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EPISODE · May 21, 2026 · 16 MIN

1.000 Ampere Zukunft: AT&S verdrahtet den KI-Boom.

from Wiener Börse Podcast · host Wiener Börse AG, Börsen Radio Network AG

AT&S-Chef Michael Mertin sieht das Unternehmen nicht nur als Zulieferer, sondern als Innovationspartner der großen Tech-Kunden. Der KI-Boom sei kein kurzfristiges Börsenthema, sondern ein mehrjähriger Megatrend. Besonders spannend ist die technische Rolle von AT&S: Substrate und High-End-Leiterplatten sorgen dafür, dass Chips untereinander und mit dem Speicher immer schneller kommunizieren können. Genau diese Verbindung wird laut Mertin zum Engpass moderner KI-Systeme. Künftige Anwendungen reichen von Rechenzentren über autonome Fahrzeuge bis zu Robotik und dezentraler KI im Alltag. Technisch wird es anspruchsvoll: KI-Chips brauchen enorme Stromstärken von teils über 1.000 Ampere. Gleichzeitig müssen Wärme, Energieeffizienz und Stabilität beherrscht werden. AT&S arbeitet dafür an eingebetteten Komponenten, Mikrotransformatoren und extrem komplexen Leiterplatten mit bis zu 80 Lagen. Auch KI hilft bereits beim Design und bei der Simulation. AT&S ist operativ zurück im Wachstumsmodus, aber unter dem Strich noch nicht sauber profitabel. Der Umsatz legte 2025/26 auf 1,8 Mrd. Euro zu, währungsbereinigt sogar um 21 %, das EBITDA lag bei 418 Mio. Euro. Unter dem Strich steht aber noch ein Konzernverlust von 25,6 Mio. Euro, vor allem wegen Währungseffekten, Finanzierungskosten und hoher Abschreibungen. Das vierte Quartal war stark: Der Umsatz stieg um 21 %, das Nettoergebnis lag bei 13,7 Mio. Euro.

AT&S-Chef Michael Mertin sieht das Unternehmen nicht nur als Zulieferer, sondern als Innovationspartner der großen Tech-Kunden. Der KI-Boom sei kein kurzfristiges Börsenthema, sondern ein mehrjähriger Megatrend. Besonders spannend ist die technische Rolle von AT&S: Substrate und High-End-Leiterplatten sorgen dafür, dass Chips untereinander und mit dem Speicher immer schneller kommunizieren können. Genau diese Verbindung wird laut Mertin zum Engpass moderner KI-Systeme. Künftige Anwendungen reichen von Rechenzentren über autonome Fahrzeuge bis zu Robotik und dezentraler KI im Alltag. Technisch wird es anspruchsvoll: KI-Chips brauchen enorme Stromstärken von teils über 1.000 Ampere. Gleichzeitig müssen Wärme, Energieeffizienz und Stabilität beherrscht werden. AT&S arbeitet dafür an eingebetteten Komponenten, Mikrotransformatoren und extrem komplexen Leiterplatten mit bis zu 80 Lagen. Auch KI hilft bereits beim Design und bei der Simulation. AT&S ist operativ zurück im Wachstumsmodus, aber unter dem Strich noch nicht sauber profitabel. Der Umsatz legte 2025/26 auf 1,8 Mrd. Euro zu, währungsbereinigt sogar um 21 %, das EBITDA lag bei 418 Mio. Euro. Unter dem Strich steht aber noch ein Konzernverlust von 25,6 Mio. Euro, vor allem wegen Währungseffekten, Finanzierungskosten und hoher Abschreibungen. Das vierte Quartal war stark: Der Umsatz stieg um 21 %, das Nettoergebnis lag bei 13,7 Mio. Euro.

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