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PODCAST · technology

Hospitality PeppTalk

Hospitality PeppTalk – Der HotelTech-Podcast!Digitalisierung in der Hotellerie? Kein leichter Job! Hier sprechen wir mit Hoteliers, die den Wandel vorantreiben und den Tech-Anbietern, die sie unterstützen. Von Guest Journey Tools über Chatbots & Voice AIs bis zur Personalisierung. Wir tauchen in die spannendsten Digitalisierungs-Stories ein. Technik ist wichtig, doch die Menschen dahinter zählen. Also, schnapp dir einen Kaffee und hör rein!

  1. 28

    #28 Guest Experience Plattform statt digitale Gästemappe - mit Martin Tauber und Birgit Wolfsberger von Guestnet

    Vor der Anreise ist die Guest Journey digital aufgeräumt. Nach der Abreise auch. Aber dazwischen? Während des Aufenthalts klafft in den meisten Hotels eine digitale Lücke, die Umsatz und Gästezufriedenheit kostet. In dieser Folge spreche ich mit Martin Tauber und Birgit Wolfsberger von Guestnet darüber, wie eine echte Guest Experience Plattform diese Lücke schließt.Guestnet im ÜberblickGegründet 2022 in Südtirol, arbeitet Guestnet heute europaweit mit über zweieinhalbtausend Unterkünften. Die Plattform macht Services während des Aufenthalts direkt buchbar, vom Spa-Termin über den Drink am Pool bis zur Yoga-Session. Über 90 Integrationen verbinden Spa-, Kassen- und Loyalty-Systeme direkt mit dem Gast.Warum In-Stay so wichtig istBirgit bringt langjährige Operations-Erfahrung mit und beschreibt: Gäste sind während des Aufenthalts am empfänglichsten. 78 Prozent bevorzugen heute Textnachrichten gegenüber Anrufen. Sie wollen Informationen dann, wenn sie sie brauchen. Gleichzeitig fehlen vielen Hotels Mitarbeiter mit den nötigen Sprachkenntnissen. Digitale Tools sichern hier den Servicestandard.Destination als Teil der ExperienceGäste reisen oft wegen der Region, nicht nur wegen des Hotels. Destinationen produzieren hochwertigen Content, der aber selten beim Gastgeber ankommt. Guestnet verbindet beide Welten: Destinationen pflegen zentral, Hotels zeigen automatisch an, Gäste buchen direkt. Am Beispiel Köln zeigt Martin, wie Stadtführungen über die Plattform verkauft werden.Daten während des AufenthaltsVor und nach dem Stay sammeln Hotels Daten. Währenddessen sind sie digital blind. Martin zeigt, was verloren geht: Interessensdaten, Kontextdaten, Buchungsverhalten bei Inklusivleistungen. In vielen Resorts landet die Anmeldung zur Weinverkostung auf einem Zettel und wird danach gelöscht. Genau diese Daten zurück ins Gästeprofil zu spielen, ist die Basis für echte Personalisierung.Personalisierung ohne Creep-FaktorWer fünfmal Yoga gebucht hat, sollte den Yoga-Newsletter bekommen, kein generisches Pauschalangebot. Auf der Roadmap steht ein KI-gesteuertes Gästeprofil, das Verhaltensdaten für segmentierte Kampagnen nutzbar macht, ins PMS und vor allem ins CRM.Gästemappe gegen Experience PlattformDie digitale Gästemappe ist das PDF im neuen Gewand. Die Guest Experience Plattform ist interaktiv, integriert und als verlängerter Arm der Rezeption gedacht. Hotels arbeiten mit Nutzungsraten von über 80 Prozent, weil die App echten Mehrwert liefert.Zukunft: Persönliche KI-AssistentenGoogle hat mit Gemini Hotelbuchungen als nächstes Feld angekündigt. Martin ist überzeugt: Hotels, die ihre Services jetzt maschinenlesbar machen, bleiben sichtbar. Wer nur statische Inhalte vorhält, riskiert Unsichtbarkeit in einer Welt, in der der persönliche Assistent für den Gast entscheidet.Diese Themen besprechen wir im Detail:Die In-Stay-Lücke und warum sie Umsatz kostet.Guest Experience Plattform gegen digitale Gästemappe.Destination Content als buchbarer Mehrwert.On-Site-Daten sammeln und ins PMS/CRM zurückspielen.Personalisierung mit der richtigen Sequenz.KI-gesteuerte Gästeprofile auf der Roadmap.Über 90 Integrationen, von Spa über POS bis Loyalty.Persönliche KI-Assistenten als Zukunftsthema.Für wen ist diese Folge relevant?Für Hoteldirektoren, Front-Office- und Operations-Verantwortliche, Marketing-Teams und alle, die ihre In-Stay-Experience ernst nehmen wollen. Besonders relevant für Leisure-Hotels, Resorts und Destinationen.Wenn du gerade überlegst, wie du die digitale Lücke während des Aufenthalts schließt, deine Gästedaten besser nutzt oder wissen möchtest, wie eine moderne Guest Experience Plattform im Alltag funktioniert, ist diese Folge genau richtig für dich.

  2. 27

    #27 Macht KI uns dumm? Sascha Dalig über Nutzen, Risiken und Richtlinien

    KI ist allgegenwärtig – in Suchmaschinen, in Tools, im Alltag. Und trotzdem fällt es vielen in der Hotellerie schwer, den konkreten Nutzen zu erkennen. In dieser Folge vom Hospitality PeppTalk spreche ich mit Sascha Dalig, Commercial Director bei Signo Hospitality, über die Frage, ob KI uns eigentlich dumm macht und wie wir lernen, sie richtig einzusetzen. Wir beleuchten, wo blinder Aktionismus anfängt, wo echter Mehrwert entsteht und warum das Hinterfragen von KI-Ergebnissen zur neuen Kernkompetenz wird.Alle sagen: Wir müssen was mit KI machen, aber was genau?Sascha bringt es auf den Punkt: Wenn CEOs sagen „Wir müssen jetzt was mit KI machen" und auf die Rückfrage „Was denn?" keine Antwort haben, ist das reines Hinterherrennen. Der entscheidende Schritt ist, sich vorher zu fragen: Welche repetitiven Aufgaben habe ich? Welche Daten liegen sauber vor? Wo kann ich Teams entlasten, zum Beispiel in der Buchhaltung, wo standardisierte USALI-Daten perfekt für KI-Verarbeitung geeignet sind?Vibe Coding, Sicherheitslücken und der pragmatische MittelwegChris erzählt, wie er die aktuelle Hospitality-PeppTalk-Website mit KI gebaut hat, ohne klassischer Web-Developer zu sein. Sascha ordnet ein: Technisch funktioniert das, aber Programmierer sehen in KI-generiertem Code oft Sicherheitslücken, die Laien nicht erkennen. Der Clou: Du kannst genau diese KI auch nutzen, um deine eigene Website auf Schwachstellen scannen zu lassen. So wird das Werkzeug zum Prüfer seiner eigenen Arbeit.Datensouveränität: Wo landen meine Daten eigentlich?OpenAI, Google, Anthropic. Die großen Player sitzen in den USA. Sascha mahnt: Wer Firmendaten in ein kostenloses ChatGPT-Konto hochlädt, dessen Daten fließen ins Training. Es gibt europäische Alternativen wie Mistral aus Frankreich oder die Schwarz-Gruppe, die in Heilbronn einen eigenen KI-Campus baut. Die Frage „Wo liegen meine Daten?" muss jedes Unternehmen für sich beantworten, besonders im Kontext des EU AI Acts.KI-Richtlinien im Hotel: Kein Verbot, sondern ein RahmenSigno hat bereits eine interne KI-Richtlinie erstellt. Der Ansatz: Nicht verbieten, sondern lenken. Welche Tools sind freigegeben? Wo gibt es Enterprise-Accounts, in denen Daten nicht zum Training genutzt werden? Sascha erklärt, warum du als ersten Schritt einfach auflisten solltest, in welchen deiner bestehenden Systeme bereits KI steckt. Oft sind es mehr, als du denkst.Diese Themen besprechen wir im Detail:Macht KI uns dumm und warum die Antwort weder Ja noch Nein istDer Unterschied zwischen blindem KI-Hype und echtem Use-Case im HotelVibe Coding: Websites und Tools mit KI bauen: Chancen und RisikenDatensouveränität und europäische KI-Alternativen zu US-AnbieternKI-Richtlinien erstellen: Was Mitarbeitende wissen müssenSchatten-KI im Unternehmen und warum Verbote nicht funktionierenDSGVO als Goldstandard für den eigenen Tech-StackPrompt Injection im Klassenzimmer: Wie ein Lehrer KI-Betrug kreativ entlarvtFür wen ist diese Folge relevant?Für Hoteldirektoren, Revenue Manager, Marketing-Verantwortliche, IT-Leiter und alle, die sich fragen, wo KI im eigenen Betrieb wirklich Sinn ergibt. Egal ob Boutique-Hotel, Hotelgruppe oder Beratungsunternehmen. Die Fragen rund um Nutzen, Kosten und Datenschutz betreffen jedes Setup.Wenn du gerade selbst überlegst, wie du KI sinnvoll in deinen Hotelalltag integrierst, ob du eine interne KI-Richtlinie brauchst oder einfach wissen möchtest, welche deiner bestehenden Tools bereits KI nutzen, ist diese Folge genau richtig für dich. Spoiler: Spaghetti Carbonara spielen auch eine Rolle.

  3. 26

    #26 Von der Lobby bis zur Toniebox: Soundkonzepte für die Hotellerie

    Hotels investieren in Duft, Licht und Haptik, aber der Hörsinn bleibt in den meisten Häusern dem Zufall überlassen. Dabei kann ein konsistenter Sound auf Social Media, in der Lobby oder als Hörspiel für Familien mehr Wiedererkennung schaffen als jedes aufwändige Video. In dieser Folge vom Hospitality PeppTalk spreche ich mit Dominik Walenciak, Gründer von rosekick Audio und Lead Music Producer bei The Voice of Germany, über Audio Branding in der Hotellerie. Wir sprechen darüber, warum das Thema gerade jetzt an Fahrt aufnimmt, wie ein Workshop-Ansatz die Basis für zeitlose Sounds legt und warum Hörspiele für Familienhotels ein unterschätztes Bindungsinstrument sind.Audio Branding: vom Nischenthema zum nächsten logischen SchrittVor vier bis fünf Jahren startete Dominik mit dem ersten Hotel-Kunden. Die häufigste Reaktion damals: Wir müssen Betten verkaufen, warum jetzt auch noch Sound? Seit etwa einem Jahr beobachtet er eine deutliche Veränderung. Mehr Hotels fragen aktiv nach, weil sie verstanden haben, dass Markenbildung nicht beim visuellen Branding aufhört. Dort, wo bereits in Duft und Licht investiert wird, ist Audio der nächste logische Schritt.Vom Workshop zum fertigen SoundRosekick startet jedes Projekt mit einem Workshop. Statt nach Tonarten oder Genres zu fragen, arbeitet das Team mit intuitiven Skalen: schnell oder langsam, laut oder leise, ernst oder locker. Daraus entstehen erste Layouts von 20 bis 30 Sekunden, die mit dem Marketing-Team weiterentwickelt werden. Dominik betont, wie wichtig es ist, persönlichen Musikgeschmack von den Bedürfnissen der Zielgruppe zu trennen. Ein Branding-Sound soll fünf bis zehn Jahre halten, vergleichbar mit einem visuellen Logo.Social Media: Wiedererkennung in drei SekundenVideos werden im Schnitt drei Sekunden angeschaut. Ein konsistenter Sound schafft in dieser Zeit mehr Wiedererkennung als jede visuelle Botschaft. Dominik vergleicht es mit dem Ed-Sheeran-Effekt: Beim ersten Hören skeptisch, nach dem zehnten Mal ein Hit. Neues Video, gleicher Sound darunter, wachsende Wiedererkennung. Gleichzeitig warnt er vor dem sorglosen Umgang mit Musiklizenzen auf Social Media.Hörspiele für FamilienhotelsRosekick hat für Aldiana zehn Folgen mit dem deutschen Synchronsprecher von Harry Potter produziert, für das Moorgut in Österreich eine Reihe rund um das Maskottchen Gusti mit Toniebox-Anbindung. Die Grundregel: gutes Storytelling statt Werbebotschaften. Kinder nehmen die Geschichten mit nach Hause, die Eltern spielen sie über Spotify ab, die Streams wachsen Jahr für Jahr konstant.Diese Themen besprechen wir im Detail:Audio Branding in der Hotellerie - warum es lange unter dem Radar war und was sich gerade ändertDer Workshop-Ansatz von Rosekick Audio - wie Markenwerte in Musik übersetzt werdenPersönlicher Musikgeschmack vs. Zielgruppen-Sound - die häufigste Falle in Branding-ProjektenSocial-Media-Strategie mit Audio und das Thema MusiklizenzenHörspiele für Familienhotels - von Aldiana bis Moorgut mit Toniebox-AnbindungKI in der Musikproduktion, wo rosekick Tools wie Suno einsetzt und wo bewusst nichtFun Fact: Dominik hat sein Studium als Barpianist in Berliner Hotels finanziert. In vier Jahren wurde er viermal am Klavier angesprochen, dreimal weil es zu laut war. Seine Lehre daraus: Gutes Audio Branding fällt dadurch auf, dass es nicht stört.Für wen ist diese Folge relevant?Für Hoteldirektoren, Marketing-Verantwortliche, Brand Manager und alle, die ihr Hotel als Marke weiterdenken möchten. Egal ob Stadthotel, Familienresort, Boutiquehaus oder Hotelgruppe, die Logik aus dieser Folge ist auf jedes Setup übertragbar.Wenn du gerade selbst überlegst, wie du dein Hotel akustisch positionierst, wie du auf Social Media mit Audio mehr Wiedererkennung schaffst oder wissen möchtest, was Hörspiele mit Hotel-Marketing zu tun haben, ist diese Folge genau richtig für dich. Dominik hat übrigens auch einen eigenen Podcast: Soundcheck Berlin. Reinhören lohnt sich.

