Recht wissenschaftlich

PODCAST · education

Recht wissenschaftlich

Spannende Forschung, aktuelle Rechtsfragen und die persönliche Seite wissenschaftlicher Karrieren: Paulina Starski und Jan Henrik Klement sprechen über alles, was die Rechtswissenschaft bewegt. Die beiden Juraprofessoren laden hierzu hochkarätige Kolleginnen und Kollegen in ihr Podcast-Studio an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg ein. Ohne Zeitdruck, mit akademischer Unabhängigkeit und einer großen Portion Spaß gehen sie den großen Fragen des Rechts auf den Grund. Alle Folgen sind als Videopodcast auf YouTube frei verfügbar. Die Audiofassungen sind auf Apple, Spotify und Amazon erhältlich

  1. 16

    Folge 13 Teil II | Peters

    Was ist schlimmer: der offene Bruch des Völkerrechts oder der Missbrauch des Völkerrechts zur Rechtfertigung schlimmster Grausamkeiten? Im zweiten Teil der Folge 13 von „Recht wissenschaftlich“ geht es genau darum. Paulina Starski und Jan Henrik Klement setzen ihr Gespräch mit Prof. Dr. Dr. hc. mult. Anne Peters fort. Sie beschreibt, was es für das Völkerrecht bedeutet, wenn weltweit Demokratien zerfallen und Menschenrechte in Frage gestellt werden. Und auch, weshalb es gerade für die USA wichtig ist, ein starkes Völkerrecht zu haben. Peters hält die Abkehr vom Völkerrecht für kurzsichtig, weil „selbst ein sehr mächtigerPlayer Vorteile einer stabilen Ordnung hat“.Im weiteren Verlauf des Gesprächs geht es um das „Demokratieproblem“ des Völkerrechts und die Inflation derMenschenrechte. Der „Realsatire“ des von Donald Trump ins Leben gerufenen Friedensrats schenken die drei Professoren lautes Gelächter: Endlich habe man ein gutes Beispiel für die Kompetenz-Kompetenz einer einzelnen Person, wie man es sich für Klausursachverhalte nicht besser ausdenken könne. Am Ende steht trotz allem ein klares Bekenntnis zur Universalität des Völkerrechts.Sie haben Fragen, Anregungen, Kritik? Schreiben Sieuns gerne unter [email protected]

  2. 15

    Folge 13 Teil I | Peters

    Griechische Literatur, Spanisch und Jura. Wie passt das zusammen?In Folge 13 des Podcast „Recht wissenschaftlich“ begrüßen Paulina Starski und Jan Henrik Klement die Heidelberger Völkerrechtlerin und Direktorin des Max-Planck-Instituts für ausländisches öffentliches Recht Prof. Dr. Dr. hc. mult. Anne Peters.Im Mittelpunkt des Gesprächs steht zunächst ihr juristischer Werdegang. Sie erzählt über ihr Studium und weshalb sie schon damals das Völkerrecht dem „Taschengeldparagraphen“ vorzog. Sie verrät uns auch, warum sie sich schonmal ein Jura-Lehrbuch zu Weihnachten gewünscht hat und warum sie sich nicht für ein reines Jura-Studium entschieden hat.Im Verlauf des Gesprächs kommen unsere Gastgeber mit der Gästin auf die aktuelle Krise des Völkerrechts zu sprechen, einem Völkerrecht unter „Trump II“ und der Idee, das Völkerrecht „jenseits der Menschenrechte“ zu denken. Doch auch die Frage, was die beste Gleichstellungsmethode in der Wissenschaft ist und warum Rechtswissenschaft neben dem Gesetzeswortlaut eine weitere Reflexionsebene braucht, ist Thema des ersten Teils der Doppelfolge mit Anne Peters.Schalten Sie also ein! Sie haben Fragen, Anregungen, Kritik? Schreiben Sieuns gerne [email protected]

