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EPISODE · Sep 5, 2026 · 44 MIN

#122 August Singer: Der Mädchenzerfleischer aus Salzburg

from Mörderisches Österreich · host Peter Zellinger

Im heißen August 1950 blickt die Wirtin des Salzburger Gasthofs Hartlwirt in einen Albtraum: In einem Hotelzimmer liegt eine junge Frau, brutal zugerichtet und zerfleischt. Die Ermittlungen scheinen zunächst ein Kinderspiel zu werden, denn der Täter, der 39-jährige Radiomechaniker August Singer, hinterlässt eine Spur, die jeden Kriminalisten fassungslos macht. Er hat sich nicht nur mit seinem echten Namen ins Fremdenbuch eingetragen, sondern kurz vor der Tat sogar seinen eigenen Ausweis als Pfand in einem Wirtshaus deponiert – eine kriminelle Dummheit, die bis heute schwer begreiflich ist. Doch die vermeintlich schnelle Aufklärung ist erst der Beginn einer beispiellosen Kriminalgeschichte. Während der Täter durch das Land flüchtet, verfällt Österreich in eine regelrechte Massenhysterie. Die Menschen wittern hinter jeder Ecke den „Mädchenzerfleischer“, und die Polizei, geplagt von Kompetenzstreitigkeiten und chronischem Mangel an Ressourcen, erweist sich als völlig überfordert. Die fatale Folge dieser Panik: Ein unschuldiger Mann wird von Gendarmen erschossen, weil er für den flüchtigen Singer gehalten wurde – ein tragischer Kollateralschaden einer außer Kontrolle geratenen Ermittlung. Während Singer wochenlang teils ungeniert durch die Steiermark und Kärnten reist, als wäre er auf Urlaub, endet seine Odyssee schließlich durch einen reinen Zufall in einem kleinen Gasthaus in Zwickenberg. Doch selbst nach seiner Festnahme hört das perverse Spiel nicht auf: Mit einer Flut an Lügen, Manipulationen und Schauermärchen versucht er, die Ermittler in den Wahnsinn zu treiben. Wir rekonstruieren in dieser Folge, wie August Singer die Nerven einer ganzen Nation strapazierte, wie eine Massenpsychose zur tödlichen Falle wurde und warum dieser grausame Fall bis heute als düsteres Kapitel österreichischer Kriminalgeschichte gilt. Mit dem Code MÖRDERISCH (oder MOERDERISCH) bekommt ihr 10 Prozent auf alles bei Holy. Oder ihr klickt einfach hier. Alle Links findest du auch hier: https://linktr.ee/moerderisch Podcast-Support: - Steady: Werft mir auf steadyhq.com/moerderisch einen Euro in den Hut. Die ersten 30 Tage als Mittäter sind kostenlos, ihr bekommt die Folge einen Tag früher, werbefrei, habt Zugriff auf zwei supergeheime Extrafolgen und das Recherchematerial in Notebook-LM. - Direkt-Spende: paypal.me/MOEPodcast. - Youtube: Werdet Kanalmitglied für frühere Video-Veröffentlichungen. Kontakt und mehr: - Website (Simplecast): Alle Folgen chronologisch aufgelistet findet ihr unter moerderisch.simplecast.com. - Instagram: Folgt mir auf Instagram unter @moepodcast - E-Mail: Hinweise und persönliches Feedback gerne an [email protected]

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Im heißen August 1950 blickt die Wirtin des Salzburger Gasthofs Hartlwirt in einen Albtraum: In einem Hotelzimmer liegt eine junge Frau, brutal zugerichtet und zerfleischt. Die Ermittlungen scheinen zunächst ein Kinderspiel zu werden, denn der Täter, der 39-jährige Radiomechaniker August Singer, hinterlässt eine Spur, die jeden Kriminalisten fassungslos macht. Er hat sich nicht nur mit seinem echten Namen ins Fremdenbuch eingetragen, sondern kurz vor der Tat sogar seinen eigenen Ausweis als Pfand in einem Wirtshaus deponiert – eine kriminelle Dummheit, die bis heute schwer begreiflich ist. Doch die vermeintlich schnelle Aufklärung ist erst der Beginn einer beispiellosen Kriminalgeschichte. Während der Täter durch das Land flüchtet, verfällt Österreich in eine regelrechte Massenhysterie. Die Menschen wittern hinter jeder Ecke den „Mädchenzerfleischer“, und die Polizei, geplagt von Kompetenzstreitigkeiten und chronischem Mangel an Ressourcen, erweist sich als völlig überfordert. Die fatale Folge dieser Panik: Ein unschuldiger Mann wird von Gendarmen erschossen, weil er für den flüchtigen Singer gehalten wurde – ein tragischer Kollateralschaden einer außer Kontrolle geratenen Ermittlung. Während Singer wochenlang teils ungeniert durch die Steiermark und Kärnten reist, als wäre er auf Urlaub, endet seine Odyssee schließlich durch einen reinen Zufall in einem kleinen Gasthaus in Zwickenberg. Doch selbst nach seiner Festnahme hört das perverse Spiel nicht auf: Mit einer Flut an Lügen, Manipulationen und Schauermärchen versucht er, die Ermittler in den Wahnsinn zu treiben. Wir rekonstruieren in dieser Folge, wie August Singer die Nerven einer ganzen Nation strapazierte, wie eine Massenpsychose zur tödlichen Falle wurde und warum dieser grausame Fall bis heute als düsteres Kapitel österreichischer Kriminalgeschichte gilt.

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