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Alltagsprolet

Social Media - Sagen was man will vs. sagen was man soll?

Episode 260 of the mit Milch und Zucker podcast, hosted by Christiane Hurnaus, Brenda Annerl, titled "Alltagsprolet" was published on January 11, 2024 and runs 65 minutes.

January 11, 2024 ·65m · mit Milch und Zucker

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(06:57) Der beste Kaffee der mit Gefühlen verbunden ist war der erste bosnische Kaffee den die Mama mir gemacht hat. Den Geschmack vergesse ich nie. (07:03) Mama macht den besten Kaffee. (09:11) Meine Partnerin hat gemeint ich könnte, mich doch Alltagsprolet nennen. Außerdem war Sauprolet schon vergeben. (09:38) Ich glaub ich von Haus aus skeptisch. (11:12) Bei manchen politischen Themen kann ich mich nicht zurückhalten. (13:29) Manchmal schicke ich mir selbst Sprachnachrichten mit Dingen die ich twittern könnte. (13:40) Ich höre in den Nachrichten eine Kontroverse oder einen gesellschaftlichen Widerspruch und dann versuche ich es in 280 Zeichen darzustellen. (14:17) Wenn, die Leute im ersten Moment nicht wissen, dass ich Ausländer bin dann nehmen sie ernster was ich schreibe. (15:10) Wenn man auf einer Seite weniger Angriffsfläche bietet, kommt man schneller zu ernsthaften Diskussionen. (16:27) Ich glaube man kann auf Twitter gute Diskussionen führen wenn man seine Emotionen halbwegs im Zaum halten kann. (17:13) Ich poste meistens dann wenns mir gerade einfällt. (18:57) Wenn ein Tweet ein paar tausend Likes bekommt ist es ein extrem arges Gefühl und auch ein Egoboost. (19:08) Ich weiß ja, dass ich der Alltagsprolet bin. (19:08) Ich glaube man sollte es nicht notwendig haben von anderen bestätigt zu werden, um sich gut zu fühlen. (19:54) Ich möchte nicht instrumentalisiert werden um über andere Menschen herzuziehen. (20:40) Rote Linien sind schwierig zu beschreiben, es ist nicht wichtig was gesagt wird sondern wer und wie es gesagt wird. (22:08) Je mehr man sich bemüht jemanden darzustellen der man nicht ist umso schneller wird dieses Kartenhaus zusammenfallen. (24:09) Es gibt Tweets, die würde ich so nicht noch mal formulieren, aber jetzt sind sie da und löschen fände ich unehrlich. (26:06) Wenn man PolitikerInnen auf Twitter, die nur aufregen wollen, Aufmerksamkeit gibt lernt man den Algorithmus nur zeig mir mehr davon und das ist dann eigentlich nicht so schlau. (28:57) Ich weiß nicht, wo der Mehrwert von Schimpfen und Auslassen unter Tweets von anderen ist. (29:33) Menschen und Internet vergessen nicht. (30:39) Tweets kann man auch speichern dass ist etwas anderes als ein Stammtisch Wirtshausgespräch. (30:48) Vielen Menschen ist nicht bewusst auch wenn, man sich auf Social Media wohlfühlt ist es nicht wie beim Wirt im Ort. (31:43) Social Media besteht zu ca. 10 % aus Katzen, das holt mich extrem ab. (32:29) Es gibt auf Twitter Tierbubbels, wennst da drinnen bist siehst jeden Tag Welpenvideos dann ist es sicher ein positiver Ort. (34:35) Ich gebe mir Mühe, alles zu lesen und zu kommentieren. (35:40) Joko und Klaas sind keine fünf Asiaten. (36:27) Andere unterhalten war vielleicht immer schon so ein Jugo Kompensationsding: Wenn du Leute zum Lachen bringst mögen sie dich mehr. (36:38) Es gibt nichts Schöneres als Menschen zum Lachen zu bringen. (37:39) Wenn auf Twitter keine über meine Witze lascht sehe ich es nicht auf der Bühne siehst Du es schon. (37:59) Wenn ich Kabarettist oder Comedian wäre, würde ich auf der Bühne Witze erzählen. (38:24) In Favoriten tun wir das Pot am Keplerplatz casten. (40:26) Ich versuche über mich lachen zu können. (47:34) Twitter war eigentliche ein Kurznachrichtendienst, jetzt ist es ein Echauffierungssammelbecken. (48:25) Ich schaue auf Instagram hauptsächlich Ottervideos. (49:45) Ich habe einen Lebenstraum: Ich würde gerne an einem Ort wohnen, wo ich die Sonne auf- und/oder untergehen sehe. (49:55) Im Idealfall bin ich in fünf Jahren noch immer zufrieden. (50:42) Ich hoffe in fünf Jahren bin ich noch immer lustig und es gibt Menschen, die ich zum Lachen bringen kann. (51:42) Dieser Drang nach mehr, grösser und besser ist auch der perfekte Grundstein für Unzufriedenheit. (52:52) Wenn die Leute in fünf Jahren auf Twitter noch lachen, habe ich gewonnen. (55:21) Vielleicht habe ich keine Kunstfigur erschaffen sondern mir ein Pseudonym gegeben. (55:27) Natürlich kann man die