  4. 25

    #25 26 Eigenbetriebe, 50 Partnerhotels, ein Tech-Stack: b_smart erklärt - mit Marco Weishaupt

    Auf den ersten Blick sieht der Hotelmarkt kerngesund aus. Steigende Nächtigungszahlen, steigendes Zimmerangebot. Dahinter läuft jedoch ein dramatischer Betriebszerfall, der weniger sichtbar ist, weil ein einziges großes Stadthotel mit 200 Zimmern rechnerisch zehn kleine Landhotels in der Peripherie ersetzt. Genau dort setzt b_smart an. In dieser Folge spreche ich mit Marco Weishaupt, der das Modell aus Liechtenstein heraus konsequent skaliert und das, was Konzerne strukturell nicht abbilden, in einem hybriden Eigenbetriebs- und Partnermodell zusammenführt.Das b_smart-Modell auf einen BlickAus Liechtenstein heraus betreibt b_smart aktuell 26 eigene Häuser mit rund 950 Zimmern, im Durchschnitt 30 Zimmer pro Haus. Dazu kommen über 50 Partnerbetriebe in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein, die über das White-Label-Modell technologisch und prozessual rund um die Uhr aus Bendern mitbetreut werden. Insgesamt also fast 100 Betriebe. Marco beschreibt b_smart selbst als „Tante Emma der Hotellerie", weil das Modell dorthin geht, wo Konzerne strukturell nicht hingehen.Vom Immobilienprojekt zum HotelkonzeptIm Gespräch erzählt Marco, wie aus einem Immobilienprojekt in Liechtenstein ein Hotelkonzept wurde und warum der erste Prototyp ein 8-Zimmer-Motel war. Sein Grundsatz: an erster Stelle steht der Prozess, dann erst die Technologie. Daraus folgt ein konsequent aus der Gastperspektive gedachtes Modell mit 24/7 Self-Check-in und klar definierten Vor-Ort-Aufgaben für Reinigung und Frühstück.Tech-Stack nach dem WachstumssprungNach einem starken Wachstumsschub in 2022 und 2023 hat b_smart den Tech-Stack neu zusammengestellt. Heute besteht er aus rund acht Systemen und Subsystemen. Marco erklärt, welche Rolle jede Komponente spielt, warum bestimmte Bausteine bewusst standardisiert sind und an welchen Stellen Individualität trotzdem nötig bleibt. Die Gästekommunikation läuft zentral. Rund 4000 Mails kommen täglich rein, rund 1500 gehen voll automatisiert KI-unterstützt raus.Drei Zielgruppen, drei GeschwindigkeitenMarco unterscheidet drei Zielgruppen, die unterschiedlich schnell andocken. Gastwirte mit angeschlossenen Zimmern und immobiliennahe Betreiber verstehen das Modell zügig. Der klassische Hotelier tut sich kulturell am schwersten. Trotzdem wächst das Partnernetzwerk gerade dort am stärksten, wo b_smart selbst Häuser betreibt.Nachfolgelösung für FamilienbetriebeBesonders deutlich wird Marco bei einem Punkt: Das Modell wird zunehmend zur Nachfolgelösung für Familienbetriebe, in denen junge Menschen die Übergabe nur ohne 18-Stunden-Schichten an sieben Tagen annehmen. Self-Service, Automatisierung und Remote-Support machen Häuser tragfähig, die im klassischen Modell aufgegeben würden.Diese Themen besprechen wir im Detail:Marktbild hinter den Statistiken - warum kleine Häuser unter Druck sind.b_smart-Modell im Aufbau - 26 Eigenbetriebe und über 50 Partnerhotels.Vom 8-Zimmer-Motel zum skalierbaren Konzept, mit Prozess vor Technologie.Tech-Stack mit acht Systemen, klar strukturiert und konsequent integriert.24/7 Self-Check-in und Vor-Ort-Aufgaben, klare Rollenteilung.Zentrale Gästekommunikation mit KI-Unterstützung. 4000 Mails täglich, 1500 voll automatisiert.Drei Zielgruppen im Onboarding, mit unterschiedlicher Verständnis-Geschwindigkeit.Nachfolgelösung für Familienbetriebe, ein gesellschaftlich relevantes Thema.Für wen ist diese Folge relevant?Für Geschäftsführer und Eigentümer kleiner und mittelgroßer Häuser, Operations- und IT-Verantwortliche, Investoren und alle, die kleine Hotels nicht als Auslaufmodell sehen wollen. Auch für Konzepter, Berater und HotelTech-Anbieter, die in diesem Segment Lösungen entwickeln.Wenn du gerade selbst überlegst, wie du ein kleines Haus tragfähig hältst, eine Nachfolgelösung suchst oder einfach wissen möchtest, wie Self-Service, Automatisierung und Remote-Support den Betrieb in dieser Größenordnung wirtschaftlich machen, ist diese Folge ein klares Pflichtprogramm.

  5. 24

    #24 Business Development in der HotelTech-Branche - mit Cora Le Marec von Revinate

    Was bedeutet Business Development eigentlich, wenn man es ernst meint? Nicht einfach mehr Sales-Leute einstellen und Marketing-Material rausschießen, sondern strategisch denken, Kunden verstehen und Beziehungen aufbauen, bevor es überhaupt um einen Deal geht. Cora Le Marec kennt beide Seiten dieser Frage. Nach fast 13 Jahren bei Accor, davon acht in der Pariser Zentrale mit Themen wie CRM, Omnichannel und Customer Experience, hat sie den Sprung in die HotelTech-Branche gemacht. Seit rund acht Monaten verantwortet sie bei Revinate das strategische Wachstum und bringt eine Perspektive mit, die vielen Tech-Anbietern fehlt: das tiefe Verständnis für die Komplexität großer Hotelorganisationen.Vom Konzern in die Tech-WeltCora erzählt, was den Schritt aus der Konzernstruktur in die HotelTech-Branche so spannend gemacht hat. Welche Themen sie aus der Accor-Zeit mitnimmt und welche neuen Skills sie sich auf der Anbieterseite aufgebaut hat. Sie spricht offen über die kulturellen Unterschiede zwischen einem globalen Hotelkonzern und einem schnell wachsenden Tech-Anbieter und darüber, was beide voneinander lernen können.Customer-Fit vor SichtbarkeitIm Gespräch erklärt Cora, warum nachhaltiges Wachstum beim Customer-Fit beginnt und nicht bei der Sichtbarkeit. Marketing kann viele Leads erzeugen, aber nur die richtigen Leads tragen langfristig zum Geschäft bei. Diese Haltung verändert den ganzen Funnel. Vom Targeting über die Discovery-Gespräche bis zur Implementation.Ecosystem-Mindset zwischen Headquarters und HotelAus ihrer Konzernzeit hat sich Cora ein Ecosystem-Mindset angeeignet, das ihr heute hilft, mit Headquarters genauso wie mit einzelnen Hoteliers auf Augenhöhe zu sprechen. Diese Fähigkeit, in zwei Welten gleichzeitig zu denken, ist eine der unterschätzten Stärken im modernen Hotel-Tech-Vertrieb. Sie zeigt im Gespräch, was das in der Praxis heißt und welche Fragen man auf welcher Ebene stellen sollte.Plattformstrategie bei RevinateEin eigener Schwerpunkt ist der Wandel von Einzellösungen hin zu einer integrierten Plattform mit der Customer Data Platform als Fundament. Cora gibt Einblicke in die Plattformstrategie von Revinate. Welche Bausteine sich aufeinander aufbauen, warum die CDP das Fundament ist und wie sich diese Architektur auf die Auswahlprozesse von Hotels auswirkt.Diese Themen besprechen wir im Detail:Business Development im echten Sinne, nicht als verlängerte Sales-Funktion.Karrierewechsel von Accor zu Revinate, was sich konkret verändert.Customer-Fit als Wachstumsbasis, statt reiner Sichtbarkeitsstrategie.Ecosystem-Mindset - wie man Headquarters und einzelne Hoteliers gleichzeitig bedient.Plattformstrategie statt Einzellösungen, mit der CDP als Fundament.CRM und Omnichannel-Erfahrung aus der Konzernwelt, übertragen in die Tech-Welt.Beziehungen vor Deals - warum strategische Geduld wirtschaftlich tragfähig ist.Für wen ist diese Folge relevant?Für Geschäftsführer, Sales- und Business-Development-Verantwortliche, Marketing- und Strategie-Teams in der HotelTech-Branche und auf Hotelseite alle, die verstehen wollen, wie moderne Tech-Anbieter eigentlich arbeiten. Auch für junge Berufseinsteiger, die zwischen Konzern und Startup abwägen, ein sehr aufschlussreicher Innenblick.Wenn du gerade selbst über Karriereschritte zwischen Konzern und Tech-Welt nachdenkst, deinen Auswahlprozess für HotelTech-Anbieter besser verstehen willst oder einfach wissen möchtest, wie strategisches Wachstum in der Branche heute geplant wird, ist diese Folge eine klare Empfehlung. Ein Gespräch über Karriere, Mindset und Marktstrategie, das weit über das übliche Tech-Geplänkel hinausgeht.

  6. 23

    #23 Mehr aus Hoteldaten machen - Christiane Schmidt über BI, CRM und Direktbuchungen

    Daten sind in der Hotellerie längst überall. Im PMS, im CRM, in der Booking Engine, auf der Website, im RMS, in Marktberichten, in Sales-Reports und in zig Dashboards, die täglich irgendwo geöffnet, exportiert oder ignoriert werden. Trotzdem bleibt oft dieselbe Frage. Welche Daten helfen wirklich weiter und wie wird aus dieser Masse an Informationen endlich eine bessere Entscheidung? In dieser Folge des Hospitality PeppTalk spreche ich mit Christiane Schmidt von Amadeus Hospitality über Business Intelligence in Hotels, und zwar nicht aus der Theorie, sondern aus der Praxis.Welche Daten im Hotelalltag wirklich relevant sindChristiane und ich reden darüber, welche Daten Tag für Tag den Unterschied machen, warum manche Reports Gold wert sind und weshalb man sich in Zahlen herrlich verlieren kann, wenn die eigentliche Fragestellung fehlt. Business Intelligence bedeutet nicht, noch mehr Daten zu sammeln. Viel wichtiger ist, die richtigen Zusammenhänge zu erkennen.Pickup, Markt, Corporate, StammgästeWir gehen die Themen durch, die in der Steuerung gerade besonders viel Gewicht haben. Pickup, Marktentwicklung, Corporate-Performance, Stammgäste, Direktbuchungen, CRM-Logiken, Personalisierung und die Frage, wie verschiedene Systeme besser zusammenspielen können. Es wird deutlich, dass die Kunst im Erkennen der richtigen Korrelationen liegt, nicht in der schieren Datenmenge.Gästeverständnis als zentrales ThemaWer checkt heute eigentlich bei dir ein? Ist das wirklich nur ein Name in der Reservierung oder steckt dahinter ein wiederkehrender Gast mit hohem Potenzial? Jemand, der regelmäßig viel Geld im Haus lässt? Jemand, den du mit einer kleinen, cleveren Geste enger ans Haus binden könntest? Christiane zeigt sehr greifbar, wie Hotels ihre Daten nutzen können, um Stammgäste nicht nur zu verwalten, sondern wirklich besser zu verstehen.Website, Booking Engine, CRMDie direkte Verbindung zwischen Website, Booking Engine und CRM spielt eine große Rolle. Genau dort entstehen die Signale, die im Direktvertrieb besonders wertvoll sind. Logins, Nutzererkennung, Personalisierung, Präferenzen, Geburtstage, wiederkehrende Besuche. Und die Frage, wie Hotels mit wenig zusätzlichem Budget mehr aus ihrem Bestand machen. Nicht jeder Hebel heißt „Rabatt". Manchmal liegt er in Relevanz, Timing und Recognition.Dashboards, die helfen statt verwirrenEin eigener Schwerpunkt sind Dashboards und Datenvisualisierung. Ein Dashboard kann unterstützen oder komplett verwirren. Es gibt nicht das eine perfekte Visual für alle, weil unterschiedliche Rollen unterschiedlich auf Daten schauen. Reports sollten sich daran orientieren.Diese Themen besprechen wir im Detail:Welche Daten im Hotelalltag wirklich tragen, jenseits klassischer Standardreports.Pickup und Marktentwicklung, als Basis für Pricing und Forecast.Corporate-Performance und Stammgastanalysen, mit klarer Geschäftsrelevanz.CRM-Logiken und Direktbuchungen, von der Erkennung bis zur gezielten Ansprache.Personalisierung als Kombi aus Daten und Empathie, Geburtstage, Präferenzen, Lebensphasen.Dashboards rollenspezifisch, was die Geschäftsführung sieht, was Sales sieht, was Operations sieht.Data-Warehouses und APIs, warum zentrale Datenstrukturen zunehmend entscheidend sind.Datensilos auflösen, der größte Hebel für mittelgroße Hotelgruppen.Für wen ist diese Folge relevant?Für Geschäftsführer, Commercial Directors, Revenue- und Sales-Verantwortliche, CRM- und Marketingteams, Controller und alle, die ihre Hoteldaten endlich besser nutzen wollen. Verständlich, praxisnah und voll mit Gedanken, die du direkt in den Arbeitsalltag mitnehmen kannst.Wenn du gerade selbst überlegst, wie du dein Reporting strafst, deine Stammgastlogik schärfst oder wie du Website, Booking Engine und CRM zu einer echten Direktvertriebs-Maschine verbindest, ist diese Folge ein klares Pflichtprogramm. Eine Folge für alle, die Hoteldaten nicht nur sammeln, sondern endlich besser nutzen wollen.

  7. 22

    #22 Von Datenchaos zu Klarheit, so schaffen Hotels Struktur, Profit und Zukunftssicherheit

    Datenmanagement klingt erstmal technisch, ist in Wahrheit aber hochoperativ. Es geht nicht um abstrakte Datenmodelle, sondern um ganz konkrete Fragen aus dem Hotelalltag. Welche Informationen liegen wo, wie zuverlässig sind sie, wie gut lassen sie sich nutzen und was passiert, wenn das alles nicht sauber geregelt ist? In dieser Folge des Hospitality PeppTalk sprechen Chris Peppers und Felix Kraemer genau über diese Themen und zeigen, warum Datenmanagement im Hintergrund über unglaublich viel entscheidet.Fragmentierte Systemlandschaften als BranchenstandardViele Hotels arbeiten heute mit einer fragmentierten Systemlandschaft, ohne wirklich die Hoheit über ihre eigenen Informationen zu haben. PMS, CRM, RMS, Buchhaltung, E-Commerce-Tools, vielleicht noch einzelne Speziallösungen für Planung, Marketing oder Gästeprozesse. Jedes System erfüllt seinen Zweck. Das Problem beginnt dort, wo alles nebeneinander existiert, aber nicht zusammen gedacht wird. Genau an diesem Punkt wird Datenmanagement nicht mehr zum „Nice to have", sondern zur Grundlage für bessere Entscheidungen.Datenqualität als Voraussetzung für alles WeitereFelix bringt strategische Perspektiven mit, vor allem aber jede Menge Erfahrung aus der Praxis. Er erzählt, wie stark die Qualität von Daten beeinflusst, ob Forecasts funktionieren, ob Prozesse skalieren und ob neue Systeme wirklich sinnvoll integriert werden können. Schnell wird klar: Datenmanagement ist kein IT-Thema, sondern ein Managementthema. Ein Thema für Führung, Struktur und unternehmerische Klarheit.Echte Probleme, ehrlich benanntDiese Folge bleibt nicht in Marketingbegriffen hängen. Stattdessen geht es um Herausforderungen, die viele Hotels kennen, auch wenn sie sie noch nicht so benennen. Was passiert, wenn Informationen zwar irgendwo vorhanden sind, aber niemand sie in der richtigen Form abrufen kann? Was bedeutet es, wenn wichtige Geschäftsdaten zwar entstehen, aber nicht zentral gespeichert oder historisch nachvollziehbar gemacht werden? Und warum scheitern so viele Automations- und KI-Projekte nicht an der Idee, sondern an der fehlenden Datengrundlage?Diese Themen besprechen wir im Detail:Fragmentierte Tech-Landschaften und ihre tatsächlichen Kosten.Datenmanagement als Managementthema, nicht als IT-Thema.Datenqualität als Voraussetzung für Forecasting, Skalierung und Automatisierung.Historisierung von Geschäftsdaten, warum das so oft fehlt und so wichtig ist.Reporting, das wirklich Entscheidungen unterstützt, statt nur Excel-Tabellen zu produzieren.KI braucht saubere Daten, sonst bleiben es Pilotprojekte ohne Ergebnis.Digitalisierung beginnt bei den Daten, nicht beim nächsten Tool-Kauf.Klarheit als Wettbewerbsvorteil, sowohl für die Profitabilität als auch für die Zukunftsfähigkeit.Für wen ist diese Folge relevant?Für Geschäftsführer, IT-, Operations- und Commercial-Verantwortliche, Controlling und alle, die Verantwortung für die wirtschaftliche Steuerung eines Hauses tragen. Egal ob Privathotel, Gruppe oder Resort, das Thema Datenmanagement betrifft jeden, der heute die Frage hört, „warum kommen unsere Reports nicht früher" oder „warum widersprechen sich die Zahlen aus PMS und Buchhaltung".Wenn du gerade selbst spürst, dass dein Reporting zu langsam ist, deine Forecasts zu unzuverlässig sind oder du schlicht den Eindruck hast, dass deine Daten irgendwo zwischen den Systemen verloren gehen, ist diese Folge ein Pflichtprogramm. Keine Panikmache, kein Techniktheater, sondern ein ehrlicher Blick auf die Strukturen, die Hotels heute brauchen, um morgen besser zu arbeiten.

  8. 21

    #21 Best Western Hotels x DBB - wie Sportsponsoring wirklich wirkt und warum Aktivierung alles entscheidet!

