Dei Verbum - Bibel im Kontext unserer Zeit podcast artwork

PODCAST · religion

Dei Verbum - Bibel im Kontext unserer Zeit

Zeitung der Katholischen Citykirche Wuppertal

  1. 480

    Aschenkreuz to go

    Mit dem Aschermittwoch hat für Christinnen und Christen alljährlich die 40tägige österliche Bußzeit begonnen, die der Volksmund als „Fastenzeit“ bezeichnet. In der römisch-katholischen Tradition wird die österliche Bußzeit durch zwei Fast- und Abstinenztage (Aschermittwoch und Karfreitag) gerahmt, die Zeit dazwischen dient in besonderer Weise der Vorbereitung auf das höchste Fest des Kirchenjahres, dem sogenannten „Triduum Paschale“: An drei Tagen von Gründonnerstag bis zur Osternacht werden Tod und Auferstehung Jesu Christi gefeiert, die das innere Fundament des christlichen Glaubens bilden. Traditionell wird in den römisch-katholischen Kirchen am Aschermittwoch das Aschenkreuz ausgeteilt. Dazu wird entweder Asche auf das Haupt der Glaubenden gestreut oder die Stirne mit einem Kreuz aus Asche bezeichnet. Dazu wird der Satz gesprochen: „Bedenke Mensch, dass du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehren wirst.“ Die Asche selbst erinnert an die Vergänglichkeit des Menschen. Gerade von der Vergänglichkeit her wird der wahre Wert des Lebens erst sichtbar. Jeder Mensch und jedes Menschen Leben ist einzigartig. Das Aschenkreuz zu empfangen ist daher sicher ein Zeichen persönlicher Demut aber auch der Zusage an den Wert des Lebens. Es wird von hierher zu einem Segenszeichen. Am diesjährigen Aschermittwoch fand die Aktion "Aschenkreuz to go" der Katholischen Citykirche Wuppertal in Wuppertal-Oberbarmen statt. Nach einer Andacht am "Berliner Plätzchen" gingen Theologe Jan Wacker und Samira Kukic über den Wochenmarkt am Berliner Platz und boten Passanten an, das Aschenkreuz zu empfangen.

  2. 479

    „… der gesprochen hat durch die Propheten“

    Am 10. Februar 2026 gingen Dr. Till Magnus Steiner und Dr. Werner Kleine auf eine biblische Spurensuche, wer oder was eigentlich die Propheten sind.

  3. 478

    „Fürchtet euch nicht!“

    Am 16. Dezember 2025 sprachen Dr. Werner Kleine und Dr. Till Magnus Steiner per Zoom über Engel und das Weihnachtsfest.

  4. 477

    Gott ist barmherzig … und gerecht!

    Am 11. November 2025 sprachen Dr. Werner Kleine und Dr. Till Magnus Steiner per Zoom über Gott der barmherzig und gerecht ist.

  5. 476

    Über die Unfähigkeit zu trauern ... Ansprache Gedenken Opfer der Hamas 07-10-2025

    Ansprache von Dr. Werner Kleine anlässlich des Gedenkens der Opfer des Angriffs der Hamas am 7.10.2023 vom 7.10.2025

  6. 475

    „Wie ein Rauchopfer vor deinem Angesicht …“ (Ps 141,2)

    Am 16. September 2025 sprachen Dr. Till Magnus Steiner und Dr. Werner Kleine per Zoom über Weihrauch in der Bibel.

  7. 474

    Die Sünderin

    Eine Hörergeschichte von Patricia Bollinger für das Projekt „Die Schrifterzähler – Ein Podcast in biblischer Tradition.

  8. 473

    Blut ist ein besonderer Saft

    Eine biblische Spurensuche Blut ist nicht nur in der Bibel der Sitz des Lebens. Kein Wunder, dass viele Stellen blutig sind - vom Blut, das die Israeliten vor dem Exodus als Schutzzeichen an die Türpfosten streichen, bis zum Blut, das Jesus am Kreuz vergießt. Dabei geht es immer um die Ermöglichung von Leben. Das sinnlose Vergießen von Blut ist ein Frevel. Wo Blut vergossen wird, muss es dem Leben dienen. Das mutet heute archaisch an. Gerade deshalb aber lohnt sich der genaue Blick. Den wagen der Alttestamentler Dr. Till Magnus Steiner und der Neutestamentler Dr. Werner Kleine. Shownotes: Die Schrifterzähler – S2F5: Der antiochenische Zwischenfall (Gal 2,11-14) https://www.die-schrifterzaehler.de/index.php/2025/02/18/s2f5-der-antiochenische-zwischenfall-gal-211-14/ Die Schrifterzähler – S2F7: Das Gleichnis vom verlorenen Sohn/barmherzige Vater (Lk 15,11-32) https://www.die-schrifterzaehler.de/index.php/2025/03/04/s2f7-das-gleichnis-vom-verlorenen-sohn-barmherzige-vater-lk-1511-32/ Dei Verbum – Rettet den Aorist, denn Aorist rettet https://www.dei-verbum.de/rettet-den-aorist-denn-aorist-rettet/

