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EPISODE · Aug 2, 2024 · 3 MIN

Das Börsenmagazin vom 02. August 2024

from PostFinance Börsenmagazin - der wöchentliche Podcast · host radio1.ch

In der vergangenen Woche kam es zu erheblichen Schwankungen an den Börsen, bedingt durch neue Informationen und Erkenntnisse. Besonders am Mittwoch gab es Auftrieb durch starke Quartalszahlen von Meta (Facebook) und positive geldpolitische Signale der US-Zentralbank (Fed), die eine mögliche Zinssenkung für September andeutete. Die Quartalszahlen von Microsoft und Amazon wurden hingegen weniger positiv aufgenommen, da hohe Investitionen in Künstliche Intelligenz derzeit hauptsächlich Kosten verursachen und sich nicht in den Umsätzen widerspiegeln. Zudem sorgten enttäuschende Daten zur US-Konjunktur, die auf einen starken Einbruch des amerikanischen Industriesektors hindeuteten, für Verunsicherung. In den letzten drei Wochen überwogen die negativen Effekte, insbesondere durch Sorgen über eine starke Abkühlung der US-Wirtschaft und Spannungen im Nahen Osten. Dies führte dazu, dass sich die Märkte am Donnerstag und Freitag stark ins Negative drehten. Die meisten Aktienmärkte in den USA, Europa und Asien verzeichneten deutliche Verluste, einschließlich des Schweizer Marktes. Besonders betroffen war die Intel-Aktie, die am Freitag stark fiel, nachdem das Unternehmen einen massiven Stellenabbau und die Streichung der Dividende angekündigt hatte. Beide großen Zentralbanken, die britische und die japanische, haben ihre Geldpolitik angepasst. Die britische Zentralbank senkte ihren Leitzins von 5,25% auf 5,0%, während die japanische Zentralbank ihren Leitzins von 0,1% auf 0,25% anhob, was den Yen aufwertete und den Nikkei-Index um fast 6% einbrechen ließ. Damit war die japanische Börse im Wochenvergleich das Schlusslicht weltweit. Die kommende Woche dürfte ruhiger verlaufen, da der ökonomische Kalender weniger vollgepackt ist. Im Fokus stehen die neuesten Stimmungswerte des amerikanischen Dienstleistungssektors sowie die Inflationsdaten aus China. Auf Unternehmensseite sind die Quartalsergebnisse von Walt Disney, Uber, Airbnb und dem Schweizer Personalvermittler Adecco von Interesse.

In der vergangenen Woche kam es zu erheblichen Schwankungen an den Börsen, bedingt durch neue Informationen und Erkenntnisse. Besonders am Mittwoch gab es Auftrieb durch starke Quartalszahlen von Meta (Facebook) und positive geldpolitische Signale der US-Zentralbank (Fed), die eine mögliche Zinssenkung für September andeutete. Die Quartalszahlen von Microsoft und Amazon wurden hingegen weniger positiv aufgenommen, da hohe Investitionen in Künstliche Intelligenz derzeit hauptsächlich Kosten verursachen und sich nicht in den Umsätzen widerspiegeln. Zudem sorgten enttäuschende Daten zur US-Konjunktur, die auf einen starken Einbruch des amerikanischen Industriesektors hindeuteten, für Verunsicherung. In den letzten drei Wochen überwogen die negativen Effekte, insbesondere durch Sorgen über eine starke Abkühlung der US-Wirtschaft und Spannungen im Nahen Osten. Dies führte dazu, dass sich die Märkte am Donnerstag und Freitag stark ins Negative drehten. Die meisten Aktienmärkte in den USA, Europa und Asien verzeichneten deutliche Verluste, einschließlich des Schweizer Marktes. Besonders betroffen war die Intel-Aktie, die am Freitag stark fiel, nachdem das Unternehmen einen massiven Stellenabbau und die Streichung der Dividende angekündigt hatte. Beide großen Zentralbanken, die britische und die japanische, haben ihre Geldpolitik angepasst. Die britische Zentralbank senkte ihren Leitzins von 5,25% auf 5,0%, während die japanische Zentralbank ihren Leitzins von 0,1% auf 0,25% anhob, was den Yen aufwertete und den Nikkei-Index um fast 6% einbrechen ließ. Damit war die japanische Börse im Wochenvergleich das Schlusslicht weltweit. Die kommende Woche dürfte ruhiger verlaufen, da der ökonomische Kalender weniger vollgepackt ist. Im Fokus stehen die neuesten Stimmungswerte des amerikanischen Dienstleistungssektors sowie die Inflationsdaten aus China. Auf Unternehmensseite sind die Quartalsergebnisse von Walt Disney, Uber, Airbnb und dem Schweizer Personalvermittler Adecco von Interesse.

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