    In dieser Folge wird es ausnahmsweise nicht Hotel-Tech-nerdig. Stattdessen steht der Basketball im Fokus und genau das macht sie so spannend. Denn wenn zwei Basketball-Fans sich hinsetzen, einer davon Alex Birk, Marketing-Kopf bei Best Western Hotels Central Europe, dann geht es plötzlich um viel mehr als Sport. Es geht um Teamgeist, Community, Kultur und um die Frage, wie eine große Marke eine Partnerschaft nicht nur „hat", sondern wirklich lebt. Genau das macht den Hospitality PeppTalk in dieser Folge zu einem echten Marketing-Deep-Dive.Hinter den Kulissen der Best Western x DBB KooperationAlex nimmt dich mit hinter die Kulissen der Kooperation zwischen Best Western und dem Deutschen Basketball Bund, kurz DBB. Und zwar so, dass du die Mechanik dahinter verstehst, auch wenn du selbst noch nie eine LED-Bande in deinem Leben bespielt hast. Du erfährst, wie überhaupt entschieden wurde, welche Sportart es wird. Warum am Ende Basketball, Handball und Beachvolleyball als Kandidaten auf dem Tisch lagen und weshalb der DBB am besten gepasst hat. Nicht nur emotional, sondern auch datenbasiert.Sponsoring ist nicht Logo kaufen, sondern AktivierungHier wird es für Marketing-Teams richtig saftig. Alex macht klar, dass Sponsoring nicht einfach „Logo kaufen und fertig" ist. Der eigentliche Teil ist Aktivierung, also alles, was nach der Vertragsunterschrift passiert. Hotel-Lobby-Materialien, Gewinnspiele, Trikot-Aktionen für Jugendteams, Content-Formate, die nicht wie Werbung wirken, sondern wie echtes Basketball-Leben. Es geht auch um die Realität. Das Budget ist nicht unendlich, du willst trotzdem Wirkung, Reichweite und Relevanz.Erfolg messen ohne Fantasie-AttributionWir sprechen ehrlich darüber, wie man Erfolg in einer Sport-Partnerschaft bewertet, ohne sich in Fantasie-Attribution zu verlieren. Was kannst du wirklich messen, was eher indirekt? Warum kann eine Partnerschaft plötzlich Türen öffnen, sogar zu ganz anderen Sportarten und Themenwelten? Alex gibt einen sehr offenen Blick auf KPIs, auf das, was man weiß, und auf das, was man pragmatisch akzeptiert.Innenwirkung, Employer Branding, StolzEin oft übersehener Effekt: Wie stark wirkt so eine Partnerschaft nach innen? Also in die Hotels, in die Teams, Richtung Employer Branding, Motivation und das Gefühl, Teil von etwas Größerem zu sein. Diese interne Aktivierung wird in vielen Sponsorings sträflich vernachlässigt, ist bei Best Western aber ein zentraler Hebel.Diese Themen besprechen wir im Detail:Auswahlprozess der Sportart, datenbasiert und emotional gleichzeitig.Aktivierung als Kernarbeit, vom LED-Banner zur Lobby-Aktion.Gewinnspiele und Jugendteam-Trikots, Community statt Logoshow.Content-Formate, die nicht nach Werbung aussehen, sondern nach Sport-Leben.KPI-Ehrlichkeit im Sponsoring - was du misst und was du indirekt akzeptierst.Türöffner-Effekt, wie aus einer Partnerschaft neue Möglichkeiten entstehen.Innenwirkung und Employer Branding, oft der unterschätzte Hebel.Realistisches Budget-Management, mit Wirkung, Reichweite und Relevanz.Persönlich, menschlich und voller Fan-MomenteDas Gespräch bleibt menschlich. Es gibt Fan-Momente, Storys, dieses „Wir könnten noch drei Stunden weiterreden"-Gefühl, und am Ende ein paar Basketball-Namen im Raum, bei denen jedes Fan-Herz kurz schneller schlägt. Genau das macht die Folge so anders als die typische Marketing-Diskussion.Für wen ist diese Folge relevant?Für Marketing- und Brand-Verantwortliche, Sponsoring-Manager, Geschäftsführer und alle, die Marken intelligent mit Sport, Community und Kultur verbinden wollen. Egal ob in einer Hotelkette, einem Verband oder einem anderen Markenkontext, die Mechanik der Aktivierung lässt sich überall übertragen.Wenn du gerade selbst überlegst, wie du eine Marken-Partnerschaft aufsetzt, deinen Sponsoring-ROI besser greifst oder einfach wissen willst, wie man Sport, Marke und Community intelligent verbindet, ohne dass es nach Corporate-Sprech klingt, ist diese Folge genau für dich.

  9. 20

    #20 Ein Leben in der Hotel-Tech Welt ohne Hotel Ausbildung. Livius Arnsmann spricht über Karriere, Sales und echte Praxis.

    Hotel-Tech ist eines der spannendsten Berufsfelder der Branche und gleichzeitig eines der am wenigsten verstandenen. Du brauchst Verständnis für Hotellerie, Tech, Vertrieb und Menschen gleichzeitig. Wer kommt da rein und wie sieht der Job aus? In dieser Folge sitze ich im The Gin Room in Berlin und habe Livius Arnsmann von Triptease dabei. 25 Jahre alt, Quereinsteiger, kein klassischer Hotel-Background und trotzdem seit ein paar Jahren mitten in der Hotel-Tech-Welt unterwegs. Genau dort, wo sich gerade alles trifft. Vertrieb, Technologie, Hotellerie und das riesige Ökosystem aus Systemen, Schnittstellen, Daten und Erwartungen.Warum Hotel-Tech überhaupt spannend wirdWir sprechen darüber, warum Hotel-Tech für Livius interessant wurde und warum es am Ende nicht die Branche allein war, sondern auch Menschen, Umfeld, ein klarer Lernpfad und das Gefühl, hinter einem Produkt stehen zu können. Verkaufen kann man vieles, aber verkaufen wollen ist nochmal eine andere Nummer. Genau diese Unterscheidung trägt durch das ganze Gespräch.Was fehlt, wenn du nicht aus dem Hotel kommstEine zentrale Frage. Welche Lücken hast du, wenn du nicht selbst hinter dem Empfang gestanden hast, und wie schnell schließen sich diese Lücken, wenn du jeden Tag mit Hoteliers sprichst und wirklich zuhörst? Livius ist da sehr ehrlich. Es gibt Themen, die du als Quereinsteiger nicht in sechs Monaten lernst. Aber mit Demut, gutem Onboarding und echtem Interesse holst du verblüffend viel auf.Die mentale Seite von SalesSales ist nichts für Romantiker. Druck ist da, Marathon-Projekte sind da, Absagen sind da. Aber das ist nicht das Schlimmste. Am meisten Energie kostet das Schwammige, also das Unklare, wenn man nach Wochen nicht weiß, woran man ist. Genau da steckt viel drin, auch für Hoteliers, die Entscheidungen treffen oder RFP-Prozesse begleiten. Saubere Kommunikation ist nicht nur nett, sie spart allen Beteiligten Zeit, Nerven und manchmal Geld.Hotel-Tech-Realität gegen Hotel-Tech-RomantikWir sprechen über die romantisierte Vorstellung von Hotel-Tech und die Realität, in der eine einzige fehlende Verbindung zwischen PMS und Channel Manager plötzlich alles stoppt. Es geht um Verantwortung, auf Anbieter- und Kundenseite, um den Schritt zurück, bevor man das nächste Tool kauft, nur weil irgendwo KI draufsteht. Und es geht um den Blick aufs große Ganze. Tech-Stack, Datenfluss, Guest Journey und die Frage, wie Technologie am Ende Menschen entlastet, statt nur Prozesse zu verschieben.Diese Themen besprechen wir im Detail:Quereinstieg in Hotel-Tech - was es braucht und welche Erwartungen realistisch sind.Lernkurve im Vertrieb - wie schnell sich Branchenwissen aufbaut.Mentale Hygiene im Sales - der Umgang mit Druck, Geduld als Superkraft.Schwammige Antworten als größter Energiefresser - klares Plädoyer für saubere Kommunikation.Verantwortung in RFP-Prozessen, auf Hotel- und Anbieterseite.Tech-Hype gegen tatsächliche Wertschöpfung - der Schritt zurück, bevor man kauft.Tech-Stack als Gesamtsystem, nicht als Tool-Sammlung.Karriere ohne klassischen Lebenslauf, wie man in einer anspruchsvollen Branche richtig gut wird.Für wen ist diese Folge relevant?Für alle, die in Hotel-Tech arbeiten oder darüber nachdenken einzusteigen. Für Hoteliers, die neue Systeme einführen wollen und besser verstehen möchten, wie der Vertrieb auf der anderen Seite tickt. Für junge Berufseinsteiger, die ohne klassische Hotelausbildung in der Branche Fuß fassen wollen. Und für alle, die einfach mal eine Folge jenseits der reinen Tech-Diskussion hören wollen.Wenn du gerade selbst überlegst, wie du in Hotel-Tech reinkommst, deinen RFP-Prozess strukturierter aufstellst oder einfach wissen willst, wie eine Karriere ohne klassischen Hotel-Lebenslauf aussehen kann, ist diese Folge eine ehrliche, persönliche Stunde voller Erkenntnisse, die du in keinem Whitepaper findest.

  10. 19

    #19 Custom Booking Engines, wann sie sich lohnen und was Out of the Box oft nicht schafft. Mit Stefan Elsner von Workmatrix.

    Deine Booking Engine entscheidet über sehr reale Umsätze. Wenn Gäste an irgendeinem Punkt stocken, zweifeln oder denken „hä, was soll ich jetzt tun", passieren die stillen Abbrüche. Ganz ohne Drama, einfach Klick und weg. In dieser Folge des Hospitality PeppTalk ist Stefan Elsner, Geschäftsführer von Workmatrix, zu Gast. Er arbeitet seit Jahren genau an der Schnittstelle von Website-Experience, Buchungsstrecke, Tech-Stack und Customer Journey.Booking Engine als Gastgeber, nicht als TürsteherWir sprechen darüber, warum das Ziel nicht ist, Gäste mit Features zu beeindrucken, sondern ihnen die Entscheidung leicht zu machen. Oder noch besser, sie gar nicht erst nachdenken zu lassen. Wenn die Buchungsentscheidung eigentlich schon gefallen ist, sollte die Booking Engine nicht der Türsteher sein, sondern der Gastgeber, der die Tür aufhält, freundlich lächelt und einfach reinlässt.Die Klassiker, die trotzdem oft ignoriert werdenMobile-First, aber wirklich passend zum Gerät und nicht nur „responsive". Multilanguage, ohne sich ein Übersetzungs-Monster ins Haus zu holen, das niemand pflegt. Tracking, DSGVO und warum „die Booking Engine bringt schon was mit" oft genau die Probleme erzeugt, die später keiner sauber auflösen kann. Payment, Prozesse und Automatisierung, also die unspektakulären Dinge, die im Alltag sehr spektakulär werden, wenn es knallt.Wann Custom wirklich Sinn machtSpannend wird es bei der Frage, wann eine Custom Booking Engine wirklich lohnt. Nicht als Prestigeprojekt, sondern weil bestimmte Konzepte und Hotelmodelle mit Standardlösungen nicht sauber abbildbar sind. Stefan gibt Einblicke, wie man Systeme so denkt, dass Wechsel im Tech-Stack, etwa beim PMS, nicht zur Vollkatastrophe werden. Architekturfragen, CRS, PMS-Anbindung und Abstraktionslayer haben plötzlich mehr mit deinem operativen Stresslevel zu tun, als man am Anfang denkt.Personalisierung als pragmatische SegmentierungPersonalisierung wird hier nicht als Buzzword verstanden, sondern als pragmatische Segmentierung. Wer bucht wann, wie lange, mit welchem Anlass, und welche Zimmer, Add-ons oder Raten sollten dann wirklich vorne stehen? CRM ist hilfreich, aber nicht die einzige Eintrittskarte. Du kannst schon vorher sinnvoll steuern, testen und lernen, ohne dass du dir gleich ein Mammutprojekt auflädst.Website und Booking Engine als ein WegEin Highlight der Folge ist der Perspektivwechsel am Ende. Website und Booking Engine sind keine zwei Produkte, die zufällig nebeneinander existieren, sondern ein einziger Weg. Wenn der Gast auf der Website inspiriert wird, darf es beim Klick Richtung Buchung nicht plötzlich anders wirken, anders sprechen oder anders führen. Genau diese Nahtlosigkeit ist oft der Unterschied zwischen „ich schau mal" und „ich buche jetzt".Diese Themen besprechen wir im Detail:Stiller Abbruch in der Buchungsstrecke - woran Gäste wirklich scheitern.Mobile-First in der Tiefe, nicht nur als Schlagwort.Multilanguage ohne Wartungs-Albtraum.Tracking und DSGVO - was in der Booking Engine sauber gelöst sein muss.Payment, Prozesse, Automatisierung, die Themen, die im Worst Case alles stoppen.Wann Custom Sinn macht und wann Standard genügt.Tech-Stack-Architektur - CRS, PMS-Anbindung, Abstraktionslayer.Personalisierung als Segmentierung, ohne CRM-Pflichtkauf.Website und Booking Engine als ein Erlebnis, nicht zwei Produkte.Für wen ist diese Folge relevant?Für Geschäftsführer, E-Commerce- und Marketingverantwortliche, IT-Leitungen und alle, die Direktbuchungen ernst meinen. Besonders relevant für Häuser mit ungewöhnlichen Konzepten, mehreren Marken oder einem komplexen Pricing-Setup, bei denen Standardlösungen an Grenzen stoßen.Wenn du gerade selbst überlegst, wie du deine Booking Engine sauber mit deiner Website verbindest, einen Wechsel planst oder einfach wissen willst, ob Custom für dich Sinn macht, ist diese Folge eine sehr gut investierte Stunde.

  11. 18

    #18 Mehr Buchungen dank Top Bewertungen, so geht modernes Reputation Management. Zu Gast ist Ivo Tittmann von ReviewPro

    Bewertungen sind in der Hotellerie kein Soft-Thema, sondern einer der härtesten Buchungshebel. Wer im Filter heute nicht mindestens „8 und höher" erreicht, taucht in vielen Suchen schlicht nicht mehr auf. In dieser ersten Weihnachtsfolge des Hospitality PeppTalk spreche ich mit Ivo Tittmann von ReviewPro über die Realität moderner Online-Bewertungen und Reputation-Management. Über die direkten Effekte auf Umsatz, über den Umgang mit kritischen Reviews und darüber, was passiert, wenn Hotels bei Qualität und Antwortgeschwindigkeit zu langsam werden.Warum Reviews heute so stark wirkenIm Gespräch wird klar, wie stark viele Gäste in der Hotelsuche inzwischen über Mindest-Scores filtern. Wer die Acht reißt, ist raus. Diese Mechanik macht aktives Bewertungsmanagement nicht nur für vergangene Gäste wichtig, sondern vor allem für zukünftige. Jede Antwort, jede Tonalität und jede Reaktionsgeschwindigkeit liest sich für potenzielle Buchende als Signal für die Servicekultur des Hauses.Umgang mit Fake-BewertungenWir reden offen über das Reizthema Fake-Bewertungen. Welche Plattformen heute konsequenter handeln, wo es weiterhin mühsam wird und wie Hotels pragmatisch reagieren können, ohne sich in jedem Detail zu verlieren. Ivo gibt klare Empfehlungen, wann ein Eingriff lohnt und wann der Energieaufwand größer ist als der Schaden.Surveys und SegmentierungEin zentrales Thema ist die Praxis der Gästebefragungen. Eine Umfrage für alles funktioniert in den seltensten Fällen. Im Gespräch arbeiten wir uns durch sinnvolle Segmentierungen wie MICE gegen Leisure, Corporate, Loyalty-Status und mehr. Wir erklären, warum eine fehlpassende Frage die Abbruchrate massiv erhöht und warum Segmentierung am Ende mehr Antworten und höhere Datenqualität bringt als der vermeintlich aufwendigere Ansatz.In-Stay-Feedback und Case-ManagementBesonders greifbar wird das Thema beim Klassiker „drittes Kopfkissen". Ein kleiner Wunsch, der schnell zu Frust eskaliert, wenn Front Office, Housekeeping und Technik über Umwege kommunizieren. Genau hier setzt modernes In-Stay-Feedback und Case-Management an. Probleme sollen während des Aufenthalts gelöst werden, bevor sie später als schlechte Bewertung im Netz landen.KPIs für sauberes Reputation-ReportingWir gehen am Ende durch die wichtigsten KPIs. GRI als Qualitätsindikator. Reaction Time. Management Response Rate. Und der Blick auf das Comp-Set, also die Wettbewerber, mit denen sich ein Hotel wirklich messen sollte. Ergänzend diskutieren wir, welche Rolle KI beim Beantworten von Bewertungen heute spielt, warum sie als Co-Pilot enorm Zeit spart und wie Hotels trotzdem eine individuelle, markentypische Sprache behalten.Diese Themen besprechen wir im Detail:Filterfunktion „8 und höher" - was das real für deine Sichtbarkeit bedeutet.Fake-Bewertungen erkennen und entfernen, mit pragmatischer Priorisierung.Surveys segmentieren - MICE, Leisure, Corporate, Loyalty.In-Stay-Feedback statt Post-Stay-Drama - das Beispiel mit dem dritten Kopfkissen.Case-Management zwischen Front Office, Housekeeping und Technik, ohne Reibungsverluste.GRI, Reaction Time, Management Response Rate, die KPIs, die wirklich tragen.Comp-Set-Analyse, wie du dich mit den richtigen Wettbewerbern misst.KI als Co-Pilot beim Beantworten von Bewertungen, ohne den Markenton zu verlieren.Für wen ist diese Folge relevant?Für Hoteldirektoren, Front-Office-Manager, Quality- und Service-Verantwortliche, Marketing- und E-Commerce-Teams und alle, die Reputation als ernsthaften Vertriebshebel verstehen. Egal ob Stadthotel, Resort, Boutiquehaus oder mittelgroße Gruppe, die hier diskutierten Themen schlagen direkt auf deine Buchungszahlen durch.Wenn du gerade selbst überlegst, wie du dein Reputation-Management strukturierter aufstellst, kritische Bewertungen souveräner managst oder einfach wissen willst, welche KPIs wirklich tragen, ist diese Folge ein klares Pflichtprogramm.

