Registergeknister

PODCAST · science

Registergeknister

Der Linguistik-Podcast des Sonderforschungsbereichs 1412 der Humboldt-Universität zu Berlin.

  1. 13

    Hab ich oder habe ich? Warum wir nicht sprechen, wie wir schreiben

    Send a textIn dieser Folge sprechen wir darüber, wie stark sich unsere Aussprache je nach Situation verändert – oft ganz unbewusst. Wir zeigen, dass Formen wie „hab“ und „habe“ oder „nich“ und „nicht“ keineswegs zufällig variieren, sondern systematisch mit dem jeweiligen Register zusammenhängen: In formellen Kontexten, etwa in einer Aufnahme an die Polizei, tauchen häufiger Vollformen auf, während im Gespräch mit Freund:innen eher reduzierte Varianten verwendet werden. Das Projekt C06 schließt damit eine Forschungslücke, denn viele dieser Phänomene wurden bislang vor allem in Lesesprache untersucht – nicht in spontaner gesprochener Sprache. Mithilfe umfangreicher Korpora und akustischer Analysen wird untersucht, welche situativen und sozialen Parameter scheinbar „freie“ Variation erklären können. Dabei wird auch die verbreitete Vorstellung eines festen sprachlichen Standards hinterfragt.***Alles zum SFB 1412 unter https://sfb1412.hu-berlin.de/. Schreibt uns unter [email protected]. Folgt uns als @sfb1412 oder @[email protected] sind: Jordan Chark, Sophia Döring und Peter Schmidt (@code_4_thought).Unser Jingle ist von Daniel Lindenblatt (https://daniellindenblatt.de/). Der SFB 1412 ist gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (416591334).

  2. 12

    Ein Blick über den Tellerrand (2): Bibliotheken, Bücher und Begriffe

    Send a textDies ist der zweite Teil unseres kleinen Exkurses: Nachdem wir Register bei der Orgel besprochen haben, möchten wir den Begriff des "Registers" noch mal auf zwei andere Weisen betrachten.Im ersten Teil der Folge geht es um Register in Büchern und in den Bibliothekswissenschaften. Dafür sprechen wir mit Martin Lee, dem Direktor der Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin. Im zweiten Teil der Folge unterhalten wir uns mit PD Dr. Helene Feulner. Sie ist Indogermanistin und Projektleiterin in unserem SFB. Helene hat für uns die Geschichte des Wortes "Register" untersucht und hat spannende Ergebnisse gefunden!Interview mit Martin Lee bei 0:45Interview mit Helene Feulner bei 27:02***Alles zum SFB 1412 unter https://sfb1412.hu-berlin.de/. Schreibt uns unter [email protected]. Folgt uns als @sfb1412 oder @[email protected] sind: Jordan Chark, Sophia Döring und Peter Schmidt (@code_4_thought).Unser Jingle ist von Daniel Lindenblatt (https://daniellindenblatt.de/). Der SFB 1412 ist gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (416591334).

  3. 11

    Ein Blick über den Tellerrand (1): Register ziehen im klassischen Sinne

    Send a textDies ist der erste Teil eines kleinen Exkurses, in dem wir den Begriff des "Registers" in anderen Bereichen betrachten wollen, um zu sehen, ob wir Verbindungen zu sprachlichen Registern ziehen können. In dieser Folge wird es musikalisch: Casimir Schäfer, Kirchenmusiker in der Markus-Gemeinde in Berlin Steglitz, zeigt und erklärt uns das faszinierende Instrument Orgel. Wir werden hören, wie es klingt, wenn man "alle Register zieht" und werden Parallelen zur Sprache entdecken!Wir möchten uns herzlich bei Georg Lohfink für die technische Unterstützung bei der Aufnahme bedanken!Link zur Markus-Gemeinde: https://www.markus-gemeinde.de/***Alles zum SFB 1412 unter https://sfb1412.hu-berlin.de/. Schreibt uns unter [email protected]. Folgt uns als @sfb1412 oder @[email protected] sind: Jordan Chark, Sophia Döring und Peter Schmidt (@code_4_thought).Unser Jingle ist von Daniel Lindenblatt (https://daniellindenblatt.de/). Der SFB 1412 ist gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (416591334).

  4. 10

    Blazer oder Hoodie: Wie soziale Signale unser Sprechen formen.

