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Studium und dann?

Mit unserem Podcast „Studium und dann?“ möchten wir Studierenden, Schüler*innen und allen Bildungsinteressierten zeigen, wie vielfältig Berufs- und Lebenswege nach dem Studium sein können. Viele junge Menschen orientieren sich bei der Berufs- und Studienwahl in erster Linie an ihrem direkten Umfeld: Familie, Freundeskreis oder an der Region. Doch die Welt der Studien- und Berufsmöglichkeiten ist viel größer – und genau das wollen wir gemeinsam sichtbar machen. Uniabsolvent*innen und Forscher-Alumni aus ganz unterschiedlichen Bereichen und von verschiedenen Hochschulen berichten in authentischen Interviews mit Studierenden von ihren persönlichen Erfahrungen im Studium, beim Berufseinstieg oder auch bei der eigenen Unternehmensgründung. Offen sprechen wir über Herausforderungen, Wendepunkte und Chancen – und machen so Mut, den eigenen Weg zum und nach dem Studium zu finden.

  1. 19

    Vom Lehramtsstudium zur Hochschulsport-Leitung: David Storek über Sportbegeisterung, Verantwortung und einen Weg, den er so nicht geplant hatte

    Als er Kind war, beschwerten sich seine Schwester und Mitschüler:innen manchmal darüber, dass David immer bestimmen wollte. Ganz falsch lagen sie damit nicht, gibt unser Interviewgast David Storek heute zu, würde es allerdings positiver formulieren: Er hat immer gerne Verantwortung übernommen. Dass er diese Verantwortung einmal als Leiter des Hochschulsports an der Leuphana Universität Lüneburg tragen würde, hätte David, der zunächst Grundschullehramt mit den Fächern Sport und Deutsch studiert hat, nicht gedacht. In dieser Rolle kümmert er sich um ein Team von rund 35 Mitarbeitenden, koordiniert ein Angebot von über 150 Sport- und Fitnessangeboten und vertritt den Hochschulsport auch nach außen. Wie er im Gespräch mit Ulrike verrät, wurde seine Begeisterung für den Sport schon früh geweckt: Aufgewachsen in Berlin, spielte er zunächst Fußball in den sogenannten „Käfigen“, später dann im Verein, wo er schließlich auch selbst Kinder trainierte. Dass es ihn zum Studieren nach Lüneburg verschlagen würden, hätte er sich lange nicht träumen lassen, zu groß war der Berliner Lokalpatriotismus in ihm, wie er lachend erklärt. Nachdem er nach dem Abi einige Monate als Fußballtrainer auf Sansibar (Tansania) verbracht hatte, erschien ihm der Umzug in die norddeutsche Kleinstadt aber nicht mehr als so großer Schritt, zumal er mittlerweile durch eine Freundin ganz „angefixt“ vom flexiblen Studienmodell an der Leuphana war, wie er es selbst beschreibt. Ausführlich gibt er Einblicke in die Inhalte seines Studiengangs Grundschullehramt mit den Fächern Sport und Deutsch, einem abwechslungsreichen Mix aus fachlichen Inhalten wie Literatur- und Sprachwissenschaft, didaktischen Methoden und Hintergrundwissen aus Bereichen wie Erziehungstheorie und Psychologie. Besonders in Erinnerung geblieben sind ihm zudem die sportpraktischen Prüfungen, die er teils in so exotischen Disziplinen wie Einradfahren ablegte.  Obwohl David sein Studium genauso wie die Arbeit mit Kindern an sich gut gefielen, ahnte er bald nach einem Praktikum an einer Dorfgrundschule, dass er nicht bis zur Rente als Grundschullehrer würde arbeiten wollen. Dass er sein Studium trotzdem beendet hat, war, wie er findet, eine gute Entscheidung, da es ihm neben den fachlichen Kenntnissen auch viele „soft-skills“ mit auf den Weg gegeben hat, die er auch heute als Leiter des Hochschulsports an der Leuphana gut einsetzen kann. Hinzu kamen die Erfahrungen, die er bereits als studentischer Mitarbeiter beim Unisport gesammelt hatte, einem Job, der nicht unmittelbar mit seinem Lehramtsstudium zu tun hatte, aber umso bereichernder war, da er ihm viele neue Perspektiven geöffnet hat. So bot sich ihm beispielsweise die Möglichkeit, das deutsche Team bei den FISU University Games 2019 in Neapel zu unterstützen, einer Art Olympischer Spiele für Studierende.  Für ihn sind es solche Erlebnisse jenseits des Erwarteten, die den Lebenslauf jedes Bewerbers erst richtig interessant machen. Wer nur mit starrem Blick auf die Regelstudienzeit studiert und stets nur macht, was von ihm in seiner Position verlangt wird, verpasst vielleicht die Erfahrungen, die später anstelle des perfekten, glattgebügelten Lebenslaufs wirklich zählen. Hört rein und bekommt Antworten auf folgende Fragen: Worauf muss man bei Stellenanzeigen besonders achten, wenn man Quereinsteiger:in ist? Welche Vorteile und Chancen bietet die Arbeit im öffentlichen Dienst, wenn man plant, eine eigene Familie zu gründen? Und warum hat die Geschichte einer nigerianischen Schwimmerin bei den FISU World University Games David tief beeindruckt?  Viel Spaß beim Hören! Moderiert wird diese Episode von: Ulrike Linhardt Das Gespräch fand statt im März 2026 Hier geht es zu Links und weiterführenden Informationen: https://studium-und-dann.com/?p=26870

  2. 18

    Von der Kunststofftechnik in die Datenwelt: Luise Wiesalla über Entdeckergeist, unerwartete Möglichkeiten und ihren Weg zur Data Platform Engineerin

