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PostFinance Börsenmagazin - der wöchentliche Podcast

Der CIO und die Anlagestrateg:innen von PostFinance analysieren jeweils am Freitagabend im Podcast die Börsenwoche, sprechen darüber was die Märkte bewegt und blicken voraus. Erfahren Sie kurz und bündig die wichtigsten News zum Börsengeschehen.

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  1. 171

    Das Börsenmagazin vom 11. September 2026

    Die Stimmung an den Börsen war diese Woche deutlich angespannt. Hauptbelastungsfaktor war der kräftige Anstieg des Ölpreises infolge der erneuten Eskalation im Nahen Osten. Angriffe auf Tanker rund um die Strasse von Hormuz sowie der Vormarsch der Huthi im Jemen erhöhen die Sorgen um wichtige Schifffahrts- und Exportwege. Der Ölpreis stieg dadurch auf über 100 US-Dollar pro Fass und legte seit Wochenbeginn um mehr als 10 Prozent zu. Der höhere Ölpreis schürt erneut Inflationsängste und treibt die Zinsen nach oben. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen stieg auf knapp 5 Prozent und damit auf den höchsten Stand seit 19 Jahren. Auch in Europa zogen die Renditen deutlich an; zehnjährige deutsche Staatsanleihen erreichten den höchsten Stand seit 2011. Die Aktienmärkte reagierten entsprechend schwach. Die wichtigsten US- und europäischen Indizes verloren rund 1 bis 2 Prozent. Besonders stark unter Druck geriet der SMI mit einem Wochenminus von mehr als 4 Prozent. Ausschlaggebend war vor allem Novartis: Mehrere Rückschläge bei klinischen Studien, insbesondere bei einem potenziell milliardenschweren Herzmedikament, führten zu Analystenabstufungen. Die Novartis-Aktie verlor knapp 10 Prozent. Auch die Notenbanken rücken wieder stärker in den Fokus. Die Europäische Zentralbank erhöhte ihren Einlagezins um 0,25 Prozentpunkte auf 2,5 Prozent. In der kommenden Woche stehen Zinsentscheide in den USA, Grossbritannien und Japan an. Besonders gespannt blickt der Markt auf die USA, wo mehrheitlich mit einer weiteren Zinserhöhung gerechnet wird. Gleichzeitig fordert Präsident Trump tiefere Zinsen, wodurch die Unabhängigkeit der US-Notenbank erneut zum Thema wird.

  2. 170

    Das Börsenmagazin vom 4.September 2026

    Die Finanzmärkte standen diese Woche vor allem wegen steigender langfristiger Zinsen unter Druck. In den USA sorgten Inflationssorgen und Aussagen der Notenbank für Nervosität. Gleichzeitig trieben neue Spannungen im Nahen Osten den Ölpreis wieder über 90 Dollar pro Fass. Bei den Schweizer Unternehmen enttäuschte Partners Group mit tieferen erfolgsabhängigen Erträgen und einer gesenkten Jahresprognose. Swiss Life überzeugte dagegen mit einem höheren Gewinn, bestätigten Zielen und einem neuen Aktienrückkaufprogramm. Auch die Schweizer Inflation zog stärker als erwartet an, insbesondere wegen höherer Preise für Erdölprodukte und Wohnungsmieten. Die Wirtschaft wuchs im zweiten Quartal dennoch um 1,5 Prozent, vor allem dank des Aussenhandels, während der Privatkonsum verhaltener blieb. In der kommenden Woche richtet sich der Blick vor allem auf die neuen US-Inflationsdaten und den Zinsentscheid der EZB. Sie dürften entscheidend dafür sein, wie sich die Zinserwartungen und damit auch die Finanzmärkte weiterentwickeln.

  3. 169

    Das Börsenmagazin vom 28. August 2026

    Die Finanzmärkte haben sich diese Woche nach den jüngsten Turbulenzen deutlich beruhigt. Trotz weiterhin hoher Zinsen, insbesondere in den USA, legten die Aktienmärkte mehrheitlich leicht zu. Besonders stark entwickelten sich die US-Börsen, während sich Europa gemischt zeigte und der Schweizer SMI leicht nachgab. Für positive Impulse sorgte vor allem Nvidia. Der Konzern übertraf erneut die Erwartungen, Umsatz und Gewinn haben sich gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt. Auch der Ausblick fiel stärker aus als erwartet. Die Aktie legte daraufhin über sieben Prozent zu und unterstützte den gesamten US-Markt. Gleichzeitig zeigen die Zahlen, dass die Nachfrage rund um künstliche Intelligenz weiterhin hoch bleibt. Im Fokus steht zudem die Inflation in den USA. Der PCE-Inflationsindikator zeigte einen erneuten Anstieg der Kerninflation auf 3,3 Prozent. Entsprechend gespannt warten die Märkte auf das Notenbanktreffen in Jackson Hole und mögliche Hinweise zur weiteren Geldpolitik. In der kommenden Woche richtet sich der Blick auf weitere Unternehmenszahlen, unter anderem von Partners Group, Swiss Life und Broadcom. Zusätzlich stehen neue Inflationsdaten aus der Eurozone sowie der US-Arbeitsmarktbericht an. Beide könnten wichtige Hinweise für die weitere Entwicklung von Inflation, Wirtschaft und Geldpolitik liefern.

  4. 168

    Das Börsenmagazin vom 21. August 2026

    Die Aktienmärkte profitierten in den letzten Wochen von einer starken Berichtssaison, bei der das Gewinnwachstum breit gestützt war und nicht mehr nur von großen Technologiekonzernen getragen wurde. Verschiedene Branchen überraschten positiv. In der aktuellen Woche kam es jedoch zu leichten Korrekturen in Europa und den USA. Die größte Aufmerksamkeit galt den Obligationenmärkten, wo die Renditen von Staatsanleihen in vielen Ländern deutlich stiegen und teils jahrelange Höchststände erreichten. Hinter diesen Ausschlägen stehen vor allem zwei Sorgen: steigende Staatsschulden und eine hartnäckigere Inflation als erwartet. US-Finanzminister Scott Bessent versuchte gegenzusteuern mit Käufen langfristiger Staatsobligationen, finanziert über die Ausgabe kürzer laufender Titel. Die Zinsen reagierten zunächst mit einem Abschlag, doch der Effekt hielt nicht lange an. Gleichzeitig legten Gold, Silber und Kryptowährungen deutlich zu, während der US-Dollar an Wert verlor – ein Zeichen steigender Unsicherheit der Anleger. Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgten die Quartalszahlen von Walmart, der als wichtiger Gradmesser für die US-Konsumentenstimmung gilt. Die Geschäftsentwicklung und der Ausblick deuteten auf vorsichtigere Konsumenten hin, was zusammen mit bereits schwächeren Detailhandelsdaten auf eine nachlassende Nachfrage in den USA hindeutet. Die Walmart-Aktie gehörte zu den größten Verlierern der Woche. Der Ausblick für die kommende Woche richtet sich vor allem auf die Quartalszahlen von Nvidia, die für den gesamten Technologiesektor und die Börsenstimmung richtungsweisend sind. Anleger werden genau beobachten, ob das starke Wachstum rund um künstliche Intelligenz anhält. Daneben stehen wichtige US-Inflationsdaten auf dem Programm, bei denen es entscheidend sein wird, ob sich der Rückkehrtrend der Inflation fortsetzt oder höhere Energiepreise erneut für Aufwärtsdruck sorgen.

  5. 167

    Das Börsenmagazin vom 14. August 2026

    Die Börsen entwickelten sich uneinheitlich. In der Schweiz belasteten vor allem Novartis, Roche und Nestlé den Gesamtmarkt, während der S&P 500 dank nachlassender Inflationssorgen und sinkender Zinserwartungen ein neues Allzeithoch erreichte. Besonders Technologiewerte profitierten davon, auch wenn schwächere US-Konjunkturdaten erste Fragen zur wirtschaftlichen Entwicklung aufwerfen. Bei den Unternehmen sorgten die Quartalszahlen für deutliche Kursbewegungen. In den USA überzeugte Supermicro Computer mit einem starken Ausblick für das KI-Geschäft, während Cisco trotz guter Ergebnisse wegen eines verhaltenen KI-Ausblicks unter Druck geriet. In der Schweiz überraschten Comet mit einem starken Auftragseingang und Alcon mit höheren Gewinnen positiv. Enttäuschungen lieferten dagegen Swissquote mit gesenkten Jahreszielen und On mit einem schwächeren Ausblick. In der kommenden Woche richtet sich der Blick auf neue Konjunkturdaten aus den USA, Grossbritannien und Japan. Besonders die Entwicklung im US-Bausektor sowie neue Inflationszahlen dürften Hinweise auf die weitere Zinspolitik liefern. Zudem stehen mit den Quartalsberichten von Walmart und Home Depot wichtige Indikatoren für die Konsumstimmung in den USA an.

  6. 166

    Das Börsenmagazin vom 7. August 2026

    Die Aktienmärkte setzten ihre positive Entwicklung fort. Gute Quartalszahlen der grossen US-Technologiekonzerne stärkten das Vertrauen der Anleger, dass sich die hohen Investitionen in künstliche Intelligenz langfristig auszahlen werden. Gleichzeitig sorgte der Ölpreis für Bewegung: Hoffnungen auf eine Entspannung in der Strasse von Hormuz drückten ihn zeitweise unter 80 US-Dollar, bevor neue geopolitische Spannungen ihn wieder leicht ansteigen liessen. Getrieben von starken Unternehmenszahlen und dem zwischenzeitlich tieferen Ölpreis erreichten mehrere Aktienindizes neue Rekordstände, darunter der US-Leitindex S&P 500 und der deutsche DAX. Auch Gold legte zu und stieg auf rund 4'300 US-Dollar pro Unze, den höchsten Stand seit Mitte Juni. Die Berichtssaison verlief insgesamt besser als erwartet. Viele Unternehmen in den USA und Europa übertrafen die Prognosen und steigerten ihre Gewinne. Gleichzeitig zeigt sich, dass die Erwartungen der Anleger sehr hoch sind: So verlor AMD trotz eines Umsatzwachstums von 50 Prozent und einer Verdoppelung des Rechenzentrumsgeschäfts an Börsenwert. Auch SpaceX steigerte den Umsatz dank Starlink deutlich, schreibt wegen hoher KI-Investitionen jedoch weiterhin Verluste. Nach Ablauf der Sperrfrist für Altaktionäre blieb ein grösserer Verkaufsdruck aus, die Aktie notiert aber weiterhin unter dem Ausgabepreis. In der Schweiz überzeugten Swiss Re und Zürich mit deutlich höheren Halbjahresgewinnen. Zürich profitierte insbesondere vom starken Wachstum im Lebensversicherungsgeschäft. Sandoz setzte sein Wachstum dank Biosimilars fort. Swisscom erzielte zwar einen höheren Gewinn, musste jedoch einen leichten Umsatzrückgang hinnehmen. In der kommenden Woche richtet sich der Blick vor allem auf die neuen US-Inflationszahlen. Zudem werden die Einzelhandelsumsätze und die Konsumentenstimmung wichtige Hinweise auf die Stärke der US-Wirtschaft liefern. Auf Unternehmensseite dürfte es hingegen ruhiger werden, da die meisten Quartalsberichte bereits veröffentlicht wurden.

  7. 165

    Das Börsenmagazin vom 31. Juli 2026

    Die Finanzmärkte erlebten eine volatile Woche. Nach der Zinssitzung der US-Notenbank sorgte der vorsichtige Ausblick der Fed zunächst für Verunsicherung. Die US-Zinsen stiegen, Aktien gerieten unter Druck und die Unsicherheit erfasste die globalen Märkte. In der zweiten Wochenhälfte drehte die Stimmung jedoch. Auslöser waren starke Quartalszahlen grosser Technologiekonzerne. Microsoft und Amazon überzeugten insbesondere mit ihrem Cloud-Geschäft und weckten neue Zuversicht, dass sich die hohen Investitionen in künstliche Intelligenz langfristig auszahlen könnten. Auch in der Schweiz standen Unternehmenszahlen im Fokus. Holcim steigerte den Gewinn deutlich und hob die Jahresprognose an. Die UBS profitierte von starken Zuflüssen im Vermögensverwaltungsgeschäft und präsentierte ebenfalls überzeugende Resultate. Logitech lieferte zwar solide Zahlen, belastete die Anleger aber mit einem zurückhaltenden Ausblick. In der kommenden Woche verlagert sich der Fokus auf die letzten wichtigen Unternehmenszahlen in den USA, insbesondere von AMD, sowie auf neue Konjunkturdaten. Vor allem die Stimmung der US-Unternehmen und der Arbeitsmarkt werden Hinweise darauf liefern, wie stark die amerikanische Wirtschaft ins dritte Quartal gestartet ist.

  8. 164

    Das Börsenmagazin vom 24.Juli 2026

    Die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten haben die Finanzmärkte belastet. Nach Angriffen der Huthi-Miliz auf Öltanker im Roten Meer stieg der Ölpreis auf über 100 Dollar pro Fass. Dadurch nahmen die Inflationssorgen zu und die langfristigen Zinsen legten erneut zu. Gleichzeitig rückte der Zollstreit wieder in den Fokus: Die USA führten neue Strafzölle ein, von denen auch die Schweiz betroffen ist. An den Aktienmärkten überwogen leichte Verluste. Google übertraf zwar die Umsatzerwartungen, geriet aber wegen der enormen Investitionen in KI-Rechenzentren unter Druck. Erstmals seit dem Börsengang fiel der freie Cashflow ins Minus, was Anleger zunehmend kritisch beurteilen. In der Schweiz präsentierte sich das Bild uneinheitlich. Roche und Novartis überzeugten mit starken Quartalszahlen, während Nestlé aufgrund hoher Restrukturierungskosten einen deutlichen Gewinnrückgang verzeichnete. Die Europäische Zentralbank beliess die Leitzinsen unverändert, schloss weitere Zinserhöhungen aber nicht aus. Damit bleiben Hoffnungen auf bald sinkende Zinsen vorerst gedämpft. In der kommenden Woche richtet sich der Blick auf die Quartalszahlen von Microsoft, Meta, Apple und Amazon. Gleichzeitig stehen die Zinsentscheide der US-Notenbank, der Bank of England und der Bank of Japan im Fokus. Von allen drei Zentralbanken wird vorerst eine abwartende Haltung erwartet.

  9. 163

    Das Börsenmagazin vom 18. Juli 2026

    Die Aktienmärkte haben eine schwächere Woche erlebt, insbesondere im Technologiesektor. Nach der starken KI-Euphorie der vergangenen Monate gerieten viele Tech-Werte unter Druck. Trotz überzeugender Quartalszahlen von Taiwan Semiconductor blieb eine Trendwende aus. Investoren hinterfragen zunehmend die hohen Bewertungen entlang der gesamten KI-Wertschöpfungskette. Während viele internationale Aktienmärkte nachgaben, entwickelte sich der Schweizer Markt leicht positiv. Die Berichtssaison ist insgesamt solide gestartet. Vor allem die grossen US-Banken überzeugten dank hoher Handelsvolumen und zahlreicher Börsengänge. In der Schweiz sorgten ABB mit einem angehobenen Jahresausblick sowie Richemont mit starken Verkäufen im asiatisch-pazifischen Raum für positive Nachrichten. Für Aufmerksamkeit sorgten zudem die US-Inflationsdaten. Sowohl die Gesamt- als auch die Kerninflation fielen stärker als erwartet zurück. Die Ursachen sind noch unklar. Möglich sind sinkende Energiekosten oder eine nachlassende Nachfrage. Die Börsen werteten die Daten jedoch als positives Signal und reagierten freundlich. In der kommenden Woche richtet sich der Fokus auf weitere Quartalszahlen. In den USA stehen unter anderem Alphabet und Tesla im Mittelpunkt. Nach der jüngsten Schwäche im Technologiesektor wird besonders genau beobachtet, ob die hohen Erwartungen an die KI-Unternehmen erfüllt werden. In der Schweiz berichten mit Roche, Nestlé und Novartis gleich drei Schwergewichte des SMI, die den Markt massgeblich beeinflussen dürften.