  9. 472

    Zerbrochene Höllenpforten, Höllenfahrten und Gespräche mit dem Auferstandenen – Österliche Apokryphen

    Nicht nur apokryphe Kindheitsgeschichten stoßen in Leerstellen der biblischen Erzählungen des Lebens Jesu vor. Auch die neutestamentliche Osterüberlieferung lässt Platz für Weitererzählungen. Was hat der am Kreuz gestorbenen Jesus vor seiner Erscheinung als Auferstandener gemacht? Und wem ist er als erster erschienen? Maria Magdalena, wie es in den Evangelien heißt, oder Petrus, was Paulus im 1. Korintherbrief überliefert? Stoff genug für frühchristliche Gemeinden, neue theologische Narrative zu bilden, die in den sogenannten österlichen Apokryphen überliefert sind und mitunter eine bedeutende Wirkung für die Frömmigkeitsgeschichte haben.

  10. 471

    Mauersegnung 2025

    Ostergottesdienst und Mauersegnung an Martin Michels Steingarten am 21. April 2025, mit Dr. Werner Kleine.

  11. 470

    Aschekreuz To Go 2025

    Mit dem Aschermittwoch beginnt für Christinnen und Christen alljährlich die 40tägige österliche Bußzeit, die der Volksmund als "Fastenzeit" bezeichnet. In der römisch-katholischen Tradition wird die österliche Bußzeit durch zwei Fast- und Abstinenztage (Aschermittwoch und Karfreitag) gerahmt, die Zeit dazwischen dient in besonderer Weise der Vorbereitung auf das höchste Fest des Kirchenjahres, dem sogenannten "Triduum Paschale": An drei Tagen von Gründonnerstag bis zur Osternacht werden Tod und Auferstehung Jesu Christi gefeiert, die das innere Fundament des christlichen Glaubens bilden. Traditionell wird in den römisch-katholischen Kirchen am Aschermittwoch das Aschenkreuz ausgeteilt. Dazu wird entweder Asche auf das Haupt der Glaubenden gestreut oder die Stirne mit einem Kreuz aus Asche bezeichnet. Dazu wird der Satz gesprochen: "Bedenke Mensch, dass du Staub bis und wieder zum Staub zurückkehren wirst." Die Asche selbst erinnert an die Vergänglichkeit des Menschen. Gerade von der Vergänglichkeit her wird der wahre Wert des Lebens erst sichtbar. Jeder Mensch und jedes Menschen Leben ist einzig-artig. Das Aschenkreuz zu empfangen ist daher sicher ein Zeichen persönlicher Demut aber auch der Zusage an den Wert des Lebens. Es wird von hierher zu einem Segenszeichen. Die Katholische Citykirche Wuppertal macht am diesjährigen Aschermittwoch bereits zum fünften Mal mit einer besonderen Aktion auf diese alte Tradition aufmerksam.

  12. 469

    „Das Heil kommt von den Juden“ (Joh 4,22) – oder nicht?

    Das frühe Christentum wurde nicht als eigene Religion, sondern eher als innerjüdische Bewegung wahrgenommen. Dabei gab es intensive Konflikte nicht nur zwischen Christen und Juden, sondern auch zwischen heidnischen und jüdischen Christen. Diese Auseinandersetzungen bilden nicht nur das kontextuelle Hintergrundrauschen vieler Texte des Neuen Testamentes. Spätere Schriften lassen die zunehmende Entfremdung zwischen der christlichen Bewegung und dem Judentum erkennen. Das Neue Testament als christlich geprägte Tendenzschrift lasst dabei mitunter einen harschen Antijudaismus erkennen, der sich zwar historisch und kommunikativ erklären lässt, der aber wirkungsgeschichtlich zu einem immer wieder aufkeimenden Antisemitismus geführt hat. Dr. Werner Kleine und Dr. Till Magnus Steiner diskutieren ausgewählte Texte unter besonderer Berücksichtigung der historischen Kontexte.

