Tierwelten

PODCAST · society

Tierwelten

Tierwelten – der Podcast der Welttierschutzgesellschaft ist eine Hommage an die Tiere weltweit. Die Tierschützer*innen beleuchten die faszinierenden Eigenschaften, das Wesen und Leben der Tiere, deren Schutz sich der Verein durch weltweite Projektarbeit verschrieben hat. In jeder Folge werden aktuelle und drängende Tierschutzprobleme thematisiert – von Konflikten zwischen Elefanten und Menschen, dem Leid von Streunern bis hin zum globalen Eselhauthandel. Expert*innen nehmen Sie und Euch mit an die Orte des Geschehens – und vermitteln die Tiere und ihre Schicksale dadurch ganz nah.Mehr Informationen zu diesem Podcast unter welttierschutz.org/tierweltenWir freuen uns über Feedback und Fragen – per E-Mail an [email protected].

  1. 21

    Faultiere: Opfer ihrer Beliebtheit

    Es gibt wichtige Neuigkeiten aus Südamerika: Der Schutzstatus von Zweifingerfaultieren wurde im Dezember 2025 hochgestuft. Was das konkret bedeutet und welche Auswirkungen das aktuell auf unser Tierschutzprojekt in Suriname hat, ist Thema dieser Folge von Tierwelten. Die Leiterin unserer Partnerorganisation Green Heritage Fund Suriname, Monique Pool, berichtet uns über die Bedrohung der Faultiere durch Wildtierhandel und Tourismus. Außerdem zeigt sie anhand von konkreten Beispielen, wie sie mit unserer Unterstützung zum Schutz der Tiere in Suriname beiträgt. Spannende Hintergründe zu Wildtierhandel und -tourismus sowie der Rolle, die Social Media für diese Problematiken spielt, erfahren wir außerdem von Christine Rattel, Projektmanagerin Wildtiere bei der Welttierschutzgesellschaft, sowie von Wiebke Plasse, die bei der WTG die Kampagne #StopptTierleid in sozialen Netzwerken leitet.

  2. 20

    „Galle-Bären“ - Hat ihr Leid ein Ende?

    Laut Schätzungen werden in asiatischen Ländern noch immer etwa 20.000 Bären – meist Kragen- und Malaienbären – in winzigen Käfigen gehalten, damit ihnen unter entsetzlichen Schmerzen regelmäßig Gallesaft aus der Gallenblase entnommen werden kann. Es handelt sich um furchtbares Tierleid, für dessen Ende wir uns schon seit vielen Jahren einsetzen: seit mehr als einem Jahrzehnt mit der Organisation Free The Bears in Vietnam, und jetzt auch Laos. Über dieses Thema sprechen wir mit Dr. Marion Schneider, einer international anerkannten Bären-Expertin, insbesondere mit Blick auf die Haltung und Rehabilitation von Bären, welche lange in Gefangenschaft waren. Sie hat die Arbeit in den Schutzzentren von Free The Bears in Vietnam und Laos auch wissenschaftlich begleitet und kann aus eigener Forschungsarbeit berichten, wie wir mit unserer Partnern von Free The Bears das Leben geretteter Bären zum Positiven wenden, die Tiere nach den höchsten Standards versorgen und die Grundlagen für neue Rettungen von weiteren notleidenden Bären schaffen. Und nicht zuletzt teilt die Expertin auch ihre Einschätzung auf die wichtigste Frage: Wird das Leid der „Galle-Bären“ bald ein Ende haben?