  10. 162

    Das Börsenmagazin vom 10. Juli 2026

    Die Woche verlief an den Finanzmärkten zunächst ruhig, wurde jedoch durch die erneute Eskalation des Konflikts zwischen den USA und dem Iran geprägt. Nach iranischen Angriffen auf Handelsschiffe in der Straße von Hormuz reagierten die USA mit Luftangriffen. Die europäischen Aktienmärkte gaben daraufhin zunächst nach, konnten einen Teil der Verluste jedoch wieder wettmachen. Gleichzeitig stiegen der Ölpreis sowie die langfristigen Zinsen leicht an. Abseits der geopolitischen Entwicklungen blieb das Marktgeschehen vergleichsweise ruhig. EMS-CHEMIE überzeugte mit starken Halbjahreszahlen, steigerte den Gewinn und erhöhte den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr. Microsoft kündigte hingegen den Abbau von rund 5'000 Stellen an, unter anderem aufgrund von Produktivitätssteigerungen durch künstliche Intelligenz. Die Microsoft-Aktie liegt seit Jahresbeginn rund 20 Prozent im Minus. Zudem kommt es zu Veränderungen im Swiss Market Index (SMI): Swisscom und Kühne+Nagel scheiden aus dem Leitindex aus, während Galderma und Sandoz neu aufgenommen werden. Dadurch gewinnt der bereits stark vertretene Gesundheitssektor weiter an Gewicht. In der kommenden Woche richten sich die Blicke auf die neuen US-Inflationszahlen sowie den Start der Berichtssaison in den USA. Traditionell eröffnen die Grossbanken die Quartalsberichterstattung. Neben den Geschäftszahlen werden insbesondere Hinweise zum Konsumverhalten erwartet. Insgesamt rechnen Analysten für das zweite Quartal mit einem Gewinnwachstum der US-Unternehmen von rund 23 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

  11. 161

    Das Börsenmagazin vom 3.Juili 2026

    Nach der unruhigen Vorwoche haben sich die Aktienmärkte wieder erholt. Besonders Europa zeigte Stärke: Die deutsche Börse legte rund 4 % zu, während auch die USA und die Schweiz Gewinne verbuchten. Der Technologiesektor blieb hingegen unter Druck, insbesondere Halbleiter- und Chipunternehmen. Bitcoin stabilisierte sich nach den jüngsten Verlusten, Gold konnte leicht zulegen. Insgesamt fällt die Bilanz des ersten Halbjahres positiv aus. Vor allem die asiatischen Börsen – allen voran Japan und Südkorea – entwickelten sich stark. Auch der Schweizer Aktienmarkt überzeugte. Bei den alternativen Anlagen zeigt sich ein gemischtes Bild: Gold liegt trotz jüngster Rücksetzer im Plus, während Bitcoin seit Jahresbeginn rund 30 % verloren hat. Im Fokus standen diese Woche die Inflations- und Arbeitsmarktdaten. In der Schweiz und der Eurozone ging die Inflation dank tieferer Energiepreise stärker zurück als erwartet. In den USA sorgte hingegen ein schwächerer Arbeitsmarkt für Überraschung: Es wurden weniger neue Stellen geschaffen als prognostiziert und frühere Zahlen nach unten korrigiert. Dadurch sind die Erwartungen an weitere Zinserhöhungen deutlich gesunken. Für die kommende Woche wird mit einer ruhigeren Börsenphase gerechnet, da nur wenige Konjunkturdaten und Unternehmensmeldungen anstehen. Ob die Ferienzeit tatsächlich für mehr Ruhe sorgt, bleibt jedoch abzuwarten.

  12. 160

    Das Börsenmagazin vom 26. Juni 2026

    Die Börsen haben diese Woche eine Verschnaufpause eingelegt. Besonders Technologiewerte gerieten unter Druck: Der NASDAQ sowie die Aktienmärkte in Japan und Südkorea schlossen schwächer. Auch Europa verzeichnete leichte Verluste. Der Schweizer Aktienmarkt zeigte sich dagegen robuster – der SMI profitierte von seiner Rolle als sicherer Hafen. Der Ölpreis setzte seinen Rückgang fort, gestützt durch Hoffnungen auf diplomatische Gespräche zwischen den USA und dem Iran. Bitcoin hingegen verlor deutlich an Wert. Im Technologiesektor sorgte Micron zwar mit starken Quartalszahlen und einem Gewinnsprung für positive Schlagzeilen, dennoch konnte dies die Branche insgesamt nicht stützen. Große Tech-Unternehmen wie Microsoft und Google gerieten unter Druck, da Investoren zunehmend hinterfragen, ob die hohen Investitionen in künstliche Intelligenz langfristig gerechtfertigt sind. Zusätzlich belasteten Spekulationen über eine mögliche Verzögerung des OpenAI-Börsengangs die Stimmung. Positiv fielen hingegen die neuesten US-Inflationsdaten aus. Der von der US-Notenbank besonders beachtete PCE-Index stieg weniger stark als erwartet, was auf nachlassenden Preisdruck hindeutet. Gleichzeitig verbesserte sich die Konsumentenstimmung in den USA leicht und signalisiert mehr Zuversicht für die wirtschaftliche Entwicklung. In der kommenden Woche richten sich die Blicke auf neue Konjunkturdaten. Im Fokus stehen die Inflationszahlen aus der Eurozone sowie der US-Arbeitsmarktbericht, die wichtige Hinweise auf die weitere Geldpolitik und die Stärke der Wirtschaft liefern werden. Zudem dürfte die Aufnahme von SpaceX in den MSCI World Index für erhöhte Aufmerksamkeit und stärkere Kursbewegungen sorgen.

  13. 159

    Das Börsenmagazin vom 19. Juni 2026

    Die Woche begann sehr positiv an den Finanzmärkten. Auslöser waren Fortschritte in den Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran. Besonders die Aussicht auf eine Öffnung der Straße von Hormus – einer der wichtigsten Transportrouten für Öl weltweit – sorgte für Entspannung am Ölmarkt und sinkende Ölpreise. Die Aktienmärkte reagierten entsprechend optimistisch. Vor allem in Asien kam es zu deutlichen Kursgewinnen. Der japanische Aktienmarkt legte beispielsweise um über 7 % zu. Auch die wichtigsten Börsen in den USA und Europa schlossen die Woche im Plus. Der Schweizer Aktienmarkt entwickelte sich etwas schwächer, was insbesondere auf Kursverluste bei Novartis und Roche zurückzuführen war. Bei den Zentralbanken gab es keine Überraschungen. Die Schweizerische Nationalbank beliess den Leitzins wie erwartet bei 0 %. Trotz eines leichten Anstiegs der Inflation wird die wirtschaftliche Lage weiterhin als stabil eingeschätzt. Auch die US-Notenbank nahm keine Änderungen an ihrer Zinspolitik vor. Eine Ausnahme bildete Japan, wo die Zinsen leicht angehoben wurden. Im Unternehmensfokus stand erneut das Technologieunternehmen Basics. Nach dem erfolgreichen Börsenstart vom vergangenen Freitag stieg die Aktie zu Wochenbeginn zunächst deutlich an, bevor gegen Ende der Woche eine Gegenbewegung einsetzte. Aufgrund der bevorstehenden Aufnahme in wichtige Indizes wie den NASDAQ und MSCI dürften die Kursschwankungen vorerst hoch bleiben. Für die kommenden Wochen bleibt die Entwicklung rund um das Iran-Abkommen der wichtigste Faktor. Die jüngste Absage geplanter Gespräche zwischen den USA und dem Iran zeigt, dass trotz positiver Signale weiterhin viele Fragen offen sind. Die Finanzmärkte werden die weiteren Entwicklungen deshalb sehr aufmerksam verfolgen.

  14. 158

    Das Börsenmagazin vom 12.Juni 2026

    Die Finanzmärkte starteten nervös in die Woche. Nach den Verlusten bei Technologiewerten in der Vorwoche schwankten die Kurse stark, und der Nasdaq lag zeitweise fast 8 % unter seinem Höchststand. Zusätzlich sorgten große Börsengänge für Unsicherheit, da sie viel Kapital binden und andere Aktien belasten könnten. Gegen Ende der Woche verbesserte sich die Stimmung deutlich. Ausschlaggebend war jedoch nicht die bevorstehende Fußball-WM, sondern Signale einer möglichen Entspannung im Konflikt zwischen den USA und dem Iran. Aussagen von Donald Trump führten zu Erleichterung an den Märkten. Der Ölpreis fiel daraufhin um rund 4 %, und die Aktienmärkte in den USA sowie Asien konnten einen Großteil ihrer Verluste wettmachen. Die großen US-Indizes und der SMI schlossen die Woche etwa 1 % im Plus. Ein zentrales Thema war der Börsengang von SpaceX. Das Unternehmen sammelte rund 75 Milliarden US-Dollar frisches Kapital ein und wird nun mit fast 1,8 Billionen US-Dollar bewertet – trotz eines Verlusts von 5 Milliarden US-Dollar im vergangenen Jahr. Investoren setzen damit klar auf das zukünftige Wachstum des Raumfahrtkonzerns. Elon Musk behält die Kontrolle über das Unternehmen und könnte durch die hohe Bewertung der erste Dollar-Billionär werden. Auch die Geldpolitik stand im Fokus. Die Europäische Zentralbank erhöhte die Leitzinsen um 0,25 Prozentpunkte aufgrund der wieder gestiegenen Inflation. In den USA stieg die Inflation auf 4,2 % und erreichte damit den höchsten Stand seit drei Jahren. Hauptgrund sind die höheren Energiepreise. Zinssenkungen erscheinen deshalb derzeit unwahrscheinlich, vielmehr wächst der Druck für weitere Zinserhöhungen. Dennoch wird erwartet, dass der neue Fed-Präsident Kevin Warsh die Zinsen zunächst unverändert lässt. Für die kommende Woche richten sich die Blicke auf die Zentralbanken. Die US-Notenbank, die Bank of Japan, die Bank of England und die Schweizerische Nationalbank werden über ihre Zinspolitik entscheiden. Die Märkte rechnen mit einer weiteren Zinserhöhung in Japan, während in den USA, Großbritannien und der Schweiz keine Änderungen erwartet werden. Auch bei der SNB wird vorerst kein Zinsschritt erwartet. Abseits der Finanzmärkte bleibt die Hoffnung auf einen Erfolg der Schweizer Nationalmannschaft im Spiel gegen Katar bestehen.

  15. 157

    Das Börsenmagazin vom 5. Juni 2026

    Marktentwicklung Die internationalen Aktienmärkte zeigten in der vergangenen Woche ein gemischtes Bild. Während die US-Börsen nach der starken Vorwoche weitgehend seitwärts tendierten und neue Impulse fehlten, setzte sich der Aufwärtstrend in Asien zwar fort, allerdings mit nachlassender Dynamik. Europa entwickelte sich schwächer, insbesondere der Schweizer Markt geriet unter Druck. Der SMI verlor mehr als zwei Prozent. Belastet wurde der Schweizer Markt vor allem durch die Partners Group. Das Private-Equity-Unternehmen kündigte an, Rücknahmen in einem Fonds zu begrenzen, was zu erheblicher Verunsicherung bei den Anlegern führte. Die Aktie brach deutlich ein und zog den Gesamtmarkt nach unten. Auch Bitcoin blieb schwach und setzte seinen Abwärtstrend fort. Halbleitersektor und Künstliche Intelligenz Im Technologiesektor sorgte der Quartalsbericht des US-Chipherstellers Broadcom für Enttäuschung. Zwar fielen die Geschäftszahlen solide aus, sie konnten die hohen Markterwartungen jedoch nicht erfüllen. Die Aktie geriet daraufhin stark unter Druck, was sich negativ auf den gesamten Halbleitersektor auswirkte. Die Reaktion verdeutlicht die aktuell angespannte Stimmung im KI- und Chipbereich. Aufgrund der stark gestiegenen Bewertungen reichen bereits kleinere Enttäuschungen aus, um deutliche Kursbewegungen auszulösen. Konjunktur in der Schweiz Die jüngsten Wirtschaftsdaten zeichnen für die Schweiz ein gemischtes Bild. Das Wirtschaftswachstum im ersten Quartal fiel etwas stärker aus als zuvor, blieb jedoch leicht hinter den Erwartungen zurück. Positiv entwickelte sich die Industrie, während die Inlandsnachfrage weiterhin schwach blieb. Gleichzeitig hat sich die Unternehmensstimmung leicht verbessert. Die Auswirkungen der Lieferverzögerungen infolge des Nahostkonflikts dürften die Wirtschaft auch weiterhin beeinflussen. Bei der Inflation gab es keine Überraschungen: Sie verharrte mit 0,6 Prozent auf einem niedrigen Niveau. Höhere Energiepreise wurden durch günstigere Lebensmittelpreise ausgeglichen. SpaceX vor historischem Börsengang Ein wichtiges Thema bleibt der geplante Börsengang von SpaceX. Mit einer möglichen Marktkapitalisierung von rund 1,75 Billionen US-Dollar könnte dies der größte Börsengang der Geschichte werden. Hoffnungen auf eine beschleunigte Aufnahme in einen bedeutenden US-Aktienindex haben sich jedoch zerschlagen. Der zuständige Indexanbieter hält an seinen regulären Aufnahmeverfahren fest. Die Indexaufnahme bleibt dennoch von großer Bedeutung, da passive Fonds die Aktie bei einer Aufnahme automatisch kaufen müssten, was die Nachfrage zusätzlich erhöhen würde.

  16. 156

    Das Börsenmagazin vom 29. Mai 2026

    Die Aktienmärkte legten weiter zu, angetrieben vom anhaltenden Optimismus rund um künstliche Intelligenz. Besonders Technologie- und Chip-Unternehmen profitierten, während geopolitische Risiken wie der Konflikt zwischen den USA und dem Iran von den Märkten weitgehend ausgeblendet wurden. In Europa schloss der DAX im Plus, der Schweizer Markt bewegte sich kaum. Gleichzeitig gingen die globalen Zinsen und der Ölpreis zurück, gestützt durch Hoffnungen auf eine Entspannung im Nahen Osten. Bitcoin verlor nach einer starken Phase in den letzten zwei Wochen rund 10 % an Wert. In den USA sorgte der PCE-Index, das wichtigste Inflationsmaß der US-Notenbank, für Aufmerksamkeit. Mit einem Anstieg von 3,8 % gegenüber dem Vorjahr zeigte sich, dass der Inflationsdruck weiterhin hoch bleibt. In der kommenden Woche stehen die Quartalszahlen von Broadcom sowie neue Inflations- und Arbeitsmarktdaten aus der Schweiz, Europa und den USA im Fokus. Diese könnten die Erwartungen an die künftige Geldpolitik beeinflussen.

  17. 155

    Das Börsenmagazin vom 22. Mai 2026

    Die Woche verlief insgesamt ruhiger an den Finanzmärkten. Nachdem überraschend hohe Inflationszahlen in den USA Ende der Vorwoche die langfristigen Zinsen weltweit ansteigen liessen und die Aktienmärkte belasteten, kam es diese Woche zu einer Erholung. Besonders stark entwickelte sich dabei der europäische Aktienmarkt. Der deutsche Leitindex DAX legte um mehr als drei Prozent zu, auch der Schweizer Markt schloss die Woche im Plus ab. Im Fokus standen zudem die Quartalszahlen von Nvidia. Das Unternehmen, aktuell das wertvollste der Welt gemessen an der Börsenkapitalisierung, präsentierte starke Resultate mit steigenden Umsätzen und einem optimistischen Ausblick. Die Reaktion an der Börse fiel dennoch verhalten aus, da die Erwartungen bereits sehr hoch waren und der Wettbewerb im Markt für KI-Chips weiter zunimmt. Auch Walmart sorgte für Aufmerksamkeit. Der weltweit grösste Einzelhändler bestätigte, dass die höheren Energiepreise den Konsum in den USA belasten. Der Ausblick wurde gesenkt, worauf die Aktie deutlich an Wert verlor. Für die kommende Woche wird aufgrund der verkürzten Handelswoche mit eher ruhigen Märkten gerechnet. Gegen Ende der Woche stehen jedoch wichtige Wirtschaftsdaten an, darunter Zahlen zu den privaten Konsumausgaben in den USA sowie neue Inflationsdaten aus Europa. Zusätzlich dürfte der geplante Börsengang von SpaceX für Gesprächsstoff sorgen. Gemäss Spekulationen könnte es sich um den grössten Börsengang der Geschichte handeln. Weitere grosse Tech-Unternehmen wie OpenAI und Anthropic könnten folgen.

