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EPISODE · Nov 9, 2025 · 51 MIN

#254 »Das Schwarz an den Händen meines Vaters« mit Lena Schätte über Trinken, Hilfssystem und Angehörige

from SodaKlub – Podcast für Unabhängigkeit

Wir sprechen mit der Autorin Lena Schätte über ihr Buch »Das Schwarz an den Händen meines Vaters«. Es erzählt die Geschichte von »Motte«, wie die Ich-Erzählerin von ihrem Vater genannt wird, und ihrer Familie, in der das Trinken seit Generationen weitergegeben wird. Wir sprechen mit Lena über ihren Schreibprozess, ihre Erfahrungen als Psychiatriekrankenschwester in der Suchthilfe und die Sprache, mit der wir Suchtprobleme in unseren Familien benennen. Im heutigen SodaKlub-Newsletter gibt es einen Ausschnitt aus Lenas Buch: https://steady.page/de/sodaklub/postsHier die Buchbeschreibung:»Motte« wird die Ich-Erzählerin von ihrem Vater genannt. Der Vater ist Arbeiter, Spieler, Trinker. Eigentlich hat Motte sogar zwei Väter: den einen, der schnell rennen kann, beim Spielen alle Verstecke kennt und sich auf alle Fragen eine Antwort ausdenkt. Und den anderen, der von der Werkshalle ins Büro versetzt wird, damit er sich nicht volltrunken die Hand absägt. Und das mit dem Alkohol, sagt die Mutter, war eigentlich bei allen Männern in der Familie so.Auch Motte trinkt längst mehr, als ihr gut tut. Schon als Kind hat sie beim Schützenfest Kellnerin gespielt und die Reste getrunken, bis ihr warm wurde. Jetzt, als junge Frau, schläft sie manchmal im Hausflur, weil sie mit dem Schlüssel nicht mehr das Schloss trifft. Ihr Freund stützt sie, aber der kann meistens selbst nicht mehr richtig stehen. Nur ihr Bruder, der Erzieher geworden ist, schaut jeden Tag nach ihr. Als bei ihrem Vater Krebs im Endstadium diagnostiziert wird, sucht Motte nach einem Weg, sich zu verabschieden – vom Vater und vom Alkohol.»Das Schwarz an den Händen meines Vaters« von Lena Schätte ist ein bewegender Roman über das Aufwachsen in einer Familie, die in den sogenannten einfachen Verhältnissen lebt und die zugleich, wenn es darauf ankommt, zusammenhält. Es ist ein harter, zarter Roman über die Liebe zu einem schwierigen Vater und den Weg ins Leben. »Die Wucht des sich behutsam entfaltenden Textes trifft unmittelbar.« Aus der Begründung zur Verleihung des W.-G.-Sebald-PreisesRECOVERY WALK am 12. September in DüsseldorfKontakt für Helfer:innen (keine Vorkenntnisse notwendig): [email protected] Kontakt: [email protected]: https://www.betterplace.org/de/projects/170427-recovery-walk-2026Mia GatowMias Buch: »Rausch und Klarheit«Mias Newsletter: Romanzen und FinanzenMika DöringRecovery Deutschland e.V. Mikas Kunst Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

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