PODCAST · music
Wödscheim
by The Message Magazine
Mal ist es der Soundtrack der Kindheit, ein musikalischer Aha-Moment oder einfach die Einzigartigkeit eines Albums. In „Wödscheim“ bitten die Hosts Daniel Shaked, Geri Hollerer und Simon Nowak ihre Gäste ein Album mitzubringen, das ihnen besonders am Herzen liegt. Einzige Vorgaben: es muss eine österreichische Platte und man selber nicht darauf vertreten sein. Gemeinsam besprechen sie dann die verschiedene Facetten. So entstehen biografische, akustische Plattenbesprechungen heimischer Releases, die so nie stattgefunden haben. Produziert von The Message, Österreichs HipHop Magazin.
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JerMc über "It's All Good Tho" von Wandl (Affine Records, 2017)
Seine Euphorie kann JerMc nicht verbergen. Rund ein Jahr vor der Gründung seines Labels Heiße Luft hat der Wiener Rapper in der Rolle als Message-Redakteur einen kurzen Artikel zum Release von Wandls „It’s All Good Tho“ verfasst. Aus jeder Zeile spricht seine Begeisterung für das 2017 über Affine Records erschienene Album. Es hat nicht nur JerMcs Sad-Boy-Nerven getroffen. Im Kontrast zum Vorgängerprojekt, „Geld Leben“ mit Rapper Crack Ignaz, tritt Wandl auf „It’s All Good Tho“ mehr als Songwriter und mit seiner Stimme in den Vordergrund. Seine Soundtüfteleien und Track-Konzepte erhalten mehr Raum. Am Ende steht nur eine weitere Talentprobe, sondern eine Wödscheim. Wir besprechen sie gemeinsam mit JerMc, der sich detailliert an seinen Fanboy-Modus erinnert.
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Skero über "Vollendete Tatsachen" von Markante Handlungen (Tontraeger Records, 2005)
Wir schreiben nicht lange um den heißen Brei, sondern stellen euch vor "Vollendete Tatsachen". Das so betitelte Album von Markante Handlungen ist gleichermaßen ein Meilenstein für Linzer Rap, Mundartrap und österreichischen Rap.Markante Handlungen war ein Zusammenschluss mehrerer Linzer Rap-Crews, die in den 00er-Jahren beim Label Tontaeger Records aktiv waren: Rückgrat, Kayo & Phekt sowie Die Antwort. Die Rapper Markee (später bekannt u.a. als Kroko Jack), Kayo, Bauxl und Dokta GC haben in legendären Sessions im Linzer Kerkerstudio an Punchlines, Wortspielen und Trackkonzepten gefeilt. Unterstützt von den DJs Phekt und Twang sowie dem Producer Megga. Skero, damals Teil der Linzer Crew Texta, hat einen Teil der Sessions live miterlebt. Gut 20 Jahre später pickt er für unseren Podcast "Vollendete Tatsachen" als seine persönliche Wödscheim.
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Wödscheim Recap 2025
Zum Start des neuen Jahres wird es Zeit für eine Rückblende: 12 Episoden haben uns 2025 von den frühen 70ern bis hin in die jüngere Vergangenheit geführt und viele verschiedene Genres angestreift. In dieser Spezialausgabe treten die Wödscheim-Hosts Daniel Shaked, Geri Hollerer und Simon Nowak in den Vordergrund und sprechen über ihre Highlights aus dem Jahr 2025, Herausforderungen, bereichernde Entdeckungen und Pläne fürs neue Jahr. Wir freuen uns über jegliches Feedback in den Kommentaren!Noch im Jänner erscheint die nächste reguläre Episode mit Skero – über einen Rap-Klassiker aus Linz.
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DJ Phekt über "gegenüber" von Texta (Hoanzl/Plattenmeister/Tontraeger, 1999)
Auf dem Cover sind Texta erst auf den zweiten Blick zu erkennen – trotz der damaligen Vollbesetzung mit Flip, Huckey, Laima, Skero & DJ Dan. Sie sitzen „gegenüber“ im Wiener U-Bahn-Silberpfeil. So heißt auch das zweite Rap-Studioalbum der Linzer Rapgruppe. Es ist 1999 erschienen, kurz nach der Gründung des hauseigenen Labels Tontraeger Records – noch als Co-Release. Nicht nur dank „Sprachbarrieren“ und „Fragestunde“ zählt es zu den bedeutendsten Alben der Crew.Das sieht auch Phekt so, der mit uns über seine Wödscheim spricht. Als DJ, Host von FM4 Tribe Vibes und Graffiti-Artist ist er dem HipHop-Game seit vielen Jahren eng verbunden. Er hat die Entstehungszeit von "gegenüber" als Phase der Aufbruchsstimmung im deutschsprachigen Rap miterlebt. Kurze Zeit später war er als Teil der Crews Kayo & Phekt und Markante Handlungen selbst auf Releases von Tontraeger Records vertreten.