  3. 14

    Folge 12 Teil II | Voßkuhle

    „Und dennoch machten sie sich auf den Weg.“ Im zweiten Teil der zwölften Folge von „Recht wissenschaftlich“ werfen Paulina Starski und Jan Henrik Klement mit ihrem Gast Prof. Dr. Andreas Voßkuhle den Kultur- und Debattenwandel in der Vereinigten Staaten, der auch in Deutschland immer deutlich spürbarer wird. Den „Markenkern“ des Trumpismus verortet Voßkuhle dabei im Hass auf den liberalen Eliten. Die drei Professoren diskutieren außerdem eine Klarnamenpflicht für Meinungsäußerungen im Internet sowie die „Initiative für einen handlungsfähigen Staat“, die Professor Voßkuhle gemeinsam mit den Politikern Thomas de Maizière und Peer Steinbrück sowie der Unternehmerin Julia Jäkel ins Leben gerufen hat. „Uns war immer klar, dass es einen direkten Zusammenhang zwischen Demokratie und der Funktionsfähigkeit des Staates gibt“, sagt Voßkuhle hierzu. Was den ehemaligen Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts sonst noch so beschäftigt und was wir in Zukunft von ihm erwarten dürfen, erfahren Sie hier im zweiten Teil unserer zwölften Folge von „Recht wissenschaftlich“, dem Podcast aus der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Freiburg. Wenden Sie sich gerne mit Themenvorschlägen und Kritik über folgende E-Mail-Adresse an uns: [email protected]

  4. 13

    Folge 12 Teil I | Voßkuhle

    Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Architektur und Jura? Im ersten Teil der zwölften Folge von „Recht wissenschaftlich“ begrüßen Paulina Starski und Jan Henrik Klement einen lang erwarteten Gast: den ehemaligen Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts und Freiburger Kollegen Prof. Dr. Andreas Voßkuhle. Gemeinsam sprechen sie über die verschiedenen Stationen seines Lebenslaufs – von der Studienwahl über die Habilitation bis hin zur Berufung nach Freiburg und an das Bundesverfassungsgericht. Ein Fokus liegt auf seiner Zeit in Karlsruhe: zunächst als Vizepräsident, später als Präsident. Kritisch beleuchten Voßkuhle und die beiden Gastgeber die Politisierung des Verfahrens zur Verfassungsrichterwahl. Wer schon immer wissen wollte, was es braucht, um Richter des Bundesverfassungsgerichts zu werden, der sollte die neue Folge unseres Podcasts aus der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Freiburg nicht verpassen. Wir freuen uns sehr, über Themenvorschläge und Kritik an folgende E-Mail-Adresse: [email protected]

  5. 12

    Folge 11 | Markard

    In Folge 11 von „Recht wissenschaftlich“ ist Nora Markard, Professorin für Öffentliches Recht an der Universität Münster, zu Gast bei Paulina Starski und Jan Henrik Klement. Sie spricht über das Recht als Instrument politischer und gesellschaftlicher Gestaltung und schildert, wie ihr dieses Verständnis den Weg ins Jurastudium und schließlich in die Wissenschaft öffnete. Die drei Professoren werfen rechtsvergleichend einen kritischen Blick auf die Struktur des Jurastudiums in Deutschland, und diskutieren darüber, was sich in der Lehre ändern müsste. Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs liegt auf der Vulnerabilität demokratischer Ordnungen. Was bedeutet das Prinzip der „plausible deniability“? Wie wird es von Populisten instrumentalisiert – und wie lässt sich hier ein Ausgleich zwischen Meinungsfreiheit und dem Konzept der wehrhaften Demokratie schaffen? Zum Abschluss bezieht Markard klar Stellung zu der aktuellen migrationspolitischen Debatte um Zurückweisungen an deutschen Grenzen.

  6. 11

    Folge 10 | Bräutigam

    In der zehnten Folge von „Recht wissenschaftlich“ gehen Paulina Starski und Jan Henrik Klement vom Weg der klassischen Juristenberufe ab und werfen gemeinsam mit ihrem Gast, Dr. Frank Bräutigam, Leiter der ARD-Rechtsredaktion, einen Blick auf die Arbeit eines Juristen als Journalist. Bräutigams Karriere mit Stationen bei Zeitung und Fernsehen zeigt, wie vielfältig das juristische Arbeiten in den Medien sein kann. Er gewährt Einblicke in den Arbeitsalltag von sich und seiner Redaktion und erklärt, worauf es ankommt, um der Aufgabe der Rechtsjournalisten als Vermittler zwischen Fachwelt und breiter Öffentlichkeit gerecht zu werden.Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Frage, wie dies in den schnelllebigen sozialen Netzwerken gelingen kann – jenen Plattformen, die insbesondere beim jüngeren Publikum immer mehr zur bevorzugten Quelle für Informationsbeschaffung werden.Dass auch schon die jüngere Generation mit den Grundzügen des Rechts und der Verfassung in Berührung kommt, ist für Bräutigam eine Herzensangelegenheit. Er erzählt, wie genau er sich dafür einsetzt.