  3. 19

    Mensch-Wildtier-Konflikte in Rumänien und Indonesien

    Konflikte zwischen Menschen und Wildtieren nehmen weltweit zu. Für unsere Arbeit zum Schutz von Wildtieren sind sie ein sehr wichtiges Thema und oftmals der Auslöser für unsere Einsätze. Christine Rattel, Projektmanagerin bei der Welttierschutzgesellschaft, hat in den vergangenen Monaten zwei Regionen besucht, anhand derer sich das Problem und mögliche Lösungsansätze sehr gut darstellen lassen – die Auseinandersetzungen zwischen Braunbären und Menschen in Rumänien sowie zwischen Elefanten und der lokalen Bevölkerung auf der indonesischen Insel Sumatra. In dieser Folge erläutern wir, wie wir das Leid der Wildtiere dort bereits mindern konnten und warum jedem Konflikt mit einer individuellen Strategie begegnet werden muss.

  4. 18

    Streunerleid in Thailand

    Der Süden Thailands ist mit seinen traumhaften Urlaubsregionen ein vermeintliches Paradies. Doch zahllose Streuner, die auf den Inseln und den Orten in Küstennähe leben, finden nur unzureichend Versorgung und erliegen oft leidvollen Krankheiten. Ähnliches gilt für viele Hunde und Katzen, deren Halter*innen nicht ausreichend für sie sorgen können. Gemeinsam mit unserer Partnerorganisation der Lanta Animal Welfare (LAW) helfen wir Hunden und Katzen in zehn Gebieten im Süden Thailands durch den Einsatz von mobilen Kliniken, in deren Rahmen wir die Tiere kastrieren, Impfungen vornehmen und bei Bedarf auch Krankheiten oder Verletzungen tiermedizinisch behandeln. Aktuelle Eindrücke aus dem Projekt liefern uns die beiden Gesprächspartnerinnen der Folge: Theresa Müschner-Siemens ist als Projektmanagerin für unseren Einsatz in Thailand verantwortlich und hat unsere mobile Klinik vor Ort begleitet. Natascha Pancic, Leiterin Monitoring und Evaluation, beobachtet die Entwicklung des Projekts auf Basis vor Ort gesammelter Daten und erläutert uns, wie eine Projektevaluation vonstattengeht.

  5. 17

    Zehn Jahre VETS UNITED

    Wo Tiere für das tägliche Leben unverzichtbar sind, steht der Tierschutz oft hinter anderen Herausforderungen zurück. Viele Nutztiere wie Esel, Pferde, Ziegen oder Rinder leben in der Folge unter schlechten Bedingungen. Zudem fehlt es häufig an Wissen über tiergerechte Haltung und tiermedizinische Versorgung – sowohl bei Tierhalter*innen als auch beim Fachpersonal. Mit dem Programm VETS UNITED – ehemals bekannt als TIERÄRZTE WELTWEIT – haben wir gemeinsam mit der Welttierschutzstiftung (WTS) in den letzten zehn Jahren diese Problematik an entscheidender Stelle angepackt: Durch die Aus- und Weiterbildung von tiermedizinischem Fachpersonal in acht afrikanischen Ländern haben wir die Basis für nachhaltige Veränderungen im Tierschutzbewusstsein und der Tierversorgung geschaffen. Dr. Wendy Phillips ist Tierärztin und Programm-Managerin von VETS UNITED bei der Welttierschutzstiftung. Im Tierwelten-Gespräch berichtet sie über die Entwicklung des Programms, auf welche Fortschritte sie besonders gerne zurückblickt und wie es mit VETS UNITED nach dem Ende der Pilotphase weitergeht. Auch zwei langjährige Wegbegleiter des Programms aus Uganda und Gambia kommen in dieser Folge zu Wort und schildern ihre Erfahrungen mit VETS UNITED.

