PODCAST · health
Study Snacks - Urologie
by Thieme Gruppe
Im Praxis- oder Klinikalltag ist es aus Zeitgründen nicht immer einfach, eine Übersicht über neueste Studien zu behalten und diese auch noch zu lesen. „Study Snacks“ von Thieme möchte Ärzt*innen dabei unterstützen. Egal, ob in der Kaffeepause, auf dem Weg zur Arbeit oder beim Joggen: „Study Snacks“ fasst aktuelle Studien auf das Wesentlichste und in wenigen Minuten zusammen. Die ausführlichen Studien sind in den Shownotes nur einen Klick entfernt."Study Snacks" ist eine Produktion von Thieme.*Wichtige Hinweise: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.Der Podcast kann das persönliche Arztgespräch, die Diagnose und Behandlung NICHT ersetzen!Wie jede Wissenschaft ist die Medizin ständigen Entwicklungen unterworfen. Forschung und klinische Erfahrung erweitern unsere Erkenntnisse, insbesondere was Behandlung und medikamentöse Therapie anbelangt. Soweit in diesem Podcast eine Dosierung oder eine Applikation
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PSA-Screening bei Männern ab dem 45. Lebensjahr: Identifikation von Risikogruppen
Das Prostatakarzinom stellt eine der häufigsten Krebsarten bei Männern dar. Obgleich das PSA-Screening auf Basis des Prostata-spezifisches Antigens als eine etablierte Methode zur Früherkennung gilt, wird dieser Biomarker aufgrund möglicher Überdiagnosen und unnötiger Behandlungen immer noch scharf diskutiert. Krilaviciute et al. wollten daher Risikogruppen bei Männern ab 45 Jahren identifizieren und haben eine Screening-Studie durchgeführt. Link zur Studie (PubMed): https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38749854/ [1] Krilaviciute A et al. Risk-adjusted Screening for Prostate Cancer-Defining the Low-risk Group by Data from the PROBASE Trial. Eur Urol 2024. doi: 10.1016/j.eururo.2024.04.030 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. In diesem Audio sind mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) oder maschineller Übersetzungstechnologie gesprochene Texte enthalten [elevenlabs.io].
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Therapie komplexer Harnröhrenstrikturen: Langzeitergebnisse nach perinealer Urethrostomie
Komplexe Harnröhrenstrikturen stellen eine erhebliche Herausforderung bei urologischen Rekonstruktionen dar. Während in den meisten Fällen die Urethroplastik zum Standard zählt, kann die perineale Urethrostomie eine alternative Lösung für ausgewählte Patient*innen bieten. Klemm et al. wollten nun wissen, wie effektiv die perineale Urethrostomie hinsichtlich der langfristigen funktionellen Ergebnisse ist, und haben einen Review veröffentlicht. Link zur Studie (PubMed): https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40986702/ [1] Klemm J et al. Perineal Urethrostomy for Complex Urethral Strictures: Long-Term Patient-Reported Outcomes From a Reconstructive Referral Center and a Scoping Literature Review. J Urol 2024. doi: 10.1097/JU.0000000000004169 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. In diesem Audio sind mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) oder maschineller Übersetzungstechnologie gesprochene Texte enthalten [elevenlabs.io].
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Neuromodulation bei überaktiver Blase nach Rückenmarksläsion: Medikamentenreduktion bei erhaltener Lebensqualität
Patient*innen mit Rückenmarksverletzungen leiden häufig unter einer neurogenen Blase, die regelhaft mit Medikamenten behandelt wird. Da viele Wirkstoffe häufig mit Nebenwirkungen verbunden sind, könnte die Neuromodulation eine gute Ergänzung darstellen. Stampas et al. wollten nun wissen, ob die selbst verabreichte transkutane Tibialisstimulation den Medikationsbedarf senken kann, und kommen in ihrer randomisierten Studie zu einem positiven Fazit. Link zur Studie: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39093916/ Quelle: Stampas A et al. Reduction of Overactive Bladder Medications in Spinal Cord Injury With Self-Administered Neuromodulation: A Randomized Trial. J Urol 2024. doi: 10.1097/JU.0000000000004189 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. In diesem Audio sind mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) oder maschineller Übersetzungstechnologie gesprochene Texte enthalten [elevenlabs.io].
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Informed Consent in der Urology: Verbesserungspotenzial dank Multimedia-Tools
Gespräche über urologische Diagnosen und operative Eingriffe stellen für behandelnde Ärzt*innen immer wieder eine Herausforderung dar. Gleichzeitig haben nicht wenige Patient*innen Schwierigkeiten beim Verständnis medizinischer Befunde und indizierter Therapieverfahren. Nedbal et al. haben sich nun mit dem Einfluss von Multimedia-Tools auf eine Verbesserung von Aufklärung und Informed Consent befasst und einen Review zum Thema veröffentlicht. Link zur Studie: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38664166/ [1] Nedbal C et al. Improving Patient Information and Enhanced Consent in Urology: The Impact of Simulation and Multimedia Tools. A Systematic Literature Review from the European Association of Urology Patient Office. Eur Urol 2024. doi: 10.1016/j.eururo.2024.04.009 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. In diesem Audio sind mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) oder maschineller Übersetzungstechnologie gesprochene Texte enthalten [elevenlabs.io].
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Nierenzellkarzinom: Rezidivtherapie nach adjuvanter Immuntherapie
Das Nierenzellkarzinom (NCC) zählt zu den häufigsten Krebsarten des Urogenitaltraktes. Obgleich adjuvante Immuntherapien wie Pembrolizumab das Überleben von Betroffenen mit hohem Rezidivrisiko nach radikaler Nephrektomie verbessern können, bleiben zur effektivsten systemischen Therapie nach einem Krankheitsrezidiv viele Fragen offen. El Zarif et al. wollten daher Wissenslücken schließen und habe eine retrospektive Studie zum Thema durchgeführt. Link zur Studie: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39147674/ [1] El Zarif T et al. First-line Systemic Therapy Following Adjuvant Immunotherapy in Renal Cell Carcinoma: An International Multicenter Study. Eur Urol 2024. doi: 10.1016/j.eururo.2024.07.016 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. In diesem Audio sind mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) oder maschineller Übersetzungstechnologie gesprochene Texte enthalten [elevenlabs.io].
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Prostatakarzinom: Androgenentzugstherapie plus Salvage-Radiatio bei oligorekurrenter pelviner Lymphknotenmetastasierung
Eine der Standardtherapien beim metastasierten Prostatakarzinom stellt die Androgenentzugstherapie dar. Bei einem regionalen pelvinen Lymphknoten-Oligorezidiv, also dem metastatischen Befall von weniger als 6 Lymphknoten, bietet sich zusätzlich eine Salvage-Radiatio an. Die französische OLIGOPELVIS-Studie prüfte den prognostischen Nutzen diese Strategie. Nun liegen die die Behandlungsergebnisse nach 5 Jahren Nachbeobachtungszeit vor. Link zur Studie: https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0302283824021316?via%3Dihub Vaugier L et al. Long-term Outcomes and Patterns of Relapse Following High-dose Elective Salvage Radiotherapy and Hormone Therapy in Oligorecurrent Pelvic Nodes in Prostate Cancer: OLIGOPELVIS (GETUG-P07). Eur Urol 2025; 87(1): 73–76. DOI: 10.1016/j.eururo.2024.02.013 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. In diesem Audio sind mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) oder maschineller Übersetzungstechnologie gesprochene Texte enthalten [elevenlabs.io].
