Sprechstunde am Uniklinikum

PODCAST · health

Sprechstunde am Uniklinikum

“Sprechstunde am Uniklinikum”, der Podcast, der das LKH-Univ. Klinikum Graz hörbar macht. Alle zwei Wochen sprechen wir mit Expertinnen und Experten aus den verschiedensten Fachbereichen über spannende Themen aus dem (Spitals-)Alltag, der Forschung sowie der Gesundheitspolitik. Wir geben Ihnen exklusive Einblicke in unsere tägliche Arbeit und stellen Ihnen das Klinikum Graz näher vor – von den einzelnen Abteilungen bis hin zu unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus Medizin, Pflege und Verwaltung.Website: https://www.uniklinikumgraz.at/sprechstunde

  1. 92

    # 88| Erste Hilfe bei Kindern: Zwischen Pflaster und Notaufnahme

    Ein aufgeschlagenes Knie, eine Platzwunde am Kopf, ein eingezwickter Finger in der Autotür oder eine Murmel im Nasenloch: Mit Kindern kann im Alltag immer etwas passieren. Umso wichtiger ist es, in solchen Situationen ruhig zu bleiben und zu wissen, was zu tun ist – ob ein Pflaster für die Wundversorgung reicht oder man mit dem Nachwuchs gleich in die Notaufnahme fahren sollte.In dieser Folge der „Sprechstunde am Uniklinikum“ erklärt Kinderchirurg Dr. Uwe Weitzer, vielen auch als „Ninja-Doc“ bekannt, wie Eltern Verletzungen und Notfälle richtig einschätzen, welche Maßnahmen sie selbst ergreifen können und wann ein Arztbesuch notwendig ist. Man erfährt zudem, woran man eine „echte“ Gehirnerschütterung erkennt und warum die Erdnuss das am häufigsten unterschätze Teil ist, wenn’s ums Verschlucken geht. Apropos verschlucken: Grundsätzlich gilt, was über die „richtige“ Röhre, sprich die Speiseröhre, in den Magen-Darm-Trakt gelangt, kommt ein bis drei Tage später auch auf natürlichem Wege wieder heraus. Egal, ob Legostein,Glassplitter, Nagel oder andere kleine Gegenstände. Absolute Vorsicht ist laut Weitzer geboten, wenn Knopfbatterien oder Magnete verschluckt werden, da sie schwere inneren Verletzungen verursachen können. Auch, wenn der Nachwuchs Putzmittel getrunken hat, sollte sofort das Spital aufgesucht werden. „Am besten die Flüssigkeit oder die Flasche mit ins Krankenhaus bringen, das erleichtert die Behandlung“, so der Kinderchirurg.Q&A:Welche Erste-Hilfe-Maßnahmen kennen Sie?LKH-Universitätsklinikum GrazInstagram: https://www.instagram.com/lkh.uniklinikumgraz/Youtube: https://www.youtube.com/c/LKHUniklinikumGrazWebsite: https://www.uniklinikumgraz.at/Produziert von The Voice Agency

  2. 91

    # 87| „Gehen Sie zur Darmkrebs- Vorsorge!“

    Darmkrebs-Vorsorge rettet Leben!„Seien Sie klug egoistisch, gehen Sie zur Darmkrebsvorsorge und fordern Sie auch Ihre Lieben dazu auf, hinzugehen“, appelliert Peter Fickert, Leiter der Klinischen Abteilung für Gastroenterologie und Hepatologie des Uniklinikum Graz, besonderes an Menschen ab 45 Jahren. Der Grund: Darmkrebs gehört zu den wenigen Krebsarten, deren Vorstufen bei einer Vorsorgeuntersuchung (Darmspiegelung/Koloskopie) erkannt und sofort entfernt werden können. Dadurch wird die Krebserkrankung verhindert. Zwar haben in Österreich seit 2005 alle zwischen 45 und 75 Jahren Anspruch auf diese Untersuchung, doch das Angebot wird zu wenig genutzt. Deshalb werden Personen dieser Altersgruppe künftig direkt zur Untersuchung einladen. Die Steiermark ist dabei eine der Pilotregionen in Österreich. Im Podcast klärt Fickert die Mythen rund um die Koloskopie und informiert über den FIT-Test, bei dem verstecktes Blut im Stuhl nachgewiesen werden kann und der daher ebenfalls im Rahmen der Darmkrebsvorsorge zum Einsatz kommt. Zudem beschreibt der Internist die individuellen Behandlungsmöglichkeiten im Falle einer Krebsdiagnose.Q&A:Warum sollte man ab 45 Jahren mindestens alle zehn Jahre zur Darmkrebsvorsorge gehen?Auf https://zertifikat.oeggh.at/  findet man die Institute/Niedergelassenen Ärzt*innen, die die Untersuchung nach dem „Qualitätszertifikat Darmkrebsvorsorge“ durchführen.LKH-Universitätsklinikum GrazInstagram: https://www.instagram.com/lkh.uniklinikumgraz/Youtube: https://www.youtube.com/c/LKHUniklinikumGrazWebsite: https://www.uniklinikumgraz.at/Produziert von The Voice Agency

  3. 90

    # 86| Glatze = viel Testosteron?

    Die überraschende Wahrheit über das MännerhormonWussten Sie, dass die Glatze eines Mannes auch ein Zeichen für einen hohen Testosteronspiegel sein kann? Oder, dass der Testosteronspiegel immer in der Früh und in nüchternem Zustand gemessen werden sollte, weil er sinkt, sobald etwas gegessen wird?Das sind nur zwei der – für viele überraschenden – Fakten, die Assoz.-Prof. PD Dr. Stefan Pilz von der Klinischen Abteilung für Endokrinologie und Diabetologie des Uniklinikum Graz in dieser Podcastfolge zum Thema Testosteron auf Lager hat. Der Facharzt vermittelt darüberhinaus alles Wissenswerte über das Hormon, dass man nicht auf seine Rolle als männliches Sexualhormon reduzieren sollte. Denn Testosteron beeinflusst u. a. Energiehaushalt, Muskelmasse, Knochengesundheit und Stoffwechsel – und zwar sowohl bei Männern als auch bei Frauen. Hat man(n) zu wenig Testosteron, kann ein sogenannter Hypogonadismus dahinterstecken. Alles zu Symptomen, Ursachen und Behandlung gibt’s ebenfalls in dieser Folge.Q&A:Warum sollte man von Anabolika die Finger lassen?LKH-Universitätsklinikum GrazInstagram: https://www.instagram.com/lkh.uniklinikumgraz/Youtube: https://www.youtube.com/c/LKHUniklinikumGrazWebsite: https://www.uniklinikumgraz.at/

  4. 89

    # 85| Kryokonservierung: Fruchtbarkeit auf Eis gelegt

    Wann ist der „richtige“ Zeitpunkt für ein Kind? Zwischen Karriereplänen, Partnerschaft, Gesundheit und persönlichen Lebensplänen wird diese Entscheidung für viele Frauen zunehmend komplex. Die Kryokonservierung von Eizellen kann eine Möglichkeit für Frauen sein, die Fruchtbarkeit für einen späteren Zeitpunkt zu erhalten.Derzeit ist das Einfrieren von Eizellen und Eierstockgewebe in Österreich nur aus medizinischen Gründen erlaubt, etwa bei einer Krebserkrankung oder anderen fruchtbarkeitsschädigenden Therapien. Ab dem 1. April 2027 wird jedoch auch sogenanntes Social Egg Freezing – also das Einfrieren von Eizellen ohne medizinische Indikation – zulässig sein.In dieser Folge der „Sprechstunde am Uniklinikum“ erklärt Research-Prof. PD DDr. Martina Kollmann, Expertin für Endokrinologie und Fortpflanzungsmedizin an der Univ.-Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, wie das Einfrieren von Eizellen abläuft, welche Faktoren die Fruchtbarkeit besonders beeinflussen und mit welchen Kosten diese Behandlung verbunden ist. Eine Folge über medizinische Möglichkeiten, persönliche Entscheidungen – und die Frage, welche Erwartungen beim Thema Kinderwunsch realistisch sind.Q&A:Wie lange kann man eine Eizelle einfrieren?Instagram: ⁠https://www.instagram.com/lkh.uniklinikumgraz/⁠Youtube:⁠ https://www.youtube.com/c/LKHUniklinikumGraz⁠Website:⁠ https://www.uniklinikumgraz.at/<⁠Produziert von: The Voice Agency

  5. 88

    # 84| Beckenboden: Training, Fakten und Mythen

    Bürosessel-Salsa, Rückenschmerzen und gute Orgasmen – was das alles mit unserem Beckenboden zu tun hat, erklären in dieser Podcastfolge unsere Physiotherapeutinnen Nina Eller – sie ist auf der Universitätsklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe tätig – und Brigitta Gräßl von der Universitätsklinik für Urologie. Ein geschwächter Beckenboden kann tatsächlich zu Rückenschmerzen oder zu Inkontinenz führen. Natürlich geht es auch um die Frage, ob und wie man den Beckenboden trainieren kann und wie digitale Trainings-Apps dabei helfen können. Für viele kann das eine niederschwellige und motivierende Möglichkeit sein, regelmäßig zu üben. Gleichzeitig betonen unsere Gesprächspartnerinnen, dass eine individuelle Anleitung durch spezialisierte Physiotherapeut*innen besonders bei Beschwerden oder Unsicherheiten sinnvoll und notwendig ist. Außerhalb des Uniklinikum Graz finden Sie alle Physiotherapeut*innen, die individuelle Diagnostik und maßgeschneiderte Trainingskonzepte für den Beckenboden anbieten, hier!Liste der freiberufliche Physiotherapeut*Innen mit Spezialisierung auf Beckenboden: https://docs.google.com/document/u/0/d/1v3MddL5Gf7I8B5e1VWIffMwySF0xk3DF/mobilebasic Q&A:Wie trainieren Sie Ihren Beckenboden?LKH-Universitätsklinikum GrazInstagram: https://www.instagram.com/lkh.uniklinikumgraz/Youtube: https://www.youtube.com/c/LKHUniklinikumGrazWebsite: https://www.uniklinikumgraz.at/<Produziert von: The Voice Agency

  6. 87

    #83 | Neue Alzheimertherapie – ein echter Gamechanger?

