PODCAST · science
Science Arena
by ORF
Philosophische Streitgespräche, wissenschaftliche Kontroversen, die für gesellschaftspolitische Debatten sorgen und einladen, beim lauten Denken live dabei zu sein, wenn Positionen formuliert und vermeintlich Feststehendes durcheinandergewirbelt wird - ein Labor für diskursive Experimente.
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These trifft auf Erfahrung: Kinderwunsch: Gesetz und Realität gehen auseinander
Kinderwunsch: Wenn Biologie, Gesetz und Lebensrealität auseinandergehenIn Österreich, genau genommen in ganz Europa, werden zu wenige Kinder geboren, derzeit 1,32 Kinder pro Frau. Dennoch bleiben die Themen Elternschaft, Kinderwunsch und Unfruchtbarkeit im Privaten und der breite gesellschaftspolitische Diskurs bleibt aus. Elisabeth Scharang diskutiert in der Gesprächsreihe "These trifft auf Erfahrung" mit ihren Gästen über die Fortschritte und die Grenzen in der reproduktiven Medizin und die Folgen für Frauen, wenn die Politik nicht mit gesellschaftlichen Veränderungen Schritt hält. Ö1 Science Arena vom 4.5.2026
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Science Arena: Corona Die Aufarbeitung der Aufarbeitung
Vor einem Jahr hat man eine einschneidende gesamtgesellschaftliche Erfahrung medial Revue passieren lassen: die Coronapandemie. "Aufarbeitung", lautete das Motto. Dabei kamen großteils jene Expertinnen und Experten zu Wort, die schon während der Corona-Jahre die öffentliche Bühne dominierten. Ihre Sicht der Dinge ist legitim und soll gehört werden. Doch wie steht es um jene Stimmen, die damals Kritik an den Maßnahmen übten und vor dem gesellschaftlichen Umgang miteinander, respektive gegeneinander, warnten? Genau das will diese Sendung von Daphne Hruby erreichen: einen Dialog zwischen zwei Menschen, die damals andere Standpunkte vertraten. So treffen in der "Science Arena" der Mediziner und Autor ("Das Corona-Rätsel") Martin Sprenger und der Jurist und Journalist (Chefredakteur "Falter") Florian Klenk aufeinander. Und die Kommunikationswissenschaftlerin Christine Bauer-Jelinek analysiert das Ganze auf einer Meta-Ebene. Ö1 Science Arena vom 27.4.2026
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Science Arena- Kontroverse: Wie viele Geschlechter gibt es wirklich?
Wie viele Geschlechter gibt es wirklich?Fakten auf den Tisch! "Science Arena"-Kontroversen: Martin Fieder vs. Elisabeth HolzleithnerIn der "Science Arena" wollen wir den Schaum von den Mündern wischen und Fakten auf den Tisch legen. "Wie viele Geschlechter gibt es wirklich?" fragen wir den Biologen Martin Fieder, Professor am Department für Evolutionäre Anthropologie der Universität Wien ("Es gibt nur zwei Geschlechter. Die Biologie ignorieren bedeutet die Realität ignorieren") und die Juristin Elisabeth Holzleithner, Professorin für Rechtsphilosophie und Legal Gender Studies und Leiterin des Instituts für Rechtsphilosophie an der Universität Wien ("Das österreichische Recht kennt Varianten der Geschlechtsentwicklung. Ihre Anerkennung beruht auf medizinischen Grundlagen und ist menschenrechtlich geboten.") - und erwarten sachliche Antworten.Eine Kontroverse aus dem Wiener Ringturm unter der Moderation von Martin Haidinger. Ö1 Science Arena vom 13.4.2026
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Wie viele Geschlechter gibt es wirklich?Fakten auf den Tisch! "Science Arena"-Kontroversen: Martin Fieder vs. Elisabeth HolzleithnerIn der "Science Arena" wollen wir den Schaum von den Mündern wischen und Fakten auf den Tisch legen. "Wie viele Geschlechter gibt es wirklich?" fragen wir den Biologen Martin Fieder, Professor am Department für Evolutionäre Anthropologie der Universität Wien ("Es gibt nur zwei Geschlechter. Die Biologie ignorieren bedeutet die Realität ignorieren") und die Juristin Elisabeth Holzleithner, Professorin für Rechtsphilosophie und Legal Gender Studies und Leiterin des Instituts für Rechtsphilosophie an der Universität Wien ("Das österreichische Recht kennt Varianten der Geschlechtsentwicklung. Ihre Anerkennung beruht auf medizinischen Grundlagen und ist menschenrechtlich geboten.") - und erwarten sachliche Antworten.Eine Kontroverse aus dem Wiener Ringturm unter der Moderation von Martin Haidinger. Ö1 Science Arena vom 13.4.2026
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Science Arena: Klassiker des Wissens-Kulturgeschichte(n) mit Egon Friedell
Egon Friedell (1878-1938), Schriftsteller, promovierter Philosoph, Schauspieler und Kabarettist war zu seiner Zeit einer der hellsten Köpfe des literarischen Wien.Vor allem mit seiner mehrbändigen "Kulturgeschichte der Neuzeit" (1927-1931) hat er Maßstäbe der gut lesbaren Wissensliteratur gesetzt.Martin Haidinger bringt im Radiokulturhaus vor einem interessierten Publikum Ausschnitte aus den Werken Friedells, dem die "Grande Dame" der österreichischen Literatur Hilde Spiel zumaß, dass er "noch einmal die berauschende Fiktion vom universalen Menschen vor uns" aufgebaut hätte.Und der Kulturwissenschaftler Georg Wacks bringt neue Aspekte zu Friedells Biographie. Ö1 -Science Arena vom 30.3.2026
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Science Arena These trifft auf Erfahrung: Die Abnehmspritze
Wird Abnehmen zur Pflicht?These trifft auf ErfahrungEs gab große medizinische Fortschritte in den letzten zehn Jahren in der Behandlung von Adipositas und es wurde viel berichtet über die sogenannten Abnehmmedikamente und Abnehmspritzen. Wo steht die Wissenschaft aktuell in ihren Erkenntnissen über die Langzeitwirkung dieser Medikamente? Wie erleben mehrgewichtige Menschen den gesellschaftlichen Diskurs über Körpernormen und wie sieht der Alltag in den Arztpraxen aus? Darüber diskutiert Elisabeth Scharang mit ihren Gästen in "These trifft auf Erfahrung". Ö1 science Arena vom 23.3.2026
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Science Arena: Muamer, erkläre mir Amerika!
