Autismus UND Depressionen... leider keine Seltenheit episode artwork

EPISODE · Sep 9, 2021 · 1H 21M

Autismus UND Depressionen... leider keine Seltenheit

from Autismus braucht Aufklärung · host Stephanie Meer-Walter

Depressionen gehören zu den häufigsten komorbiden psychischen Erkrankungen autistischer Menschen. Prof. Dr. Dr. Kay Vogeley gibt an, dass etwa 50 Prozent der Autistinnen, die in der Kölner Sprechstunde vorstellig werden, behandlungsbedürftige Symptome einer Depression zeigen würde. Diese hohe Zahl ist nicht verwunderlich, denn durch ihr autistisches Sein in einer nicht-autistischen Welt besitzen Autistinnen eine erhöhte Vulnerabilität für die Entwicklung einer depressiven Episode. Betrachtet man die „klassischen“ Ursachen für eine Depression, stellt man fest, dass sie zugleich Kennzeichen autistischen Seins sind. Das bedeutet nicht, dass alle Autistinnen zwangsläufig eine Depression entwickeln, denn das hängt von weiteren Voraussetzungen wie die genetische Veranlagung sowie die bisherige soziale Prägung ab. Gerade aber die soziale Prägung wiederum macht viele Autistinnen anfällig für die Entwicklung einer depressiven Episode, weil sie oftmals ein geringes Verständnis für ihr autistisches Sein erfahren. Autismus und Depression reichen sich sozusagen die Hand. Durch die Überschneidung von autistischen Kennzeichen und Symptomen einer Depression wird das Erkennen einer Autismus-Störung erschwert, so dass die (unter Umständen vermeintliche) Depression behandelt wird, ohne das autistische Sein zu erkennen. Dann wird schwerlich eine Verbesserung des Befindens eintreten. Diese Zusammenhänge erkläre ich in der Folge und ergänze sie durch meine eigenen Erfahrungen. Ich habe meine Diagnose des Asperger-Syndroms erst mit 47 Jahren erhalten im Rahmen der Therapie meiner Depression. Jetzt im Rückblick lässt sich deutlich erkennen, wie mein unerkanntes autistisches Sein die Entwicklung der Depression bedingt hat, neben der vorhandenen genetischen Veranlagung. Zu der Folge gibt es wieder eine Infografik sowie Literaturhinweise, die auf meiner Webseite (Rubrik „Podcast“) zu finden sind und heruntergeladen werden können. Inhaltsverzeichnis: 00h01m22s Einleitung 00h08m11s Zahlen, Daten, Fakten zur Depression (Deutsche Depressionsliga) 00h12m03s Symptome einer Depression 00h28m40s einige Symptome der Depression ähneln denen des Autismus 00h32m50s eigener Erfahrungsbericht: mein (depressives/autistisches) Grundgefühl und die daraus resultierenden Verhaltensweisen 00h41m58s mögliche Verlaufsformen einer Depression 00h47m14s Ursachen der Depression und erhöhte Vulnerabilität durch das autistische Sein 00h59m30s eigener Erfahrungsbericht: mein autistisches Sein und meine Depression reichen sich die Hände 01h14m40s Behandlungsmöglichkeiten der Depression 01h17m42s Service zur Folge: Infografik, Literaturhinweise (Fachliteratur zur Depression, Erfahrungsberichte von Menschen mit Depression), Links 01h20m15s Ausblick auf die nächste Folge: Die Sache mit dem Selbstwert *** www.mit-meinem-ganzen-sein-autistisch.de