  13. 468

    Die Weihnachtsgeschichte neu erzählt

    Alle Jahre wieder feiern wir Weihnachten. Alle Jahre wieder wird die Geschichte von der Herbergssuche und dem Stern von Bethlehem erzählt. Die Weihnachtsgeschichten gehören zum Zentrum des christlichen Glaubens und sind doch oft nicht nur zum weihnachtlichen Brauchtum erstarrt. Dabei wurden die Erzählungen durch die Zeiten auch durch manche Vorstellung geprägt, die nicht zum ursprünglichen Bestand der Erzählungen gehört. Es ist Zeit, die Weihnachtsgeschichte neu zu erzählen, damit sie auch nach 2000 Jahren nicht nur eine bloß schöne Geschichte ist, sondern neu lebendig wird. Dr. Till Magnus Steiner und Dr. Werner Kleine wagen den Versuch, Weihnachten aus biblischer Perspektive neu zu erzählen. Der Klarinettist Andre Enthöfer interpretiert die Weihnachtserzählung dabei auf eigene, musikalische Weise.

  14. 467

    Jerusalem, Antiochia, Athen und Rom

    Die Stadt als Ort der frühchristlichen Mission Das Christentum ist in seinen Anfängen eine Stadtreligion. Die antike Stadt, die Polis, bot für die Verkündigungsstrategie der frühchristlichen Missionare ideale Bedingungen. Von hier aus verbreitete sich das Christentum rasch ins Umland. Die Stadt aber blieb der Brennpunkt der frühkirchlichen Entwicklungen. Dr. Till Magnus Steiner und Dr. Werner Kleine begeben sich auf eine biblische Spurensuche, die auch für die heutige Verkündigung der Kirche wegweisend sein kann.

  15. 466

    „… und Wein, der das Herz des Menschen erfreut“ (Ps 104,15)

    Eine biblische Erkundung um eine besondere Frucht Brot und Wein spielen in der Heiligen Schrift immer wieder eine zentrale Rolle – und das nicht nur beim letzten Abendmahl. Brot ist ein Grundnahrungsmittel. Aber Wein? Bereits in der Noah-Erzählung wird deutlich, welche Rolle Wein für die menschliche Kultur spielt, wenn zu den ersten Handlungen Noahs nach der Sintflut die Pflanzung eines Weinbergs gehört. Die Propheten bezeichnen Israel als Weinberg Gottes. Jesus wird sich dann als der Weinstock bezeichnen, ohne den die Reben nicht sein können. Grund genug für Dr. Werner Kleine und Dr. Till Magnus Steiner, sich auf eine biblische Erkundung um eine Frucht zu begeben, die in den Augen Gottes offenkundig besonderes Gefallen gefunden hat. Dr. Till Magnus Steiner und Dr. Werner Kleine kommen zu ausgewählten Texten ins Gespräch.

  16. 465

    Geschichten des Scheiterns

    Die besondere Perspektive des Wortes Gottes auf menschliche Wirklichkeiten Das Fundament, auf dem der christliche Glaube aufbaut, ist die Geschichte eines Gescheiterten: Das Leben des Jesus von Nazareth endet im Fluchtod des Kreuzes. Bereits die Texte des altehrwürdigen Bundes bestehen nicht nur aus Heldenerzählungen. Es scheint so, dass der Durchgang durch das Scheitern ein Reifeprozess ist. Paulus bringt das auf den Punkt, wenn er davon redet, dass die Kraft erst in der Schwachheit wirklich offenbar wird: Das Scheitern ist kein Endpunkt, sondern – Hoffnung wider alle Hoffnung – ein manchmal notwendiger Durchgang, in dem der Mensch zu sich selbst kommt.

 Dr. Till Magnus Steiner und Dr. Werner Kleine kommen zu ausgewählten Texten ins Gespräch.

  17. 464

    Judas Ischarioth – Held, Verräter, Heilswerkzeug

    Ein Blick auf eine vielschichtige Persönlichkeit der Ostererzählung Judas Ischarioth ist durch eine jahrhundertelange Rezeption unwiderruflich als der Mann gezeichnet, der Jesus verraten hat. Bei näherer Betrachtung aber erweist er sich als schillernde Persönlichkeit, deren Handeln ein paradoxes Dilemma bewirkt: Ohne seine Tat wäre das Heilsereignis von Kreuzestod und Auferstehung womöglich gar nicht geschehen. Was hat ihn zu seinem Handeln motiviert? Schon im Neuen Testament gibt es verschiedene Andeutungen. Aber auch in der Neuen Zeit wird die Person des Judas Ischarioth weiter diskutiert.

 Dr. Till Magnus Steiner und Dr. Werner Kleine begeben sich auf eine biblische Spurensuche zu einer ganz besonderen Persönlichkeit.

  18. 463

    Mauersegnung 2024

    Ostergottesdienst und Mauersegnung an Martin Michels Steingarten am 1. April 2024, mit Dr. Werner Kleine.