  12. 17

    #17 Hotel Tech neu gedacht: Prozesse statt Systeme mit Marcus Hess (Busy Rooms)

    Die meisten Hotels denken über ihren Tech-Stack falsch herum. Erst wird das Tool gekauft, dann werden die Prozesse drumherum gebogen. In dieser Folge vom Hospitality PeppTalk spreche ich mit Marcus Hess von Busy Rooms darüber, warum genau diese Reihenfolge so viele Tech-Projekte zum Scheitern bringt und wie es stattdessen funktioniert. Marcus war viele Jahre selbst Hotelier und ist seit 2008 in der Hoteltechnologie unterwegs. Er kennt beide Seiten und spricht klar darüber, wo es heute noch klemmt.Prozesse vor SystemenWir reden darüber, warum viele Hoteliers zuerst Systeme einkaufen und sich erst danach Gedanken über Prozesse machen. Das Ergebnis ist immer dasselbe. Tools, die im Daily nicht greifen, weil die unterliegende Logik im Haus nie sauber definiert wurde. Marcus zeigt, wie ein einfacher Schritt zurück, also die ehrliche Auseinandersetzung mit den eigenen Prozessen, hunderttausende Euro an Fehlinvestitionen verhindern kann.All-in-One gegen spezialisierte LösungenWir gehen ehrlich auf die Frage ein, wann eine All-in-One-Plattform die richtige Wahl ist und wann spezialisierte Best-of-Breed-Lösungen mehr leisten. Marcus zeigt aus seiner Praxis, wie sich beide Welten sinnvoll ergänzen können und welche Kriterien wirklich entscheidend sind. Häusergröße, Personalstruktur, technologische Reife des Teams, Wachstumsperspektive.API ist kein Plug-and-Play-VersprechenAPIs werden in vielen Verkaufsgesprächen so dargestellt, als würde alles automatisch zusammenpassen, sobald die Schnittstelle einmal angeschlossen ist. Marcus räumt auf. APIs brauchen saubere Vorbereitung, klare Datenmodelle und eine echte Zusammenarbeit zwischen Hotel und Technologiepartner. Wer das ignoriert, hat am Ende Schnittstellen, die zwar laufen, aber nicht das liefern, was der Prozess eigentlich braucht.Buchungsstrecke und SetupEin eigener Schwerpunkt ist die Buchungsstrecke. Ohne klare Strategie und passende Architektur verschenkst du jeden Tag Potenzial. Marcus erklärt, welche Prinzipien hier wirklich tragen, wie man typische Stolpersteine vermeidet und warum Buchungsstrecken-Optimierung kein einmaliges Projekt, sondern ein laufender Prozess sein sollte.Diese Themen besprechen wir im Detail:Prozesse vor Systemen - das Grundprinzip, das die meisten Tech-Probleme verhindert.All-in-One gegen Best-of-Breed - klare Entscheidungslogik je nach Hausgröße und Reifegrad.PMS plus Channel Manager als reaktives Setup - warum das heute zu wenig ist.Missverständnisse rund um APIs und Automatisierung - was wirklich dahintersteckt.Saubere Vorbereitung als Erfolgsfaktor, gemeinsam mit Technologiepartnern.Buchungsstrecke als zentraler Hebel, mit klarer Architektur und kontinuierlicher Optimierung.Tech-Stack als historisch gewachsenes Konstrukt - wie man gezielt aufräumt, ohne Risikoprojekte zu starten.Für wen ist diese Folge relevant?Für Hoteliers, IT- und Operations-Verantwortliche, Geschäftsführer und alle, die das Gefühl haben, dass ihr Tech-Stack historisch gewachsen ist und sie eher bremst als unterstützt. Egal ob Privathaus, Boutiquehotel oder mittelgroße Gruppe, die Logik aus dieser Folge ist auf jedes Setup übertragbar.Wenn du gerade selbst über deinen Tech-Stack nachdenkst, vor einem Systemwechsel stehst oder einfach wissen willst, wie eine saubere Tech-Strategie in der Hotellerie heute aussieht, ist diese Folge genau für dich. Ein ehrliches Gespräch mit jemandem, der beide Seiten kennt, also Hotelbetrieb und Technologieanbieter, und der entsprechend fundiert einordnen kann, wo Branche, Anbieter und Hotels heute wirklich stehen.

  13. 16

    #16 CDP in der Hotellerie: Mehr Direktbuchungen & bessere Gästeerlebnisse – mit Marcel Stiller (TrustYou)

    CDP klingt für viele Hoteliers nach noch einem dieser Drei-Buchstaben-Tools, hinter denen sich am Ende doch nichts wirklich Neues verbirgt. In dieser Folge des Hospitality PeppTalk räumen wir mit dieser Wahrnehmung auf. Gemeinsam mit Marcel Stiller von TrustYou sprechen wir darüber, was eine Customer Data Platform, kurz CDP, in der Hotellerie tatsächlich leistet, warum sie heute kein Luxus mehr ist und wie sie sich klar von CRM und PMS abgrenzt.Was eine CDP wirklich machtEine CDP bündelt Daten aus PMS, CRM, Website, Booking Engine, F&B-System, Reputation-Plattform und allen weiteren Quellen, die im Haus Datenpunkte erzeugen. Dadurch entsteht zum ersten Mal ein echter 360-Grad-Blick auf jeden Gast. Marcel zeigt im Gespräch sehr greifbar, was das in der Praxis ändert. Vom anonymen Webseiten-Besucher mit erkennbarem Reisemuster bis zum Stammgast, dessen letztes Restaurantbudget ebenso bekannt ist wie seine Bewertung der letzten Nacht.Warum diese 360-Grad-Sicht den Unterschied machtWenn die Datenbasis stimmt, wird Personalisierung praktikabel statt nur konzeptionell schön. CDPs lösen die alte Trennung zwischen Marketing- und Operations-Daten auf. Das Ergebnis: Direktbuchungen lassen sich gezielter pushen, Pre-, In- und Post-Stay-Kommunikation wird relevanter, Cross- und Upselling laufen entlang der echten Gästepräferenzen statt entlang generischer Annahmen. Wir sprechen über konkrete Use Cases, von Lookalike-Audiences im Performance-Marketing bis zu segmentierten Wiederbuchungs-Kampagnen.Always-Reply statt No-ReplyEin besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Wandel von No-Reply-Mails zu einer Always-Reply-Kommunikation. Marcel erklärt, warum jede automatisierte Mail ohne Antwortmöglichkeit aus heutiger Sicht ein Datenleck ist. Mit AI-Agents, die im richtigen Moment antworten, beraten und konvertieren, wird aus reiner Versandlogik ein echter Gespräches-Touchpoint, ohne das Service-Team zu überlasten.CDP gegen CRM gegen PMSDiese Frage stellen Hoteliers in fast jeder Tech-Diskussion. Wir sortieren die Begriffe sauber. Das PMS bleibt das operative Rückgrat. Das CRM ist die Kommunikationsschicht. Die CDP ist die Datendrehscheibe darunter, die alles zusammenführt und für Marketing, Service und Vertrieb verfügbar macht. Diese saubere Abgrenzung hilft, in der Tool-Diskussion nicht in Begriffsverwirrung zu landen.Diese Themen besprechen wir im Detail:Was eine CDP in der Hotellerie konkret leistet, jenseits von Demo-Folien.First-Party-Daten als Pflicht, in einer Welt, in der Cookies und Third-Party-Tracking schwächer werden.Segmentierung und Lookalike-Audiences - wie sich Performance-Marketing endlich messbar verbessert.Pre-, In- und Post-Stay-Use-Cases mit konkreten Beispielen aus der Praxis.Upselling über die gesamte Guest Journey, von der Buchung bis zur Wiederbuchung.Customer Lifetime Value, kurz CLV, als zentrale Steuerungskennzahl.AI-Agents in der Gästekommunikation, was sie heute leisten und wo sie an Grenzen stoßen.Always-Reply-Logik - wie aus jedem Touchpoint eine Beziehung entsteht.Für wen ist diese Folge relevant?Für Hoteldirektoren, Marketing- und E-Commerce-Verantwortliche, Revenue Manager und alle, die ihre Gästedaten endlich strukturiert nutzen wollen. Egal ob du gerade vor der Anschaffung einer CDP stehst, deine bestehende Datenlandschaft konsolidieren willst oder einfach wissen möchtest, was die Branche unter Hyperpersonalisierung wirklich versteht.Wenn du gerade selbst überlegst, wie du Bauchgefühl durch Daten ersetzt, deine Direktbuchungsquote nachhaltig steigerst oder einfach den Unterschied zwischen CDP, CRM und PMS sauber verstehen willst, ist diese Folge der richtige Einstieg. Weniger Bauchgefühl, mehr Wirkung. Bessere Kampagnen, schnellere Reaktionszeiten, messbarer ROI und ein Gast-Erlebnis, das hängen bleibt.

  14. 15

    #15 h2c x HSMA Day: KI, Automatisierung & Direct Booking – klare Learnings für Hotels

    Direkt vom HSMAday 2025 spreche ich in dieser Folge des Hospitality PeppTalk mit Christin Hänsel, seit 15 Jahren bei h2c und Michaela Papenhoff, Gründerin und Geschäftsführerin von h2c, über das, was Hoteliers gerade wirklich weiterbringt. KI, Automatisierung und Direct Booking, ohne Hype, mit klarem Praxisfokus. h2c berät Hotelketten in den Bereichen Digitalisierung und Technologieauswahl und veröffentlicht regelmäßig die Studien, an denen sich die Branche orientiert.Was h2c machtBevor wir in die Inhalte einsteigen, ein kurzer Überblick. h2c arbeitet in drei Bereichen: Qualitätsmanagement, strategische Beratung und Marktstudien. Dieser Mix sorgt dafür, dass Empfehlungen aus echten Daten und realen Projekten kommen, nicht aus PowerPoint-Best-Practices.Direct Booking Study 2024 im RückblickWir sprechen darüber, wo Booking Engines heute noch hängen. Personalisierung, Upsell-Logik, Reporting, das klassische Spannungsfeld zwischen Standard-Modul und Individualisierung. Christin und Michaela ordnen ein, welche IBE-Features in der Praxis am stärksten auf Direktbuchungen einzahlen und an welchen Stellen Hotels heute noch bereitwillig Conversion liegen lassen.Ancillary Revenue, ABS und A/B-TestingWann performen Upsells im Buchungsprozess besser, wann vor Anreise? Wir gehen konkret durch, wie Hotels diese Frage A/B-testen, welche Mechaniken funktionieren und für wen sich Attribute-Based Selling, kurz ABS, wirklich lohnt. Wir reden auch ehrlich darüber, wo ABS Gäste eher überfordert und warum KI hier in den nächsten Jahren den Auswahlstress reduzieren wird, statt ihn zu erhöhen.Sneak Peek auf die AI & Automation Study 2025Die nächste große h2c-Studie steht in den Startlöchern. Christin und Michaela teilen erste Eckdaten:Stichprobe: 171 Hotelketten mit insgesamt rund 11.000 Hotels.Rund 78 Prozent nutzen bereits KI, oft noch rudimentär (ChatGPT, Chatbots, RM-Features). Rund 89 Prozent planen den Einsatz aktiv.Vertrauen in KI liegt im Schnitt bei 6,6 von 10, die tatsächliche Nutzung bei 4,7 von 10. Die Lücke zwischen Vertrauen und Adoption zeigt das eigentliche Potenzial.KI-Agents werden heute von rund 11 Prozent eingesetzt, der geplante Einsatz liegt deutlich höher.Die größten Hürden sind Kompetenz und Budget. Den größten Mehrwert sehen Ketten in der Auflösung von Daten-Silos und in besserer Business Analytics.RPA gegen KI-AgentsRobotic Process Automation, kurz RPA, bleibt für klassische Routinearbeiten relevant, von der Rate-Loading-Logik bis zu repetitiven Reservation-Tasks. KI-Agents übernehmen perspektivisch dort, wo Entscheidungen getroffen werden müssen. Wir sprechen darüber, wo die Grenze zwischen den beiden Welten verläuft und welche Kombinationen heute schon im Einsatz sind.Diese Themen besprechen wir im Detail:Direct Booking Study 2024, die wichtigsten Erkenntnisse zur IBE-Performance.Ancillary Revenue, im Buchungsprozess gegen vor Anreise, mit klarer A/B-Testing-Logik.Attribute-Based Selling - für wen es lohnt und wo Gäste überfordert werden.AI & Automation Study 2025 - exklusive Sneak Peek der Schlüsselzahlen.RPA gegen KI-Agents - klare Abgrenzung mit konkreten Anwendungsbeispielen.Chatbots und Voice-AI - Mehrwert in der Gästekommunikation und intern.Daten-Silos auflösen - der größte Hebel jenseits einzelner KI-Use-Cases.Kompetenz- und Budgetfrage, wie Hotels den Einstieg pragmatisch finanzieren.Für wen ist diese Folge relevant?Für Geschäftsführer, IT-, Digital- und E-Commerce-Leiter, Revenue- und Sales-Manager und alle, die wissen wollen, wo KI im Hotel heute wirklich hilft und welche Investitionen sich in den nächsten Monaten lohnen. Besonders relevant für Ketten und mittelgroße Gruppen, die ihre digitale Strategie mit Daten unterfüttern wollen.Wenn du gerade selbst überlegst, wie du Direct Booking pragmatisch stärkst, welche IBE-Features Priorität haben oder wie du KI strukturiert in dein Haus bringst, ohne dich in Pilotprojekten zu verlieren, ist diese Folge ein klares Pflichtprogramm.

