EPISODE · Feb 14, 2025 · 3 MIN
Das Börsenmagazin vom 14. Februar 2025
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In der vergangenen Woche zeigten sich die europäischen Börsen von ihrer starken Seite. Der DAX legte um über 3 % zu, während der SMI mit einem Anstieg von 2,5 % seinem Allzeithoch näherkam. Als Hauptgrund für diese Kursgewinne gelten Berichte über mögliche Friedensgespräche zwischen Russland und der Ukraine, die an den Märkten für Optimismus sorgten. Besonders im Fokus stand in der Schweiz der Nahrungsmittelkonzern Nestlé. Das Unternehmen überzeugte mit starken Quartalszahlen, vielversprechenden Wachstumsaussichten und einer höheren Dividende unter der neuen Führung. Die Aktie legte in der vergangenen Woche um 6 % zu und steht seit Jahresbeginn bereits 12 % im Plus. Während sich die Aktienmärkte positiv entwickelten, stagnierte der Bitcoin-Kurs bei rund 97.000 US-Dollar und zeigte kaum Bewegung. Ein zentrales Thema an den Finanzmärkten waren die US-Inflationsdaten, die höher ausfielen als erwartet. Die Gesamtinflation stieg auf 3,0 % – der vierte Anstieg in Folge. Diese Entwicklung kam für Experten wenig überraschend, da bereits im Vorfeld vor anhaltendem Preisdruck gewarnt wurde. Die US-Notenbank Fed reagierte mit einer vorsichtigen Haltung. Während die Märkte zuvor noch mit zwei Zinssenkungen in diesem Jahr gerechnet hatten, wird nun nur noch eine Senkung erwartet. Dies führte zu einer negativen Reaktion an den US-Aktienmärkten: Die Kurse gaben nach, während die Renditen von Staatsanleihen kurzfristig anstiegen, bevor sich die Märkte wieder stabilisierten. Auch in der Schweiz wurden neue Inflationsdaten veröffentlicht. Die Gesamtinflation sank auf 0,4 %, doch die Kerninflation – also die Teuerung ohne Energie- und Lebensmittelpreise – stieg auf 0,9 %. Haupttreiber waren höhere Dienstleistungspreise. Aus wirtschaftlicher Sicht dürfte die kommende Woche eher ruhig verlaufen. Dennoch stehen einige bedeutende Datenveröffentlichungen an: • US-Immobilienmarktdaten: Diese Zahlen geben einen wichtigen Einblick in die Baukonjunktur der USA. • Einkaufsmanagerindizes: Diese Indikatoren messen die Stimmung in den Unternehmen und gelten als wichtiger Frühindikator für die wirtschaftliche Entwicklung der Industrienationen. • Schweizer BIP-Schätzung: Am 17. Februar veröffentlicht das SECO seine Schätzung zum Wirtschaftswachstum im vierten Quartal 2024 – und damit auch eine Einschätzung zur gesamten Jahresentwicklung. Die Märkte werden gespannt auf diese Daten blicken, um mögliche Signale für die wirtschaftliche Richtung in den kommenden Monaten zu erhalten.
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In der vergangenen Woche zeigten sich die europäischen Börsen von ihrer starken Seite. Der DAX legte um über 3 % zu, während der SMI mit einem Anstieg von 2,5 % seinem Allzeithoch näherkam. Als Hauptgrund für diese Kursgewinne gelten Berichte über mögliche Friedensgespräche zwischen Russland und der Ukraine, die an den Märkten für Optimismus sorgten. Besonders im Fokus stand in der Schweiz der Nahrungsmittelkonzern Nestlé. Das Unternehmen überzeugte mit starken Quartalszahlen, vielversprechenden Wachstumsaussichten und einer höheren Dividende unter der neuen Führung. Die Aktie legte in der vergangenen Woche um 6 % zu und steht seit Jahresbeginn bereits 12 % im Plus. Während sich die Aktienmärkte positiv entwickelten, stagnierte der Bitcoin-Kurs bei rund 97.000 US-Dollar und zeigte kaum Bewegung. Ein zentrales Thema an den Finanzmärkten waren die US-Inflationsdaten, die höher ausfielen als erwartet. Die Gesamtinflation stieg auf 3,0 % – der vierte Anstieg in Folge. Diese Entwicklung kam für Experten wenig überraschend, da bereits im Vorfeld vor anhaltendem Preisdruck gewarnt wurde. Die US-Notenbank Fed reagierte mit einer vorsichtigen Haltung. Während die Märkte zuvor noch mit zwei Zinssenkungen in diesem Jahr gerechnet hatten, wird nun nur noch eine Senkung erwartet. Dies führte zu einer negativen Reaktion an den US-Aktienmärkten: Die Kurse gaben nach, während die Renditen von Staatsanleihen kurzfristig anstiegen, bevor sich die Märkte wieder stabilisierten. Auch in der Schweiz wurden neue Inflationsdaten veröffentlicht. Die Gesamtinflation sank auf 0,4 %, doch die Kerninflation – also die Teuerung ohne Energie- und Lebensmittelpreise – stieg auf 0,9 %. Haupttreiber waren höhere Dienstleistungspreise. Aus wirtschaftlicher Sicht dürfte die kommende Woche eher ruhig verlaufen. Dennoch stehen einige bedeutende Datenveröffentlichungen an: • US-Immobilienmarktdaten: Diese Zahlen geben einen wichtigen Einblick in die Baukonjunktur der USA. • Einkaufsmanagerindizes: Diese Indikatoren messen die Stimmung in den Unternehmen und gelten als wichtiger Frühindikator für die wirtschaftliche Entwicklung der Industrienationen. • Schweizer BIP-Schätzung: Am 17. Februar veröffentlicht das SECO seine Schätzung zum Wirtschaftswachstum im vierten Quartal 2024 – und damit auch eine Einschätzung zur gesamten Jahresentwicklung. Die Märkte werden gespannt auf diese Daten blicken, um mögliche Signale für die wirtschaftliche Richtung in den kommenden Monaten zu erhalten.
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