  18. 154

    Das Börsenmagazin vom 15. Mai 2026

    Die Finanzmärkte zeigten sich zuletzt etwas ruhiger, wie bereits in der Vorwoche erwartet. Dennoch bleiben geopolitische und wirtschaftliche Unsicherheiten zentral. Im Fokus stehen weiterhin die Spannungen im Nahen Osten: Sowohl die USA als auch der Iran lehnten die gegenseitigen Vorschläge für ein Friedensabkommen ab. Dadurch bleibt die Lage angespannt, insbesondere wegen der blockierten Strasse von Hormuz, was die Energiepreise hoch hält und den Inflationsdruck verstärkt. Auch das Treffen zwischen Donald Trump und Xi Jinping sorgte für Aufmerksamkeit. Zwar gab es Zeichen einer möglichen Stabilisierung der Handelsbeziehungen zwischen den USA und China, doch die grundlegenden Konflikte – insbesondere in den Bereichen Handel, Taiwan und Technologie – bestehen weiterhin. Wirtschaftlich rückten vor allem die USA in den Mittelpunkt. Die Inflation stieg überraschend stark auf rund 3,8 Prozent und erreichte damit den höchsten Stand seit Mai 2023. Hauptgründe dafür sind höhere Energie- und Dienstleistungspreise. In der Folge stiegen auch die Anleihezinsen deutlich an: Zehnjährige US-Staatsanleihen liegen inzwischen bei rund 4,5 Prozent, während die Renditen 30-jähriger Anleihen zeitweise über fünf Prozent kletterten – ein Niveau wie zuletzt vor der Finanzkrise. Trotz der höheren Zinsen erreichten die US-Börsen zwischenzeitlich neue Höchststände, getragen von der anhaltenden KI-Euphorie. Gleichzeitig wachsen jedoch die Zweifel an der Nachhaltigkeit dieser Rally. Gegen Ende der Woche überwogen deshalb wieder vorsichtigere Marktstimmungen. In den kommenden Wochen richtet sich der Blick insbesondere auf die Quartalszahlen von Nvidia. Nachdem AMD mit starken Ergebnissen überzeugt und dem KI-Sektor neuen Schwung verliehen hat, wird nun entscheidend sein, ob Nvidia die hohen Erwartungen erfüllen kann.

  19. 153

    Das Börsenmagazin vom 8.Mai 2026

    Die Märkte standen diese Woche vor allem im Zeichen der Friedensverhandlungen zwischen dem Iran und den USA. Nachdem die Waffenruhe zu Wochenbeginn zeitweise wieder unsicher erschien, blieb der Ölpreis zunächst auf hohem Niveau. Im weiteren Verlauf kehrte jedoch Optimismus an die Börsen zurück. Die Aktienmärkte in Europa und den USA legten insgesamt um rund 1–2% zu, während der japanische Nikkei sogar über 5% gewann. Gleichzeitig entspannte sich die Lage am Ölmarkt etwas und der Ölpreis fiel wieder unter 100 US-Dollar pro Fass. Auch Bitcoin konnte sich weiter erholen und notierte erstmals seit drei Monaten zeitweise wieder über 80’000 US-Dollar. Im Unternehmensbereich sorgten insbesondere die Zahlen des US-Chipherstellers AMD für Aufmerksamkeit. Dank des anhaltenden KI-Booms steigerte das Unternehmen den Umsatz um rund 50% und gab damit dem gesamten Technologiesektor Auftrieb. Schlagzeilen machte zudem GameStop mit den Übernahmeplänen für den deutlich grösseren Online-Marktplatz eBay, wobei der Markt darauf skeptisch reagierte. In der Schweiz standen unter anderem Swiss Re, Algon und Logitech im Fokus. Swiss Re konnte den Gewinn deutlich steigern, dennoch geriet die Aktie unter Druck. Besonders negativ reagierte der Markt auf die Zahlen von Algon: Trotz höherem Umsatz und angehobener Jahresprognose verlor die Aktie mehr als 10%. Positiver verlief die Woche für Logitech, das stärker als erwartet gewachsen ist – die Aktie legte rund 6% zu. Auch die Schweizer Wirtschaft zeigte zuletzt einige positive Signale. Die Stimmung in der Industrie verbesserte sich leicht und auch am Arbeitsmarkt entspannte sich die Lage etwas. Gleichzeitig stieg die Inflation aufgrund höherer Energiepreise von 0,3% auf 0,6%, während die Kerninflation leicht zurückging. Insgesamt ergibt sich damit ein etwas freundlicheres Bild für die Schweizer Wirtschaft, auch wenn das Umfeld weiterhin anspruchsvoll bleibt. In der kommenden Woche steht wegen der Auffahrt eine verkürzte Handelswoche an. Im Fokus werden insbesondere die US-Inflationszahlen sowie die Quartalszahlen des Chipkonzerns Nvidia stehen. Die amerikanische Inflation war bereits im März deutlich angestiegen und zeigte erste Auswirkungen der höheren Energiepreise. Von Unternehmensseite dürfte es insgesamt jedoch ruhiger werden, da die meisten Schweizer KMU ihre Quartalsergebnisse bereits veröffentlicht haben.

  20. 152

    Das Börsenmagazin vom 1.Mai 2026

    Eine volatile Börsenwoche ohne klare Richtung liegt hinter den Finanzmärkten. Geopolitische Unsicherheiten, insbesondere der ungelöste Iran-Konflikt, führten dazu, dass sowohl die US-Notenbank als auch die Europäische Zentralbank ihre Zinsen unverändert liessen. Im Unternehmensbereich standen vor allem US-Tech-Konzerne im Fokus: Alphabet überzeugte mit starkem Cloud-Wachstum, während Amazon und Microsoft solide, aber erwartbare Ergebnisse lieferten. Meta hingegen geriet wegen hoher KI-Investitionen unter Druck. In der Schweiz konnte die UBS mit einem deutlichen Gewinnanstieg punkten, während Novartis aufgrund auslaufender Patente belastet war. Für Bewegung sorgte insbesondere der Ölpreis, der zeitweise auf über 120 Dollar pro Fass stieg – der höchste Stand seit vier Jahren. Zusätzlich sorgten Spannungen innerhalb der OPEC, ausgelöst durch den angekündigten Austritt der Vereinigten Arabischen Emirate, für Unsicherheit. In der kommenden Woche richten sich die Blicke auf wichtige Konjunkturdaten, insbesondere den US-Arbeitsmarkt sowie die Inflation in der Schweiz.

  21. 151

    Das Börsenmagazin vom 24. April 2026

    Die Hoffnung auf eine Entspannung im Konflikt zwischen den USA und Iran wurde gedämpft. Trotz verlängerter Waffenruhe bleibt die Lage angespannt, insbesondere rund um die Straße von Hormus, eine wichtige Ölroute. Zwischenfälle und Drohungen haben die Unsicherheit erhöht, was zu steigenden Ölpreisen, wachsenden Inflationssorgen, höheren Zinsen und fallenden Aktienkursen (vor allem in Europa) führte. Die Berichtssaison ist angelaufen mit gemischten Ergebnissen: Tesla enttäuschte deutlich, während Intel positiv überraschte. In der Schweiz überzeugte Nestlé mit starkem Wachstum, Roche zeigte ein solides Gesamtbild. In der kommenden Woche stehen wichtige Ereignisse an: mehrere Zentralbankentscheidungen (u. a. USA, Japan, Europa, Großbritannien), neue Inflations- und Konjunkturdaten sowie zahlreiche Unternehmensberichte, darunter von großen Tech-Konzernen und wichtigen Schweizer Firmen. Diese Faktoren dürften die Märkte weiterhin stark beeinflussen.

  22. 150

    Das Börsenmagazin vom 17. April 2026

    Zu Wochenbeginn waren die Märkte wegen gescheiterter Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran unter Druck, insbesondere nach verschärften Tönen aus Washington und der Ankündigung von Blockaden in der Strasse von Hormuz. Im Verlauf der Woche setzte sich jedoch wieder Optimismus durch: Die US-Märkte erholten sich deutlich, der S&P 500 stieg über 2 % und überschritt erstmals die Marke von 7’000 Punkten. Vor allem Technologieaktien legten stark zu, etwa Microsoft mit über +12 %. Auch in Europa und der Schweiz entwickelten sich die Märkte leicht positiv, getragen von der Hoffnung auf Entspannung. Unternehmensseitig überzeugte Sika mit besser als erwarteten Ergebnissen (+9 %), während Givaudan unter dem starken Franken litt. Helvetia Paloise meldete einen Gewinn von knapp 1 Mrd. CHF und plant mehr Profitabilität, höhere Dividenden sowie Stellenabbau. In den USA standen Banken wie Goldman Sachs und JP Morgan im Fokus mit soliden Zahlen, getrieben durch hohe Handelsvolumen, auch wenn die Marktreaktionen verhalten blieben. Ein wichtiges kommendes Thema ist Kevin Warsh als möglicher neuer Fed-Chef, dessen Anhörung bevorsteht und angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Lage grosse Bedeutung hat. Zudem stehen zahlreiche Unternehmenszahlen an, u. a. von ABB, Nestlé, Roche sowie Tesla und Intel. Procter & Gamble gilt dabei als wichtiger Indikator für die Konsumentenstimmung, die zuletzt sehr schwach war.

  23. 149

    Das Börsenmagazin vom 10. April 2026

    Die Aktienmärkte erlebten eine bewegte Woche, stark beeinflusst durch die geopolitische Lage im Nahen Osten. Eine Einigung zwischen den USA und dem Iran auf Bedingungen für einen Waffenstillstand sorgte zunächst für deutliche Kursgewinne weltweit und half vielen Märkten, frühere Verluste aufzuholen. Die anfängliche Euphorie ließ jedoch schnell nach, da das Abkommen hinter den Erwartungen zurückbleibt. Besonders die weiterhin blockierte Straße von Hormus belastet den Ölmarkt, und strittige Forderungen Irans erschweren eine nachhaltige Lösung. Insgesamt wirkt die Situation eher wie eine vorübergehende Entspannung als eine dauerhafte Lösung. In der Schweiz sank die Arbeitslosenquote leicht auf 3,1%, was als positives Signal gewertet wird. In den USA zeigen Konsumdaten weiterhin eine robuste Nachfrage, wobei steigende Ölpreise noch nicht vollständig berücksichtigt sind. Für die kommende Woche steht die Berichtssaison im Fokus, angeführt von großen US-Banken. Makroökonomisch sind wenige Impulse zu erwarten, sodass Unternehmenszahlen und die Entwicklung im Nahen Osten die Märkte dominieren dürften.

  24. 148

    Das Börsenmagazin vom 2. April 2026

    Die Finanzmärkte waren diese Woche stark vom Iran-Konflikt und der unberechenbaren Politik von US-Präsident Trump geprägt. Wechselnde Aussagen zu möglichen US-Einsätzen sorgten für deutliche Schwankungen und Unsicherheit an den Börsen. Wirtschaftsdaten zeigten zwar, dass die Stimmung in den Industrienationen etwas robuster ist als erwartet, eine echte Entspannung ist jedoch nicht in Sicht. Gleichzeitig ist die Inflation aufgrund steigender Energiepreise deutlich angestiegen – insbesondere in der Eurozone, während sie in der Schweiz moderat blieb. Auch in der kommenden Woche dürfte der Fokus auf dem Iran-Krieg liegen. Zusätzlich werden wichtige Konjunkturdaten erwartet, darunter der US-Arbeitsmarktbericht sowie neue Inflationszahlen, bei denen ebenfalls ein Anstieg prognostiziert wird.

  25. 147

    Das Börsenmagazin vom 27. März 2026

    Diese Woche war geprägt von schwankender Stimmung zwischen Friedenshoffnung und Unsicherheit im Nahen Osten. Ankündigungen von Gesprächen und einem Friedensplan durch Donald Trump sorgten zunächst für Optimismus, der jedoch durch wieder verschärfte Töne und mögliche militärische Schritte gedämpft wurde. Die Finanzmärkte reagierten entsprechend volatil: Anfangs fielen die Ölpreise stark und Aktien legten zu, besonders in Europa und Asien. Ab Donnerstag drehte die Stimmung, der Ölpreis stieg wieder deutlich über 100 Dollar. Gold stabilisierte sich nach anfänglicher Schwäche. Insgesamt schlossen die Börsen in Europa und Asien leicht im Plus, während die USA Verluste verzeichneten. In der Schweiz zeigte sich ein gemischtes Bild: Versicherungen überzeugten mit starken Ergebnissen und höheren Dividenden, während die SIX Group wegen Abschreibungen einen hohen Verlust auswies. Der Sportartikelhersteller ON stand im Fokus – zunächst positiv durch einen Gerichtserfolg, dann negativ durch einen überraschenden CEO-Abgang, worauf die Aktie deutlich fiel. Konjunkturdaten aus der Eurozone fielen schwächer aus, insbesondere im Dienstleistungssektor, blieben aber besser als befürchtet. Ein klares Bild der wirtschaftlichen Folgen des Nahostkonflikts fehlt noch. In der kommenden Woche stehen Inflationsdaten aus Europa im Mittelpunkt. Weitere Unternehmenszahlen werden erwartet, größere Marktimpulse sind jedoch eher unwahrscheinlich.

  26. 146

    Das Börsenmagazin vom 20. März 2026

    Am Wochenanfang hatte sich die Lage noch leicht beruhigt. Die Aktienmärkte haben sich erholt und die Zinsen ein wenig gesunken. Doch diese Entspannung hat nicht lange angehalten. Der Iran hat nämlich eine wichtige Gasanlage in Katar angegriffen die rund 20 Prozent der globalen Gasnachfrage abdeckt. Die Märkte haben sofort reagiert. Vor allem die Europäischen sind unter Druck geraten. Die Angst vor Energieknappheit und höherer Inflation ist definitiv zurück. Der Ölpreis ist diese Woche hoch geblieben. Er ist nie unter 100 Dollar pro Fass gefallen. Unter dem Strich hat die Börse auch diese Woche verloren. Europa rund 2 bis 4 Prozent, die USA haben sich hingegen etwas stabiler gehalten. Auffällig war auch Gold. Der Preis ist rund 6 Prozent gefallen, was obwohl Unsicherheit normalerweise gut ist für Gold. Der stärkere Dollar hat aber Gold für viele Anleger verteuert. Höhere Langfristzinsen haben zudem Alternativen attraktiver gemacht.  Diese Woche haben gerade sieben Notenbanken entschieden. Doch die grossen Überraschungen sind ausgeblieben. Auch die Schweizer Nationalbank lässt ihre Leitzinswege haupt auf 0,0%. Sie hat damit auch ein klares Signal gesetzt. Trotz der schwachen Konjunktur und dem noch stärkeren Franken will sie Negativzinsen unbedingt vermeiden. International hat sich ein ähnliches Bild gezeigt. Die US-Notenbank, Bank of Japan und die Europäische Zentralbank haben ihre Leitzins nicht verändert. Im Fokus steht aber jetzt die Inflation. Die steigenden Energiepreise haben die Erwartungen nach oben getrieben. Der Spielraum für künftige Zinssenkungen ist damit deutlich kleiner geworden.  In der Schweiz hat Stadler Rail überzeugt, der Gewinn hat sich fast verdoppelt, die Aktien nach dem Tief spürbar erholt. Swissquote hat solide Zahlen geliefert. Der Gewinn ist gestiegen und die Dividende wird deutlich erhöht. Gleichzeitig sind aber die Zweifel an den Wachstumszielen aufgekommen. Der Kurs liegt unterdessen fast 20% unter dem Höchststang. Die HEX Group zeigt Schwäche in der Medienbranche. Der Umsatz ist gesunken, der Gewinn dank härter Sparmaßnahmen trotzdem klar gestiegen. Im Tech-Sektor treibt die künstliche Intelligenz weiterhin die Fantasie. Nvidia hat seine Umsatzprognose bis 2027 auf sagenhafte 1 Billion Dollar erhöht. Die Aktie hat aber darauf kaum reagiert.  Die nächste Woche bleibt sicher spannend, politisch und wirtschaftlich. Der Fokus bleibt aber ganz klar im Konflikt im Iran. Aber auch von der ökonomischen Seite könnte es nächste Woche interessant bleiben. Die neuen Einkaufsmanager-Indizes werden mit Spannung erwartet. Zuletzt hat die Zahlung ein erfreuliches Bild gezeigt. Das könnte aber jetzt mit den Sorgen um höhere Energiepreise wieder in Gefahr geraten.

