EPISODE · Mar 21, 2025 · 3 MIN
Das Börsenmagazin vom 21. März 2025
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Der Frühling lässt an den Finanzmärkten weiterhin auf sich warten. Statt Aufbruchsstimmung dominiert an den Börsen eine winterliche Tristesse. Die Kurse bewegten sich in den vergangenen Tagen nur geringfügig, wobei europäische Märkte eine etwas bessere Performance zeigten als die US-Börsen. Ein klarer Gewinner der Woche war hingegen Gold, das mit einem neuen Rekordhoch glänzen konnte. Ein zusätzlicher Unsicherheitsfaktor war der sogenannte "Hexensabbat" am Freitag, ein Tag, an dem zahlreiche Derivate gleichzeitig auslaufen und die Volatilität an den Märkten traditionell steigt. Auch die laufende Berichtssaison der Schweizer Unternehmen brachte keine positiven Impulse. Besonders hart traf es Swatch und Richemont, die mit ihren Zahlen nicht überzeugen konnten. Swissquote blieb ebenfalls hinter den Erwartungen zurück. Der Schienenfahrzeughersteller Stadler Rail musste aufgrund sinkender Umsätze seine Dividende drastisch kürzen. Auch die Aktie von Calida verzeichnete deutliche Verluste von rund zehn Prozent. Die Zinspolitik der Zentralbanken prägte ebenfalls das Marktgeschehen. Die Schweizerische Nationalbank (SNB) senkte ihren Leitzins bereits zum fünften Mal in Folge, um der steigenden Unsicherheit an den globalen Finanzmärkten entgegenzuwirken. In den USA hingegen blieb die Federal Reserve (Fed) bei ihrer aktuellen Zinspolitik und nahm keine Anpassungen vor. Dennoch stieg die Nervosität an den US-Märkten deutlich, da die Inflationserwartungen merklich anzogen. In der kommenden Woche richtet sich die Aufmerksamkeit der Investoren auf neue Konjunkturdaten aus den führenden Industrienationen. Diese Stimmungsindikatoren gelten als verlässliche Wegweiser für die wirtschaftliche Entwicklung. Besonders im Fokus steht das Konsumverhalten der US-Haushalte im Februar. Nachdem die Amerikaner im Januar ausgesprochen sparsam waren, dürfte diese Kennzahl entscheidende Hinweise auf die wirtschaftliche Dynamik in den USA liefern.
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Der Frühling lässt an den Finanzmärkten weiterhin auf sich warten. Statt Aufbruchsstimmung dominiert an den Börsen eine winterliche Tristesse. Die Kurse bewegten sich in den vergangenen Tagen nur geringfügig, wobei europäische Märkte eine etwas bessere Performance zeigten als die US-Börsen. Ein klarer Gewinner der Woche war hingegen Gold, das mit einem neuen Rekordhoch glänzen konnte. Ein zusätzlicher Unsicherheitsfaktor war der sogenannte "Hexensabbat" am Freitag, ein Tag, an dem zahlreiche Derivate gleichzeitig auslaufen und die Volatilität an den Märkten traditionell steigt. Auch die laufende Berichtssaison der Schweizer Unternehmen brachte keine positiven Impulse. Besonders hart traf es Swatch und Richemont, die mit ihren Zahlen nicht überzeugen konnten. Swissquote blieb ebenfalls hinter den Erwartungen zurück. Der Schienenfahrzeughersteller Stadler Rail musste aufgrund sinkender Umsätze seine Dividende drastisch kürzen. Auch die Aktie von Calida verzeichnete deutliche Verluste von rund zehn Prozent. Die Zinspolitik der Zentralbanken prägte ebenfalls das Marktgeschehen. Die Schweizerische Nationalbank (SNB) senkte ihren Leitzins bereits zum fünften Mal in Folge, um der steigenden Unsicherheit an den globalen Finanzmärkten entgegenzuwirken. In den USA hingegen blieb die Federal Reserve (Fed) bei ihrer aktuellen Zinspolitik und nahm keine Anpassungen vor. Dennoch stieg die Nervosität an den US-Märkten deutlich, da die Inflationserwartungen merklich anzogen. In der kommenden Woche richtet sich die Aufmerksamkeit der Investoren auf neue Konjunkturdaten aus den führenden Industrienationen. Diese Stimmungsindikatoren gelten als verlässliche Wegweiser für die wirtschaftliche Entwicklung. Besonders im Fokus steht das Konsumverhalten der US-Haushalte im Februar. Nachdem die Amerikaner im Januar ausgesprochen sparsam waren, dürfte diese Kennzahl entscheidende Hinweise auf die wirtschaftliche Dynamik in den USA liefern.
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