EPISODE · Apr 19, 2026 · 10 MIN
Aus der Praxis für die Praxis: Wer führt den Deal wirklich? - #182
from Lessons To Grow - Wachstum - Führung - Erfolg · host Armin L. Rau
Viele Unternehmen kennen diese Situation: Ein potenzieller Kunde zeigt Interesse, Gespräche verlaufen konstruktiv, man investiert Zeit, präsentiert Kompetenz und entwickelt erste Ideen für eine mögliche Zusammenarbeit. Und trotzdem passiert danach nichts. Genau an diesem Punkt beginnt oft die falsche Interpretation. Denn die Ursache liegt häufig nicht in der Qualität des Gesprächs, sondern in der Logik des Prozesses. In dieser Folge von Lessons to Grow spricht Armin Rau darüber, warum Deals im B2B still werden, obwohl auf den ersten Blick alles gut lief. Im Zentrum steht ein konkreter Praxisfall: Ein Unternehmen mit klarem Customer-Intimacy-Ansatz, starker Kundennähe und partnerschaftlicher Lösungslogik gerät in einen standardisierten Einkaufsprozess. Genau dort entsteht der Bruch. Denn wer sich über Kontextverständnis, Differenzierung und gemeinsame Entwicklung positioniert, braucht Zugang zur Fachabteilung. Wenn der Einstieg jedoch über den Einkauf erfolgt, verändert sich die Mechanik grundlegend. Die Episode zeigt, warum Einkauf, RFQ-ähnliche Standardlogik und Vergleichbarkeit ein anderes Spielfeld eröffnen als partnerschaftliche Geschäftsentwicklung. In dieser Welt zählen Struktur, Risikominimierung, Vergleichbarkeit und operative Exzellenz. Customer Intimacy verliert dort an Wirkung, wenn sie nicht zur tatsächlichen Bewertungslogik des Gegenübers passt. Genau deshalb ist die entscheidende Führungsfrage nicht: War das Gespräch gut? Sondern: Wer führt den Deal wirklich, auf welcher Ebene entsteht die Entscheidung und welches Spiel wird hier überhaupt gespielt? Ein weiterer Schwerpunkt dieser Folge ist die kulturelle Dimension. Am Beispiel Frankreich wird deutlich, warum freundliche Gespräche und höfliche Offenheit nicht automatisch als Fortschritt gelesen werden dürfen. Nicht jede positive Reaktion ist ein Commitment, nicht jedes „Wir melden uns“ ist ein nächster Schritt. Gute Unternehmensführung bedeutet deshalb, Mechaniken nüchtern zu lesen, statt sie emotional zu überinterpretieren. Diese Episode ist besonders relevant für Unternehmer, Geschäftsführer, KMU und Scale-ups im B2B, die Ausschreibungen, Einkaufsprozesse und stagnierende Deals strategisch besser einordnen wollen. Es geht um Spielfeldlogik, Customer Intimacy vs. Operational Excellence, Einkaufsmechaniken und um die Frage, wie gute Unternehmensführung erkennt, wann ein Deal wirklich geführt wird — und wann man nur hinterherläuft. Du erfährst in dieser Folge unter anderem: warum positive Gespräche im B2B trotzdem nicht automatisch zu einem Auftrag führen weshalb ein Einstieg über den Einkauf die gesamte Mechanik eines Deals verändern kann wie sich Customer Intimacy und Operational Excellence in ihrer Logik unterscheiden warum kulturelle Unterschiede zusätzliche Fehlinterpretationen erzeugen können weshalb gute Unternehmensführung zuerst das Spielfeld, die Entscheidungsebene und die Passung zum eigenen Geschäftsmodell prüfen muss Wenn du in deinem Unternehmen immer wieder erlebst, dass Gespräche gut laufen, Deals aber trotzdem versanden, dann lohnt sich diese Folge besonders. Möchtest Du erfahren, wie diese Strategien speziell auf Dein Unternehmen zugeschnitten werden können? Schreibe gern an: [email protected] Kostenfreier Growth Report 2025 zum runterladen! https://www.lessons-to-grow.de/download-growth-report Anmeldung zum Newsletter – Armin L. Rau Growth Insider www.lessons-to-grow.de/newsletter1 Hier geht’s zu meiner YouTube Seite: https://www.youtube.com/@arminlrau