  19. 462

    Aschekreuz To Go 2024

    Mit dem Aschermittwoch beginnt für Christinnen und Christen alljährlich die 40tägige österliche Bußzeit, die der Volksmund als "Fastenzeit" bezeichnet. In der römisch-katholischen Tradition wird die österliche Bußzeit durch zwei Fast- und Abstinenztage (Aschermittwoch und Karfreitag) gerahmt, die Zeit dazwischen dient in besonderer Weise der Vorbereitung auf das höchste Fest des Kirchenjahres, dem sogenannten "Triduum Paschale": An drei Tagen von Gründonnerstag bis zur Osternacht werden Tod und Auferstehung Jesu Christi gefeiert, die das innere Fundament des christlichen Glaubens bilden. Traditionell wird in den römisch-katholischen Kirchen am Aschermittwoch das Aschenkreuz ausgeteilt. Dazu wird entweder Asche auf das Haupt der Glaubenden gestreut oder die Stirne mit einem Kreuz aus Asche bezeichnet. Dazu wird der Satz gesprochen: "Bedenke Mensch, dass du Staub bis und wieder zum Staub zurückkehren wirst." Die Asche selbst erinnert an die Vergänglichkeit des Menschen. Gerade von der Vergänglichkeit her wird der wahre Wert des Lebens erst sichtbar. Jeder Mensch und jedes Menschen Leben ist einzig-artig. Das Aschenkreuz zu empfangen ist daher sicher ein Zeichen persönlicher Demut aber auch der Zusage an den Wert des Lebens. Es wird von hierher zu einem Segenszeichen. Die Katholische Citykirche Wuppertal macht am diesjährigen Aschermittwoch bereits zum fünften Mal mit einer besonderen Aktion auf diese alte Tradition aufmerksam.

  20. 461

    „Suche den Frieden und jage ihm nach“

    Pazifismus in biblischer Perspektive Es gibt wohl kaum einen Menschen, der sich nicht nach einem friedlichen Zusammenleben sehnt.  Die Realität aber ist von immer wieder von kriegerischen Auseinandersetzungen geprägt. Ohne Zweifel enthält auch die Bibel immer wieder Schilderungen teils blutiger Konflikte. Gleichwohl markiert Gott die Entscheidung über Leben und Tod exklusiv für sich. Wie also kann die menschliche Aggression gezähmt werden? 

Dr. Werner Kleine und Dr. Till Magnus Steiner diskutieren ausgewählte biblische Texte zu einem bleibend aktuellen Thema.

  21. 460

    Marcel Gabriel-Simon - Zusammenleben

    Im dritten und letzten Teil sprachen wir von „Guck halt mal hin!“ mit Marcel Gabriel-Simon wie es sich eigentlich zusammen lebt in Wuppertal.

  22. 459

    Marcel Gabriel-Simon - Spannungsfeld

    Im zweiten Teil sprachen wir von „Guck halt mal hin!“ mit Marcel Gabriel-Simon über Spannungsfelder in der Stadt.

  23. 458

    Marcel Gabriel-Simon - Klang der Stadt

    Im ersten Teil sprachen wir von „Guck halt mal hin!“ mit Marcel Gabriel-Simon über den Klang der Stadt.

  24. 457

    Die Stimmen der Stadt – Iris Panknin

    „Guck halt mal hin!“ im Gespräch mit Iris Panknin über Wuppertal, Musik und den Klang von 100 Sprachen.

  25. 456

    HipHop im Haus der Jugend Elberfeld

    „Guck halt mal hin!“ sprach mit zwei jungen Wuppertalern über die Stadt und ihre Musik

  26. 455

    Der Gesandte Gottes

    Christen verehren Jesus als den Christus, den Messias. Sie sehen in ihm den Gesandten Gottes, der in den Schriften des Alten Testamentes verheißen wurde. Die Zeit, in der Jesus lebte, war von einer messianischen Hoffnung geprägt. Es gab viele Messiasse – oder solche, die sich dafür hielten. Diese Hoffnung erwacht nicht in einem leeren Raum, sondern ist Teil einer religiösen Dynamik, die ihre Wurzeln im Alten Testament hat, sich aber auch in den Texten widerspiegelt, die gewissermaßen zwischen Altem und Neuem Testament entstehen – und so eine wichtige Brücke zwischen den Testamenten bilden. Psalmen Salomos 17,21-46 https://de.wikisource.org/wiki/Die_Psalmen_Salomos/Psalm_17 4. Buch Esra 7,26-33 https://de.wikisource.org/wiki/Das_vierte_Buch_Esra/Kapitel_7 2. Buch Baruch 29,1-30,5 https://de.wikisource.org/wiki/Apokalypse_des_Baruch_(syrisch)#29._Kapitel:_Der_Messias

  27. 454

    Interview – Unsichtbar e.V.

    Interview mit Holger Brandenburg von Unsichtbar e.V.

  28. 453

    Nachtfahrt – Unsichtbar e.V.

    „Guck halt mal hin!“ begleitet Holger und Sina von Unsichtbar e.V. auf einer Nachttour durch Wuppertal.