Der österreichisch-bosnische Historiker Muamer Becirovic (Autor von "Clemens Wenzel von Metternich oder das Gleichgewicht der Mächte") weilt für sein Doktoratsstudium seit einem halben Jahr an der University of North Texas.Was er bei Martin Haidinger von dort zu berichten hat, bereitet viele Überraschungen, etwa über die Moral von Donald Trump, wie es sich als europäischer Muslim im "Bible belt" lebt und welche Rolle Österreich-Ungarn für die US-Historiker spielt.Ö1 Science Arena vom 16.3.2026
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Science-Arena: Das journalistische Zitier-Karussell
Es dreht sich im Kreis, um die eigene Achse, dass einem mitunter schwindelig wird. Schwindelig kann einem auch ob der Umstände werden, unter denen Menschen in Medienbetrieben arbeiten müssen. Während Zeit, Geld und Personal Mangelware sind und um Aufmerksamkeit gebuhlt wird, steigen das Tempo des Karussells und seine Ansprüche mit jedem Tag.Um dabei irgendwie Schritt halten zu können, bleibt die eigene Recherche immer öfter auf der Strecke. Journalistinnen und Journalisten tendieren dazu, voneinander abzuschreiben und so ihre eigene Realität zu erschaffen. Dass diese aber nicht immer mit jener der übrigen Bevölkerung übereinstimmen muss, zeigt sich darin, dass das Publikum sich zunehmend von diesem Karussell ab- und anderen Kanälen zuwendet. Dort regieren ebenso eigene Realitäten. Ö1-Science-Arena von Daphne Hruby vom 9.3.26.
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Science Arena: Philosophiecafe mit Sophie Loidolt "Kennen sie Kelsen"?
Philosophiecafé mit Sophie LoidoltKennen Sie Kelsen?Hans Kelsen, einer der bedeutendsten Rechtstheoretiker des 20. Jahrhunderts, kennt man in Österreich als Vater der Bundesverfassung. In jüngsten Regierungskrisen wurde, nicht zuletzt vom amtierenden Bundespräsidenten, immer wieder die Eleganz dieser Verfassung beschworen. Aber warum ist sie eigentlich so elegant? Kann es damit zu tun haben, dass Kelsen eine "Reinen Rechtslehre" entwickelte, die sich philosophisch mit dem Zusammenhang von Rechtsnormen auseinandersetzt?Im Philosophiecafé tauchen wir in die rechtsphilosophischen und demokratietheoretischen Hintergründe im Schaffen Hans Kelsens ein. Das Gespräch führt Sophie Loidolt mit Thomas Olechowski, Professor für Rechts- und Verfassungsgeschicht
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Science Arena: Der Globale Kanton? Auf in die dezentralisierte Zukunft!
Moderne Technologie ermöglicht es den Menschen, eigenständiger und selbstbestimmter zu leben als jemals zuvor. Es ist daher wenig verwunderlich, dass gerade technologische Zukunftsvisionen weniger das Zusammenarbeiten von Individuen und Gruppen in neuen Gesellschaften in den Vordergrund stellen und eher eine dezentralisierte Lebenswelt skizzieren, in der das Individuum so leben kann, wie es möchte, und mehr Ellenbogenfreiheit hat. Der deutsch-irakische Wirtschafts- und Politikwissenschaftler Ayad Al-Ani ist unter anderem Professor an der Universität Stellenbosch in Südafrika und Assoziiertes Mitglied des "Einstein Centers Digitale Zukunft" in Berlin. Er berichtet von digitalen "Tribes", also Stämmen und wie sie in Zukunft zusammenarbeiten werden - oder eben nicht. Werden unsere Staaten und Nationen womöglich in logarithmische Kantone zerhackt? Wie soll dann künftig der Zusammenhalt von Gesellschaften funktionieren? Ö1 Science Arena vom 9.2.2026 von Martin Haidinger
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Science Arena: Index! Was dürfen wir lesen? Verbotene Bücher
Der skurrile Prozess gegen einen unbescholtenen Wiener Buchhändler und Antiquar wegen "NS-Wiederbetätigung" im Dezember 2025 endete zwar mit einem glatten Freispruch, warf aber doch prinzipielle Fragen auf:Was "dürfen" wir lesen, besitzen, verkaufen? Gibt es in Österreich wie weiland in der römisch-katholischen Kirche einen "Index librorum prohibitorum", eine "Liste verbotener Bücher" oder wie im Kommunismus eine "Liste auszusondernder Literatur"? Soll man, wie eine Ausstellung des "Hauses der Geschichte Österreich" vermeintlich glauben lässt, "Hitler entsorgen" statt erforschen, wo doch in der freien Welt eine Kultur der Forschungs-, Lese- und Gedankenfreiheit herrschen sollte?Martin Haidinger unternimmt mit dem Soziologen Reinhold Knoll, dem Buchhändler Rainer Schaden, dem Juristen Felix Müller und der Historikerin Monika Sommer eine Tour d'horizon durch die abgründige Geschichte der Bücherverbote. Ö1-Science Arena vom 2.2.2026
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Science Show: Der Frosch, der fliegen lernte -Humor in der Wissenschaft