(06:57) Der beste Kaffee der mit Gefühlen verbunden ist war der erste bosnische Kaffee den die Mama mir gemacht hat. Den Geschmack vergesse ich nie. (07:03) Mama macht den besten Kaffee. (09:11) Meine Partnerin hat gemeint ich könnte, mich doch Alltagsprolet nennen. Außerdem war Sauprolet schon vergeben. (09:38) Ich glaub ich von Haus aus skeptisch. (11:12) Bei manchen politischen Themen kann ich mich nicht zurückhalten. (13:29) Manchmal schicke ich mir selbst Sprachnachrichten mit Dingen die ich twittern könnte. (13:40) Ich höre in den Nachrichten eine Kontroverse oder einen gesellschaftlichen Widerspruch und dann versuche ich es in 280 Zeichen darzustellen. (14:17) Wenn, die Leute im ersten Moment nicht wissen, dass ich Ausländer bin dann nehmen sie ernster was ich schreibe. (15:10) Wenn man auf einer Seite weniger Angriffsfläche bietet, kommt man schneller zu ernsthaften Diskussionen. (16:27) Ich glaube man kann auf Twitter gute Diskussionen führen wenn man seine Emotionen halbwegs im Zaum halten kann. (17:13) Ich poste meistens dann wenns mir gerade einfällt. (18:57) Wenn ein Tweet ein paar tausend Likes bekommt ist es ein extrem arges Gefühl und auch ein Egoboost. (19:08) Ich weiß ja, dass ich der Alltagsprolet bin. (19:08) Ich glaube man sollte es nicht notwendig haben von anderen bestätigt zu werden, um sich gut zu fühlen. (19:54) Ich möchte nicht instrumentalisiert werden um über andere Menschen herzuziehen. (20:40) Rote Linien sind schwierig zu beschreiben, es ist nicht wichtig was gesagt wird sondern wer und wie es gesagt wird. (22:08) Je mehr man sich bemüht jemanden darzustellen der man nicht ist umso schneller wird dieses Kartenhaus zusammenfallen. (24:09) Es gibt Tweets, die würde ich so nicht noch mal formulieren, aber jetzt sind sie da und löschen fände ich unehrlich. (26:06) Wenn man PolitikerInnen auf Twitter, die nur aufregen wollen, Aufmerksamkeit gibt lernt man den Algorithmus nur zeig mir mehr davon und das ist dann eigentlich nicht so schlau. (28:57) Ich weiß nicht, wo der Mehrwert von Schimpfen und Auslassen unter Tweets von anderen ist. (29:33) Menschen und Internet vergessen nicht. (30:39) Tweets kann man auch speichern dass ist etwas anderes als ein Stammtisch Wirtshausgespräch. (30:48) Vielen Menschen ist nicht bewusst auch wenn, man sich auf Social Media wohlfühlt ist es nicht wie beim Wirt im Ort. (31:43) Social Media besteht zu ca. 10 % aus Katzen, das holt mich extrem ab. (32:29) Es gibt auf Twitter Tierbubbels, wennst da drinnen bist siehst jeden Tag Welpenvideos dann ist es sicher ein positiver Ort. (34:35) Ich gebe mir Mühe, alles zu lesen und zu kommentieren. (35:40) Joko und Klaas sind keine fünf Asiaten. (36:27) Andere unterhalten war vielleicht immer schon so ein Jugo Kompensationsding: Wenn du Leute zum Lachen bringst mögen sie dich mehr. (36:38) Es gibt nichts Schöneres als Menschen zum Lachen zu bringen. (37:39) Wenn auf Twitter keine über meine Witze lascht sehe ich es nicht auf der Bühne siehst Du es schon. (37:59) Wenn ich Kabarettist oder Comedian wäre, würde ich auf der Bühne Witze erzählen. (38:24) In Favoriten tun wir das Pot am Keplerplatz casten. (40:26) Ich versuche über mich lachen zu können. (47:34) Twitter war eigentliche ein Kurznachrichtendienst, jetzt ist es ein Echauffierungssammelbecken. (48:25) Ich schaue auf Instagram hauptsächlich Ottervideos. (49:45) Ich habe einen Lebenstraum: Ich würde gerne an einem Ort wohnen, wo