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EPISODE · Apr 3, 2026 · 1H

Aus «Jasm» wird «Jazz» – warum das Wort bis heute polarisiert

from Passage

Die Fakten sind klar: Jasm war ein Slang-Wort im 19.Jh. und bedeutete «Energie», «Pep». 1915 wurde es – inzwischen verkürzt zu «Jazz» – von weissen Konzertpromotern in Chicago verwendet, um die neuartige Musik aus New Orleans anzupreisen. Neben den Fakten geistern viele Herkunftsgeschichten herum. Die meisten sind falsch: «Jazz» sei eine Abkürzung für «Jasmine», wird zum Beispiel behauptet, vom Parfum, das anfangs des 20.Jh von den Prostituierten in New Orleans getragen worden sei. Auch die Behauptung, «Jazz» sei von Beginn weg abwertend gemeint gewesen, ist sprachwissenschaftlich nicht haltbar. Trotzdem fühlen und fühlten sich viele Musiker:innen unwohl mit dem Begriff. Warum polarisiert «Jazz» bis heute? Was überhaupt ist alles «Jazz»? Jazzredaktor Jodok Hess macht sich in der Passage auf die Suche nach Antworten.

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Aus «Jasm» wird «Jazz» – warum das Wort bis heute polarisiert

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