EPISODE · Oct 6, 2025 · 39 MIN
Anja Knoll, TINGLEV: "Wir waren noch nie an der Kapazitätsgrenze"
from Immobiléros - Der Podcast für die Immobilienszene · host Ivette Wagner
„Wir haben das Ziel jedes Jahr 2.300 Wohneinheiten herzustellen.“ Und: „Wir waren noch nie an der Kapazitätsgrenze.“ Das Gespräch mit Anja Knoll ist mal wieder so eines: spannend und fassungslos machend. Ich konnte mir in der Tinglev Elementfabrik von Anja Knoll erklären lassen, was da so aus Blähton gemacht wird. In aller Kürze: Es werden Wandelemente hergestellt. Genauso, wie es zur Gründung des Unternehmens 1998 angedacht war: ein nachhaltiges Produkt für bezahlbaren Wohnraum. Nochmal: 1998. „Die Mission ist heute noch dringlicher als damals“, sagt Anja dazu. Dann kommt der Part, der mich sprachlos macht: Dass in Ausschreibungen schlanke Tragwerke eben nicht gehen, da in den Förderbedingungen beispielsweise die Statik bereits vorgegeben ist. Dass das Vergaberecht nicht gewerkeübergreifend funktioniert, auch heute noch nicht und auch absehbar nicht. Alte Schablonen passen nicht mehr, wenn es nach Anja geht müssen Vergleichbarkeit geschaffen und eine ganzheitliche Betrachtungsweise Vorrang bekommen. Aber: „Der Mittelstand, so wie wir es sind, ist kaum noch sichtbar, hat keine Lobby.“ Anja Knoll schickt einen Appell an neues Denken und Zusammenarbeit über das Mikrofon. Unser Gespräch ging nach dem Podcast weiter – auf dem Parkplatz. Und das sehr lange.
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„Wir haben das Ziel jedes Jahr 2.300 Wohneinheiten herzustellen.“ Und: „Wir waren noch nie an der Kapazitätsgrenze.“ Das Gespräch mit Anja Knoll ist mal wieder so eines: spannend und fassungslos machend. Ich konnte mir in der Tinglev Elementfabrik von Anja Knoll erklären lassen, was da so aus Blähton gemacht wird. In aller Kürze: Es werden Wandelemente hergestellt. Genauso, wie es zur Gründung des Unternehmens 1998 angedacht war: ein nachhaltiges Produkt für bezahlbaren Wohnraum. Nochmal: 1998. „Die Mission ist heute noch dringlicher als damals“, sagt Anja dazu. Dann kommt der Part, der mich sprachlos macht: Dass in Ausschreibungen schlanke Tragwerke eben nicht gehen, da in den Förderbedingungen beispielsweise die Statik bereits vorgegeben ist. Dass das Vergaberecht nicht gewerkeübergreifend funktioniert, auch heute noch nicht und auch absehbar nicht. Alte Schablonen passen nicht mehr, wenn es nach Anja geht müssen Vergleichbarkeit geschaffen und eine ganzheitliche Betrachtungsweise Vorrang bekommen. Aber: „Der Mittelstand, so wie wir es sind, ist kaum noch sichtbar, hat keine Lobby.“ Anja Knoll schickt einen Appell an neues Denken und Zusammenarbeit über das Mikrofon. Unser Gespräch ging nach dem Podcast weiter – auf dem Parkplatz. Und das sehr lange.
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