  7. 10

    Folge 9 Teil II | Kirchhof

    Im zweiten Teil der neunten Folge von ,,Recht wissenschaftlich“ betrachten Jan Henrik Klement und Paulina Starski mit ihrem Gast Paul Kirchhof die Parteiendemokratie aus einem ausgewöhnlichen Blickwinkel. Sind die Parteien mehr Hindernis als Wohltat für die Demokratie? Wäre eine Pflicht zur Offenlegung der Koalitionsabsichten ein Mittel, um das Volk als Souverän zu stärken und im Wahlkampf wieder mehr die Suche nach Konsens als das ständige Streiten zu betonen? Danach geht es um eine Lebensfrage von Paul Kirchhof: Wie sähe ein besseres, ein gerechteres, ein einfacheres Steuerrecht aus? Für Kirchhof hängt die Antwort hängt mit der Rolle der Sprache im Recht zusammen. Es gibt für ihn auch über das Steuerrecht hinaus kein wichtigeres Instrument für das Funktionieren des Rechts. Zum Ende macht Kirchhof den jüngeren Juristen Mut: Der Blick zurück auf 75 Jahre Grundgesetz gebe allen Grund, auf eine gute Zukunft zu hoffen.

  8. 9

    Folge 9 Teil I | Kirchhof

    Seit annähernd einem halben Jahrhundert prägt Paul Kirchhof als ordentlicher Professor das Öffentliche Recht in Deutschland und Europa. Er ist "der Professor aus Heidelberg" (Gerhard Schröder), beeinflusste als Richter des Bundesverfassungsgerichts das Maastricht-Urteil und viele andere wichtige Entscheidungen, ist bis heute ein Bestsellerautor auf dem juristischen Büchermarkt – und in allem einer der großen Erzähler des modernen Rechts. Da ist es fast logisch, dass bei Kirchhofs Besuch in Freiburg bei Jan Henrik Klement und Paulina Starski gleich zwei Folgen von ,,Recht wissenschaftlich“ entstanden sind. In Teil 1 geht es zunächst um Kirchhofs Studium, seinen Weg in die Wissenschaft und seinen weiteren Werdegang. Immer wieder wird deutlich, was den Menschen Paul Kirchhof angetrieben hat, so z.B. wenn er erzählt, dass ihm im Richteramt das ,,Nachdenken über das bessere Recht“ fehlte und das Steurerrecht zunächst nur seine Eintrittskarte in die Wissenschaft war und dann seine Leidenschaft wurde. Das Gespräch wendet sich dann Kirchhofs Zeit beim Bundesverfassungsgerichts zu. Kirchhof gewährt Einblicke in die Beratungskultur des Gerichts und in seine wichtigsten Fälle. Es wird klar, welch sorgsame und vorrausschauende Feinarbeit den Richtern abverlangt wird, um die mitunter gewaltigen Folgewirkungen eines Urteils aus Karlsruhe zu überblicken und zu kontrollieren. Besonders intensiv diskutieren die drei Professoren am Ende die vom Bundesverfassungsgericht formulierten verfassungsrechtlichen Grenzen der europäischen Integration. ,,Europa ist ein Projekt, das nicht scheitert darf“, so Kirchhof. Für ihr Gelingen brauche es aber Kontrolle und Kritik – und damit spart er auch bei "Recht wissenschaftlich" nicht.

  9. 8

    Folge 8 | Chiusi

    An einem verschneiten Tag im Jahr 1986 führt der Lebensweg die italienische Jurastudentin Tiziana Chiusi erstmals nach Freiburg. Damit beginnt die erzählenswerte Geschichte einer jungen Frau, die über ihre Liebe zum Römischen Recht nach Deutschland findet, sich hier in eine für sie anfangs fremde Rechtsordnung einarbeitet, im Wettbewerb durchsetzt und schließlich zur Professorin für Zivilrecht, Römisches Recht und Europäische Rechtsvergleichung wurde. An einem herbstlichen Tag im Oktober 2024 kommt Chiusi abermals nach Freiburg. Sie ist der Gast der 8. Folge des Podcasts „Recht wissenschaftlich” mit den beiden Freiburger Juraprofessoren Jan Henrik Klement und Paulina Starski. Im Gespräch der drei Wissenschaftler geht es um Chiusis Lebensweg, um die Bedeutung des römischen Rechts für das deutsche Zivilrecht, um den Traum von einem Bundesstaat-Europa, über den Populismus in Italien und Deutschland, um das Verhältnis von Öffentlichem Recht und Privatrecht. Ganz zum Schluss wird der „Loser bachelor” zum Thema - ein Begriff, der von Chiusi in ihrer Rolle als Vorsitzende des Deutschen Juristen-Fakultätentages geprägt wurde und den ihr viele übelgenommen haben. Zum ersten Mal, so sagt Chiusi bei "Recht wissenschaftlich", habe sie in dieser Diskussion einen deutschen Chauvinismus verspürt.