    Send a textWas hat die Kleidung unserer Gesprächspartner*innen damit zu tun, wie wir mit ihnen reden? In dieser Folge sprechen wir mit den Forscherinnen aus dem Projekt C02 des Sonderforschungsbereichs. Sie entwickeln ganz innovative Forschungsansätze im Bereich der experimentellen Phonetik. Wie immer bei uns im Podcast geht es um Register, genauer gesagt darum, wie außersprachliche Faktoren unsere Sprachproduktion beeinflussen. So etwas zu untersuchen, ist überhaupt keine Kleinigkeit, weil erst einmal eine Situation erschaffen werden muss, auf die Proband*innen reagieren können. Dabei ist das menschliche Gehirn äußerst empfindlich für allerlei Details, die einem im Leben begegnen, so wie die Kleidung und das Auftreten des Gegenübers.  Unsere Gäste sind Dr. Stefanie Jannedy (Leibniz-Zentrum Allgemeine Sprachwissenschaft), Dr. Miriam Oschkinat (Leibniz-Zentrum Allgemeine Sprachwissenschaft) und Dr. Melanie Weirich (Friedrich-Schiller-Universität Jena).Weiterführende Literatur:Thomas, E. (2017). Sociophonetics: an introduction. Bloomsbury Publishing.Pompino-Marschall, B. (2020). Einführung in die Phonetik. Walter de Gruyter GmbH & Co KG.Hay, J. (2018). Sociophonetics: The role of words, the role of context, and the role of words in context. Topics in cognitive science, 10(4), 696-706.Sprecherinnen in dieser Episode: Jordan Chark, Sophia Döring***Alles zum SFB 1412 unter https://sfb1412.hu-berlin.de/. Schreibt uns unter [email protected]. Folgt uns als @sfb1412 oder @[email protected] sind: Jordan Chark, Sophia Döring und Peter Schmidt (@code_4_thought).Unser Jingle ist von Daniel Lindenblatt (https://daniellindenblatt.de/). Der SFB 1412 ist gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (416591334).

  5. 9

    Die slawische Mischsprachen Suržyk und Po naszymu: Abgrenzung oder über Grenzen hinweg?

    Send a textBeim Thema "Register" denken wir zuerst an etwas, das innerhalb einer Sprache passiert. In Regionen, in denen Sprachen regelmäßig aufeinandertreffen, ist die Lage aber komplexer: Registerunterschiede gehen mit Sprachwechsel einher. In dieser Episode geht es um slawische Mischsprachen (Ukrainisch-Russisch und Polnisch-Tschechisch). Wir gehen der Frage nach, was Sprachwechsel mit Registerwechsel zu tun hat und wie u.a. die politische Situation einen Einfluss auf das Verhalten der Sprecher:innen und ihre Einstellung zur Sprache hat.Prof. Dr. Luka Szucsich, Prof. Dr. Roland Meyer und Olga Buchmüller gehen im Projekt A03 diese Fragen nach und haben auf einiges Antworten gefunden.Literatur zum Thema:Burkard, et al. Sprachmischung - Mischsprachen : Vom Nutzen Und Nachteil Gegenseitiger Sprachbeeinflussung. Berlin ; Bern ; Bruxelles ; New York ; Oxford ; Warszawa ; Wien, 2018. Print. Kieler Forschungen Zur Sprachwissenschaft BV035990663 Band 9. Müller, et al. Code-Switching. Tübingen, 2017. Print. Narr Starter. Flier, M.S., 1998. Surzhyk: The rules of engagement. Harvard Ukrainian Studies, 22, pp.113-136.Peter Trudgill. 2003. A Glossary of Sociolinguistics. Oxford: Oxford University Press, pp. 36, 95-96, 124-125.Trudgill, P., 1992. The Ausbau sociolinguistics of Greece. Plurilinguismes, 4(1), pp.167-191.(Die Formulierung "Kette der gegenseitigen Verständlichkeit" stammt aus Trudgill, 1992)Sprecherinnen in dieser Episode: Roodabeh Akbari, Jordan Chark***Alles zum SFB 1412 unter https://sfb1412.hu-berlin.de/. Schreibt uns unter [email protected]. Folgt uns als @sfb1412 oder @[email protected] sind: Jordan Chark, Sophia Döring und Peter Schmidt (@code_4_thought).Unser Jingle ist von Daniel Lindenblatt (https://daniellindenblatt.de/). Der SFB 1412 ist gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (416591334).