  29. 452

    Rede Dr. Werner Kleine - Kundgebung „Gegen Terror und Gewalt“ - 2023-10-10

    Rede Dr. Werner Kleine - Kundgebung „Gegen Terror und Gewalt“ - 2023-10-10

  30. 451

    Das Fleisch der Vorhaut

    Am 15. August 2023 diskutierten Dr. Till Magnus Steiner und Dr. Werner Kleine per Zoom über die Beschneidung als Bundeszeichen und warum Christen es nicht (mehr) kennen.

  31. 450

    Garten Eden oder eine neue Stadt

    Biblische Vorstellungen über das Paradies Wenn vom Paradies die Rede ist, stellen sich viele einen himmlischen Garten vor. Tatsächlich ist das auch die erste Bedeutung des aus dem Persischen stammenden Wortes „Paradies“: ein Garten. Nicht ohne Grund findet sich deshalb am Beginn der Heiligen Schrift im Buch Genesis die Schilderung eines Gartens als paradiesischem Urzustand – der Garten Eden. Auffällig ist hingegen, dass am Ende der Bibel als Hoffnungsziel die himmlische Stadt Jerusalem vor Augen gestellt wird. Die Paradiesvorstellung als Hoffnungsbild der kommenden Welt umfasst biblisch beides: den Garten und die Stadt. Natur und Kultur treffen hier aufeinander. Beide Bildwelten sind auch heute noch von Bedeutung – und erzählen viel über die Hoffnungen der Menschen, aber auch die Zumutungen Gottes, der die Menschen auffordert, an seiner Statt die Welt zu gestalten.

  32. 449

    Die Wüste lebt!

    Vier Jahre Kunstprojekt im Problemkiez Eine Geschichte aus dem Wuppertaler Osten Ein Feature von Øle Schmidt »Ich geniesse diesen Flair hier, alles, alle Leute: klein, groß, Ausländer. Hier ist ordentlich was los, oft auch Polizei. Dann denke ich: Ja, hier findet das Leben statt! Karolas Augen funkeln, wenn sie von ihrer Heimat Oberbarmen erzählt. Dabei ist der Ruf des Stadtteils im Wuppertaler Osten ansonsten ziemlich ramponiert - zu viele Migranten, zu viel Armut und Kriminalität. Die Hände auf ihren Rollator gestützt, blickt die siebzigjährige Karola abenteuerlustig auf das bunte Treiben an diesem Abend. Die Luft ist schwer und feucht, Besucherinnen und Musikerinnen kämpfen auf dem Vorplatz des Kulturzentrums »Die Färberei« mit tropischen Temperaturen. »Die Wüste lebt« ist eine künstlerische Intervention; alltäglich und absurd, politisch und persönlich, komisch und tragisch. Manchmal auch tragikomisch. Vier Jahre wurde das Kunstprojekt im Problemkiez von Utopolis gefördert, einem Modellprojekt des Bundes. Neben dem Stethoskop haben sich die Projektmacherinnen auf weitere Forschungsinstrumente verlassen: Respekt, Augenhöhe und vor allem – viele Fragen. Ihr Anspruch ist es, mit den Oberbarmerinnen zu forschen, nicht über sie. Und Oberbarmen ist eine Welt für sich: Auf weniger als dreizehn Quadratkilometern leben 45.000 Menschen – aus mehr als einhundert Ländern. Oberbarmen ist arm, und reich an Erfahrungen, an schillernden Lebensgeschichten und Überlebensstrategien. Eine urbane Wüste aus Beton und Hoffnungen, auf ein Leben ohne Krieg und in Würde.

  33. 448

    Die Opfer im Alten Testament und das Opfer im Neuen Testament

    Eine neue Perspektive auf den missverständlichen Begriff In der theologischen Rede kommt immer wieder der Begriff des „Opfers“ vor. Zweifelsohne handelt es sich hier um einen jener Begriffe, die oft missverstanden werden. Das liegt nicht zuletzt an den kulturellen und religiösen Kontexten, in denen von „Opfern“ die Rede ist. Die deutsche Sprache etwa verbindet mit dem Begriff meist die Intention eines unfreiwilligen Verlustes – ein Aspekt, der die biblische Rede von den bzw. dem Opfer in einem merkwürdigen Licht erscheinen lässt. Tatsächlich aber steht in der biblischen Verwendung des Begriffes „Opfer“ eher ein Aspekt der Kommunikation zwischen Mensch und Gott im Fokus:  Durch das Opfer verbindet sich der Mensch mit Gott. Ob es dazu tatsächlich materieller Opfer bedarf? Dr. Werner Kleine und Dr. Till Magnus Steiner begeben sich auf eine biblische Spurensuche.

  34. 447

    Mauersegnung 2023

    Ostergottesdienst und Mauersegnung an Martin Michels Steingarten am 10. April 2023, mit Dr. Werner Kleine.