    Alzheimer galt lange als Erkrankung, deren Verlauf kaum beeinflussbar ist. Doch das hat sich geändert: Seit dem vergangenen Herbst stehen auch in Österreich zwei neue medikamentöse Therapien zur Verfügung, die den Krankheitsverlauf im frühen Stadium um rund 30 Prozent verlangsamen können. Das entspricht etwa sechs bis sieben Monaten gewonnener Zeit.Die Wirkstoffe Lecanemab und Donanemab greifen direkt in den Krankheitsprozess von Alzheimer ein und zählen damit zu den ersten Therapien, die den Verlauf der Erkrankung tatsächlich verzögern können.In dieser Podcastfolge sprechen wir mit Univ.-Ass. Dr. Stephan Seiler, Leiter der Demenzambulanz an der Univ.-Klinik für Neurologie, darüber, warum diese neuen Medikamente als echter Gamechanger in der Alzheimerbehandlung gelten und was dieser Fortschritt konkret für Betroffene und Angehörige bedeutet. Weiters erklärt Dr. Seiler, warum eine frühe Diagnose entscheidend für den Einsatz der neuen Therapien ist und welche Risiken es gibt. Auch wenn eine Behandlung mit einem der beiden neuen Medikamente nicht infrage kommt, gibt es viele verschiedene Therapien, um mit der Erkrankung lange gut zu leben.Denn ein nachlassendes Gedächtnis muss nicht zwangsläufig sofort mit dem Verlust von Lebensqualität oder Selbstbestimmung einhergehen. Eines betont Seiler: So groß der Fortschritt auch ist – eine Heilung der Alzheimer-Erkrankung ist nach wie vor nicht möglich.LKH-Universitätsklinikum GrazInstagram: https://www.instagram.com/lkh.uniklinikumgraz/Youtube: https://www.youtube.com/c/LKHUniklinikumGrazWebsite: https://www.uniklinikumgraz.at/

  7. 86

    #82 | Fettleber: Was hilft wirklich dagegen?

    Die gute Nachricht vorweg: Eine Fettleber ist in vielen Fällen reversibel. Wer seine Leber entlastet – etwa durch Verzicht auf Alkohol, regelmäßige Bewegung und eine mediterrane Ernährung – kann die Erkrankung oft rasch in den Griff bekommen.Warum Lebensstiländerungen die Therapie Nummer Eins bei der unterschätzten Volkskrankheit Fettleber sind, erklärt Assoz.-Prof. Priv.-Doz. Dr. Martin Wagner, Facharzt für Innere Medizin an der Klinischen Abteilung für Gastroenterologie und Hepatologie der Univ.- Klinik für Innere Medizin am Uniklinikum Graz.In dieser Sprechstunde geht es außerdem um verbreitete Mythen und überraschende Fakten: Warum bis zu vier Tassen Kaffee pro Tag dem regenerationsfreudigsten Organ unseres Körpers guttun können, die Mariendistel ihrem Ruf als pflanzliches Wundermittel jedoch nicht gerecht wird und was es mit der Social-Media-Diagnose „Cortisol-Belly“ wirklich auf sich hat.Dass diese Episode als erste „Sprechstunde am Uniklinikum“ im neuen Jahr erscheint, ist kein Zufall: Seit 2012 steht der Januar weltweit im Zeichen des „Dry January“ – ein Monat ohne Alkohol als bewusster Start in ein gesünderes Jahr. Davon profitiert nicht nur eine erkrankte Leber.LKH-Universitätsklinikum GrazInstagram: https://www.instagram.com/lkh.uniklinikumgraz/Youtube: https://www.youtube.com/c/LKHUniklinikumGrazWebsite: https://www.uniklinikumgraz.at/

  8. 85

    #81 | Osteoporose: Wenn Knochen leise brechen

    Ein kleiner Stolperer – und schon ist ein Knochen gebrochen. Was nach Pech aussieht, kann ein Warnsignal für Osteoporose sein. Rund 90.000 Brüche gehen in Österreich pro Jahr auf Osteoporose zurück. Damit zählt Österreich zu den Ländern mit den höchsten Raten an Knochenbrüchen. Betroffen sei etwa jede zweite Frau über 50, bei Männern jeder Fünfte, erklärt Univ.-Prof. Dr. Hans Peter Dimai von der Klinischen Abteilung für Endokrinologie und Diabetologie am Uniklinikum Graz in dieser Podcastfolge. Besonders problematisch sind Wirbelkörperbrüche: Rund 70 Prozent bleiben zunächst unbemerkt, da sie oft ohne akute Schmerzen entstehen. Weiters spricht Dimai über das Risikoberechnungstool „FRAX“, neue Therapien und was jede*r selbst für die Knochengesundheit tun kann – etwa durch regelmäßigen Kraftsport. Frei nach dem Motto: „Alles, was den Knochen belastet, tut ihm gut.“ Hören Sie rein, Ihrer Knochengesundheit zuliebe!LKH-Universitätsklinikum GrazInstagram: https://www.instagram.com/lkh.uniklinikumgraz/Youtube: https://www.youtube.com/c/LKHUniklinikumGrazWebsite: https://www.uniklinikumgraz.at/

  9. 84

    #80 | Pilzinfektion: Verschimmeln wir von innen?

    Die meisten von uns kennen Pilze in zwei Varianten: als köstliche Schwammerl auf dem Teller oder als unliebsame Schimmelpilze, die sich über Marmelade & Co. hermachen. Doch was verbindet essbare Pilze mit den Schimmelpilzen aus dem Kühlschrank Und: Können wir Menschen tatsächlich von innen verschimmeln? Univ.-Prof. Dr. Robert Krause, Leiter der Klinischen Abteilung für Infektiologie am Uniklinikum Graz, nimmt uns in dieser Podcastfolge mit in die faszinierende Welt der Pilze. Er erklärt, warum Pilze nicht nur kulinarisch und biologisch spannend sind, sondern auch in der Medizin eine zentrale Rolle spielen. Wir sprechen darüber, warum wir Menschen Pilzen zellentechnisch erstaunlich ähnlich sind, welche Pilzinfektionen im Alltag besonders häufig auftreten, etwa Nagel- oder Fußpilz, und wie ausgerechnet Schimmelpilze die moderne Medizin revolutioniert haben. Hören Sie also hinein in diese Folge, in der die Erkenntnisse über Pilze und Pilzinfektionen sprichwörtlich wie die Schwammerl aus dem Boden – oder besser gesagt: aus dem Äther – wachsen.LKH-Universitätsklinikum GrazInstagram: https://www.instagram.com/lkh.uniklinikumgraz/Youtube: https://www.youtube.com/c/LKHUniklinikumGrazWebsite: https://www.uniklinikumgraz.at/

  10. 83

    #79 | Mit 25 Leukämie: Olivias Kampf gegen AML (Teil 2)

    Kurz vor ihrem 26. Geburtstag bekommt Olivia Knauß die Diagnose Akute Myeloische Leukämie (AML) – eine aggressive Form von Blutkrebs. Im zweiten Teil dieser „Sprechstunde am Uniklinikum“ geht es um Olivias Therapie, wie sie die Zeit als Patientin auf „ihrer alten“ Station erlebt hat und ob eine Stammzellentransplantation bei AML die letzte Behandlungsoption ist. Gemeinsam mit Univ.-Prof. Dr. Annkristin Heine, Leiterin der Klinischen Abteilung für Hämatologie am Uniklinikum Graz, erzählt Olivia von den langen Wochen der Therapie, was es auf der Station alles zur Ablenkung gibt und darüber, wie man es schafft, sich wieder ein großes Stück Lebensqualität zurückzuholen.LKH-Universitätsklinikum GrazInstagram: https://www.instagram.com/lkh.uniklinikumgraz/Youtube: https://www.youtube.com/c/LKHUniklinikumGrazWebsite: https://www.uniklinikumgraz.at/

  11. 82

    #78 | Mit 25 Leukämie: Olivias Kampf gegen AML (Teil 1)

    Kurz vor ihrem 26. Geburtstag bekommt Olivia Knauß die Diagnose Akute Myeloische Leukämie (AML) – eine aggressive Form von Blutkrebs. Von einem Moment auf den anderen ändert sich alles: Statt im Krankenhaus zu arbeiten, liegt sie plötzlich selbst als Patientin auf jener Station, auf der sie bis vor kurzem noch Pflegerin war. In dieser bewegenden Folge erzählt Olivia, wie sie ihre Erkrankung erlebt hat, welche körperlichen und seelischen Herausforderungen sie meistern musste und was ihr während der schweren Therapie Kraft gegeben hat. An ihrer Seite: Univ.-Prof. Dr. Annkristin Heine, Leiterin der Klinischen Abteilung für Hämatologie am Uniklinikum Graz. Sie erklärt, was AML eigentlich ist, wie die Diagnose gestellt wird, welche Behandlungsoptionen es gibt – und warum die Heilungschancen derzeit nur bei etwa 25 Prozent liegen.LKH-Universitätsklinikum GrazInstagram: https://www.instagram.com/lkh.uniklinikumgraz/Youtube: https://www.youtube.com/c/LKHUniklinikumGrazWebsite: https://www.uniklinikumgraz.at/

  12. 81

    #77 | Bipolare Störung erklärt: Leben zwischen Manie und Depression

    Extreme Hochs und Tiefs – und oft kaum ein Dazwischen: Eine bipolare Störung bedeutet weit mehr als nur Stimmungsschwankungen. Betroffene erleben drastische Veränderungen in Gefühlslage, Antrieb und Verhalten, die ihren Alltag und ihr Umfeld stark beeinflussen können. Doch was steckt hinter dieser Erkrankung, warum wird sie häufig erst spät erkannt – und wie lässt sie sich heute behandeln?Priv.-Doz. in DDr. in Frederike Fellendorf, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin, erklärt in dieser Folge, welche Symptome typisch sind und warum der Begriff „manisch-depressiv“ heute nicht mehr verwendet wird. Sie spricht über Ursachen, genetische Faktoren und aktuelle Behandlungsansätze – von Medikamenten über Psychotherapie bis hin zu Psychoedukation. Außerdem erfahren Sie, ob es einen sogenannten bipolaren Gesichtsausdruck gibt, wie Angehörige Betroffene unterstützen können und weshalb eine frühe Diagnose entscheidend ist, um Rückfälle zu vermeiden und Lebensqualität zu erhalten.Hören Sie rein und erfahren Sie, warum Wissen über die eigene Erkrankung der erste Schritt zu einem stabileren Leben mit Bipolarität ist.LKH-Universitätsklinikum GrazInstagram: https://www.instagram.com/lkh.uniklinikumgraz/Youtube: https://www.youtube.com/c/LKHUniklinikumGrazWebsite: https://www.uniklinikumgraz.at/