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Natalie Brunner über "Memoiren eines Riesen" von Skero (Tontraeger Recods, 2009)
Endlich wieder eine Rap-Platte! Natalie Brunner, Moderatorin und Redakteurin bei FM4 (u.a. „HipHop Lesekreis“), spricht mit uns über „Memoiren eines Riesen“ von Skero. Für den Wiener Rapper war das Solo-Debüt nach sechs Studioalben als Mitglied der Linzer Crew Texta ein Ausbruch aus gewohnten Bahnen. Das Album ist 2009 erschienen – nach einer längeren Phase des Experimentierens mit diversen Produzenten und Sounds. So ergibt sich eine bunte Mischung aus Styles. Diese geht weit über den aus Brasilien stammende Hit „Kabinenparty“ und die Wienerlied- und Reggae-Einflüsse bei „Künstler“ hinaus.Die 17 Tracks sind eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Skero befasst sich mit vielen Themen, die einen Bezug zu seiner Heimatstadt Wien haben. Inklusive einigen persönlichen Bezugspunkten für Natalie Brunner. Das Album weckt Nostalgie in ihr und versetzt sie in eine Zeit, in der sich vieles in dieser Stadt noch anders angefühlt hat, der Vibe ein anderer war. Zumindest aus ihrer Perspektive.
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Herbie Molin über "Astaron" von Astaron (Ton um Ton, 1987)
Die Geschichte dieses Albums ist untrennbar mit einem Lokal im 7. Wiener Gemeindebezirk verbunden: Der legendären Blue Box in der Richtergasse. Das Musiklokal war insbesondere in den 1980ern ein Ausgeh- und Szenetreffpunkt. Während Falco hin und wieder auf einen Frascati Spumante einkehrte, formte sich ein kreativer Pool, ein künstlerisches Sammelbecken von Punk, New Wave und Gothic. Heute kann der Mitbegründer und langjährige Betreiber Herbert „Herbie“ Molin auf eine bewegte Zeit zurückblicken.Zentral daran beteiligt waren zwei schwarz gekleidete Kellnerinnen. 1984 haben Angie A.L. Mörth und Martina Aichhorn in der Blue Box das Duo Astaron gegründet, ein paar Jahre später ist ihr selbstbetiteltes Debütalbum erschienen. Die beiden beherrschten keine Instrumente – das brauchten sie auch nicht. Eines spielen zu lernen wäre mit ihrer Antihaltung wohl weniger vereinbar gewesen als sich an Vierspur-Sequencern zu probieren. Ihre Liveshows waren eher aktionistisch, mehr Theater als Konzert und mit Fokus auf Stimmungen statt auf perfekten Gesang. In ihrem Selbstverständnis waren Astaron mehr Kunst- als Bandprojekt. Doch es wäre ein Fehler, die Strahlkraft des Albums zu unterschätzen. „Astaron“ wird bis heute international als Darkwave-Geheimtipp gehandelt – 2020 ist das Album erstmals auf Vinyl erschienen. Mit Herbie Molin besprechen wir die Platte und die prägende Zeit in der Blue Box.
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Stefan Redelsteiner über "Down in Albern" von Der Nino aus Wien (Problembär Records, 2009)
Am Rande von Wien setzt sich ab den späten 00er-Jahren langsam eine neue österreichische Popwelle in Bewegung. Ein Vorbote entsteht am Alberner Hafen. Dort nimmt Der Nino aus Wien sein zweites Album „Down in Albern“ auf, das HipHop-Heads vor allem dank des Urbs-Adoptivmixes "Immer no Oasch" ein Begriff sein dürfte. Mittendrin: Stefan Redelsteiner, kurz nach der Gründung seines Labels Problembär Records. Kurz davor haben sich die Wege auf Myspace gekreuzt. In weiterer Folge begleitet Redelsteiner jahrelang Nino als Labelbetreiber und Manager. Etwas später folgen Wanda und Voodoo Jürgens auf Nino, der Wahnsinn nimmt seinen Lauf.Ganz unbeteiligt war Stefan Redelsteiner also nicht an seiner persönlichen Wödscheim. Wir lassen ihm die Wahl durchgehen und werden in dieser Episode mit interessanten Einblicken aus der Anfangszeit von Nino als Künstler und Redelsteiner als Musikmanager belohnt. Der Schritt in diese Welt war definitiv keine Fehlentscheidung – positiver Nebeneffekt: Er murkst seither nicht mehr an Instrumenten herum.