  35. 446

    Rede Dr. Kleine 24.02.2023

    Die Rede von Dr. Werner Kleine auf der Friedensdemonstration für die Ukraine auf dem Laurentiusplatz in Wuppertal am 24.02.2023.

  36. 445

    Aschekreuz To Go 2023

    Mit dem Aschermittwoch beginnt für Christinnen und Christen alljährlich die 40tägige österliche Bußzeit, die der Volksmund als "Fastenzeit" bezeichnet. In der römisch-katholischen Tradition wird die österliche Bußzeit durch zwei Fast- und Abstinenztage (Aschermittwoch und Karfreitag) gerahmt, die Zeit dazwischen dient in besonderer Weise der Vorbereitung auf das höchste Fest des Kirchenjahres, dem sogenannten "Triduum Paschale": An drei Tagen von Gründonnerstag bis zur Osternacht werden Tod und Auferstehung Jesu Christi gefeiert, die das innere Fundament des christlichen Glaubens bilden. Traditionell wird in den römisch-katholischen Kirchen am Aschermittwoch das Aschenkreuz ausgeteilt. Dazu wird entweder Asche auf das Haupt der Glaubenden gestreut oder die Stirne mit einem Kreuz aus Asche bezeichnet. Dazu wird der Satz gesprochen: "Bedenke Mensch, dass du Staub bis und wieder zum Staub zurückkehren wirst." Die Asche selbst erinnert an die Vergänglichkeit des Menschen. Gerade von der Vergänglichkeit her wird der wahre Wert des Lebens erst sichtbar. Jeder Mensch und jedes Menschen Leben ist einzig-artig. Das Aschenkreuz zu empfangen ist daher sicher ein Zeichen persönlicher Demut aber auch der Zusage an den Wert des Lebens. Es wird von hierher zu einem Segenszeichen. Die Katholische Citykirche Wuppertal macht am diesjährigen Aschermittwoch bereits zum fünften Mal mit einer besonderen Aktion auf diese alte Tradition aufmerksam.

  37. 444

    Dei Verbum - Empfangen und überliefert

    Tradition zwischen Bewahrung und Erneuerung Die Frage nach dem, was Tradition ist, bildet einen der Hintergründe nicht nur der aktuellen kirchenpolitischen Diskussionen. Auch in Politik und Gesellschaft wird darum gerungen. Ist Tradition das rein konservierende Bewahren von Zuständen oder das dynamische Weitergeben bewährten Wissens in dem Bewusstsein, dass dabei die Form mitunter an neue Umstände angepasst werden muss. Überlieferung ist eben nicht Bewahrung der Form, sondern des Inhaltes, der immer neu interpretiert und so aktual zur Sprache gebracht wird. So ist Tradition sicher konservativ, aber eben immer auch Fortschritt. Die Bibel selbst zeigt dieses Ringen und Bewahrung und Fortschritt in der Überlieferung des Weisungen und des Wortes Gottes. Dr. Till Magnus Steiner und Dr. Werner Kleine diskutieren anhand ausgewählter biblischer Texte die Bedeutung der Tradition damals und heute.

  38. 443

    Episode 6 - Bildung und Antisemitismus Teil 2

    In Episode 6 folgt thematisch eine Anknüpfung an Episode 5: Gabriel Goldberg, Bereichsleiter des Fachbereichs Antisemitismus der Jüdischen Kultusgemeinde Wuppertal, veranschaulicht anhand der Beispiele Wuppertal und Paris, wie sich die Lebensrealität jüdischer Menschen hier und dort aktuell darstellt.

  39. 442

    Episode 5 - Bildung und Antisemitismus Teil 1

    In Episode 5 geht es um den Stellenwert von Bildung als Prävention gegen Antisemitismus. Dr. Ulrike Schrader, Leiterin der Begegnungsstätte Alte Synagoge, informiert u. a. über die Arbeit mit Schulklassen. Ob Bildung präventiv hilft, dazu äußern sich Befragte auf den Straßen Wuppertals.

  40. 441

    Episode 4 - Gesellschaft und Teilhabe

    »Ich will es mal so sagen …« - eine Podcastreihe zum Thema ›Begriffe in der Diskriminierungs-Diskussion‹ In Episode 4 äußern sich Menschen über eigene Erfahrungen mit Diskriminierung. Inwieweit man diesbezüglich in Wuppertal auf Hilfe hoffen darf, dazu geben Gesine Ahlzweig von der Stabsstelle Gleichstellung und Antidiskriminierung, sowie Nkozi Muhindo von Kookaburra Auskunft.