  13. 80

    #76 | Neue Leber, neues Leben: Alles Wissenswerte zur Lebertransplantation

    Die Leber ist das zentrale Organ für unseren Stoffwechsel mit einer enormen Regenerationsfähigkeit, sprich sie verzeiht uns viele Sünden. Ohne Leber können wir nicht leben: Ist die Schädigung zu massiv, hilft nur noch eine Transplantation. Darüber sprechen wir in dieser Folge unserer „Sprechstunde am Uniklinikum“ mit Univ.-Prof. Dr. Robert Sucher, dem Leiter der Klinischen Abteilung für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie. Wir klären, woher die Spenderorgane kommen und wie sie zugeteilt werden, in welchen Situationen eine Transplantation notwendig wird und wie das Leben für Patient*innen danach aussieht. Außerdem beantworten wir die Fragen, warum diese Eingriffe oft in der Nacht stattfinden, ob man nach einer Transplantation noch Alkohol trinken darf und ob es auch Leber-Lebendspenden gibt?LKH-Universitätsklinikum GrazInstagram: https://www.instagram.com/lkh.uniklinikumgraz/Youtube: https://www.youtube.com/c/LKHUniklinikumGrazWebsite: https://www.uniklinikumgraz.at/

  14. 79

    #75 | Mikroplastik: Kunststoff in Blut, Darm und Hirn?

    Winzig klein, aber allgegenwärtig: Mikroplastik gelangt unbemerkt in unseren Körper – und stellt vor allem unseren Darm vor neue Herausforderungen. Schätzungen zufolge nehmen wir jede Woche rund fünf Gramm Mikroplastik auf – das entspricht dem Gewicht einer Kreditkarte.In mehreren Regionen des Körpers, beispielsweise im Stuhl, in der Leber, der Milz und sogar im Gehirn lassen sich die winzigen Plastikteilchen finden. Doch wie ist das möglich und wie entsteht Mikroplastik?Univ.-Prof.in PD Dr. Vanessa Stadlbauer-Köllner, Fachärztin an der Klinischen Abteilung für Gastroenterologie und Hepatologie am LKH-Univ. Klinikum Graz, forscht gemeinsam mit ihrem Team daran, wie Mikroplastik unser Mikrobiom beeinflusst, ob ein Verzicht auf Plastik sich positiv auf unsere Gesundheit auswirkt und welche Rolle die Ernährung dabei spielt.Ebenfalls in dieser Folge der „Sprechstunde am Uniklinikum“: ob und wie Mikroplastik wieder aus unserem Körper kommt.Hören Sie rein und erfahren Sie, warum das Thema Mikroplastik viel stärker mit Ihrer Gesundheit zusammenhängt, als Sie vielleicht vermuten.LKH-Universitätsklinikum GrazInstagram: https://www.instagram.com/lkh.uniklinikumgraz/Youtube: https://www.youtube.com/c/LKHUniklinikumGrazWebsite: https://www.uniklinikumgraz.at/

  15. 78

    #74 | Leben mit Reizdarm

    Wenn der Bauch nicht zur Ruhe kommt, kann ein Reizdarmsyndrom die Ursache sein. Viele Menschen leiden darunter, offen darüber gesprochen wird aber viel zu selten. In dieser Folge erklärt Univ.-Ass. Dr. Patrizia Constantini-Kump von der Klinischen Abteilung für Gastroenterologie und Hepatologie der Univ.-Klinik für Innere Medizin, wann hinter den Beschwerden ein Reizdarm stecken kann, warum manche Menschen besonders sensibel auf Stress oder bestimmte Lebensmittel reagieren und wie eng unser Darm mit dem Gehirn verknüpft ist.Von den Symptomen bis zur gesicherten Diagnose ist es oft ein weiter Weg: Von unserer Expertin erfahren Sie, was das Reizdarmsymptom von anderen Verdauungsstörungen unterscheidet, welche Therapien sich bewährt haben und wie Betroffene ihren Alltag meistern und trotz wiederkehrender Beschwerden ein gutes Bauchgefühl entwickeln können.Hören Sie rein und finden Sie heraus, warum Ihr Bauch vielleicht mehr weiß, als Sie denken. LKH-Universitätsklinikum GrazInstagram: https://www.instagram.com/lkh.uniklinikumgraz/Youtube: https://www.youtube.com/c/LKHUniklinikumGrazWebsite: https://www.uniklinikumgraz.at/

  16. 77

    #73 | Knieschmerzen – darf ich zum Sport?

    Wenn das Knie schmerzt, kann das viele Ursachen haben: Eine Verletzung beim Sport, eine Fehlbelastung im Alltag oder „einfach“ eine Abnutzung – schon ist der Meniskus ein- oder das Kreuz- bzw. Seitenband abgerissen. In Österreich reißt durchschnittlich jede Stunde ein vorderes Kreuzband – das Knie zählt damit zu den am stärksten belasteten und verletzungsanfälligen Gelenken unseres Körpers. Doch die gute Nachricht: Die medizinischen Möglichkeiten haben sich in den letzten Jahren rasant weiterentwickelt.In dieser Folge der „Sprechstunde am Klinikum“ sprechen wir darüber mit Assoz.-Prof. PD Dr. Patrick Sadoghi, stellvertretender Klinikvorstand der Grazer Universitätsklinik für Orthopädie und Traumatologie. Er erklärt, warum das Knie schmerzen kann, welche Behandlungen es gibt und ob bzw. wann man nach einer Knieoperation wieder Sport machen darf. Als Leiter der Sektion Knie weiß er, warum dieses Gelenk so anfällig ist, wann künstliche Kniegelenke, Spendersehnen und minimalinvasive Schlüssellochchirurgie zum Einsatz kommen und ob Topfen tatsächlich zur Schmerzlinderung beitragen kann oder dieser doch besser in der Küche bleiben sollte. LKH-Universitätsklinikum GrazInstagram: ⁠⁠https://www.instagram.com/lkh.uniklinikumgraz/⁠⁠Youtube: ⁠⁠https://www.youtube.com/c/LKHUniklinikumGraz⁠⁠Website: ⁠⁠https://www.uniklinikumgraz.at/⁠

  17. 76

    #72 | Blasenkrebs: Wenn Blut im Urin nicht harmlos ist …

    Blut im Urin sorgt beim Toilettengang für einen Schreckmoment: Ist es nur ein harmloser Infekt – oder steckt doch etwas Ernstes dahinter? Tritt Blut im Urin schmerzfrei auf, wird es häufig unterschätzt. Dabei kann es ein Hinweis auf Blasenkrebs sein – eine Krebsart, die in Österreich jährlich rund 1.600 Menschen betrifft. Männer erkranken dabei etwa dreimal so häufig wie Frauen. In dieser Folge unserer „Sprechstunde am Uniklinikum“ informieren Univ.-Prof. Dr. Sascha Ahyai, Vorstand der Universitätsklinik für Urologie, und Urologe Priv.-Doz. Dr. Florestan Koll über mögliche Ursachen für Blut im Urin und darüber, wann ärztlicher Rat unbedingt nötig ist.Während Schmerzen beim Wasserlassen meist auf einen Harnwegsinfekt hinweisen, sollten sichtbares Blut im Urin und/oder wiederkehrende Beschwerden nach einer Antibiotikatherapie unbedingt ärztlich abgeklärt werden. Denn: Wird Blasenkrebs früh erkannt, ist er in vielen Fällen gut behandelbar – entscheidend ist dabei, wie tief der Tumor bereits in die Blasenwand eingedrungen ist. Männer erkranken dabei etwa dreimal so häufig wie Frauen. Der häufigste Risikofaktor für Blasenkrebs ist übrigens Rauchen, das – z. B. bei Männern – für bis zu 70 Prozent aller Fälle verantwortlich ist. Welche Symptome Sie kennen sollten, welche Risikofaktoren es gibt und ob bzw. wie Sie am besten vorsorgen – all das erfahren Sie ebenfalls in dieser Folge.LKH-Universitätsklinikum GrazInstagram: ⁠https://www.instagram.com/lkh.uniklinikumgraz/⁠Youtube: ⁠https://www.youtube.com/c/LKHUniklinikumGraz⁠Website: ⁠https://www.uniklinikumgraz.at/

  18. 75

    #71 | Nur vergesslich oder schon dement?