Die Science Show mit Professor HaidingerDer Frosch, der fliegen lernte: Humor in der WissenschaftDiesmal sind Persönlichkeiten zu Gast, die sich ganz ernsthaft mit dem Humor in der Wissenschaft auseinandersetzen und die einander -wie so oft- außerhalb der Science Show kaum begegnet wären.Martin Haidinger hat sich den Onkologen Christoph Zielinski, die Medizinerin und Psychotherapeutin Martina Leibovici-Mühlberger und seinen TV-Kollegen (Mayrs Magazin) und Buchautor Günther Mayr zum munteren Ping-Pong-Spiel der Pointen eingeladen. Wo findet der Humor in der Wissenschaft seinen Platz? Bald wissen wir mehr.Ö1 Science Arena vom 26.2.2026
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These trifft auf Erfahrung: Das Armutsrisiko von Frauen im Mehrpersonenhaushalt
Laut einer aktuellen Studie über die Armutsgefährdung von Frauen, die in einem gemeinsamen Haushalt leben, fehlt der sozialpolitische Diskurs über die Abhängigkeit von Frauen vom Einkommen ihrer männlichen Partner oder Ehemänner. Bislang lag der Fokus vor allem auf Alleinerzieherinnen und Pensionistinnen, wenn es um Armutsgefährdung geht. Nun zeigt sich, dass auch für Frauen in intakten Beziehungen, in denen sie gut abgesichert scheinen, das individuelle Armutsrisiko zum Beispiel durch Krankheit, Todesfälle oder Trennung hoch ist.Elisabeth Scharang diskutiert mit ihren Gästen anhand der Studienergebnisse über die Zusammenhänge von finanzieller Autonomie in Beziehungen, unbezahlter Sorgearbeit und dem individuellen Armutsrisiko von Frauen in Beziehungen.Gestaltung: Elisabeth Scharang
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These trifft auf Erfahrung: Armut von Frauen im Mehrpersonenhaushalt
Armutsrisiko: Schützt finanzielle Absicherung in der Ehe vor Armut?Laut einer aktuellen Studie über die Armutsgefährdung von Frauen, die in einem gemeinsamen Haushalt leben, fehlt der sozialpolitische Diskurs über die Abhängigkeit von Frauen vom Einkommen ihrer männlichen Partner oder Ehemänner. Bislang lag der Fokus vor allem auf Alleinerzieherinnen und Pensionistinnen, wenn es um Armutsgefährdung geht. Nun zeigt sich, dass auch für Frauen in intakten Beziehungen, in denen sie gut abgesichert scheinen, das individuelle Armutsrisiko zum Beispiel durch Krankheit, Todesfälle oder Trennung hoch ist.Elisabeth Scharang diskutiert mit ihren Gästen anhand der Studienergebnisse über die Zusammenhänge von finanzieller Autonomie in Beziehungen, unbezahlter Sorgearbeit und dem individuellen Armutsrisiko von Frauen in Beziehungen. Science Arena vom 19.1.2026 Gestaltung: Elisabeth Scharang
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These trifft auf Erfahrung: Armutsrisiko von Frauen in Mehrpersonenhaushalten
Gilt statistisch gesehen ein gemeinsamer Haushalt oder eine Ehe für Frauen als Ort finanzieller Sicherheit? Welche Auswirkung kann ökonomische Abhängigkeit innerhalb einer Beziehung haben? Diesen Fragestellungen geht eine Studie nach, die neue wissenschaftliche Ansätze zur Messung eines blinden Flecks in der Armutsforschung anwendet. In These trifft auf Erfahrung diskutiert Elisabeth Scharang mit der Sozialwissenschaftlerin und Studienautorin Katrin Gasior und der Leiterin der Sozialberatung der Caritas Doris Anzengruber.
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Science Arena: Kreative Ekstase -Komponisten im Film
Von W.A. Mozart über Franz Schubert bis Richard Wagner: Seit es bewegte Bilder gibt, sind berühmte Komponisten auch immer Leinwandstars gewesen, oder besser gesagt Inspiration für fantasievolle filmische Melodramen. Denn mit dem wahren Leben der historischen Persönlichkeiten haben solche Filme kaum etwas zu tun.Warum sind sie dennoch wertvoll für das Nachleben dieser Tonkünstler?Der Musikwissenschaftler Stefan Schmidl und der Kunsthistoriker Werner Telesko analysieren in ihrem aktuellen Buch "Kreative Ekstase" und im Gespräch mit Martin Haidinger die Wirkmacht solcher Filme und ihre Suche nach den Geheimnissen von Kreativität und musikalischer Inspiration. Ö1 Science Arena vom 12.1.2026
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Freud im Korb: Wie wir lieben, und warum- die Übertragungsliebe
Wer weiß wie die Liebe funktioniert? Und warum ist jede Liebe eine Übertragungsliebe? Sigmund Freud näherte sich diesem Phänomen bereits 1915 in seinen "Bemerkungen über die Übertragungsliebe".Ein heikles Thema, damals wie heute. Dabei liegt es doch nahe, dass Patienten gegenüber ihren Psychoanalytikern, die sie mehrmals pro Woche treffen, Liebesgefühle und erotische Fantasien entwickeln können.Katrin Mackowski diskutiert mit Jeanne Wolff-Bernstein, Gerald Pail, und zwei Kandidatinnen in Ausbildung, mit Simone Öhlschläger und Anna Helbok.Science Arena vom 5.1.2026
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Science Arena mit Götz Aly und Kurt Bauer 1933-45: Wie konnte das geschehen?