  10. 7

    Folge 7 | Möllers

    Die siebente Folge von „Recht wissenschaftlich“ führt uns an die Schnittstelle von Verfassungsrecht und politischer Theorie. Zu Gast ist mit Prof. Dr. Christoph Möllers (HU Berlin) einer der bekanntesten und wirkungsmächtigsten Staatsrechtslehrer der Gegenwart. Die beiden Gastgeber Paulina Starski und Jan Henrik Klement (Universität Freiburg) sprechen mit ihm über die Politisierung der Justiz in den USA, Demokratie und Gewaltenteilung und über den Grundrechtsschutz während der Corona-Pandemie. Möllers spart dabei nicht mit Kritik an Größen des Verfassungsrechts und setzt sich auch mit dem Bundesverfassungsgericht sowie der Rolle der Rechtswissenschaft auseinander. Wie immer bei ”Recht wissenschaftlich” geht es natürlich auch um persönliche Aspekte. Zu seinem Werdegang bemerkt Christoph Möllers, ihm sei schon vor dem Abitur klar gewesen, dass er einmal Professor sein werde – nur noch nicht, für welches Fach.

  11. 6

    Folge 6 | Nußberger

    Zur 6. Folge von „Recht wissenschaftlich“ begrüßen Paulina Starski und Jan Henrik Klement Professorin Dr. Dr. h.c. Dr. h.c. Angelika Nußberger in Freiburg. Wir erfahren, welche Umstände sie auf ihren außergewöhnlichen Karriereweg brachten und wie sie zu einer Professorin für Verfassungsrecht, Völkerrecht und Rechtsvergleichung, zur Vizepräsidentin des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) sowie zum Mitglied der Venedig-Kommission wurde. Dabei begann doch alles mit einem Slavistik-Studium und dem Wunsch, Lehrerin zu werden. Der Blick fällt dann auf Nußbergers richterliche Tätigkeit am EGMR . Anhand von kontrovers diskutierten Entscheidungen, etwa zum Wahlrecht für Strafgefangene und zu den Klimaseniorinnen, wird deutlich, wie der EGMR im Kraftfeld politischer Entscheidungen und spezifischer Kulturen eines Landes zu rechtlich begründeten Entscheidungen gelangen muss. Besonderheiten prägen aber auch das Innenleben des international besetzen Gerichtshofs und vor allem die geheimen Beratungen der Richter und Richterinnen, in die Nußberger einen spannenden Einblick gibt. Doch wie sie selbst sagt: „Es gibt auch ein Leben nach dem Gerichtshof“. Dass dieses nicht weniger spannend ist, wenn man Kinderbücher über Menschenrechte schreibt, sich dem Wiederaufbau von Rechtsstaatlichkeit widmet und zur Vorsitzenden der Deutschen Staatsrechtslehrervereinigung wird, liegt auf der Hand.

  12. 5

    Folge 5 | Hoffmann

    Was ist nochmal das Anwartschaftsrecht? Bei der 5. Folge von „Recht wissenschaftlich“ ist mit Professor Jan Felix Hoffmann (Universität Freiburg) zum ersten Mal ein Zivilrechtswissenschaftler zu Gast. Paulina Starski und Jan Henrik Klement müssen anfangs tief in ihrem Gedächtnis wühlen, um ihrem Kollegen die richtigen Fragen stellen zu können. Es entwickelt sich ein munteres rechtswissenschaftliches Gespräch über den Sinn des Trennungs- und Abstraktionsprinzips in rechtsvergleichender Perspektive, über den Unterschied zwischen öffentlichem Recht und Privatrecht, über Didaktik im Hörsaal und manches mehr. Und wer schon immer wissen wollte, was die Rechtswissenschaft eigentlich mit Grillfesten, Hämmern und Nägeln zu tun hat, sollte auch diese Folge des juristischen Podcasts aus der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Freiburg nicht verpassen.

  13. 4

    Folge 4 | Miller

    Erst American Football, dann ein Studium der englischen Literatur und schließlich Rechtswissenschaft: Der Lebenslauf des amerikanischen Juraprofessors Russell Miller von der Washington and Lee University in Lexington ist aus deutscher Sicht ungewöhnlich. Noch bemerkenswerter aber ist, dass Miller sich seit vielen Jahren im Schwerpunkt das deutsche Verfassungsrecht erforscht. Wie es dazu kam, welche Menschen ihn faszinierten und welche Themen ihn bewegen, erzählt Miller in der vierten Folge des Podcasts „Recht wissenschaftlich“ im Gespräch mit Paulina Starski und Jan Henrik Klement an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Freiburg. Der Podcast beleuchtet die Unterschiede des Rechtsdenken, die Binnenlogiken des Supreme Court und des Bundesverfassungsgerichts und geht auch auf methodische Besonderheiten bei der Rechtsauslegung auf beiden Seiten des Atlantiks ein. Und was macht eigentlich das deutsche Verwaltungsrecht zum „Verfassungsrecht for the streets“? Tune in!

