, Kandidatur zur Wiener Gemeinderats- und Landtagswahl

  44. 15

    Podiumsdiskussion und Buchpräsentation: Islamophobie in Österreich

    Podiumsdiskussion und Buchpräsentation: Islamophobie in Österreich Parlament, Abgeordnetensprechzimmer (1010 Wien, Dr. Karl-Renner-Ring 3) Montag, 14. Juni 2010, 18:30 Uhr Islamophobie in Österreich, hg von John Bunzl und Farid Hafez, Studienverlag, 2010. „Er spricht und droht ihm mit der Hand: Du kommst mit mir ins Morgenland“ – Islamophobie ist in Österreich kein neues Phänomen. Die Konstruktion „des Fremden“, die Angst davor und der Hass dagegen haben eine lange Tradition, wie das Zitat aus dem bekannten Kinderbuch Hatschi Bratschis Luftballon beweist, mit dem Generationen von Kindern aufgewachsen sind. Bei aller historischen Kontinuität lässt sich dennoch eindeutig eine zunehmende Verbreitung und Akzeptanz islamophober Ansichten, Äußerungen und Handlungen in Österreich feststellen. Islamophobie, so scheint es, ist vom extremen Rand kommend, im medialen und politischen Mainstreamdiskurs angekommen. Es diskutieren: * Farid Hafez, Politikwissenschafter, Forschungsmitarbeiter und Lektor an der Uni Wien, Herausgeber * Barbara Jäger, Politikwissenschafterin, Uni Wien * Alev Korun, Abg. z. Nationalrat, Grüne Sprecherin für Integration, Migration und Menschenrechte * Barbara Liegl, Geschäftsführerin ZARA – Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte * Rüdiger Lohlker, Islamwissenschafter, Uni Wien Moderation: Fritz Kofler, Grüne Bildungswerkstatt Wien Eine Veranstaltung der Grünen Bildungswerkstatt Minderheiten und der Grünen Bildungswerkstatt Wien.

  45. 14

    Gutierrez Rodriguez: Managing Migration und die Rolle der Sozialwissenschaften. Eine dekoloniale Perspektive

    Managing Migration und die Rolle der Sozialwissenschaften. Eine dekoloniale Perspektive Vortrag und Diskussion mit Encarnación Gutiérrez Rodríguez (Univ. Manchester) Fr., 28. Mai 2010, 19.00 Uhr Institut für Soziologie, Rooseveltplatz 2, 1090 Wien Migrationsforschung findet innerhalb eines politischen Rahmens von Regulierung, Management und Migrationskontrolle statt. In den Sozialwissenschaften bedeutet Migrationsforschung häufig anwendungsbezogene Forschung im Rahmen staatlich finanzierter Programme, die den Anspruch erheben Politik unmittelbar zu gestalten. Migration als „reales Phänomen“ wird dabei in einer Verwaltungssprache dargestellt, die in einen methodologischen Nationalismus (Glick Schiller) eingebettet ist, der MigrantInnen und Post-MigrantInnen quantifiziert und als zu regierende Objekte klassifiziert. Ausgehend vom Konzept der transkulturellen Übersetzung schlägt Gutiérrez Rodríguez vor, Migrationsforschung durch die Anwendung feministischer, post- und dekolonialer methodologischer Perspektiven eines situierten Wissens, der Grenzepistemologie und einer ontologisierten Epistemologie zu dekolonialisieren. Diese Perspektive führt zu einer Auseinandersetzung mit Wissensproduktion und ihren Bedingungen, wodurch nicht nur die Vorherrschaft des methodologischen Nationalismus in der Migrationsforschung angefochten wird, sondern auch die prekären Arbeitsbedingungen der ForscherInnen thematisiert werden. Eine Veranstaltung von [KriMi] Kritische Migrationsforschung & dem Institut für Soziologie Gefördert durch GZ-SOWI, Uni Wien, KMI, Studienvertretung Politikwissenschaft

  46. 13

    Migrationsforschung in Österreich: Eine kritische Bestandsaufnahme

    Migrationsberichte, Diversity Management, Integrationsleitbilder – Wissenschaft und Politik rücken zunehmend zusammen, wenn es um Fragen der Migration geht. Die Tage, an denen Forscher_innen die Politik vergeblich auf Migrationsrealitäten aufmerksam zu machen versuchten, scheinen überwunden und viele begrüßen die nunmehr verbesserte Zusammenarbeit. Doch welche Konsequenzen hat die neue Nähe für Ressourcen und Möglichkeiten einer sich kritisch verstehenden Migrationsforschung? Um dieses Spannungsverhältnis auszuloten, werden die Geschichte sowie die aktuelle Positionierung von Migrationsforschung in Österreich vor dem Hintergrund internationaler Diskussionen beleuchtet. Es diskutieren: Kien Nghi Ha, Politik- und Kulturwissenschaftler, Berlin Barbara Herzog-Punzenberger, Anthropologin, Wien Ljubomir Bratic, Philosoph, Wien Assimina Gouma [KriMi], Kommunikationswissenschaftlerin, Salzburg Podiumsdiskussion veranstaltet von: Forschungsgruppe [KriMi] Kritische Migrationsforschung 28. April 2010, Depot, Breite Gasse 3, 1070 Wien, Beginn 19:00

