Ansätze zur Lokalisierung einer Openstreetmap basierten Weltkarte (fossgis2016) episode artwork

EPISODE · Jul 5, 2016 · 28 MIN

Ansätze zur Lokalisierung einer Openstreetmap basierten Weltkarte (fossgis2016)

from Chaos Computer Club - recent audio-only feed · host Sven Geggus

Für den durchschnittlichen westlichen Betrachter sind derzeit verfügbare Karten auf Openstreetmap-Basis in Gegenden, die nicht mit lateinischer Schrift bezeichnet sind, oft nahezu unlesbar. Zur Lösung dieses Problems verwendet der deutsche Kartenstil einen vom Renderer unabhängigen Ansatz. Zum Einsatz kommen Lokalisierungsfunktionen, die lesbare Namen erzeugen. Implementiert wurden diese als sogenannte „stored procedures“ in der PostrgreSQL-Datenbank, die die Openstreetmap-Daten enthält. Die bevorzugte lateinische Zielsprache der Funktionen (deutsch, englisch, …) ist einstellbar. Der Vortrag beschreibt die derzeitige Arbeitsweise dieser Funktionen und gibt einen Ausblick auf deren potenzielle Erweiterbarkeit. Im Gegensatz zu herkömmlichen Geodaten enthält die Openstreetmap-Datenbank bereits viele, von Mappern weltweit erfasste, lokalisierte Daten. Diese sollten verwendet werden, wann immer das möglich ist (Beispiel: Japan statt 日本). Die automatisierte Umschrift (Transliteration) dient als Alternative, wenn keine lateinischen Namen in der Datenbank vorhanden sind Insbesondere die Transliteration birgt eine Vielzahl von Fallstricken. Hierbei bedarf es vieler schrift- oder sprachabhängiger Lösungen. Einige wurden bereits implementiert und werden im Vortrag vorgestellt. Andere Probleme, die nur schwer lösbar erscheinen, werden ebenfalls vorgestellt. Des Weiteren wird am Ende des Vortrages noch kurz auf politische Probleme bei der Lokalisierung von Karten eingegangen. Der Vortrag stellt die Implementierung von Lokalisierungsfunktionen als sogenannte „stored procedures“ in PostrgreSQL vor, die zur Latinisierung des deutschen Kartenstils eingesetzt wird. Als Datenquelle dient die OSM-Datenbank selbst, die bereits viele lokalisierte Namen enthält. Fehlen diese erfolgt alternativ die automatisierte Umschrift (Transliteration). Die Transliteration birgt jedoch eine Vielzahl von Problemen, die schrift- oder sprachabhängige Lösungen benötigen. Der Vortrag stellt sowohl die Implementierung solcher Lösungen als auch Probleme, die nur schwer lösbar erscheinen, vor. about this event: https://fossgis-konferenz.de/2016/programm/event5033.html

Für den durchschnittlichen westlichen Betrachter sind derzeit verfügbare Karten auf Openstreetmap-Basis in Gegenden, die nicht mit lateinischer Schrift bezeichnet sind, oft nahezu unlesbar. Zur Lösung dieses Problems verwendet der deutsche Kartenstil einen vom Renderer unabhängigen Ansatz. Zum Einsatz kommen Lokalisierungsfunktionen, die lesbare Namen erzeugen. Implementiert wurden diese als sogenannte „stored procedures“ in der PostrgreSQL-Datenbank, die die Openstreetmap-Daten enthält. Die bevorzugte lateinische Zielsprache der Funktionen (deutsch, englisch, …) ist einstellbar. Der Vortrag beschreibt die derzeitige Arbeitsweise dieser Funktionen und gibt einen Ausblick auf deren potenzielle Erweiterbarkeit. Im Gegensatz zu herkömmlichen Geodaten enthält die Openstreetmap-Datenbank bereits viele, von Mappern weltweit erfasste, lokalisierte Daten. Diese sollten verwendet werden, wann immer das möglich ist (Beispiel: Japan statt 日本). Die automatisierte Umschrift (Transliteration) dient als Alternative, wenn keine lateinischen Namen in der Datenbank vorhanden sind Insbesondere die Transliteration birgt eine Vielzahl von Fallstricken. Hierbei bedarf es vieler schrift- oder sprachabhängiger Lösungen. Einige wurden bereits implementiert und werden im Vortrag vorgestellt. Andere Probleme, die nur schwer lösbar erscheinen, werden ebenfalls vorgestellt. Des Weiteren wird am Ende des Vortrages noch kurz auf politische Probleme bei der Lokalisierung von Karten eingegangen. Der Vortrag stellt die Implementierung von Lokalisierungsfunktionen als sogenannte „stored procedures“ in PostrgreSQL vor, die zur Latinisierung des deutschen Kartenstils eingesetzt wird. Als Datenquelle dient die OSM-Datenbank selbst, die bereits viele lokalisierte Namen enthält. Fehlen diese erfolgt alternativ die automatisierte Umschrift (Transliteration). Die Transliteration birgt jedoch eine Vielzahl von Problemen, die schrift- oder sprachabhängige Lösungen benötigen. Der Vortrag stellt sowohl die Implementierung solcher Lösungen als auch Probleme, die nur schwer lösbar erscheinen, vor. about this event: https://fossgis-konferenz.de/2016/programm/event5033.html

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This episode was published on July 5, 2016.

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