Episode metadata supplied by the publisher feed · Published Sep 9, 2021

Depressionen gehören zu den häufigsten komorbiden psychischen Erkrankungen autistischer Menschen. Prof. Dr. Dr. Kay Vogeley gibt an, dass etwa 50 Prozent der Autistinnen, die in der Kölner Sprechstunde vorstellig werden, behandlungsbedürftige Symptome einer Depression zeigen würde. Diese hohe Zahl ist nicht verwunderlich, denn durch ihr autistisches Sein in einer nicht-autistischen Welt besitzen Autistinnen eine erhöhte Vulnerabilität für die Entwicklung einer depressiven Episode. Betrachtet man die „klassischen“ Ursachen für eine Depression, stellt man fest, dass sie zugleich Kennzeichen autistischen Seins sind. Das bedeutet nicht, dass alle Autistinnen zwangsläufig eine Depression entwickeln, denn das hängt von weiteren Voraussetzungen wie die genetische Veranlagung sowie die bisherige soziale Prägung ab. Gerade aber die soziale Prägung wiederum macht viele Autistinnen anfällig für die Entwicklung einer depressiven Episode, weil sie oftmals ein geringes Verständnis für ihr autistisches Sein erfahren. Autismus und Depression reichen sich sozusagen die Hand. Durch die Überschneidung von autistischen Kennzeichen und Symptomen einer Depression wird das Erkennen einer Autismus-Störung erschwert, so dass die (unter Umständen vermeintliche) Depression behandelt wird, ohne das autistische Sein zu erkennen. Dann wird schwerlich eine Verbesserung des Befindens eintreten. Diese Zusammenhänge erkläre ich in der Folge und ergänze sie durch meine eigenen Erfahrungen. Ich habe meine Diagnose des Asperger-Syndroms erst mit 47 Jahren erhalten im Rahmen der Therapie meiner Depression. Jetzt im Rückblick lässt sich deutlich erkennen, wie mein unerkanntes autistisches Sein die Entwicklung der Depression bedingt hat, neben der vorhandenen genetischen Veranlagung. Zu der Folge gibt es wieder eine Infografik sowie Literaturhinweise, die auf meiner Webseite (Rubrik „Podcast“) zu finden sind und heruntergeladen werden können. Inhaltsverzeichnis: 00h01m22s Einleitung 00h08m11s Zahlen, Daten, Fakten zur Depression (Deutsche Depressionsliga) 00h12m03s Symptome einer Depression 00h28m40s einige Symptome der Depression ähneln denen des Autismus 00h32m50s eigener Erfahrungsbericht: mein (depressives/autistisches) Grundgefühl und die daraus resultierenden Verhaltensweisen 00h41m58s mögliche Verlaufsformen einer Depression 00h47m14s Ursachen der Depression und erhöhte Vulnerabilität durch das autistische Sein 00h59m30s eigener Erfahrungsbericht: mein autistisches Sein und meine Depression reichen sich die Hände 01h14m40s Behandlungsmöglichkeiten der Depression 01h17m42s Service zur Folge: Infografik, Literaturhinweise (Fachliteratur zur Depression, Erfahrungsberichte von Menschen mit Depression), Links 01h20m15s Ausblick auf die nächste Folge: Die Sache mit dem Selbstwert *** www.mit-meinem-ganzen-sein-autistisch.de

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Todesangst Mitteldeutscher Rundfunk Sophie und Moritz auf der Autobahn: Plötzlich bremst Moritz und bleibt mit seinem Sportwagen auf der Überholspur stehen. Sophie bekommt Todesangst. Stopp. Auch Paul hat Angst. Seine Mutter liegt nach einem Unfall im Koma. Plötzlich ist er mit einem bis dato unbekannten Opa konfrontiert. Und nicht nur das. Sophies und Pauls Leben mit allen Desastern verbinden sich …Die Hörspielreihe "Todesangst" stellt Fragen: Wovor kann man Angst haben? Was hält Freundschaft aus? Wieso verliebt man sich überhaupt? Warum haben Menschen Geheimnisse? Woher weiß man, was besser ist: lügen oder die Wahrheit sagen? Wann braucht es zivilen Widerstand?Es spielen: Runa Greiner, Lorenzo Germeno, Valentin Oppermann, Roxana Samadi, Amira Pollmann, Jaecki Schwarz, Mark Zak, Nele Rosetz, Andreas Döhler u.a.Autor: Andreas JungwirthRegie: Judith LorentzMusik: Philipp ThimmProduktion: MDR 2024Online bis 23. Mai 2026 The Mindful Sessions - Für mehr Achtsamkeit & Soulpower Sarah Desai Es braucht nicht viel, damit sich auf einmal alles ändert. Ein kurzes Inne­ halten. Ein tiefes Ein­ und Ausatmen. Eine andere Perspektive. Wenn du dich manchmal leer fühlst, zu klein, zu wenig, wenn du kämpfst oder stolperst, dann ist dieser Podcast für dich da!Das neue Buch "Heute hör ich auf zu zweifeln":https://amzn.to/4xb2JdN René will Rendite - Der Podcast Clemens Schömann-Finck Wer investieren will, braucht Informationen. In meinem Podcast spreche ich für euch mit Investoren und Börsenexperten, damit ihr die besten Entscheidungen treffen könnt. Insights zu Peru - der Podcast von Holger Ehrsam Holger Ehrsam Holger Ehrsam, Gründer von Ehrsam Peru-Consult - der Brücke zwischen Peru und Deutschland, unterstützt Menschen mit einer Nähe zu Peru und einer eigenen Geschäftsidee, die sie erfolgreich umsetzen wollen. Damit zeigen sie ihre Liebe zu Peru und machen die Welt etwas besser. Wenn du Orientierung und Tipps suchst, prácticas ejemplares, wie und was es für ein negocio braucht oder wenn du jemand bist, der hungrig nach dem Weg zum eigenen Peru-Business ist, dann bist du hier genau richtig!

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This episode is 1 hour and 21 minutes long.

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This episode was published on September 9, 2021.

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Depressionen gehören zu den häufigsten komorbiden psychischen Erkrankungen autistischer Menschen. Prof. Dr. Dr. Kay Vogeley gibt an, dass etwa 50 Prozent der Autistinnen, die in der Kölner Sprechstunde vorstellig werden, behandlungsbedürftige...

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