  15. 14

    #14 Gemeinsam nach vorne: Gabriele Seidel (Lindner Hotels) über Sanierung statt Pleite, KI-Quick Wins & echte Servicekultur

    Wenn die Presse über Sanierung in Eigenverwaltung berichtet, klingt es im ersten Moment nach Krisenmodus. Im Gespräch mit Gabriele „Gaby" Seidel, VP Operations & Commercial bei der Lindner Hotel Group, wird schnell klar, wie wenig diese Außensicht mit der Innenrealität zu tun hat. In dieser Folge vom Hospitality PeppTalk, aufgenommen am Vorabend des HSMAday 2025 in Köln im Lindner Hotel Residenz am Dom, nimmt uns Gaby mit in eine Phase, in der Verträge, Kostenblöcke und Abläufe ehrlich auf den Prüfstand kommen, ohne dass das operative Geschäft dabei ins Stocken gerät.Kommunikation, Ruhe, EmpowermentGaby spricht offen über den Moment, in dem die Pressemeldung kam, über die erste interne Mail mit dem Titel „jetzt erst recht" und darüber, was ein Team in solchen Situationen wirklich trägt. Es sind nicht Strategiepapiere, sondern Klarheit, Tempo, Vertrauen. Wer informiert ist, kann mitgestalten. Wer Verantwortung trägt, übernimmt Verantwortung. Diese Mischung aus Kommunikation, Ruhe und Empowerment hat das Team durch eine extrem ruckelige See getragen und ist gleichzeitig das Fundament für alles Weitere.Die digitale Agenda mitten in der SanierungWährend andere Häuser ihre Tech-Roadmap zusammenstreichen würden, hat Lindner ihre Digitalisierung beschleunigt. Gaby beschreibt, was bei Lindner gerade passiert. KI im Marketing mit Video-First-Inhalten, SEO- und SEM-Signalen, skalierbaren Text- und Übersetzungs-Workflows. Online-Reputation mit KI-Support, schneller, konsistenter, ressourcenschonender. Voice-AI am Telefon als moderne Convenience-Schicht für Standardfragen. Mobiler Check-in und digitale Guest Journey als Option, ohne die persönliche Note zu verlieren. Housekeeping-Apps statt Zettelwirtschaft mit Live-Status, schnelleren Zimmerfreigaben und besserem operativen Zusammenspiel.Hyatt-Kooperation und MICE-FokusEin eigenes Kapitel ist die Hyatt-Kooperation. Welche Performance-Programme getestet werden, wie Learnings systematisch skaliert werden und warum authentischer Social Content, der sogar bereits für eine Award-Nominierung gesorgt hat, gerade jetzt Vertrauen zurückbringt. Im MICE-Bereich legt Lindner einen klaren Fokus, weil dieses Segment für die Häusergröße einen überproportionalen Umsatzhebel darstellt.Diese Themen besprechen wir im Detail:Sanierung in Eigenverwaltung in der Realität, ohne Marketing-Glanz und ohne Drama-Ton.Kommunikation als Führungsinstrument - was ein Team in der Krise wirklich braucht.KI-Quick-Wins im Marketing - Video, Texte, Übersetzungen, Reputation.Voice-AI am Hotel-Telefon - was funktioniert und wo Vorsicht angebracht ist.Mobiler Check-in als Option, ohne die persönliche Begegnung zu verlieren.Housekeeping digitalisiert - Apps statt Zettel, Live-Status statt Telefonkette.Hyatt-Kooperation und MICE-Strategie - wie Performance-Programme getestet und skaliert werden.Authentischer Social Content als Vertrauensbaustein in unsicheren Zeiten.Gabys NordsternIn zwölf Monaten soll man an Partnerdialogen, Bewerberlage und Gästestimmen merken, dass das Vertrauen zurück ist. „Gemeinsam nach vorne" ist dabei kein Slogan, sondern Arbeitsprinzip. Diese Folge ist auch ein klares Statement, dass Sanierung nicht Stillstand bedeutet, sondern strukturierter Turnaround mit klarer Richtung.Für wen ist diese Folge relevant?Für Geschäftsführer, Operations- und Commercial-Verantwortliche, HR-Leitungen und alle, die in herausfordernden Phasen Verantwortung tragen. Egal ob du gerade selbst durch eine schwierige Zeit gehst, eine größere Veränderung im Haus planst oder einfach wissen willst, wie eine etablierte Hotelgruppe einen Turnaround meistert, du bekommst hier eine selten ehrliche Innensicht.Wenn du gerade überlegst, wie du Veränderung in deinem Haus kommunizierst, KI-Use-Cases priorisierst oder einfach wissen willst, wie eine moderne Servicekultur unter Druck aussieht, ist diese Folge ein Pflichtprogramm. Ein Gespräch über Mut, Klarheit und das ehrliche Versprechen, gemeinsam nach vorne zu gehen.

  16. 13

    #13 Hotel-Tech ohne Hype: ROI, Effizienz & echte Guest Journey – mit Victoria Fischer (Pentahotels)

    Hotel-Technologie ist eine Branche voller Versprechen. Auf jeder Messe das nächste „revolutionäre" Tool, in jedem RFP-Pitch der nächste Durchbruch. Die Realität in den Häusern sieht meistens anders aus, also viel Frust, viele Schubladen-Lösungen und ein Operations-Team, das nicht mehr daran glaubt, dass Tech etwas einfacher macht. In dieser Folge des Hospitality PeppTalk spreche ich live aus dem „The Gin Room" mit Victoria Fischer, Commercial Director bei Penta Hotels, über genau diese Lücke zwischen Versprechen und Praxis.Erst der Use Case, dann die TechPenta dreht den klassischen Auswahlprozess konsequent um. Statt mit einer Tool-Liste anzufangen, beginnt jede Diskussion mit einer Frage aus dem operativen Alltag. Erst wenn ein konkreter Use Case auf dem Tisch liegt, folgt die zweite, härtere Frage: Bringt diese Lösung messbaren ROI oder spürbare Effizienz? Nur wenn eines von beidem klar ist, geht es überhaupt weiter Richtung Security, Datenschutz und Compliance. Victoria erklärt, warum diese Reihenfolge die meisten Tech-Sackgassen verhindert und warum sie den Auswahlprozess in den letzten Jahren systematisch professionalisiert hat.RFP-Fallstricke und Versprechen, die nicht haltenWir sprechen offen über die typischen Stolpersteine in Ausschreibungen. Demos, die im Pitch glänzen und in der Tiefe einbrechen. Integrationen, die auf Folien problemlos aussehen, in der Praxis aber an Länderpflichten, Schnittstellen oder Datenformaten scheitern. Roadmap-Versprechen, die in zwei Jahren immer noch „Q3 next year" sind. Victoria teilt konkrete Beispiele und zeigt, mit welchen Fragen du Anbieter wirklich auf Tiefe testest, bevor der Vertrag unterschrieben ist.Change-Management bei mehreren Kernsystemen parallelPenta hat in den letzten Jahren mehrere Kernsysteme gleichzeitig gewechselt: PMS, POS, Payment, CRM. Wer jemals einen PMS-Wechsel mitgemacht hat, weiß, was das bedeutet. Was hilft den Teams wirklich, durch so eine Phase durchzugehen? Internes Marketing, praxisnahe Trainings statt PDF-Handbüchern und Premium-Support, der antwortet statt zu vertrösten. Victoria erzählt, was bei Penta funktioniert hat und was sie beim nächsten Mal anders machen würde.Diese Themen besprechen wir:ABS, also Attribute-Based Selling: Was technisch heute geht, wo der Markt noch nicht ist und ob sich der Aufwand für Häuser deiner Größe lohnt.Voice-AI in der Reservierung: Realistischer Blick auf den Reifegrad und auf die Stellen, an denen Voice heute schon spürbar entlastet.KI jenseits des Hypes: Welche KI-Use-Cases bei Penta tatsächlich Wertschöpfung erzeugen und welche im Pilotstatus stecken bleiben.Personalisiertes Pricing auf Basis vernetzter Daten: Wohin sich Revenue Management entwickelt, wenn Daten endlich zusammenkommen.Data Control Center: Warum eine zentrale Datendrehscheibe für mittelgroße Hotelgruppen kein Luxus mehr ist, sondern Voraussetzung.Die Rolle des Commercial Directors heute: Warum Revenue, Sales, Marketing, Systems und Digital nicht mehr getrennt funktionieren und wie Penta diese Bereiche organisatorisch verzahnt.Internes Marketing als Erfolgsfaktor: Warum die beste Software nichts bringt, wenn das Team intern nicht abgeholt wird.Für wen ist diese Folge relevant?Für Geschäftsführer, Commercial Directors, Revenue Manager, IT-Leiter und alle, die in den nächsten Monaten vor einer größeren Tech-Entscheidung stehen. Egal ob du gerade mitten in einem RFP steckst, einen Systemwechsel planst oder einfach wissen willst, wie eine moderne Hotelgruppe heute Tech-Entscheidungen trifft, du bekommst hier eine ehrliche Innensicht statt Verkaufsfolien.Wenn du gerade selbst überlegst, wie du Hotel-Technologie auswählst, ohne auf den nächsten Trend reinzufallen, deinen RFP-Prozess robuster aufstellen willst oder wissen möchtest, wie ein Data Control Center in der Praxis aussieht, ist diese Folge für dich. Ein Gespräch ohne Marketing-Theater, dafür mit dem klaren Anspruch, künftig mit System zu entscheiden statt mit Bauchgefühl.

  17. 12

    #12 Retro ist cool – aber nicht für dein Datenmanagement! Mit Dina Spiegel von Quicktext

    Daten sind das wertvollste Asset eines Hotels, behaupten alle. Tatsächlich nutzen sie die wenigsten. Zwischen PMS, CRM, Booking Engine, POS, Bewertungsportalen und einer Handvoll Excel-Listen entsteht in den meisten Häusern ein wildes Daten-Patchwork, das niemand mehr durchschaut. In dieser Folge des Hospitality PeppTalk spreche ich mit Dina Spiegel von Quinta über genau dieses Chaos und darüber, wie aus verstreuten Datensätzen endlich ein echter Wettbewerbsvorteil wird.Big Data, Smart Data, was ist eigentlich der Unterschied?Die Begriffe werden gerne synonym benutzt, sind aber zwei völlig verschiedene Dinge. Big Data heißt: viele Daten, oft unstrukturiert, oft ungenutzt. Smart Data heißt: die richtigen Daten, sauber strukturiert, im richtigen Moment am richtigen Ort. Dina erklärt im Gespräch, warum die meisten Hotels heute eher Big Data Probleme haben als Smart Data Lösungen, und warum Datenqualität der Schlüssel zu allem ist, was danach kommt: Personalisierung, KI, Direktbuchung, Gastzufriedenheit.Warum Datenchaos so teuer istWenn Vor- und Nachname in drei Systemen unterschiedlich geschrieben sind, ist die Personalisierung tot. Wenn Buchungshistorie und Restaurantkonsum nicht zusammenfließen, bleibt der Stammgast anonym. Wenn die Reputation-Plattform nicht mit dem CRM redet, verpuffen Bewertungen ungenutzt. Dina zeigt anhand konkreter Praxisbeispiele aus ihrer langen Hotelkarriere, wo die typischen Datenleichen liegen und wie viel Umsatz die meisten Häuser dadurch unbewusst liegen lassen.Vom Chatbot-Anbieter zur Smart-Data-CompanyQuinta ist vielen Hoteliers noch als Chatbot-Lösung bekannt, hat sich in den letzten Jahren aber konsequent zur Smart-Data-Plattform für die Hotellerie entwickelt. Wir sprechen über die drei Bausteine Q-Data, Q-Hub und Q-Sales und darüber, wie Hotels damit nicht nur ihren Direktumsatz steigern, sondern auch operativ entlastet werden. Der spannende Twist: Der Chatbot ist heute nicht mehr das Produkt, sondern eines von vielen Frontends auf einer sauberen Datenbasis.Diese Themen besprechen wir im Detail:Datenqualität als Fundament: Warum jede Hyperpersonalisierung an verschmutzten Stammdaten scheitert und wo du in deinem Haus mit der Bereinigung anfangen solltest.Smart Data in der Praxis: Wie strukturierte Daten Direktbuchungen, Cross-Selling und Wiederbuchungsraten messbar erhöhen.Tools sind nicht das Problem: Warum noch ein weiteres Tool das Datenchaos meistens verschlimmert statt verbessert, und welche Frage du dir vor jedem Software-Kauf stellen solltest.Hyperpersonalisierung jenseits des Buzzwords: Was technisch heute wirklich machbar ist und wo die Hotellerie im Vergleich zu Retail oder E-Commerce noch nachzieht.KI braucht saubere Daten: Warum jeder ChatGPT-Hype am Hotel vorbeigeht, solange die Datenbasis im Untergrund ein Trümmerfeld ist.Lustige und ernste Anekdoten aus Dinas Jahren in der Hotellerie, die zeigen, dass dieselben Probleme weltweit auftauchen.Für wen ist diese Folge relevant?Für Hoteldirektoren, Marketing- und Vertriebsverantwortliche, IT-Leiter und alle, die das Wort „datengetrieben" nicht mehr hören können, weil es im eigenen Haus eher nach „bauchgesteuert mit Excel-Stütze" aussieht. Egal ob Einzelhotel, Gruppe oder Resort, die Logik aus dieser Folge ist überall anwendbar.Wenn du gerade selbst überlegst, wie du Smart Data im Hotel sinnvoll aufsetzt, deine Direktbuchungsrate strategisch steigern willst oder einfach wissen möchtest, was Quinta heute jenseits des Chatbots tatsächlich kann, ist diese Folge genau richtig für dich. Ein ehrliches Gespräch über das, was unter der schicken Tool-Oberfläche eigentlich zählt, also saubere, strukturierte und nutzbare Daten als Basis für jedes weitere Hospitality-Tech-Projekt.

  18. 11

    #11 Effizientere Dienstplanung & zufriedene Mitarbeiter – Personalmanagement mit Unifocus

    Personalmanagement ist eines der größten Schmerzthemen in der Hotellerie. Offene Stellen, Fluktuation, ständige Schichtwechsel im letzten Moment, und gleichzeitig der Anspruch, dem Gast jeden Tag ein perfektes Erlebnis zu bieten. In dieser Episode von Hospitality PeppTalk spreche ich mit Birgit Wolfsberger von Unifocus über die Zukunft des Personalmanagements im Hotel und darüber, warum die meisten Häuser ihre wertvollste Ressource bis heute mit Tools steuern, die für die Hotellerie nie gemacht wurden.Warum klassische HR-Systeme an ihre Grenzen stoßenDie meisten Hotels nutzen entweder Excel-Tabellen, ein generisches HR-System aus dem Mittelstand oder eine Insellösung pro Abteilung. Das funktioniert, solange alles glatt läuft, also fast nie. Birgit erklärt im Gespräch, warum die Lücke zwischen HR-Software und Lohnabrechnung so teuer ist, wie viele Häuser sie inzwischen täglich kostet und welche Daten verloren gehen, wenn Schicht, Stempelzeit, Forecast und Payroll nicht in einem System leben.Was Unifocus anders machtUnifocus ist eine Workforce-Management-Plattform, die speziell für die Hospitality-Branche entwickelt wurde. Im Kern verbindet sie drei Welten: Forecasting (wie viele Zimmer und Restaurantgäste kommen wirklich?), Dienstplanung (welcher Mitarbeiter passt wann am besten?) und Payroll-Integration (was wurde tatsächlich gearbeitet, was gezahlt?). Dadurch entsteht ein durchgängiger Datenfluss vom Forecast bis zur Lohnabrechnung, ohne manuelle Übertragungen, ohne doppelte Pflege, ohne Fehlerquellen.Diese Themen besprechen wir im Detail:Automatisierte Dienstpläne, die nicht nur Zeit sparen, sondern auch Personalkosten senken und gleichzeitig die Wünsche der Mitarbeiter berücksichtigen.Datenbasierte Forecasts statt Bauchgefühl: Warum die Prognose-Engine in Workforce-Management-Tools heute deutlich verlässlicher ist als der erfahrene FOM mit Excel.Change-Management im Hotel: Wie man ein neues System einführt, ohne dass das Team innerlich kündigt, inklusive Birgits drei wichtigsten Lessons-Learned aus zahllosen Implementierungen.Mitarbeiterzufriedenheit als KPI: Wie transparente Schichtplanung, faire Verteilung von Wunsch- und Wochenenddiensten sowie automatisierte Tausch-Funktionen direkt auf Retention und Net Promoter Score einzahlen.Best Practices aus über 70 Ländern: Welche Standards Ketten in Asien, im Nahen Osten und in den USA längst leben und was die deutsche Hotellerie davon übernehmen kann, ohne den eigenen Tarifvertrag zu sprengen.Compliance und Arbeitszeitgesetz: Warum digitale Zeiterfassung in Deutschland inzwischen Pflicht ist und wie Unifocus dabei hilft, gerichtsfest zu dokumentieren.ROI-Sicht: Welche Hebel realistisch sind, also Personalkostenreduktion, weniger Überstunden, niedrigere Fluktuation, und wann sich die Investition typischerweise amortisiert.Für wen ist diese Folge relevant?Für Hoteldirektoren, HR-Verantwortliche, Operations-Manager und alle, die Personalmanagement nicht mehr als notwendiges Übel, sondern als echten Wettbewerbsvorteil verstehen. Egal ob Stadthotel, Resort oder Hotelgruppe: Wer Schichten plant, Forecasts erstellt und Lohnzettel verarbeitet, findet hier konkrete Anknüpfungspunkte für die nächsten Wochen.Wenn du gerade selbst überlegst, wie du deine Dienstplanung im Hotel auf datenbasierte Beine stellst, internationale Standards im Workforce-Management nicht verschlafen willst oder einfach wissen möchtest, wie ein modernes HR-System für die Hotellerie heute wirklich aussieht, ist diese Folge genau richtig für dich. Ein Gespräch voller Praxis-Insights für alle, die ihre Abläufe smarter, fairer und flexibler gestalten wollen und ihren Mitarbeitern damit endlich gerecht werden.