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Fortgeschrittenes Prostatakarzinom: Kardiotoxizität der systemischen Therapie
Zur Therapie des metastasierten hormonsensitiven, des nicht metastasierten und des metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinoms stehen eine Reihe wirksamer Systemtherapeutika zur Verfügung. Die gegenwärtigen Leitlinienempfehlungen zur Erstlinientherapie bilden allerdings das kardiotoxische Potenzial der einzelnen Substanzen bzw. Substanzkombinationen nicht ab. Ein internationales Forscherteam schließt nun diese Wissenslücke. Link zur Studie: www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0302283824025697?via%3Dihub Aziz MK et al. Prostate Cancer Therapy Cardiotoxicity Map (PROXMAP) for Advanced Disease States: A Systematic Review and Network Meta-analysis with Bayesian Modeling of Treatment Histories. Eur Urol 2025; 87(1): 15–26. DOI: 10.1016/j.eururo.2024.08.031 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. In diesem Audio sind mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) oder maschineller Übersetzungstechnologie gesprochene Texte enthalten [elevenlabs.io].
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Transurethrale Prostataresektion: Inzidentelles Prostatakarzinom - Management und onkologische Ergebnisse
Etwa einer von 10 Männern erhält nach einer transurethralen Prostataresektion (TURP) die Diagnose Prostatakarzinom. Meist handelt es sich dabei um Niedrigrisiko-Tumore. Wie mit diesen Zufallsbefunden umgegangen werden soll, ist allerdings nicht durch Leitlinien geregelt. Das liegt unter anderem daran, dass kaum Daten zur Morbidität und Mortalität bei dieser Konstellation vorliegen. Ein internationales Forscherteam schließt nun diese Wissenslücke. Link zur Studie: journals.lww.com/auajuro/abstract/2024/11000/management_and_oncologic_outcomes_of_incidental.10.aspx Leni R et al. Management and Oncologic Outcomes of Incidental Prostate Cancer After Transurethral Resection of the Prostate in Denmark. J Urol 2024; 212(5): 692–700. DOI: 10.1097/JU.0000000000004159 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. In diesem Audio sind mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) oder maschineller Übersetzungstechnologie gesprochene Texte enthalten [elevenlabs.io].
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Prostatakrebs: Kosteneffizienz des Prostatakarzinomscreenings in Europa
In Europa ist das Prostatakarzinom die häufigste Krebserkrankung des Mannes und die dritthäufigste Krebstodesursache. Seine hohe Prävalenz stellt nicht zuletzt eine große Belastung für die Gesundheitssysteme dar. Angesichts dessen ist eine möglichst frühzeitige Diagnose wichtig: Sie senkt die Morbidität und Mortalität und schont die Ressourcen. Ein Forscherteam beleuchtete nun die Kosteneffizienz europäischer Prostatakarzinom-Screeningprogramme. Link zur Studie: https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0302283824023789?via%3Dihub Vynckier P et al. Systematic Review on the Cost Effectiveness of Prostate Cancer Screening in Europe. Eur Urol 2024; 86(5): 400–408. DOI: 10.1016/j.eururo.2024.04.036 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. In diesem Audio sind mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) oder maschineller Übersetzungstechnologie gesprochene Texte enthalten [elevenlabs.io].
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Radikale Prostatektomie: Was bringt die NeuroSAFE-Methode?
Das der Prostata anliegende neurovaskuläre Bündel ist für die Kontinenz- und die erektile Funktion unverzichtbar. Seine Schonung im Rahmen der radikalen Prostatektomie ist allerdings nur dann vertretbar, wenn kein erhöhtes Risiko für eine extraprostatische Tumorausdehnung besteht. Ob dies der Fall ist, lässt sich mithilfe der NeuroSAFE-Technik beurteilen. Niederländische Forschende prüften, inwiefern die Methode die Behandlungsergebnisse beeinflusst. Link zur Studie: https://euoncology.europeanurology.com/article/S2588-9311(24)00290-6/fulltext Kroon LJ et al. Neurovascular Structure-adjacent Frozen-section Examination (NeuroSAFE) During Radical Prostatectomy: A Systematic Review and Meta-analysis. Eur Urol Oncol 2024: S2588-9311(24)00290-6. DOI: 10.1016/j.euo.2024.12.008 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. In diesem Audio sind mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) oder maschineller Übersetzungstechnologie gesprochene Texte enthalten [elevenlabs.io].
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Die Rolle einer Nephrektomie bei schwerer chronischer Nierenerkrankung: Neue Erkenntnisse zur Progression von chronischer Nierenerkrankung nach partieller und radikaler Nephrektomie
Die chirurgische Entfernung von Tumorgewebe ist eine gängige Therapieoption beim lokalisierten Nierenzellkarzinom. Radikale Nephrektomien entfernen die gesamte Niere, während partielle Nephrektomien gesundes Gewebe schonen. Studien zeigen, dass beide Ansätze hinsichtlich der Krebsbekämpfung gleichwertig sind.Ein wichtiger Unterschied beider Operationsansätze liegt jedoch in den Auswirkungen auf die Nierenfunktion. Frühere Untersuchungen deuten darauf hin, dass eine partielle Nephrektomie langfristig besser für den Erhalt der Nierenfunktion ist. Patienten mit chronischer Nierenerkrankung könnten daher besonders von einer partiellen Nephrektomie profitieren. Doch bei einer schweren chronischen Nierenerkrankung mit einer sehr niedrigen präoperativen geschätzten glomerulären Filtrationsrate fehlen klare Daten zur optimalen chirurgischen Strategie.In einer neuen Studie analysierten Forscher Daten von Patienten mit schwerer chronischer Nierenerkrankung. Ziel war es, das Risiko für das Fortschreiten zu einer Nierenerkrankung im Endstadium nach partieller und radikaler Nephrektomie zu vergleichen. Die Ergebnisse sind bedeutsam: Eine höhere glomerulären Filtrationsrate vor der Operation korrelierte mit einem geringeren Risiko für eine Nierenerkrankung im Endstadium. Ein Unterschied zwischen partieller und radikaler Nephrektomie zeigte sich jedoch nicht. Link zur Studie: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38935793/ Khanna A et al. End-Stage Kidney Disease After Partial and Radical Nephrectomy Among Patients With Severe Chronic Kidney Disease. J Urol 2024; 212:550-559 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. In diesem Audio sind mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) oder maschineller Übersetzungstechnologie gesprochene Texte enthalten [elevenlabs.io].
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Ein Weg zu besseren Behandlungsergebnissen durch individuelle Therapieansätze bei nächtlicher Enuresis
Nächtliche Enuresis betrifft etwa 10–16% der 7-jährigen Kinder und hat erhebliche Auswirkungen auf deren psychisches und soziales Wohlbefinden. Die Ursachen sind multifaktoriell: nächtliche Polyurie, reduzierte Blasenkapazität und Schwierigkeiten, bei Harndrang aufzuwachen. Aktuell empfehlen Leitlinien Desmopressin und einen Enuresis-Alarm als Erstlinientherapien, da die Wirksamkeit und Sicherheit beider Therapien gut belegt sind. Dennoch ist die Therapie oftmals nicht wirksam, was oft zusätzliche psychologische Belastungen mit sich bringt. Einige Leitlinien empfehlen ein Blasentagebuch vor Behandlungsbeginn, um Symptome zu dokumentieren und die passende Therapie zu wählen. Doch diese Tagebücher sind für Familien oft eine Herausforderung und ihre Qualität variiert stark. Zudem bleibt unklar, wie stark sie den Therapieerfolg beeinflussen. Ziel dieser Studie war es, zu prüfen, ob Blasentagebücher und eine klinische Charakterisierung das Ansprechen auf Desmopressin oder Alarmtherapien vorhersagen können. Außerdem sollte ein Prognoseinstrument entwickelt werden, das die Therapieentscheidung erleichtert und verbessert.Die Ergebnisse dieser Studie zeigen, dass eine Behandlung, die auf Blasentagebüchern basiert, die Erfolgschancen auf trockene Nächte deutlich steigert. Link zur Studie: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38950376/ Jørgensen CS et al. Development of a Novel Prediction Tool for Response to First-Line Treatments of Monosymptomatic Nocturnal Enuresis: A Randomized, Controlled, International, Multicenter Study (DRYCHILD). J Urol 2024; 212:539-549 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. In diesem Audio sind mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) oder maschineller Übersetzungstechnologie gesprochene Texte enthalten [elevenlabs.io].