  27. 145

    Das Börsenmagazin vom 13. März 2026

    Die Woche begann sehr unruhig: Der Ölpreis stieg stark, da wichtige Transportrouten blockiert sind. Kurzzeitig entspannte sich die Lage nach Aussagen von Donald Trump, die Hoffnungen auf ein schnelles Ende des Konflikts weckten. Neue Angriffe auf Öltanker und die weiterhin gesperrte Strait of Hormuz verschlechterten jedoch die Stimmung wieder. Die Ölsorte Brent Crude stieg erneut auf über 100 Dollar pro Barrel. Die Aktienmärkte schlossen die Woche im Minus. In Europa und den USA liegen wichtige Indizes etwa 2–3 % unter dem Jahresanfang, während es in Asien besser aussieht: Der Nikkei 225 liegt weiterhin rund 5 % im Plus. In der Schweiz sorgte Partners Group für Diskussionen. Anleger sind wegen hoher Bewertungen im Software-Sektor und möglicher Risiken durch Artificial Intelligence vorsichtig. Obwohl die Erwartungen erfüllt wurden, bleibt der Markt skeptisch; die Aktie liegt über 20 % im Minus seit Jahresbeginn. Auch Volkswagen fiel auf: Der Konzern meldete einen starken Rückgang beim operativen Gewinn aufgrund stärkerer Konkurrenz in China und neuer US-Zölle. Zudem plant VW einen grossen Stellenabbau in Deutschland, was Investoren verunsichert. In der kommenden Woche stehen Zinsentscheide mehrerer Zentralbanken im Fokus, darunter die Swiss National Bank, die Federal Reserve und die European Central Bank. Wegen weiterhin hoher Inflation, geopolitischer Spannungen und steigender Energiepreise sind grosse Zinsschritte eher unwahrscheinlich. Die Märkte werden genau beobachten, wie die Zentralbanken auf das unsichere Umfeld reagieren.

  28. 144

    Das Börsenmagazin vom 6. März 2026

    Das Börsenmagazin vom 06. März 2026 Der geopolitische Konflikt hat die Finanzmärkte beeinflusst, wobei der Wochenstart zunächst relativ ruhig verlief, da die Spannungen bereits zuvor bestanden. Besonders stark reagierten die Energiepreise: Öl und Gas stiegen deutlich, vor allem wegen der Unsicherheit rund um die Strasse von Hormus, über die etwa 20 % des weltweit gehandelten Öls transportiert werden. Im Laufe der Woche nahm die Nervosität an den Märkten zu. Europäische und Schweizer Aktien gerieten unter Druck, während sich die US-Börsen vergleichsweise stabil hielten. In Asien fiel die Reaktion am stärksten aus, da die Region stark von Energieimporten abhängig ist. Gleichzeitig stiegen auch die Obligationenrenditen leicht, unter anderem wegen Sorgen über eine mögliche Rückkehr höherer Inflation. Der SMI verlor rund 5 % und liegt damit wieder ungefähr auf dem Niveau vom Jahresanfang. Besonders stark fiel die Aktie von Richemont (Luxusgüter) mit einem Rückgang von fast 10 %, da diese Branche empfindlich auf geopolitische Unsicherheiten reagiert und stark von der Nachfrage aus Asien und dem Nahen Osten abhängt. Stabiler entwickelten sich dagegen defensivere Titel wie Swisscom sowie Logitech, die weniger direkt vom Konflikt betroffen sind. Bei den Konjunkturdaten blieb die Lage in der Schweiz stabil: • Arbeitslosenquote: 3,2 % • Inflation: 0,1 % In der Eurozone gab es hingegen eine kleine Überraschung, da die Inflation leicht gestiegen ist – hauptsächlich wegen höherer Preise im Dienstleistungssektor.

  29. 143

    Das Börsenmagazin vom 27. Februar 2026

    US-Zollpolitik: Gerichtsurteil und neue Ankündigungen bewegen die Märkte Zum Wochenbeginn richtete sich der Blick der Investoren auf die US-Handelspolitik. Auslöser war ein Entscheid des Obersten Gerichtshofs der USA vom vergangenen Freitag: Das Gericht erklärte einen Grossteil der von Donald Trump eingeführten Handelszölle für rechtswidrig. Trump hatte sich bei der Einführung der Zölle auf ein Notstandsgesetz gestützt, das es dem Präsidenten erlaubt, in bestimmten Ausnahmesituationen wirtschaftliche Massnahmen ohne Zustimmung des Kongresses zu ergreifen. Nach Ansicht des Gerichts war die Berufung auf dieses Notstandsrecht jedoch nicht zulässig, da die Voraussetzungen für einen nationalen Notstand in diesem Zusammenhang nicht erfüllt gewesen seien. Die Reaktion aus dem politischen Lager folgte prompt: Trump kündigte noch am selben Tag neue Zölle auf einer anderen gesetzlichen Grundlage an. Diese sollen bei 10 Prozent liegen und zunächst für eine Dauer von 150 Tagen gelten. Damit versucht er offenbar, die handelspolitische Linie fortzusetzen, ohne erneut juristisch angreifbar zu sein. Für die Finanzmärkte bedeutet dies vor allem eines: erhöhte Unsicherheit. Während das Gerichtsurteil kurzfristig als Entspannungssignal gewertet werden könnte, sorgen die neuen Ankündigungen gleichzeitig für anhaltende Unklarheit über die zukünftige Ausrichtung der US-Handelspolitik. Anleger dürften daher weiterhin sensibel auf politische und juristische Entwicklungen in Washington reagieren.

  30. 142

    Das Börsenmagazin vom 20. Februar 2026

    Der Wochenstart verlief zunächst überraschend ruhig. Technologietitel konnten in der ersten Wochenhälfte zulegen, getragen von anhaltender Dynamik im Bereich der künstlichen Intelligenz. Gleichzeitig blieb jedoch die Frage präsent, wer langfristig zu den Gewinnern – und wer zu den Verlierern – im globalen KI-Wettlauf zählen wird. Ab der Wochenmitte drehte die Stimmung. Neue Hinweise auf eine mögliche Eskalation im Nahen Osten sorgten für Nervosität an den Märkten. Die Verlegung zusätzlicher US-Militärressourcen in die Golfregion sowie das von US-Präsident Donald Trump gesetzte Zehn-Tage-Ultimatum im Atomstreit mit dem Iran belasteten die Aktienmärkte spürbar. Trotz dieser geopolitischen Spannungen schlossen die wichtigsten Indizes die Woche leicht im Plus. Auch auf Unternehmensebene gab es Bewegung: In der Schweiz überzeugten mehrere Firmen mit starken Jahresabschlüssen. Besonders Nestlé konnte trotz Herausforderungen im US-Tiefkühlgeschäft und Diskussionen rund um Babynahrung mit einem strategischen Update und prominenten Verwaltungsratskandidaten – darunter Ex-SNB-Präsident Thomas Jordan – punkten und den Gesamtmarkt stützen. In den USA überraschte Walmart positiv mit robusten Zahlen, getragen von stabilem Konsum. Gleichzeitig wies das Management auf steigende Preise und zunehmende Unsicherheiten hin. Die Handelsdaten zeigen zudem, dass Strafzölle zunehmend Preiserhöhungen in verschiedenen Produktkategorien nach sich ziehen – mit spürbaren Auswirkungen auf Unternehmen und Konsumenten. Aus makroökonomischer Sicht bleibt es zunächst ruhig, bevor gegen Ende der Woche neue Konjunkturdaten aus Europa, das Schweizer BIP sowie Inflationszahlen aus mehreren Ländern veröffentlicht werden. Zusätzlich rücken die US-Produzentenpreise in den Fokus. Im Zentrum der Unternehmensagenda steht jedoch Nvidia. Der wertvollste Konzern der Welt legt am Mittwoch seine Zahlen vor. Ein kürzlich abgeschlossener Milliardenvertrag mit Meta zur Lieferung von KI-Chips für Rechenzentren unterstreicht die strategische Bedeutung des Unternehmens – und könnte neue Impulse für den Technologiesektor setzen. Eine Woche zwischen geopolitischen Risiken, wirtschaftlichen Signalen und der Frage, wie nachhaltig der KI-Boom tatsächlich ist.

  31. 141

    Das Börsenmagazin vom 13. Februar 2026

    Märkte zwischen Wahloptimismus, KI-Sorgen und Arbeitsmarktdaten Obwohl die vergangene Woche nicht zu den intensivsten Phasen der laufenden Berichtssaison zählte, kam es an den Finanzmärkten zu spürbaren Bewegungen. Zu Wochenbeginn richteten sich die Blicke nach Japan: Die vorgezogenen Parlamentswahlen wurden klar von Premierministerin Takahishi gewonnen. Das sorgte für Erleichterung an den Märkten. Der japanische Aktienmarkt legte daraufhin um über 5 % zu und steht seit Jahresbeginn bereits rund 14 % im Plus. Im weiteren Wochenverlauf kühlte sich die Stimmung an den globalen Aktienmärkten jedoch wieder ab. Besonders der US-Technologiesektor geriet unter Druck, während sich die europäischen Börsen – inklusive der Schweiz – vergleichsweise stabil hielten. Ein dominierendes Thema war erneut die künstliche Intelligenz. Neue KI-Anwendungen sorgten insbesondere im Finanz- und Logistikbereich für Verunsicherung. So standen UBS und Julius Bär unter Druck, nachdem in den USA ein KI-Tool für Vermögens- und Steuerberatung vorgestellt wurde. Die Sorge: Solche Technologien könnten mittelfristig die Margen im Beratungsgeschäft belasten. Auch Kühne + Nagel verlor im Wochenverlauf über 10 %, nachdem neue KI-Lösungen zur Optimierung von Frachtvolumen angekündigt wurden. Wie stark KI Geschäftsmodelle tatsächlich verändern wird, bleibt jedoch offen – ebenso regulatorische Fragen. Makroökonomisch standen die US-Arbeitsmarktdaten im Fokus. Auf den ersten Blick fielen diese solide aus: Es wurden mehr Stellen geschaffen als erwartet, die Arbeitslosenquote sank leicht. Bei genauerer Betrachtung relativiert sich das Bild jedoch, da die Beschäftigungszahlen für 2025 deutlich nach unten korrigiert wurden. Dies deutet darauf hin, dass der US-Arbeitsmarkt weniger robust ist als bislang angenommen – ein wichtiger Faktor für die weitere Zinspolitik der US-Notenbank. In der neuen Woche rücken Unternehmenszahlen von Nestlé, Sika und Zurich Insurance in den Fokus. In den USA werden insbesondere die Resultate von Walmart mit Spannung erwartet – sie gelten als wichtiger Indikator für die Konsumentenstimmung. Konjunkturseitig stehen zudem neue Einkaufsmanagerindizes sowie Daten zum US-Häusermarkt an, der zuletzt deutliche Schwächesignale gezeigt hat.

  32. 140

    Das Börsenmagazin vom 6. Februar 2026

    Auch diese Woche ist die Nervosität an den Märkten hoch geblieben. Die Edelmetalle sind schon letzten Freitag heftig eingebrochen. Gold ist in der kürzesten Zeit rund 15% und Silber sogar 35% abgesackt. Viele spekulative Positionen mussten aufgelöst werden und haben die Bewegung zusätzlich verstärkt. Am Anfang dieser Woche ist Gold weiter unter Druck geraten. Aber in der zweiten Wochenhälfte hat sich der Preis etwas erholt und liegt jetzt wieder bei knapp 4'900 US-Dollar. Auch die Aktien sind unter Druck geblieben und die US-Börse hat besonders stark nachgegeben. Der Technologieindex Nasdaq hat fast 4% verloren und der breite S&P 500 rund 2%. Europa ist hingegen stabiler geblieben und der Schweizer Markt hat es sogar leicht verbessert Eine besonders harte Woche hatte der Bitcoin hinter sich und ist zeitweise unter 65'000 Dollar gerutscht. Seit dem Jahresanfang liegt das Minus bis an den 25%.  Dieses Muster hat sich diese Woche bestätigt. Die UBS hat im Jahr 2025 einen Rekordgewinn erzielt. Dazu kommt ein grosses Aktienrückkaufprogramm und es gibt erst noch eine höhere Dividende Eigentlich alles gute Nachrichten. Die Aktie hat trotzdem im Wochenverlauf rund 8% verloren. Grund dafür auch weniger Netto-Neugeld-Zuflüsse. Bei Novartis hingegen waren die Reaktionen schon fast überraschend positiv. Der Umsatz hat nämlich im letzten Quartal kaum mehr zugelegt und der Konzern kämpft mit zunehmender Konkurrenz. Trotzdem hat die Aktie über die Woche 4% zugelegt. In den USA standen Google und Amazon im Mittelpunkt. Beide lieferten überzeugende Zahlen, aber die Kurse gingen trotzdem. Höchst geplante Investitionen verunsicherten die. Aber nicht nur deswegen geriet der Technologie-Sektor insgesamt stark unter Druck. Die Ankündigung des neuen KI-Modells «GLOAD Legal» hat die Aktien mehrerer Software-Firmen abgestürzt. Solche Modelle können nämlich ihre Lösungen überflüssig machen.  In Europa ist die Inflation im Fokus gestanden. Die Teuerung ist auf 1,7% gesunken und damit auf eine tiefste Stange seit Herbst 2024. Die Europäische Zentralbank hat darauf wie erwartet reagiert und die Leitzinsen unverändert gelassen. Aus den USA sind überraschend gute Konjunktursignale gekommen. Der Einkaufsmanager-Index hat deutlich zugelegt und zeigt das erste Mal seit rund einem Jahr wieder ein Wachstum an.  Aus ökonomischer Sicht werden vor allem die amerikanischen Arbeitsmarktzahlen und die Inflationsdaten im Fokus stehen. Vor allem die News aus dem zuletzt schwachen Arbeitsmarkt werden mit Spannung erwartet. Aber auch die Schweiz publiziert die neuesten Inflationsdaten. Aber an den Börsen wird es voraussichtlich etwas ruhiger werden. Es werden nämlich keine Zahlen von grossen Firmen mehr erwartet. In der Schweiz einzig Zahlen von der Swisscom.

  33. 139

    Das Börsenmagazin vom 30. Januar 2026

    Die Woche startete mit deutlichen Bewegungen an den Devisen- und Edelmetallmärkten. Der US-Dollar setzte seine Schwäche fort, während der Schweizer Franken klar zulegte. Davon profitierte Gold, das zu Wochenbeginn neue Höchststände erreichte. In der zweiten Wochenhälfte zeigte sich ein etwas turbulenteres Bild, insgesamt blieben die Aktienmärkte jedoch relativ ruhig. Die US-Börsen schlossen die Woche weitgehend unverändert, nachdem die US-Notenbank die Zinsen wie erwartet stabil hielt und keine neuen Impulse lieferte. Schwächer präsentierte sich der deutsche Aktienmarkt. Der DAX verzeichnete spürbare Verluste, unter anderem aufgrund deutlicher Rückschläge beim Softwarekonzern SAP. In der Schweiz standen vor allem Roche und Chividan im Fokus. Roche legte Zahlen leicht unter den Erwartungen vor, insbesondere das Geschäft in China blieb herausfordernd. Dank eines positiven Ausblicks auf neue Produkte entwickelte sich die Aktie dennoch freundlich. Deutlich negativer fiel die Reaktion bei Chividan aus: Die Aktie war mit rund minus 7 % klarer Wochenverlierer im SMI, belastet durch höhere Kosten in den USA und ungünstige Währungseffekte. International richtete sich der Blick auf die US-Tech-Giganten. Tesla, Meta, Microsoft und Apple präsentierten ihre Quartalszahlen. Meta konnte nach einem schwachen Vorquartal klar zulegen, gestützt durch steigende Werbeeinnahmen und Fortschritte bei KI-Modellen. Microsoft hingegen verlor rund 10 % an Wert, da höhere Ausgaben und ein enttäuschendes Cloud-Wachstum die Erwartungen nicht erfüllten. In der kommenden Woche stehen wichtige Konjunkturdaten im Fokus, darunter Einkaufsmanager-Indizes und Inflationszahlen aus der Eurozone sowie der Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank. Zudem geht die Berichtssaison weiter: In den USA legen Google und Amazon Zahlen vor, in der Schweiz stehen Novartis und UBS im Mittelpunkt.