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Viele Unternehmen kennen diese Situation: Ein potenzieller Kunde zeigt Interesse, Gespräche verlaufen konstruktiv, man investiert Zeit, präsentiert Kompetenz und entwickelt erste Ideen für eine mögliche Zusammenarbeit. Und trotzdem passiert danach nichts. Genau an diesem Punkt beginnt oft die falsche Interpretation. Denn die Ursache liegt häufig nicht in der Qualität des Gesprächs, sondern in der Logik des Prozesses. In dieser Folge von Lessons to Grow spricht Armin Rau darüber, warum Deals im B2B still werden, obwohl auf den ersten Blick alles gut lief. Im Zentrum steht ein konkreter Praxisfall: Ein Unternehmen mit klarem Customer-Intimacy-Ansatz, starker Kundennähe und partnerschaftlicher Lösungslogik gerät in einen standardisierten Einkaufsprozess. Genau dort entsteht der Bruch. Denn wer sich über Kontextverständnis, Differenzierung und gemeinsame Entwicklung positioniert, braucht Zugang zur Fachabteilung. Wenn der Einstieg jedoch über den Einkauf erfolgt, verändert sich die Mechanik grundlegend. Die Episode zeigt, warum Einkauf, RFQ-ähnliche Standardlogik und Vergleichbarkeit ein anderes Spielfeld eröffnen als partnerschaftliche Geschäftsentwicklung. In dieser Welt zählen Struktur, Risikominimierung, Vergleichbarkeit und operative Exzellenz. Customer Intimacy verliert dort an Wirkung, wenn sie nicht zur tatsächlichen Bewertungslogik des Gegenübers passt. Genau deshalb ist die entscheidende Führungsfrage nicht: War das Gespräch gut? Sondern: Wer führt den Deal wirklich, auf welcher Ebene entsteht die Entscheidung und welches Spiel wird hier überhaupt gespielt? Ein weiterer Schwerpunkt dieser Folge ist die kulturelle Dimension. Am Beispiel Frankreich wird deutlich, warum freundliche Gespräche und höfliche Offenheit nicht automatisch als Fortschritt gelesen werden dürfen. Nicht jede positive Reaktion ist ein Commitment, nicht jedes „Wir melden uns“ ist ein nächster Schritt. Gute Unternehmensführung bedeutet deshalb, Mechaniken nüchtern zu lesen, statt sie emotional zu überinterpretieren. Diese Episode ist besonders relevant für Unternehmer, Geschäftsführer, KMU und Scale-ups im B2B, die Ausschreibungen, Einkaufsprozesse und stagnierende Deals strategisch besser einordnen wollen. Es geht um Spielfeldlogik, Customer Intimacy vs. Operational Excellence, Einkaufsmechaniken und um die Frage, wie gute Unternehmensführung erkennt, wann ein Deal wirklich geführt wird — und wann man nur hinterherläuft. Du erfährst in dieser Folge unter anderem: warum positive Gespräche im B2B trotzdem nicht automatisch zu einem Auftrag führen weshalb ein Einstieg über den Einkauf die gesamte Mechanik eines Deals verändern kann wie sich Customer Intimacy und Operational Excellence in ihrer Logik unterscheiden warum kulturelle Unterschiede zusätzliche Fehlinterpretationen erzeugen können weshalb gute Unternehmensführung zuerst das Spielfeld, die Entscheidungsebene und die Passung zum eigenen Geschäftsmodell prüfen muss Wenn du in deinem Unternehmen immer wieder erlebst, dass Gespräche gut laufen, Deals aber trotzdem versanden, dann lohnt sich diese Folge besonders. Möchtest Du erfahren, wie diese Strategien speziell auf Dein Unternehmen zugeschnitten werden können? Schreibe gern an: [email protected] Kostenfreier Growth Report 2025 zum runterladen! https://www.lessons-to-grow.de/download-growth-report Anmeldung zum Newsletter – Armin L. Rau Growth Insider www.lessons-to-grow.de/newsletter1 Hier geht’s zu meiner YouTube Seite: https://www.youtube.com/@arminlrau
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