  6. 8

    Wann genau ist genau genug? Wie unser Weltwissen sprachliche Entscheidungen beeinflusst

    Send a textIn dieser Episode geht es um Bedeutung, um Höflichkeit und darum, dass wir oft variieren können, wie exakt wir etwas ausdrücken, z.B. wenn wir jemandem erzählen, wie viel etwas gekostet hat. Aber wovon hängt das ab, wie genau man das beantwortet? Entspricht die Genauigkeit unserer Aussagen auch immer der Genauigkeit unseres Wissens über die jeweilige Situation?Darüber sprechen wir mit Stephanie Solt, Uli Sauerland und Roland Mühlenbernd, die uns erklären, was für Experimente sie in ihrem Projekt durchführen und wie Modellierungen uns einen Eindruck davon vermitteln können, was im Gehirn passiert, wenn wir entscheiden, welchen sprachlichen Ausdruck wir wählen. Und auch, was man unter solchen Modellierungen überhaupt versteht.Bevor wir darauf eingehen, was die Forschung in diesem Projekt so innovativ macht, geben wir Euch einen Crashkurs in Semantik und Pragmatik - also in der Frage, was sprachliche Bedeutung ist und wie sie mit dem weiteren situativen Kontext zusammenhängt. Schnell wird klar, dass die Erforschung von Bedeutung unglaublich vielschichtig und untrennbar mit der Frage verbunden ist, warum und wie wir Sprache überhaupt verwenden - mit der sozialen Natur des Menschen.Weitere Informationen:Georg Meggle (Hrsg.): Handlung, Kommunikation, Bedeutung. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1993. https://www.br.de/fernsehen/ard-alpha/sendungen/campus/sprache-praezise-ausdruck-sprachwissenschaft-solt-campus-talks-100.html (Stephanie Solt 2022 bei ARD Alpha Campustalks)Sprecherinnen in dieser Episode: Jordan Chark, Sophia Döring***Alles zum SFB 1412 unter https://sfb1412.hu-berlin.de/. Schreibt uns unter [email protected]. Folgt uns als @sfb1412 oder @[email protected] sind: Jordan Chark, Sophia Döring und Peter Schmidt (@code_4_thought).Unser Jingle ist von Daniel Lindenblatt (https://daniellindenblatt.de/). Der SFB 1412 ist gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (416591334).

  7. 7

    Psycholinguistik und soziales Wissen: Was im Gehirn vorgeht, wenn Register und Situation nicht zueinanderpassen

    Send a textIn dieser Episode erfahren wir etwas über Psycholinguistik. Mit welchen Methoden kann man untersuchen, was bei der Sprachproduktion und -verarbeitung im Gehirn passiert? Darüber sprechen wir mit Katja Maquate, Valentina Pescuma und Kateryna Iefremenko vom Projekt C03.Sie berichten uns von ihren experimentellen Studien im Projekt, die zeigen, was im Gehirn von mehrsprachigen Menschen vorgeht, wenn Register und Situation nicht zusammenpassen. Und spielt das Alter dabei eine Rolle?Sprecher:innen in dieser Episode: Roodabeh Akbari, Peter Schmidt***Alles zum SFB 1412 unter https://sfb1412.hu-berlin.de/. Schreibt uns unter [email protected]. Folgt uns als @sfb1412 oder @[email protected] sind: Jordan Chark, Sophia Döring und Peter Schmidt (@code_4_thought).Unser Jingle ist von Daniel Lindenblatt (https://daniellindenblatt.de/). Der SFB 1412 ist gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (416591334).

  8. 6

    Linguistische Ausgrabungen: Wie spricht man mit dem Pharao?

    Send a textWie untersucht man Register in einer Sprachstufe, die so weit zurückliegt wie das Altägyptische? In dieser Folge erklären uns Dina Serova, Silvia Kutscher und Frank Kammerzell vom Institut für Archäologie, wie die sozialen Hierarchien im alten Ägypten aussahen und wie man sprachliche Hinweise, die mit Registerunterschieden zu tun haben, in den Texten findet. Wie gelangt man überhaupt von Hieroglyphen auf Papyrus oder auf einem Monument zu einer Datei, die man digital verarbeiten kann? Und welche Rolle spielt die Übersetzung der Texte, wenn man die damaligen Machtverhältnisse verstehen will?Sprecherinnen in dieser Episode: Jordan Chark, Sophia Döring***Alles zum SFB 1412 unter https://sfb1412.hu-berlin.de/. Schreibt uns unter [email protected]. Folgt uns als @sfb1412 oder @[email protected] sind: Jordan Chark, Sophia Döring und Peter Schmidt (@code_4_thought).Unser Jingle ist von Daniel Lindenblatt (https://daniellindenblatt.de/). Der SFB 1412 ist gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (416591334).