  34. 138

    Das Börsenmagazin vom 23. Januar 2026

    Die internationalen Finanzmärkte blickten in der vergangenen Woche vor allem nach Davos. Das Weltwirtschaftsforum stand im Zeichen geopolitischer Spannungen, insbesondere durch den Auftritt von US-Präsident Donald Trump. Bereits Ende der Vorwoche hatten dessen Zollandrohungen gegenüber acht europäischen NATO-Staaten im Zusammenhang mit dem Streit um Grönland für erhebliche Verunsicherung gesorgt. Entsprechend nervös starteten die Märkte in die Woche. Sowohl in den USA als auch in Europa gerieten die Börsen zunächst deutlich unter Druck und verloren zeitweise zwischen zwei und drei Prozent an Wert. Ausschlaggebend war weniger Trumps Rede in Davos selbst, sondern vielmehr seine Aussagen im Anschluss an den Auftritt. Im Wochenverlauf folgte jedoch eine spürbare Entspannung. Trump kündigte an, dass es ein Rahmenprogramm zur Grönland-Thematik gegeben habe und er auf die angedrohten Zölle gegenüber den europäischen Staaten verzichten werde. Diese Kehrtwende sorgte rasch für Erleichterung an den Märkten. Die US-Börsen konnten ihre Verluste wieder wettmachen und schliessen die Woche in etwa unverändert ab. Weniger erholsam verlief die Woche für die europäischen Aktienmärkte. Sie blieben von der anfänglichen Unsicherheit stärker belastet und notieren über die gesamte Woche betrachtet weiterhin rund ein bis eineinhalb Prozent im Minus. Deutlich gesucht waren erneut sichere Anlagen. Gold bestätigte seine Rolle als Schutz in unsicheren Zeiten und legte in der vergangenen Woche um rund sieben Prozent zu. Damit liegt der Goldpreis seit Jahresbeginn bereits etwa 14 Prozent im Plus. Insgesamt zeigt sich: Politische Signale und kurzfristige geopolitische Spannungen prägen derzeit das Marktgeschehen. Während sich die US-Märkte als vergleichsweise widerstandsfähig erweisen, bleiben die europäischen Börsen anfälliger für politische Unsicherheiten – und sichere Häfen wie Gold rücken verstärkt in den Fokus der Anlegerinnen und Anleger.

  35. 137

    Das Börsenmagazin vom 16. Januar 2026

    Die internationalen Finanzmärkte haben in der vergangenen Woche an Dynamik verloren. Nach den deutlichen Bewegungen zuvor blieb unter dem Strich vor allem eine Seitwärtsbewegung zurück. Dennoch zeigten sich erneut regionale Unterschiede: Die europäischen Börsen konnten leicht zulegen und schnitten damit etwas besser ab als die US-Märkte, wo die Nervosität spürbar zunahm. In den Vereinigten Staaten belastete insbesondere der verschärfte politische Ton das Marktumfeld. Auslöser war die Aufnahme strafrechtlicher Ermittlungen gegen den Fed-Vorsitzenden Jerome Powell. Ihm wird im Zusammenhang mit der Renovation der Fed-Gebäude eine Falschaussage vorgeworfen. Die Diskussion um die Unabhängigkeit der US-Notenbank erhielt dadurch neue Nahrung und sorgte für Zurückhaltung bei den Anlegern. Deutlich freundlicher präsentierte sich hingegen der japanische Aktienmarkt. Der Nikkei legte um mehr als 4 Prozent zu und entwickelte sich damit klar stärker als andere Regionen. Ausschlaggebend waren Spekulationen über vorgezogene Neuwahlen, die den japanischen Yen unter Druck setzten. Die Währungsabwertung wirkte unterstützend für exportorientierte Unternehmen und verlieh dem Aktienmarkt zusätzlichen Rückenwind. Auch alternative Anlagen standen im Fokus. Die Kryptowährungen setzten ihre Erholung fort, allen voran der Bitcoin. Er überschritt erneut die Marke von 95’000 US-Dollar und unterstrich damit die weiterhin hohe Risikobereitschaft in diesem Marktsegment. Insgesamt zeigt sich ein bekanntes Bild: Während politische Unsicherheiten in den USA kurzfristig für Nervosität sorgen, bleiben die globalen Finanzmärkte insgesamt stabil. Regionale Impulse und Währungsbewegungen bestimmen derzeit stärker das Geschehen als fundamentale Schocks.

  36. 136

    Das Börsenmagazin vom 09. Januar 2026

    Die internationalen Finanzmärkte sind dynamisch ins Jahr 2026 gestartet. Nach den ruhigen Feiertagen legten zahlreiche Aktienindizes deutlich zu, an mehreren Börsen wurden sogar neue Höchststände erreicht. Besonders stark präsentierten sich die europäischen Märkte: Der Eurostoxx 50 gewann rund 2 Prozent, während der deutsche DAX mit fast 3 Prozent noch stärker zulegte. In Deutschland überzeugten vor allem Titel wie Rheinmetall, Siemens und SAP. Sie konnten die Schwäche im Automobilsektor mehr als kompensieren. In den USA fielen die Gewinne mit rund 1 Prozent moderater aus, während der Schweizer Leitindex SMI ebenfalls nur knapp 1 Prozent zulegte. Belastend wirkte hier insbesondere das Index-Schwergewicht Nestlé, das aufgrund eines grösseren Rückrufs von Säuglingsnahrung unter Druck geriet. Die Aktie verlor in der Folge rund 5 Prozent. Insgesamt zeigte sich jedoch ein bekanntes Marktbild: Politische Risiken bremsten die Börsen kaum. Gold legte hingegen als Absicherung weiter zu und stieg um über 3 Prozent. Am vergangenen Wochenende sorgte zudem die Festnahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro durch US-Spezialeinheiten für Schlagzeilen. Die Finanzmärkte reagierten darauf jedoch gelassen. Die Volatilität blieb niedrig, und die Anleger zeigten sich entspannt. Kurzzeitig kam es zwar zu Bewegungen bei US-Ölaktien, da Venezuela über die grössten Ölreserven der Welt verfügt. Die Kurse stiegen zunächst in Erwartung höherer Fördermengen, gaben diese Gewinne jedoch rasch wieder ab. Veraltete Förderanlagen und eine marode Infrastruktur machen eine schnelle Produktionsausweitung unrealistisch. Das Fazit bleibt eindeutig: Selbst geopolitische Eingriffe verunsichern die Märkte derzeit kaum. Im Fokus der Woche standen zudem die Inflationsdaten. In der Schweiz liegt die Teuerung aktuell bei lediglich 0,1 Prozent. Sinkende Importpreise und der starke Franken halten die importierte Inflation deutlich im Minus. Die Inflationssorgen bleiben damit ein zentrales Thema für Wirtschaft und Geldpolitik. In der Eurozone ist die Inflation im Dezember leicht gesunken und liegt nun bei 2 Prozent — exakt im Zielbereich der Europäischen Zentralbank. Positive Nachrichten kamen zudem von der Schweizerischen Nationalbank: Sie wies einen Gewinn von 26 Milliarden Franken aus, getragen vor allem von der starken Aufwertung ihrer Goldreserven. Bund und Kantone profitieren davon mit einer Ausschüttung von rund 4 Milliarden Franken. In der kommenden Woche nimmt schliesslich die Berichtssaison Fahrt auf. Den Auftakt machen traditionell die grossen US-Banken, die im vergangenen Jahr von lebhafter Handelstätigkeit sowie einer hohen Aktivität bei Unternehmensübernahmen profitiert haben. Entsprechend werden auch für das Schlussquartal solide Resultate erwartet. In der Schweiz legen unter anderem Sika, Richemont und Geberit erste Umsatzzahlen vor — Impulse für den Schweizer Aktienmarkt sind damit durchaus möglich. Der Podcast kann zu Informations- und Werbezwecken dienen. Die darin enthaltenen Informationen und Aussagen stellen weder eine Einladung zur Offert Stellung noch eine Aufforderung, ein Angebot oder eine Empfehlung zum Abschluss einer Dienstleistung, zum Kauf/Verkauf von irgendwelchen Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten oder zur Vornahme anderweitiger Transaktionen oder zum Abschluss irgendeiner Art von Rechtsgeschäft dar. Dieser Podcast sowie die darin aufbereiteten Informationen richten sich ausschliesslich an Personen mit Domizil in der Schweiz. Die Anlagebeurteilungen des Investment Researchs werden durch PostFinance produziert und veröffentlicht. PostFinance wählt die im vorliegenden Podcast veröffentlichten Informationen und Meinungen sorgfältig aus und berücksichtigt dabei Quellen welche als zuverlässig und glaubwürdig eingestuft wurden. Gleichwohl kann PostFinance nicht gewährleisten, dass diese Informationen genau, verlässlich, aktuell oder vollständig sind und lehnt im gesetzlich zulässigen Masse die Haftung dafür ab.

  37. 135

    Jahresausblick-Ausgabe 2026 vom Mittwoch 31. Dezember

    Die wirtschaftlichen Aussichten bleiben vorsichtig optimistisch, sind jedoch von erhöhten Risiken geprägt. Nach drei sehr erfolgreichen Anlagejahren dürften vergleichbare Renditen künftig schwerer zu erzielen sein. Gleichzeitig verschärfen sich die wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen. Ein zentrales Unsicherheitsmoment ist die US-Handelspolitik. Die bisherigen Auswirkungen der Zölle waren begrenzt, da viele Unternehmen ihre Waren vorab in die USA verlagert und Lagerbestände aufgebaut haben. Mit dem Abbau dieser Vorräte dürften die Zölle jedoch stärker wirken und die Inflation erneut anheizen. Politisch bleibt die Lage in den USA angespannt. Die wirtschaftlichen Folgen der neuen Handelspolitik werden sich im kommenden Jahr deutlicher zeigen, spätestens bei den US-Zwischenwahlen im November, die Aufschluss über die Unterstützung der Bevölkerung und mögliche Machtverschiebungen im Kongress geben. Da die US-Wirtschaft in den letzten Jahren ein wichtiger Wachstumstreiber der Weltwirtschaft war, könnte eine Konjunkturabkühlung global spürbar werden. In den USA geraten mit der Abschwächung des Arbeitsmarktes zunehmend Haushalte unter Druck. In der Schweiz rückt angesichts einer Inflation von 0 % und nachlassender wirtschaftlicher Dynamik erneut die Diskussion um Negativzinsen in den Fokus. Der Podcast kann zu Informations- und Werbezwecken dienen. Die darin enthaltenen Informationen und Aussagen stellen weder eine Einladung zur Offert Stellung noch eine Aufforderung, ein Angebot oder eine Empfehlung zum Abschluss einer Dienstleistung, zum Kauf/Verkauf von irgendwelchen Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten oder zur Vornahme anderweitiger Transaktionen oder zum Abschluss irgendeiner Art von Rechtsgeschäft dar. Dieser Podcast sowie die darin aufbereiteten Informationen richten sich ausschliesslich an Personen mit Domizil in der Schweiz. Die Anlagebeurteilungen des Investment Researchs werden durch PostFinance produziert und veröffentlicht. PostFinance wählt die im vorliegenden Podcast veröffentlichten Informationen und Meinungen sorgfältig aus und berücksichtigt dabei Quellen welche als zuverlässig und glaubwürdig eingestuft wurden. Gleichwohl kann PostFinance nicht gewährleisten, dass diese Informationen genau, verlässlich, aktuell oder vollständig sind und lehnt im gesetzlich zulässigen Masse die Haftung dafür ab. PostFinance lehnt insbesondere jede Haftung für Verluste ab, die aus einem Investitionsverhalten entstehen können, dem die Informationen aus diesem Podcast zu Grunde liegen. Diesem Podcast liegen zahlreiche Annahmen zu Grunde. Unterschiedliche Annahmen können zu materiell verschiedenen Ergebnissen führen. Die im Podcast geäusserte Meinung kann von den Meinungen anderer Geschäftsbereiche von PostFinance abweichen oder diesen widersprechen, da sie auf der Verwendung unterschiedlicher Annahmen und / oder Kriterien basieren. Der Inhalt des vorliegenden Podcast ist stichtagsbezogen, ist also nur zum Zeitpunkt der Erstellung aktuell und kann sich jederzeit ändern. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Die dargestellte Performance lässt allfällige bei Zeichnung von Anteilen erhobene Kommissionen und Kosten sowie die Dienstleistungsgebühr unberücksichtigt. Der Kurs, der Wert und der Ertrag von Anlagen können schwanken. Investitionen in Finanzinstrumente unterliegen gewissen Risiken und garantieren nicht die Erhaltung des investierten Kapitals oder gar eine Wertsteigerung. PostFinance ist nicht verpflichtet, die Informationen oder Ansichten zu aktualisieren bzw. nicht mehr aktuelle Informationen als solche zu kennzeichnen oder zu entfernen. Durch den vorliegenden Podcast werden keine Ratschläge (Investitions-, Rechts-, Steuerberatung usw.) erteilt. Diese Informationen berücksichtigen weder die spezifischen oder künftigen Anlageziele noch die steuerliche oder finanzielle Lage oder die individuellen Bedürfnisse des einzelnen Empfängers. Diese Informationen und

  38. 134

    Das Börsenmagazin vom 24.Dezember 2025

    Das Jahr 2025 war politisch und wirtschaftlich stark von Unsicherheit geprägt. Mit der Amtsübernahme von Donald Trump im Januar flammte der Handelskonflikt erneut auf. Anfang April sorgten hohe Strafzölle von bis zu 30 Prozent für einen Schock an den Märkten – auch die Schweiz war betroffen. Am Nationalfeiertag wurde klar, dass kein Handelsabkommen zustande kam, stattdessen traf die Schweiz ein Zollsatz von 39 Prozent, einer der höchsten weltweit. Erst später konnte ein besseres Abkommen ausgehandelt werden. Ein prägender Begriff des Jahres war «TACO» („Trump always chickens out“), der beschreibt, dass viele angekündigte Massnahmen letztlich abgeschwächt oder zurückgenommen wurden. Dennoch blieb die Unsicherheit bestehen, was den globalen Handel bremste und den Protektionismus unter dem Motto «America First» verstärkte. Geopolitisch blieb 2025 ebenfalls angespannt: Der Krieg in der Ukraine setzte sich fort, und im Nahen Osten hielt die Instabilität trotz eines Waffenstillstands im Oktober an.

  39. 133

    Das Börsenmagazin vom 19.Dezember 2025

    Märkte unter Spannung: Tech-Schwäche belastet USA, Schweiz zeigt Stärke Von Ferienstimmung war an den Finanzmärkten in der vergangenen Woche noch wenig zu spüren. Zwar nähert sich das Börsenjahr seinem Ende, doch mehrere wichtige Ereignisse sorgten weiterhin für erhöhte Aufmerksamkeit und spürbare Nervosität unter den Anlegern. Im Zentrum der Marktturbulenzen stand der Technologiesektor. Auslöser war eine Gewinnwarnung des Chip-Herstellers Prodcom, der für das kommende Quartal niedrigere Bruttomargen in Aussicht stellte. Trotz insgesamt solider Geschäftszahlen reagierte der Markt empfindlich: Die Aktie verlor in kurzer Zeit rund 20 Prozent. Der Vorfall unterstreicht einmal mehr, wie hoch die Erwartungen an Technologiewerte inzwischen sind. Der Abgabedruck erfasste weite Teile des US-Marktes und belastete insbesondere die großen amerikanischen Aktienindizes, die bis zur Wochenmitte deutlich nachgaben. Die Entwicklung zeigt, wie anfällig der Markt derzeit auf negative Überraschungen im Technologiesektor reagiert. Deutlich robuster präsentierte sich hingegen der Schweizer Aktienmarkt. Der Leitindex SMI konnte seine relative Stärke bestätigen und liegt seit Anfang November rund 8 Prozent im Plus. Besonders gefragt war in dieser Woche die Aktie der UBS. Rückenwind erhielt das Papier durch Hoffnungen auf weniger strenge regulatorische Eigenkapitalanforderungen, was den Bankensektor insgesamt stützte. Insgesamt bleibt das Marktumfeld angespannt, aber differenziert. Während hoch bewertete Wachstumswerte zunehmend unter Druck geraten, profitieren defensive und finanznahe Titel weiterhin von stabilen Erwartungen.

