EPISODE · Apr 11, 2025 · 2 MIN
Das Börsenmagazin vom 11. April 2025
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Die vergangene Woche hat den Finanzmärkten weltweit starke Turbulenzen beschert. Ausgelöst wurden die Kursverluste durch den von Donald Trump ausgerufenen „Liberation Day“, der mit massiver Unsicherheit einherging. In der Folge verloren die Aktienmärkte in der ersten Wochenhälfte zwischen 6 und 8 Prozent an Wert. Auch der Schweizer Leitindex SMI geriet unter Druck und sackte zwischenzeitlich um bis zu 17 Prozent ab. Besonders stark belastet wurde der Schweizer Markt durch Befürchtungen über mögliche neue Zölle auf Pharmaprodukte – ein für die Schweiz zentraler Exportsektor. Zwar verkündete der ehemalige US-Präsident am Mittwoch überraschend einen 90-tägigen Aufschub der angekündigten Zollmaßnahmen, was kurzfristig zu einem massiven Aufschwung an den Börsen führte. Doch die Erholung war nur von kurzer Dauer – die Märkte reagierten bald wieder nervös. Auch auf dem Devisenmarkt zeigt sich das wachsende Misstrauen. Der US-Dollar verlor im Wochenverlauf deutlich an Wert, während der Schweizer Franken gegenüber der US-Währung um 4 Prozent zulegen konnte – so stark wie seit 2011 nicht mehr. Ein weiterer Profiteur der Unsicherheiten war einmal mehr Gold: Das Edelmetall legte im Wochenverlauf ebenfalls um rund 4 Prozent zu. In der kommenden Woche richtet sich der Blick der Märkte auf die beginnende Berichtssaison. Heute stehen die Quartalszahlen der großen Finanzkonzerne im Fokus. Nachdem der Finanzsektor zuletzt deutliche Verluste hinnehmen musste, könnten die frischen Unternehmenszahlen entscheidende Impulse für die weitere Marktentwicklung liefern.
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Die vergangene Woche hat den Finanzmärkten weltweit starke Turbulenzen beschert. Ausgelöst wurden die Kursverluste durch den von Donald Trump ausgerufenen „Liberation Day“, der mit massiver Unsicherheit einherging. In der Folge verloren die Aktienmärkte in der ersten Wochenhälfte zwischen 6 und 8 Prozent an Wert. Auch der Schweizer Leitindex SMI geriet unter Druck und sackte zwischenzeitlich um bis zu 17 Prozent ab. Besonders stark belastet wurde der Schweizer Markt durch Befürchtungen über mögliche neue Zölle auf Pharmaprodukte – ein für die Schweiz zentraler Exportsektor. Zwar verkündete der ehemalige US-Präsident am Mittwoch überraschend einen 90-tägigen Aufschub der angekündigten Zollmaßnahmen, was kurzfristig zu einem massiven Aufschwung an den Börsen führte. Doch die Erholung war nur von kurzer Dauer – die Märkte reagierten bald wieder nervös. Auch auf dem Devisenmarkt zeigt sich das wachsende Misstrauen. Der US-Dollar verlor im Wochenverlauf deutlich an Wert, während der Schweizer Franken gegenüber der US-Währung um 4 Prozent zulegen konnte – so stark wie seit 2011 nicht mehr. Ein weiterer Profiteur der Unsicherheiten war einmal mehr Gold: Das Edelmetall legte im Wochenverlauf ebenfalls um rund 4 Prozent zu. In der kommenden Woche richtet sich der Blick der Märkte auf die beginnende Berichtssaison. Heute stehen die Quartalszahlen der großen Finanzkonzerne im Fokus. Nachdem der Finanzsektor zuletzt deutliche Verluste hinnehmen musste, könnten die frischen Unternehmenszahlen entscheidende Impulse für die weitere Marktentwicklung liefern.
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