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Albi Dornauer über die "Arbeitsplatte 72/9" von der ORF-Big Band (1972)
Rar und offiziell unverkäuflich sind die Arbeitsplatten der ORF-Big Band. Über 60 davon hat die Rundfunkband in den 1970er- und frühen 1980er-Jahren mit kleinen Vinyl-Auflagen produziert. Das Interesse hat sich über ORF-Sphären hinaus ausgebreitet. So finden sich über den Globus verteilt Exemplare. Für Sammler wie Albi Dornauer ein Auftrag. Der Betreiber des derzeit nomadischen Wiener Plattenladens Boom Boom Records ist schon weit gekommen. Hier drei Platten aus Japan, dort eine aus Italien – und die Sammlung wird langsam komplettiert. Ein Highlights der Reihe ist die als Hintergrundmusik für Sendungen produzierte „Arbeitsplatte 72/9“. Unter der Leitung von Johannes Fehring sind die Tracks mit österreichischen und US-amerikanischen Musikgrößenwie Hans Salomon, Jimmy Woode, Burt Bacherach oder Art Farmer besetzt. Unbestrittenes Herzstück ist die von Salomon geschriebene Nummer „Rock ‚A Motion“ – inklusive sehenswertem Video. Eine Wödscheim, nicht nur für Albi.
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Sidrit Vokshi (Hinterkopf) über "Grenzenlos" von STS (Amadeo, 1985)
Der Zufall bringt Sidrit Vokshi, auch bekannt als Hinterkopf, Ende der 1990er-Jahre erstmalsmit österreichischer Popmusik in Berührung. Als Flüchtlingskind landet er in Traiskirchen, wo es neben Ballspielen wenig Ablenkung gibt – außer einer Austropop-Compilation-CD mit Klassikern von Wolfgang Ambros, Georg Danzer, Rainhard Fendrich, Maria Bill und Co. Als Hinterkopf nach Wien übersiedelt, bleibt die CD im Asylzentrum. Trotz anfänglicher Sprachbarriere hinterlässt die Musik bleibenden Eindruck bei ihm. Besonders beeindruckt haben Hinterkopf die energiegeladenen und emotionalen Tracks von STS. Vor 40 Jahren ist „Grenzenlos“, das erfolgreichste Album des steirischen Trios erschienen. Der Wiener spricht mit uns ausführlich über seine Wödscheim und ihren Einfluss auf seine Entwicklung als Musiker. Früher primär als Pianist und Rapper in Erscheinung getreten, singt Hinterkopf derzeit vermehrt auf Popliedern – teils im Dialekt.
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Kreiml über "Nie wieder Kunst (wie immer ...)" von der EAV (EMI, 1994)
Autofahrten mit seiner Mama haben Kreimls liebe zur EAV entfacht. Als er ein Kind war, ist "Nie wieder Kunst (wie immer …)" im Auto auf und abgelaufen. Dem Album fehlen ganz große Hits, beim jungen Kreiml hat es dennoch viel Faszination ausgelöst. Der Wiener Rapper, Teil des Duos Kreiml & Samurai, hat "Nie wieder Kunst (wie immer ...)" nicht nur zu seiner Wödscheim auserkoren, sondern sieht darin auch einen Vorreiter für sein späteres Interesse an Rap.
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Varit (Barbee) über "Es lebe der Zentralfriedhof" von Wolfgang Ambros (Bellaphon, 1975)
Falco, EAV oder doch Ambros? Varit hat lange überlegt, am Ende quasi die aufgelegte Wödscheim gewählt. Der Rapper und Host der Wiener Battlerap-Liga United Battle Culture verbindet viel mit „Es lebe der Zentralfriedhof“ von Wolfgang Ambros. Zudem ist es das einzige Album, das er auf Vinyl hat. Der Zufall hat es ebenfalls gut gemeint: „Es lebe der Zentralfriedhof“ ist im April 1975 erschienen – vor genau 50 Jahren. Es gibt wohl keinen besseren Zeitpunkt, um ausführlich über das bekannteste Album von Wolfgang Ambros mit Tracks wie „Zwickt’s mi“, „Die Kinettn wo i schlof“, „Espresso“ und Co zu sprechen.Die vier jüngeren und halb-jüngeren Semester versuchen dabei auch, sich in die Entstehungszeit hineinzuversetzen.
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Sophie Lindinger über "Freier Fall" von Christina Stürmer (2003, Universal Austria)
Wir schreiben das Jahr 2003. Viele Kinder und Jugendliche fiebern bei der Castingshow Starmania mit und sind dabei, als Christina Stürmer zum Shootingstar wird. Darunter auch Sophie Lindinger. Als 11-Jährige kauft die Musikerin, heute bekannt aus den Bands Leyya, My Ugly Clementine sowie als Solo-Artist, erstmals eine CD. Es ist „Freier Fall“, das Debütalbum von Christina Stürmer. Sie ist ein frühes Idol, auch wenn Sophie letztlich nicht wie geplant mit einem Cover des Songs "S/W" am Kiddy Contest teilnimmt. Gut 20 Jahre später besprechen wir mit Sophie "Freier Fall" als Wödscheim. Ohne die nostalgischen Gefühle ganz zu vergessen, ist eine kritische Auseinandersetzung mit dem Produkt notwendig.
