EPISODE · May 19, 2026 · 1H 1M
#28 Geschichten, Narrative und wer sie erzählt
from TaschenWeisheiten · host Geli Weis und Timothy Tasch
(Wie) würdest du zwischen Storytelling, Geschichten-erzählen und Narrativen unterscheiden? Und was hat das mit dem Job zu tun? In dieser Folge ist Markus Schönell zu Gast: Facilitator und interner agiler Organisationsentwickler, der mit Spielen, Geschichten und gemeinsamen Erlebnissen in Veränderungsprozessen menschliche Verbindung schafft. Er bringt eine Menge Erfahrung aus Pen & Paper Rollenspielen, LARP und Organisationsentwicklung mit und denkt Geschichten dort weiter, wo viele beim Drei-Akter und der Held*innenreise stehen bleiben. Was als Begriffsklärung zwischen Storytelling, Narrativ und Geschichte beginnt, wird schnell zu einem vielschichtigen Gespräch über Wahrheit, Macht und die Frage, wer als laut gilt – und wessen Erzählung in Organisationen unhörbar bleibt. Es geht um Storylistening statt Storytelling, um die Heroines Journey jenseits des Heldentypus, um Truth-Telling im Recruiting und um die Geschichten, die wir uns über uns selbst erzählen. Im spielerischen Element lädt uns Markus auf einen Prototypen mit zwei Kartendecks ein, inspiriert vom Rollenspiel Dialect. Wir entwerfen gemeinsam Sprache für eine fiktive Gruppe in ihrem Kontext und gehen in die Transferreflexion. Wo du es einsetzen kannst: in Team-, Führungskräfte- und Organisationsentwicklung, Kulturarbeit, Change-Prozessen, Workshops, Onboarding, Recruiting-Reflexion, als Icemelter, Energizer, Check-In, … Wofür das spielerische Element gut ist: Sichtbarmachung der Machtregulation durch Sprache, Reflexion über interne Codes und Sprachgebrauch, Öffnung von Räumen für bisher unerzählte Geschichten, Storylistening, … Wie du es abwandeln kannst: Gemeinschafts- und Wortprompts auf den Kontext der Gruppe zuschneiden, mit echten Begriffen aus der eigenen Organisation arbeiten, in Kleingruppen parallel spielen und Ergebnisse zusammenführen, mit Reflexionsfragen zu Macht und Zugehörigkeit verbinden, digital übersetzen, … Diese Folge ist für dich, wenn du … über Storytelling hinausdenken und Narrative verstehen willst Du organisationale Lücken der Geschichte füllen möchtest dich fragst, was Geschichten mit Wahrheit, Macht und Sichtbarkeit zu tun haben mit Rollenspielen, spielerischen Formaten oder narrativer experimentierst den Unterschied zwischen Storytelling und Storylistening erschließen möchtest Und du? Welche Wörter benutzt deine Organisation immer wieder und was erzählen sie über euch? Teile deine Gedanken gerne in den Kommentaren. Deine Bewertung des Podcasts hilft, dass mehr Menschen ihn finden und von den Gesprächen profitieren können. Vernetzt euch unbedingt mit Markus und lernt mehr über ihn und von ihm: Markus auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/markusschoenell/ Roll for Change: https://roll-for-change.de
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(Wie) würdest du zwischen Storytelling, Geschichten-erzählen und Narrativen unterscheiden? Und was hat das mit dem Job zu tun? In dieser Folge ist Markus Schönell zu Gast: Facilitator und interner agiler Organisationsentwickler, der mit Spielen, Geschichten und gemeinsamen Erlebnissen in Veränderungsprozessen menschliche Verbindung schafft. Er bringt eine Menge Erfahrung aus Pen & Paper Rollenspielen, LARP und Organisationsentwicklung mit und denkt Geschichten dort weiter, wo viele beim Drei-Akter und der Held*innenreise stehen bleiben. Was als Begriffsklärung zwischen Storytelling, Narrativ und Geschichte beginnt, wird schnell zu einem vielschichtigen Gespräch über Wahrheit, Macht und die Frage, wer als laut gilt – und wessen Erzählung in Organisationen unhörbar bleibt. Es geht um Storylistening statt Storytelling, um die Heroines Journey jenseits des Heldentypus, um Truth-Telling im Recruiting und um die Geschichten, die wir uns über uns selbst erzählen. Im spielerischen Element lädt uns Markus auf einen Prototypen mit zwei Kartendecks ein, inspiriert vom Rollenspiel Dialect. Wir entwerfen gemeinsam Sprache für eine fiktive Gruppe in ihrem Kontext und gehen in die Transferreflexion. Wo du es einsetzen kannst: in Team-, Führungskräfte- und Organisationsentwicklung, Kulturarbeit, Change-Prozessen, Workshops, Onboarding, Recruiting-Reflexion, als Icemelter, Energizer, Check-In, … Wofür das spielerische Element gut ist: Sichtbarmachung der Machtregulation durch Sprache, Reflexion über interne Codes und Sprachgebrauch, Öffnung von Räumen für bisher unerzählte Geschichten, Storylistening, … Wie du es abwandeln kannst: Gemeinschafts- und Wortprompts auf den Kontext der Gruppe zuschneiden, mit echten Begriffen aus der eigenen Organisation arbeiten, in Kleingruppen parallel spielen und Ergebnisse zusammenführen, mit Reflexionsfragen zu Macht und Zugehörigkeit verbinden, digital übersetzen, … Diese Folge ist für dich, wenn du … über Storytelling hinausdenken und Narrative verstehen willst Du organisationale Lücken der Geschichte füllen möchtest dich fragst, was Geschichten mit Wahrheit, Macht und Sichtbarkeit zu tun haben mit Rollenspielen, spielerischen Formaten oder narrativer experimentierst den Unterschied zwischen Storytelling und Storylistening erschließen möchtest Und du? Welche Wörter benutzt deine Organisation immer wieder und was erzählen sie über euch? Teile deine Gedanken gerne in den Kommentaren. Deine Bewertung des Podcasts hilft, dass mehr Menschen ihn finden und von den Gesprächen profitieren können. Vernetzt euch unbedingt mit Markus und lernt mehr über ihn und von ihm: Markus auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/markusschoenell/ Roll for Change: https://roll-for-change.de
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#28 Geschichten, Narrative und wer sie erzählt
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