ich die Sonne auf- und/oder untergehen sehe. (49:55) Im Idealfall bin ich in fünf Jahren noch immer zufrieden. (50:42) Ich hoffe in fünf Jahren bin ich noch immer lustig und es gibt Menschen, die ich zum Lachen bringen kann. (51:42) Dieser Drang nach mehr, grösser und besser ist auch der perfekte Grundstein für Unzufriedenheit. (52:52) Wenn die Leute in fünf Jahren auf Twitter noch lachen, habe ich gewonnen. (55:21) Vielleicht habe ich keine Kunstfigur erschaffen sondern mir ein Pseudonym gegeben. (55:27) Natürlich kann man die
The Brilliant Mom Lima Andersen Sei Brillant! Der The Brilliant Mom Podcast bietet Lifestyle Design für ambitionierte, liebende und wunderschöne Frauen und Mütter. In dem festen Glauben "Nur eine glückliche Mama hat ein glückliches Kind", bin ich dir eine treue Begleiterin und Freundin auf deinem Weg, dein Leben zu leben, das Chaos zu beherrschen und dir selbst wichtig und genug zu sein. Sonntags teile ich neue Episoden mit Inspiration, Erfahrungsberichten und Charme, um dich zu ermutigen, dein Leben so zu leben, wie es dich glücklich macht! Also nimm mich mit und sei auch du brillant! Lima Andersen DAS WIRKT | Live Coaching Katrin Campanini Der Live Coaching Podcast ist spannend für alle, die mal selbst reinhören wollen und erfahren, was die Wirkmacht von Coaching ist.Ob Kundenakquise, Selbstwert oder Sinnkrise: in jeder Folge spreche ich mit echten Kunden über ihre Ziele und stelle ihnen die Fragen, die wirken. Als Leistungsmensch, Selbstständige und ausgebildete systemische Coach & Changemanagerin bin ich die Sparringspartnerin für Menschen, die sich innere Zufriedenheit wünschen.Mehr über mich und die Menschen, mit denen ich arbeite:www.campanini-coaching.com/campanini-coaching/startseite.html Das Lebensende Corinna Nordhausen Du begleitest Sterbende und ihre Zugehörigen oder möchtest dies in Zukunft tun?Du begleitest Zugehörige auch über das Versterben des Betroffenen hinaus?Ob privat, beruflich oder ehrenamtlich - solche Begleitungen sind für alle Beteiligten höchst emotional und fordern ein hohes Maß an Flexibilität. Es gibt einige Podcasts, die sich mit dem Tod und Trauer beschäftigen, doch nur wenige, die sich dem Prozess des Sterbens annehmen.Genau das werde ich hier tun. Ich stehe dafür, dass Menschen selbstbestimmt sterben dürfen und bedürfnisorientiert begleitet werden. Ich teile meine Gedanken und Erfahrungen mit Euch und tausche mich - gemeinsam mit Experten aus den Bereichen rund um das Lebensende, aus. Durch unsere Impulse bekommt Ihr Einblicke und Anregungen, wie es gelingen kann Medizin, Pflege und therapeutische Maßnahmen am Lebensende mit den Bedürfnissen Sterbender in Einklang zu bringen.Ich unterstütze euch dabei, Sterbende und ihre Zugehörigen mutig und kraftvoll zu begleiten.Ich bi LearnTwin LearnTwin Hallo liebe Lernbegeisterte! Wir sind Felicia und Cansu - Team LearnTwin. Wir lieben verschiedene Formen von Lernen und unsere Herzen schlagen für lebenslanges Lernen. Unser Podcast richtet sich an Bildungs- Enthusiasten, insbesondere an junge Menschen, die am Ende eines Bildungsabschnitts sind und viele Entscheidungen treffen müssen: Wie geht es weiter nach der Schule, der Ausbildung oder nach dem Studium? Wie kann ich meine Kreativität entdecken und einen Job finden, der mich mit Sinn erfüllt? Worauf kommt es beim Jobeinstieg an? Jede zweite Woche gibt es eine neue Folge...Stay tuned!
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