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Plattenepithelmetaplasie bei Harnröhrenstrikturen: Neue Erkenntnisse aus einer retrospektiven Studie über Prävalenz, Prädiktoren und klinische Relevanz
Harnröhrenstrikturen sind ein häufiges Problem in der urologischen Praxis. Oft treten sie aufgrund von Entzündungen, Traumata oder idiopathischen Faktoren auf. Ein wichtiges, aber bislang wenig verstandenes Phänomen ist die Plattenepithelmetaplasie. Diese entsteht durch chronische Reizungen oder Entzündungen und führt zu einer brüchigen Harnröhre, die unter Druck reißt. Der daraus resultierende ausgetretene Urin kann Entzündungen und Fibrosen im umgebenden Gewebe auslösen und die Strikturbildung verschärfen.Besonders relevant sind Plattenepithelmetaplasien bei der Urethroplastik. Sie können die chirurgische Planung beeinflussen und die Erfolgsaussichten beeinträchtigen. Trotz dieser klinischen Bedeutung fehlen klare Daten zur Häufigkeit von Plattenepithelmetaplasien und zu den damit verbundenen Risikofaktoren.Eine japanische Forschergruppe analysierte in einer retrospektiven Studie histologisch Harnröhrenproben von Patienten mit bulbären Strikturen. Ziel war es, die Prävalenz von Plattenepithelmetaplasien zu bestimmen, Zusammenhänge mit klinischen Faktoren zu erfassen und Prädiktoren zu identifizieren.Erste Ergebnisse zeigen: Etwa die Hälfte der Patienten mit bulbären Harnröhrenstrikturen wiesen Plattenepithelmetaplasien auf. Besonders häufig waren Plattenepithelmetaplasien bei Patienten mit langer Krankheitsdauer oder ohne urethrale Ruhephase mittels Blasenkatheter. Link zur Studie: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38789804/ Hirano Y et al. High frequency of concomitant squamous metaplasia in bulbar urethral stricture and its association with reconstructive delay and urethral rest. World J Urol 2024; 42:348 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. In diesem Audio sind mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) oder maschineller Übersetzungstechnologie gesprochene Texte enthalten [elevenlabs.io].
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Stressharninkontinenz der Frau: Bulkamid ist effektiv und sicher
Die Therapie der weiblichen Stressharninkontinenz folgt einem Stufenkonzept, das zunächst konservative Maßnahmen wie Pessare und Beckenbodentraining vorsieht. Bei Versagen der nicht invasiven Behandlungen stehen zahlreiche chirurgische Optionen zur Verfügung. Eine weniger invasive und damit risikoärmere Alternative zur Operation sind periurethrale Injektionen von Bulking Agents. Wie effektiv und sicher ist Polyacrylamid-Hydrogel (Bulkamid)? Link zur Studie: https://link.springer.com/article/10.1007/s00345-024-05221-9 Uleri A et al. One-year outcomes of polyacrylamide hydrogel (Bulkamid) injection in women with stress and mixed urinary incontinence. World J Urol 2024; 42(1): 518. DOI: 10.1007/s00345-024-05221-9 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. In diesem Audio sind mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) oder maschineller Übersetzungstechnologie gesprochene Texte enthalten [elevenlabs.io].
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Benigne Prostatahyperplasie: Vibegron bei Drangbeschwerden effektiv und sicher
Der selektive Beta-3-Adrenozeptor-Agonist Vibegron ist zur Therapie der überaktiven Blase zugelassen. Auch viele Männer mit einer benignen Prostatahyperplasie (BPH) leiden unter Harndrang, häufigem Wasserlassen, Nykturie oder einer Dranginkontinenz. Eine BPH-Pharmakotherapie mit Alphablockern oder 5-Alpha-Reduktasehemmern lindert diese Beschwerden meist nicht ausreichend. Profitieren die Betroffenen von Vibegron? Link zur Studie: https://www.auajournals.org/doi/10.1097/JU.0000000000003999 Staskin D et al. Efficacy and Safety of Vibegron for Persistent Symptoms of Overactive Bladder in Men Being Pharmacologically Treated for Benign Prostatic Hyperplasia: Results From the Phase 3 Randomized Controlled COURAGE Trial. J Urol 2024; 212(2): 256–266. DOI: 10.1097/JU.0000000000003999 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. In diesem Audio sind mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) oder maschineller Übersetzungstechnologie gesprochene Texte enthalten [elevenlabs.io].
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MRT-gesteuerte Prostatabiopsie: Transrektales versus transperineales Vorgehen
Die European Association of Urology empfiehlt gegenwärtig, bei systematischen Prostatabiopsien dem transperinealen Zugang den Vorzug gegenüber dem transrektalen zu geben. In der wissenschaftlichen Literatur wird die optimale Biopsieroute allerdings kontrovers diskutiert. Ein europäisches Forscherteam beschäftigte sich nun mit dieser Fragestellung im Rahmen einer Fall-Kontroll-Studie. Link zur Studie: https://link.springer.com/article/10.1007/s00345-024-05245-1 Oderda M et al. Transrectal versus transperineal prostate fusion biopsy: a pair-matched analysis to evaluate accuracy and complications. World J Urol 2024; 42(1): 535. DOI: 10.1007/s00345-024-05245-1 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. In diesem Audio sind mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) oder maschineller Übersetzungstechnologie gesprochene Texte enthalten [elevenlabs.io].
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Prostatabiopsie: Infektionsrisiko bei transrektalem und transperitonealem Vorgehen
Transrektale systematische Prostatabiopsien geraten zunehmend in die Kritik. Grund ist das möglicherweise höhere Infektionsrisiko im Vergleich zum transperinealen Vorgehen. Einige Beobachtungsstudien deuten auf eine entsprechende Problematik hin, randomisierte Vergleichsstudien fehlen allerdings bislang. Die ProBE-PC-Studie schließt nun diese Wissenslücke: Sie verglich die beiden Biopsiestrategien bezüglich des Komplikationsrisikos. Link zur Studie: https://www.auajournals.org/doi/10.1097/JU.0000000000003788 Mian BM et al. Complications Following Transrectal and Transperineal Prostate Biopsy: Results of the ProBE-PC Randomized Clinical Trial. J Urol 2024; 211(2): 205–213. DOI: 10.1097/JU.0000000000003788 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. In diesem Audio sind mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) oder maschineller Übersetzungstechnologie gesprochene Texte enthalten [elevenlabs.io].