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Katharina Seidler (FM4 "Im Sumpf") über "DMD KIU LIDT" von Ja, Panik (Staatsakt, 2011)
Vom Burgenland via Wien nach Berlin – Ja, Panik haben ab Mitte der 00er-Jahre viel erlebt. Beim Umzug nach Deutschland hat die Gruppe gemeinsam die WG gewechselt. Frisch in der neuen Wohnung angekommen, ist „DMD KIU LIDT“ ebendort entstanden. In der Diskografie sticht das vierte Studioalbum von Ja, Panik nicht nur durch den Akronym-Titel hervor. Mit Katharina Seidler, Journalistin und Moderatorin bei FM4, sprechen wir über eine thematisch und klanglich intensive Platte – ihre persönliche Wödscheim.
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Jonny Nemetz (Edition Hawara) über "Straight Ahead" von Zenit (Spray records, 1986)
Die Verbindung reicht bis in die 1990er-Jahre zurück: Damals hat Alexander Spritzendorfer, Gründer von Spray Records, Labelpartys im Wiener Stadtpark veranstaltet. Jonny Nemetz war Stammgast. Ob dort auch „Straight Ahead“ von Zenit gelaufen ist? Die Dicotunes legen diesen Rückschluss nahe. Das Album der Kremser Jazz-Funk-Formation ist ein Highlight in der Labelhistorie, eine Wödscheim – und dennoch in der Zwischenzeit fast in Vergessenheit geraten. Über Umwege ist „Straight Ahead“ wieder bei Jonny Nemetz gelandet, der es als Mitbetreiber des Reissue-Labels Edition Hawara 2018 neu aufgelegt hat. In der neuen Episode teilt Jonny viel Insiderwissen und spricht mit uns über die Besonderheiten einer gut gealterten Platte.
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Hannes Tschürtz über "Absender auf Achse" von Garish (2004, Schoenwetter Schallplatten)
Als in seinem Kitsch fast verpöntes Album mit schönem Nachhall bezeichnet Hannes Tschürtz „Absender auf Achse“ von Garish. Ein Album, das laut dem Gründer des Labels Ink Music in eine tote Zeit gefallen ist, aber gleichzeitig viele Türen geöffnet hat. Es ist 2004 über Schoenwetter Schallplatten erschienen – noch vor bevor die österreichische Indie-Welle richtig Fahrt aufgenommen hat. Hannes Tschürtz begleitet die burgenländische Band seit den Anfängen. Im Podcast erzählt er Anekdoten aus der Entstehungszeit und ordnet einiges aus heutiger Perspektive ein. Viele weitere Geschichten und Anekdoten aus der Welt der Popmusik hat Hannes Tschürtz in seinem neuen Buch „Unnützes Musikwissen“ gesammelt.
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Wödscheim Recap 2024
Drei Hosts, keine Gäste – in dieser Wödscheim-Spezialausgabe wird es Zeit für eine kleine Rückblende. Seit Sommer 2023 nerden wir uns mit dem Podcast Wödscheim durch die österreichische Musikgeschichte. Die Hosts Daniel Shaked, Geri Hollerer und Simon Nowak sprechen über ihre Highlights, Herausforderungen, bereichernde Entdeckungen und Fettnäpfchen. Wir freuen uns über jegliches Feedback in den Kommentaren! Am 5.1. geht es weiter mit der nächsten regulären Ausgabe, Hannes Tschürtz (Ink Music) ist als Gast eingeladen.
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Rainer Krispel über "Arik Brauer" von Arik Brauer (Polydor, 1971)
Im Kindergartenalter ist Rainer Krispel erstmals mit dem selbstbetitelten Album von Arik Brauer in Kontakt gekommen. Lange bevor der Musiker, Autor und Journalist seine ersten Spuren in der Linzer Punk- und Hardcore-Szene hinterlassen hat. Gut 50 Jahre nachdem er das erste Mal reingehört hat, spricht Rainer Krispel mit uns über seine Wödscheim. Ein Album, das bis heute Faszination auslöst. Es klingt an den meisten Stellen zugänglich und hat Mitsing-Potenzial, zugleich folgt ein inhaltliches Schwergewicht dem anderen – gute Ohren erkennen die tiefgründigen, politischen Texte. Der 2021 verstorbene Wiener Künstler hat den Wahnsinn benannt, Verschweigen und Wegschauen konnten andere besser. „Arik Brauer“ ist nicht nur für Rainer Krispel eine Wödscheim.
