EPISODE · Apr 15, 2025 · 50 MIN
#3 RMS, KI & der Mensch dahinter – Wie Revenue Management sich verändert
from Hospitality PeppTalk · host Hospitality PeppTalk
Revenue Management galt lange als Disziplin der großen Häuser. Eigene RM-Abteilungen, ausgefeilte Excel-Modelle, ein Team, das Tag für Tag an Raten und Verfügbarkeiten schraubt. Für kleine Hotels war das aus Kosten- und Personalgründen kaum machbar. Mit modernen Revenue Management Systemen, kurz RMS, hat sich das Bild grundlegend geändert. In dieser Folge vom Hospitality PeppTalk spreche ich mit Hendrik Niehues von RoomPriceGenie (Techie, Hotelier und Gin-Lover), darüber, ob sich ein RMS auch für ein kleines Haus lohnt. Spoiler: Die Antwort ist ein klares Ja, aber das Warum ist deutlich spannender als das Ob.Vom Gin-Bar-Betreiber zum Business DevelopmentHendrik bringt einen ungewöhnlichen Lebenslauf mit. Vom Gin-Bar-Betreiber über die Hotellerie bis zum Business Development bei einem Tech-Anbieter. Genau diese Mischung aus Operator-Erfahrung und Tech-Affinität macht das Gespräch so wertvoll. Er weiß, wie es sich anfühlt, sonntagabends die Raten für die kommende Woche manuell anzupassen und kann gleichzeitig erklären, was ein Algorithmus an dieser Stelle besser machen kann.Warum ein RMS auch bei 20 Zimmern Sinn machtDie häufigste Frage von kleinen Hoteliers: Lohnt sich ein RMS überhaupt bei meiner Größe? Hendrik räumt mit dem Mythos auf, dass automatisiertes Pricing nur für Häuser ab 100 Zimmern interessant sei. Im Gegenteil, gerade kleine Häuser profitieren oft am stärksten, weil dort meistens niemand mit voller Konzentration am Pricing arbeitet. Ein RMS gibt dem Direktor oder der Direktorin den Kopf frei für das Kerngeschäft, also Gastgeber zu sein.Welche Daten du wirklich brauchstIm Gespräch wird klar, dass mehr Daten nicht automatisch bessere Entscheidungen bedeuten. Hendrik erklärt, welche Datenpunkte für ein funktionierendes Pricing tatsächlich relevant sind, welche überschätzt werden und warum manche Reports trotz schöner Diagramme keinen praktischen Nutzen haben. Wir sprechen auch darüber, wie viel Automatisierung sinnvoll ist und wann der Mensch die Entscheidung übernehmen sollte.Diese Themen besprechen wir im Detail:Hendriks Weg von der Gin-Bar zum Business Development, eine Hotelier-Geschichte mit erfrischenden Wendungen.RMS für kleine Häuser, warum sich die Investition gerade unter 50 Zimmern besonders schnell amortisiert.Daten, die wirklich zählen, im Gegensatz zu Daten, die nur die Reports voller machen.Automatisierung und Vertrauen, wie viel man dem System überlassen sollte und wo die Hand am Ruder bleiben muss.Warum Excel an seine Grenzen kommt und warum reine KI auch keine vollständige Antwort ist.Total Revenue Management, vom Zimmerumsatz zum Gesamthaus, F&B, Spa, Tagung und Co.Insights aus dem eigenen Hotelbetrieb, was Hendrik durch den RMS-Einsatz wirklich gemessen hat, inklusive der Frage, ob plus 45 Prozent Umsatz wirklich glaubwürdig sind.Für wen ist diese Folge relevant?Für Hoteldirektoren, Revenue Manager, kaufmännische Leitungen und alle Hospitality-Nerds, die wissen wollen, wie smarte Technologie Zeit spart, Umsatz steigert und am Ende dafür sorgt, dass man wieder mehr Zeit für die echten Aufgaben hat. Egal ob Privathotel, kleine Gruppe oder mittelgroße Kette, die Logik aus dieser Folge ist auf jede Häusergröße übertragbar.Wenn du gerade überlegst, ob ein RMS in deinem Haus Sinn macht, deine Pricing-Strategie überdenken willst oder einfach wissen möchtest, wie automatisiertes Revenue Management heute praktisch funktioniert, ist diese Folge genau richtig für dich. Ein Gespräch voller Praxisbeispiele, ehrlicher Einschätzungen und der klaren Botschaft, dass Technologie kein Selbstzweck ist, sondern dazu dient, dem Hotelier Zeit und Marge zurückzugeben.