  40. 132

    Das Börsenmagazin vom 12. Dezember 2025

    Das Börsenmagazin vom 12. Dezember 2025 Wochenrückblick & Märkte: DAX-Stärke, Bayer-Rally, stabile Schweiz Der Wochenrückblick zeigt ein weiterhin freundliches, aber moderates Bild an den internationalen Finanzmärkten. Trotz verhaltener Kursgewinne gehörte der deutsche Leitindex DAX zu den stärkeren Märkten. Besonders im Fokus stand Bayer: Der Chemiekonzern, der aufgrund zahlreicher Klagen in den USA unter Druck stand, erhielt zuletzt Rückenwind durch Signale der US-Regierung. Die Aktie hat seit November rund 40 Prozent zugelegt und trug maßgeblich zur DAX-Entwicklung bei. In der Schweiz zeigte sich der Leitindex SMI über die Woche hinweg kaum verändert. Positiv hervorgetreten ist Roche, dessen Aktie den Aufwärtstrend weiter fortsetzen konnte. Damit bleibt der Schweizer Markt insgesamt stabil, auch wenn größere Impulse in dieser Woche ausblieben. Ein übergeordneter Trend dieser Woche war die vorsichtige, aber freundliche Stimmung der Anleger. Trotz globaler Unsicherheiten fehlen derzeit starke Belastungsfaktoren, sodass die Märkte weiterhin stützend tendieren. Der Ausblick bleibt geprägt von der Frage, welche geldpolitischen Signale die großen Notenbanken in den kommenden Wochen setzen werden. Während in Europa und den USA keine unmittelbaren Überraschungen erwartet werden, richtet sich der Blick verstärkt auf konjunkturelle Daten und deren Einfluss auf die Märkte zum Jahresende. Der Podcast kann zu Informations- und Werbezwecken dienen. Die darin enthaltenen Informationen und Aussagen stellen weder eine Einladung zur Offert Stellung noch eine Aufforderung, ein Angebot oder eine Empfehlung zum Abschluss einer Dienstleistung, zum Kauf/Verkauf von irgendwelchen Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten oder zur Vornahme anderweitiger Transaktionen oder zum Abschluss irgendeiner Art von Rechtsgeschäft dar. Dieser Podcast sowie die darin aufbereiteten Informationen richten sich ausschliesslich an Personen mit Domizil in der Schweiz. Die Anlagebeurteilungen des Investment Researchs werden durch PostFinance produziert und veröffentlicht. PostFinance wählt die im vorliegenden Podcast veröffentlichten Informationen und Meinungen sorgfältig aus und berücksichtigt dabei Quellen welche als zuverlässig und glaubwürdig eingestuft wurden. Gleichwohl kann PostFinance nicht gewährleisten, dass diese Informationen genau, verlässlich, aktuell oder vollständig sind und lehnt im gesetzlich zulässigen Masse die Haftung dafür ab. PostFinance lehnt insbesondere jede Haftung für Verluste ab, die aus einem Investitionsverhalten entstehen können, dem die Informationen aus diesem Podcast zu Grunde liegen. Diesem Podcast liegen zahlreiche Annahmen zu Grunde. Unterschiedliche Annahmen können zu materiell verschiedenen Ergebnissen führen. Die im Podcast geäusserte Meinung kann von den Meinungen anderer Geschäftsbereiche von PostFinance abweichen oder diesen widersprechen, da sie auf der Verwendung unterschiedlicher Annahmen und / oder Kriterien basieren. Der Inhalt des vorliegenden Podcast ist stichtagsbezogen, ist also nur zum Zeitpunkt der Erstellung aktuell und kann sich jederzeit ändern. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Die dargestellte Performance lässt allfällige bei Zeichnung von Anteilen erhobene Kommissionen und Kosten sowie die Dienstleistungsgebühr unberücksichtigt. Der Kurs, der Wert und der Ertrag von Anlagen können schwanken. Investitionen in Finanzinstrumente unterliegen gewissen Risiken und garantieren nicht die Erhaltung des investierten Kapitals oder gar eine Wertsteigerung. PostFinance ist nicht verpflichtet, die Informationen oder Ansichten zu aktualisieren bzw. nicht mehr aktuelle Informationen als solche zu kennzeichnen oder zu entfernen. Durch den vorliegenden Podcast werden keine Ratschläge (Investitions-, Rechts-, Steuerberatung usw.) erteilt. Diese Informationen berücksichtigen weder die spezifischen oder künftigen Anlageziele noch die steuerliche oder finanzielle La

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    Das Börsenmagazin vom 05.Dezember 2025

    Trotz anfänglicher Nervosität wegen möglicher Zinserhöhungen in Japan konnten sich die Märkte stabilisieren und schlossen im Plus. Die Kursgewinne blieben jedoch moderat. Der SMI setzte seine Erholung fort, unterstützt von Roche und Richemont. Auch der Bitcoin erlebte einen Rücksetzer, stabilisierte sich aber wieder. Ein Schwerpunkt lag auf den Carry-Trade-Sorgen in Japan, die durch steigende Zinsen ausgelöst wurden und weltweit zu Kursverlusten führten. In der Schweiz blieb die Inflation stabil, während die Eurozone einen leichten Anstieg verzeichnete. Die Mietpreise sanken, und auch im Dienstleistungssektor ließ der Preisdruck nach. Der Ausblick richtet sich auf die anstehenden Entscheidungen der US-Notenbank und der Schweizerischen Nationalbank. Während in den USA eine Zinssenkung erwartet wird, dürfte der Leitzins in der Schweiz unverändert bleiben. Der Podcast kann zu Informations- und Werbezwecken dienen. Die darin enthaltenen Informationen und Aussagen stellen weder eine Einladung zur Offert Stellung noch eine Aufforderung, ein Angebot oder eine Empfehlung zum Abschluss einer Dienstleistung, zum Kauf/Verkauf von irgendwelchen Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten oder zur Vornahme anderweitiger Transaktionen oder zum Abschluss irgendeiner Art von Rechtsgeschäft dar. Dieser Podcast sowie die darin aufbereiteten Informationen richten sich ausschliesslich an Personen mit Domizil in der Schweiz. Die Anlagebeurteilungen des Investment Researchs werden durch PostFinance produziert und veröffentlicht. PostFinance wählt die im vorliegenden Podcast veröffentlichten Informationen und Meinungen sorgfältig aus und berücksichtigt dabei Quellen welche als zuverlässig und glaubwürdig eingestuft wurden. Gleichwohl kann PostFinance nicht gewährleisten, dass diese Informationen genau, verlässlich, aktuell oder vollständig sind und lehnt im gesetzlich zulässigen Masse die Haftung dafür ab. PostFinance lehnt insbesondere jede Haftung für Verluste ab, die aus einem Investitionsverhalten entstehen können, dem die Informationen aus diesem Podcast zu Grunde liegen. Diesem Podcast liegen zahlreiche Annahmen zu Grunde. Unterschiedliche Annahmen können zu materiell verschiedenen Ergebnissen führen. Die im Podcast geäusserte Meinung kann von den Meinungen anderer Geschäftsbereiche von PostFinance abweichen oder diesen widersprechen, da sie auf der Verwendung unterschiedlicher Annahmen und / oder Kriterien basieren. Der Inhalt des vorliegenden Podcast ist stichtagsbezogen, ist also nur zum Zeitpunkt der Erstellung aktuell und kann sich jederzeit ändern. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Die dargestellte Performance lässt allfällige bei Zeichnung von Anteilen erhobene Kommissionen und Kosten sowie die Dienstleistungsgebühr unberücksichtigt. Der Kurs, der Wert und der Ertrag von Anlagen können schwanken. Investitionen in Finanzinstrumente unterliegen gewissen Risiken und garantieren nicht die Erhaltung des investierten Kapitals oder gar eine Wertsteigerung. PostFinance ist nicht verpflichtet, die Informationen oder Ansichten zu aktualisieren bzw. nicht mehr aktuelle Informationen als solche zu kennzeichnen oder zu entfernen. Durch den vorliegenden Podcast werden keine Ratschläge (Investitions-, Rechts-, Steuerberatung usw.) erteilt. Diese Informationen berücksichtigen weder die spezifischen oder künftigen Anlageziele noch die steuerliche oder finanzielle Lage oder die individuellen Bedürfnisse des einzelnen Empfängers. Diese Informationen und Meinungen sind daher keine geeigneten Grundlagen für Investitionsentscheide. Wir empfehlen Ihnen daher, vor jeder Investition Ihren Finanz- und Ihren Steuerberater zu konsultieren. PostFinance übernimmt keinerlei Haftung für Ansprüche oder Klagen von Dritten basierend auf dem Gebrauch der vorliegenden Informationen. Weitere Inf

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    Das Börsenmagazin vom 28.November 2025

    Die Märkte hatten zuletzt mit spürbarem Gegenwind zu kämpfen. Vor allem die anhaltenden Sorgen über die hohen Bewertungen im KI- und Technologiesektor sorgten für Druck. Viele Aktienindizes rutschten zeitweise deutlich unter die Höchststände von Ende Oktober. In dieser Woche hellte sich das Bild jedoch etwas auf: Die Stimmung stabilisierte sich, und die Märkte präsentierten sich wieder freundlicher. Auch bei den Kryptowährungen war zuletzt viel Bewegung zu beobachten. Der Bitcoin hatte nach einer schwächeren Phase zwischenzeitlich rund 30 % verloren, konnte sich in dieser Woche jedoch wieder erholen und die jüngsten Verluste teilweise wettmachen. Im Mittelpunkt stand weiterhin die Diskussion um den überhitzten KI-Sektor. Die jüngsten Nvidia-Zahlen hatten die Debatte zunächst angefeuert, auch wenn es in dieser Woche keine neuen Impulse gab. Die Anleger bleiben vorsichtig, denn trotz starker Nachfrage im KI-Bereich bleibt die Frage nach der Nachhaltigkeit der hohen Bewertungen präsent. Von ökonomischer Seite kamen solide Signale: Mehrere Konjunkturdaten überraschten positiv, und die Inflationsraten in wichtigen Regionen zeigten weiter nach unten. Das nahm etwas Druck von den Notenbanken und unterstützte die leichte Erholung an den Märkten. Der Blick richtet sich nun auf die kommende Woche: Weitere Konjunkturdaten, unter anderem aus den USA und Europa, sowie neue Inflationszahlen könnten wieder für Bewegung sorgen. Gleichzeitig stehen erneut Technologie- und KI-Themen im Fokus, da Investoren nach Orientierung für das Jahresende suchen. Der Podcast kann zu Informations- und Werbezwecken dienen. Die darin enthaltenen Informationen und Aussagen stellen weder eine Einladung zur Offert Stellung noch eine Aufforderung, ein Angebot oder eine Empfehlung zum Abschluss einer Dienstleistung, zum Kauf/Verkauf von irgendwelchen Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten oder zur Vornahme anderweitiger Transaktionen oder zum Abschluss irgendeiner Art von Rechtsgeschäft dar. Dieser Podcast sowie die darin aufbereiteten Informationen richten sich ausschliesslich an Personen mit Domizil in der Schweiz. Die Anlagebeurteilungen des Investment Researchs werden durch PostFinance produziert und veröffentlicht. PostFinance wählt die im vorliegenden Podcast veröffentlichten Informationen und Meinungen sorgfältig aus und berücksichtigt dabei Quellen welche als zuverlässig und glaubwürdig eingestuft wurden. Gleichwohl kann PostFinance nicht gewährleisten, dass diese Informationen genau, verlässlich, aktuell oder vollständig sind und lehnt im gesetzlich zulässigen Masse die Haftung dafür ab. PostFinance lehnt insbesondere jede Haftung für Verluste ab, die aus einem Investitionsverhalten entstehen können, dem die Informationen aus diesem Podcast zu Grunde liegen. Diesem Podcast liegen zahlreiche Annahmen zu Grunde. Unterschiedliche Annahmen können zu materiell verschiedenen Ergebnissen führen. Die im Podcast geäusserte Meinung kann von den Meinungen anderer Geschäftsbereiche von PostFinance abweichen oder diesen widersprechen, da sie auf der Verwendung unterschiedlicher Annahmen und / oder Kriterien basieren. Der Inhalt des vorliegenden Podcast ist stichtagsbezogen, ist also nur zum Zeitpunkt der Erstellung aktuell und kann sich jederzeit ändern. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Die dargestellte Performance lässt allfällige bei Zeichnung von Anteilen erhobene Kommissionen und Kosten sowie die Dienstleistungsgebühr unberücksichtigt. Der Kurs, der Wert und der Ertrag von Anlagen können schwanken. Investitionen in Finanzinstrumente unterliegen gewissen Risiken und garantieren nicht die Erhaltung des investierten Kapitals oder gar eine Wertsteigerung. PostFinance ist nicht verpflichtet, die Informationen oder Ansichten zu aktualisieren bzw. nicht mehr aktuelle Informationen als solche zu kennzeichnen oder zu entfernen. Durch den vorliegenden Podcast werden keine Ratschläge (Investitions-, Rechts-, St

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    Das Börsenmagazin vom 21. November 2025

    Die Märkte haben eine harte Woche hinter sich, und von einer Erholung war nichts zu sehen. Bereits am Montag rutschten die meisten Börsen deutlich ins Minus. Die Stimmung blieb nervös, insbesondere bei den Technologiewerten. Alle blickten gespannt auf die Quartalszahlen von Nvidia, die am Mittwoch veröffentlicht wurden. Zwar übertraf Nvidia die Erwartungen deutlich, und kurzzeitig kam Freude auf – doch diese hielt nicht lange. Noch am selben Tag drehten die Kurse wieder nach unten. Am Ende der Woche notierten die meisten Börsen 2–3 % tiefer. Auch Bitcoin geriet stark unter Druck und fiel am Freitag zeitweise unter 85'000 USD, rund 30 % niedriger als noch Anfang November. Der Rückgang bei Kryptowährungen hing mit Zinsängsten, Gewinnmitnahmen und der Auflösung gehebelter Positionen zusammen. Viele Investoren reduzierten ihr Risiko, was den Druck auf digitale Assets zusätzlich verstärkte. Unterdessen bleibt Nvidia das mit Abstand grösste Unternehmen der Welt und macht mittlerweile rund 7 % des S&P 500 aus – entsprechend hoch war die Spannung vor den Zahlen. Das Unternehmen übertraf die Erwartungen erneut und erhöhte sogar den Ausblick. Die Nachfrage nach KI-Chips bleibt damit sehr stark. Dennoch konnten die guten Nachrichten die Sorgen vor einer möglichen KI-Blase nur kurz beruhigen. Die Aktie stieg zunächst, gab dann jedoch wieder nach und verlor über die Woche hinweg rund 2 %. Auch die Zahlen der US-Retailer Walmart und Home Depot waren aufschlussreich, da sie einen direkten Einblick in die Lage der US-Haushalte geben. Home Depot warnte vor einer Zurückhaltung bei grösseren Anschaffungen, während Walmart optimistischer auftrat und die Jahresprognose anhob. Beide Unternehmen kämpfen jedoch mit den Zollbelastungen. Bisher konnten sie grössere Preiserhöhungen vermeiden, warnen jedoch, dass diese kommen könnten, sobald die Lagerbestände sinken. In der Schweiz wurden die neuesten BIP-Zahlen veröffentlicht: Die Wirtschaft schrumpfte im dritten Quartal um 0,5 %. Besonders die Chemie- und Pharmaindustrie verzeichnete deutliche Rückgänge. Damit hat sich die Schweizer Konjunktur klar abgekühlt – nachdem sie in den Quartalen zuvor noch gewachsen war. Zu den Belastungsfaktoren gehören die negativen Zolleffekte sowie vermutlich vorgezogene Exporte zu Jahresbeginn. Die Hoffnung steigt nun, dass das neue Handelsabkommen mit den USA bald in Kraft tritt und Entlastung bringt. Auch aus den USA gab es wichtige Daten: Mit grosser Verspätung erschien der Arbeitsmarktbericht für September. Die Zahl der neu geschaffenen Stellen übertraf die Erwartungen und zeigte ein robusteres Bild als die während des Shutdowns veröffentlichten privaten Daten. Die Berichtssaison der Unternehmen ist nun weitgehend abgeschlossen. In den kommenden Tagen werden in den USA mehrere Konjunkturindikatoren nachgereicht, die aufgrund des Shutdowns verspätet sind. Dennoch bleibt die Datenlage dünn, da einige wichtige Berichte – etwa der Arbeitsmarktbericht für Oktober – gar nicht mehr erscheinen werden. Am Freitag richtet sich der Blick auf die Eurozone: Dort werden die neuesten Inflationsschätzungen veröffentlicht, die Hinweise darauf geben, wie viel Spielraum die Europäische Zentralbank bei zukünftigen Zinsschritten hat. Der Podcast kann zu Informations- und Werbezwecken dienen. Die darin enthaltenen Informationen und Aussagen stellen weder eine Einladung zur Offert Stellung noch eine Aufforderung, ein Angebot oder eine Empfehlung zum Abschluss einer Dienstleistung, zum Kauf/Verkauf von irgendwelchen Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten oder zur Vornahme anderweitiger Transaktionen oder zum Abschluss irgendeiner Art von Rechtsgeschäft dar. Dieser Podcast sowie die darin aufbereiteten Informationen richten sich ausschliesslich an Personen mit Domizil in der Schweiz. Die Anlagebeurteilungen des Investment Researchs werden durch PostFinance produziert und veröffentlicht. PostFinance wählt die im vorliegenden Podcast veröffentlichten Informationen und Meinung