    Als Kind hat Luise Wiesalla jede Folge von „Wissen macht Ah!" geschaut. Wie werden Nudeln hergestellt? Wie kommt der Deckel auf die Dose? Antworten, die andere vielleicht schnell vergessen. Bei ihr haben sie etwas in Gang gesetzt. Heute arbeitet sie als Data Platform Engineer in Hamburg und kümmert sich darum, dass ganze Datenabteilungen reibungslos funktionieren. Der Weg dorthin war alles andere als geradlinig. Und genau das macht ihn so hörenswert. Luise ist die Erste in ihrer Familie, die studiert hat. Einen Finger, der ihr hätte zeigen können, in welche Richtung es geht, gab es nicht. Also hat sie sich selbst vorgetastet. Zuerst studierte sie Physik an der TU Darmstadt, dann wechselte sie in einen Bachelor of Engineering in Kunststofftechnik an der Hochschule Darmstadt. Ein Ingenieurstudiengang, der ihr das gab, was sie suchte: ein Verstehen, wie die Welt zusammenhängt. Schon früh arbeitete sie als Werkstudentin, schnupperte in Konzerne, Start-ups und kleine Unternehmen und lernte dabei, wie unterschiedlich Arbeitswelten sein können. Ihre Bachelorarbeit schrieb sie in Kooperation mit einem Unternehmen aus dem Bereich Automobilzulieferung. Ihr Thema: eine statistische Analyse von Prozessparametern bei der Herstellung von Head-up-Display-Spiegeln, jenen Bauteilen, die im Fahrzeug Informationen direkt in die Windschutzscheibe projizieren. Ein Projekt, das ihr nicht nur erste Programmiererfahrung in Python brachte, sondern auch zeigte, womit sie akademisch als nächstes arbeiten wollte: mit Daten, Code und Mustern in Zahlen. Für den Master wechselte sie daher innerhalb der Hochschule Darmstadt in den Studiengang Data Science. Besonders prägend war für sie das Seminar einer Professorin, die komplexe Themen wie Deep Learning und Computer Vision so vermittelte, dass Barrieren verschwanden statt aufgebaut wurden. Ein Prinzip, das Luise bis heute antreibt und das, wie sie findet, auch in ihrer eigenen Arbeit sichtbar sein sollte. Nach dem Studium begann Luise als Junior Analytics Engineer zu arbeiten. Den Sprung in die Vollzeit empfand sie kaum als Bruch. Zu fließend war der Übergang durch all die Werkstudentenjahre. Was sich veränderte: die Tiefe. Sie arbeitete viel intensiver an bestimmten Aufgabengebieten. Vieles, was im Studium strukturell kaum zu vermitteln ist, lernte sie schlicht on the job. Stationen im Consulting und bei einem weiteren Unternehmen folgten, mit jeweils neuen technischen Schwerpunkten von Cloud-Infrastruktur bis zu On-Premise-Systemen. Diese Vielfalt an Erfahrungen ist es, die Luise heute ausmacht. Kein Tag ist wie der andere: mal geht es darum, tief in ein technisches Problem einzutauchen, mal darum, mit Kolleginnen und Kollegen gemeinsam zu klären, was ein Datensatz eigentlich aussagen soll. Denn IT und besonders Datenthemen sind aus ihrer Sicht ausgesprochen kommunikationsintensiv. Etwas, das viele überrascht. Darüber spricht Luise in dieser Episode und gibt Antworten auf Fragen wie: Wie hat sie als erste Person in der Familie den Weg ins Studium gefunden? Warum ist ein Fachwechsel mitten im Studium kein Scheitern, sondern kann genau der richtige Schritt sein? Und welche Rolle spielte ihr Informatik-Tutor dabei, dass Luise heute in der IT arbeitet? Hört rein und lasst euch von Luises Geschichte zeigen, was möglich ist, wenn man neugierig bleibt und sich traut, immer wieder neu anzufangen. Viel Spaß beim Hören! Moderiert wird diese Episode von: Helena Minner Das Gespräch fand statt im Februar 2026 Hier geht es zu Links und weiterführenden Informationen: https://studium-und-dann.com/?p=26865

  3. 17

    Umweltfreundliche und inklusive Großveranstaltungen zur Selbstverständlichkeit machen: Hannah Kindler über ihre Arbeit als erste Nachhaltigkeitsmanagerin bei der Hamburg Messe und Congress GmbH

    Zwischen riesigen Messehallen, die möglichst nachhaltig betrieben werden sollen, Energiedaten-Analyse und Strategie-Workshops, die sich um Klimaziele und Barrierefreiheit drehen: Das ist der Arbeitsalltag von Hannah Kindler. Als erste Vollzeit-Nachhaltigkeitsmanagerin der Hamburg Messe und Congress GmbH (HMC) baut sie dort gerade eine eigene Abteilung auf und entwickelt eine Nachhaltigkeitsstrategie, die es in dieser Form noch nicht gab, als Hannah ihre Arbeit bei der HMC begann. Viele kleine Schritte führten Hannah zu ihrem heutigen Job: Nach dem Abitur verbrachte sie ein Jahr als Au-pair in Kanada und wusste danach: Ich möchte auf Englisch studieren. Sie recherchierte, wo das in Deutschland möglich war, stieß auf die Leuphana Universität Lüneburg, und begann ihr Studium der International Business Administration and Entrepreneurship (IBAE). Im Studium an der Leuphana, die Hannah als frisch und praxisorientiert lobt, erkannte sie, dass nachhaltiges Wirtschaften, bei dem soziale und ökologische Faktoren stets mit einbezogen werden, die einzige Art des zukunftsfähigen Wirtschaftens ist. Infolgedessen belegte Hannah Wahlkurse wie Business in Society, Corporate Social Responsibility und Social Innovation. Im Master, den sie an der Leuphana im Studiengang Management and Entrepreneurship absolvierte, beschäftigte sie sich ebenfalls mit Themen der Nachhaltigkeit, und ihre Masterarbeit hatte einen echten Praxisbezug: So untersuchte sie ein Förderprogramm für Hamburger Initiativen zu sozialen und Umweltthemen, fasste ihre Ergebnisse für die zuständige Behörde zusammen und trug sie damit über den Hörsaal hinaus.  Das wissenschaftliche Handwerkszeug, das kritische Denken und die Methodenkompetenz, die an der Leuphana vermittelt wurden, helfen ihr bis heute. Nicht weil sie jeden Tag die im Studium thematisierten Theorien anwendet, sondern weil sie gelernt hat, wie man Situationen hinterfragt und neu denkt. Genau das braucht sie in ihrer Arbeit täglich, denn Nachhaltigkeit bei der HMC ist vieles auf einmal: Energiedaten analysieren, Workshops moderieren, Azubis bei einem Energiescout-Projekt begleiten, externe Netzwerke pflegen und den unternehmensinternen Sustainability Circle entwickeln. Was Hannah dabei antreibt, ist das Gefühl, nicht nur für ein Unternehmen, sondern auch für die Hamburger:innen zu arbeiten:  Die HMC ist in die Hamburger Stadtgesellschaft eingebettet, zieht tausende Menschen an und hat als öffentliches Unternehmen eine besondere Reichweite. Wenn dort nachhaltige Konzepte sichtbar werden, wirken sie weit über die Messehallen hinaus. Hört rein und erfahrt die Antworten auf folgende Fragen: Was verbirgt sich hinter dem Begriff des Nachhaltigkeitsmanagements im Messebetrieb? Wie gelingt es, Kolleginnen und Kollegen für das Thema Nachhaltigkeit zu begeistern, die zunächst wenig Interesse daran hatten? Und warum ist der Entrepreneurship-Anteil ihres Studiums im Rückblick für Hannah heute genau das, was sie täglich braucht, obwohl sie nie selbst gründen wollte und es auch in Zukunft nicht vorhat? Moderiert wird diese Episode von Helena Minner. Hier geht es zu Links und weiterführenden Informationen: https://studium-und-dann.com/?p=26751 Diese Folge ist Teil unseres Vorgängerformats „Karriere leupht“ der Leuphana Universität Lüneburg und wurde für die Neuveröffentlichung gekürzt und bearbeitet.