  41. 440

    Episode 3 - Kirche und Regenbogen

    »Ich will es mal so sagen …« - eine Podcastreihe zum Thema ›Begriffe in der Diskriminierungs-Diskussion‹ In Episode 3 dreht sich alles um das Thema Geschlechtervielfalt. Dr. Werner Kleine, Pastoralreferent der Katholischen Citykirche Wuppertal, schlägt einen Bogen von der Bibel über die Abkürzung LGBTIQ∗ bis hin zur Sprachdeutung. Befragte sinnieren auf Wuppertals Straßen über L-G-B-T-I-Q.

  42. 439

    Episode 2 - Schulsozialarbeit und Grenzen

    »Ich will es mal so sagen …« - eine Podcastreihe zum Thema ›Begriffe in der Diskriminierungs-Diskussion‹ In Episode 2 berichtet Nicole Vollmer aus ihrem Berufsalltag; sie ist als Schulsozialarbeiterin an der Gesamtschule Else-Lasker-Schüler tätig. In einer Straßenumfrage in Wuppertal berichten Befragte von ihren Erfahrungen mit Anfeindungen auf der Straße und im Internet.

  43. 438

    Episode 1 - Medien und Gendern

    In Episode 1 äußern sich auf den Straßen Wuppertals Befragte zum Thema Gendern. Ganz explizit zum Thema Gendern in den Medien stehen Georg Rose, Chefredakteur von Radio Wuppertal, und Martin Wosnitza, Herausgeber der Campuszeitung blickfeld, Rede und Antwort.

  44. 437

    Dei Verbum - Mann oder Mensch?

    Über die Fleischwerdung des Wortes Das Mannsein Jesu wird gerade in der römisch-katholischen Tradition immer wieder betont, wenn es etwa um die Frage geht, warum nur Männern das Weihesakrament offensteht. Dabei betont das Neue Testament diesen Umstand nicht, sondern bekennt die Menschwerdung Gottes oder die Fleischwerdung des Wortes. Der Mensch aber wurde männlich und weiblich erschaffen. Gerade an Weihnachten wird aber die Menschwerdung Gottes gefeiert und nicht die Mannwerdung. Dr. Till Magnus Steiner und Dr. Werner Kleine erschließen die biblischen Texte – wie immer vor Weihnacht mit der Unterstützung der Klarinettisten Andre Enthöfer, der die Texte auf seine Weise interpretiert.

  45. 436

    Dei Verbum - Die Priester im Alten und der Priester im Neuen Testament

    Über Kult und Kultkritik Nicht erst seit dem synodalen Weg wird über das Priesteramt diskutiert. Das Priestertum des Alten Testamentes hat eine deutlich kultische Funktion, die in vielen Texten des Neuen Testamentes kritisch hinterfragt wird. Ja, das Neue Testament in sich ist kritisch, was eine kultisch vermittelte Gottesbegegnung angeht; im Gegenteil steht die unmittelbare Gottnähe, die gerade nicht mehr kultisch vermittelt wird, im Zentrum der Verkündigung. Trotzdem hat sich schon in der frühen Kirche ein Priesteramt entwickelt, das freilich nicht unmittelbar auf einen neutestamentlich fundierten Stifterwillen zurückzuführen ist. Hier liegt ein Grund, warum das Priesteramt in der Gegenwart zunehmend kritisch hinterfragt wird; gleichzeitig erscheint auf der Basis der biblischen Botschaft eine Weiterentwicklung des kirchlichen Amtes möglich – aber eben auch notwendig. Dr. Werner Kleine und Dr. Till Magnus Steiner begeben sich auf eine biblische Spurensuche.

  46. 435

    Dei Verbum - Einsamkeit

    Einsamkeit - keine biblische Tugend? Einsamkeit ist nicht bloß Alleinsein. Sie ist ein Zustand des Verlassenseins. Er kann frei gewählt oder erzwungen sein. Ebenso kann er als Segen, aber auch als Qual empfunden werden. Eremiten oder Propheten etwa suchen die Einsamkeit, um in der Auseinandersetzung mit sich – und mit Gott – den eigenen Auftrag schärfer wahrzunehmen; andererseits kann Einsamkeit auch als Folge von Krankheit oder Schuld entstehen. Sie ist also nicht nur eine Tugend, sondern kann auch eine Belastung sein. Diese Ambivalenz der Einsamkeit diskutieren Dr. Till Magnus Steiner und Dr. Werner Kleine anhand verschiedener biblischer Texte.

  47. 434

    Dei Verbum - Kirche - Weg oder Ziel?