  6. 16

    Wildtierhandel in Indonesien

    Der Handel mit Wildtieren zählt zu den größten illegalen Geschäften weltweit, Millionen Tiere sind betroffen und Indonesien ist ein Dreh- und Angelpunkt. Unzählige Tiere sind auf Märkten für wenig Geld erhältlich, eng eingepfercht, traumatisiert und verletzt. Besonders der Handel mit verschiedenen Affenspezies floriert in Indonesien, darunter auch mit Plumploris. In dieser Folge von Tierwelten sprechen wir mit einer Expertin, die den Wildtierhandel in Indonesien genau kennt. Christine („Tine“) Rattel ist Projektmanagerin Wildtiere bei der WTG und hat fast sieben Jahre in Indonesien gelebt und dort im Wildtierschutz gearbeitet. Sie bringt ihre Erfahrung nun in ein WTG-Projekt ein, das sich auf die Spur der Wildtierschmuggler in Indonesien begibt. Wie diese gefährliche Arbeit abläuft, welche Tiere wir schon retten konnten und welche Erfahrungen Tine selbst in Indonesien im Einsatz gegen den Wildtierhandel gemacht hat – all das ist Thema dieser spannenden Folge.

  7. 15

    Eselhauthandel: Altes Leid, neue Wege

    Trotz intensiver Bemühungen und vieler Fortschritte bleibt der Eselhauthandel ein besonders drängendes internationales Tierschutzthema. In dieser "Tierwelten"-Folge blicken wir auf die neuesten Entwicklungen in Ostafrika, wo das grausame Geschäft mit den Eseln im Verborgenen weitergeht - trotz einer Resolution der Afrikanischen Union, die das Schlachten von Eseln für ihre Häute 2024 ablehnt. Wir sprechen mit Wiebke Plasse und Stefanie Timm - zwei WTG-Mitarbeiterinnen, die in den vergangenen Monaten Ostafrika bereist haben und uns spannende Einblicke in die Situation vor Ort und unsere Projektarbeit in der Region geben können.

  8. 14

    Gemeinsam gegen Online-Tierleid

    In dieser Folge widmen wir uns zusammen mit Wiebke Plasse, Leiterin Kommunikation der WTG, erneut dem Thema Tierleid in sozialen Netzwerken, allerdings aus internationaler Perspektive. Als Welttierschutzgesellschaft sind wir Mitglied und Förderin der „Social Media Animal Cruelty Coalition“ (SMACC), einem Verbund aus mittlerweile fast 30 internationalen Mitgliedsorganisationen zum Thema Online-Tierleid. Wir sprechen über die Arbeit von SMACC insgesamt, besonders aber über den aktuellen Bericht des Bündnisses, der das Thema der inszenierten Tierrettungen in Social Media erstmals umfangreich untersucht hat - mit erschreckenden Ergebnisse aus Sicht des Tierschutzes. Auf diese müssen wir eingehen, wollen darüber hinaus unseren Hörer*innen aber auch praktische Tipps geben, wie sie Fake-Rescues erkennen und damit umgehen sollten.

  9. 13

    Tierleid in Social Media

    In dieser Folge von „Tierwelten“ tauchen wir in ein drängendes Thema ein: Tierleid in sozialen Medien. Wiebke Plasse, Leiterin Kommunikation bei der WTG, gibt Einblicke in unsere Kampagne "Stoppt Tierleid in den sozialen Netzwerken". Wir sprechen über: • Die Entstehung und Notwendigkeit der Kampagne • Verschiedene Formen von Online-Tierleid • Herausforderungen im Kampf gegen tierschutzwidrige Inhalte • Erfolge und politische Forderungen • Praktische Tipps für Nutzer*innen Gemeinsam können wir den digitalen Raum sicherer für Tiere machen – hört rein und werdet Teil der Lösung!

  10. 12

    Rettungseinsatz im ukrainischen Frontgebiet

    In dieser Folge sprechen wir erneut mit Michaela (Michi) Lawrenz von der Tierhilfe Ukraine. In einer früheren Tierwelten-Episode gab sie uns bereits Auskunft über ihre so schwierige Tierschutzarbeit in den Frontgebieten der Ukraine. Als wir im Frühjahr 2024 mit ihr sprachen, standen Michi und ihr Team kurz vor dem nächsten Hilfseinsatz in der Ukraine. Mit zwei Transportern – gefüllt mit Sachspenden und Tierbedarfen – und unserer Unterstützung ging es für sie dann wieder für mehrere Wochen mitten hinein ins Kriegsgebiet. Was Michi mit ihrem Team bei diesem Einsatz erlebte und wie wir auch fortan die unvorstellbar mutige und zugleich wichtige Tierhilfe sicherstellen wollen, berichtet sie uns in dieser Folge. Hinweis: Im Gespräch thematisieren wir, was der Krieg für Tiere konkret bedeutet. Das führt uns nah heran an diese grausame Realität – doch können die Schilderungen auch verstörend wirken.