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Asymptomatische Bakteriurie vor urologischen Eingriffen
Gegenwärtig empfehlen sowohl die US-amerikanischen als auch die europäischen Leitlinien den diagnostischen Ausschluss bzw. die Therapie einer asymptomatischen Bakteriurie vor urologischen Eingriffen mit Mukosabeteiligung. Wie gut dieses systematische Vorgehen tatsächlich vor postoperativen Infektionskomplikationen schützt, ist allerdings unklar. Ein französisches Forscherteam ging dieser Frage mithilfe einer retrospektiven Studie nach. Link zur Studie: https://www.auajournals.org/doi/10.1097/JU.0000000000004047 Kutchukian S et al. Asymptomatic Bacteriuria and Urological Surgery: Risk Factor or Not? Results From the National and Multicenter TOCUS Database. J Urol 2024; 212(3): 461–469. DOI: 10.1097/JU.0000000000004047 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. In diesem Audio sind mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) oder maschineller Übersetzungstechnologie gesprochene Texte enthalten [elevenlabs.io].
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Ergebnisse und Chancen zusätzlicher Nierenkrebs-Früherkennung im Rahmen des Lungenkrebsscreenings
Die Früherkennung von Krebs ist entscheidend für den Behandlungserfolg. In den USA und Großbritannien gibt es für Lungenkrebs bereits etablierte Screenings für Hochrisikopatienten, vor allem für Personen, die stark geraucht haben. Diese Screenings basieren meist auf einer Thorax-Computhertomographie und richten sich gezielt an Hochrisikogruppen. Ein zusätzlicher Scan könnte jedoch auch andere Erkrankungen aufdecken, die in dieser Risikogruppe häufig vorkommen, etwa Nierenkrebs.Nierenkrebs verläuft in frühen Stadien oft symptomlos und wird dadurch oft erst spät entdeckt. Dabei sind die Heilungschancen hoch, wenn der Tumor rechtzeitig diagnostiziert wird. Kliniker und Patienten haben daher ein Screening für Nierenkrebs als eine Forschungspriorität benannt. Doch bisher wurde die Kombination eines Nierenkrebsscreenings mit bestehenden Screening-Programmen nicht untersucht, und ein alleinstehendes Screening für Nierenkrebs wäre kostspielig und in der Bevölkerung vermutlich wenig akzeptiert. Forscher untersuchten nun die Möglichkeit, das Lungenkrebsscreening durch eine zusätzliche kontrastfreie abdominale Thorax-Computhertomographie zu ergänzen. Die Ergebnisse sind vielversprechend: Die abdominale CT erwies sich als gut durchführbar und wurde von den meisten Patienten akzeptiert, während zusätzliche, schwerwiegende Befunde entdeckt werden konnten. Link zur Studie (PubMed): https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39271419/ Steward GD et al. Abdominal Noncontrast Computed Tomography Scanning to Screen for Kidney Cancer and Other Abdominal Pathology Within Community-based Computed Tomography Screening for Lung Cancer: Results of the Yorkshire Kidney Screening Trial. Eur Urol 2024; 12:S0302-2838(24)02567-3 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. In diesem Audio sind mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) oder maschineller Übersetzungstechnologie gesprochene Texte enthalten [elevenlabs.io].
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Neue Wege in der Nierensteintherapie: Die Break-Wave-Lithotripsie
Nierensteinleiden, die sogenannte Urolithiasis, belasten das Gesundheitssystem weltweit immer stärker. Die Inzidenz steigt, und viele Patienten müssen mehrmals die Notaufnahme aufsuchen, bis sie eine Behandlung erhalten. Für Steine unter 10 mm gilt die Stoßwellenlithotripsie als Standardverfahren. Die Stoßwellenlithotripsie zertrümmert Steine mithilfe von Stoßwellen, erfordert jedoch oft eine Anästhesie und ist mit Schmerzen verbunden. Dies erhöht den Aufwand und die Kosten, da Patienten für den Eingriff in spezialisierten Kliniken behandelt werden müssen. Eine Methode, die ambulant und ohne Narkose funktioniert, wäre daher ein enormer Fortschritt. Die Break-Wave-Lithotripsie ist eine solche Technologie, die fokussierten Ultraschall einsetzt und das Potenzial hat, diese Lücke zu schließen. Ziel der aktuellen Studie war es, die Sicherheit und Wirksamkeit der Break-Wave-Lithotripsie zu bewerten. Erste Ergebnisse zeigen, dass das System sicher und gut verträglich ist und in vielen Fällen ohne Anästhesie durchgeführt werden kann. Das könnte bedeuten, dass die Behandlung in Zukunft für Patienten auch ambulant und kostengünstiger angeboten werden kann. Link zur Studie (PubMed): https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39254129/ Chew BH et al. Break Wave Lithotripsy for Urolithiasis: Results of the First-in-Human International Multi-Institutional Clinical Trial. J Urol 2024; 212:580-589 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. In diesem Audio sind mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) oder maschineller Übersetzungstechnologie gesprochene Texte enthalten [elevenlabs.io].
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Prostatabiopsie und Infektionsrisiko: Optimierung der Antibiotikaprophylaxe
Die transrektale ultraschallgeführte Prostatabiopsie ist ein weltweit verbreiteter Standard zur Diagnose von Prostatakrebs. Jährlich werden in Europa rund eine Million dieser Biopsien durchgeführt. Obwohl die transrektale ultraschallgeführte Prostatabiopsie in der Regel sicher ist, treten bei einigen Patienten Komplikationen wie Harnwegsinfektionen, rektale Blutungen und sogar Urosepsis auf. Das Risiko für Infektionen wird dabei üblicherweise mit Antibiotikaprophylaxe gemindert, häufig mit Fluorchinolonen wie Ciprofloxacin. Doch die Anwendung von Fluorchinolonen bringt zunehmend Probleme: Resistenzen nehmen zu und die Nebenwirkungen sind erheblich. 2019 schränkte die Europäische Arzneimittel-Agentur die Nutzung von Fluorchinolonen weiter ein, und Deutschland gab eine Empfehlung gegen deren Einsatz in der Antibiotikaprophylaxe für urogenitale Eingriffe heraus. Alternativen sind daher dringend nötig. Fosfomycin wird als mögliche Alternative gehandelt. In der aktuellen Studie verglichen Forscher Ciprofloxacin, Fosfomycin und eine Kombination aus Fosfomycin und Trimethoprim/Sulfamethoxazol direkt miteinander, um die Infektionsrate und Verträglichkeit zu bewerten. Die Ergebnisse zeigen, dass eine Kombinationstherapie eine wirksame Alternative zu Fluorchinolonen sein könnte. Link zur Studie (PubMed): https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38806739/ Bovo A et al. Comparison of ciprofloxacin versus fosfomycin versus fosfomycin plus trimethoprim/sulfamethoxazole for preventing infections after transrectal prostate biopsy. World J Urol 2024; 42:356 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. In diesem Audio sind mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) oder maschineller Übersetzungstechnologie gesprochene Texte enthalten [elevenlabs.io].
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Optimierung der Metastasendiagnostik bei Peniskrebs: Eine neue Dual-Dye-Technik mit Indocyaningrün und Methylenblau
Das Überleben von Patienten mit Peniskrebs hängt entscheidend vom Vorliegen und der Ausbreitung von Lymphknotenmetastasen ab. Bei knotennegativen Patienten liegt das krebsspezifische 5-Jahres-Überleben signifikant höher als bei Patienten mit nachgewiesenen Lymphknotenmetastasen. Klinische Untersuchungen allein sind jedoch oft ungenau und können okkulte Metastasen übersehen. Daher empfehlen Leitlinien neben der Palpation auch die Ultraschalluntersuchung der Leiste sowie eine Feinnadelaspiration. Das Problem ist, dass eine komplette Leistendissektion bei vielen Patienten unnötig invasiv ist und häufige Komplikationen wie Lymphozele, Lymphödem oder Wundinfektionen nach sich zieht. Zur Reduzierung dieser Überbehandlungen wird zunehmend die dynamische Sentinel-Lymphknoten-Biopsie empfohlen. Die Forscher dieser Studie untersuchten daher eine neue Kombination aus Indocyaningrün-Fluoreszenz und Methylenblau als Tracer zur Identifikation von Sentinel-Lymphknoten bei Patienten mit Peniskrebs. Die Fragestellung lautete, ob diese Methode genauso zuverlässig und sicher ist wie die bisherige Technik und gleichzeitig die Komplikationsrate senken kann. Die Ergebnisse zeigen, dass die Dual-Dye-Technik eine hohe Sentinel-Lymphknoten-Erkennungsrate und eine geringe Falsch-Negativ-Rate bietet. Link zur Studie: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39331184/ Amaresh M et al. Indocyanine green and methylene blue dye guided sentinel lymph node biopsy in patients with penile cancer (PeCa): results of 50 inguinal basins assessed at a single institution in India. World J Urol 2024; 42:542 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. In diesem Audio sind mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) oder maschineller Übersetzungstechnologie gesprochene Texte enthalten [elevenlabs.io].
