# 281 Imposter Syndrom nach der Elternzeit. Woran es wirklich liegt. episode artwork

EPISODE · Apr 22, 2026 · 21 MIN

# 281 Imposter Syndrom nach der Elternzeit. Woran es wirklich liegt.

from #HappyWorkingMom · host Selina Furter

Du sitzt im Jahresgespräch. Deine Chefin fragt: "Was waren deine größten Erfolge in diesem Jahr?"Und du - du, die diesen Job seit Jahren macht, die Krisen gemanagt hat, Dinge angestoßen hat, die heute noch laufen - du zögerst.Und dann sagst du: "Es lief ganz gut, aber..."Und redest dein eigenes Jahr klein, bevor irgendjemand anderes die Chance dazu hatte.Das ist nicht Bescheidenheit. Das ist das Imposter Syndrom nach der Elternzeit.Und es trifft fast jede ambitionierte Frau nach dem Wiedereinstieg, nicht weil sie schlechter geworden ist, sondern weil die innere Stimme so verdammt überzeugend klingt:"Die anderen haben weitergemacht, während ich weg war." "Ich muss erst beweisen, dass ich wieder richtig da bin." "Vielleicht wurde das hier auch ohne mich besser."Diese Stimme fühlt sich an wie Realismus.Sie ist es nicht.75 % der weiblichen Führungskräfte haben im Laufe ihrer Karriere Imposter-Gefühle erlebt. Und unter Müttern nach dem Wiedereinstieg ist die Quote noch höher. Eine deutsche Studie zeigt: Genau dann, wenn Frauen am meisten liefern wollen, zweifeln sie am meisten, ob sie es können.Das hat einen neurobiologischen Grund.Dein Gehirn hat sich durch die Elternzeit strukturell verändert, das ist wissenschaftlich belegt. Und genau in dem Moment, in dem du zurückkommst, erwartet die Arbeitswelt, dass du einfach weitermachst. Als wäre nichts gewesen.Was viele nicht wissen: Je mehr du kompensierst, desto stärker wird das Muster. Du bereitest dich doppelt so lange vor. Du sagst Ja, wenn du Nein meinst. Du nimmst Aufgaben an, die du eigentlich abgeben müsstest.Und innerlich bestätigst du damit jeden Tag: Da fehlt etwas.Das ist der Teufelskreis. Nicht die Elternzeit.In dieser Folge spreche ich genau darüber. Den Mechanismus dahinter und drei konkrete Werkzeuge, mit denen du aufhörst, dich selbst kleiner zu reden, als du bist.Komm in mein nächstes Live-Training:https://selina-furter.de/the-seat-code/Dein kostenloser Mental Load Test:https://selina-furter.de/mental-load-test/Hüpf rein in deine wöchentlichen HappyWorkingMom-Impulse:https://selina-furter.de/happyworkingmom-newsletter/Lust auf ein eine kostenlose HappyWorkingMom-Session mit mir?Dann such dir einfach einen Termin bei mir aus:https://calendly.com/selina-furter/lass-uns-kennenlernenWelche Themenwünsche hast du für den Podcast? Melde dich gern bei mir:[email protected]:// selina-furter.de

Du sitzt im Jahresgespräch. Deine Chefin fragt: "Was waren deine größten Erfolge in diesem Jahr?"Und du - du, die diesen Job seit Jahren macht, die Krisen gemanagt hat, Dinge angestoßen hat, die heute noch laufen - du zögerst.Und dann sagst du: "Es lief ganz gut, aber..."Und redest dein eigenes Jahr klein, bevor irgendjemand anderes die Chance dazu hatte.Das ist nicht Bescheidenheit. Das ist das Imposter Syndrom nach der Elternzeit.Und es trifft fast jede ambitionierte Frau nach dem Wiedereinstieg, nicht weil sie schlechter geworden ist, sondern weil die innere Stimme so verdammt überzeugend klingt:"Die anderen haben weitergemacht, während ich weg war." "Ich muss erst beweisen, dass ich wieder richtig da bin." "Vielleicht wurde das hier auch ohne mich besser."Diese Stimme fühlt sich an wie Realismus.Sie ist es nicht.75 % der weiblichen Führungskräfte haben im Laufe ihrer Karriere Imposter-Gefühle erlebt. Und unter Müttern nach dem Wiedereinstieg ist die Quote noch höher. Eine deutsche Studie zeigt: Genau dann, wenn Frauen am meisten liefern wollen, zweifeln sie am meisten, ob sie es können.Das hat einen neurobiologischen Grund.Dein Gehirn hat sich durch die Elternzeit strukturell verändert, das ist wissenschaftlich belegt. Und genau in dem Moment, in dem du zurückkommst, erwartet die Arbeitswelt, dass du einfach weitermachst. Als wäre nichts gewesen.Was viele nicht wissen: Je mehr du kompensierst, desto stärker wird das Muster. Du bereitest dich doppelt so lange vor. Du sagst Ja, wenn du Nein meinst. Du nimmst Aufgaben an, die du eigentlich abgeben müsstest.Und innerlich bestätigst du damit jeden Tag: Da fehlt etwas.Das ist der Teufelskreis. Nicht die Elternzeit.In dieser Folge spreche ich genau darüber. Den Mechanismus dahinter und drei konkrete Werkzeuge, mit denen du aufhörst, dich selbst kleiner zu reden, als du bist.Komm in mein nächstes Live-Training:https://selina-furter.de/the-seat-code/Dein kostenloser Mental Load Test:https://selina-furter.de/mental-load-test/Hüpf rein in deine wöchentlichen HappyWorkingMom-Impulse:https://selina-furter.de/happyworkingmom-newsletter/Lust auf ein eine kostenlose HappyWorkingMom-Session mit mir?Dann such dir einfach einen Termin bei mir aus:https://calendly.com/selina-furter/lass-uns-kennenlernenWelche Themenwünsche hast du für den Podcast? Melde dich gern bei mir:[email protected]:// selina-furter.de

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This episode is 21 minutes long.

When was this #HappyWorkingMom episode published?

This episode was published on April 22, 2026.

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Du sitzt im Jahresgespräch. Deine Chefin fragt: "Was waren deine größten Erfolge in diesem Jahr?"Und du - du, die diesen Job seit Jahren macht, die Krisen gemanagt hat, Dinge angestoßen hat, die heute noch laufen - du zögerst.Und dann sagst du: "Es...

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