  9. 5

    Wie viele Deutsch-Register sprichst du? Registerkompetenz macht den Unterschied

    Send a textWenn man eine Sprache lernt, dann muss man nicht nur die Grammatik erwerben, sondern auch Wissen darüber, wie man in welcher Situation spricht - also Registerkompetenz. Trifft man hier nicht den richtigen Ton, kann es zu Situationen kommen, die erklärungsbedürftig sind.Das Projekt C04 des SFB 1412 hat sich mit diesem Thema beschäftigt und dafür Essays von Sprecher:innen, deren erste Sprache Deutsch ist, verglichen mit solchen von Deutschlernenden. Dabei haben sie zum Beispiel  die Verwendung von nominalen Strukturen betrachtet, aber auch unterschiedliche Arten argumentative Texte zu schreiben. Darüber sprechen wir mit den Projektmitgliedern im Interview.  Literatur:Bryant, Doreen, and Tanja Rinker. Der Erwerb Des Deutschen Im Kontext Von Mehrsprachigkeit. 1st ed. Tübingen: Narr Francke Attempto, 2021. Print. Narr STUDIENBÜCHERMiladinovic, D. (2014). "Deutsch ist meine Zweitsprache?" (Masterarbeit) https://doi.org/10.25365/THESIS.31244Reznicek, Marc & Lüdeling, Anke & Krummes, Cedric & Schwantuschke, Franziska & Walter, Maik & Schmidt, Karin & Hirschmann, Hagen. (2012). Das Falko-Handbuch. Korpusaufbau und Annotationen. Version 2.01. Beispiele: dhw010_2007_06_L1v2.3 KRIMINALITÄT, dcs001_2007_10_L1v2.3 KRIMINALITÄT, cbs012_2006_09_L2v2.4 STUDIUMSprecher:innen in dieser Episode: Roodabeh Akbari, Peter Schmidt***Alles zum SFB 1412 unter https://sfb1412.hu-berlin.de/. Schreibt uns unter [email protected]. Folgt uns als @sfb1412 oder @[email protected] sind: Jordan Chark, Sophia Döring und Peter Schmidt (@code_4_thought).Unser Jingle ist von Daniel Lindenblatt (https://daniellindenblatt.de/). Der SFB 1412 ist gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (416591334).

  10. 4

    Von Rittern und Adjektiven: Wie untersuchen Linguist:innen Variation in historischen Texten?

    Send a text"Funnier" oder "more funny"? Warum gibt es eigentlich bei manchen englischen Adjektiven zwei Möglichkeiten der Steigerung?Das werdet ihr in dieser Folge erfahren, in der wir in die Sprachstufe des Mittelenglischen springen! Mittelenglisch wurde etwa zwischen dem 12. und 15. Jahrhundert gesprochen und das Projekt B01 unseres Sonderforschungsbereichs untersucht sprachliche Variation in dieser Zeit (unter anderem anhand der verschiedenen Formen der Adjektivsteigerung). Wir führen ein Gespräch mit Artemis Alexiadou und Tom McFadden über die Zeit des Mittelenglischen, die Adjektive und darüber, wie es überhaupt möglich ist, einen historischen Text, der handschriftlich auf Pergament vorliegt, in ein digitales Format zu überführen, das man systematisch nach verschiedenen linguistischen Fragestellungen durchsuchen kann.Hier könnt ihr euch noch mehr Tonbeispiele anhören, wie die früheren Sprachstufen des Englischen geklungen haben könnten:https://www.youtube.com/watch?v=Proc5FSRqeo (Alex Foreman)https://www.youtube.com/watch?v=eyc3q9vwhfQ (David Crystal)Literatur zum Thema Korpuslinguistik:"Korpuslinguistik, eine Einführung", Hagen Hirschmann, 2019, Verlag: J.B.Metzler"Korpuslinguistik", Carmen Scherer, 2014, Universitätsverlag Winter GmbH HeidelbergSprecherinnen in dieser Episode: Roodabeh Akbari, Sophia Döring***Alles zum SFB 1412 unter https://sfb1412.hu-berlin.de/. Schreibt uns unter [email protected]. Folgt uns als @sfb1412 oder @[email protected] sind: Jordan Chark, Sophia Döring und Peter Schmidt (@code_4_thought).Unser Jingle ist von Daniel Lindenblatt (https://daniellindenblatt.de/). Der SFB 1412 ist gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (416591334).