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Yasmo über "Mir geht's um die Menschen" von Monobrother (Honigdachs, 2023)
Lachen oder weinen? Diese Frage mag sich bei vielen Monobrother-Tracks stellen, die schwere gesellschaftliche Themen anreißen und eher keine positiven Bestandsaufnahmen bieten. Für Yasmo ist die Antwort klar: als sie das Album zum ersten Mal gehört hat, ist sie lachend durch ihre Wohnung gegangen – Glitzeraugen inklusive. Die Begeisterung übers Album, die intelligenten, sarkastischen Texte und sprachlichen Feinheiten teilt sie mit uns in der neuen Podcast-Ausgabe. "Mir geht's um die Menschen" ist eine Wödscheim, die diese Bezeichnung ein Jahr nach der Veröffentlichung bedenkenlos verdient. Daumen hoch.
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Roman Geßler (Buntspecht) über "Ansa Woar" von Voodoo Jürgens (Lotterlabel, 2016)
Bier, Tschick und eine Polizeikontrolle bei einer Autofahrt. Die erste Begegnung mit dem Album, besser gesagt mit der Musik von Voodoo Jürgens, hätte direkt eine Szene daraus sein können. Roman Geßler, Mitglied der Wiener Band Buntspecht, erzählt davon, wie er den Zugang zur "Ansa Woar" fand. Mit den Songs tauchte er tiefer ins Wienerische ein – in eine Stadt, in welche er wenige Jahre zuvor gezogen war. "Ansa Woar" ist das Solo-Debütalbum von Voodoo Jürgens. Es ist 2016 übers Lotterlabel erschienen.
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Robert "Räudig" Wolf (Chuzpe) über "Stahlstadtkinder" von Willi Warma (Fisch Records, 2008)
Wer heute auf Robert Wolf trifft, könnte ihn fragen, wie er zu seinem Alias „Räudig“ kommt. Die Zeiten haben sich geändert, sein Status als einer der Wegbereiter für Punk in Österreich bleibt. Er gründete 1977 Chuzpe, die erste Punkband Wiens. „Räudig“ war Sänger und Gitarrist. Bis heute ist er gut vernetzt und hat einige Anekdoten auf Lager – über die eigene Band genauso wie über Weggefährten wie Willi Warma. Roberts Wödscheim führt uns in die Heimat der "Stahlstadtkinder": Das Linz der späten 1970er und frühen 1980er-Jahre. Seinerzeit war Willi Warma eine angesehene Liveband. Ihr einziges Album ist erst Jahrzehnte später über Umwege erschienen. Robert Wolf taucht mit uns in die Entstehungszeit ein.
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Walter Gröbchen über "Keine Angst" von Hansi Lang (Schallter, 1982)
Mehrere Hansis haben die Wiener Popmusik der 1980er-Jahre geprägt. Einer davon, Hans Hölzel alias Falco, wurde international zum Star. Ein anderer, Hansi Lang, stand ihm im Talent um nichts nach, sich aber oft selbst im Weg. Das im Intro erwähnte Zitat des einstigen Weggefährten und Musiker-Kollegen Thomas Rabitsch spricht Bände. Hansi Lang ist im Jahr 2008 verstorben. Er bleibt als legendäre und tragische Figur in Erinnerung. Mit einigen Schätzen in seiner Diskografie, die nicht in Vergessenheit geraten sollen. Für der Journalisten, Blogger, Autor und Musikverleger Walter Gröbchen ist darunter eine Wödscheim: Das Minialbum „Keine Angst“. Dieses ist 1982 übers damals von Eberhard Forcher und Rudi Nemeczek geleitete Label Schallter erschienen. Einige Jahrzehnte später reaktivierte Gröbchen das Label und brachte 2021 eine um einige Tracks erweiterte „Keine Angst (Die Größten Hits)“-Reissue heraus. Gemeinsam sprechen die Hosts über die Person Hansi Lang, sein Werk, die damalige Zeit und wie sich das alles heute einordnen lässt. In eigener Sache: Ab sofort könnt ihr alle Episoden des Podcasts direkt auf Spotify kommentieren und auf diesem Weg direkt mit uns interagieren. Wir freuen uns auf eure Hinweise, Anregungen, Lob & Kritik!