Eine Diskussion mit unheimlich vielen wenig bekannten Einzelheiten: Was waren die Erfolgsrezepte des Nationalsozialismus und wie konnte diese Ideologie und ihre Exponenten so viele Deutsche und Österreicher selbst dann noch bei der Stange halten, als der Untergang des "Dritten Reichs" unausweichlich war.Die beiden Starhistoriker Götz Aly ("1933-1945-Wie konnte das geschehen")und Kurt Bauer("Niemandsland zwischen Krieg und Frieden. Österreich im Jahr 1945, derzeit auf der Shortlist zur Wahl des "Wissenschaftsbuchs des Jahres") geben Antworten und gehen der bangen Frage nach, ob "es" wieder geschehen kann.Ö1-Science Arena Kontroverse aus dem Wiener Ringturm vom 22.12.2025
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Science Arena: Hannah Arendt und die Freiheit, frei zu sein
Klassiker des Wissens: Hannah Arendt und die Freiheit, frei zu sein1967 veröffentlichte Hannah Arendt (1906 bis 1975) einen Essay, dem sie den Titel "Über die Revolution" gab, und der 2017 posthum unter dem Titel "Die Freiheit, frei zu sein" erschien. Die Denkerin legt darin in knapper Form und inhaltlich geballt eines ihrer wichtigen Lebensthemen nieder: Die Ambivalenz und die grausamen Missbräuche der Ideen von Freiheit und Revolution. Nicht zuletzt spiegelt sich Arendts eigenes Schicksal als verfolgte Jüdin während der NS-Zeit in ihren Gedanken wieder.Martin Haidinger bringt den Text anlässlich des 50. Todestages (4. Dezember) von Hannah Arendt einem interessierten Publikum im Radiokulturhaus näher; und wir hören Hanna Arendt im Original. Ö1 Science Arena vom 15.12.2025
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Science Arena-Philosophiecafé: Hannah Arendt zum 50. Todestag
Um das Verhältnis von Politk und Philosophie geht es in der Science Arena. "Denken ist keine Spezialdisziplin" , sagte einst die bedeutende Denkerin Hannah Arendt, deren Todestag sich am 4.Dezember zum 50. Mal jährt. sie ist das Thema des Auftakts der neuen Reihe "Philosophiecafé" mit Sophie Loidolt. Viermal im Jahr spricht die österreichische Professorin an der Technischen Universität Darmstadt mit Persönlichkeiten aus der Philosophie-Community.Gäste sind diesmal Juliane Rebentisch (Professorin für Philosophie an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg) und Oliver Marchart (Professor für politische Theorie an der Universität Wien).Hereinspaziert ins Philosophie-Cafe! Ö1 Science Arena vom 1.12.2025
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Science Arena: 1848, die Frauen und weiter: Frauenkörper in der Kunst
1848, die Frauen und weiterAls ob der abgeschlagene Kopf der Skulptur der gebärenden Maria von Esther Strauss im Linzer Dom ein Rückgriff auf eine lange zurückliegende Vergangenheit ist, werden die Einschränkungen und Verbote in den Künsten offenbar. Verbot und Tabu betrifft vielmehr die Arbeit und die Darstellung der Frauen: die Geschichte des Aktzeichens ist geprägt von einer Unbalance, dem Verbot des Aktzeichnens für Studentinnen der Malerei steht der nackte Frauenkörper im öffentlichen Raum entgegen - wie die Karyatiden in der Gesellschaft der Musikfreunde. dem dritten Diskurs im Radiocafé desRadiokulturhauses entsteht eine neue Folge der Science Arena.Die Musikwissenschaftlerin an der Musikuniversität Wien, Melanie Unseld, und die Kunsthistorikerin und Journalistin Nina Schedlmayer werden zu Körperlichkeit und Körper in der bildenden Kunst und in der Musikausübung befragt.Die ORF Journalistinnen Katharina Gruber und Irene Suchy stellen die Fragen. Science Arena 24.11.25
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Science Arena: "Verschränkte Wahrheiten" Anton Zeilinger und Marissa Giustina
Ö1 Science Arena Spezial auf der Buch Wien"Verschränkte Wahrheiten: Das Jahr der Quantenphysik". Anton Zeilinger und Marissa GiustinaMarissa Giustina ist eine Forscherin mit einem technischen Hintergrund in den Ingenieurwissenschaften, die an der Universität Wien in experimenteller Quantenphysik promovierte. Als Staff Research Scientist bei Google verfasste sie den ersten strategischen Aktionsplan des Quantum AI Labs mit und trieb die Entwicklung der Aufbau- und Verbindungstechnik des Quantenprozessors voran. Derzeit befasst sich ihre Forschung bei Google DeepMind mit der Schnittstelle zwischen Robotik und künstlicher Intelligenz.Giustina war gemeinsam mit dem Quantenphysiker und Nobelpreisträger Anton Zeilinger bei Martin Haidinger in der Ö1-Science Arena auf der ORF-Bühne der Buch Wien zu Gast.Eine hochkarätige Diskussion, die Licht in die geheimnisvolle Welt der Quantenphysik bringen wird. Ö1 Science Arena vom 17.11.2025
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Science Arena: Wolfgang Reinhard und die Unterwerfung der Welt
2015 legte der Freiburger Historiker Wolfgang Reinhard (geboren 1937) sein Opus Magnum vor: "Die Unterwerfung der Welt. Globalgeschichte der europäischen Expansion 1415-2015" liefert auf 1648 Seiten eine detaillierte Darstellung samt profunder Analyse, die weit über eine simple Kolonialgeschichte hinausgeht. Denn die europäische Expansion war keine Einbahnstraße, sondern ein jahrhundertelanger Prozess der Interaktionen.Wolfgang Reinhard erläutert die Grundzüge seines Buches und Martin Haidinger präsentiert zentrale Passagen aus dieser monumentalen Vorgeschichte der Globalisierung.
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Science Arena:Schlafen, Träumen, fast wach.Schlaf in Wissenschaft und Poesie
Der Schlaf, eine alltägliche Extremsituation, ist irritierend, sogar eigentlich paradox. Er ist einerseits naturgegeben, denn wir müssen schlafen, andererseits ist er eine gesellschaftlich-kulturelle Praxis. Der Schlaf produziert jedenfalls Kontrollverlust, und doch hören wir darin nicht auf zu denken: wir träumen, halluzinieren und regenerieren schließlich. Was genau passiert da wenn wir einschlafen oder aufwachen, wenn wir Träumen, die Träume erzählen und sie auch wieder vergessen? Bei der Erfassung dieses Phänomens stoßen wir an Grenzen. Auch die Literatur selbst, die sich um Darstellbarkeit dieses Phänomens bemüht, ringt um Worte. Der Schlaf bleibt also ein poetologisch-ästhetischer Test- und Grenzfall. Auch die Kognitionsforschung erfasst immer nur einen Teil des Schlaferlebens. Sie misst Hirnströme, erforscht das Gedächtnis im Schlaf. Und doch: Der Schlaf bleibt immer auch Rätsel.Ö1 Science Arena von Katrin Mackowski vom 3.11.2025
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Die Science Show mit Professor Haidinger: Vernunft in der Demokratie?