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Revenue Management galt lange als Disziplin der großen Häuser. Eigene RM-Abteilungen, ausgefeilte Excel-Modelle, ein Team, das Tag für Tag an Raten und Verfügbarkeiten schraubt. Für kleine Hotels war das aus Kosten- und Personalgründen kaum machbar. Mit modernen Revenue Management Systemen, kurz RMS, hat sich das Bild grundlegend geändert. In dieser Folge vom Hospitality PeppTalk spreche ich mit Hendrik Niehues von RoomPriceGenie (Techie, Hotelier und Gin-Lover), darüber, ob sich ein RMS auch für ein kleines Haus lohnt. Spoiler: Die Antwort ist ein klares Ja, aber das Warum ist deutlich spannender als das Ob.Vom Gin-Bar-Betreiber zum Business DevelopmentHendrik bringt einen ungewöhnlichen Lebenslauf mit. Vom Gin-Bar-Betreiber über die Hotellerie bis zum Business Development bei einem Tech-Anbieter. Genau diese Mischung aus Operator-Erfahrung und Tech-Affinität macht das Gespräch so wertvoll. Er weiß, wie es sich anfühlt, sonntagabends die Raten für die kommende Woche manuell anzupassen und kann gleichzeitig erklären, was ein Algorithmus an dieser Stelle besser machen kann.Warum ein RMS auch bei 20 Zimmern Sinn machtDie häufigste Frage von kleinen Hoteliers: Lohnt sich ein RMS überhaupt bei meiner Größe? Hendrik räumt mit dem Mythos auf, dass automatisiertes Pricing nur für Häuser ab 100 Zimmern interessant sei. Im Gegenteil, gerade kleine Häuser profitieren oft am stärksten, weil dort meistens niemand mit voller Konzentration am Pricing arbeitet. Ein RMS gibt dem Direktor oder der Direktorin den Kopf frei für das Kerngeschäft, also Gastgeber zu sein.Welche Daten du wirklich brauchstIm Gespräch wird klar, dass mehr Daten nicht automatisch bessere Entscheidungen bedeuten. Hendrik erklärt, welche Datenpunkte für ein funktionierendes Pricing tatsächlich relevant sind, welche überschätzt werden und warum manche Reports trotz schöner Diagramme keinen praktischen Nutzen haben. Wir sprechen auch darüber, wie viel Automatisierung sinnvoll ist und wann der Mensch die Entscheidung übernehmen sollte.Diese Themen besprechen wir im Detail:Hendriks Weg von der Gin-Bar zum Business Development, eine Hotelier-Geschichte mit erfrischenden Wendungen.RMS für kleine Häuser, warum sich die Investition gerade unter 50 Zimmern besonders schnell amortisiert.Daten, die wirklich zählen, im Gegensatz zu Daten, die nur die Reports voller machen.Automatisierung und Vertrauen, wie viel man dem System überlassen sollte und wo die Hand am Ruder bleiben muss.Warum Excel an seine Grenzen kommt und warum reine KI auch keine vollständige Antwort ist.Total Revenue Management, vom Zimmerumsatz zum Gesamthaus, F&B, Spa, Tagung und Co.Insights aus dem eigenen Hotelbetrieb, was Hendrik durch den RMS-Einsatz wirklich gemessen hat, inklusive der Frage, ob plus 45 Prozent Umsatz wirklich glaubwürdig sind.Für wen ist diese Folge relevant?Für Hoteldirektoren, Revenue Manager, kaufmännische Leitungen und alle Hospitality-Nerds, die wissen wollen, wie smarte Technologie Zeit spart, Umsatz steigert und am Ende dafür sorgt, dass man wieder mehr Zeit für die echten Aufgaben hat. Egal ob Privathotel, kleine Gruppe oder mittelgroße Kette, die Logik aus dieser Folge ist auf jede Häusergröße übertragbar.Wenn du gerade überlegst, ob ein RMS in deinem Haus Sinn macht, deine Pricing-Strategie überdenken willst oder einfach wissen möchtest, wie automatisiertes Revenue Management heute praktisch funktioniert, ist diese Folge genau richtig für dich. Ein Gespräch voller Praxisbeispiele, ehrlicher Einschätzungen und der klaren Botschaft, dass Technologie kein Selbstzweck ist, sondern dazu dient, dem Hotelier Zeit und Marge zurückzugeben.
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