Warum Frauenstimmen immer tiefer werden (#09)
from Geschichte 10 Minuten Hosted by Alexander und David
Frauen sprechen heute deutlich tiefer als noch vor wenigen Jahrzehnten. Eine Leipziger Studie mit Tausenden Teilnehmenden zeigt: Lag die durchschnittliche Sprechhöhe früher bei rund 220 Hertz, sind es heute etwa 168. Männerstimmen blieben unverändert. Biologische Erklärungen wie Körpergröße oder Hormone scheiden aus, die Forschenden vermuten deshalb gesellschaftliche Gründe. Denn tiefe Stimmen wirken glaubwürdiger, höhere signalisieren eher Unsicherheit. Diese Folge fragt, was das über den Wandel des Frauenbilds verrät, welche Rolle Film und Fernsehen spielen und warum Elizabeth Holmes sich für Theranos eine tiefere Stimme antrainierte. Titelbild: Unsplash
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