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Nichtmuskelinvasives Blasenkarzinom
Die Behandlung des auf BCG (Bacillus Calmette-Guérin) refraktären nichtmuskelinvasiven Blasenkarzinoms stellt angesichts eingeschränkter Behandlungsoptionen eine therapeutische Herausforderung dar. Für Betroffene, die sich gegen eine radikale Zystektomie entscheiden, bietet die Instillationstherapie mit Nadofaragen firadenovec nun eine vielversprechende Strategie, wie die 5-Jahres-Auswertung einer Phase-3-Studie zeigt. Link zur Studie: https://www.auajournals.org/doi/10.1097/JU.0000000000004020 Narayan VM et al. Efficacy of Intravesical Nadofaragene Firadenovec for Patients With Bacillus Calmette-Guérin-Unresponsive Nonmuscle-Invasive Bladder Cancer: 5-Year Follow-Up From a Phase 3 Trial. J Urol 2024; 212(1): 74–86. DOI: 10.1097/JU.0000000000004020 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. In diesem Audio sind mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) oder maschineller Übersetzungstechnologie gesprochene Texte enthalten [elevenlabs.io].
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Muskelinvasives Blasenkarzinom: Detektion zirkulierender Tumor-DNA mittels Gesamt-Genom-Sequenzierung
Nahezu die Hälfte der Personen mit einem in kurativ behandelten, also neoadjuvant chemotherapierten und radikal zystektomierten, lokal begrenzten muskelinvasiven Blasenkarzinom erleidet ein Tumorrezidiv. Prinzipiell bietet sich zirkulierende Tumor-DNA zur Detektion der minimalen Resterkrankung an. Nach der Primärtherapie ist die Aussagekraft dieser Methode allerdings angesichts der geringen Tumorlast, der beschränkten Anzahl analysierter Mutationen, der geringen Plasmavolumina sowie der Sequenzierungstiefe eingeschränkt. Die Gesamt-Genom-Sequenzierung löst dieses Problem. Link zur Studie: https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0302283824023844?via%3Dihub Nordentoft I et al. Whole-genome Mutational Analysis for Tumor-informed Detection of Circulating Tumor DNA in Patients with Urothelial Carcinoma. Eur Urol 2024; 86(4): 301–311. DOI: 10.1016/j.eururo.2024.05.014 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. In diesem Audio sind mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) oder maschineller Übersetzungstechnologie gesprochene Texte enthalten [elevenlabs.io].
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Ureterstents: Propolis-Beschichtung beugt Infektionen und Verkrustungen vor
Die längerfristige Schienung der Harnleiter birgt zahlreiche Risiken, darunter Harnwegsinfektionen und Verkrustungen der Ureterstents durch Ablagerungen von Proteinen, Oxalaten, Phosphaten und Kalziumsalzen. Ein Forscherteam aus China untersuchte nun in vitro und im Tierversuch, ob und wie gut eine Beschichtung der DJ-Katheter mit Propolis, einem antibakteriell wirksamen Produkt der Honigbiene, vor diesen Komplikationen schützt. Link zur Studie: https://bjui-journals.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/bju.16326 Zhao Y et al. In vitro and in vivo study of antibacterial and anti-encrustation coating on ureteric stents. BJU Int 2024;134(1): 72–80. DOI: 10.1111/bju.16326 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. In diesem Audio sind mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) oder maschineller Übersetzungstechnologie gesprochene Texte enthalten [elevenlabs.io].
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Management des Niedrigrisiko-Prostatakarzinoms: Langzeitergebnisse bei Aktiver Überwachung
Für Patienten mit einem Niedrigrisiko-Prostatakarzinom stellt die Aktive Überwachung die bevorzugte Therapie dar. Untersuchungen an hoch selektiven Patientenkollektiven belegen zwar exzellente Ergebnisse dieser Strategie im Hinblick auf die onkologische Prognose, Langzeitdaten auf Bevölkerungsebene fehlen diesbezüglich allerdings bislang. Eine Studie aus Kanada schließt nun diese Wissenslücke. Zum Forum der Industrie von Thieme: https://fdi.thieme.de/podcasts Link zur Studie: https://www.auajournals.org/doi/10.1097/JU.0000000000003097 Timilshina N et al. Long-term Outcomes Following Active Surveillance of Low-grade Prostate Cancer: A Population-based Study Using a Landmark Approach. J Urol 2023; 209(3): 540–548. DOI: 10.1097/JU.0000000000003097 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. In diesem Audio sind mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) oder maschineller Übersetzungstechnologie gesprochene Texte enthalten [elevenlabs.io].
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Prostatakarzinom: Zweitmalignome nach Brachytherapie
Die Behandlungsoptionen beim lokalisierten Prostatakarzinom umfassen außer der aktiven Überwachung und der radikalen Prostatektomie die perkutane Strahlentherapie und die Brachytherapie. Angesichts der hohen Langzeit-Überlebenschancen stellt sich die Frage, wie häufig insbesondere junge Betroffene nach einer niedrig dosierten Brachytherapie Zweitmalignome entwickeln. Eine kanadische Studie beschäftigte sich mit dieser Thematik. Zum Forum der Industrie von Thieme: https://fdi.thieme.de/podcasts Link zur Studie: -https://www.auajournals.org/doi/10.1097/JU.0000000000003965 St-Laurent MP et al. Long-Term Second Malignancies in Prostate Cancer Patients Treated With Low-Dose-Rate Brachytherapy and Radical Prostatectomy. J Urol 2024; 212(1): 63–73. DOI: 10.1097/JU.0000000000003965 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. In diesem Audio sind mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) oder maschineller Übersetzungstechnologie gesprochene Texte enthalten [elevenlabs.io].
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Benigne Prostatahyperplasie: Prostataarterienembolisation versus transurethrale Resektion
Die Behandlung der symptomatischen benignen Prostatahyperplasie mittels Prostataarterienembolisation (PAE) bietet verschiedene Vorteile gegenüber der invasiven transurethrale Resektion der Prostata (TURP). Kurz- bis mittelfristig lindert dieses Vorgehen untere Harnwegssymptome. Hält diese Wirkung auch über einen längeren Zeitraum an? Dieser Frage ging eine von schweizerischen Forschenden durchgeführte randomisierte Studie nach. Zum Forum der Industrie von Thieme: https://fdi.thieme.de/podcasts Link zur Studie: https://www.eu-focus.europeanurology.com/article/S2405-4569(24)00045-2/abstract Müllhaupt G et al. Prostatic Artery Embolisation Versus Transurethral Resection of the Prostate for Benign Prostatic Obstruction: 5-year Outcomes of a Randomised, Open-label, Noninferiority Trial. Eur Urol Focus 2024: S2405-4569(24)00045-2. DOI: 10.1016/j.euf.2024.03.001 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. In diesem Audio sind mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) oder maschineller Übersetzungstechnologie gesprochene Texte enthalten [elevenlabs.io].