  11. 11

    Im Einsatz gegen die Tollwut in Malawi

    In dieser Folge von „Tierwelten“ sprechen wir über eines der am längsten bestehenden Tierschutzprojekte der Welttierschutzgesellschaft. Bereits seit 2013 sind wir in Malawi, einem Staat im südöstlichen Afrika, im Einsatz. In der Hauptstadt Lilongwe arbeiten wir mit der Lilongwe Society for the Protection and Care of Animals (LSPCA) zusammen und verfolgen gemeinsam das Ziel, die Tollwut einzudämmen. Die Krankheit stellt dort nach wie vor ein großes Problem dar: für die Gesundheit von Menschen und Tieren ebenso wie für die Mensch-Tier-Beziehung. Das konnten auch WTG-Geschäftsführerin Katharina Kohn und Theresa Müschner-Siemens, Tierärztin und Projektmanagerin, während eines Projektbesuch in Malawi beobachten, über den sie im Podcast berichten. Im Gespräch schildern sie unsere Maßnahmen gegen die Tollwut in Lilongwe und wie dieses System Hoffnung stiftet, dass die so gefährliche Krankheit tatsächlich zurückgedrängt werden kann.

  12. 10

    Nothilfe im Kriegsgebiet - Interview mit Michi Lawrenz (Tierhilfe Ukraine)

    Zwei Jahre Krieg gegen Ukraine: Dieser traurige Anlass – verbunden mit den weitreichenden Folgen des Krieges für die Tiere – stehen im Mittelpunkt dieser Folge von „Tierwelten“. Als Welttierschutzgesellschaft waren wir schon kurz nach Kriegsbeginn aktiv, zum Beispiel um Geflüchteten mit Tieren den Weg in die Sicherheit zu ebnen. Ein besonders schreckliches Ereignis, die Zerstörung des Kachowka-Staudamms im Sommer 2023, brachte uns mit der Tierhilfe Ukraine zusammen. Seitdem unterstützen wir die Arbeit dieses Zusammenschlusses von Freiwilligen, die unter größter Gefahr Futter, Medikamente und vieles Weitere von Deutschland aus in die Ukraine in die frontnahen Gebiete bringen. Unsere Gesprächspartner ist Michi Lawrenz, die die Tierhilfe Ukraine kurz nach Beginn des Krieges ins Leben rief und seitdem elf Fahrten in das kriegsgeplagte Land begleitet hat. Im Interview gibt Michi Lawrenz ehrliche und direkte Einblicke in diese wichtige und gleichzeitig so gefährliche Arbeit. In klaren Worten beschreibt sie das Tierleid im Krieg und was sie und ihr Team bei diesen Einsätzen erleben und beobachten müssen. Außerdem blicken wir auf den nächsten Einsatz, der erneut von uns als Welttierschutzgesellschaft unterstützt wird.

  13. 9

    Schuppentiere in Vietnam - Interview mit Wiebke Plasse

    Diese Folge von Tierwelten rückt eine faszinierende Tier-Familie ins Rampenlicht: die Schuppentiere, auch Pangoline genannt. Schuppentiere sind in Afrika und Asien beheimatet und auf beiden Kontinent stark bedroht. Als Welttierschutzgesellschaft sind wir seit Jahren im Einsatz für den Schutz der Tiere und haben diese über Berichte auch in Deutschland zahlreichen Menschen bekannt gemacht. Wiebke Plasse, Leiterin Kommunikation bei der Welttierschutzgesellschaft, hat das Schuppentier-Projekt in Vietnam Anfang 2024 besucht und konnte einige Tage lang tiefe Einblicke in die beeindruckende Arbeit zum Schutz der Tiere gewinnen. Themen dieser Folge sind die vielen Gefahren, denen Schuppentiere vor allem durch den illegalen Wildtierhandel ausgesetzt sind, aber auch die erfolgreiche Pionierarbeit zu ihrem Schutz in Vietnam, die Hoffnung für die Zukunft der Tiere stiftet.

