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EPISODE · Nov 29, 2024 · 3 MIN

Das Börsenmagazin vom 29. November 2024

from PostFinance Börsenmagazin - der wöchentliche Podcast · host radio1.ch

Die US-Märkte haben eine eher ruhige Handelswoche erlebt, die insgesamt auch kurz war – mit Thanksgiving am Donnerstag. Zudem ist die Berichtssaison so gut wie abgeschlossen. Die wichtigsten Indizes notierten entsprechend nahezu unverändert in der Nähe ihrer Allzeithochs. Für etwas Bewegung sorgte zu Beginn der Woche die Wahl von Scott Bessos zum neuen US-Finanzminister. Diese wurde von den Märkten positiv aufgenommen. Der ehemalige Hedgefonds-Manager gilt als marktorientiert und moderater als Trump in Bezug auf Zölle. Im Gegensatz dazu führten Trumps Aussagen zu Zöllen gegen China, Mexiko und Kanada vor allem bei den globalen Automobilherstellern zu Kursverlusten. Der Bitcoin zeigte sich zum ersten Mal seit der US-Wahl eher schwach und verlor zwischenzeitlich fast 10 Prozent. Er hat sich jedoch wieder erholt und handelt nun erneut bei 96.000 US-Dollar. In den USA sind die Preise der privaten Konsumausgaben von 2,7 Prozent auf 2,8 Prozent gestiegen. Diese Zahl gilt als bevorzugter Inflationsindikator der US-Notenbank. Gleichzeitig haben die US-Konsumenten effektiv mehr ausgegeben. Die anhaltend robuste Konjunktur sowie die hartnäckig hohe Inflationsrate machen die Situation für die amerikanische Notenbank weiterhin schwierig. Aber auch in Deutschland hat sich die Inflation als widerstandsfähig erwiesen. Im November stieg sie sogar wieder an, von 2 Prozent auf 2,2 Prozent. Dies ist in erster Linie auf die Preise für Dienstleistungen zurückzuführen. Immerhin blieb der Anstieg unter den Erwartungen. Am Montag veröffentlicht das Bundesamt für Wohnungswesen den neuesten hypothekarischen Referenzzinssatz. Es wird spannend sein zu sehen, ob die gesunkenen Hypothekarzinsen ausreichen, damit der Satz bereits jetzt von 1,75 Prozent auf 1,5 Prozent gesenkt wird, oder ob dies voraussichtlich erst im März 2025 geschieht. Eine Absenkung hätte direkte Auswirkungen auf Mietzinsanpassungen und könnte die Mieter finanziell entlasten. Zu Beginn der Woche stehen in Europa und den USA die Einkaufsmanagerindizes an, die einen guten Einblick in die zukünftige Konjunkturentwicklung geben. Ende der Woche werden zudem die neuesten Daten aus den USA zur Konsumentenstimmung und zum Arbeitsmarkt veröffentlicht. Von Unternehmensseite wird es auch nächste Woche ruhig bleiben.

Die US-Märkte haben eine eher ruhige Handelswoche erlebt, die insgesamt auch kurz war – mit Thanksgiving am Donnerstag. Zudem ist die Berichtssaison so gut wie abgeschlossen. Die wichtigsten Indizes notierten entsprechend nahezu unverändert in der Nähe ihrer Allzeithochs. Für etwas Bewegung sorgte zu Beginn der Woche die Wahl von Scott Bessos zum neuen US-Finanzminister. Diese wurde von den Märkten positiv aufgenommen. Der ehemalige Hedgefonds-Manager gilt als marktorientiert und moderater als Trump in Bezug auf Zölle. Im Gegensatz dazu führten Trumps Aussagen zu Zöllen gegen China, Mexiko und Kanada vor allem bei den globalen Automobilherstellern zu Kursverlusten. Der Bitcoin zeigte sich zum ersten Mal seit der US-Wahl eher schwach und verlor zwischenzeitlich fast 10 Prozent. Er hat sich jedoch wieder erholt und handelt nun erneut bei 96.000 US-Dollar. In den USA sind die Preise der privaten Konsumausgaben von 2,7 Prozent auf 2,8 Prozent gestiegen. Diese Zahl gilt als bevorzugter Inflationsindikator der US-Notenbank. Gleichzeitig haben die US-Konsumenten effektiv mehr ausgegeben. Die anhaltend robuste Konjunktur sowie die hartnäckig hohe Inflationsrate machen die Situation für die amerikanische Notenbank weiterhin schwierig. Aber auch in Deutschland hat sich die Inflation als widerstandsfähig erwiesen. Im November stieg sie sogar wieder an, von 2 Prozent auf 2,2 Prozent. Dies ist in erster Linie auf die Preise für Dienstleistungen zurückzuführen. Immerhin blieb der Anstieg unter den Erwartungen. Am Montag veröffentlicht das Bundesamt für Wohnungswesen den neuesten hypothekarischen Referenzzinssatz. Es wird spannend sein zu sehen, ob die gesunkenen Hypothekarzinsen ausreichen, damit der Satz bereits jetzt von 1,75 Prozent auf 1,5 Prozent gesenkt wird, oder ob dies voraussichtlich erst im März 2025 geschieht. Eine Absenkung hätte direkte Auswirkungen auf Mietzinsanpassungen und könnte die Mieter finanziell entlasten. Zu Beginn der Woche stehen in Europa und den USA die Einkaufsmanagerindizes an, die einen guten Einblick in die zukünftige Konjunkturentwicklung geben. Ende der Woche werden zudem die neuesten Daten aus den USA zur Konsumentenstimmung und zum Arbeitsmarkt veröffentlicht. Von Unternehmensseite wird es auch nächste Woche ruhig bleiben.

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