    Im Alter vergisst man schneller, oder? Das ist nur fast richtig, denn: Die ersten Symptome einer Alzheimererkrankung sind episodische Gedächtnisstörungen, also das Vergessen von Informationen, die man erst vor Kurzem erhalten hat. Ab wann ein Gedächtnisverlust problematisch wird und man unbedingt zum Arzt gehen sollte, weiß Neurologe und Alzheimerexperte Dr. Stephan Seiler, der auch die Demenzambulanz der Univ.-Klinik für Neurologie am LKH-Universitätsklinikum Graz leitet.In Österreich leben ungefähr 150.000 bis 200.000 Menschen mit einer Demenz – die Dunkelziffer ist vermutlich noch höher. Diese neurodegenerative Erkrankung ist nach aktuellem Stand nicht heilbar. Mit einer frühen Diagnose und regelmäßigem Gehirntraining kann man aber das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamen. Wie man sein Gehirn trainieren kann, welche Faktoren eine Demenzerkrankung begünstigen können und wie guter Schlaf die kognitive Leistungsfähigkeit beeinflusst, erfahren Sie ebenfalls in dieser Folge unserer „Sprechstunde am Uniklinikum“.LKH-Universitätsklinikum GrazInstagram: https://www.instagram.com/lkh.uniklinikumgraz/Youtube: https://www.youtube.com/c/LKHUniklinikumGrazWebsite: https://www.uniklinikumgraz.at/

  19. 74

    #70 | Na sauber! Hygiene im Krankenhaus vs. Zuhause

    Spätestens seit Covid ist das Thema Händewaschen in aller Munde. Zweimal „Happy Birthday“ während des Händewaschens zu singen, soll das richtige Level an Sauberkeit bringen. Im Krankenhausalltag gehören Händewaschen und Desinfektion eindeutig zum kleinen Einmaleins der Hygiene. Warum Hygiene ein Teamsport ist, welche Objekte im Haushalt wirkliche Keimschleudern sind und wie man diese keimfrei bekommt, erklärt Primarius Dr. Klaus Vander, Ärztlicher Direktor des Instituts für Krankenhaushygiene. Hygienefachkraft DGKP Kathrin Pepper informiert über die „5 Momente der Händehygiene“, wann im Krankenhaus Hände desinfiziert werden müssen und wann Handschuhe notwendig sind. Welchen Unterschied es zwischen der Hygiene Zuhause und im Krankenhaus gibt, warum chemische Putzmittel nicht immer das Mittel der Wahl sind und was der größte Albtraum eines Hygienikers im Krankenhaus ist, darüber und noch vieles mehr erzählen unsere beiden Expert*innen in dieser Folge der „Sprechstunde am Uniklinikum“.LKH-Universitätsklinikum GrazInstagram: https://www.instagram.com/lkh.uniklinikumgraz/Youtube: https://www.youtube.com/c/LKHUniklinikumGrazWebsite: https://www.uniklinikumgraz.at/

  20. 73

    #69 | Neuropathien: Wenn Nerven schmerzen

    Kribbeln, Brennen oder ein Taubheitsgefühl in der Hand oder im Arm – derartige Beschwerden deuten oft auf neuromuskuläre Probleme hin. Wir möchten alle in der Nacht gut schlafen, wenn allerdings auch Hand oder Arm „einschlafen“ ist das weniger wünschenswert: Der Grund dafür kann ein Karpaltunnelsyndrom sein. Dr. Valeriu Gold, leitender Oberarzt der Neuromuskulären Ambulanz an der Universitätsklinik für Neurologie, erklärt, wann man mit Nervenbeschwerden unbedingt Fachärzt*innen aufsuchen sollte, wie ein Karpaltunnelsyndrom behandelt wird, welche Faktoren neuromuskuläre Erkrankungen begünstigen und was Anzeichen für ALS sein können. Außerdem erfahren Sie, was ein „Parkbank-Syndrom“ mit zu viel Feiern zu tun hat und warum Lachgas als Partydroge nicht nur entspannt, sondern sich überaus schmerzhaft auf die Nerven auswirken kann.LKH-Universitätsklinikum GrazInstagram: https://www.instagram.com/lkh.uniklinikumgraz/Youtube: https://www.youtube.com/c/LKHUniklinikumGrazWebsite: https://www.uniklinikumgraz.at/

  21. 72

    #68 | Late Talker oder Stottern bei Kindern – was tun?

    „Tatze“ statt „Katze“, „Metterling“ statt „Schmetterling“ – wenn Kinder das Sprechen lernen, läuft nicht immer alles rund. Doch ab wann sollten Eltern sich wirklich Sorgen machen? Stottern, Lispeln und andere Auffälligkeiten beim Spracherwerb sind keine Seltenheit – und sie wachsen sich nicht einfach aus! Logopädin Christiane Schwaiger vom Uniklinikum Graz weiß, welche Warnsignale Eltern ernst nehmen sollten und wie sie Kinder spielerisch beim Sprechen lernen unterstützen können. Tatsache ist, dass immer mehr Kindern von einer sogenannten Sprachentwicklungsstörung betroffen sind. Wann eine Abklärung nötig ist und was Eltern konkret tun können, erfahren Sie in dieser Folge des Podcasts „Sprechstunde am Uniklinikum“. Jetzt reinhören!LKH-Universitätsklinikum GrazInstagram: https://www.instagram.com/lkh.uniklinikumgraz/Youtube: https://www.youtube.com/c/LKHUniklinikumGrazWebsite: https://www.uniklinikumgraz.at/

  22. 71

    #67 | Mein Kind hat Diabetes

    Ständiges Durstgefühl, vermehrtes Wasserlassen und Müdigkeit – das sind Warnsignale, die man bei Kindern auf keinen Fall ignorieren darf. Auch wenn die Windel immer sehr nass ist oder das Kind plötzlich wieder einnässt, obwohl es schon trocken gewesen ist, dann könnte eine Diabeteserkrankung die Ursache sein. In Österreich leben derzeit rund 3.500 Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren mit Diabetes Typ 1, die Zahlen steigen seit Jahrzehnten kontinuierlich. Jedes Jahr bekommen 400 Kinder die Diagnose „zuckerkrank“. Wird diese Autoimmunerkrankung zu spät erkannt und nicht behandelt, kann das Kind in einen lebensbedrohlichen Zustand, eine sogenannte diabetische Ketoazytose, kommen. Wie man diese Komplikation verhindern kann, wie Kinder mit Diabetes heute behandelt werden und warum es so wichtig ist, dass das gesamte Umfeld inklusive Kindergarten und Schule über Diabetes gut Bescheid weiß, das erklären Dr. Elke Fröhlich-Reiterer, Diabetes-Spezialistin an der Univ.-Klinik für Kinder- und Jugendheilkunde und Lisa Renner vom Verein Moki Steiermark. Im Rahmen des Projekts DiAB Kids gehen sie nach Hause zu den Familien, in Schulen und Kindergärten und schulen alle im Umgang mit Diabetes.LKH-UniversitätsklinikumGrazInstagram:https://www.instagram.com/lkh.uniklinikumgraz/Youtube:https://www.youtube.com/c/LKHUniklinikumGrazWebsite:https://www.uniklinikumgraz.at/KlinischeAbteilung für Allgemeine Pädiatrie - LKH-Univ. Klinikum Graz(uniklinikumgraz.at)

  23. 70

    #66 | Zahn ausgeschlagen … was tun?

    Der Tipp von Priv.-Doz.in Dr.in Lumnije Kqiku-Biblekaj, Leiterin der Spezialambulanz Endodontie und Zahntraumatologie an der Univ.-Klinik für Zahnmedizin und Mundgesundheit: Immer retten, was zu retten ist! Schlägt man sich einen Zahn oder Teile davon aus, alles einsammeln und so rasch wie möglich die*den Zahnärztin*arzt aufsuchen. Wer sich’s zutraut, kann das gute Stück auch selbst zurückhineinstecken, also replantieren. Aber auch in diesem Fall sollte dann idealerweise innerhalb der ersten zwei Stunden, nachdem der Unfall passiert ist, die*der Fachärztin*arzt aufgesucht werden. Ob eine Replantation auch funktioniert, wenn der Zahn erst nach zwei Tagen gefunden wird, warum sich Kinder und Jugendliche häufiger Zähne ausschlagen und was eine „Zahnrettungsbox“ ist bzw. kann, beantwortet Kqiku-Biblekaj ebenfalls in dieser Folge der „Sprechstunde am Uniklinikum“. LKH-Universitätsklinikum Graz Instagram: https://www.instagram.com/lkh.uniklinikumgraz/ Youtube: https://www.youtube.com/c/LKHUniklinikumGraz Website: https://www.uniklinikumgraz.at/

  24. 69

    #65 | Der Check für Ihre Gesundheit!

    Wissen Sie, wie’s um Ihre Gesundheit steht? Warum Sie das unbedingt wissen sollten und was das Uniklinikum Graz seinen Mitarbeiter*innen dazu anbietet, hören Sie in dieser Podcastfolge. Denn diesmal dreht sich alles um den Gesundheitscheck, der von Dr. Jana Windhaber, Leiterin der Sportambulanz der Univ.-Klinik für Kinder- und Jugendchirurgie, und ihrem Team im Rahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) kostenlos angeboten wird. Man erfährt u. a., inwiefern sich der Check von der klassischen Vorsorgeuntersuchung unterscheidet, was er konkret beinhaltet und was die Tempo-Me-Studie der BGF damit zu tun hat. Neben Dr. Jana Windhaber ist auch Dorrit Münzer-Ornik zu Gast in der „Sprechstunde am Uniklinikum“: Sie hat den Check samt sportmedizinischer Leistungsdiagnostik und Trainingsempfehlung bereits gemacht und legt ihn allen ans Herz. Was bei ihr dank des ausführlichen Checks gefunden wurde und was sie in ihrem Alltag verändert hat, darüber berichtet sie in dieser Folge. Die Mitarbeiter*innen des LKH-Univ. Klinikum Graz können sich zum Check ganz einfach über die APP Sonected anmelden. Weitere Infos rund um das Angebot gibt’s im Intranet. LKH-Universitätsklinikum Graz Instagram: https://www.instagram.com/lkh.uniklinikumgraz/ Youtube: https://www.youtube.com/c/LKHUniklinikumGraz Website: https://www.uniklinikumgraz.at/

  25. 68

    #64 | HerzMobil – besser leben mit Herzschwäche

    Wenn ein Auto an sich 120 PS hat, allerdings davon nur noch 40 PS zur Verfügung stehen, ist die Bergstraße nicht mehr zu schaffen. Die Kraft fehlt ganz einfach – mit diesem plakativen Vergleich beschreibt Primarius Dr. Stefan Pötz, Leiter der Abteilung für Innere Medizin am LKH Weiz, wie sich ein Leben mit einer Herzschwäche (Herzinsuffizienz) anfühlt. Die gute Nachricht: Diese chronische Erkrankung lässt sich gut behandeln. Damit die Therapie auch langfristig erfolgreich ist, müssen die Patient*innen aktiv mitwirken und zum Beispiel regelmäßig ihre Medikamente nehmen und den Blutdruck messen. Das Projekt „HerzMobil Steiermark“ hilft in dabei – ohne dass die Patient*innen dazu in ein Krankenhaus oder zum Hausarzt müssen. Die Erfahrung zeigt: Dadurch steigt die Lebensqualität der Patient*innen und neuerliche Krankenausaufenthalte können vielfach vermieden werden.   Wie das Projekt konkret funktioniert, wer daran teilnehmen kann und wo es überall angeboten wird, erfährt man in dieser Podcastfolge von Primarius Pötz, der „HerzMobil“ in der gesamten Steiermark als Ärztlicher Leiter koordiniert, und der Pflegeexpertin für Herzinsuffizienz, DGKP Katrin Knödl, von der Klinischen Abteilung für Kardiologie der Univ.-Klinik für Innere Medizin. LKH-Universitätsklinikum Graz Instagram: https://www.instagram.com/lkh.uniklinikumgraz/ Youtube: https://www.youtube.com/c/LKHUniklinikumGraz Website: https://www.uniklinikumgraz.at/

