EPISODE · Jun 22, 2026 · 1H 1M
226 - Konformitätsdruck im Kulturbetrieb
from A Distanza - Aufklärung und Kritik · host Philipp Hanslik
Nicht nur im Kulturbetrieb feiern der Antisemitismus und die eigene moralische Überhöhung fröhliche Urstände, aber dort wohl am ausgeprägtesten. Offene Briefe, Vernichtungswünsche, Boykottaufrufe gegen alles und jeden, der oder die sich vermeintlich "falsch" verhalten, gehören seit mehreren Jahren zum Kulturbetrieb dazu wie das Salz in der Suppe.Wer dies am eigenen Leib erfahren hat, ist der Autor, Filmhistoriker, Kurator und ehemalige Leiter der internationalen Oberhausener Kurzfilmtage Lars Henrik Gass, nachdem er wenige Tage nach dem 7.10.23 zur Teilnahme an einer proisraelischen Kundgebung in Berlin aufrief. Was folgte, waren ein offener Brief und die üblichen Boykottforderungen gegen ihn und das Oberhausener Fimfestival. Mittlerweile hat Lars dieses verlassen und widmet sich in Stuttgart dem Aufbau des Stuttgarter Haus für Film und Medien.Wir sprechen also über die "Kontroverse" um seine Person, wieso selbsternannte Moralwächter am bürgerlichen Recht vorbei Volksgerichte fordern, über die narzisstische Gesellschaft (über die Lars Henrik Gass letztes Jahr ein Buch geschrieben hat), über den Einfluss des sog. "Oberhausener Manifests" auf die Filmkultur und ob dies der Grundstein für die heutige permanente Ideologisierung und Politisierung des cineastischen Betriebs darstellt, aber auch über die Ursprünge seiner Filmleidenschaft und die Zukunft seines neuen Projekts.Lars im Weltnetz:https://de.wikipedia.org/wiki/Lars_Henrik_GassMan kann dieses Medienprodukt auf Patreon unterstützen:https://www.patreon.com/c/u59264472
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Nicht nur im Kulturbetrieb feiern der Antisemitismus und die eigene moralische Überhöhung fröhliche Urstände, aber dort wohl am ausgeprägtesten. Offene Briefe, Vernichtungswünsche, Boykottaufrufe gegen alles und jeden, der oder die sich vermeintlich "falsch" verhalten, gehören seit mehreren Jahren zum Kulturbetrieb dazu wie das Salz in der Suppe.Wer dies am eigenen Leib erfahren hat, ist der Autor, Filmhistoriker, Kurator und ehemalige Leiter der internationalen Oberhausener Kurzfilmtage Lars Henrik Gass, nachdem er wenige Tage nach dem 7.10.23 zur Teilnahme an einer proisraelischen Kundgebung in Berlin aufrief. Was folgte, waren ein offener Brief und die üblichen Boykottforderungen gegen ihn und das Oberhausener Fimfestival. Mittlerweile hat Lars dieses verlassen und widmet sich in Stuttgart dem Aufbau des Stuttgarter Haus für Film und Medien.Wir sprechen also über die "Kontroverse" um seine Person, wieso selbsternannte Moralwächter am bürgerlichen Recht vorbei Volksgerichte fordern, über die narzisstische Gesellschaft (über die Lars Henrik Gass letztes Jahr ein Buch geschrieben hat), über den Einfluss des sog. "Oberhausener Manifests" auf die Filmkultur und ob dies der Grundstein für die heutige permanente Ideologisierung und Politisierung des cineastischen Betriebs darstellt, aber auch über die Ursprünge seiner Filmleidenschaft und die Zukunft seines neuen Projekts.Lars im Weltnetz:https://de.wikipedia.org/wiki/Lars_Henrik_GassMan kann dieses Medienprodukt auf Patreon unterstützen:https://www.patreon.com/c/u59264472
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