Die multiplen Krisen der Gegenwart und globale Narreteien lassen vermuten, dass die Vernunft aus den demokratischen Gesellschaften verschwunden sei. Ob das stimmt? Martin Haidingers Gäste, die Psychotherapeutin, Juristin, Theologin, Unternehmensberaterin und Buchautorin Rotraud Perner, der Jurist Alexander Somek und der Politikwissenschaftler Fabio Wolkenstein bezweifeln das und eröffnen spannende Perspektiven, die Vernunft an Stellen finden, wo wir sie vielleicht nie vermutet hätten.Bald wissen wir mehr.Ö1 Science Arena vom 20.10.2025
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Grazer Forschung für einen Klimawandel: Markt der Zukunft 2025
Die steirische Landeshauptstadt Graz hat sich längst zu einem Hot Spot der Klimaforschung in Österreich entwickelt. Beim Klimakulturfestival "Markt der Zukunft" 2025 präsentieren sich im Volkskundemuseum Graz verschiedene InstitutionenMartin Haidinger sprach vor einem interessierten Publikum mit Vertreterinnen und Vertretern von steirischen Wissenschaftseinrichtungen über aktuelle Forschungsprojekte:Franz Prettenthaler vom Life Institute des Joanneum Research, Stefan Spirk vom Institut für Bioprodukte und Papiertechnik der TU Graz, dem Infektiologen Martin Hönigl von der Medizinischen Universität Graz und der Volkswirtin Nina Knittel vom Wegener Center der Karl Franzens Universität.Die Musik kam von der KUG Earth Band der Kunstuniversität Graz.Ö1 Science Arena vom 13.10.2025
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Wie ist die Lage? Nichts als Krisen?
Liessmann: „Solange die Cancel Culture von links kam, wars in Ordnung, nun kommt’s von rechts- jetzt sind wir entsetzt.“Bleisch: „Der Vergleich stimmt nicht ganz. In den USA ist etwas fundamental anderes im Gang!"Warum nicht gleich über alles sprechen?Schon traditionell fragt das Philosophicum Lech "Wie ist die Lage"?Des Pudels Kern ist in einem so ereignisreichen Jahr wie 2025 wohl schwer zu finden. Werden Barbara Bleisch und Konrad Paul Liessmann im Gespräch mit Martin Haidinger angesichts von Kriegen und Konflikten und rasanten gesellschaftlichen Entwicklungen aller Art gemeinsam herausarbeiten, was die Welt (noch) im Innersten zusammenhält? Oder sind wir schnappatmend in einen übertriebenen Alarmismus verfallen und es wäre mehr Optimismus angesagt?Ö1 science Arena vom 6.10.2025
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Science Arena vom Philosophicum Lech: Abenteuer-Lob der Unverfügbarkeit
Der moderne Mensch ist der abgesicherte Mensch: Er wagt sich vor - doch immer nur so weit, wie ihn Präventionsmaßnahmen und Frühwarnsysteme vordringen lassen, auf dass jede Gefährdung auf ein minimales Restrisiko eingedampft werde. Das Unberechenbare, das Überraschende, das Zufällige und das Unverfügbare haben in dieser verwalteten und durchgeplanten Welt keinen Platz mehr. Sicherheit gilt als zentraler Wert. Diese Vollkaskomentalität geht allerdings nicht selten mit einem Verlust an Freiheit einher: Kein Spielplatz ohne Helm- und Gurtenpflicht, der Körper wird diätetisch gezüchtigt, das Scheitern nur mit goldenem Fallschirm gewagt. Wenn, dann finden waghalsige Manöver nur noch im Kino statt. Dabei wird ausgeblendet, dass der Mensch sich und seine Umgebung letztlich nie in dem Maß in den Griff bekommt und kontrollieren kann, wie er sich das einbildet. Gibt es heute noch echte Abenteuer?Eindrücke vom Philosophicum Lech 2025. Ö1 Science Arena vom 29.9.2025
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Sitzen-eine Kulturgeschichte und Phänomenologie
Wer sitzt, will alles sitzend. Will sitzende Dinge, sitzende Pflanzen, sitzende Tiere. Selbst Gedanken oder Seelen, Götter oder Schmerzen sollen sitzen, denkt Hajo Eickhoff, der in seinem Zuhause jegliche Bestuhlung verbannt hat.Sitzen ist das zweimalige Abknicken des Körpers in der Hüfte und in den Knien sowie das Ruhen auf einer unterschenkelhohen Ebene. Der Stuhl beginnt seine Karriere als Thronen. Zuerst darf nur der Herrscher sitzen, doch in einem langen Prozess demokratisiert sich das Thronen zum Sitzen, bis mit der Französischen Revolution das Sitzprivileg fällt und jeder sitzen darf, sagt der Philosoph Hajo Eickhoff, der seit Jahrzenten das Sitzen erforscht. Liegen dagegen ist eine Position der Ruhe. Eine Grundhaltung, in der der Mensch einen umfassenden Kontakt zum Boden hat. Aufrecht Stehen und Gehen sind die Positionen der Tatkraft, in der die die Füße den Boden berühren. Alle Haltungen dazwischen sind ein Zusammenspiel aus Ruhe und Aktivität.Ö1 Science Arena von 22.9.2025
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Mythen und Anderswelten
Bei Märchen und Mythen handelt es sich um anonyme, ursprünglich nur mündlich überlieferte Geschichten, die sich durch eine Eigenschaft auszeichnen:Objektiv gesehen sind sie unwahr.Dennoch rufen ihre phantastischen und unerhörten Ereignisse in denen, die ihnen lauschen, Staunen und Freude hervor. Wie genau zeitgenössische Dichterinnen und Dichter sich damit befassen, darüber geben der erfolgreichste deutsche Fantastik-Autor Wolfgang Hohlbein, dessen Nibelungen Roman "Hagen" gerade als aufwändige Verfilmung durchstartet und die österreichische Schriftstellerin und Dichterin Sophie Reyer Auskunft. Doch auch in volkstümlichen Bräuchen wie dem Perchtenlauf, der sich von seinen keltischen Ursprüngen bis in die Gegenwart hinein gehalten hat, finden wir mythische Elemente wieder. Filmemacher und Autor Wolfgang Liemberger, und Autor Christian Brunner verfassen mit Sophie Reyer gerade ein Buch über die dunkle Zeit des Jahres. Ö1 Science Arena vom 8.9.2025