  26. 67

    #63 | Gewaltambulanz: kostenfreie und vertrauliche Hilfe

    Jede dritte Frau erfährt im Laufe ihres Lebens Gewalt. Aber auch Kinder und Männer können von Gewalt betroffen sein. Für alle Opfer – egal, welchen Alters oder Geschlechts – gibt es in Graz bereits seit 2008 eine derzeit österreichweit einzigartige Anlaufstelle: die Gewaltambulanz. Hier werden Spuren so gesichert, dass sie vor Gericht als Beweismittel verwendet werden können. In dieser Folge der „Sprechstunde am Uniklinikum“ ist die Leiterin der Gewaltambulanz, Univ.-Prof.in Dr. in Sarah Heinze vom Institut für gerichtliche Medizin zu Gast. Sie erzählt, wie ein Termin in der Gewaltambulanz abläuft, wie es gelingt, eine vertrauensvolle Umgebung für die Untersuchungen zu schaffen und wie Spuren bzw. Beweise aufbewahrt werden. Sie beantwortet auch die Frage, warum man sich nicht anonym untersuchen lassen kann und ob immer eine Anzeige bei der Polizei erfolgt. Und sie sagt ganz klar: Besser einmal mehr als einmal zu wenig anrufen und in die Ambulanz kommen! INFO: Wenn Sie von Gewalt betroffen sind, können Sie sich an die Gewaltambulanz wenden oder das Steirische Hilfetelefon kontaktieren: Gewaltambulanz: Freitag ab 8:00 Uhr bis Montag 16:00 Uhr und durchgehend an Feiertagen, Dienstag bis Donnerstag zwischen 8:00 Uhr und 16:00 Uhr T: + 43 664 84 38 241 Steirisches Hilfetelefon: Die kostenlose Hotline ist ganzjährig rund um die Uhr für Anrufer*innen erreichbar. Das Hilfetelefon bietet erste Hilfestellungen, Informationen sowie eine weitere Anbindung zu spezifischen Beratungseinrichtungen. T: 0800204422 Oranges Zeichen gegen Gewalt Die UN-Kampagne „Orange The World“ findet jährlich zwischen dem 25. November, dem “Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen”, und dem 10. Dezember, dem “Internationalen Menschenrechtstag”, statt. Weltweit erstrahlen in diesen 16 Tagen Gebäude in oranger Farbe, um ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen zu setzen. Auch das LKH-Univ. Klinikum Graz beteiligt sich an der Kampagne und erstrahlt in Orange. LKH-Universitätsklinikum Graz Instagram: https://www.instagram.com/lkh.uniklinikumgraz/ Youtube: https://www.youtube.com/c/LKHUniklinikumGraz Website: https://www.uniklinikumgraz.at/ Gewaltambulanz: https://gerichtsmedizin.medunigraz.at/gewaltambulanz Steirisches Hilfetelefon: https://www.soziales.steiermark.at/cms/beitrag/12945660/439/

  27. 66

    #62 | Verbot für Amalgamplomben – was tun?

    Fast jede*r von uns hat mindestens eine im Mund – die gute, alte Plombe aus Amalgam. Das Zahnfüllmaterial Amalgam enthält jedoch Quecksilber und daher darf es ab Jänner 2025 in der gesamten EU nicht mehr für Plomben verwendet werden. Ob alte Füllungen jetzt entfernt werden müssen, ist eine der Fragen an unseren Experten. Eine Entwarnung gibt Univ.-Prof. Dr. Karl Glockner von der Klinischen Abteilung für Zahnerhaltung, Parodontologie und Zahnersatzkunde am Uniklinikum Graz gleich vorweg auf die Frage, ob sich beim Zähneknirschen oder beim Essen Quecksilber abreiben und in den Organismus gelangen kann: „Das ist so minimal, dass Sie es absolut vergessen können.“ Amalgam ist das am besten erforschte Füllmaterial auf der Welt und es ist eindeutig erwiesen, dass es nicht schädlich für die Gesundheit ist. Warum das Legen und Herausbohren der Füllung dennoch kritische Momente sind, warum Amalgam verboten wurde und was es für Ersatzmaterialien gibt, erfahren Sie in dieser Folge des Podcasts „Sprechstunde am Uniklinikum“. LKH-Universitätsklinikum Graz Instagram: https://www.instagram.com/lkh.uniklinikumgraz/ Youtube: https://www.youtube.com/c/LKHUniklinikumGraz Website: https://www.uniklinikumgraz.at/ Universitätsklinik für Zahnmedizin und Mundgesundheit - LKH-Univ. Klinikum Graz (uniklinikumgraz.at)

  28. 65

    #61 | Der Wau-Effekt: Was Therapiehund Frieda für Patient*innen tut

    Ein Hund ist im Krankenhaus eigentlich ein No-Go – außer er ist ein Therapie-oder Assistenzhund. In der heutigen Folge unseres Podcasts sind wir im wahrsten Sinn des Wortes auf den Hund gekommen: Frieda, eine Lagotto-Hundedame und ausgebildeter Therapiehund, ist mit ihrer Besitzerin, der HNO-Ärztin Dr. Michaela Friedrich zu Gast bei uns. Dr. Friedrich erzählt in dieser Folge, von ihren gemeinsamen Besuchen auf der Palliativstation, wo Frieda ein echter Eisbrecher ist und für die Patient*innen ein Stück Normalität fernab ihrer Krankheit schafft. Auch an der Univ.-Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie ist Frieda bei Ess-, Angst- und Traumastörungen im Einsatz und begeistert die Patient*innen mit ihren vielen Tricks. Spoiler: Am Ende der Folge gibt´s im Video ein Kunststück von Frieda zu sehen! LKH-Universitätsklinikum Graz Instagram: https://www.instagram.com/lkh.uniklinikumgraz/ Youtube: https://www.youtube.com/c/LKHUniklinikumGraz Website: https://www.uniklinikumgraz.at/ Klinische Abteilung für Medizinische Psychologie, Psychosomatik und Psychotherapie - LKH-Univ. Klinikum Graz (uniklinikumgraz.at)  

  29. 64

    #60 | Iss dich gesund: Nahrung für die Psyche, Teil II

    Unsere Juli-Podcastfolge „Nahrung für die Psyche“ hörten mehr als 130.000 Hörer*innen, was uns unglaublich freut! Unzählige positive Kommentare und noch mehr Fragen zum Thema haben uns erreicht, – Grund genug Univ.-Prof. DDr. Sabrina Mörkl noch einmal einzuladen, um ihr die Fragen unserer Hörer*innen zu stellen. Wir erfahren diesmal, warum sie Menschen, die mit Angst oder Depression zu tun haben, die Umstellung auf vegetarische oder vegane Ernährung nicht empfehlen kann, warum man in Gesellschaft genossenes Essen besser verdaut oder warum der „Ölwechsel“ in der Küche das Erste ist, was sie ihren Patient*innen rät. Wie schon in Teil eins teilt die Leiterin der Spezialambulanz für Metabolische Psychosomatik, Ernährung und Psyche an der Grazer Univ.-Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie ihr profundes Wissen rund um das Thema Ernährung und Psyche mit uns. Wir erfahren, was Entzündungen mit Depressionen zu tun haben, warum eine gute Eiweißversorgung so wichtig ist und wie lange es dauert es, bis sich positive Effekte einer gesünderen Ernährung zeigen. Die Expertin erzählt auch von einem jungen Patienten, bei dem die Antidepressiva erst wirken konnten, nachdem seine Nährstoffdefizite ausgeglichen und die Speicher wieder gefüllt waren. LKH-Universitätsklinikum Graz Instagram: https://www.instagram.com/lkh.uniklinikumgraz/ Youtube: https://www.youtube.com/c/LKHUniklinikumGraz Website: https://www.uniklinikumgraz.at/ Klinische Abteilung für Medizinische Psychologie, Psychosomatik und Psychotherapie - LKH-Univ. Klinikum Graz (uniklinikumgraz.at)

  30. 63

    #59 | Iss dich gesund: Nahrung für die Psyche

    Probiotika,Präbiotika und Psychobiotika? Es ist nicht das eine „Zaubermittel“, das eine Depression fördert oder ihr vorbeugt, ABER: Die Gesamtheit der Ernährung ist eine bisher völlig unterschätzte Säule beim Schutz vor psychischen Erkrankungen sowie bei deren Therapie. Eine mediterrane Ernährung etwa – also eine pflanzenbasierte, bunte und vielfältige Kost mit viel Omega 3 – kann das Risiko für Depressionen um bis zu 50 Prozent verringern. Hochverarbeitete Lebensmittel hingegen machen uns tendenziell depressiv. Je ursprünglicher die Nahrung, desto besser, lautet die Devise. Von den neuesten Erkenntnissen beim Thema Ernährung und Psyche berichtet in dieser Podcastfolge die Ernährungspsychiaterin Univ.-Prof. DDr. Sabrina Mörkl. Sie ist die Leiterin der Spezialambulanz für Metabolische Psychosomatik, Ernährung und Psyche an der Grazer Univ.-Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie. Sie erzählt, für welche Patient*innen die Spezialambulanz zuständig ist, was es mit der Darm-Gehirn-Achse auf sich hat und was bestimmte Werte im Blutbild über den psychischen Zustand verraten können. LKH-Universitätsklinikum Graz Instagram: https://www.instagram.com/lkh.uniklinikumgraz/ Youtube: https://www.youtube.com/c/LKHUniklinikumGraz Website: https://www.uniklinikumgraz.at/ Klinische Abteilung für Medizinische Psychologie, Psychosomatik und Psychotherapie - LKH-Univ. Klinikum Graz (uniklinikumgraz.at)