  4. 16

    Brücken bauen statt Türen schließen: Heiko Praetz über sein berufsbegleitendes Studium mit fast 40 und die Arbeit mit Asylsuchenden

    Mit ungefähr 40 Jahren zum ersten Mal an einer Universität sitzen, in einem Seminarraum voller fremder Menschen, mit Fragen im Kopf wie: Schaffe ich das überhaupt? Heiko Praetz weiß, wie sich dieser Moment anfühlt. Doch er erlebte auch, wie er gleich in den ersten Vorlesungen eine Gruppe von Mitstudenten fand, die seine Studienerfahrung zu einer unvergesslichen Zeit in seinem Leben machten. Heiko ist nicht den geraden Weg gegangen: Vor dem Studium standen eine Zimmermannslehre, eine Ausbildung zum Sozialassistenten und eine zum Erzieher. Den Zimmererberuf musste er mit Anfang zwanzig wegen eines Sportunfalls aufgeben, was zu seiner Entscheidung führte, in einen sozialen Beruf zu wechseln. Dieser Moment war, wie er mittlerweile sagt, das vielleicht wichtigste Puzzlestück seines Lebens. Heute ist er stellvertretende Bereichsleitung Obdach und Asyl bei der Gemeinde Diakonie Lübeck e.V. und betreut in diesem Kontext vor allem diverse Unterkünfte für geflüchtete Menschen als auch wohnungslose Familien. Hier begann er 2016 als Erzieher in einer Unterkunft für geflüchtete Menschen zu arbeiten, kaum ein Jahr später wurde ihm die Leitung angeboten. Er nahm sie an, merkte jedoch dabei schnell, dass ihm das rechtliche Hintergrundwissen fehlte; die Grundlage, um Gesetze zu verstehen, einordnen und für sein Klientel nutzbar machen zu können. Das wurde der Ausgangspunkt für sein Studium. 2019 beschloss Heiko, berufsbegleitend Soziale Arbeit an der Leuphana Professional School zu studieren. Einmal im Monat, freitags und samstags, fuhr er nach Lüneburg; dazu war er auch einmal im Jahr für eine Blockwoche vor Ort. Um Vor- und Nachbereitung der Veranstaltungen und Prüfungen kümmerte er sich immer dann, wenn es sein voller Alltag zuließ, mit dem Rückhalt seiner Familie, den er als großes Glück beschreibt. Vom Studium besonders in Erinnerung geblieben ist Heiko seine Bachelorarbeit über das Spannungsfeld zwischen ausländerrechtlichen Regelungen und dem Kinderrecht zur Familienzusammenführung. Das Wissen daraus nutzt er heute direkt: Ein neues Projekt für seinen Arbeitgeber rund um unbegleitete minderjährige Ausländer hat er komplett auf Basis dessen konzipiert, was er im Studium erarbeitet hat. Was Heiko in seinem Berufsalltag begeistert, ist das Gestalten von Prozessen für Menschen mit unterschiedlichsten sozialen Hintergründen, die Unterstützung suchen. Er möchte Brücken in die Gesellschaft bauen, die den Hilfesuchenden eine eigenständige, selbstbestimmte Teilhabe in dieser ermöglichen, nicht Integration um den Preis der eigenen Identität, sondern Akkulturation.  Hört rein und erfahrt von Heiko, wie ein berufsbegleitendes Studium funktionieren kann und was es dafür wirklich braucht. Warum ist bei seiner Arbeit der Unterschied zwischen Integration und Akkulturation in Bezug auf Asylsuchende so entscheidend? Und was macht einen Menschen aus, der immer wieder aufsteht, trotz Rückschlägen und Zweifeln?   Moderiert wird diese Episode von Helena Minner. Hier geht es zu Links und weiterführenden Informationen: https://studium-und-dann.com/?p=26738 Diese Folge ist Teil unseres Vorgängerformats „Karriere leupht“ der Leuphana Universität Lüneburg und wurde für die Neuveröffentlichung gekürzt und bearbeitet. Wir freuen uns jederzeit über eure Anregungen, Lob und auch konstruktive Kritik! Nutzt dafür gern die Kommentarfunktion auf der Podcastplattform eures Vertrauens oder schreibt uns eine E-Mail an: [email protected] Wenn ihr selbst einmal Gast sein und uns von euren Erfahrungen in Studium und Beruf erzählen möchtet, kontaktiert uns ebenfalls gern unter: [email protected] Mehr Informationen findet ihr auf unserer Homepage studium-und-dann.com

  5. 15

    Die Welt zum Guten verändern: Julia Selle über Kinderrechte, Nachhaltigkeit und den Sprung vom Großkonzern in die NGO-Welt