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1848 Die Frauen und weiter: Geld und Besitz
1848, die Frauen und weiterDie ökonomische und rechtliche Stellung der FrauenIm Wirtschaftsleben hatten Frauen im 19. Jahrhundert annähernd dieselben Rechte wie Männer - beispielsweise ein Gewerbe zu führen. Gleichzeitig waren sie rechtlich dem Mann als Familienoberhaupt unterstellt, was dazu führte, dass oft nur ledige, geschiedene und verwitwete Frauen von diesen Rechten Gebrauch machen konnten - zumindest in bürgerlichen Kreisen. Im Handwerk und in der Arbeiter:innenschaft war die berufstätige Frau die Norm. Wie die Situation der Frauen de jure und de facto in den unterschiedlichen Gesellschaftsschichten aussah, diskutieren die Historikerinnen Margareth Lanzinger (Uni Wien) und Waltraud Schütz (ÖAW) bei den ORF-Journalistinnen Irene Suchy und Katharina Gruber.Ö1 Science Arena vom 1.9.2025
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Klassiker des Wissens: Karl Popper und Die offene Gesellschaft
Klassiker des WissensKarl Popper und "Die offene Gesellschaft und ihre Feinde"Er war "der Mann, der Karl Marx begrub", der "Drachentöter des Totalitarismus" und "the Man who taught us to be wrong": Karl Popper , einer der bedeutendsten Wissenschaftsphilosophen des vergangenen Jahrhunderts.1945 erschien eines seiner bekanntesten Bücher, sein sozialphilosophisches Hauptwerk "Die offene Gesellschaft und ihre Feinde". Darin argumentierte Popper, dass man "'Vernunft' und 'Vernünftigkeit' am besten als Offenheit für Kritik interpretieren kann - als Bereitschaft, sich kritisieren zu lassen, und als den Wunsch, sich selbst zu kritisieren; und ich versuchte Gründe dafür anzugeben, dass diese kritische oder vernünftige Einstellung auf so viele Gebiete wie möglich ausgedehnt werden sollte".Martin Haidinger bringt ausgewählte Stellen daraus vor einem interessierten Publikum im Wiener Radiokulturhaus zum Klingen. Eigenproduktion des ORF, ausgestrahlt in der Ö1 "Science Arena" am 25.8.2025
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Ist Frieden gleich Frieden?
Friedenstaube und Hippieblume oder doch Panzer und Granaten? Wehrhaft soll der Frieden neuerdings sein und kriegstauglich schon die Kinder - gedrillt vom Turnunterricht bis zur Geschichtsstunde. Wobei, so neu ist das Dings mit der Wehrhaftigkeit gar nicht. Schon Wilhelm Busch schrieb mit spitzer Feder vom "Bewaffneten Frieden". Der neue Papst Leo XIV hingegen sprach in seiner Antrittsrede vom "Frieden ohne Waffen". Es kann nur einen Frieden geben? Denkste! "Du Lumpenpazifist, du!", schallt es von der einen Seite. "Du kriegslüsterner Feigling, zieh doch selbst an die Front!", feuert es aus dem gegenüberliegenden verbalen Lager. Unterdessen gibt es so viele bewaffnete Konflikte auf der Welt, wie seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr. In dieser Sendung von Daphne Hruby kann es hitzig werden...Ö1 Science Arena vom 18.8.2025
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These trifft auf Erfahrung: Hitze am Arbeitsplatz
Hitze am Bau- Wie verändert die Klimaerwärmung Arbeitsbedingungen?Gestaltung: Elisabeth Scharang Aktuelle Studien beschäftigen sich mit den Auswirkungen der Klimaerwärmung auf die Arbeitswelt, insbesondere auf die Situation von Beschäftigten am Bau, in der Montage, der Gastronomie, im Außendienst und in der mobilen Pflege während der Sommermonate.Elisabeth Scharang diskutiert mit ihren Gästen Thomas Czypionka, Gesundheitsökonom am Institut für Höhere Studien und Gabriel Kroisleitner, Abteilungsleiter für Arbeitsfähigkeit und Gesundheit bei der ÖBB, über Prognosen und Präventionsmaßnahmen in Hinblick auf die Gefahr von Hitze am Arbeitsplatz.Ö1 Science Arena vom 11.8.2025
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Science Show:"Sie wissen wohl nicht, wer ich bin!"-Wissenschaft und Kritik
"Sie wissen wohl nicht, wer ich bin!" - Wieviel Kritik verträgt die Wissenschaft?Nicht jede(r) von uns verträgt Kritik in gleicher Weise und manche Menschen gleich gar nicht. So ist er/sie halt, mag man meinen. Aber darf man das auch Personen der Wissenschaft durchgehen lassen, wo doch keine seriöse Forschung und kein Erkenntnisgewinn ohne Thesen und Antithesen denkbar sind? Mitunter versuchen sich besonders selbstbewusste Wissenschaftler jederlei Geschlechts der Diskussion ihrer Ergebnisse oder Meinungen zu entziehen.Beim Wissenschaftsjournalisten Robert Czepel sind zu diesem Thema die Philosophin und Ethikerin Anne Sophie Meincke und der Soziologe und Spezialist für Technikfolgenabschätzung Alexander Bogner zu Gast - und nicht zuletzt der urlaubende Professor Haidinger! Wer "darf" kritisieren und wer nicht? Von innerhalb oder gar außerhalb des Wissenschaftsbetriebs? Bald wissen wir mehr. Ö1 Science Arena vom 4.8.2025
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Von Mellau nach New Orleans- der Historiker Günter Bischof
Er schrieb seine persönliche Erfolgsgeschichte: Günter Bischof, geboren 1953 in Mellau/Vorarlberg fuhr in der Jugend meisterhaft Ski und war ein passionierter Fußballspieler. Als er dann in die Welt aufbrach, führte ihn sein Weg in die USA. Seinen Abschluss in Geschichte machte er in Harvard und entfaltete danach als Professor an der Universität New Orleans, unter anderem am "Institute for Austrian-American Studies", eine beeindruckende internationale wissenschaftliche Karriere. Bischof entwickelt sich zum führenden Experten für amerikanisch-europäische Diplomatiegeschichte, seine Lieblingsthemen sind der Marshall-Plan und der Kalte Krieg, die er in wegweisenden Büchern behandelt. Über Jahrzehnte war er Gastprofessor an internationalen Universitäten.Martin Haidinger fragt Günther Bischof nach Etappen seines Lebens als austro-amerikanischer Wissenschaftler und nicht zuletzt auch nach seiner Expertise zu den USA der Gegenwart ...Ö1 Science Arena vom 28.7.2025