    In vielen pastoraltheologischen Diskursen der Gegenwart scheint es um eine bessere Vermarktung der Kirche zu gehen. Die Sprache soll dann moderner werden oder das Erscheinungsbild. Es scheint so, als sei die Kirche selbst ein Ziel. Dagegen spricht das Zweite Vatikanische Konzil davon, dass die Kirche ein Werkzeug in den Händen Gottes sei, also eher Weg als Ziel. Ein Blick zurück in die Anfänge, wie sie in der Bibel bezeugt sind, kann heute zu einem Blick nach vorne werden. Dr. Till Magnus Steiner und Dr. Werner Kleine diskutieren ausgewählte Bibelstellen. Saul der Jude, Paulus der Christ? Ein jüdischer Blick auf Saulus Paulus von Tarsus (von Ruth Tutzinger) https://www.dei-verbum.de/saul-der-jude-paulus-der-christ/

  48. 433

    Dei Verbum - Warum Jesus sterben musste

    Neutestamentliche Deutungen des Todes Jesu und das Alte Testament Die Auferstehung des Gekreuzigten ist das Fundament des christlichen Glaubens schlechthin. Dabei birgt dieser Glaube eine doppelte Herausforderung, die den zeitgenössischen Christen wohl unmittelbar vor Augen stand, den gegenwärtig Glaubenden aber oft erst auf den zweiten Blick erschließt. Nicht nur, dass der Glaube an die Auferstehung eines Gestorbenen in sich schon eine Herausforderung ist; im Fall Jesu birgt er darüber hinaus sogar ein Paradox: so sehr der Kreuzestod als Ausweis der Gottverlassenheit gilt, so sehr kann die Auferstehung nur gottgewirkt sein. Der Gottverlassene wird von Gott gerettet! Dieses Paradox bedarf der theologischen Reflexion. Die neutestamentlichen Autoren finden dabei Deuteansätze im Alten Testament. Dr. Werner Kleine und Dr. Till Magnus Steiner begeben sich auf eine biblische Spurensuche.

  49. 432

    Mauersegnung 2022

    Ostergottesdienst und Mauersegnung an Martin Michels Steingarten am 18. April 2022, mit Dr. Werner Kleine.

  50. 431

    Dei Verbum - Synode, Lehramt, Wissenschaft?

    Wie in der Bibel Entscheidungen für die Zukunft gefunden werden Das Leben stellt gerade auch glaubende Menschen immer wieder vor neue Herausforderungen. Gerade der Fortschritt fördert dabei Fragen zu Tage, die sich früheren Generationen noch gar nicht gestellt haben. Das gilt insbesondere auch für die Bibel. Wer glaubt, hier auf alle Situationen des Lebens Antworten zu finden, wird schnell an seine Grenzen gelangen. Wohl aber überliefert die Bibel Haltungen, aus denen Glaubende ihr Leben auch angesichts neuer Herausforderungen gestalten können. In diesem Sinn ist sie im besten Sinn des Wortes eine Richtschnur für den Glauben. Wie also können Entscheidungen in Verantwortung vor Gott getroffen werden, gerade wenn sich Glaubende völlig neuen Herausforderungen gegenübersehen. Die Spannung zwischen Wissenschaft und Lehramt führt in der Kirche vor Augen, wie sensibel diese Frage ist. Dr. Till Magnus Steiner, der aus Jerusalem via Internet zugeschaltet ist, und Dr. Werner Kleine diskutieren ausgewählte biblische Lösungsansätze.

Type above to search every episode's transcript for a word or phrase. Matches are scoped to this podcast.

Searching…

We're indexing this podcast's transcripts for the first time — this can take a minute or two. We'll show results as soon as they're ready.

No matches for "" in this podcast's transcripts.

Showing of matches

No topics indexed yet for this podcast.

Loading reviews...

ABOUT THIS SHOW

Zeitung der Katholischen Citykirche Wuppertal

HOSTED BY

Katholische Citykirche Wuppertal

Produced by logisch!

CATEGORIES

Frequently Asked Questions

How many episodes does Dei Verbum - Bibel im Kontext unserer Zeit have?

Dei Verbum - Bibel im Kontext unserer Zeit currently has 50 episodes available on PodParley. New episodes are automatically indexed when they're published to the podcast feed.

What is Dei Verbum - Bibel im Kontext unserer Zeit about?

Zeitung der Katholischen Citykirche Wuppertal

How often does Dei Verbum - Bibel im Kontext unserer Zeit release new episodes?

Dei Verbum - Bibel im Kontext unserer Zeit has 50 episodes. Check the episode list to see recent publication dates and frequency.

Where can I listen to Dei Verbum - Bibel im Kontext unserer Zeit?

You can listen to Dei Verbum - Bibel im Kontext unserer Zeit on PodParley by clicking any episode. We provide an embedded audio player for direct listening, and you can also subscribe via your preferred podcast app using the RSS feed.

Who hosts Dei Verbum - Bibel im Kontext unserer Zeit?

Dei Verbum - Bibel im Kontext unserer Zeit is created and hosted by Katholische Citykirche Wuppertal.
URL copied to clipboard!