  19. 10

    #10 Website-Relaunch mit Impact: Wie MEININGER Hotels 25 % mehr Conversion erzielt – mit Céline Mamane

    Ein Website-Relaunch ist eines der Projekte, vor denen Hotels den meisten Respekt haben. Hohe Investition, viele Stakeholder, ein Ergebnis, das oft erst nach Monaten messbar wird, und das Risiko, am Ende mit einer schicken Website ohne Conversion-Effekt dazustehen. MEININGER Hotels hat es anders gemacht. Plus 25 Prozent Conversion Rate nach Relaunch, datengetriebenes Vorgehen und eine klare Strategie zwischen Backpacker- und Business-Zielgruppe. In dieser Folge vom Hospitality PeppTalk spreche ich mit Céline Mamane, Head of Digital Marketing bei MEININGER Hotels, über den Weg dorthin.Warum der Relaunch nötig warCéline erzählt offen, wo die alte Website an ihre Grenzen kam. Mobile-Performance, Buchungsstrecke, Content-Struktur und das hybride Markenversprechen zwischen Hostel-Energie und Business-Tauglichkeit. Wir sprechen darüber, wie sich der Need im Team aufgebaut hat, wie der Business Case intern argumentiert wurde und welche Stakeholder im Projekt eingebunden waren. Diese Phase wird im öffentlichen Diskurs oft übersprungen, ist aber für jeden, der gerade vor einem ähnlichen Projekt steht, mindestens so wertvoll wie das fertige Ergebnis.Hybride Marke digital sauber abbildenMEININGER ist ein Sonderfall. Die Marke spricht Backpacker, Familien, Schulklassen und Business-Reisende gleichzeitig an. Wie bildet man so eine Bandbreite digital ab, ohne sie zu glätten oder einzelne Zielgruppen zu verlieren? Céline zeigt, wie der ganzheitliche Ansatz aussah. Von UX-Optimierung über Heatmap-Analysen, personalisierte Buchungsstrecken bis zu einer neuen Content-Strategie in acht Sprachen. Markenführung, interne Kommunikation und Conversion-Steigerung gehen dabei Hand in Hand.Plus 25 Prozent Conversion Rate, was wirklich dahintersteckt25 Prozent Conversion-Steigerung sind keine Kleinigkeit. Wir gehen im Gespräch in die Tiefe. Welche Hebel haben tatsächlich am stärksten gewirkt, welche Optimierungen waren überraschend wirkungslos, und wie hat das Team Erfolg vom regulären Marktwachstum abgegrenzt. Céline ist in ihrer Analyse ehrlich und zeigt auch, was sie beim nächsten Mal anders machen würde.Diese Themen besprechen wir im Detail:Datengetriebener Relaunch-Prozess - wie man Hypothesen aufstellt, testet und priorisiert.Mobile-First und UX-Design für hybride Zielgruppen, ohne den Markenkern zu verwässern.SEO-Wachstum und Ladezeiten - neue Architektur lädt in unter zwei Sekunden, mit messbaren SEO-Effekten.Personalisierung durch smarte Widgets und Content-Struktur - wie man Relevanz erzeugt, ohne in den Cookie-Wahnsinn abzurutschen.Heatmaps und Verhaltensdaten - welche Tools wirklich helfen und welche Reports nur die Wand füllen.Content-Strategie in acht Sprachen- wie man Translation-Aufwand und Markenkonsistenz balanciert.Digitale Roadmap nach Relaunch - Web-Check-in, Self-Service, Manage-my-Booking und der Blick auf die nächsten zwölf Monate.Gästeküchen auf Hotel-Websites - warum dieser scheinbar kleine Inhalt strategisch unterschätzt wird.Für wen ist diese Folge relevant?Für Geschäftsführer, Marketing- und E-Commerce-Verantwortliche, UX-Strategen und alle, die in den nächsten zwölf bis vierundzwanzig Monaten vor einem Website-Relaunch stehen. Egal ob Markenhotel, Gruppe oder Privathaus, die Logik aus dieser Folge ist auf jeden Relaunch übertragbar.Wenn du gerade selbst überlegst, wie du deinen nächsten Website-Relaunch aufsetzt, deine Conversion Rate strukturell heben willst oder einfach wissen möchtest, wie eine moderne Hotelmarke ihre digitale Strategie umsetzt, ist diese Folge ideal für dich. Ein ehrlicher Blick hinter die Kulissen einer der spannendsten Markenmaschinen der europäischen Hotellerie.

  20. 9

    #9 PMS trifft KI: Wie Casablanca die Hotelsoftware der Zukunft denkt

    Das Property Management System, kurz PMS, ist und bleibt das Herzstück jedes Hotels. Trotzdem ist es eines der am häufigsten gescholtenen Stücke Software in der Branche. Zu langsam, zu komplex, zu teuer, zu unflexibel. In dieser Folge vom Hospitality PeppTalk spreche ich mit Johannes Ehrhart, Chief Operating Officer von CASABLANCA Hotelsoftware, über 35 Jahre Unternehmensgeschichte und über die digitale Transformation der Hotelsoftware. Johannes gibt spannende Einblicke in die Evolution vom Property Management System, vom Serienfax über grafische Zimmerpläne bis zur KI-gestützten Buchungsstrecke und automatisierten Voice Agents.35 Jahre PMS-Geschichte in einem GesprächWer ein PMS heute beurteilen will, sollte verstehen, woher es kommt. Johannes erzählt, wie sich Casablanca über drei Jahrzehnte entwickelt hat, welche technologischen Sprünge die Architektur geprägt haben und warum heute keine PMS-Diskussion mehr ohne Cloud, API und KI auskommt. Diese historische Perspektive macht klar, warum manche Anbieter so viel Zeit brauchen, um neue Architekturen umzusetzen, und warum andere von Anfang an einen Vorsprung haben.Künstliche Intelligenz im PMSKI ist im PMS-Kontext kein Marketingbegriff, sondern ein konkreter Hebel an mehreren Stellen. Johannes zeigt, wie KI heute schon in der Buchungsstrecke Conversion erhöht, wie automatisierte Gästekommunikation den Empfang entlastet und wie Voice Agents Standardanfragen am Telefon übernehmen, ohne dass der Gast das Gefühl hat, mit einer Maschine zu sprechen. Wir sprechen über realistische Use Cases, über die Grenzen aktueller Modelle und über die Frage, wo der Mensch unverzichtbar bleibt.Offene API-Strategie und SchnittstellenmanagementEin modernes PMS muss heute kein eigenes CRM, kein eigenes Channel Management, kein eigenes Marketing-Tool mehr haben. Wichtiger ist, dass es offen ist und sauber mit anderen Systemen kommuniziert. Casablanca verfolgt eine konsequent offene API-Strategie. Johannes erklärt im Gespräch, was das in der Praxis heißt, welche Vorteile Hotels daraus ziehen und warum diese Architektur-Entscheidung für die Zukunftsfähigkeit eines PMS heute mindestens so wichtig ist wie die Funktionalität selbst.Diese Themen besprechen wir im Detail:35 Jahre PMS-Entwicklung in einem unterhaltsamen Schnelldurchlauf.KI in der Hotelsoftware, wo sie heute schon Wertschöpfung erzeugt und wo sie noch hakt.Voice Agents am Hoteltelefon, was der Gast hört und was im Hintergrund passiert.Automatisierte Buchungsstrecke, wie KI die Conversion steigern kann, ohne Gäste zu nerven.Offene API-Strategie und Schnittstellenmanagement, das Fundament moderner Hospitality Tech.Casablanca-Module im Überblick, vom PMS über die IBE bis zum Channel Manager.Moderne Arbeitskultur im Tech-Unternehmen, mit Pool, Fitnessstudio und Innovationsgeist.Bonus für Nerds: Johannes outet sich als bekennender Herr-der-Ringe-Fan mit Andúril an der Wand, eine Detailtiefe, die im Tech-Gespräch oft fehlt und in einer ehrlichen Folge wie dieser einfach dazu gehört.Für wen ist diese Folge relevant?Für Hoteldirektoren, IT-Verantwortliche, Operations-Manager und alle, die in den nächsten Monaten vor einer PMS-Entscheidung stehen oder ihre Hotelsoftware neu denken wollen. Egal ob Privathaus, Boutiquehotel oder mittelgroße Gruppe, die Themen rund um KI, API und Architektur betreffen jeden, der heute Hotelsoftware einsetzt.Wenn du gerade selbst überlegst, wie du dein PMS modernisierst, einen Anbieterwechsel planst oder einfach wissen möchtest, wie die nächste Generation der Hotelsoftware aussehen wird, ist diese Folge perfekt für dich. Ein Gespräch voller Insiderwissen, technischer Tiefe und gleichzeitig sehr menschlicher Anekdoten aus 35 Jahren Hotel-Tech.

  21. 8

    #8 Hotel-CRM neu gedacht: Mit Franziska Dingel spreche ich über KI, Guest Journey & Wunderkampagnen

    CRM ist eines der Themen, bei denen sich in der Hotellerie viele Häuser über Jahre nicht weiterbewegt haben. Newsletter raus, ein paar segmentierte Geburtstagsmails, fertig. Dabei ist ein modernes CRM heute weit mehr als ein Mailtool. Es ist die Schaltzentrale für Gästekommunikation, Personalisierung, Direktbuchungen und intelligente Automatisierung. In dieser Folge vom Hospitality PeppTalk spreche ich mit Franziska Dingel, VP Sales DACH bei Smart Host, über den Wandel und die wachsende Bedeutung von CRM-Systemen in der Hotellerie. Franzi blickt auf fast ein Jahrzehnt Hotel-Tech-Erfahrung zurück, von ihren Anfängen bei Conichi bis zur heutigen Rolle bei Smart Host, und bringt frische Perspektiven auf Digitalisierung, Gastkommunikation und KI mit.Was macht ein CRM eigentlich wirklichDas ist nicht so trivial, wie es klingt. In vielen Häusern wird das CRM auf Newsletter-Versand reduziert. Tatsächlich beginnt der Wert eines guten CRM dort, wo Daten aus PMS, Buchungsstrecke, Website und Gästeinteraktionen zusammenfließen und intelligent für Kommunikation, Pricing und Service genutzt werden. Franzi erklärt im Gespräch, wo die Grenzen zwischen CRM, CDP und PMS verlaufen, warum diese Frage gerade jetzt in jeder Tech-Diskussion auftaucht und welche Definitionen wirklich tragen.Wunderkampagnen und BuchungslückenEin Highlight der Folge sind die sogenannten Wunderkampagnen. Smart-Host-Konzept für gezielte Mailings, die genau die Buchungslücken adressieren, die im aktuellen Forecast offen sind. Anstatt monatlich denselben Newsletter an alle zu schicken, wird datengetrieben entschieden, welche Zielgruppe in welcher Lücke welche Inspiration braucht. Franzi zeigt anhand konkreter Praxisbeispiele, wie diese Kampagnen aufgesetzt sind, welche Conversion sie liefern und warum sie ein eindrucksvolles Beispiel dafür sind, was modernes CRM jenseits des Newsletters leistet.Wird das PMS bald vom CRM oder CDP abgelöst?Diese Frage diskutiert die Branche aktuell intensiv. Wenn Daten zunehmend zentral im CRM oder CDP liegen, welche Rolle spielt dann das PMS in fünf Jahren noch? Wir gehen dieser Frage offen nach, sprechen über realistische Szenarien und darüber, wo die einzelnen Systeme heute ihre Stärken und Grenzen haben. Spoiler: Das PMS ist nicht tot, aber seine Rolle verändert sich spürbar.Diese Themen besprechen wir im Detail:Was ein CRM in der Hotellerie wirklich leistet, jenseits von Newsletter-Klischees.Wunderkampagnen in der Praxis - Aufbau, Targeting, Ergebnisse.CRM gegen CDP gegen PMS, ein klares Mapping der Disziplinen.Smarte Automatisierung als Zeitgewinn, nicht als Selbstzweck.Tools, die wirken statt überfordern. Wie man Software nach Wirkung statt nach Feature-Liste auswählt.KI im CRM - welche Use Cases heute schon wertstiftend sind und welche noch unreif.Realität kleiner Teams, warum ein gutes CRM gerade in unterbesetzten Häusern den größten Effekt hat.Trend zur Systemintegration - weg von Insellösungen, hin zu sauber verzahnten Plattformen.Für wen ist diese Folge relevant?Für Hoteldirektoren, Marketing- und E-Commerce-Verantwortliche, Revenue Manager und alle, die das Thema CRM in ihrem Haus strategisch neu denken wollen. Egal ob du gerade ein neues System auswählst, das bestehende endlich richtig nutzen willst oder einfach wissen möchtest, wo die Branche steht, hier bekommst du die ehrliche Innensicht.Wenn du gerade selbst überlegst, wie du dein CRM auf das nächste Level hebst, Wunderkampagnen oder vergleichbare datengetriebene Mailings einführen willst oder einfach wissen möchtest, wo die Reise in der Hotel-Gästekommunikation hingeht, ist diese Folge ein Pflicht-Listen für dich. Ganz nach dem Motto: Technologie muss wirken, nicht überfordern.

  22. 7

    #7 Barrierefreiheit in der Hotellerie – Was das BFSG für Hotels bedeutet mit Alexander Liebig von Hotel Tech Experts

    Am 28. Juni 2025 ist das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz, kurz BFSG, verbindlich in Kraft getreten. Ein Gesetz, das den digitalen Zugang zu Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit Einschränkungen deutlich verbessern soll. Was bedeutet das konkret für Hotels und Gastbetriebe? In dieser Folge vom Hospitality PeppTalk spreche ich mit Alexander Liebig, Gründer und Geschäftsführer von Hotel Tech Experts, darüber, was sich für die Branche geändert hat, wer wirklich betroffen ist und wie man die rechtliche Verpflichtung gleichzeitig als wirtschaftliche Chance nutzt.Was genau regelt das BFSG?Das BFSG setzt den European Accessibility Act in deutsches Recht um. Alexander gibt einen verständlichen Überblick über die Zielgruppen, den Hintergrund und die Geschichte des Gesetzes. Wir klären zentrale Begriffe, ordnen das BFSG in den europäischen Kontext ein und sprechen darüber, warum dieses Thema deutlich weiter geht als die klassische Diskussion um rollstuhlgerechte Zimmer.Welche Hotels sind betroffen?Nicht jeder Betrieb fällt unter alle Anforderungen des BFSG. Die Regelungen unterscheiden klar nach Unternehmensgröße, Umsatz und digitalem Angebot. Im Gespräch arbeiten wir uns Schritt für Schritt durch die Frage, welche Hotels in welchem Umfang betroffen sind. Vom Privathaus mit kleiner Website bis zur Hotelgruppe mit eigener Booking Engine. Alexander zeigt, wie man die eigene Betroffenheit sauber prüft und welche Dokumentation man dafür braucht.Was muss technisch angepasst werden?Webseiten, Buchungssysteme, Bezahlterminals, alles was als „dienstleistungsrelevant" gilt, muss bestimmte Mindestanforderungen erfüllen. Wir sprechen darüber, was das in der Praxis bedeutet, welche WCAG-Stufen relevant sind, wie ein typisches Audit abläuft und welche typischen Schwachstellen sich in Hotel-Websites finden. Vom fehlenden Alt-Text bis zu Buchungsstrecken, die mit Screenreadern nicht bedienbar sind.Was passiert, wenn man nicht vorbereitet istWir besprechen Fristen, Übergangsregelungen und mögliche Konsequenzen bei Nicht-Konformität. Von Abmahnungen über Kundenbeschwerden bis hin zu möglichen Bußgeldern. Alexander gibt einen pragmatischen Blick auf die Risiken, ohne Panik zu schüren. Wer das Thema strukturiert angeht, hat keinen Grund zur Sorge.Diese Themen besprechen wir im Detail:BFSG im Überblick, Gesetzestext, Zielgruppen, Hintergründe.Wer ist betroffen, abgegrenzt nach Unternehmensgröße, Umsatz und digitalem Angebot.Technische Mindestanforderungen für Websites, Booking Engines und Bezahlsysteme.Fristen und mögliche Konsequenzen, was wirklich passiert, wenn man nichts tut.Chancen über die Pflicht hinaus, mehr Sichtbarkeit, bessere Usability für alle Nutzer und ein größeres Gästepotenzial.Praktische erste Schritte, was du in den nächsten 30, 60 und 90 Tagen konkret angehen solltest.Wie Dienstleister wie Hotel Tech Experts unterstützen, von der Erstanalyse bis zur Umsetzung.Für wen ist diese Folge relevant?Für Hoteldirektoren, IT- und Marketingverantwortliche, Geschäftsführer und alle, die für ihre digitalen Touchpoints Verantwortung tragen. Egal ob du gerade noch in der Bestandsaufnahme bist oder mitten in der Umsetzung steckst, das BFSG betrifft mittelfristig fast jedes Hotel mit nennenswerter digitaler Präsenz.Wenn du gerade selbst überlegst, wie du dein Hotel BFSG-konform aufstellst, deine Website auditieren lässt oder einfach wissen willst, was Barrierefreiheit in der Hotellerie heute praktisch bedeutet, ist diese Folge genau richtig für dich. Pflichtbewusst, zugänglich, zukunftsorientiert. Ein Gespräch für alle, die das Gästeerlebnis digital denken und dabei niemanden ausschließen wollen.