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Roboterassistierte Prostatektomie: Die Prostatagröße beeinflusst das Operationsergebnis
Männer mit einem lokalisierten Prostatakarzinom und großem Prostatavolumen eignen sich weniger gut für eine nicht chirurgische Tumortherapie, also eine externe Bestrahlung oder Brachytherapie. Sie werden statt dessen in der Regel roboterassistiert operiert. Inwiefern beeinflusst die Prostatagröße das funktionelle und das onkologische Behandlungsergebnis nach roboterassistierter radikaler Prostatektomie (RARP)? Dieser Frage ging eine US-Studie nach. Link zur Studie: https://www.eu-focus.europeanurology.com/article/S2405-4569(24)00010-5/fulltext Jaber AR et al. Impact of Prostate Size on the Functional and Oncological Outcomes of Robot-assisted Radical Prostatectomy. Eur Urol Focus 2024: S2405-4569(24)00010-5. DOI: 10.1016/j.euf.2024.01.007 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
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Gewebeentnahme aus der Prostata: Infektionsrisiko nach transperinealer versus transrektaler Biopsie
Allein in den USA und Europa werden jedes Jahr mehr als 2 Millionen Prostatabiopsien durchgeführt. Traditionell geschieht dies über den transrektalen Zugang, der allerdings in Folge der Verschleppung von Darmkeimen ein erhebliches Infektionsrisiko birgt. Sind transperineale Gewebeentnahmen diesbezüglich weniger problematisch? Dieser Frage ging eine randomisierte kontrollierte US-Studie nach. Link zur Studie: https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0302283823033420?via%3Dihub Hu JC et al. Transperineal Versus Transrectal Magnetic Resonance Imaging-targeted and Systematic Prostate Biopsy to Prevent Infectious Complications: The PREVENT Randomized Trial. Eur Urol 2024; 86(1): 61–68. DOI:10.1016/j.eururo.2023.12.015 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. In diesem Audio sind mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) oder maschineller Übersetzungstechnologie gesprochene Texte enthalten [elevenlabs.io].
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Unkomplizierter Harnwegsinfekt: Welches Antibiotikum wirkt am besten?
Antibiotika der ersten Wahl zur Therapie unkomplizierter Harnwegsinfekte sind laut der europäischen Leitlinien Fosfomycin und Nitrofurantoin. Trimethoprim-Sulfamethoxazol gilt nur bei einer Escherichia coli-Resistenzrate von von weniger als 20% als Alternative. Fluorchinolone wie Ciprofloxacin stellen dagegen Reserveantibiotika dar. Ein Forscherteam aus Saudi-Arabien verglich nun die genannten Wirkstoffe im Hinblick auf ihre Effektivität. Link zur Studie: https://link.springer.com/article/10.1007/s00345-024-04922-5 Hadidi MF et al. Antibiotics efficacy in clinical and microbiological cure of uncomplicated urinary tract infection: a systematic review and network meta-analysis. World J Urol 2024; 42(1): 221. DOI: 10.1007/s00345-024-04922-5 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. In diesem Audio sind mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) oder maschineller Übersetzungstechnologie gesprochene Texte enthalten [elevenlabs.io].
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Endourologische Eingriffe: Strahlenbelastung minimieren
Die im Zuge minimal invasiver endourologischer Eingriffe notwendige Röntgendiagnostik führt zu wiederholten Belastungen der Patientinnen und Patienten mit ionisierenden Strahlen. Wie hoch ist die Strahlendosis bei der perkutanen Nephrolithotomie (PCNL), der extrakorporalen Stoßwellenlithotripsie (ESWL) und der Ureteroskopie (URS)? Und welche Maßnahmen können die Strahlenbelastung minimieren? Diese Fragen beantwortet ein europäisches Forscherteam. Link zur Studie (PubMed): https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38676726/ De Coninck V et al. Radiation exposure of patients during endourological procedures. World J Urol 2024; 42(1): 266. DOI: 10.1007/s00345-024-04953-y Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
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Urolithiasis: Bestimmung des Steinvolumens mithilfe Künstlicher Intelligenz
Nierensteine sind komplexe dreidimensionale Konkremente. Der Maximaldurchmessers oder zweidimensionale Messmethoden bilden ihr wahres Ausmaß nicht ab. Dies gelingt nur mithilfe volumetrischer Messungen. Ein US-Forscherteam von der University of Califormia in Irvine entwickelte nun einen Algorithmus auf der Basis Künstlicher Intelligenz (KI), der eine präzise und zeitsparende Bestimmung des Steinvolumens anhand von Computertomografiedaten (CT) erlaubt. Link zur Studie: https://www.auajournals.org/doi/10.1097/JU.0000000000003766 Cumpanas AD et al. Efficient and Accurate Computed Tomography-Based Stone Volume Determination: Development of an Automated Artificial Intelligence Algorithm. J Urol 2024; 211(2): 256–265. DOI: 10.1097/JU.0000000000003766 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
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[Anzeige] Aktuelle rechtliche und technische Bemühungen reichen nicht aus: Illegale Online-„Apotheken“ gefährden Patientensicherheit - mit freundlicher Unterstützung der Mylan Germany GmbH
In Deutschland liegt der Schwerpunkt illegaler Online-„Apotheken“ vor allem auf dem Vertrieb von Lifestyle-Medikamenten – im Fokus stehen insbesondere Arzneimittel zur Behandlung einer erektilen Dysfunktion, wie die PDE-5-Hemmer, so das Fazit von ALPhA 2014–2016, der letzten großen Untersuchung zu den Auswirkungen der Liberalisierung des Internethandels in Europa auf die Arzneimittelkriminalität. Offenbar sind auf kaum einem anderen illegalen Markt das Entdeckungsrisiko so gering, der Verfolgungsdruck so schwach und die Gewinnspannen so hoch. Es werden nicht nur die Arzneimittel gefälscht – mit allen Gefahren für die Verbraucher – sondern die gesamten Strukturen einer legalen Internetapotheke vorgetäuscht. Unternehmenswebseite Viatris: https://www.viatris.de Sinn A, Graner L, Heeger J, Steinebach M, Yannikos Y (2024) Illegale Online-„Apotheken“ – Eine rechtliche und strukturelle Analyse illegaler Angebote im Internet, in: Die Polizei, 115: 372-379 Zum Download: https://www.accente.de/downloadbereich/studie-illegale-online-apotheken/ Pressemappe basierend auf dem Pressefrühstück ‚Neue Graumarktstudie zu illegalem Online-Apothekenhandel mit rezeptpflichtigen Medikamenten zur Behandlung von erektiler Dysfunktion – Analyse eines Strafrechtlers‘: https://www.accente.de/downloadbereich/viatris-pressemappe-graumarktstudie/ Presseportal Viatris mit weiteren Hintergrundinformationen zum Thema Männergesundheit: https://www.presseportal.de/nr/76528 Dieser Study Snack wurde produziert mit freundlicher Unterstützung von der Mylan Germany GmbH (A Viatris Company) Freigabenummer: DE-VTC-2025-00006 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
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Nicht obstruierende Nierenkonkremente: Chirurgische Therapie lindert Schmerzen