  14. 8

    25 Jahre Welttierschutzgesellschaft - Interview mit Katharina Kohn

    In dieser Folge wollen wir zurückblicken – und zwar nicht nur auf das Jahr 2023, sondern auf 25 Jahre Welttierschutzgesellschaft. Dieses Jubiläum konnten wir als gemeinnütziger Verein nämlich im Herbst dieses Jahres feiern. Unsere Gesprächspartnerin Katharina Kohn begleitet die Arbeit der Organisation seit mehr als 10 Jahren in aktiver Rolle – seit 2016 als Geschäftsführerin der WTG. Im Interview blicken wir auf die Wegmarken und besonderen Herausforderungen aus dem ersten Vierteljahrhundert der WTG zurück. Außerdem kommt das Team der Welttierschutzgesellschaft zu Wort und präsentiert die Highlights aus der Tierschutzarbeit 2023.

  15. 7

    Elefantenschutz auf Sumatra

    Bereits seit mehr als zehn Jahren unterstützt die Welttierschutzgesellschaft die Arbeit von Christopher Stremme in Indonesien für das Wohl der Sumatra-Elefanten, einer Unterart der Asiatischen Elefanten. Im Süden der Insel – im Way Kambas Nationalpark – ist Christopher Stremme mit seiner Organisation Community for Sumatra Nature Conservation aktiv. Sowohl zum Schutz der wildlebenden Elefanten als auch, um bessere Lebensbedingungen für gezähmte Elefanten zu erreichen, die einst von der Regierung als „Problemelefanten“ eingefangen wurden. Im Interview mit Christopher Stremme blicken wir ganz genau auf die Tierschutz-Arbeit vor Ort. Es geht zum Beispiel um die Problematik, die unserem gemeinsamen Einsatz zu Grunde liegt: die Konflikte zwischen Menschen und Elefanten, die in der Vergangenheit für großen Ärger und sogar Todesfälle auf beiden Seiten geführt hatten. Außerdem ziehen wir nach einem Jahrzehnt der Zusammenarbeit eine Bilanz: Was hat sich für die Elefanten und die lokale Bevölkerung seitdem verbessert? Wie lautet sein Erfolgsrezept für ein friedvolles Zusammenleben von Menschen und Elefanten? Aber auch: Was sind die größten Gefahren für das Wohl der Sumatra-Elefanten in den kommenden Jahren?

  16. 6

    Mit dem Esel auf Wanderschaft - Interview mit Erik Kormann

    Seit vielen Jahren ist Erik Kormann leidenschaftlicher Eselfan und mittlerweile auch Eselhalter. Auf den Spuren des berühmten Reiseschriftstellers Robert Louis Stevenson wanderte er mit seinem Esel Narcisse durch die französischen Cevennen und hat seine Erfahrungen während dieser Tour in seinem Buch „Der Esel steht" (2020) niedergeschrieben. Im „Tierwelten“-Interview berichtet Kormann über seine Erfahrungen auf Wanderschaft mit Eseln, die besonderen Eigenschaften der Langohren und das nicht immer einfache Mensch-Esel-Verhältnis.