  23. 6

    #6 Von Fax zu API – Wie moderne Hoteldistribution wirklich funktioniert

    Distribution ist eines der Themen, bei denen sich in den letzten zehn Jahren mehr verändert hat als in den dreißig Jahren davor. Wer heute noch glaubt, dass es reicht, ein PMS und einen Channel Manager zu haben, verpasst die strategischen Möglichkeiten, die moderne Distribution gerade für kleinere Häuser eröffnet. In dieser Folge vom Hospitality PeppTalk wird es praxisnah und persönlich. Ich spreche mit Friedericke Berndt, Head of Distribution & Implementation bei JF-Hospitality, über den Wandel der Hoteldistribution, über die kleinen technologischen Schritte mit großer Wirkung und über die Frage, wie man sich im Jungle der Anbieter zurechtfindet, ohne sich in Feature-Listen zu verlieren.Vom Faxgerät zur APIWer in der Hotellerie lange genug dabei ist, erinnert sich noch an Faxgeräte, an One-Way-Interfaces und an manuelle Raten-Pflege in jedem einzelnen Channel. Friederike und ich werfen einen ehrlichen Blick zurück, nicht aus Nostalgie, sondern um zu zeigen, wie weit die Branche gekommen ist und welche Chancen daraus konkret entstehen. Heute geht es nicht mehr um die Frage, ob man digital arbeitet, sondern um die Qualität der Schnittstellen, die Tiefe der Datenflüsse und die Geschwindigkeit der Reaktion auf Marktveränderungen.Strategische Möglichkeiten gerade für kleine HäuserEin zentrales Thema der Folge ist die Frage, was technologische Distribution heute für kleine und mittelgroße Hotels leisten kann. Friederike räumt mit dem Mythos auf, dass moderne Distribution nur etwas für Ketten sei. Im Gegenteil, gerade Privathäuser und kleine Gruppen profitieren überproportional, wenn sie ihre Distribution sauber aufstellen. Mehr Sichtbarkeit, weniger Administrationsaufwand, bessere Datenbasis für Pricing und Marketing.Die richtige Lösung im Feature-Dschungel findenWer einmal nach einem neuen Distributionssystem oder einer neuen Booking Engine gesucht hat, kennt das Phänomen. Jede Demo zeigt 200 Features, jeder Anbieter hat das beste Reporting, am Ende stehen drei Optionen auf dem Tisch und keine fühlt sich wirklich richtig an. Friedericke teilt klare Kriterien aus ihrer Konzern- und Consulting-Zeit, um aus diesem Feature-Dschungel rauszukommen. Welche Fragen man wirklich stellen sollte, welche Schein-Vorteile sich später als Sackgasse entpuppen und wie man sicherstellt, dass die gewählte Lösung in zwei Jahren noch passt.Diese Themen besprechen wir im Detail:Der Wandel der Hoteldistribution in den letzten zehn Jahren, von Fax bis Echtzeit-API.Strategische Hebel der Distribution für kleine Hotels, jenseits des klassischen Channel Managers.Auswahlprozess für Distributionssysteme, welche Kriterien wirklich tragen und welche nur schick klingen.Feature-Falle bei All-in-One-Tools, warum eine breite Plattform nicht automatisch die richtige Wahl ist.Automatisierung als Ressourcenretter, kein Jobkiller, sondern Entlastung für überforderte Teams.Tech-Stack realistisch bewerten, wie man die eigene Systemlandschaft strukturiert auf den Prüfstand stellt.Netzwerke, Offenheit und Mitarbeiter-Einbindung im Change-Prozess, weil neue Software ohne mitziehendes Team selten funktioniert.Für wen ist diese Folge relevant?Für Hoteldirektoren, Distributionsverantwortliche, Revenue Manager, IT- und Operations-Leitungen und alle, die in den nächsten Monaten ihren Distributions-Tech-Stack auf den Prüfstand stellen wollen. Besonders relevant für Privathäuser und kleine Gruppen, die zwischen All-in-One-Plattform und spezialisierten Lösungen abwägen.Wenn du gerade selbst überlegst, wie du deine Distribution sauberer aufstellst, einen anstehenden Systemwechsel planst oder einfach wissen möchtest, wie sich die Hoteldistribution in den nächsten Jahren weiterentwickelt, ist diese Folge genau richtig für dich. Jetzt reinhören, lernen und ab und zu schmunzeln, denn Friederikes Anekdoten aus der Distribution-Welt sind nicht nur lehrreich, sondern auch unterhaltsam.

  24. 5

    #5 Mit Gutscheinen zum Umsatz-Booster: Insights von Rico Müller | Hospitality PeppTalk

    Gutscheine sind in der Hotellerie eines dieser unterschätzten Themen, das viele Häuser nebenbei mitlaufen lassen, ohne ihm jemals strategische Aufmerksamkeit zu schenken. Dabei ist der Gutscheinverkauf in vielen Häusern ein starker Direktumsatzkanal, der mit überschaubarem Aufwand deutlich mehr leisten könnte. In dieser Folge vom Hospitality PeppTalk begrüße ich Rico Müller, Senior Sales Consultant International bei incert, und tauche mit ihm tief in die Welt der Gutscheinlösungen ein. Wir zeigen, warum ein Gutschein längst viel mehr ist als ein nettes Geschenk und wie Hotels ihn als ernsthaften Umsatzhebel nutzen.Vom Tourismus in den E-Commerce der HotellerieRico bringt eine bewegte Tourismuskarriere mit. Er kennt die Branche aus operativer Sicht und ist heute auf der Anbieterseite tief im E-Commerce der Hotellerie zuhause. Er erzählt, wie sich der Gutscheinmarkt in den letzten zehn Jahren entwickelt hat, welche Trends gerade an Fahrt aufnehmen und warum das Thema Personalisierung auch im Gutscheingeschäft längst angekommen ist. Vorbei sind die Zeiten des Standard-PDFs mit Logo, heute geht es um Storytelling, Emotion und smarte Verkaufsstrecken.Warum Personalisierung der Schlüssel zum Erfolg istEin Gutschein ist immer ein Geschenk und Geschenke sind per Definition emotional. Trotzdem präsentieren viele Hotels ihre Gutscheine wie eine Excel-Liste auf der Website. Rico erklärt, warum gerade hier Personalisierung den Unterschied zwischen Standardware und echtem Erlebnis macht. Welche Gutschein-Pakete besonders gut konvertieren, wie man sie redaktionell aufbereitet und warum die Kombination aus Bild, Geschichte und klarem Versprechen so wichtig ist.Welche Fehler Hotels beim Gutscheinverkauf machenIm Gespräch wird schnell klar, dass viele Häuser dieselben Fehler immer wieder machen. Generischer Wertgutschein als einziges Angebot. Versteckter Gutscheinshop tief in der Navigation. Keine saisonalen Kampagnen, kein Storytelling, keine klare Positionierung. Rico zeigt aus seiner Praxis, wo die typischen Stolperfallen liegen und mit welchen einfachen Schritten man oft schon kurzfristig signifikant mehr Gutscheinumsatz generiert.Diese Themen besprechen wir im Detail:Gutscheinverkauf als strategischer Umsatzkanal, nicht als nettes Beiwerk.Personalisierung und Digitalisierung im Verkauf, von der Produktdarstellung bis zum Bezahlprozess.Erfolgreiche Kampagnen und Best Practices, was im Weihnachts-, Valentins- und Muttertagsgeschäft funktioniert.Typische Fehler und wie du sie vermeidest, eine kleine Diagnose für deinen aktuellen Gutscheinshop.Storytelling im Hotelumfeld, warum jede Erlebnis-Story besser konvertiert als jeder Wertgutschein.Technische Integration, wie ein Gutscheinsystem sauber an Website, PMS und Buchhaltung andockt.Ricos persönliche Reise durch die Tourismuswelt, mit Anekdoten, die zeigen, wie nah Operations und Tech in der Realität sind.Für wen ist diese Folge relevant?Für Hoteldirektoren, E-Commerce-Manager, Marketingverantwortliche und Sales-Teams, die ihren Direktumsatz strategisch erhöhen wollen. Egal ob Stadthotel, Resort oder Hotelgruppe, der Gutscheinverkauf ist überall ein Hebel, der mit überschaubarem Aufwand spürbare Effekte bringt.Wenn du gerade selbst überlegst, wie du deinen Gutscheinshop neu aufstellst, gezielter saisonale Kampagnen fährst oder einfach wissen möchtest, wie ein moderner Gutscheinprozess in der Hotellerie aussieht, ist diese Folge ein Must-Listen für dich. Ein Gespräch voller praktischer Tipps und ehrlicher Branchenbeobachtungen für alle, die im Direktvertrieb mehr aus ihren bestehenden Kanälen rausholen wollen.

  25. 4

    #4.5 Gruppenanfragen - Mehr Speed, mehr Umsatz? So boostet ihr eure Conversion – Teil 2

    Im ersten Teil haben wir den Status quo schonungslos angeschaut. Manuelle Prozesse, fehlende Priorisierung, Conversion Rates im einstelligen Prozentbereich. In Teil 2 wird es konkret. Wie hilft Technologie wirklich, welche Stellschrauben lohnen sich im Anfrageprozess und was bringt eine verkürzte Handling Time messbar in der Praxis? Wieder mit dabei sind Christian Graf von Kanitz-Kopsch von hivr.ai und Felix Kraemer von JF-Hospitality und QuoteRing, die in dieser Folge ihre konkretesten Lösungsansätze auf den Tisch legen.Automatisierung entlang der AnfrageketteAutomatisierung im Gruppengeschäft heißt nicht, dem Sales-Team die Arbeit wegzunehmen, sondern es von Routine zu entlasten und auf die wirklich wertvollen Anfragen zu fokussieren. Wir sprechen darüber, an welchen Punkten der Anfragekette Automatisierung den größten Effekt hat, wo manuelle Bearbeitung Sinn ergibt und welche Tools heute den Unterschied machen. Vom intelligenten Routing eingehender Anfragen über automatisierte Erstantworten bis zur datenbasierten Vorqualifizierung.Zentrale Dashboards und DatenmanagementEin zentrales Dashboard, das Anfragen, Status, Conversion und Pipeline auf einen Blick zeigt, klingt selbstverständlich. In den meisten Häusern fehlt es trotzdem. Christian und Felix erklären, welche Daten in ein gutes Anfrage-Dashboard gehören, wie es im Alltag genutzt wird und warum saubere Datenstrukturen die Voraussetzung für jede Form von Optimierung sind. Ohne Datenbasis kein Forecast, kein vernünftiges Reporting, kein systematisches Lernen.Conversion-Booster: Geschwindigkeit, Preis und User ExperienceDrei Stellschrauben entscheiden darüber, ob aus einer Anfrage eine Buchung wird. Geschwindigkeit, Preis und User Experience. Wir sprechen darüber, warum die Reaktionszeit der mit Abstand wichtigste Faktor ist, wie Pricing im Gruppenbereich heute aussehen sollte und warum die Customer Experience auch im B2B-Geschäft inzwischen über Conversion oder Absage entscheidet. Geschwindigkeit ist dabei nicht gleich Hektik, sondern strukturierte Reaktion auf qualifizierte Anfragen.Diese Themen besprechen wir im Detail:Automatisierung im Anfrageprozess, von der Erstanfrage bis zum Vertragsschluss.Zentrale Dashboards für Sales, Reservation und Revenue, was wirklich rein muss und was nur stört.Conversion-Hebel, Geschwindigkeit, Preis, User Experience, in dieser Reihenfolge.Landingpages und Self-Service-Angebote, wie moderne Hotels den ersten Touchpoint digital gestalten.KI im Gruppengeschäft, welche Use Cases heute schon funktionieren und welche noch im Pilotstatus stecken.Systemintegration, warum CRM, RMS, PMS und Sales-Tools sauber miteinander reden müssen.Ein Blick in die Zukunft, wo das Gruppengeschäft in den nächsten 24 Monaten technologisch hin will.Für wen ist diese Folge relevant?Für Geschäftsführer, Sales- und MICE-Verantwortliche, Reservierungs- und Convention-Manager und alle, die ihre Conversion Rate im Gruppengeschäft strukturell erhöhen wollen. Besonders spannend für Häuser, die in Teil 1 ihre eigenen Pain Points wiedererkannt haben und jetzt nach konkreten Lösungswegen suchen.Wenn du gerade selbst überlegst, wie du dein Anfragehandling skalierst, deine MICE-Conversion systematisch nach oben bringst oder wissen willst, welche Tools heute wirklich den Unterschied machen, ist diese Folge voller praktischer Impulse für dich. Eine ehrliche Anleitung für alle, die im Gruppenverkauf smarter arbeiten und ihr Geschäft skalieren wollen, ohne das Sales-Team zu verbrennen.

