(64) Warum führen Menschen Krieg? episode artwork

EPISODE · Oct 28, 2022 · 1H 18M

(64) Warum führen Menschen Krieg?

from Synapsen – ein Wissenschaftspodcast · host Bahtijarevic, Maja / Seibel, Patric

Eigentlich sollten wir Menschen doch aus einer langen Geschichte von Gewaltexplosionen gelernt haben und nicht mehr auf Kriege setzen – weil wir wissen, wie viel Zerstörung und Leid sie bringen. Warum halten Staaten und andere Akteure Tod und Gewalt immer noch für ein geeignetes Mittel, ihre Ziele zu erreichen? Welche Motivation haben Staaten, Politiker, Diktatoren, Warlords, Terroristenführer und Bandenchefs? Autor Patric Seibel beleuchtet diese Fragen aus wissenschaftlicher Perspektive. Im Gespräch mit Host Maja Bahtijarević geht es auch um diejenigen, die diese organisierte Gewalt ausführen: Warum sagen so viele Menschen - mehr oder weniger - freiwillig "Ja"? Wie bringt man Menschen dazu, Waffen in die Hand zu nehmen? Und welche Rolle spielen Helden für die Zustimmung der Öffentlichkeit? DIE HINTERGRUNDINFORMATIONEN • Über die politische Funktion von Heldenfiguren | Bröckling, U., Postheroische Helden, Berlin: Suhrkamp; 2020. • Der Luftkrieg als politisches Machtinstrument im 20. Jahrhundert | Hippler, T., Die Regierung des Himmels: Globalgeschichte des Luftkriegs, Berlin: Matthes und Seitz; 2017. • Kurzer Überblick über die Kriegsgeschichte der Moderne | Riemann, Malte, Der Krieg im 20. und 21. Jahrhundert, Stuttgart: Kohlhammer-Verlag; 2020 • BICC, HSFK, IFSH, INEF, Friedensfähig in Konfliktzeiten: Friedensgutachten 2022, Bielefeld, Transcript; 2022. https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-6403-4/friedensgutachten-2022/?number=978-3-8394-6403-8 • Darstellung der Diskussion über die These: "Demokratien führen keine Kriege" | Kahl, M., Teusch, U.: Ein Theorem mit Verfallsdatum? Der Demokratische Frieden im Kontext der Globalisierung, In: Zeitschrift für internationale Beziehungen, Baden-Baden: Nomos-Verlagsgesellschaft; 2001 (2). S.287-320. https://www.jstor.org/stable/40843900 • Diskussion über die These von H. Münkler und M. Kador über einen neuen Kriegscharakter | Kahl, M., Teusch, U., Sind die neuen Kriege wirklich neu? In: Leviathan, Baden-Baden: Nomos-Verlagsgesellschaft; 2004; 32 (3). S. 382 – 401. https://link.springer.com/article/10.1007/s11578-004-0026-4 • Die Drohne als militärische Waffe mit gesellschaftlichen und politischen Folgen | Bröckling, U., Heldendämmerung? Der Drohnenkrieg und die Zukunft des militärischen Heroismus, In: Behemoth, Freiburg: OJS Universitätsbibliothek Freiburg; 2015 (8, 2).S. 97-107. https://ojs.ub.uni-freiburg.de/behemoth/article/view/871 & https://doi.org/10.6094/behemoth.2015.8.2.871 • Kommentar zum Krieg in der Ukraine | Bröckling, U., Heroischer Humanismus, Postheroischer Realismus, In: Leviathan, Baden-Baden: Nomos-Verlagsgesellschaft; 2022 (3). S. 1-6. https://doi.org/10.5771/0340-0425-2022-3 • Die Krise des westlichen Liberalismus als Paradigma der Internationalen Beziehungen | Brzoska, M., Heller, R., Kahl, M. Kreikemeyer, A., Das liberale Paradigma auf dem Prüfstand, In: Sicherheit und Frieden, Baden-Baden: Nomos-Verlagsgesellschaft; 2019 (2). S. 53-104. https://www.nomos-elibrary.de/10.5771/0175-274X-2019-2-53/das-liberale-paradigma-auf-dem-pruefstand-friedensforschung-und-sicherheitspolitik-an-den-bruchstellen-der-globalisierung-jahrgang-37-2019-heft-2?page=1 • Kritischer Blick auf das Theorem der neuen Kriege | Chojnacki, S., Namberger, F., Die "neuen Kriege" im Spiegel postkolonialer Theorien und kritischer Friedensforschung, In: Zeitschrift für Friedens- und Konfliktforschung, Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft; 2014 (2), S. 157-202 https://www.jstor.org/stable/48519624 • Der Blick aus Richtung des globalen Südens | Dittmer, C., Dekoloniale und Postkoloniale Perspektiven in der Friedens- und Konfliktforschung. Verortungen in einem ambivalenten Diskursraum, In: Zeitschrift für Friedens- und Konfliktforschung, Sonderband 2, Baden-Baden: Nomos-Verlagsgesellschaft; 2018, S. 7-24. https://www.researchgate.net/publication/325174025_Dekoloniale_und_Postkoloniale_Perspektiven_in_der_Friedens-_und_Konfliktforschung_Verortungen_in_einem_ambivalenten_Diskursraum_Verortungen_in_einem_ambivalenten_Diskursraum/link/5c496f1492851c22a38c2d14/download

Episode metadata supplied by the publisher feed · Published Oct 28, 2022

Embed this episode

NOW PLAYING

(64) Warum führen Menschen Krieg?

0:00 1:18:02

No transcript for this episode yet

We transcribe on demand. Request one and we'll notify you when it's ready — usually under 10 minutes.

No similar episodes found.

No similar podcasts found.

Frequently Asked Questions

How long is this episode of Synapsen – ein Wissenschaftspodcast?

This episode is 1 hour and 18 minutes long.

When was this Synapsen – ein Wissenschaftspodcast episode published?

This episode was published on October 28, 2022.

Can I download this Synapsen – ein Wissenschaftspodcast episode?

Yes. Use the download control on the episode player to save the publisher-provided media file.
URL copied to clipboard!