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Al Bird Sputnik über Paternoster (CBS, 1972)
Dank einiger glücklicher Fügungen konnten Paternoster Anfang der 1970er-Jahre in Gerhard Bronners Quodlibet-Studio aufnehmen. Dabei entstanden ist ein selbstbetiteltes Album, das eine gewisse Magie ausstrahlt. Zeitgenossen der Wiener Band konnten mit dem eigentümlichen Prog-Rock-Sound jedoch nichts anfangen. Das Album ist untergegangen, Paternoster war bald darauf Geschichte. Erst Jahrzehnte später schlug das Album bei Sammlern und Nerds immer größere Wellen. Reissues änderten nichts daran, dass Exemplare der Originalpressung heute ein Vermögen wert sind und in aller Welt gehandelt werden. Eine echte Wödscheim, die viel Gesprächsstoff bietet. Mit Al Bird Sputnik begrüßen die Hosts Daniel Shaked, Geri Hollerer und Simon Nowak einen Experten, der sich intensiv mit Musik aus den 1960er- und 70er-Jahren auseinandersetzt. Er gräbt mit der Reihe „Schnitzelbeats“ etwa vergessene österreichische Musikschätze aus und betreibt den Kulturverein „Trash Rock Archives“. Ein Nerdtalk über die Qualitäten des Albums und zur Einordnung aus diversen Blickwinkeln.
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Felix Kramer über "Avant Trash" von Cousines Like Shit (Seayou Records, 2023)
Nach dem 21. Mal anhören beschloss er sich, Eminems Lyrics genauer durchzulesen und ist seitdem noch mehr Fan als zuvor. Liedermacher Felix Kramer rappt exklusiv einen seiner ersten Rap-Parts vor, imitiert einen bekannten österreichischen Popstar und bespricht so nebenher mit uns seine Wödscheim: „Avant Trash“ von Cousines Like Shit. Ein catchiges Album mit „eleganter Scheißdrauf-Coolness“, das 2023 über Seayou Records erschienen ist.
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Live-Special: "VOZ - Versager ohne Zukunft" von Kamp & Whizz Vienna (2009) mit JerMc, Diggerue, Fid Mella & Pierre Striebeck
Das Vorprogramm der „15 Jahre VOZ“-Jubiläumsshow im Wiener Flex hatte es in sich: Eine Wödscheim mit gleich vier Gästen im Talk über eines der wichtigsten österreichischen Rapalben. In Wohnzimmeratmosphäre beleuchten JerMc, Diggerue, Fid Mella und Pierre Striebeck mit uns das Album von Kamp & Whizz Vienna aus verschiedenen Perspektiven. Ein ambitioniertes Vorhaben mit begrenzter Zeit und der Gewissheit, nur einige relevante Aspekte ansprechen zu können. Der Live-Aufnahme mit fremdem Equipment geschuldet, fällt der Sound dieser Ausgabe weniger gut als gewohnt aus.
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Fellowsoph über "Lowlife Schickimicki" von Shawn The Savage Kid (Showdown Records, 2015)
Mit dem Albumtitel beschreibt Shawn The Savage Kid (STSK) einen Widerspruch seiner Generation. Zwischen der Beobachterrolle, Storytelling und autobiografischen Einblicken switchend, rappt der Wahlwiener mit einer gewissen Leichtigkeit intelligente Texte übers Mittzwanzigerleben, Irrwege der Gesellschaft und schwierige Themen. Zur Qualität der Tracks tragen auch die größtenteils selbst produzierten Beats bei. Fellowsoph im Gespräch über ein Album, das nach knapp zehn Jahren fast ein wenig in Vergessenheit geraten ist, aber nach wie vor frisch klingt.
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Lylit über "Entre Cielo y Tierra" von Phoebe Violet (2021)
"Es hat mich in den Sessel reingedrückt und ist einfach durchgegangen mit mir" – die emotionale Intensität von "Entre Cielo y Tierra" hat bei Lylit für Gänsehautmomente gesorgt. Die spanischsprachigen Tracks von Phoebe Violet beeindrucken aber genauso mit musikalischer Qualität. Eine Wödscheim der in Costa Rica geborenen Sängerin, Violonistin und Komponistin, die seit ihrer späten Jugend in Österreich lebt.
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jōshy über "eher schirch, aber eh ganz lieb" von JerMc (2017)
„Ein geiler Produzent und ein geiler Rapper“ – jōshy kommt ins Schwärmen, lässt gleichzeitig bisschen Neid durchdringen. Wäre der Wiener Rapper doch immer schon gern selbst Teil eines solchen Gespanns gewesen. Seine Wödscheim führt uns in die Gründungsphase des Labels Heiße Luft, das jōshy und JerMc Ende 2017 ins Leben gerufen haben. Weniger Monate davor, als sich die beiden noch nicht gekannt haben, hat JerMc mit Gigolo D „eher schirch, aber eh ganz lieb“ veröffentlicht. Ein Album, das bei jōshy bleibenden Eindruck hinterlassen hat.