  26. 3

    #4 Warum eure Gruppenanfragen nicht konvertieren – Teil 1

    Das Gruppen- und MICE-Geschäft ist für viele Hotels ein erheblicher Umsatzpfeiler und gleichzeitig der Bereich mit den größten Prozessbaustellen. Anfragen kommen rein, irgendwo verschwinden sie, am Ende werden 60 bis 70 Prozent direkt abgesagt oder gar nicht erst beantwortet. In dieser ersten von zwei Folgen werfen wir einen klaren, ehrlichen Blick auf die Schwachstellen im Gruppen- und MICE-Geschäft und legen den Finger in die offenen Wunden. Christian Graf von Kanitz-Kopsch von hivr.ai und Felix Kraemer von JF-Hospitality und QuoteRing sind zu Gast und teilen, was sie in unzähligen Häusern an immer denselben Mustern beobachten.Warum die Conversion Rate so niedrig istDie Standardantwort lautet meistens „der Markt ist halt schwierig". Tatsächlich liegt das Problem fast immer hausgemacht in den eigenen Prozessen. Wir sprechen darüber, wo Anfragen tatsächlich liegenbleiben, an welchen Stellen Anfragen unbearbeitet abkühlen und warum die Conversion Rate vieler Häuser bei deutlich unter zehn Prozent liegt, obwohl das Volumen prinzipiell ausreichen würde, um spürbar mehr Umsatz zu erzeugen.Manuelle Prozesse und ineffiziente StrukturenDie meisten Häuser bearbeiten Gruppenanfragen heute noch weitgehend manuell. E-Mail-Posteingang, Excel-Tabellen, eine Reservierungs-Software, die nicht für Gruppen gebaut wurde, und drei Personen, die parallel an derselben Anfrage arbeiten. Christian und Felix beschreiben aus ihrer langjährigen Praxis, wie sich solche Strukturen entwickeln, warum sie sich so hartnäckig halten und welche typischen Fehler im Anfragehandling immer wieder auftauchen.Daten, Priorisierung und VerantwortlichkeitenEin zentrales Thema sind fehlende Daten. Welche Anfrage ist eigentlich heiß? Welche kann später bearbeitet werden? Wer ist verantwortlich, wenn niemand explizit zuständig ist? Wir sprechen über die Pain Points im Alltag von Revenue-, Reservierungs- und Convention-Teams, über die Schnittstellen, an denen Anfragen typischerweise hängenbleiben, und darüber, warum Priorisierung ohne saubere Daten nichts anderes ist als Bauchgefühl mit anderem Namen.Diese Themen besprechen wir im Detail:Die typische Customer Journey einer Gruppenanfrage und an welchen Stellen sie zerbricht.Manuelle Prozesse und Excel-Tabellen als unsichtbare Umsatzkiller.Klassische Fehler im Anfragehandling, von der unbeantworteten Erst-Mail bis zum verschwundenen Folgetermin.Fehlende Daten und unklare Priorisierung, warum die richtigen Anfragen zu spät bearbeitet werden.Verantwortlichkeiten zwischen Sales, Reservation und Convention, wo Übergaben kippen und Informationen verloren gehen.Pain Points im Alltag der Teams, ehrlich, ohne Schönfärberei.Für wen ist diese Folge relevant?Für Geschäftsführer, Sales- und MICE-Verantwortliche, Reservierungs- und Convention-Manager und alle, die in den nächsten Monaten ihren Gruppenprozess auf den Prüfstand stellen wollen. Egal ob Tagungshotel, Konferenzimmobilie oder Stadthotel mit Gruppenanteil, die hier diskutierten Themen werden dir bekannt vorkommen.Wenn du gerade selbst spürst, dass dein Anfragehandling nicht skaliert, deine Conversion Rate unter dem liegt, was möglich wäre, oder du einfach wissen willst, an welchen Stellen Hotels typischerweise Geld liegen lassen, ist diese Folge der perfekte Einstieg. Teil 1 legt den Finger in die Wunde, Teil 2 liefert konkrete Lösungsansätze.

  27. 2

    #3 RMS, KI & der Mensch dahinter – Wie Revenue Management sich verändert

    Revenue Management galt lange als Disziplin der großen Häuser. Eigene RM-Abteilungen, ausgefeilte Excel-Modelle, ein Team, das Tag für Tag an Raten und Verfügbarkeiten schraubt. Für kleine Hotels war das aus Kosten- und Personalgründen kaum machbar. Mit modernen Revenue Management Systemen, kurz RMS, hat sich das Bild grundlegend geändert. In dieser Folge vom Hospitality PeppTalk spreche ich mit Hendrik Niehues von RoomPriceGenie (Techie, Hotelier und Gin-Lover), darüber, ob sich ein RMS auch für ein kleines Haus lohnt. Spoiler: Die Antwort ist ein klares Ja, aber das Warum ist deutlich spannender als das Ob.Vom Gin-Bar-Betreiber zum Business DevelopmentHendrik bringt einen ungewöhnlichen Lebenslauf mit. Vom Gin-Bar-Betreiber über die Hotellerie bis zum Business Development bei einem Tech-Anbieter. Genau diese Mischung aus Operator-Erfahrung und Tech-Affinität macht das Gespräch so wertvoll. Er weiß, wie es sich anfühlt, sonntagabends die Raten für die kommende Woche manuell anzupassen und kann gleichzeitig erklären, was ein Algorithmus an dieser Stelle besser machen kann.Warum ein RMS auch bei 20 Zimmern Sinn machtDie häufigste Frage von kleinen Hoteliers: Lohnt sich ein RMS überhaupt bei meiner Größe? Hendrik räumt mit dem Mythos auf, dass automatisiertes Pricing nur für Häuser ab 100 Zimmern interessant sei. Im Gegenteil, gerade kleine Häuser profitieren oft am stärksten, weil dort meistens niemand mit voller Konzentration am Pricing arbeitet. Ein RMS gibt dem Direktor oder der Direktorin den Kopf frei für das Kerngeschäft, also Gastgeber zu sein.Welche Daten du wirklich brauchstIm Gespräch wird klar, dass mehr Daten nicht automatisch bessere Entscheidungen bedeuten. Hendrik erklärt, welche Datenpunkte für ein funktionierendes Pricing tatsächlich relevant sind, welche überschätzt werden und warum manche Reports trotz schöner Diagramme keinen praktischen Nutzen haben. Wir sprechen auch darüber, wie viel Automatisierung sinnvoll ist und wann der Mensch die Entscheidung übernehmen sollte.Diese Themen besprechen wir im Detail:Hendriks Weg von der Gin-Bar zum Business Development, eine Hotelier-Geschichte mit erfrischenden Wendungen.RMS für kleine Häuser, warum sich die Investition gerade unter 50 Zimmern besonders schnell amortisiert.Daten, die wirklich zählen, im Gegensatz zu Daten, die nur die Reports voller machen.Automatisierung und Vertrauen, wie viel man dem System überlassen sollte und wo die Hand am Ruder bleiben muss.Warum Excel an seine Grenzen kommt und warum reine KI auch keine vollständige Antwort ist.Total Revenue Management, vom Zimmerumsatz zum Gesamthaus, F&B, Spa, Tagung und Co.Insights aus dem eigenen Hotelbetrieb, was Hendrik durch den RMS-Einsatz wirklich gemessen hat, inklusive der Frage, ob plus 45 Prozent Umsatz wirklich glaubwürdig sind.Für wen ist diese Folge relevant?Für Hoteldirektoren, Revenue Manager, kaufmännische Leitungen und alle Hospitality-Nerds, die wissen wollen, wie smarte Technologie Zeit spart, Umsatz steigert und am Ende dafür sorgt, dass man wieder mehr Zeit für die echten Aufgaben hat. Egal ob Privathotel, kleine Gruppe oder mittelgroße Kette, die Logik aus dieser Folge ist auf jede Häusergröße übertragbar.Wenn du gerade überlegst, ob ein RMS in deinem Haus Sinn macht, deine Pricing-Strategie überdenken willst oder einfach wissen möchtest, wie automatisiertes Revenue Management heute praktisch funktioniert, ist diese Folge genau richtig für dich. Ein Gespräch voller Praxisbeispiele, ehrlicher Einschätzungen und der klaren Botschaft, dass Technologie kein Selbstzweck ist, sondern dazu dient, dem Hotelier Zeit und Marge zurückzugeben.

  28. 1

    #2 Digitale Guest Journey & mehr Umsatz im Hotel – mit Alexander Haußmann von straiv.

    Die digitale Guest Journey ist seit Jahren eines der größten Versprechen der Hotellerie. Mobiler Check-in, digitaler Schlüssel, automatisierte Kommunikation, Upselling auf Knopfdruck, alles soll bequemer, schneller und profitabler werden. Die Realität in vielen Häusern sieht anders aus. Halb digitalisierte Prozesse, drei Apps für drei Schritte und am Ende doch wieder die Anmeldekarte am Empfang. In dieser zweiten Folge des Hospitality PeppTalk spreche ich mit Alexander Haußmann, Mitgründer und Geschäftsführer von straiv. (ehemals Code2Order), darüber, wie aus dem Buzzword digitale Guest Journey ein echter wirtschaftlicher Hebel wird.Vom Biergarten zur digitalen PlattformAlex erzählt im Gespräch, wie aus einer Idee im Biergarten die Plattform wurde, die heute in hunderten Hotels den Check-in, die Gästekommunikation und das Upselling digitalisiert. Diese Gründungsgeschichte ist nicht nur amüsant, sie zeigt auch, wie nah gute Hotel-Tech am echten Pain-Point gebaut wird. Wer aus der Hotellerie kommt oder lange genug zugehört hat, weiß, wo es klemmt, und genau das macht den Unterschied zwischen Lösung und schickem PowerPoint.Digitalisierung mit messbarem UmsatzeffektWir sprechen darüber, wie sich der Check-in digitalisieren lässt, ohne dass das Haus seelenlos wird. Wie smarte Tools nicht nur Prozesse verschlanken, sondern echtes Upsell-Potenzial heben, vom Late Check-out über Zimmerupgrades bis zu Spa- und F&B-Angeboten. Welche technischen Voraussetzungen ein Hotel mitbringen muss, um mobile Schlüssel anzubieten, und warum das Thema in Deutschland länger gebraucht hat als in Skandinavien oder den USA.Was hat der Gast davon, was der Hotelier?Eine zentrale Frage in der Folge: Welche Vorteile bringt eine digitale Guest Journey eigentlich auf beiden Seiten? Für den Gast bedeutet sie vor allem Zeitersparnis, Selbstbestimmung und reibungslose Abläufe. Für das Hotel zusätzliche Touchpoints für relevante Angebote, weniger administrative Last am Empfang und damit mehr Raum für echtes Gastgebertum. Ich teile auch eine eigene positive Erfahrung aus London, die zeigt, wie unaufdringlich gute Digitalisierung im besten Fall wirkt.Diese Themen besprechen wir im Detail:Digitaler Check-in und mobile Schlüssel, was technisch nötig ist und wie Häuser den Rollout pragmatisch angehen.Upselling automatisiert und kontextrelevant, ohne dass es nach Spam-Mail klingt.Komplexität in der Hotel-IT, All-in-One-Systeme gegen spezialisierte Best-of-Breed-Lösungen.Digitale Affinität von Individualhotels und Kettenhotels, wo die Unterschiede liegen und welche Fehler beide Seiten typischerweise machen.Gruppenbuchungen als Sonderfall, warum digitale Prozesse hier oft an ihre Grenzen kommen.Mitarbeiterzufriedenheit und Digitalisierung, wie eine durchdachte Guest Journey das Team entlastet statt zusätzlich zu belasten.Die Zukunft der Hotel-IT-Landschaft, ein realistischer Blick auf Konsolidierung, offene APIs und das Ende der Insellösungen.Alex liefert nicht nur fundierte Antworten, sondern auch jede Menge Insiderwissen aus der Gründer- und Operatorperspektive. Das Gespräch wechselt zwischen technischen Details, strategischen Überlegungen und Anekdoten und bleibt dabei konsequent praxisnah.Für wen ist diese Folge relevant?Für Hoteldirektoren, IT- und Operations-Verantwortliche, Front-Office-Manager und alle, die ihre Guest Journey neu denken oder bestehende Prozesse messbar besser machen wollen. Egal ob Stadthotel, Boutiquehaus oder mittelgroße Gruppe, die behandelten Themen sind auf jedes Setup übertragbar.Wenn du gerade selbst überlegst, wie du den digitalen Check-in einführst, dein Upselling automatisierst oder einfach wissen willst, wie eine moderne Hotel-IT-Architektur heute aussehen sollte, ist diese Folge genau richtig für dich. Viel Spaß bei einer unterhaltsamen und aufschlussreichen Episode voller Aha-Momente, Praxisbeispiele und einem kleinen Fun-Fact am Ende.

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    #1 Personalisierung in der Hotellerie – mit Hubi Müller von The Hotels Network

    Personalisierung ist eines der meistgenutzten und gleichzeitig am wenigsten verstandenen Worte in der Hotellerie. Jeder will sie, kaum jemand setzt sie systematisch um, und auf vielen Hotelwebseiten endet sie bei einem austauschbaren „Willkommen zurück". In dieser allerersten Folge vom Hospitality PeppTalk spreche ich mit Hubertus „Hubi" Müller von The Hotels Network, einem der führenden Anbieter für Website-Personalisierung und Conversion-Optimierung in der Hotellerie. Wir sprechen darüber, wie aus einer generischen Hotelseite eine echte Direktbuchungsmaschine wird und warum kleine, datengetriebene Eingriffe oft mehr bringen als das nächste teure Redesign.Was gute Personalisierung im Hotel wirklich heißtPersonalisierung bedeutet nicht, dem Gast den Namen ins Banner zu schreiben. Es bedeutet, ihm zum richtigen Zeitpunkt, im richtigen Kontext, die richtige Information zu zeigen. Hubi erklärt, warum dein YouTube-Feed in puncto Relevanz immer noch ein Vorbild für die Hotellerie sein sollte und wie Hotels diese Logik auf ihre eigene Website übertragen können. Wir reden über die Unterschiede zwischen Personalisierung online und offline, über den Übergang von der Datenanalyse zur konkreten Aktion und darüber, warum „mehr Daten haben" nicht automatisch „besser personalisieren" heißt.Direktbuchungen statt OTA-FrustJeder Hotelier kennt das Spiel. Booking.com, Expedia und Co. liefern Volumen, kosten aber Marge und Kundenbeziehung. Die eigene Website hingegen ist der einzige Kanal, auf dem du Storytelling, Markenführung und Direktvertrieb wirklich gestalten kannst. Wir sprechen darüber, wie Hotels mit smarter Personalisierung die Lücke zur OTA-Conversion schließen, welche Trigger im Buchungsprozess wirklich greifen und warum die meisten Häuser das volle Potenzial ihrer Website nicht ausschöpfen.Auch kleine Hotels profitieren von datengetriebenem MarketingEin verbreitetes Missverständnis ist, dass Personalisierung und datenbasiertes Marketing nur etwas für große Ketten sei. Hubi zeigt im Gespräch konkret, wie auch ein Privathotel mit überschaubarem Budget signifikant an seiner Direktbuchungsquote arbeiten kann. Es geht weniger um teure Tools und mehr um die richtigen Hebel, um klare Hypothesen und um die Disziplin, regelmäßig zu testen statt einmalig zu launchen.Diese Themen besprechen wir im Detail:Was zeichnet gute Personalisierung in der Hotellerie aus, online wie offline, und welche kleinen Veränderungen großen Effekt zeigen.Datengetriebenes Marketing für kleine und mittelgroße Hotels, ohne dass man gleich ein zehnköpfiges Marketingteam braucht.Conversion-Killer auf Hotel-Websites, allen voran 20 gleichzeitig aufpoppende Elemente, die jeden Buchungswillen ersticken.Wie A/B-Testing in der Praxis funktioniert, was getestet werden sollte, was nicht und wie viel Traffic du dafür brauchst.Personalisierung und Datenschutz, wie sich relevante Erlebnisse mit DSGVO und Cookie-Consent vereinbaren lassen.Branchenbeispiele aus dem Alltag, was wirklich funktioniert und was nur in der Demo gut aussieht.Obendrauf gibt es noch eine richtig charmante Geschichte aus Hubis Kindheit, die mit Trommelgruppe, Gardeuniform und einem Auftritt in New York mit zwölf Jahren absolut nichts mit Hotel-Tech zu tun hat und genau deswegen perfekt in eine erste Folge passt.Für wen ist diese Folge relevant?Für Hoteldirektoren, E-Commerce-Manager, Marketing- und Digitalverantwortliche, die ihre Website nicht mehr als digitale Visitenkarte begreifen, sondern als wichtigsten Vertriebskanal. Egal ob Stadthotel, Resort, Boutiquehaus oder kleine Gruppe, die Logik aus dieser Folge ist auf jedes Setup übertragbar.Wenn du gerade selbst überlegst, wie du deine Direktbuchungen erhöhst, deine Hotel-Website systematisch besser machst oder einfach wissen möchtest, wie Personalisierung in der Hotellerie heute praktisch funktioniert, ist diese Folge der richtige Einstieg in den Hospitality PeppTalk. Kopfhörer auf und viel Spaß bei Episode 1.

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Hospitality PeppTalk – Der HotelTech-Podcast!Digitalisierung in der Hotellerie? Kein leichter Job! Hier sprechen wir mit Hoteliers, die den Wandel vorantreiben und den Tech-Anbietern, die sie unterstützen. Von Guest Journey Tools über Chatbots & Voice AIs bis zur Personalisierung. Wir tauchen in die spannendsten Digitalisierungs-Stories ein. Technik ist wichtig, doch die Menschen dahinter zählen. Also, schnapp dir einen Kaffee und hör rein!

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