    Ein Dorf in Zimbabwe. Hier haben seit jeher alte Männer das letzte Wort, wenn es um die Angelegenheiten der Familien geht, dass gerade sie dieses Privileg einsetzen würden, um gegen Kinderehen vorzugehen, hätte unser Interviewgast Julia Selle nicht erwartet. Dennoch erlebte sie während ihrer Arbeit für die Hilfsorganisation Plan International Deutschland vor Ort mit, wie die Gemeindeältesten ein Netzwerk über Dorfgrenzen hinweg bildeten, das Mädchen vor einer der schlimmsten Praktiken der Welt schützt. Solche Momente sind es, die sie in ihrer Arbeit antreiben und die der Grund sind, warum sie ihren Weg vom Großkonzern in die Welt der gemeinnützigen NGOs (non-governmental organizations) nie bereut hat. Heute ist Julia Geschäftsführerin der Stiftung Hilfe mit Plan bei Plan International Deutschland, einer Kinderrechtsorganisation, die in über 45 Ländern aktiv ist und sich besonders für Frauen und Mädchen im globalen Süden einsetzt. In ihrer Rolle verantwortet sie Strategie, Finanzen und Personal, pflegt Beziehungen zu Unterstützenden und repräsentiert die Stiftung nach außen. Was sie dabei am meisten begeistert, ist die Zusammenarbeit mit unterschiedlichsten Menschen, sowohl mit ihren Teammitgliedern als auch jenen, die ihre Arbeit durch ihre finanzielle und anderweitige Unterstützung, z.B. im Rahmen von Patenschaften, überhaupt erst möglich machen. Bevor sie diese Position antrat, war Julia fast elf Jahre lang jedoch in einem ganz anderen Umfeld tätig: Sie arbeitete bei der Metro AG, zunächst in der Unternehmenskommunikation, später im Bereich Corporate Social Responsibility. Hier war Julia Teil eines großen internationalen Konzerns mit entsprechenden hierarchischen Strukturen und fand heraus, dass ihr Herz viel mehr für soziale Projekte schlug: Schon bei Metro hatte sie mit den Tafeln und dem World Food Programme zusammengearbeitet und gespürt, wo sie wirklich beruflich hinwollte. Nach einer dreieinhalb Monate langen Auszeit, die sie auf Reisen verbrachte, war Julia sich sicher: Ihre Arbeit sollte sinnvoll sein und die Welt zum Guten verändern. Genau in dieser Phase entschied sie sich für den berufsbegleitenden Masterstudiengang MBA Sustainability Management an der Leuphana Universität Lüneburg. Den Studiengang beschreibt sie als generellen MBA (Master of Business Administraton), in dem sich das Thema Nachhaltigkeit durch alle Module wie ein roter Faden hindurch zog. Besonders in Erinnerung geblieben sind ihr die Präsenzwochenenden in Lüneburg, die für sie trotz weitem Weg aus Düsseldorf die beste Zeit waren. Julia betont, wie sehr es sie gefreut hat, hier Menschen mit völlig unterschiedlichen Hintergründen kennenzulernen, die durch ihr gemeinsames Interesse an nachhaltigem Wirtschaften verbunden werden. Außerdem verrät sie, mit welchem umstrittenen Konzept sie sich in ihrer Masterarbeit beschäftigt hat und auch, was es mit sogenannten Change Agents auf sich hat. Zudem zeigt Julia, wie es auch nach dem Studium an der beruflich an der Uni weitergehen kann, indem sie Einblicke in ihre Tätigkeit als Gastdozentin an der Leuphana gewährt. Im Gespräch mit Moderator Daniel gibt sie Antworten auf Fragen wie diese: Was denkt sie über das Gehaltsgefälle zwischen Non-Profit-Organisationen und Unternehmen? Warum sind Hartnäckigkeit und Leidenschaft im NGO-Sektor keine Buzzwords, sondern wirklich notwendig? Und was hat Karneval mit all dem zu tun? Hört rein und lasst euch von Julias Weg vom Großkonzern über das Studium bis an die Spitze einer gemeinnützigen Stiftung inspirieren.  Moderiert wird diese Episode von Daniel Persiel. Hier geht es zu Links und weiterführenden Informationen: https://studium-und-dann.com/?p=26728 Diese Folge ist Teil unseres Vorgängerformats „Karriere leupht“ der Leuphana Universität Lüneburg und wurde für die Neuveröffentlichung gekürzt und bearbeitet.

  6. 14

    Content für Millionen von Fußballfans: Janosch Leuffen über seine Arbeit als Social-Media-Redakteur bei Bayer 04 Leverkusen

    In der heutigen Folge schlägt Helenas Fußballherz höher, denn ihr ist Janosch Leuffen zugeschaltet, der als Social-Media-Redakteur bei Bayer 04 Leverkusen Fans wie sie immer online up to date hält. Janosch hat 2014 seinen Bachelor in Online-Journalismus an der Hochschule Darmstadt gemacht und war seitdem hauptsächlich als Redakteur im Bereich Film und Fernsehen tätig, bevor er im Mai 2025 schließlich in seiner Heimatstadt Leverkusen seine aktuelle Stelle bekommen hat. Im Gespräch mit Helena erzählt er von seinen täglichen Aufgaben als Online-Redakteur und wie ihn sein Studium in Darmstadt, während dem er schon selbst beim Campus-TV mitgewirkt hat, darauf vorbereitet hat. Er berichtet von den Schwierigkeiten des Online-Journalismus in Zeiten von Tiktok und KI und von den Anforderungen, die unterschiedliche Formate an die Redakteur*innen stellen. Außerdem verrät er, wie es ist, als Fan für einen Fußballbundesligisten arbeiten zu können, wie nah er durch seine Arbeit der Mannschaft ist und wie man es schafft, online immer den richtigen Ton zu finden, selbst, wenn es für den Fußballverein mal in sportlicher Hinsicht nicht so gut läuft. Moderiert wird diese Episode von Helena Minner. Hier geht es zu Links und weiteren Informationen: https://studium-und-dann.com/?p=16578 Wir freuen uns jederzeit über eure Anregungen, Lob und auch konstruktive Kritik! Nutzt dafür gern die Kommentarfunktion auf der Podcastplattform eures Vertrauens oder schreibt uns eine E-Mail an: [email protected] Wenn ihr selbst einmal Gast sein und uns von euren Erfahrungen in Studium und Beruf erzählen möchtet, kontaktiert uns ebenfalls gern unter: [email protected] Mehr Informationen findet ihr auf unserer Homepage studium-und-dann.com

  7. 13

    Trotz Krisen einen kühlen Kopf bewahren: Dr. Nina-Kathrin Wienkoop über ihre Tätigkeit als Protestforscherin