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Burstup (Schönheitsfehler) über "Dunkelgraue Lieder" von Ludwig Hirsch (Polydor, 1978)
Einige Jahre vor den ersten HipHop-Gehversuchen in Österreich boten „Dunkelgraue Lieder“ von Ludwig Hirsch eine Parallele zu vielen guten Rapreleases: Herausragendes Storytelling. Mit seinen bittersüßen und schwarzhumorigen Texten legte der Wiener Liedermacher Ende der 1970er-Jahre die Finger in österreichische Wunden. Warum sein Debütalbum mehr als ein Austropop-Meilenstein ist und bis heute relevant ist, besprechen wir in der 10. Wödscheim-Ausgabe mit Burstup. Das Gründungsmitglied der Wiener HipHop-Crew Schönheitsfehler gibt uns obendrein Zusatzinfos zur allerersten Wödscheim, als wir mit Trishes über „Broj Jedan“ gesprochen haben.
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Donna Savage über "Supa Soul Shit" von Brenk Sinatra & Miles Bonny (MPM Records, 2012)
Eine durchzechte Nacht nach einer „Rapper lesen Rapper“-Show samt restfettem Rapmeme-Austausch bei der Rückfahrt waren der Startschuss. Seither harmonieren Donna Savage und Brenk Sinatra als Rapperin-Producer-Duo, wie sich heuer auch bei der „Parole Donna“-EP gezeigt hat. Die Wiener Rapperin ist aber aus einem anderen Grund zu Gast: Einer Wödscheim. Ihre Wahl: Ein Album, das sie erst spät entdeckt, aber seither umso öfter gehört hat – „Supa Soul Shit“ von S3. Beim Gespräch über das Album von Brenk Sinatra mit dem US-Soulmusiker Miles Bonny schweifen wir immer wieder ab. Ein schmaler Grat zwischen ernster Albumbesprechung, Anekdoten und Wuchteln.
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Funkmasta Koal über "Wundaschen" von Digga Mindz (Honigdachs, 2013)
"F**k das Presswerk" waren die ersten Worte von Digga Mindz bei seiner Releaseshow ohne Release. Es war ein dunkler und kalter Dezembertag vor fast genau zehn Jahren, an dem die "Wundaschen"-EP erschienen ist. Eine Wödscheim, die nicht immer das verdiente Spotlight bekommen hat. Das Jubiläum ist ein guter Zeitpunkt, um das ein wenig zu ändern. Der Gast dieser Ausgabe, Funkmasta Koal von Rhymetime TV, war damals wie die beiden Hosts Daniel Shaked und Simon Nowak bei der besagten Releaseshow. Er zählte zu jener Gruppe an Leuten, die zu diversen Shows des Producers on the Mic gepilgert sind und die Texte live mitgerappt haben.
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Digga Mindz über "Andagraund" von Tibor Foco aka Kroko Jack (Tonträger, 2006)
Die Blaupause für alle, die auf Mundart rappen? Digga Mindz, Austria’s finest Producer On The Mic, spricht über ein Meisterwerk aus der Stahlstadt: „Andagraund“ von Tibor Foco. 2006 erschienen, war das Album seiner Zeit viele Jahre voraus. Tibor Foco aka Markee aka Jack Untawega aka Kroko Jack hat Mundartrap aus Österreich nachhaltig mitgeprägt – nicht zuletzt auch einige Rapper des Labels Honigdachs, dem Digga Mindz angehört.
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Skofi über "Mosaik" von Camo & Krooked (2017)
Angefangen von den Featuregästen bis hin zur Soundästhetik klingt alles auf „Mosaik“ überaus stimmig. Eine echte Wödscheim für die Wiener Rapperin Skofi, die dieses Album auch mit ihrer Maturareise verbindet. Kein klassischer Drum & Bass, vielmehr das Verschmelzen von verschiedenen elektronischen Richtungen zu einem druckvoll klingendem Album. Ein Sounderlebnis, das bis ins letzte Detail durchdacht und produziert ist. Das 2017 veröffentlichte Album ist das erste Release auf dem eigenen Label des Duos.
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Mo Cess über "Reefa Mawdness" von Def Ill (2012)
Es ist die Geschichte eines jungen Tirolers, der mit seinen Freunden Rap für sich entdeckt hat. Mit diesem Release erhielt Mo Cess den Beweis, dass es nicht nur auf englisch, sondern auch in österreichischer Mundart geht. Def Ill sorgte Ende 2012 für ein Album, das sich nachhaltig bei ihm eingebrannt hat. Jetzt, elf Jahre später, veröffentlichen die beiden Rapper und Producer ihre Musik auf dem gleichen Label, Duzz Down San.