  31. 62

    #58 | Schlaganfall: Zeit ist Hirn

    Alle 20 Minuten erleidet in Österreich jemand einen Schlaganfall. Pro Jahr sind ca. 25.000 Menschen betroffen, in der Steiermark rund 3.500 Personen. An der Univ.-Klinik für Neurologie des Uniklinikum Graz werden jährlich 1.000 davon versorgt. Tendenz steigend, vor allem bei Patient*innen unter 55 Jahren. Soweit die nüchterne Statistik. Die Folgen eines „Schlagerls“ sind jedoch für jede*n einzelne*n Betroffene*n unterschiedlich und reichen von keinen spürbaren Auswirkungen über leichte Lähmungen bis hin zur schweren Behinderung. Um die Folgen eines Schlaganfalls so gering wie möglich zu halten, zählt daher jede Minute und die Nähe zu Schlaganfallüberwachungseinheiten, sogenannte Stroke Units, wie jene auf der Grazer Univ.-Klinik für Neurologie. Der Erfolg der Stroke Units basiert auf einem speziell trainierten, interdisziplinären Team und einer entsprechenden Infrastruktur. Was eine Stroke Unit alles kann, welche Risikofaktoren für einen Schlaganfall es gibt und welche Warnzeichen man nicht ignorieren soll, weiß Klinikvorstand Univ.-Prof. Dr. Christian Enzinger. Denn Schlaganfälle treten auch bei jüngeren Menschen auf. Rund zwei Prozent der männlichen und ein Prozent der weiblichen Österreicher*innen zwischen 45 und 54 Jahren sind betroffen. Der Neurologe erklärt in dieser Podcastfolge auch, wieso jede*r von uns den Begriff „FAST+“ kennen sollte.   LKH-Universitätsklinikum Graz Instagram: https://www.instagram.com/lkh.uniklinikumgraz/ Youtube: https://www.youtube.com/c/LKHUniklinikumGraz Website: https://www.uniklinikumgraz.at/

  32. 61

    #57 | Gürtelrose: Kein harmloser Hautausschlag

    Wer als Kind mit Schafblattern (auch Feuchtblattern oder Windpocken genannt) krank im Bett gelegen ist, hat mit 50+ gute Chancen, eine Gürtelrose zu bekommen. Denn jede*r, der Windpocken hatte, trägt die Viren ein Leben lang im Körper, bei den über 50-Jährigen sind es 99 Prozent. Unter bestimmten Umständen kommt es Jahre nach der Windpockenerkrankung zu einer Vermehrung der Varizella-Zoster-Viren und in der Folge zu einer Gürtelroseerkrankung. Dabei ist das Alter der wichtigste Risikofaktor – ab 50 steigt das Risiko zu erkranken durch die altersbedingte Abnahme der Immunabwehr markant an. Was die Erkrankung auslöst, wer und ob man sich impfen lassen soll und wie gefährlich es ist, wenn sich die Gürtelrose „schließt“, erklärt Univ.-Prof. Dr. Peter Wolf, Klinikvorstand der Univ.-Klinik für Dermatologie und Venerologie in dieser Podcastfolge. LKH-Universitätsklinikum Graz Instagram: https://www.instagram.com/lkh.uniklinikumgraz/ Youtube: https://www.youtube.com/c/LKHUniklinikumGraz Website: https://www.uniklinikumgraz.at/

  33. 60

    #56 | Harnwegsinfekt: Brennen beim Wasserlassen

    Mehr als 50 Prozent der Frauen haben es zumindest einmal erlebt: ein schmerzhaftes Brennen beim Urinieren, ein sicheres Zeichen für einen Harnwegsinfekt. Weitere Symptome sind ein vermehrter Harndrang, unangenehme Krämpfe und Schmerzen im Unterbauch oder Blut im Urin. Natürlich können auch Männer von einer Blasenentzündung betroffen sein, die Zahlen belegen aber deutlich, dass vor allem junge Frauen und Frauen nach der Menopause darunter leiden. Gemeinsam mit Urologin Ass.-Prof.in PD Dr.in Marianne Leitsmann gehen wir den Ursachen für einen Harnwegsinfekt auf den Grund, informieren über Behandlungsmöglichkeiten und „red flags“, die frau/man auf keinen Fall ignorieren darf. Ob frau/man immer ein Antibiotikum braucht, Preiselbeersaft hilft und eine nasse Badehose eine Blasenentzündung auslöst, klären wir ebenfalls in dieser Folge. LKH-Universitätsklinikum Graz Instagram: https://www.instagram.com/lkh.uniklinikumgraz/ Youtube: https://www.youtube.com/c/LKHUniklinikumGraz Website: https://www.uniklinikumgraz.at/

  34. 59

    #55 | Grauer Star: Wenn die Linse trüb wird.

    Der Graue Star – oder, medizinisch, die Katarakt – ist eine Alterserscheinung, die jeden treffen kann. Das erste Anzeichen für den Grauen Star ist oft eine erhöhte Lichtempfindlichkeit. Betroffene sehen zunehmend unscharf oder verschwommen. Allerdings kann es vorkommen, dass weitsichtige Menschen plötzlich „dank Katarakt“ ohne Brille besser sehen. In seltenen Fällen können Diabetes oder eine längere Einnahme von Cortison den Grauen Star verursachen. Rund 5.200 Katarakte werden am LKH-Univ. Klinikum pro Jahr operiert, 90 Prozent davon tagesklinisch. Ein positiver Nebeneffekt beim Eingriff ist, dass auch die Fehlsichtigkeit behoben werden kann und man keine Brille mehr braucht. Wie der Eingriff an der Tagesklinik abläuft, wann operiert wird und welche Risiken es gibt, erklären Univ.-Prof. Dr. Andreas Wedrich, Klinikvorstand der Univ. Augenklinik und Pflegeleitung DGKP Elke Granitz in dieser Podcastfolge. LKH-Universitätsklinikum Graz Instagram: https://www.instagram.com/lkh.uniklinikumgraz/⁠ Youtube: ⁠https://www.youtube.com/c/LKHUniklinikumGraz⁠ Website: ⁠https://www.uniklinikumgraz.at/

  35. 58

    #54 | Vaskulitis: Fieber ohne Grund

    Fühlen Sie sich abgeschlagen, verlieren Sie Gewicht, leiden Sie unter Nachtschweiß oder fiebern manchmal? Wenn es für diese Symptome keinen offensichtlichen Grund gibt, könnte eine Vaskulitis dahinterstecken. Mit diesem Sammelbegriff bezeichnet man diverse seltene Krankheiten mit dem gemeinsamen Nenner, dass sich Blutgefäße entzünden. Die gesamte Länge aller im menschlichen Körper vorhandenen Blutgefäße beträgt etwa 100.000 km. Die Entzündungen können demnach im ganzen Körper auftreten und alle Organe betreffen. Das macht die Diagnose und Therapie so schwierig. Am LKH-Univ. Klinikum Graz haben sich die Spezialist*innen zur österreichweit einzigartigen „Vaskulitis-Unit“ vernetzt, damit für die Patient*innen die beste Therapie gefunden werden kann. Wohin man sich als Betroffene*r wenden kann, welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt und ob Vaskulitis heilbar ist, wissen Univ.-Prof. Dr. Jens Thiel (Leiter der Klin. Abteilung für Rheumatologie und Immunologie), Univ.-Prof. Dr. Kathrin Eller (Klin. Abteilung für Nephrologie) und PD Dr. Philipp Jud (Klin. Abteilung für Angiologie). LKH-Universitätsklinikum Graz Instagram: https://www.instagram.com/lkh.uniklinikumgraz/ Youtube: https://www.youtube.com/c/LKHUniklinikumGraz Website: https://www.uniklinikumgraz.at/

  36. 57

    #53 | Endometriose: Wenn Schmerzen die Regel sind

    Endometriose ist die häufigste gynäkologische Erkrankung – und wird dennoch oft jahrelang nicht erkannt. Bei jeder zweiten Frau mit unerfülltem Kinderwunsch ist diese Krankheit die Ursache, zehn Prozent aller Frau sind betroffen: Vom Auftreten der ersten Symptome bis zur Diagnose vergehen im Schnitt sieben Jahre. Priv.-Doz. Dr. Monika Wölfler vom Endometriosezentrum der Univ.-Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe erzählt in dieser Podcastfolge, wie Endometriose erkannt werden kann und wie sie behandelt wird. Die Regelblutung ist nicht nur eine Ursache für die Erkrankung, sondern auch – wenn sie mit starken Schmerzen einhergeht – ein möglicher Hinweis auf Endometriose. Wenn frau während der Periode regelmäßig zu Schmerzmittel greifen muss, sollte der Verdacht auf Endometriose unbedingt medizinisch abgeklärt werden – am besten in einem zertifizierten Endometriosezentrum. LKH-Universitätsklinikum Graz Instagram: ⁠https://www.instagram.com/lkh.uniklinikumgraz/⁠ Youtube: ⁠https://www.youtube.com/c/LKHUniklinikumGraz⁠ Website: ⁠https://www.uniklinikumgraz.at/

  37. 56

    #52 | Pflegemangel: Challenge und Chance

    Wissen Sie, was eine Pflegedirektorin eigentlich den ganzen Tag macht? Nein? Dann liefert Pflegedirektorin Mag.a Gabriele Möstl in unserer Folge 52 der Sprechstunde am Uniklinikum die Antwort.  Seit Februar 2023 ist sie Pflegedirektorin in einem der größten Krankenhäuser in Österreich und kennt daher die Herausforderungen, denen sich die Pflege momentan stellen muss, ganz genau. Ihr erstes Jahr war sicher vom Pflegemangel geprägt, der seit Corona generell zu den dominierenden Themen im Gesundheitswesen zählt. In dieser Podcastfolgekommen aber nicht nur die Probleme zur Sprache, sondern auch die neuen Wege, die die Pflege momentan beschreitet. Dazu gehören die erfolgreiche KAGes-Gehaltsreform, flexible Arbeitszeitmodelle und Projekte wie „Helfende Hände“ oder „Skill and Grade Mix“.  Zudem erläutert die Direktorin, wie genau der Rufbereitschaftsdienst funktioniert, was Praxisanleiter*innen zu tun haben und wie man es geschafft hat, Kolleg*innen ans LKH-Univ. Klinikum zurückzuholen. LKH-Universitätsklinikum Graz Instagram: https://www.instagram.com/lkh.uniklinikumgraz/ Youtube: https://www.youtube.com/c/LKHUniklinikumGraz Website: https://www.uniklinikumgraz.at/

  38. 55

    #51 | Spätes Mutterglück: (K)ein Baby mit über 35?