    Dr. Nina-Kathrin Wienkoop ist Helena live im Studio zugeschaltet. Sie hat Ethnologie und Politikwissenschaften in Göttingen und Berlin studiert, bevor sie 2020 an der Leuphana Universität Lüneburg in Politikwissenschaften promovierte. Heute ist sie u.a. Teil des Vorstandes des Instituts für Protest- und Bewegungsforschung (ipb). Für das Institut hat sie sich in den vergangenen Monaten unter anderem intensiv mit den »Demonstrationen Gegen Rechts« auseinandergesetzt. Im Interview mit Helena spricht sie darüber, wie sie ihre eigene wissenschaftliche Stimme gefunden hat und wie sich ihre Forschungen entwickelt haben. Außerdem beantwortet sie die Frage, ob Demonstrationen die Demokratie stärken können und gibt Ideen dafür, wie wir es schaffen, trotz all der Krisen in der Welt einen kühlen Kopf zu bewahren. Moderiert wird diese Episode von Helena Minner. Das Interview fand am 07. Februar 2025 und somit vor den Bundestagswahlen 2025 statt. Hier geht es zu Links und weiterführenden Informationen: https://studium-und-dann.com/?p=16565 Diese Folge ist Teil unseres Vorgängerformats „Karriere leupht“ der Leuphana Universität Lüneburg und wurde für die Neuveröffentlichung gekürzt und bearbeitet. Wir freuen uns jederzeit über eure Anregungen, Lob und auch konstruktive Kritik! Nutzt dafür gern die Kommentarfunktion auf der Podcastplattform eures Vertrauens oder schreibt uns eine E-Mail an: [email protected] Wenn ihr selbst einmal Gast sein und uns von euren Erfahrungen in Studium und Beruf erzählen möchtet, kontaktiert uns ebenfalls gern unter: [email protected] Mehr Informationen findet ihr auf unserer Homepage studium-und-dann.com

  8. 12

    Groß und klein für Nachhaltigkeit begeistern: Larissa Weber über ihre Arbeit als Umweltwissenschaftlerin bei der Arboretum Foundation

    In dieser Folge spricht Podcast-Host Daniel mit der Leuphana-Alumna Larissa Weber, die hier in Lüneburg bis 2023 den Bachelor Umweltwissenschaften studiert hat. Mittlerweile arbeitet sie als Umweltwissenschaftlerin bei der Arboretum Foundation – eine gemeinnützige Organisation, die sich der Aufforstung und dem Schutz des Waldes verschrieben hat. Im Projekt »Deutschlands Schulen forsten auf« führt Larissa Schüler*innen näher an das Thema Wald heran und pflanzt Bäume mit ihnen. Im Podcast erzählt sie, welche Herausforderungen ihr in der Arbeit mit Schulen begegnen und wie sie schon zu Unizeiten begonnen hat, sich eingehend mit dem Naturschutz zu beschäftigen. Zudem berichtet Larissa ausführlich von ihrem Bachelorstudium Umweltwissenschaften, das sie zusammen mit dem Minor Psychology and Society belegt hat. Im Gespräch mit Daniel stellt sie die Schwerpunkte ihres besonderen Studiums vor und gibt Einblicke in die Inhalte ihrer Bachelorarbeit.  Moderiert wird diese Episode von Daniel Persiel. Hier geht es zu Links und weiterführenden Informationen: https://studium-und-dann.com/?p=13248 Diese Folge ist Teil unseres Vorgängerformats „Karriere leupht“ der Leuphana Universität Lüneburg und wurde für die Neuveröffentlichung gekürzt und bearbeitet. Wir freuen uns jederzeit über eure Anregungen, Lob und auch konstruktive Kritik! Nutzt dafür gern die Kommentarfunktion auf der Podcastplattform eures Vertrauens oder schreibt uns eine E-Mail an: [email protected] Wenn ihr selbst einmal Gast sein und uns von euren Erfahrungen in Studium und Beruf erzählen möchtet, kontaktiert uns ebenfalls gern unter: [email protected] Mehr Informationen findet ihr auf unserer Homepage studium-und-dann.com

  9. 11

    Den Einstieg in die Filmbranche wagen: Lotte Peters über ihre selbstproduzierten Filme und ihre Arbeit bei einer unabhängigen Produktionsfirma

    Helenas heutige Gästin Charlotte Peters hat bis 2021 Kulturwissenschaften an der Leuphana Universität Lüneburg studiert und arbeitet heute (zum Zeitpunkt der Aufnahme) neben ihrem Master in Film- und Fernsehproduktion an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf als Werkstudentin bei der unabhängigen Filmproduktionsfirma Achtung Panda! in Berlin. Achtung Panda! gehört zu den führenden unabhängigen europäischen Filmproduktionsfirmen und inszeniert Filme im Arthouse Bereich. Außerdem hat sie im Rahmen ihres Masterstudiums ihre ersten eigenen Filme „Frauen auf der Flucht“ (AT) und „The Melting Mood Of Ecstasy“ (AT) produziert, von denen sie mit Stolz und Begeisterung erzählt. Im Gespräch mit Helena gibt Lotte Einblicke in die Funktionsweise der Filmlandschaft und erklärt, wie man einen Film produziert. Außerdem geht es um die Entwicklung des ersten eigenen Filmprojekts und darum, wie auch euch als Interessierten der Einstieg in die Branche gelingen kann. Lotte berichtet außerdem mit Freude von ihrer prägenden Zeit als KuWi-Studentin an der Leuphana, wo sie sich in ihrer Bachelorarbeit auch wissenschaftlich mit der Filmwelt auseinandersetzen konnte. Mit Helena spricht sie nicht nur darüber, wie das Studium in Lüneburg ihren beruflichen Werdegang beeinflusst hat, sondern gibt auch wertvolle Tipps für angehende Kulturwissenschaftler*innen.  Moderiert wird diese Episode von Helena Minner. Hier geht es zu Links und weiterführenden Informationen: https://studium-und-dann.com/?p=13242 Diese Folge ist Teil unseres Vorgängerformats „Karriere leupht“ der Leuphana Universität Lüneburg und wurde für die Neuveröffentlichung gekürzt und bearbeitet. Wir freuen uns jederzeit über eure Anregungen, Lob und auch konstruktive Kritik! Nutzt dafür gern die Kommentarfunktion auf der Podcastplattform eures Vertrauens oder schreibt uns eine E-Mail an: [email protected] Wenn ihr selbst einmal Gast sein und uns von euren Erfahrungen in Studium und Beruf erzählen möchtet, kontaktiert uns ebenfalls gern unter: [email protected] Mehr Informationen findet ihr auf unserer Homepage studium-und-dann.com

  10. 10

    Mit Datenanalysen zu mehr Sicherheit und Inklusion: HS Darmstadt-Alumnus Christophe Krech über seine Arbeit als Data Scientist