  17. 5

    „Wir stehen an Eurer Seite“: Tiernothilfe in der Türkei nach den Erdbeben

    Unmittelbar nach den verheerenden Erdbeben in der Türkei startete die Tiernotrettung vor Ort. Wiebke Plasse von der Welttierschutzgesellschaft hat wenige Wochen nach der Katastrophe das Land besucht und mit den Menschen gesprochen, die den Tieren zu Hilfe geeilt sind und sie zum Teil mit den bloßen Händen aus den Trümmern befreit haben. Wie unsere Partner im Land so schnell helfen konnten, welche Herausforderungen sie bewältigen mussten und wie die Unterbringung und Versorgung tausender geretteter Tiere funktioniert, erläutert Wiebke Plasse in dieser Folge von „Tierwelten“.

  18. 4

    Folge 4: Das schwarze Gold

    Die Hintergründe und Konsequenzen des globalen Eselhauthandels sind komplex, doch wichtig zu verstehen. Deshalb blicken wir in der vierten Folge von Tierwelten „Der Esel“ auf den Ursprung des Produktes Ejiao – nach China. Im Gespräch mit Ejiao-Expertin Natalie Köhle, die dort zu dem Thema geforscht hat, erfahren wir, wie der Boom zu erklären ist – historisch, kulturell und technisch. Darüber hinaus widmen wir uns auch dem Angebot von Ejiao in Deutschland: Wie sieht es mit der Verfügbarkeit des Produkts hierzulande aus, das vielerorts so viel Tierleid verursacht? Zum Abschluss der Staffel gehen wir der Frage nach, was passieren muss, damit das Leid ein Ende findet.

  19. 3

    Folge 3: Der große Raub

    Es ist besonders eine Problematik, die derzeit an vielen Orten der Welt für Eselleid verantwortlich ist. Ejiao – so die Bezeichnung für Eselhautgelatine, die ein sehr begehrtes Produkt der traditionellen chinesischen Medizin darstellt und die Nachfrage nach Eselshäuten global anfeuert. Auf die Konsequenzen, die das vor allem in Ländern des Globalen Südens hat, blicken wir in dieser Folge unserer Esel-Staffel. Wir treffen Menschen in Kenia und Tansania, die berichten, dass ihnen Esel aufgrund des florierenden Eselhauthandels gestohlen wurden und was das für sie persönlich bedeutet hat. Außerdem blicken wir auf die Situation rund um die Eselschlachthäuser, die in Kenia und Tansania ebenso wie anderen Staaten errichtet wurden, um die Nachfrage nach Eselshäuten aus China zu bedienen.

  20. 2

    Folge 2: Die Last der Esel

    Wir betrachten die konkreten Lebensbedingungen der Esel – in Deutschland ebenso wie global – und schauen dabei auf sehr unterschiedliche Eselwelten. Zum einen blicken wir auf die Situation im Norden von Kenia, wo Esel wichtige Aufgaben als Zug- und Lasttier erfüllen. Die Halter*innen dort berichten von der lebenswichtigen Rolle, die Esel in ihrem Leben spielen, aber auch von zunehmenden Nöten wie der Klimakrise, die sich in ihrer Region durch enorme Trockenheit bemerkbar macht und die Last der Esel noch verstärkt. Aber auch hierzulande schauen wir genauer hin und beleuchten das Leben der Esel in Deutschland: Werden die Tiere hier und heute eingesetzt? Und warum erreichen auch in Deutschland viele Esel nicht ihr zu erwartendes Lebensalter?

  21. 1

    Folge 1: Persönlichkeiten mit langen Ohren

    Zum Auftakt unserer Esel-Staffel von Tierwelten beleuchten wir das Wesen und die besonderen Eigenschaften des Esels. Dafür haben wir mit zahlreichen Eselhalter*innen in Deutschland und Kenia gesprochen, die uns die Faszination Esel erläutern. Wir gehen auf die inneren und äußeren Merkmale des Esels ein und wie seine Ursprünge als Wüstentier seinen Charakter bis heute prägen. Außerdem schauen wir auf die Hintergründe der Esel-Mensch-Beziehung: Wie kam der Esel überhaupt zum Menschen und wie hat sich diese Beziehung über die Jahrtausende bis heute entwickelt?

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