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    Das Börsenmagazin vom 14. November 2025

    Die Börsen haben sich in dieser Woche von zwei sehr unterschiedlichen Seiten gezeigt. Zu Beginn herrschte grosse Zuversicht: Die Hoffnung auf ein Ende des US-Shutdowns sorgte für starke Kauflaune. Nach 43 Tagen wurde in Washington tatsächlich der längste Regierungsstillstand der Geschichte beendet – und die Kurse legten weltweit deutlich zu. Davon profitierten nicht nur Aktien, sondern auch Gold, Silber sowie Kryptowährungen. Auch in der Schweiz startete die Woche stark. Die Aussicht auf ein neues Handelsabkommen mit den USA beflügelte den Markt. Der SPI erreichte sogar ein neues Allzeithoch. Im Raum steht eine deutliche Senkung der US-Zölle von 39 % auf 15 % – auch wenn 15 % weiterhin deutlich über dem Niveau von vor einem Jahr liegen. Zur Wochenmitte drehte die Stimmung jedoch spürbar. Die US-Börsen schlossen über die gesamte Woche hinweg nahezu unverändert. Der SMI konnte dank der Zollphantasien seine Gewinne hingegen halten und insgesamt rund 3 % zulegen. Gleich mehrere Faktoren belasteten zwischendurch das Sentiment. Die Datenlage in den USA wurde zunehmend problematisch: Durch den langen Shutdown fehlten wichtige Wirtschaftsindikatoren, sodass sich die Märkte auf private Erhebungen verlassen mussten – etwa beim Arbeitsmarkt – und diese fielen schwach aus. Auch die entscheidenden Inflationsdaten wurden nicht veröffentlicht. Der Druck zeigte sich vor allem im Technologiesektor. Hoch bewertete KI- und Wachstumsaktien gerieten erneut deutlich unter Druck. Gleichzeitig verschoben viele Anleger ihr Kapital in defensive Sektoren wie Gesundheit oder Basiskonsum. Während Technologie entsprechend stark verlor, konnten andere Bereiche zulegen. Unternehmensseitig gab es ebenfalls zahlreiche Nachrichten. Richemont überzeugte mit starken Quartalszahlen: Der Konzern steigerte den Umsatz klar, insbesondere dank des robusten Schmuckgeschäfts, und auch in China zeigte sich eine Stabilisierung. Die Aktie gewann rund 4 %. Bei Swiss Re legte der Gewinn deutlich zu, da die jüngsten Naturereignisse weniger teuer ausfielen. Dennoch rutschte die Aktie nach anfänglichen Gewinnen ins Minus – ausgelöst durch Sorgen im Lebensrückversicherungsgeschäft. Für Schlagzeilen sorgte auch Radicant: Die Digitalbank wird eingestellt und gibt ihre Banklizenz zurück. Das belastet das Jahresergebnis der Muttergesellschaft BLKB um bis zu 60 Millionen Franken. Die Märkte reagierten jedoch gelassen, da die Dividende stabil bleiben soll. Im Fokus stand zudem On Holding: Der Sportartikelhersteller überzeugte einmal mehr mit starken Quartalszahlen. Die Aktie stieg zwischenzeitlich um über 20 %. Nächste Woche richtet sich die volle Aufmerksamkeit der Märkte auf ein Unternehmen: Nvidia präsentiert seine Quartalszahlen. Nach den jüngsten Rücksetzern im Tech-Sektor gelten diese Ergebnisse als wegweisend – sowohl für die allgemeine Marktstimmung als auch für die Frage, ob der KI-Boom in diesem Tempo weitergeht. Wichtig werden zudem die Zahlen von Walmart und Home Depot, da sie direkt zeigen, wie es den US-Haushalten geht und wie stark das wirtschaftliche Umfeld auf den Konsum drückt. Der Podcast kann zu Informations- und Werbezwecken dienen. Die darin enthaltenen Informationen und Aussagen stellen weder eine Einladung zur Offert Stellung noch eine Aufforderung, ein Angebot oder eine Empfehlung zum Abschluss einer Dienstleistung, zum Kauf/Verkauf von irgendwelchen Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten oder zur Vornahme anderweitiger Transaktionen oder zum Abschluss irgendeiner Art von Rechtsgeschäft dar. Dieser Podcast sowie die darin aufbereiteten Informationen richten sich ausschliesslich an Personen mit Domizil in der Schweiz. Die Anlagebeurteilungen des Investment Researchs werden durch PostFinance produziert und veröffentlicht. PostFinance wählt die im vorliegenden Podcast veröffentlichten Informationen und Meinungen sorgfältig aus und berücksichtigt dabei Quellen welche als zuverlässig und glaubwürdig eingestuft wurden. Gleichwohl kann PostFinance ni

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    Das Börsenmagazin vom 7. November 2025

    In der vergangenen Woche gerieten mehrere grosse Technologieunternehmen unter Druck. Der Breitmarkt konnte jedoch noch leicht zulegen. Diese Woche wirkten die Finanzmärkte insgesamt nervöser – viele Anlegerinnen und Anleger beginnen zunehmend, die hohen Bewertungen insbesondere im Bereich der Künstlichen Intelligenz kritisch zu hinterfragen. Besonders deutlich zeigte sich diese Entwicklung in den USA, wo die grossen Aktienindizes nachgaben. Auch in Europa setzte sich die schwächere Tendenz fort: Der deutsche Leitindex DAX verlor leicht an Wert. Nach einer starken ersten Jahreshälfte bewegt sich der DAX bereits seit dem Sommer überwiegend seitwärts. Der Schweizer Aktienmarkt stach dagegen positiv hervor. Der SMI profitierte offenbar von seiner eher defensiven Ausrichtung und konnte im Wochenverlauf leicht zulegen. Unter den Schweizer Unternehmen legte diese Woche die Swisscom ihre Quartalszahlen vor. Trotz eines Rückgangs des Reingewinns um über 20 % lagen die Ergebnisse über den Erwartungen der Analysten. Entsprechend legte die Swisscom-Aktie nach der Veröffentlichung leicht zu. Hintergrund des Gewinnrückgangs ist die laufende Integration von Vodafone Italien, die weiterhin auf das Ergebnis drückt, aber strategisch voranschreitet. Zu Wochenbeginn wurden zudem die neuesten Inflationszahlen für die Schweiz veröffentlicht. Die Teuerung ist erneut leicht zurückgegangen und liegt nun knapp über der Nullgrenze. In den USA herrscht derzeit aufgrund des Regierungsstillstands eine besondere Situation: Es werden keine offiziellen Wirtschaftsdaten mehr veröffentlicht – der längste Stillstand dieser Art in der US-Geschichte. Die Märkte befinden sich dadurch gewissermassen im Blindflug und orientieren sich an privaten Statistiken. Besonders besorgniserregend war in dieser Woche der Arbeitsmarktbericht, der den geringsten Beschäftigungszuwachs seit über 20 Jahren auswies. Zudem befasste sich der Oberste Gerichtshof der USA mit der Rechtmässigkeit der US-Handelszölle. Mehrere Richter äusserten sich zunächst kritisch, eine endgültige Entscheidung wird jedoch erst in den kommenden Wochen erwartet. Normalerweise würden in der nächsten Woche die wichtigen US-Inflationsdaten veröffentlicht werden. Aufgrund des anhaltenden Regierungsstillstands ist jedoch davon auszugehen, dass diese nicht erscheinen. Auf der Unternehmensseite dürfte es in den kommenden Tagen deutlich ruhiger werden – grosse Namen stehen vorerst nicht auf dem Kalender. Der nächste bedeutende Termin folgt erst in zwei Wochen, wenn der US-Chiphersteller Nvidia seine Quartalszahlen präsentiert – ein Ereignis, das angesichts der aktuellen KI-Euphorie mit Spannung erwartet wird. Der Podcast kann zu Informations- und Werbezwecken dienen. Die darin enthaltenen Informationen und Aussagen stellen weder eine Einladung zur Offert Stellung noch eine Aufforderung, ein Angebot oder eine Empfehlung zum Abschluss einer Dienstleistung, zum Kauf/Verkauf von irgendwelchen Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten oder zur Vornahme anderweitiger Transaktionen oder zum Abschluss irgendeiner Art von Rechtsgeschäft dar. Dieser Podcast sowie die darin aufbereiteten Informationen richten sich ausschliesslich an Personen mit Domizil in der Schweiz. Die Anlagebeurteilungen des Investment Researchs werden durch PostFinance produziert und veröffentlicht. PostFinance wählt die im vorliegenden Podcast veröffentlichten Informationen und Meinungen sorgfältig aus und berücksichtigt dabei Quellen welche als zuverlässig und glaubwürdig eingestuft wurden. Gleichwohl kann PostFinance nicht gewährleisten, dass diese Informationen genau, verlässlich, aktuell oder vollständig sind und lehnt im gesetzlich zulässigen Masse die Haftung dafür ab. PostFinance lehnt insbesondere jede Haftung für Verluste ab, die aus einem Investitionsverhalten entstehen können, dem die Informationen aus diesem Podcast zu Grunde liegen. Diesem Podcast liegen zahlreiche Annahmen zu Grunde. Unterschiedliche Annahmen können zu materie

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    Das Börsenmagazin vom 31. Oktober 2025

    Auch in dieser Woche ging es an den Börsen weiter aufwärts. Besonders in den USA sorgten positive Nachrichten aus dem KI-Sektor für neue Kursgewinne. Die grossen US-Indizes legten im Schnitt um rund 1 % zu. In der Schweiz verlief die Woche hingegen weniger erfreulich: Der SMI verlor über 2 %, da die Schwergewichte Nestlé, Novartis und Roche weiterhin schwach tendierten. Der Goldpreis fiel kurzzeitig unter die Marke von 4’000 USD pro Feinunze, konnte sich jedoch rasch wieder stabilisieren. Insgesamt präsentierten in dieser entscheidenden Börsenwoche rund 30 % der 500 grössten börsenkotierten US-Unternehmen ihre Quartalsergebnisse. Im Fokus standen dabei die grossen Tech-Konzerne – Microsoft, Amazon, Alphabet, Meta und Apple. Die meisten von ihnen übertrafen die Erwartungen, dennoch reagierten Anlegerinnen und Anleger verhaltener als sonst. Der Grund: der zunehmende Kostenanstieg im Wettlauf um Künstliche Intelligenz. Besonders Meta sorgte mit angekündigten Investitionen von über 100 Milliarden US-Dollar für Ernüchterung – die Aktie verlor daraufhin rund 12 %. Besser lief es bei Alphabet und Amazon: Beide Unternehmen profitierten von einem starken Cloud-Geschäft und robusten Werbeeinnahmen, was ihre Aktienkurse deutlich ansteigen liess. In der Schweiz überzeugte die UBS mit einem Gewinn von 2,5 Milliarden Franken. Der vorsichtige Ausblick des Managements dämpfte die Euphorie jedoch rasch. Auch politisch gab es Bewegung: Beim Treffen zwischen den Präsidenten der USA und China signalisierten beide Seiten eine Annäherung. Die USA wollen bestimmte Zölle senken, während China angekündigt hat, wieder mehr Sojabohnen zu importieren. Besonders erfreut reagierten die Märkte auf die Entscheidung, die chinesischen Exportkontrollen für seltene Erden um ein Jahr zu verschieben – dennoch bleiben viele Fragen offen. Auch die Zentralbanken standen im Fokus: Die US-Notenbank (Fed) senkte den Leitzins um 0,25 %, während die Europäische Zentralbank (EZB) die Zinsen unverändert liess. Eine weitere Zinssenkung in den USA in diesem Jahr hält Fed-Chef Jerome Powell derzeit für unsicher. In der kommenden Woche dürfte es etwas ruhiger, aber weiterhin spannend werden. Im Mittelpunkt stehen dann die Quartalszahlen von Palantir und AMD, zwei grossen Profiteuren des KI-Booms. Aufgrund des Regierungsstillstands (Shutdown) ist es allerdings sehr wahrscheinlich, dass keine offiziellen US-Arbeitsmarktdaten veröffentlicht werden. Ersatzweise werden die ADP-Beschäftigungszahlen einen Eindruck vom US-Jobmarkt vermitteln. Zudem werden neue Stimmungsindikatoren aus der Wirtschaft und das Verbrauchervertrauen am Freitag erwartet. Ganz ohne Bewegung dürfte es also auch nächste Woche nicht bleiben. Der Podcast kann zu Informations- und Werbezwecken dienen. Die darin enthaltenen Informationen und Aussagen stellen weder eine Einladung zur Offert Stellung noch eine Aufforderung, ein Angebot oder eine Empfehlung zum Abschluss einer Dienstleistung, zum Kauf/Verkauf von irgendwelchen Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten oder zur Vornahme anderweitiger Transaktionen oder zum Abschluss irgendeiner Art von Rechtsgeschäft dar. Dieser Podcast sowie die darin aufbereiteten Informationen richten sich ausschliesslich an Personen mit Domizil in der Schweiz. Die Anlagebeurteilungen des Investment Researchs werden durch PostFinance produziert und veröffentlicht. PostFinance wählt die im vorliegenden Podcast veröffentlichten Informationen und Meinungen sorgfältig aus und berücksichtigt dabei Quellen welche als zuverlässig und glaubwürdig eingestuft wurden. Gleichwohl kann PostFinance nicht gewährleisten, dass diese Informationen genau, verlässlich, aktuell oder vollständig sind und lehnt im gesetzlich zulässigen Masse die Haftung dafür ab. PostFinance lehnt insbesondere jede Haftung für Verluste ab, die aus einem Investitionsverhalten entstehen können, dem die Informationen aus diesem Podcast zu Grunde liegen. Diesem Podcast liegen zahlreiche Annahmen zu Grunde. Untersc