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OSIVE über "Twice Upon Two Times" von JSBL (Affine Records, 2008)
Dorian Concept, Cid Rim, The Clonious und Willi Rosner waren die Mitglieder von JSBL. Die Abkürzung steht weder für ein geheimes Passwort oder für ein Offshore-Konto auf irgendwelchen pazifischen Inseln, sondern für Jacob’s Salty & Bamboozling Ladder. 2008 veröffentlichen sie "Twice Upon Two Times" auf Affine Records und legten den Veröffentlichunggrundstein für Weltkarrieren. DJ und Produzent Osive schwelgt in Erinnerungen an Partys und Proberaum-Sessions in seiner Schulzeit.
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Babu (808 Factory) über "Kirsch" von Crack Ignaz (2015)
Mit Babu104 von der 808factory als Gast wird es Zeit für die erste Wödscheim aus der jüngeren Vergangenheit. Der König der Alpen setzt seine Herzchen-Sonnenbrille auf, das Gödlife wird zelebriert. Mit seinem 2015 erschienenen Debütalbum „Kirsch“ und Hits wie "Oder ned" , "Ned Gscheid" oder "Gwalla" hat Crack Ignaz nicht nur Salzburger Mundart-Rap aus dem Hanuschplatzflow-Umfeld auf ein neues Level gehievt. Viel mehr steht dieses Album fast leuchtturmhaft für eine neue Ära im deutschsprachigen Rap. „Kirsch“ ist auf Melting Pot Music erschienen, die Beats stammen von Produzenten wie Lex Lugner, Wandl, B.Visible oder Feux. Mit den Hosts Daniel Shaked und Simon Nowak spricht Babu darüber, was „Kirsch“ so innovativ und besonders gemacht hat und wie er auf die Zeit rund ums Release zurückblickt.
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Def Ill über "Lost Files & Broken Mic" von Wisdom & Slime (2003)
Als wir Def Ill für die Folge anfragten, kam die Wahl seiner "Wödscheim" wie aus der Pistole geschossen. Der Linzer war kaum zu bremsen in seiner Euphorie für diese EP, zitierte sogleich verschiedenste Textzeilen aus dem Stegreif, als wären sie Teil seiner aktuellen Show. Mit Daniel Shaked und Simon Nowak spricht Def Ill in dieser Folge über den Einfluss Wisdoms auf ihn und ob die beiden wieder mal ihrer Zeit voraus waren.
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Trishes (FM4 Tribe Vibes) über "Broj Jedan" von Schönheitsfehler (1994)
In der ersten Folge zu Gast ist Stefan Trischler, aka Trishes, seit fast 20 Jahren Moderator der HipHop-Sendung FM4 TRIBE VIBES. Neben seiner Tätigkeit beim Radio ist er auch als Produzent, DJ und Redakteur bekannt. Als jemand, der die österreichische HipHop-Szene seit mehr als zwei Jahrzehnten beobachtet und mitgeprägt hat, freut es uns umso mehr, dass wir ihn als Gast für unsere erste Ausgabe gewinnen konnten. In dieser Einstands-Episode nimmt er uns mit auf eine Zeitreise in die frühen 90er, in die Baby-Phase von HipHop in Österreich. "Broj Jedan" von Schönheitsfe(h)ler gilt als das erste hiesige Rap-Release auf Deutsch. Mit dem Label Duck Squad legten Schönheitsfehler zudem den Grundstein für viele Wegbereiter jeglicher Rap-Spielart. Ohne sie wäre HipHop in Österreich wohl nicht derselbe.
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WÖDSCHEIM - Trailer
Wödscheim ist eine Produktion von THE MESSAGE, dem österreichischen Hip Hop & Rare Groove Magazine. In regelmäßigen Abständen laden die Hosts Daniel SHAKED, Geri HOLLERER und Simon NOWAK ein, um mit Gästen über deren ausgewählte Platte, ihre ganz persönliche Wödscheim, zu sprechen. Es handelt sich dabei um akustische Plattenbesprechungen, die alle Facetten des mitgebrachten Releases zu beleuchten versuchen. Dabei kann es sich um alles drehen, ob Rap, Austro Pop oder Austro Rock. Wichtig ist die emotionale Verbindung des Gasts und offene Ohren. Mehr Infos und alle Folgen findest du auf www.themessagemagazine.at oder auf ausgewählten Streamingplattformen.
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Mal ist es der Soundtrack der Kindheit, ein musikalischer Aha-Moment oder einfach die Einzigartigkeit eines Albums. In „Wödscheim“ bitten die Hosts Daniel Shaked, Geri Hollerer und Simon Nowak ihre Gäste ein Album mitzubringen, das ihnen besonders am Herzen liegt. Einzige Vorgaben: es muss eine österreichische Platte und man selber nicht darauf vertreten sein. Gemeinsam besprechen sie dann die verschiedene Facetten. So entstehen biografische, akustische Plattenbesprechungen heimischer Releases, die so nie stattgefunden haben. Produziert von The Message, Österreichs HipHop Magazin.
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