EPISODE · Feb 19, 2026 · 21 MIN
Aschenkreuz to go
from Dei Verbum - Bibel im Kontext unserer Zeit · host Katholische Citykirche Wuppertal
Mit dem Aschermittwoch hat für Christinnen und Christen alljährlich die 40tägige österliche Bußzeit begonnen, die der Volksmund als „Fastenzeit“ bezeichnet. In der römisch-katholischen Tradition wird die österliche Bußzeit durch zwei Fast- und Abstinenztage (Aschermittwoch und Karfreitag) gerahmt, die Zeit dazwischen dient in besonderer Weise der Vorbereitung auf das höchste Fest des Kirchenjahres, dem sogenannten „Triduum Paschale“: An drei Tagen von Gründonnerstag bis zur Osternacht werden Tod und Auferstehung Jesu Christi gefeiert, die das innere Fundament des christlichen Glaubens bilden. Traditionell wird in den römisch-katholischen Kirchen am Aschermittwoch das Aschenkreuz ausgeteilt. Dazu wird entweder Asche auf das Haupt der Glaubenden gestreut oder die Stirne mit einem Kreuz aus Asche bezeichnet. Dazu wird der Satz gesprochen: „Bedenke Mensch, dass du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehren wirst.“ Die Asche selbst erinnert an die Vergänglichkeit des Menschen. Gerade von der Vergänglichkeit her wird der wahre Wert des Lebens erst sichtbar. Jeder Mensch und jedes Menschen Leben ist einzigartig. Das Aschenkreuz zu empfangen ist daher sicher ein Zeichen persönlicher Demut aber auch der Zusage an den Wert des Lebens. Es wird von hierher zu einem Segenszeichen. Am diesjährigen Aschermittwoch fand die Aktion "Aschenkreuz to go" der Katholischen Citykirche Wuppertal in Wuppertal-Oberbarmen statt. Nach einer Andacht am "Berliner Plätzchen" gingen Theologe Jan Wacker und Samira Kukic über den Wochenmarkt am Berliner Platz und boten Passanten an, das Aschenkreuz zu empfangen.
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Mit dem Aschermittwoch hat für Christinnen und Christen alljährlich die 40tägige österliche Bußzeit begonnen, die der Volksmund als „Fastenzeit“ bezeichnet. In der römisch-katholischen Tradition wird die österliche Bußzeit durch zwei Fast- und Abstinenztage (Aschermittwoch und Karfreitag) gerahmt, die Zeit dazwischen dient in besonderer Weise der Vorbereitung auf das höchste Fest des Kirchenjahres, dem sogenannten „Triduum Paschale“: An drei Tagen von Gründonnerstag bis zur Osternacht werden Tod und Auferstehung Jesu Christi gefeiert, die das innere Fundament des christlichen Glaubens bilden. Traditionell wird in den römisch-katholischen Kirchen am Aschermittwoch das Aschenkreuz ausgeteilt. Dazu wird entweder Asche auf das Haupt der Glaubenden gestreut oder die Stirne mit einem Kreuz aus Asche bezeichnet. Dazu wird der Satz gesprochen: „Bedenke Mensch, dass du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehren wirst.“ Die Asche selbst erinnert an die Vergänglichkeit des Menschen. Gerade von der Vergänglichkeit her wird der wahre Wert des Lebens erst sichtbar. Jeder Mensch und jedes Menschen Leben ist einzigartig. Das Aschenkreuz zu empfangen ist daher sicher ein Zeichen persönlicher Demut aber auch der Zusage an den Wert des Lebens. Es wird von hierher zu einem Segenszeichen. Am diesjährigen Aschermittwoch fand die Aktion "Aschenkreuz to go" der Katholischen Citykirche Wuppertal in Wuppertal-Oberbarmen statt. Nach einer Andacht am "Berliner Plätzchen" gingen Theologe Jan Wacker und Samira Kukic über den Wochenmarkt am Berliner Platz und boten Passanten an, das Aschenkreuz zu empfangen.
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