  47. 12

    Nation/Nationalismus und Integration

    Veranstaltungsreihe ZusammenReden Baden Ziel dieser Veranstaltung ist es, die Bedingungen zu erörtern, in denen „Integration“ überhaupt stattfinden kann. Wo stehen Nationalismen – sowohl der österreichischen Gesellschaft als auch der Zuwanderergesellschaften – einer Integration im Wege? Darüber diskutieren ExpertInnen unterschiedlicher Disziplinen: Vedran Džihic, Autor, bosnisch-österreichischer Politikwissenschafter Stefanie Mayer, Institut für Höhere Studien, Wien Felix de Mendelssohn, Psychoanalytiker, Sigmund Freud Privatuniversität, Wien Moderation: Thomas Schmidinger (Politikwissenschafter der Universität Wien) TERMIN: Donnerstag, 18. MÄRZ, 19.00 Uhr ORT: Theater am Steg, Johannesgasse 14, Baden http://www.zusammenreden.net/baden/03_nation.html

  48. 11

    Integration und Geschlechterverhältnisse

    Veranstaltungsreihe ZusammenReden Baden Welche Rolle spielen Geschlechterverhältnisse für die Integration und die Diskussion darüber? Über Verhältnisse zwischen Männern und Frauen sowie das Spannungsverhältnis zwischen Emanzipation und konservativen Wertvorstellungen in Integrationsprozessen diskutieren: Corinna Milborn, Autorin, Club2-Moderatorin Ewa Dziedzic, Politikwissenschafterin, Zeitschrift für homosexuelle MigrantInnen „Migay“ Olivera Nikolic, Frauenberatungsstelle Undine, Baden Moderation: Thomas Schmidinger (Autor, Liga für emanzipatorische Entwicklungszusammenarbeit LeEZA) TERMIN: Mittwoch, 10. FEBRUAR, 19.00 Uhr ORT: ZIB (Zentrum für Interkulturelle Begegnung), Grabengasse 14 (neben der städtischen Feuerwache) http://www.zusammenreden.net/baden/02_geschlecht.html

  49. 10

    Kommt herunter, reiht euch ein – Buchvorstellung

    Eine kleine Geschichte der Protestformen sozialer Bewegungen Im Laufe der wechselvollen Geschichte der sozialen Bewegungen hat sich ein vielfältiges Repertoire an Protestformen herausgebildet: Straßendemonstrationen, Kundgebungen, Infostände, Happenings, Reclaim-the-Street-Partys, Pink & Silver, Rebel Clown Army, Streiks oder Aktionen des zivilen Ungehorsams wie Warenboykott, Sitzblockaden oder Tortenwerfen. Das Buch beschreibt Geschichten der Protestformen von 1848/49 bis heute. Im Vordergrund steht die Frage, welche Möglichkeiten sich daraus für eine zeitgemäße politische Praxis ergeben. Präsentation und Diskussion mit Karoline Boehm, Klaus Schönberger und Ove Sutter. Aufgezeichnet am 20.1.2010 im w23, Wien. [Mitschnitt enthält die 1. Hälfte der Buchpräsentation. Die 2. Hälfte (anschließende Diskussionsrunde) ist technischen Mängeln zum Opfer gefallen. Sorry.]

  50. 9

    Jugend und Integration

    Veranstaltungsreihe ZusammenReden Baden Kann Jugendgewalt als Zeichen einer gescheiterten Integration gesehen werden? Vor welchen spezifischen Problemen stehen weibliche Jugendliche aus Zuwandererfamilien? Über diese Fragen, soziale Schieflagen im Aufnahmeland und wie erfolgreiche Integration für Jugendliche in Österreich aussehen könnte, diskutieren: Kenan Güngör, Soziologe und Integrationsexperte Mario David, Verein Menschen.Leben, Mobile Jugendarbeit, Baden Anna Prost, Interkulturelles Mädchenzentrum der Caritas, Peppa, Wien Moderation: Tülay Tuncel (Wiener Integrationskonferenz) TERMIN: Mittwoch, 27. JÄNNER, 20.00 Uhr ORT: Beratungszentrum BLITZ vom Verein Menschen.Leben, Goethegasse 12-14 (Erdgeschoß), Baden

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