    Wussten Sie, dass die Anzahl der Eizellen schon bei der Geburt für jede Frau festgelegt sind? Das ist nur eine der biologischen Tatsachen, die sich trotz modernster Medizin nicht verändern lassen. Ein Blick in die Statistik zeigt, dass in Österreich eine Frau knapp 30 Jahre alt ist, wenn sie ihr erstes Kind bekommt. Generell beginnen Männer und Frauen immer später mit der Familienplanung. Sprich Frauen, die mit Mitte 30 ihr erstes Kind bekommen, sind mittlerweile die Regel und nicht die Ausnahme. Mediziner stufen eine Schwangerschaft ab 35 Jahre als Risikoschwangerschaft ein. Auch die Chance, ohne Hilfe der Medizin schwanger zu werden, liegt mit 35 Jahren nur mehr bei 10 Prozent und nimmt mit jedem weiteren Jahr rapide ab. Die Frage, ob es egal ist, ein Baby mit 25, 35 oder 45 Jahren zu bekommen, ist aus biologischer Sicht daher mit einem klaren „Nein“ zu beantworten. Wann also – biologisch gesehen – die besten Jahre für eine Schwangerschaft sind, was dank Reproduktionsmedizin später noch möglich ist und was nicht, erklärt Univ.-Prof. Dr. Herbert Fluhr, Leiter der Klinischen Abteilung für Geburtshilfe in dieser Podcastfolge. LKH-Universitätsklinikum Graz Instagram: https://www.instagram.com/lkh.uniklinikumgraz/ Youtube: https://www.youtube.com/c/LKHUniklinikumGraz Website: https://www.uniklinikumgraz.at/

  39. 54

    #50 | Stuhltransplantation: Mikroorganismen gegen Darmprobleme

    Zugegeben, es klingt ekelig, hilft aber Patient*innen, die oft jahrelang mit – im wahrsten Sinn des Wortes – beschissenen gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatten: Univ.-Prof. Dr. Christoph Högenauer behandelt an der Klinischen Abteilung für Gastroenterologie und Hepatologie der Univ.-Klinik für Innere Medizin chronische Darmerkrankungen erfolgreich mit fremdem Stuhl. In dieser Podcastfolge erklärt er, bei welchen Erkrankungen eine solche Transplantation hilft bzw. bei welchen Beschwerden sie noch in der Studienphase ist und wie der gespendete Stuhl aufbereitet und übertragen wird. Darüber hinaus erfahren wir, wie 2011 der ersten Patientin am Uniklinikum erfolgreich geholfen wurde, wer sich als Spender*in eignet und was wir selbst für unser Darmmikrobiom Gutes tun können. *** Aktuell werden Teilnehmer*innen für eine Studie gesucht, die prüft, ob eine Stuhltransplantation auch bei Adipositas oder Stoffwechselerkrankungen wirkungsvoll ist. *** LKH-Universitätsklinikum Graz Instagram: https://www.instagram.com/lkh.uniklinikumgraz/ Youtube: https://www.youtube.com/c/LKHUniklinikumGraz Website: https://www.uniklinikumgraz.at/

  40. 53

    #49 | Weihnachten ohne Streit und Stress

    Die besinnlichste und friedlichste Zeit im Jahr endet oftmals laut und mit handfesten Streitereien unter dem Christbaum. Statt Geschenken werden Kränkungen und Beleidigungen ausgepackt, statt Kerzen werden Konflikte entzündet, statt Christkind oder Weihnachtsmann kommen die Tränen. Was zu hohe Erwartungen, unpassende Geschenke und zu viel Alkohol damit zu tun haben, weiß Univ.-Prof. Dr. Eva Reininghaus, Klinikvorständin der Universitätsklinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie. Sie hat für diese Folge unseres Podcasts viele gute Tipps und Ratschläge mitgebracht, um Weihnachten friedvoll im Kreis seiner Lieben, mit den Schwiegereltern oder als Patchworkfamile zu verbringen. Und auch für diejenigen, die an den Feiertagen allein sind, gibt es von unserer Expertin Rat, wie man sich trotzdem eine schöne Zeit bereiten kann oder wo man gegebenenfalls Hilfe bekommt. Wir wünschen Ihnen allen ein schönes Weihnachtsfest! LKH-Universitätsklinikum Graz Instagram: https://www.instagram.com/lkh.uniklinikumgraz/ Youtube: https://www.youtube.com/c/LKHUniklinikumGraz Website: https://www.uniklinikumgraz.at/

  41. 52

    #48 | Transgender: Dank Chirurgie im richtigen Körper

    Als „Transgender“ werden Menschen bezeichnet, deren körperliches Geschlecht zeitweise oder dauerhaft nicht mit ihrem gefühlten Geschlecht übereinstimmt. Viele von ihnen wollen sich dem Geschlecht, dem sie sich zugehörig fühlen, so weit als möglich annähern. Oberarzt Dr. Christian Laback ist plastischer Chirurg und hat an der Klinische Abteilung für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie bereits mehr als 500 geschlechtsangleichende Operationen durchgeführt. In dieser Podcastfolge erzählt er, welche Operationen notwendig sein können, welche Komplikationen entstehen können und was die großen medizinischen Herausforderungen sind. Außerdem erfahren wir, dass Penisprothesen nur eine gewisse Haltbarkeit haben, Servicetermine benötigen und welche Rolle es spielt, dass Sex nicht nur unter der Gürtellinie, sondern auch im Kopf stattfindet. Das LKH-Univ. Klinikum Graz ist übrigens die einzige Universitätsklinik in Österreich, an der das Expert*innenteam die geschlechtsangleichende OP „Frau zu Mann“ durchführt. LKH-Universitätsklinikum Graz Instagram: https://www.instagram.com/lkh.uniklinikumgraz/ Youtube: https://www.youtube.com/c/LKHUniklinikumGraz Website: https://www.uniklinikumgraz.at/

  42. 51

    #47 | Lean: Wenn alles im Flow ist …

    Wenn für Patient*innen und Mitarbeiter*innen alles „im Flow“ ist, dann wird nach Lean gearbeitet. Hinter Lean verbirgt sich ein Managementsystem, das Tätigkeiten, Abläufe und Verhaltensweisen so optimiert, dass alles wertschöpfend ist und sowohl Patient*innen als auch Mitarbeiter*innen Vorteile bringt. Wie damit Wartezeiten und der Lärmpegel auf Stationen reduziert werden und warum Mitarbeiter*innen ihre Arbeit jeden Tag besser machen, wenn alle Prozesse Lean ablaufen, erfahren Sie in dieser Podcastfolge von unserem Leanexperten Ing. Volker Kikel.  Wie der Alltag in einer Lean-geführten Station aussieht und welche Erfahrungen man damit gemacht hat, erzählt Univ.-Prof. Dr. Thomas Pieber, Leiter der Klinischen Abteilung für Endokrinologie und Diabetologie. Selbst der größte Kritiker in seinem Team ist mittlerweile von Lean begeistert und ein Arbeiten ohne Lean ist für niemanden mehr vorstellbar. LKH-Universitätsklinikum Graz Instagram: https://www.instagram.com/lkh.uniklinikumgraz/ Youtube: https://www.youtube.com/c/LKHUniklinikumGraz Website: https://www.uniklinikumgraz.at/

  43. 50

    #46 | Proteinpower für Fitnessfanatiker?

    Im Alter von 14 bis 18 Jahren entdecken viele Jugendliche das Fitnessstudio für sich. Vorwiegend sind es Burschen, für die sich plötzlich alles um Muskelaufbau, Gewichte und Proteine dreht. Denn nur mit Proteinshakes und eiweißreicher Ernährung – so ihre Überzeugung – kommt man dem Körper-Idealbild näher. Das wiederum ruft besorgte Eltern auf den Plan, die sich fragen, wie gesundheitsgefährdend Proteinprodukte und tägliche Trainingseinheiten im Fitnessstudio für den Nachwuchs eigentlich sind. Sportmedizinerin Dr. Jana Windhaber von der Univ.-Klinik für Kinder-und Jugendchirurgie und Diätologin Lisa Pieter, BSc erklären in dieser Podcastfolge nicht nur, wie hoch der tatsächliche Proteinbedarf ist und was Grundvoraussetzungen für den Besuch im Fitnessstudio sind, sondern auch warum Anabolika und im Internet bestellte Substanzen gefährlich werden können. Dazu gibt es viele Tipps für eine gesunde proteinreiche Ernährung und den optimalen Trainingsplan, sowie den eindringlichen Appell, alles mit Maß und Ziel zu betreiben: Denn auch mit täglichem Fleischkonsum oder mit zu viel Training tut man seinem Körper nichts Gutes. LKH-Universitätsklinikum Graz Instagram: https://www.instagram.com/lkh.uniklinikumgraz/ Youtube: https://www.youtube.com/c/LKHUniklinikumGraz Website: https://www.uniklinikumgraz.at/

  44. 49

    #45 | Was tun bei Kopfweh oder Migräne?

    Er pocht, hämmert, drückt oder sticht, er sitzt im Nacken oder in den Schläfen und wir alle kennen ihn: In dieser Podcastfolge widmen wir uns dem Kopfschmerz. Hinter dem Begriff steckt allerdings nicht eine einzige Krankheit oder Ursache, tatsächlich gibt es medizinisch gesehen über 360 verschiedene Formen von Kopfschmerzen. Spannungskopfschmerz ist dabei die häufigste Form, die über 60 Prozent aller Menschen zumindest einmal im Jahr erleben. Gemeinsam mit Dr. Sebastian Eppinger von der Klinischen Abteilung für Allgemeine Neurologie gehen wir unter anderem den Fragen nach, was Kopfweh von Migräne unterscheidet, was die Ursachen sein können, was man selbst gegen Kopfschmerz oder Migräne tun kann und wann man ärztliche Hilfe braucht. Darüber hinaus erfahren Sie, warum Stress für Migränegehirne ein Trigger sein kann, warum mehr Frauen als Männer unter Migräneattacken leiden und ob das Wetter Einfluss auf Kopfschmerzen haben kann. Bei allen Formen schwerer chronischer Kopfschmerzen kann Ihnen in der Kopfschmerzambulanz des LKH-Univ. Klinikum Graz geholfen werden. Alle Informationen zur Zuweisung und Terminvergabe finden Sie unter: https://www.uniklinikumgraz.at/neurologie/neurogeriatrie LKH-Universitätsklinikum Graz Instagram: https://www.instagram.com/lkh.uniklinikumgraz/ Youtube: https://www.youtube.com/c/LKHUniklinikumGraz Website: https://www.uniklinikumgraz.at/

  45. 48

    #44 | Schlafen Sie gut?