    Während Helena die heutige Folge am Ende ihres Arbeitstages aufgenommen hat, beginnt ihr Gast Christophe Krech ihn erst, denn er ist ihr aus dem sonnigen Kalifornien zugeschaltet, wo er für den Informationsdienstleister Experian als Data Scientist arbeitet. Optimal auf seinen heutigen Job vorbereitet hat ihn sein Masterstudium in Data Science (bis 2019) an der Hochschule Darmstadt, das er als „große Reise durch eine Werkzeugkammer“ beschreibt, auf der er durch viele Praxisprojekte Erfahrung sammeln konnte. Die Hochschule hat es ihm zudem ermöglicht, seine Masterarbeit zu schreiben, als er bereits bei seinem heutigen Arbeitgeber angestellt war. Ausführlich stellt er seinen Studiengang Data Science vor und zeigt, warum es hier, anders als in so vielen Bereichen, nicht auf Perfektion ankommt, man aber oftmals einen langen Atem haben und am besten ein angstfreier, hartnäckiger Rätsellöser sein sollte.   Zudem verrät er, ob der Arbeitsalltag als Data Scientist wirklich aus stundenlangem Codeschreiben besteht und welche Rolle die Kommunikation mit Kunden und Kollegen spielt. Er erklärt, wie die Datenanalysen, mit denen er sich beschäftigt, helfen können, Online-Betrüger zu entlarven und wie wichtig es ist, sich bei der Analyse immer über die Herkunft von Daten im Klaren zu sein- vor allem in Zeiten von KI. Moderiert wird diese Episode von Helena Minner. Hier geht es zu Links und weiterführenden Informationen: https://studium-und-dann.com/?p=13226 Wir freuen uns jederzeit über eure Anregungen, Lob und auch konstruktive Kritik! Nutzt dafür gern die Kommentarfunktion auf der Podcastplattform eures Vertrauens oder schreibt uns eine E-Mail an: [email protected] Wenn ihr selbst einmal Gast sein und uns von euren Erfahrungen in Studium und Beruf erzählen möchtet, kontaktiert uns ebenfalls gern unter: [email protected] Mehr Informationen findet ihr auf unserer Homepage studium-und-dann.com

  11. 9

    Mit Frauenfußball das gesellschaftliche Klima verbessern: Jan-Luca Lossau über seinen Job als Marketingkoordinator bei Werder Bremen

    Bei Daniel zu Gast ist Leuphana-Alumnus Jan-Luca Lossau, der in Lüneburg bis 2016 Kulturwissenschaften und BWL studiert hat. Heute arbeitet Jan als Marketingkoordinator des Frauenfußballs bei Werder Bremen. In dieser Position möchte er die Marke strategisch ausbauen und durch Kampagnen und Aktionen mehr Menschen für den Frauenfußball begeistern. Er sieht ein großes Potenzial des Frauenfußballs für Veränderung in der Gesellschaft und die Möglichkeit, neue oder verlorene Zielgruppen des Fußballs allgemein (zurück-) zu gewinnen. Im »Karriere leupht – Studium und dann?«-Interview liefert Jan-Luca Lossau seine persönliche Antwort auf Fragen, wie die, welche Bedeutung Fußball für ihn privat hat und wie es ist, als Fan des Vereins dort zu arbeiten.  Er verrät Daniel die spannendste Bewerbungsfrage, die ihm je gestellt wurde und erklärt, wie seine persönlichen Leidenschaften seinen beruflichen Werdegang beeinflusst haben. Zudem erzählt Jan von seinem Studium der Kulturwissenschaft an der Leuphana. Er berichtet unter anderem, wie ihn die interdisziplinären Perspektiven aus seinem Studium geprägt haben und wobei sie ihm heute im Marketing helfen. Auch geht es darum, was seine Musik-Begeisterung mit seiner Studienwahl zu tun hatte und welche Rolle sie heute spielt- in einem Berufsfeld, das scheinbar wenig mit Musik zu tun hat. Moderiert wird diese Episode von Daniel Persiel. Hier geht es zu Links und weiteren Informationen: https://studium-und-dann.com/?p=13218 Diese Folge ist Teil unseres Vorgängerformats „Karriere leupht“ der Leuphana Universität Lüneburg und wurde für die Neuveröffentlichung gekürzt und bearbeitet. Wir freuen uns jederzeit über eure Anregungen, Lob und auch konstruktive Kritik! Nutzt dafür gern die Kommentarfunktion auf der Podcastplattform eures Vertrauens oder schreibt uns eine E-Mail an: [email protected] Wenn ihr selbst einmal Gast sein und uns von euren Erfahrungen in Studium und Beruf erzählen möchtet, kontaktiert uns ebenfalls gern unter: [email protected] Mehr Informationen findet ihr auf unserer Homepage studium-und-dann.com

  12. 8

    "Mein Job sind die schönen Dinge des Lebens": Lara M. Gahlow über ihre Arbeit als freie Autorin, Lektorin und Kulturmanagerin

    In unserer heutigen Folge hat Kulturwissenschaftsstudentin Helena die Chance, mit einem inspirierenden Gast aus ihrem Fachbereich zu sprechen: Bei ihr im Studio ist Lara M. Gahlow, die 2020 an der Leuphana Universität Lüneburg ihren Master in Culture, Arts and Media gemacht hat. Auf die Frage, was sie nun beruflich mit ihrem Abschluss macht, gibt Lara schlicht die Antwort, sie mache „die schönen Dinge des Lebens“. Als Solo-Selbständige im Bereich Text, Lektorat und Kulturmanagement geht Lara verschiedensten Tätigkeiten nach und ist „ein wahrer Tausendsassa“, zumindest, wenn man ihre Oma fragt. Zudem ist sie Co-Founderin von Soft, einem Büro für sensible Kommunikation und progressive Kommunikationsarbeit. Im Gespräch mit Helena berichtet sie von ihrem Studium in Lüneburg, Bremen und Vilnius (Litauen) und erzählt von ihrem eher schwierigen beruflichen Einstieg in die Kulturbranche während der Coronazeit, ehe sie den Sprung in die Selbstständigkeit gewagt hat. Zudem geht es um die Hamburger Kulturlandschaft, die Herausforderungen des Onlinemarketings und Laras Liebe zum literarischen Schreiben, die ihr 2024 Jahr sogar den Hamburger Literaturpreis für ihre Erzählung „Vorwiegend festkochend“ eingebracht hat. Moderiert wird diese Episode von Helena Minner. Hier geht es zu Links und weiteren Informationen: https://studium-und-dann.com/?p=13175 Wir freuen uns jederzeit über eure Anregungen, Lob und auch konstruktive Kritik! Nutzt dafür gern die Kommentarfunktion auf der Podcastplattform eures Vertrauens oder schreibt uns eine E-Mail an: [email protected] Wenn ihr selbst einmal Gast sein und uns von euren Erfahrungen in Studium und Beruf erzählen möchtet, kontaktiert uns ebenfalls gern unter: [email protected] Mehr Informationen findet ihr auf unserer Homepage studium-und-dann.com