  47. 125

    Das Börsenmagazin vom 24. Oktober 2025

    In der vergangenen Woche ist der Konflikt zwischen den USA und China erneut aufgeflammt – diesmal wegen der sogenannten seltenen Erden. Doch die Sorgen der Anlegerinnen und Anleger haben sich im Verlauf der Woche wieder etwas gelegt, und an den Märkten wurden wieder Gewinne verbucht. Die meisten Aktienindizes legten um rund 1 % zu, während der japanische Nikkei mit einem Wochengewinn von 3 % besonders positiv auffiel. Grund dafür war die Einigung innerhalb der Regierungskoalition, die für Erleichterung und Zuversicht an den Märkten sorgte. Auch der Goldpreis stand im Fokus: Seit Anfang September hat er eine beeindruckende Rally hingelegt und ist zeitweise um fast 30 % auf knapp 4’400 USD pro Feinunze gestiegen. In dieser Woche kam es jedoch zu einer deutlichen Korrektur – Gold verlor über 6 % und notiert nun wieder knapp oberhalb der Marke von 4’000 USD. In der Schweiz richtete sich der Blick auf die Quartalszahlen von Roche. Der Pharmakonzern konnte die Erwartungen nicht erfüllen, insbesondere die Verkaufszahlen fielen enttäuschend aus. Positiv ist jedoch, dass Roche seine Gewinnprognose für 2025 angehoben hat und nur geringe Auswirkungen der US-Handelszölle auf die eigene Geschäftsentwicklung erwartet. Dennoch verlor die Roche-Aktie im Wochenverlauf rund 4 %. Besser lief es für den Auftragsfertiger Lonza. Das Unternehmen bestätigte seinen Ausblick für das Gesamtjahr und rechnet ebenfalls nur mit minimalen Auswirkungen der US-Handelspolitik, da ein grosser Teil der Produktion ohnehin in den Vereinigten Staaten erfolgt. Die Lonza-Aktie konnte im Wochenverlauf um knapp 4 % zulegen. Auch in den USA standen wichtige Unternehmenszahlen im Fokus. Tesla und Netflix veröffentlichten ihre Quartalsergebnisse – die Erwartungen waren hoch, wurden aber nicht vollständig erfüllt. Bei Netflix führten unerwartete Kosten im Zusammenhang mit einem Steuerstreit in Brasilien dazu, dass der Quartalsgewinn unter den Prognosen lag. Die Aktie verlor daraufhin über 10 % und notiert nun fast 20 % unter dem Hoch von Mitte Juli. Tesla konnte zwar einen Rekordumsatz erzielen, blieb beim Gewinn jedoch hinter den Erwartungen zurück. Die Aktie verlor zunächst über 3 %, erholte sich aber gegen Ende der Woche wieder deutlich. In der kommenden Woche geht es mit den Quartalszahlen der grossen Tech-Konzerne weiter: Microsoft, Amazon, Apple und Google – vier der sogenannten „Glorreichen Sieben“ – werden ihre Ergebnisse präsentieren. Damit steht uns die wohl wichtigste Börsenwoche dieser Berichtssaison bevor. Wie bereits in dieser Woche zu sehen war, reicht das Erfüllen hoher Erwartungen allein oft nicht aus, um die Märkte zu beeindrucken. Auch aus volkswirtschaftlicher Sicht dürfte es spannend bleiben: Am Mittwoch steht der nächste Zinsentscheid der US-Notenbank (Fed) an. Die Märkte rechnen fest mit einer weiteren Zinssenkung um 25 Basispunkte. Am Donnerstag folgt dann die Entscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) – hier wird jedoch keine weitere Zinssenkung erwartet. Der Podcast kann zu Informations- und Werbezwecken dienen. Die darin enthaltenen Informationen und Aussagen stellen weder eine Einladung zur Offert Stellung noch eine Aufforderung, ein Angebot oder eine Empfehlung zum Abschluss einer Dienstleistung, zum Kauf/Verkauf von irgendwelchen Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten oder zur Vornahme anderweitiger Transaktionen oder zum Abschluss irgendeiner Art von Rechtsgeschäft dar. Dieser Podcast sowie die darin aufbereiteten Informationen richten sich ausschliesslich an Personen mit Domizil in der Schweiz. Die Anlagebeurteilungen des Investment Researchs werden durch PostFinance produziert und veröffentlicht. PostFinance wählt die im vorliegenden Podcast veröffentlichten Informationen und Meinungen sorgfältig aus und berücksichtigt dabei Quellen welche als zuverlässig und glaubwürdig eingestuft wurden. Gleichwohl kann PostFinance nicht gewährleisten, dass diese Informationen genau, verlässlich, aktuell oder vollständig sind und lehnt

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    Das Börsenmagazin vom 17. Oktober 2025

    Zu Beginn der Woche hat sich die Stimmung an den Finanzmärkten zunächst etwas eingetrübt. Die am Freitagabend eingereichten US-Zollanträge belasteten insbesondere die amerikanischen Aktienmärkte. Inzwischen scheint Präsident Trump jedoch wieder etwas zurückgerudert zu sein. Das geplante Treffen mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping am Asien-Pazifik-Gipfel Ende Oktober steht vorerst weiterhin auf dem Programm. Zusammen mit Fortschritten im Nahost-Friedensprozess sorgte das zu Wochenbeginn für eine gewisse Beruhigung an den Märkten. Auch die positiven Quartalszahlen der Grossbanken trugen zu dieser besseren Stimmung bei. Am Donnerstag jedoch verschlechterte sich die Lage erneut: Die Berichte regionaler US-Banken weckten neue Sorgen über die Qualität ihrer Kreditportfolios. Als Reaktion suchten viele Anlegerinnen und Anleger Zuflucht in sicheren Häfen. Sowohl Gold als auch Silber erreichten neue Rekordstände – Gold notiert mittlerweile bei rund 4’400 USD pro Feinunze, während sich der Silberpreis seit Jahresbeginn nahezu verdoppelt hat. Auch der Schweizer Franken war stark gefragt. Unter dem Strich schlossen die Aktienmärkte deutlich im Minus, während Anleihen, Edelmetalle und der Franken klar zulegen konnten. Bis zur Wochenmitte überzeugten die Grossbanken mit erfreulichen Zahlen und übertrafen die Erwartungen der Analysten. Einige Finanzinstitute steigerten ihre Gewinne sogar zweistellig. Besonders stark präsentierten sich das Handelsgeschäft und das Investmentbanking, was an den Börsen positiv aufgenommen wurde. So legten Bankaktien nach den Veröffentlichungen spürbar zu – die Aktie von Wells Fargo stieg beispielsweise am Dienstag um über 7 %. Auch in der Schweiz sorgten Unternehmensnachrichten für Bewegung. Nestlé überraschte mit starken Zahlen. Der neue CEO plant, den Konzern effizienter zu gestalten und stärker auf Innovation und Marketing zu setzen. Gleichzeitig sollen in den nächsten zwei Jahren rund 16’000 Stellen abgebaut werden – ein Sparkurs, der an der Börse gut ankam: Die Nestlé-Aktie legte um mehr als 8 % zu. Auch ABB präsentierte überzeugende Ergebnisse: Umsatz, Auftragseingang und Gewinn stiegen weiter an. Die Börsenreaktion blieb allerdings verhalten, und die Aktie gab leicht nach. Gegen Ende der kommenden Woche dürfte es wirtschaftlich besonders spannend werden: Dann werden endlich die US-Inflationszahlen veröffentlicht. Aufgrund des Regierungsstillstands waren viele wichtige Daten zuletzt gar nicht oder nur verzögert publiziert worden. Die Inflationswerte sind entscheidend im Hinblick auf die nächste Zinsentscheidung der US-Notenbank (Fed) am 29. Oktober. Der Markt rechnet aktuell mit einer Senkung des Leitzinses um 25 Basispunkte. Auch in Europa werden kommende Woche mehrere Stimmungsindikatoren veröffentlicht. Zudem nimmt die Berichtssaison wieder Fahrt auf: In den USA stehen unter anderem die Quartalszahlen von Netflix (Dienstag) und Tesla (Mittwoch) im Fokus. In der Schweiz werden die Ergebnisse von Roche, Lonza und Holcim erwartet. Der Podcast kann zu Informations- und Werbezwecken dienen. Die darin enthaltenen Informationen und Aussagen stellen weder eine Einladung zur Offert Stellung noch eine Aufforderung, ein Angebot oder eine Empfehlung zum Abschluss einer Dienstleistung, zum Kauf/Verkauf von irgendwelchen Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten oder zur Vornahme anderweitiger Transaktionen oder zum Abschluss irgendeiner Art von Rechtsgeschäft dar. Dieser Podcast sowie die darin aufbereiteten Informationen richten sich ausschliesslich an Personen mit Domizil in der Schweiz. Die Anlagebeurteilungen des Investment Researchs werden durch PostFinance produziert und veröffentlicht. PostFinance wählt die im vorliegenden Podcast veröffentlichten Informationen und Meinungen sorgfältig aus und berücksichtigt dabei Quellen welche als zuverlässig und glaubwürdig eingestuft wurden. Gleichwohl kann PostFinance nicht gewährleisten, dass diese Informationen genau, verlässlich, aktuell oder vollständig

  49. 123

    Das Börsenmagazin vom 10. Oktober 2025

    Auch diese Woche herrschte an den Börsen eine positive Stimmung. Die amerikanischen Aktienindizes S&P 500 und Nasdaq sowie der Schweizer SMI (nicht SBI) haben allesamt neue Rekordmarken erreicht. Der Aktienmarkt trotzt somit weiterhin den geopolitischen Spannungen und den Unsicherheiten, die durch die US-Zollpolitik ausgelöst werden. Der Wochenauftakt stand vor allem im Zeichen politischer Ereignisse. In Japan wurde am vergangenen Wochenende Sanae Takeishi zur Vorsitzenden der Regierungspartei gewählt. Sie dürfte damit voraussichtlich die nächste Premierministerin des Landes werden – ein historischer Schritt, der an den japanischen Börsen für Begeisterung sorgte. Der Nikkei-Index legte im Wochenverlauf um über 5 % zu. Anleger hoffen offenbar, dass mit Takeishi eine Befürworterin einer weiterhin ultra-expansiven Fiskal- und Geldpolitik an die Macht kommt. In Frankreich hingegen setzt sich die politische Instabilität fort: Bereits zum fünften Mal innerhalb von zwei Jahren ist ein Premierminister zurückgetreten. Sébastien Lecoq-Neu, erst seit rund einem Monat im Amt, kündigte am Montag seinen Rücktritt an. Die Sorgen um die politische Stabilität des Landes haben sich dadurch weiter verschärft. Infolgedessen sind die Renditen französischer Staatsanleihen im Vergleich zu deutschen Papieren deutlich gestiegen – auf das höchste Niveau seit 2012. Am Mittwoch wurde zudem ein symbolträchtiger Meilenstein erreicht: Der Goldpreis überschritt erstmals die Marke von 4’000 USD pro Feinunze. Damit hat sich der Preis seit Februar 2024 verdoppelt und ist allein in diesem Jahr um rund 50 % gestiegen. Für Schlagzeilen sorgte auch der US-Tech-Sektor: AMD, ein direkter Konkurrent von Nvidia, wird künftig den ChatGPT-Entwickler OpenAI mit KI-Chips beliefern. Anleger erwarten durch diese Partnerschaft Milliardenumsätze. Die AMD-Aktie legte in der Folge um über 40 % zu und erreichte ein neues Allzeithoch. In der kommenden Woche nimmt die Berichtssaison für das dritte Quartal richtig Fahrt auf. Wie üblich werden zunächst die grossen US-Banken – darunter Citigroup, Goldman Sachs und J.P. Morgan – ihre Ergebnisse veröffentlichen. Auch aus volkswirtschaftlicher Sicht bleibt es spannend: Besonders die US-Inflationsdaten werden im Fokus stehen. Diese dürften entscheidend sein für die nächste Zinsentscheidung der US-Notenbank (Fed) am 29. Oktober. Der Markt rechnet derzeit mit einer Senkung des Leitzinses um 25 Basispunkte. Der Podcast kann zu Informations- und Werbezwecken dienen. Die darin enthaltenen Informationen und Aussagen stellen weder eine Einladung zur Offert Stellung noch eine Aufforderung, ein Angebot oder eine Empfehlung zum Abschluss einer Dienstleistung, zum Kauf/Verkauf von irgendwelchen Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten oder zur Vornahme anderweitiger Transaktionen oder zum Abschluss irgendeiner Art von Rechtsgeschäft dar. Dieser Podcast sowie die darin aufbereiteten Informationen richten sich ausschliesslich an Personen mit Domizil in der Schweiz. Die Anlagebeurteilungen des Investment Researchs werden durch PostFinance produziert und veröffentlicht. PostFinance wählt die im vorliegenden Podcast veröffentlichten Informationen und Meinungen sorgfältig aus und berücksichtigt dabei Quellen welche als zuverlässig und glaubwürdig eingestuft wurden. Gleichwohl kann PostFinance nicht gewährleisten, dass diese Informationen genau, verlässlich, aktuell oder vollständig sind und lehnt im gesetzlich zulässigen Masse die Haftung dafür ab. PostFinance lehnt insbesondere jede Haftung für Verluste ab, die aus einem Investitionsverhalten entstehen können, dem die Informationen aus diesem Podcast zu Grunde liegen. Diesem Podcast liegen zahlreiche Annahmen zu Grunde. Unterschiedliche Annahmen können zu materiell verschiedenen Ergebnissen führen. Die im Podcast geäusserte Meinung kann von den Meinungen anderer Geschäftsbereiche von PostFinance abweichen oder diesen widersprechen, da sie auf der Verwendung unterschiedlicher Annahmen und / od

  50. 122

    Das Börsenmagazin vom 3. Oktober 2025

    Insgesamt dürfte es für die meisten Anlegerinnen und Anleger eine erfreuliche Woche gewesen sein. Weltweit schlossen die Aktienindizes klar im Plus. Besonders stark präsentierte sich diesmal auch der Schweizer Aktienmarkt, der im Gegensatz zur Vorwoche deutlich zulegen konnte. Der SMI gewann über 4 % an Wert. Einen wesentlichen Beitrag dazu leistete Roche mit einem Kursplus von 12 %. Auch in den USA legten die Leitindizes zu. Bemerkenswert war die Gelassenheit der Anlegerinnen und Anleger im Hinblick auf den ersten Regierungsstillstand seit sieben Jahren, der am Mittwoch begann. Zudem setzte Gold seinen Höhenflug fort, und auch die Kryptowährungen konnten wieder deutlich zulegen. Im Pharmasektor war in dieser Woche erstmals seit Monaten eine gewisse Euphorie zu spüren. Auslöser waren zwei Nachrichten aus den USA: Erstens erzielte Pfizer eine Einigung mit der US-Regierung, wonach bestimmte Medikamente im Rahmen von Medicaid künftig günstiger abgegeben werden. An den Börsen kam dies überraschend positiv an, da die Preisreduktionen nur diesen Vertriebskanal betreffen und die Auswirkungen auf die Branche daher überschaubar bleiben dürften. Zweitens wurde bekannt, dass die von Präsident Trump angekündigten Zölle auf Arzneimittelimporte vorerst nicht umgesetzt werden. Stattdessen sollen nur jene Pharmakonzerne belastet werden, die ihre Produktion nicht in die USA verlagern oder keine Investitionen dort tätigen. Roche hatte bereits zu Jahresbeginn umfangreiche Investitionen in den USA angekündigt und dürfte damit gut aufgestellt sein. Wie jeweils zu Monatsbeginn wurden auch die neuesten Konjunkturdaten veröffentlicht. In der Schweiz standen die Inflationszahlen im Fokus. Die Teuerung blieb leicht unter den Erwartungen und verharrt nun bereits den dritten Monat in Folge bei 0,2 %. Auch die Kerninflation zeigte keine Veränderung. In der Eurozone hingegen ist die Inflation leicht gestiegen und liegt aktuell bei 2,2 %. Besonders relevant wären in dieser Woche jedoch die US-Arbeitsmarktdaten gewesen. Aufgrund des Government Shutdowns wird die zuständige Behörde diese aber voraussichtlich nicht veröffentlichen. Das ist unglücklich, da der amerikanische Arbeitsmarkt zuletzt Anzeichen von Schwäche zeigte und die aktuellen Daten für künftige Zinsschritte der Zentralbank von entscheidender Bedeutung wären. Für die kommende Woche ist mit einer Übergangsphase zu rechnen, in der weniger relevante Nachrichten anstehen. Viele wichtige Zahlen und Daten – darunter der Beginn der neuen Berichtssaison und die aktuellen US-Inflationszahlen – werden erst in der übernächsten Woche veröffentlicht. Der Podcast kann zu Informations- und Werbezwecken dienen. Die darin enthaltenen Informationen und Aussagen stellen weder eine Einladung zur Offert Stellung noch eine Aufforderung, ein Angebot oder eine Empfehlung zum Abschluss einer Dienstleistung, zum Kauf/Verkauf von irgendwelchen Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten oder zur Vornahme anderweitiger Transaktionen oder zum Abschluss irgendeiner Art von Rechtsgeschäft dar. Dieser Podcast sowie die darin aufbereiteten Informationen richten sich ausschliesslich an Personen mit Domizil in der Schweiz. Die Anlagebeurteilungen des Investment Researchs werden durch PostFinance produziert und veröffentlicht. PostFinance wählt die im vorliegenden Podcast veröffentlichten Informationen und Meinungen sorgfältig aus und berücksichtigt dabei Quellen welche als zuverlässig und glaubwürdig eingestuft wurden. Gleichwohl kann PostFinance nicht gewährleisten, dass diese Informationen genau, verlässlich, aktuell oder vollständig sind und lehnt im gesetzlich zulässigen Masse die Haftung dafür ab. PostFinance lehnt insbesondere jede Haftung für Verluste ab, die aus einem Investitionsverhalten entstehen können, dem die Informationen aus diesem Podcast zu Grunde liegen. Diesem Podcast liegen zahlreiche Annahmen zu Grunde. Unterschiedliche Annahmen können zu materiell verschiedenen Ergebnissen führen. Die im Podcast geä

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