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Otto Bauer und " Die Österreichische Revolution"-Klassiker des Wissens
Im Jahr 1923 veröffentlichte der führende Austromarxist Otto Bauer (1881-1938) sein programmatisches Werk "Die österreichische Revolution". Neben einem historischen Abriss schildert er darin die Aufgaben der Sozialdemokratie. Diese und andere seiner Programmschriften führten 1926 in direkter Linie zum "Linzer Programm" der SDAP, in dem von "Klassenkampf" und "Diktatur des Proletariats" die Rede war, was wiederum den rechten Parteien und den Heimwehren enormen Zulauf brachte. Die Koalitionsangebote der christlichsozialen Kanzler Seipel (1931) und Dollfuß (1932) lehnte Otto Bauer namens seiner Partei ab, was laut Bruno Kreisky ein verhängnisvoller Fehler war: "Meiner Meinung nach war das die letzte Chance zur Rettung der österreichischen Demokratie." schreibt Kreisky in seinen Memoiren "Zwischen den Zeiten".Martin Haidinger behandelt zentrale Passagen aus den Werken Otto Bauers und Anton Pelinka analysiert dessen Nachleben. Ö1 Science Arena vom 21.7.2025
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"Über die allgemeinste Erniedrigung des Liebeslebens" -Freud im Korb!
Start der neuen psychoanaytischen Sendereihe aus dem Café Korb in Wien!Zärtlichkeit und Sinnlichkeit sind nicht immer eins, das beschrieb Sigmund Freud schon 1912. Liebesgefühle und Sexualität können auseinanderdriften, die Frau in Hure und Heilige spalten. Aber nicht nur die Frau, sondern das gesamte Liebesleben steht damit auf dem Spiel. Heute mehr denn je. Wir leben in der Verelendung des Sexuellen und der erotischen Liebe.Darüber diskutiert Katrin Mackowski vor einem interessierten Publikum im Café Korb mit ihren Gästen Jeanne Wolff-Bernstein, Thomas Macho, Daru Huppert und Paul Hüttinger. Eine Eigenproduktion des ORF. Ö1 Science Arena vom 14.7.2025
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Das Langzeitexperiment -130 Jahre österreichische Grabung in Ephesos
Das Langzeitexperiment130 Jahre österreichische Grabung in EphesosDie Science Arena begibt sich in die Ruinen der antiken Metropole Ephesos und sendet von dort ein spannendes Gespräch über ein wissenschaftliches Langzeitexperiment!1895 begann der Gründer des Österreichischen Archäologischen Instituts (ÖAI) Otto Benndorf mit der archäologischen Erforschung von Ephesos, in der Antike eine der größten und wichtigsten Städte Kleinasiens an der türkischen Westküste. Mit dem Tempel der Artemis beherbergte sie eines der klassischen Sieben Weltwunder. Seit nunmehr 130 Jahren ergraben und analysieren österreichische Archäologinnen und Archäologen diese antike Stätte. Wir ziehen Bilanz und schauen in die Zukunft des Langzeitprojekts.Martin Haidinger spricht mit dem Grabungsleiter Martin Steskal, dem Archäologen Michael Kerschner und der Juristin und Expertin für Kulturgüterschutz Suzan Topal-Gökceli - direkt am Ort des Geschehens. Ö1 Science Arena vom 30.6.2025
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1848 und weiter-der Kampf um Frauenrechte im 19.Jahrhundert
1848 gründete sich der Erste Wiener demokratische Frauenverein als Reaktion auf die blutige Niederschlagung einer Demonstration gegen Lohnkürzungen von Baustellenarbeiterinnen. Der Verein forderte unter anderem gleiche politische Rechte und gleichen Zugang zu Bildung. Doch bis zum Ende der Monarchie 1918 war es Frauen verboten, sich in politischen Vereinen zu engagieren. Wie sie sich dennoch organisierten, diskutieren die Historikerinnen Gabriella Hauch (Uni Wien, emeritiert) und Veronika Helfert (Uni Wien, Central European University) bei den ORF-Journalistinnen Irene Suchy und Katharina Gruber.Der Beginn einer Veranstaltungsreihe im Radiokulturhaus über die Geschichte der Frauenbewegung. Asgestrahlt in der Ö1 Science Arena am 16.6.2025
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These trifft auf Erfahrung: Über wieviel digitale Kompetenz verfügen wir?
Nur weil die Mehrheit der Menschen täglich das Handy nutzt, heißt das nicht, dass wir damit über die nötige Digitalkompetenz verfügen, um in einer Welt der digitalen Ämter, der digitalen Kommunikation und Information gut zurechtkommen. Laut dem Digital Skill Barometer überschätzen die Österreicher/innen ihr digitales Wissen, und zudem zeigt die EU weite Studie der International Association of Educational Achievment, dass das überraschenderweise keine Generationenfrage ist: es betrifft jung wie alt. Man müsse sich vom Narrativ der "Digital Natives" verabschieden und zur Kenntnis nehmen, dass mehr als einem Drittel der Schüler/innen der vierten Klasse Mittelschule oder AHS die absoluten Basics im Umgang mit Computer und Internet fehlen würden. Die neue Regierung legt im Regierungsprogramm einen Fokus auf Digitalkompetenz. Aber was bedeutet und beinhaltet digitale Kompetenz in der Praxis und was weiß die Wissenschaft darüber? Gestaltung:Elisabeth Scharang, Ö1 Science Arena vom 2.6.2025
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Pflege wohl- was brauchen wir am dringensten?