  13. 7

    Soziale Arbeit, die bewegt: Florian Acker über seine Jobs in der Wohnassistenz und Eingliederungshilfe

    In der heutigen Folge spricht Daniel mit dem Leuphana-Alumnus Florian Acker, der schon einige Bildungsstationen hinter sich hat – zwei davon hier in Lüneburg: den berufsbegleitenden Bachelor Soziale Arbeit 2018 sowie den berufsbegleitenden Master Sozialmanagement, den er 2025 gut ein Jahr nach dieser Aufnahme abgeschlossen hat. Mittlerweile arbeitet er als Bereichsleiter der Wohnassistenz bei der Lebenshilfe, die Menschen mit Behinderung ein möglichst selbstständiges Wohnen ermöglichen möchte. Nebenberuflich ist er als Referent zu Themen der Eingliederungshilfe tätig. Im Gespräch mit Daniel klärt er zunächst die Frage, was man eigentlich unter Eingliederungshilfe versteht und wie es auf seinem Weg um Berührungsängste mit seinem jetzigen Arbeitsfeld stand. Außerdem gibt er Einblicke, wie er es schafft, seine unterschiedlichen Tätigkeiten und sein berufsbegleitendes Studium unter einen Hut zu bringen. Er berichtet zudem von den beiden Stationen an der Professional School der Leuphana und den Themen, die ihn im Studium beschäftigt haben, beziehungsweise zum Zeitpunkt der Aufnahme in seiner Masterthesis beschäftigten. Es geht unter anderem um die besonderen Facetten des Masters Sozialmanagement und das Thema seiner sein Bachelorarbeit, das es ihm ermöglicht, bereits die Rolle tauschen und selbst Seminare zur Eingliederungshilfe leiten. Moderiert wird diese Episode von Daniel Persiel. Hier geht es zu Links und weiterführenden Informationen: https://studium-und-dann.com/?p=13091 Diese Folge ist Teil unseres Vorgängerformats „Karriere leupht“ der Leuphana Universität Lüneburg und wurde für die Neuveröffentlichung gekürzt und bearbeitet. Wir freuen uns jederzeit über eure Anregungen, Lob und auch konstruktive Kritik! Nutzt dafür gern die Kommentarfunktion auf der Podcastplattform eures Vertrauens oder schreibt uns eine E-Mail an: [email protected] Wenn ihr selbst einmal Gast sein und uns von euren Erfahrungen in Studium und Beruf erzählen möchtet, kontaktiert uns ebenfalls gern unter: [email protected] Mehr Informationen findet ihr auf unserer Homepage studium-und-dann.com

  14. 6

    Brücken bauen zwischen Deutschland und Afrika: Manager Omotunde Kasali über wirtschaftliche Zusammenarbeit auf Augenhöhe

    Heute bei Helena zu Gast ist Omotunde Kasali, der als Manager bei Germany Trade and Invest in Berlin arbeitet und nach seinem Biochemie-Bachelor in Nigeria an der Leuphana Universität Lüneburg bis 2017 den Master Sustainability Science studiert hat. In der Geschäftsstelle Wirtschaftsnetzwerk Afrika bei German Trade und Invest besteht seine Aufgabe darin, deutsche Unternehmen beim Exportgeschäft in afrikanische Länder zu unterstützen und so nachhaltige Geschäftsbeziehungen auf Augenhöhe aufzubauen. Im Gespräch mit Helena spricht Tunde über seine Erfahrungen in deutsch-afrikanischen Handelsbeziehungen und wie er durch seine Arbeit Formen der kulturellen Annäherung und des kulturellen Austauschs schafft. Außerdem erzählt Tunde von seiner aufregenden ersten Zeit in Deutschland und besonders natürlich von Lüneburg, wo er gemeinsam mit einem Freund die »Leuphana African Students Organization« gründete und Nachhaltigkeit zu seiner Leidenschaft wurde. Moderiert wird diese Episode von Helena Minner. Hier geht es zu Links und weiteren Informationen: https://studium-und-dann.com/?p=13099 Diese Folge ist Teil unseres Vorgängerformats „Karriere leupht“ der Leuphana Universität Lüneburg und wurde für die Neuveröffentlichung gekürzt und bearbeitet. Wir freuen uns jederzeit über eure Anregungen, Lob und auch konstruktive Kritik! Nutzt dafür gern die Kommentarfunktion auf der Podcastplattform eures Vertrauens oder schreibt uns eine E-Mail an: [email protected] Wenn ihr selbst einmal Gast sein und uns von euren Erfahrungen in Studium und Beruf erzählen möchtet, kontaktiert uns ebenfalls gern unter: [email protected] Mehr Informationen findet ihr auf unserer Homepage studium-und-dann.com

  15. 5

    Spielzeug neu denken: Gründerin Jenny Rink und ihr Start-Up "Tapari"