Den renalen Harnabfluss behindernde Nierensteine verursachen in der Regel stauungsbedingte Flankenschmerzen. Ob dies auch für eine nicht obstruierende Nephrolithiasis gilt, wird dagegen kontrovers diskutiert. Eine prospektive Studie aus Nordamerika untersuchte nun, ob Personen mit kleinen, nicht obstruierenden Konkrementen der Nierenkelche bezüglich Schmerzbelastung und Lebensqualität von einer ureteroskopischen Steinentfernung profitieren. Link zur Studie: https://www.auajournals.org/doi/10.1097/JU.0000000000003799 Bhojani N et al. Prospective Multicenter Evaluation of Pain Before and After Removal of Nonobstructing Renal Calculi: A CoRE Initiative. J Urol 2024; 211(3): 436–444. DOI: 10.1097/JU.0000000000003799 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
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Skrotumeingriffe: Schmerzkontrolle mit Gabapentin
Skrotumeingriffe sind nicht selten mit erheblichen postoperativen Schmerzen verbunden. Hierbei spielt unter Umständen auch eine neuropathische Komponente eine wichtige Rolle. Angesichts dessen stellt sich die Frage, wie gut Gabapentin, das beispielsweise erfolgreich bei postherpetischen Neuralgien zum Einsatz kommt, diese Beschwerden lindern kann. Eine randomisierte, Placebo-kontrollierte Studie aus den USA befasste sich nun mit dieser Thematik. Link zum Studienreferat (eRef): https://eref.thieme.de/ejournals/1438-8820_2024_06#/10.1055-a-2321-2061 Link zur Studie (PubMed): https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38382042/ Punjani N et al. Gabapentin for Postoperative Pain Control and Opioid Reduction in Scrotal Surgery: A Randomized Controlled Clinical Trial. J Urol 2024; 211(5): 658–666. DOI: 10.1097/JU.0000000000003884 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
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Lebensqualität bei Spina bifida: Selbstkatheterismus-Strategien im Vergleich
Viele Patientinnen und Patienten mit einer Spina bifida sind aufgrund einer neurogenen Blasendysfunktion lebenslang auf einen intermittierenden Selbstkatheterismus angewiesen. Häufig erfolgt dieser über die Urethra. Eine Alternative hierzu stellt die chirurgische Anlage eines katheterisierbaren Kanals dar. Inwiefern unterscheiden sich diese beiden Strategien im Hinblick auf die Lebensqualität? Dieser Frage ging eine US-Studie nach. Link zur Studie (PubMed): https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38701236/ Hirsch J et al. Quality of Life and Bladder Symptoms in Adolescents and Young Adults With Spina Bifida Who Catheterize via Urethra Versus Catheterizable Channel. J Urol 2024: 101097JU0000000000004013. DOI: 10.1097/JU.0000000000004013 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
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Botox-Injektionen bei Ejaculatio praecox: Verlängerte intravaginale Ejakulationslatenzzeit ohne Nebenwirkungen
Mit einer geschätzten Häufigkeit zwischen 20 und 30% sind nicht wenige Männer lebenslang vom frühzeitigen Samenerguss – der Ejaculatio praecox (EP) – betroffen und entwickeln oftmals einen hohen Leidensdruck. Shaher et al. haben in diesem Kontext Injektionen mit Botulinum-A-Toxin zur EP-Behandlung in den Musculus bulbospongiosus mit Kochsalzinjektionen verglichen und konnten in ihrer randomisierten Studie erste positive Ergebnisse erzielen. Link zur Studie (PubMed): https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38581447/ Shaher H et al. Is bulbospongiosus muscle botox injection safe and effective in treating lifelong premature ejaculation? Randomized controlled study. World J Urol 2024. doi: 10.1007/s00345-024-04899-1 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
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Genomischer Urintest zum Ausschluss eines Urothelkarzinoms: Weniger Zystoskopien bei Mikrohämaturie und niedrigem Basisrisiko
Zum Ausschluss eines Urothelkarzinoms wird im Falle asymptomatischer Hämaturien in Verbindung mit einer Raucheranamnese die zystoskopische Abklärung empfohlen. Lotan et al. wollten in diesem Zuge wissen, ob die Anwendung eines genombasierten Urintests bei Patient*innen mit Mikrohämaturie und niedrigem Risiko die Häufigkeit von Zystoskopien reduzieren könnte, und haben eine randomisierte klinische Studie durchgeführt. Link zum Studienreferat (eRef): https://eref.thieme.de/ejournals/1438-8820_2024_06#/10.1055-a-2321-2078 Link zur Studie (PubMed): https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38700731/ Lotan Y et al. A Multicenter Prospective Randomized Controlled Trial Comparing Cxbladder Triage to Cystoscopy in Patients With Microhematuria: The Safe Testing of Risk for Asymptomatic Microhematuria Trial. J Urol 2024. doi: 10.1097/JU.0000000000003991 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
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Neoadjuvante Chemohormontherapie bei lokal fortgeschrittenem Prostatakarzinom: Deutlicher Überlebensvorteil im Vergleich zur neoadjuvanten Hormontherapie
Die Vorteile einer auf Docetaxel basierenden neoadjuvanten Chemohormontherapie (NCHT) vor einer radikalen Prostatektomie (RP) sind bis heute weitestgehend unbekannt. Qian et al. wollten daher eine Wissenslücke schließen und haben die pathologischen Vorteile und das biochemische progressionsfreie Überleben nach dieser kombinierten Vorbehandlung im Vergleich zur neoadjuvanten Hormontherapie untersucht. Link zur Studie (PubMed): https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38591703/ Qian H et al. A Prospective Randomized Trial of Neoadjuvant Chemohormonal Therapy vs Hormonal Therapy in Locally Advanced Prostate Cancer Treated by Radical Prostatectomy. J Urol 2024. doi: 10.1097/JU.0000000000003876 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
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Netzeinlage bei Zystektomien mit Ileum-Conduit: Einfluss auf das Risiko parastomaler Hernien?
Eine radikale Zystektomie umfasst die Entfernung der Harnblase inklusive aller Lymphknoten im Beckenraum. Es folgt die Bildung einer Neoblase, die mit der Urethra anastomosiert wird oder in einem Ileum- oder Kolon-Conduit mündet. Djaladat et al. wollten nun die Wirkung prophylaktischer biologischer Netze auf die Entwicklung von parastomalen Hernien (PSH) nach Zystektomien mit Ileum-Conduit prüfen und haben eine randomisierte Studie initiiert. Link zum Studienreferat (eRef): https://eref.thieme.de/ejournals/1438-8820_2024_06#/10.1055-a-2321-2237 Link zur Studie (PubMed): https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38620056/ Djaladat H et al. Prophylactic Use of Biologic Mesh in Ileal Conduit (PUBMIC): A Randomized Clinical Trial. J Urol 2024. doi: 10.1097/JU.0000000000003902 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
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Ureterovesikostomie bei Megaureter: Mehr als eine temporäre Maßnahme?
Das Krankheitsbild des primären obstruktiven Megaureters (POM) beschreibt eine Harnleitererweiterung durch Verengung des Harnleiters an seiner Mündung in die Harnblase und wird mit 10% aller Fälle einer Hydronephrose bei Kindern in Verbindung gebracht. Nachdem die therapeutischen Möglichkeiten in den letzten Jahren vielfältiger geworden sind, habe Khondker et al. eine Beobachtungsstudie zur refluxierenden Ureterovesikostomie (UV) initiiert. Studie (PubMed) : https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38603645/ Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
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Prognose von Prostatakarzinomen der Gradgruppen 1 und 2: Welche Rolle spielt die extraprostatische Ausdehnung?