  11. 3

    [EN] Sprachen aus dem Schnellkochtopf: Register in Kreols (Teil 2)

    Send a text"When you work with people in Vanuatu, you come with a history."In this episode, we present three interviews about linguistic fieldwork and the social and sociolinguistic situation in Vanuatu. We speak with* Carol Aru. She is an expert for the languages of Vanuatu. Bislama and another of the local languages are her mother tongues. In addition to her linguistic expertise, Carol paints for us a vivid picture of the social status of Bislama, the language policies of Vanuatu, and its interactions with the educational system.* Jocelyn Aznar, whose work is dedicated to the links between language, culture, and identity. In his PhD project he investigated Nisvaie, one of the 30-odd languages spoken on the island of Malekula in Vanuatu.* Professor Miriam Meyerhoff, from the All Souls College of the University of Oxford. She discusses the functioning of language registers in non-standardized languages, highlighting their similarity to more standardized languages.Sprecher:innen in dieser Episode: Olga Buchmüller, Felix Golcher***Alles zum SFB 1412 unter https://sfb1412.hu-berlin.de/. Schreibt uns unter [email protected]. Folgt uns als @sfb1412 oder @[email protected] sind: Jordan Chark, Sophia Döring und Peter Schmidt (@code_4_thought).Unser Jingle ist von Daniel Lindenblatt (https://daniellindenblatt.de/). Der SFB 1412 ist gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (416591334).

  12. 2

    Sprachen aus dem Schnellkochtopf: Register in Kreols (Teil 1)

    Send a textKreolsprachen sind ein Wunder der Linguistik. Innerhalb weniger Generationen entstehen diese Sprachen dort, wo Menschen ohne gemeinsame Sprache miteinander kommunizieren müssen. Unser Projekt A02 "Speaker's choices in a creole context: Bislama and Morisien" untersucht zwei Kreolsprachen aus Melanesien und Mauritius. Wir sprechen mit Manfred Krifka und Tonjes Veenstra.Einige zusätzliche Informationen:Hier eine Zusammenfassung der "English as Creole"-Debatte.Paradisec, the "Pacific and Regional Archive for Digital Sources in Endangered Cultures" und ELAR, "The Endangered Languages Archive", die beiden Spracharchive, in denen die erstellten Korpora veröffentlicht werden.Literatur, die hilfreich für unsere Vorbereitung war:Kouwenberg, Silvia and John Victor Singler (2011). “Pidgins and creoles.” In: The Cambridge Handbook of Sociolinguistics. Ed. by Rajend Mesthrie. Cabridge University Press. Chap. 16, pp. 283–300.McWhorter, John (Mar. 2019). Pidgins and Creoles. doi: 10.1093/acrefore/9780199384655.013.261.Meyerhoff, Miriam (Nov. 2020). “Variation in Pidgin and Creole languages.” In: The Routledge Handbook of Pidgin and Creole Languages. Ed. by Umberto Ansaldo and Miriam Meyerhoff. Routledge. doi: 10.4324/9781003107224.Veenstra, Tonjes (2006). “Modelling Creole Genesis. headedness in morphology.” In: Structure and Variation in Language Contact. John Benjamins Publishing Company, pp. 61–83. doi: 10.1075/cll.29.05vee.Wal, Jenneke van der and Tonjes Veenstra (Nov. 2015). “The long and short of verb alternations in Mauritian Creole and Bantu languages.” In: Folia Linguistica 49.1. doi: 10.1515/flin-2015-0003.Sprecher:innen in dieser Episode: Olga Buchmüller, Felix Golcher***Alles zum SFB 1412 unter https://sfb1412.hu-berlin.de/. Schreibt uns unter [email protected]. Folgt uns als @sfb1412 oder @[email protected] sind: Jordan Chark, Sophia Döring und Peter Schmidt (@code_4_thought).Unser Jingle ist von Daniel Lindenblatt (https://daniellindenblatt.de/). Der SFB 1412 ist gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (416591334).

  13. 1

    Was ist ein Register?

    Send a textWas ist damit gemeint, wenn wir in der Linguistik von "Registern" sprechen und warum ist das überhaupt interessant? Wir zeigen Beispiele dafür, wie Sprecher*innen zwischen Registern wechseln und was passiert, wenn das falsche Register gewählt wird. Anke Lüdeling erzählt uns in einem Interview, wie die Idee zu dem Sonderforschungsbereich entstanden ist.(Vielen Dank an Onur Özsoy, der uns das Telefon-Beispiel eingesprochen hat und an Andreas Nolda  für die Orgeleinspielungen!)Sprecherinnen in dieser Episode: Jordan Chark, Sophia Döring***Alles zum SFB 1412 unter https://sfb1412.hu-berlin.de/. Schreibt uns unter [email protected]. Folgt uns als @sfb1412 oder @[email protected] sind: Jordan Chark, Sophia Döring und Peter Schmidt (@code_4_thought).Unser Jingle ist von Daniel Lindenblatt (https://daniellindenblatt.de/). Der SFB 1412 ist gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (416591334).

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