    In dieser Folge wird es nostalgisch, denn Helena erinnert sich mit Gästin Jenny Rink zurück an ihre Zeit als Hörspiel-Kind. Nach ihrem Studium in Interactive Media Design und Leadership in the Creative Industries an der Hochschule Darmstadt (bis 2021) hat Jenny beschlossen, den mutigen Schritt der eigenen Unternehmensgründung zu wagen und „Tapari“ ins Leben zu rufen, ein Start-up, das interaktive Spielteppiche herstellt. Die Teppiche ermöglichen es Kindern und allen, die im Herzen Kind geblieben sind, mithilfe von Figuren, die man auf der Matte bewegt, ein Hörspiel zu erleben, bei dem man selbst entscheiden kann, wie es weitergeht. Auf die Idee gekommen ist Jenny während ihres Studiums im Wahlfach „Creative Entrepreneurship“, für das sie eine eigene Business-Idee ausarbeiten sollte. Im Podcast erzählt sie, wie sie Jahre später schließlich das Projekt in die Tat umgesetzt hat- mit Unterstützung des Hessen Stipendiums. Sie verrät, mit welchen Herausforderungen sie als Unternehmerin konfrontiert ist und warum es sich auch lohnt zu gründen, wenn man, wie sie von sich selbst sagt, nicht „der klassische Gründertyp ist“. Außerdem erzählt sie, wie ihr ein Bundesfreiwilligendienst bei der Studienorientierung geholfen hat und gibt Einblicke in ihr Bachelor- sowie Masterstudium in Darmstadt, das technisch-analytische und kreative Aspekte zusammenbringt und sie durch seine hohe Praxisorientierung begeistert hat. Moderiert wird diese Episode von Helena Minner. Hier geht es zu Links und weiterführenden Informationen: https://studium-und-dann.com/?p=13111 Wir freuen uns jederzeit über eure Anregungen, Lob und auch konstruktive Kritik! Nutzt dafür gern die Kommentarfunktion auf der Podcastplattform eures Vertrauens oder schreibt uns eine E-Mail an: [email protected] Wenn ihr selbst einmal Gast sein und uns von euren Erfahrungen in Studium und Beruf erzählen möchtet, kontaktiert uns ebenfalls gern unter: [email protected] Mehr Informationen findet ihr auf unserer Homepage studium-und-dann.com

  16. 4

    Keine Angst vor dem Fachwechsel: Wie Jelena Bohne auf Umwegen zum Psychologiestudium kam

    Helena ist in der heutigen Folge Jelena Bohne zugeschaltet, die 2022 ihren Bachelor in Psychologie an der Leuphana Universität Lüneburg abgeschlossen hat und danach nach Wien gezogen ist, um ihren Master in Psychologie mit Fokus auf klinische Psychologie zu machen. Nun steht Jelena vor dem Beginn ihrer Ausbildung zur psychologischen Psychotherapeutin für Erwachsene. Im Gespräch mit Helena erklärt sie den Aufbau ihres Studienmodells und geht vor allem darauf ein, was das Besondere am komplett englischsprachigen Psychologie-Studium an der Leuphana ist, in dem Themen wie Nachhaltigkeit und Gesellschaft immer wieder eine große Rolle spielen. Zudem macht sie deutlich, dass es ganz normal ist, als junger Mensch kurz nach dem Abitur noch nicht zu wissen, was man studieren und später beruflich machen möchte: Offen spricht sie darüber, dass sie erst während ihres Erststudiums im Bereich Politik und Recht festgestellt hat, dass sie sich eigentlich viel mehr für die Psychologie begeistern kann. Sie erklärt, welche Rolle dabei ihr Freundeskreis gespielt hat und welches Potenzial im Lauf des Studiums Praktika bieten, um die Richtung zu finden, in die man sich spezialisieren möchte- hierfür gibt es nämlich vor allem in ihrem Fachbereich der Psychologie wesentlich mehr Möglichkeiten, als viele denken. Moderiert wird diese Episode von Helena Minner. Hier geht es zu Links und weiterführenden Informationen: https://studium-und-dann.com/?p=13105 Wir freuen uns jederzeit über eure Anregungen, Lob und auch konstruktive Kritik! Nutzt dafür gern die Kommentarfunktion auf der Podcastplattform eures Vertrauens oder schreibt uns eine E-Mail an: [email protected] Wenn ihr selbst einmal Gast sein und uns von euren Erfahrungen in Studium und Beruf erzählen möchtet, kontaktiert uns ebenfalls gern unter: [email protected] Mehr Informationen findet ihr auf unserer Homepage studium-und-dann.com

  17. 3

    Über „Studium und dann?“ mit Philip Dunkhase

    Du studierst und weißt nicht, in welche Richtung du beruflich einmal gehen möchtest? Du gehst noch zur Schule und bist dir noch nicht sicher, was du studieren sollst? Du überlegst, dich weiterzubilden und möchtest mehr über die beruflichen Werdegänge inspirierender Menschen aus ganz unterschiedlichen Bereichen erfahren? Dann bist du bei unserem neuen Podcast „Studium und dann?“ genau richtig. In der Pilotfolge sprechen Helena und Daniel mit Philip Dunkhase aus der Universitätskommunikation der Leuphana Universität Lüneburg. Schon seit über zwei Jahren gibt es an der Leuphana den Podcast „Karriere leupht“, in dem Studierende mit Absolvent*innen der Universität über ihr Studium und ihren Start ins Berufsleben sprechen. Jetzt haben wir beschlossen, das beliebte Format, das bereits mehrfach ausgezeichnet wurde, auch auf weitere deutsche Hochschulen auszuweiten, um euch als Hörer*innen noch diversere Studienangebote und berufliche Werdegänge vorstellen zu können. Gemeinsam reden wir über die Idee hinter dem Podcast, klären, was das das Projekt mit Philips Erfahrungen im Studierendenmarketing und der Studienberatung zu tun hat und werfen zudem einen Blick hinter die Kulissen unseres kleinen, aber feinen Podcaststudios.   Wir freuen uns jederzeit über eure Anregungen, Lob und auch konstruktive Kritik! Nutzt dafür gern die Kommentarfunktion auf der Podcastplattform eures Vertrauens oder schreibt uns eine E-Mail an: [email protected] Wenn ihr selbst einmal Gast sein und uns von euren Erfahrungen in Studium und Beruf erzählen möchtet, kontaktiert uns ebenfalls gern unter: [email protected] Mehr Informationen findet ihr auf unserer Homepage studium-und-dann.com

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ABOUT THIS SHOW

Mit unserem Podcast „Studium und dann?“ möchten wir Studierenden, Schüler*innen und allen Bildungsinteressierten zeigen, wie vielfältig Berufs- und Lebenswege nach dem Studium sein können. Viele junge Menschen orientieren sich bei der Berufs- und Studienwahl in erster Linie an ihrem direkten Umfeld: Familie, Freundeskreis oder an der Region. Doch die Welt der Studien- und Berufsmöglichkeiten ist viel größer – und genau das wollen wir gemeinsam sichtbar machen. Uniabsolvent*innen und Forscher-Alumni aus ganz unterschiedlichen Bereichen und von verschiedenen Hochschulen berichten in authentischen Interviews mit Studierenden von ihren persönlichen Erfahrungen im Studium, beim Berufseinstieg oder auch bei der eigenen Unternehmensgründung. Offen sprechen wir über Herausforderungen, Wendepunkte und Chancen – und machen so Mut, den eigenen Weg zum und nach dem Studium zu finden.

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