Kontroversen der Wissenschaft: "Pflege wohl! Was brauchen wir am dringensten? - Ernest Pichlbauer vs. Sabine PleschbergerBeim Stichwort "Pflege" ertönt reflexhaft die Forderung nach "mehr": Mehr Geld, mehr Personal! Aber löst das tatsächlich die Probleme einer rapide alternden Gesellschaft und ihrer Bedürfnisse? Der Gesundheitsökonom Ernest Pichlbauer meint Auswege zu kennen, die nicht zwingend eine Explosion aus Kosten und Arbeitskräften verheißen. Wie steht die Professorin für Pflegewissenschaft an der Medizinischen Universität Wien Sabine Pleschberger zu seinen Vorschlägen?Eine spannende Diskussion aus dem Wiener Ringturm, moderiert von Martin Haidinger vor einem interessierten Publikum. Ö1 Science Arena vom 26.5.2025
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80 Jahre Brünner Todesmarsch. Aufarbeitung von Mord und Vertreibung
Aufarbeitung von Mord und VertreibungIm Mai 2025 jährt sich zum 80. Mal der "Brünner Todesmarsch". Dieser Akt an Mord und Deportation markiert den blutigen Höhepunkt der "wilden Vertreibung" der deutschen Einwohner Böhmens und Mährens nach dem Ende der Nazi-Herrschaft und des Zweiten Weltkriegs.Die Hälfte der Brünner Deutschen, 27.000 Menschen jeden Alters, wurden ab 31.Mai 1945 unter grausamsten Umständen von Tschechen und Sowjetrussen Richtung Österreich getrieben, mindestens 5200 starben bzw. wurden ermordet. Was die meisten Tschechen als Rache für die Nazi-Herrschaft deklarierten, war in Wahrheit der Massenmord an Frauen, Kindern und alten Menschen.Nach dem Ende des Kommunismus konnte die Aufarbeitung dieser Verbrechen einsetzen. Seitdem hat sich einiges getan - zumindest in der Erinnerungskultur.Martin Haidinger bittet berufene österreichische und tschechische Stimmen vors Mikrofon. Niklas Perzi und Katarina Portmann diskutieren. Ö1-Science Arena 19.5.2025
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Wo warst Du am 15.5.1955?
Wer beim Festakt der Unterzeichnung des Staatsvertrages am 15.5.1955 dabei war, im Park des Wiener Belvederes, oder sogar im Saal - dem wird das ewig in Erinnerung bleiben. Aber kann man allen Reminiszenzen trauen? Martin Haidinger hat Geschichten von Menschen gesammelt, die Leopold Figl gehört haben wollen, wie er vom Balkon des Belvederes "Österreich ist frei" gerufen haben soll und andere, die das ganze angeblich im Fernsehen sahen. Reicht der Mix aus richtigen und falschen Rückblicken aus, um ein historisches Bewusstsein zu entwickeln?Persönliche Erinnerungen an Zäsuren wie das Kriegsende 1945, die Besatzungszeit und der Staatsvertrag überlagern oft die Vorgabe offiziöser Geschichtsschreiber, möglichst allgemein gültige Codes für Geschichtsbilder zu entwickeln.Klingt sehr gelehrt, ist aber für eine generationenübergreifende Erinnerungskultur wichtig. Und von der ist ja mehr oder weniger jeder Mensch im Land betroffen... Eigenproduktion des ORF vom 12.5.2025,Ö1 Science Arena
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Wien vor 1900: Die Wissenschaft im Schatten der Kunst
Wien um 1900 gilt als Epizentrum der Moderne, und auch wenn der Moderne-Begriff gerne aus der Kunst abgeleitet wird, so darf der Beitrag der Wissenschaft nicht unterschätzt werden. Ihre Leistungen waren in alle Aspekte der Metropole integriert: Von den Ingenieurswissenschaften in der öffentlichen Infrastruktur bis zur Medizin. Ein Blick ins 18. und 19. Jahrhundert zeigt die bedeutende Rolle Wiens in den damaligen Leitwissenschaften Botanik und Geologie. Über die Professionalisierung und Ausdifferenzierung des Wissenschaftsbetriebs in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, die Stellung Wiens im internationalen Wettbewerb und das Verhältnis von Wissenschaft und Politik diskutieren die Historikerin Marianne Klemun (Universität Wien) und der Historiker Johannes Feichtinger (Österreichische Akademie der Wissenschaften) mit Oliver Rathkolb und Katharina Gruber im Rahmen der Serie "Zurück in die Zukunft: Wien vor 1900". ORF-Eigenproduktion, ausgestrahlt am 5.5.2024 in der Ö1-Science Arena.
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Science Arena: Wozu brauchen wir die WHO-und wofür nicht?
WHO - Wofür braucht es eine Weltgesundheitsorganisation - und wofür nicht? fragt Daphne Hruby gewohnt kritisch und informativ.Seit Corona steht die Weltgesundheitsorganisation noch stärker unter Beobachtung als bisher- und dabei teils auch in der Kritik. Besonders ihre aktuellen Pläne zu einem globalen Pandemievertrag sind umstritten. Während die einen darin eine sinnvolle Basis für grenzüberschreitende Präventivmaßnahmen sehen, sprechen die anderen von Größenwahnsinn einer Vereinigung, deren Führungspersonal nicht aus demokratischen Wahlen durch die Bevölkerung legitimiert worden sei. Eine Eigenproduktion des ORF, ausgestrahlt in der Science Arena auf Ö1 am 28.4.2025
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ABOUT THIS SHOW
Philosophische Streitgespräche, wissenschaftliche Kontroversen, die für gesellschaftspolitische Debatten sorgen und einladen, beim lauten Denken live dabei zu sein, wenn Positionen formuliert und vermeintlich Feststehendes durcheinandergewirbelt wird - ein Labor für diskursive Experimente.
HOSTED BY
ORF
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