    Koalabären schlafen bis zu 21 Stunden täglich, Giraffen hingegen maximal 2 Stunden. Wir Menschen liegen mit unserer Schlafdauer im guten Mittelfeld: Als tagaktive Spezies sollten wir am besten in der Nacht schlafen – auch wenn manche von uns Eulen und andere eher Lerchen sind. Weltweit kämpft jeder vierte Mensch mit Schlafproblemen, laut einer Studie der Med Uni Wien sind acht Prozent aller Österreicher*innen davon betroffen. Dies ist eine nicht zu unterschätzende Gefahr, denn Schlaflosigkeit kann zu einer Vielzahl an Erkrankungen führen. Univ. Ass. Dr. Christian Vajda von der Klinischen Abteilung für Psychologie, Psychosomatik und Psychotherapie erklärt in dieser Podcastfolge, wann man per wissenschaftlicher Definition „wirklich gut geschlafen“ hat und ob es einen Unterschied macht, zu welcher Uhrzeit man schläft. Des Weiteren erfahren wir, was es mit der sogenannten „Schlafhygiene“ auf sich hat und warum Teenager nichts dafürkönnen, wenn sie nicht aus dem Bett zu bekommen sind. Was die Geheimnisse eines gesunden Schlafes sind und welche natürlichen Hausmittel dabei unterstützen, weiß unser Experte selbstverständlich auch, und warnt im Gegenzug vor den Risiken, ohne ärztliche Verordnung zu Medikamenten zu greifen. LKH-Universitätsklinikum Graz Instagram: https://www.instagram.com/lkh.uniklinikumgraz/ Youtube: https://www.youtube.com/c/LKHUniklinikumGraz Website: https://www.uniklinikumgraz.at/

  46. 47

    #43 | Nicht ganz dicht? Inkontinenz ist behandelbar

    Sie haben sich vor Lachen schon einmal in die Hose gemacht? Ob das bereits das erste Anzeichen einer Inkontinenz ist, beantwortet in dieser Podcastfolge Univ.-Prof. Dr. Sasha Ahyai, Vorstand der Univ.-Klinik für Urologie, gemeinsam mit Urologin Doroteja Jankovic und Diplomkrankenpflegerin Daniela Schlömicher. In Österreich leidet über eine Million Menschen an einer Harninkontinenz, meistens im Stillen, denn über dieses Tabuthema spricht man kaum. Wir erfahren, was der Unterschied zwischen einer Belastungs- und einer Dranginkontinenz ist, ob es tatsächlich eine Lachinkontinenz gibt und wie oft aufs WC-Gehen noch „normal“ ist. Inkontinenz beeinträchtigt die Lebensqualität massiv, weiß Sasha Ahyai, aber sie ist in der Regel vollständig behandelbar: Vom Beckenbodentraining, Botox, mit einem Bändchen oder einem Schrittmacher bis hin zum künstlichen Schließmuskel stehen jeder*jedem Betroffenen verschiedene Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Also keine Scham und sprechen Sie mit Ihrer*Ihrem Urologin*Urologen bzw. Gynäkologin*Gynäkologen! Die Inkontinenz-Sprechstunde an der Univ.-Klinik für Urologie erreichen Sie von Montag bis Donnerstag, 13:00 bis 15:00 Uhr unter +43 316 385-82222. LKH-Universitätsklinikum Graz Instagram: https://www.instagram.com/lkh.uniklinikumgraz/ Youtube: https://www.youtube.com/c/LKHUniklinikumGraz Website: https://www.uniklinikumgraz.at/

  47. 46

    #42 | Insektenstiche: Kühlen, Kortison und Klimawandel

    Keiner lädt sie ein, trotzdem kommen sie zur Grillparty, reisen im Koffer aus dem Urlaub mit oder rauben uns den Schlaf: Wespen, Gelsen, Zecken oder Bettwanzen können aber mehr als nur lästige Gäste sein, denn durch ihre Stiche werden im schlimmsten Fall Borreliose, Malaria oder Gehirnentzündungen (FSME) übertragen. Univ.-Ass. Dr. Urban Cerpes von der Univ.-Klinik für Dermatologie und Venerologie leitet die dortige Insektengiftambulanz und weiß nicht nur, warum Insektenstiche jucken oder anschwellen, sondern auch, was im Fall eines Stiches oder Bisses am besten zu tun ist und wann Allergiker*innen schnell reagieren müssen. Außerdem erfahren Sie, ob Biertrinken oder doch süßes Blut Gelsen anlockt, wie man Zecken richtig entfernt und warum Sie Ihren Koffer nach einer Barcelonareise genauer unter die Lupe nehmen sollten. LKH-Universitätsklinikum Graz Instagram: https://www.instagram.com/lkh.uniklinikumgraz/ Youtube: https://www.youtube.com/c/LKHUniklinikumGraz Website: https://www.uniklinikumgraz.at/

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    #41 | Wenn Kinder psychische Probleme haben …

    In letzter Zeit lässt sich eine Häufung aggressiver Handlungen von Kindern und Jugendlichen beobachten. Welche Rolle Soziale Medien und die virtuelle Welt dabei spielen und was der Unterschied zwischen kalter und heißer Aggressivität ist, weiß Univ.-Prof. Dr. Isabell Böge. Sie leitet die Klinische Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapeutische Medizin am Uniklinikum Graz. Als eine Nachwirkung aus der Coronazeit sieht sie eine steigende Anzahl von Kindern und Jugendlichen, die mit Depressionen, Magersucht und Ängsten zu kämpfen haben. Sie rät Eltern, besonders hellhörig zu werden und nachzufragen, wenn sich Kinder plötzlich zurückziehen oder in der Schule schlechter werden. Warum Medikamente in der Kinder-und Jugendpsychiatrie nur sehr zurückhaltend zum Einsatz kommen, wie viel Handyzeit ratsam ist, wann Abnehmen ein Anzeichen für eine Essstörung sein kann und warum unsere Kinder keineswegs eine „lost generation“ sind, erfahren Sie in dieser Podcastfolge. Wer Hilfe benötigt, kann sich an eine der beiden Grazer Ambulanzen oder an niedergelassene Psycholog*innen bzw. Psychiater*innen wenden.

  49. 44

    #40 | Was ist eine Lippen-Kiefer-Gaumenspalte?

    Eine Lippen-Kiefer-Gaumenspalte (LKGS) ist eine angeborene (Kiefer-)Fehlbildung, die zwar sehr selten ist, aber immer operiert werden muss. Dazu braucht es Spezialist*innen mit viel Erfahrung. Ein solcher ist Gesichtschirurg Priv.-Doz. DDDr. Michael Schwaiger. Er weiß genau, wie die Behandlung erfolgt, wie viele Eingriffe notwendig sind und warum sich Eltern keine Sorgen machen müssen, wenn ihr Baby mit einer LKGS zur Welt kommt.  Auch bei Schnarchproblemen oder bei Beschwerden mit der Nackenmuskulatur gilt: Die Wurzel des Übels kann durchaus im Kiefer zu finden sein. Daher tun Betroffene gut daran, im Fall des Falles auch den Rat eine*r Kieferchirurg*in einzuholen. Derartige Eingriffe machen allerdings nicht den Großteil der OPs aus, die an der Klinischen Abteilung für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie der Univ.-Klinik für Zahnmedizin und Mundgesundheit durchgeführt werden. Die häufigste OP ist vielmehr die Korrektur einer Fehlstellung des Ober- und Unterkiefers wie Michael Schwaiger ebenfalls in dieser Podcastfolge erzählt.  LKH-Universitätsklinikum Graz Instagram: https://www.instagram.com/lkh.uniklinikumgraz/ Youtube: https://www.youtube.com/c/LKHUniklinikumGraz Website: https://www.uniklinikumgraz.at/

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    #39 | Narkose: Alles andere als einschläfernd

    „Eine Narkose ist so wie tief schlafen“, hört man oft. Warum das nicht stimmt, erklärt Dr.in Marianne Marko in dieser Podcastfolge. Gemeinsam mit ihren Kolleg*innen ist die Anästhesistin am Uniklinikum Graz dafür verantwortlich, dass Patient*innen während einer Operation keine Schmerzen spüren oder von dem gesamten Eingriff überhaupt gar nichts mitbekommen. Sie erfahren von unserer Expertin auch, welche Medikamente heute eingesetzt werden, warum Michael Jackson Propofol zum Verhängnis wurde und warum man sechs Stunden vor einer geplanten Operation keine feste Nahrung mehr zu sich nehmen darf. Wer schon einmal den Albtraum gehabt hat, während einer OP wach zu werden und sich nicht bemerkbar machen zu können, kann beruhigt sein: Bei einem geplanten Eingriff kann das heutzutage nicht passieren. Auch vor der postoperativen Übelkeit muss man sich nicht fürchten. Wie dieser vorgebeugt werden kann, gibt’s ebenfalls zu hören. LKH-Universitätsklinikum Graz Instagram: https://www.instagram.com/lkh.uniklinikumgraz/ Youtube: https://www.youtube.com/c/LKHUniklinikumGraz Website: https://www.uniklinikumgraz.at/

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“Sprechstunde am Uniklinikum”, der Podcast, der das LKH-Univ. Klinikum Graz hörbar macht. Alle zwei Wochen sprechen wir mit Expertinnen und Experten aus den verschiedensten Fachbereichen über spannende Themen aus dem (Spitals-)Alltag, der Forschung sowie der Gesundheitspolitik. Wir geben Ihnen exklusive Einblicke in unsere tägliche Arbeit und stellen Ihnen das Klinikum Graz näher vor – von den einzelnen Abteilungen bis hin zu unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus Medizin, Pflege und Verwaltung.Website: https://www.uniklinikumgraz.at/sprechstunde

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