Prostatakarzinome der Gradgruppe 1 – definiert als Gleason Score 3+3 – werden typischer Weise mit biologischer und klinischer Indolenz in Verbindung gebracht. Rezaee et al. wollten vor diesem Hintergrund mögliche Assoziationen zwischen der extraprostatischen Ausdehnung (EPA) und einem biochemischen Rezidiv (BCR) nach radikaler Prostatektomie von Tumoren der Grade 1 und 2 untersuchen und haben eine retrospektive Datenbankanalyse initiiert. Studienreferat (eRef): https://eref.thieme.de/ejournals/1438-8820_2023_05#/10.1055-a-2082-4088 Studie (PubMed): https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38109699/ Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
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Harnleiterabgangsenge: Extraperitoneale roboterassistierte Pyeloplastik
Eine ureteropelvine Stenose beeinträchtigt die Harnausscheidung, begünstigt Infektionen und kann unbehandelt in eine Nierenfunktionsstörung münden. Die Nierenbeckenplastik stellt eine effektive Methode zur Verbesserung des Harnabflusses dar. Hierbei bieten sich verschiedene operative Zugänge an. Ein Operationsteam aus den USA beschreibt ein von ihm entwickeltes Verfahren und berichtet seine Erfahrungen mit der Methode. Studienreferat (eRef): https://eref.thieme.de/ejournals/1438-8820_2024_05?fromSearch=true&context=search#/10.1055-a-2321-2299 Studie (PubMed): https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38668859/ Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
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Stressinkontinenz des Mannes
Das im Jahr 2017 gegründete SATURN-Register (surgery for male incontinence with artificial urinary sphincters and slings) bildet die europäische Praxis der chirurgischen Therapie der Stressinkontinenz des Mannes ab. Es erlaubt Analysen zur Effektivität, zu Komplikationen sowie zur Lebensqualität nach Implantation verschiedener Inkontinenzsysteme. Nun berichten die Initiatorinnen und Initiatoren die Ergebnisse der Ein-Jahres-Datenauswertung. Studienreferat (eRef): https://eref.thieme.de/ejournals/1438-8820_2024_05?fromSearch=true&context=search#/10.1055-a-2321-2256 Studie (PubMed): https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38627124/#:~:text=Results%20after%201%20year%20show,continence%20is%20important%20to%20them Heesakkers J et al. Results at 1 Year from SATURN, A European, Prospective, Multicenter Registry for Male Stress Urinary Incontinence Surgery. Eur Urol Focus 2024: S2405-4569(24)00055-5. DOI: 10.1016/j.euf.2024.04.003 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
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Blasenhalsstriktur: Therapie mit der Technik nach Palminteri-Ferrari
Blasenhalsstrikturen können nach einer Verletzung oder als Folge verschiedener Eingriffe an der Prostata auftreten. Ihre Behandlung ist angesichts hoher Rezidivraten problematisch. In manchen Fällen sind komplexe rekonstruktive Eingriffe erforderlich. Forschende aus dem italienischen Modena entwickelten eine neue Behandlungsstrategie auf der Basis von Laserinzisionen sowie Glukokortikoidinjektionen und testeten sie an 45 Betroffenen. Studie (Pub Med): https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38530433/ Enzo P et al. Iatrogenic or recurrent bladder neck contracture treated by the Palminteri-Ferrari technique: a new way to approach a frustrating condition. World J Urol 2024; 42(1): 195. DOI: 10.1007/s00345-024-04912-7 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
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Harnblasenkarzinom: Aktive Überwachung beim nicht muskelinvasiven Blasenkarzinom
Für low-grade nicht muskelinvasive Blasenkarzinome (LG-NMIBC) bietet sich angesichts ihrer guten Überlebensprognose eine aktive Überwachung an. Ziel ist dabei der Erhalt der Lebensqualität durch die Reduktion chirurgischer Interventionen bei gleichzeitiger Minimierung des Tumorprogressionsrisikos. Wie lassen sich Personen identifizieren, die sich auch nach einem Rezidiv für ein Fortführen der aktiven Überwachung eignen? Studienreferat (eRef): https://eref.thieme.de/ejournals/1438-8820_2024_04?fromSearch=true&context=search#/10.1055-a-2261-1721 Studie (PubMed): https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37535836/ Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
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Künstlicher Blasenschließmuskel: Kann auf die Katheteranlage kann verzichtet werden?
Prostataeingriffe bergen das Risiko einer Stressharninkontinenz. Viele Betroffene entscheiden sich in diesem Fall für die Anlage eines künstlichen Harnröhrenschließmuskels. Um einer schwellungsbedingten Harnretention vorzubeugen, erhalten sie anschließend üblicherweise einen Blasenkatheter. Angesichts der schwachen wissenschaftliche Basis für diese Praxis gingen Forschende der Frage nach, ob auf die Katheterversorgung verzichtet werden kann. Studienreferat (eRef): https://eref.thieme.de/ejournals/1438-8820_2024_05?fromSearch=true&context=search#/10.1055-a-2260-8906 Studie (PubMed): https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37651378/ Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
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Ureterstent-Symptome: Pharmakologische Behandlungsoptionen
Ureterstents stellen bei Harnleiterobstruktionen den Abfluss sicher, verursachen jedoch mitunter erhebliche Beschwerden: Mehr als 80% der Betroffenen klagen über Harndrang, Schmerzen oder sexuelle Funktionsstörungen. Häufig bedarf es daher einer medikamentösen Therapie. Ein US-Forscherteam untersuchte nun mithilfe einer Netzwerk-Metaanalyse, welche Wirkstoffe bzw. Wirkstoffklassen die unterschiedlichen Symptome am besten lindern. Studienreferat (eRef): https://eref.thieme.de/ejournals/1438-8820_2024_03?fromSearch=true&context=search#/10.1055-a-2261-1651 Studie (PubMed): https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37428119/ Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
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Peniskarzinom: Minimal invasives Staging beim klinisch nodal negativen Peniskarzinom
Lymphknotenmetastasen stellen den wichtigsten Prognosefaktor beim Peniskarzinom dar. Da sich Mikrometastasen sowohl der Palpation als auch nicht invasiven Stagingverfahren wie der Bildgebung entziehen, ist ein invasives chirurgisches Staging unverzichtbar. Minimal invasive Methoden sollen die Morbidität der offenen inguinalen Lymphonodektomie senken. Welches dieser Verfahren bietet die höchste diagnostische Genauigkeit und Sicherheit? Studienreferat (eRef): https://eref.thieme.de/ejournals/1438-8820_2024_04?fromSearch=true&context=search#/10.1055-a-2260-8853 Studie (PubMed): https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38071107/ Weitere spannende Inhalte von Thieme zur onkologischen Urologie finden sie hier: https://onko-community.thieme.de/ Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
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ABOUT THIS SHOW
Im Praxis- oder Klinikalltag ist es aus Zeitgründen nicht immer einfach, eine Übersicht über neueste Studien zu behalten und diese auch noch zu lesen. „Study Snacks“ von Thieme möchte Ärzt*innen dabei unterstützen. Egal, ob in der Kaffeepause, auf dem Weg zur Arbeit oder beim Joggen: „Study Snacks“ fasst aktuelle Studien auf das Wesentlichste und in wenigen Minuten zusammen. Die ausführlichen Studien sind in den Shownotes nur einen Klick entfernt."Study Snacks" ist eine Produktion von Thieme.*Wichtige Hinweise: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.Der Podcast kann das persönliche Arztgespräch, die Diagnose und Behandlung NICHT ersetzen!Wie jede Wissenschaft ist die Medizin ständigen Entwicklungen unterworfen. Forschung und klinische Erfahrung erweitern unsere Erkenntnisse, insbesondere was Behandlung und medikamentöse Therapie anbelangt. Soweit in diesem Podcast eine Dosierung oder eine Applikation
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Thieme Gruppe
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