  14. 3

    Folge 3 | Grimm

    Kann eine Habilitationsschrift 38 Jahre dauern? Wie „liest“ man etwas aus dem Grundgesetz, das dort gar nicht steht? Ist Artikel 2 Abs. 1 des Grundgesetzes wirklich ein alles schützendes „Auffanggrundrecht“? In der dritten Folge von „Recht wissenschaftlich“ trifft Jan Henrik Klement – diesmal ausnahmsweise ohne Paulina Starski an seiner Seite – auf den ehemaligen Bundesverfassungsrichter Prof. Dr. Dres. h.c. Dieter Grimm, LL.M., von der Humboldt-Universität zu Berlin. Zum Glück hat Paulina Starski vorgearbeitet und ihren Freiburger Kollegen vorab mit kritischen Fragen ausgestattet…  Herausgekommen ist ein im doppelten Sinne historischer Podcast: Zum einen spricht Professor Grimm über die deutsche Verfassungsgesichte als wichtigen Teil seiner Forschung, andererseits hat er sie in bedeutenden Urteilen des Bundesverfassungsgerichts und seinen Büchern und Aufsätzen selbst mitgestaltet. Doch auch einen Blick nach vorne wagen die beiden Professoren und sprechen über die Zukunft der Rundfunkfreiheit und Gefahren für die Verfassung.

  15. 2

    Folge 2 | Michl

    Die zweite Episode des Podcasts ”Recht wissenschaftlich” mit den Gastgebern Professor Dr. Jan Henrik Klement und Professorin Dr. Paulina Starski widmet sich der Verfassungsrechtsgeschichte, der Geschichte des Verfassungsgerichts und insbesondere dem „Recht der Politik“. Als Gast begrüßen sie Juniorprofessor Dr. Fabian Michl aus Leipzig, der im Verlauf des Podcasts als „Geschichtsschreiber des Bundesverfassungsgerichts“ vorgestellt wird. Die Diskussion umfasst verschiedene Themen, darunter das Apothekenurteil und das Phänomen des Sondervotums. Es wird erörtert, warum die Historie der Schutzpflichten-Dogmatik auch als „Ironie der Geschichte“ betrachtet werden kann. In das Recht der Politik vertieft sich die Diskussion vornehmlich im Kontext der Wahlrechtsreform von 2023. Dabei stellt sich der Gast auch der grundlegenden Frage nach der Fairness von Wahlen.

  16. 1

    Folge 1 | Poscher

    In der ersten Folge von "Recht wissenschaftlich" sprechen die Gastgeber, Professor Jan Henrik Klement und Professor Paulina Starski, mit Professor Dr. Ralf Poscher, einem Direktor des Max-Planck-Instituts zur Erforschung von Kriminalität, Sicherheit und Recht. Die Diskussion beleuchtet Poschers juristischen Werdegang sowie Themen aus seinen Veröffentlichungen, darunter der polizeirechtliche Gefahrenbegriff und die Grundrechte als Abwehrrechte.

Type above to search every episode's transcript for a word or phrase. Matches are scoped to this podcast.

Searching…

We're indexing this podcast's transcripts for the first time — this can take a minute or two. We'll show results as soon as they're ready.

No matches for "" in this podcast's transcripts.

Showing of matches

No topics indexed yet for this podcast.

Loading reviews...

ABOUT THIS SHOW

Spannende Forschung, aktuelle Rechtsfragen und die persönliche Seite wissenschaftlicher Karrieren: Paulina Starski und Jan Henrik Klement sprechen über alles, was die Rechtswissenschaft bewegt. Die beiden Juraprofessoren laden hierzu hochkarätige Kolleginnen und Kollegen in ihr Podcast-Studio an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg ein. Ohne Zeitdruck, mit akademischer Unabhängigkeit und einer großen Portion Spaß gehen sie den großen Fragen des Rechts auf den Grund. Alle Folgen sind als Videopodcast auf YouTube frei verfügbar. Die Audiofassungen sind auf Apple, Spotify und Amazon erhältlich

HOSTED BY

rechtwissenschaftlich

CATEGORIES

URL copied to clipboard!