Der Aufstieg der Tussi
from Tages-Anzeigerin Hosted by Annick Senn, Annik Hosmann, Sara Spreiter
Kostenlose Anmeldung zum Live Podcast «Tages-Anzeigerin» am Suisse Live Podcast Festival. Lange Fingernägeln, Mini-Jupes, Hüft-Jeans und ganz viel Strass: Das sind für viele typische Tussi-Merkmale. Geprägt haben dieses Bild in den Nullerjahren Stars wie Paris Hilton und Britney Spears. Spätestens seit dem «Barbie»-Film ist die Tussi in der Popkultur zurück – und zwar mit einer neuen Bedeutung. Genau darüber hat die deutsche Autorin und Filmemacherin Jovana Reisinger in ihrem neuen essayistischen Buch «Pleasure» geschrieben. Reisinger bezeichnet sich selbst als Tussi und zwar mit Stolz. Denn was bisher als Abwertung galt, sei nun vielmehr ein politischer Akt und eine Art von Selbstermächtigung. Frauen, die viel Wert aufs Äussere legen würden unterschätzt und darin stecke eine subversive Kraft, ist Reisinger überzeugt. In einer neuen Folge des Podasts «Tages-Anzeigerin» diskutieren die Hosts Annik Hosmann und Annick Senn über ihre Beziehung zum Begriff Tussi, von wo er überhaupt kommt und darüber, was das Ganze mit Klassismus zu tun hat. Hosts: Annick Senn und Annik Hosmann Produzentin: Sara Spreiter Wann wird was diskutiert: 01:00 Schlagzeilen 03:00 Hauptthema 25:30 Tipps Links: Das Buch von Jovana Reisinger «Pleasure» Text von Katharina Walser «Barbiecore und der Kampf gegen das Patriarchat – Trägt die neue feministische Welle pink?» Text von Jovana Reisinger «Die subversive Kraft der Tussi, oder: In Barbiecore gegen das Patriarchat» Das Buch «Intermezzo» von Sally Rooney Die Comedianne Anissa Loucif Die Playlist zum Podcast «Tages-Anzeigerin» auf Spotify Habt ihr Lob, Kritik oder Gedanken zum Thema? Schreibt uns an [email protected]
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Lange galt die Tussi als blonde, billig gekleidete und nicht besonders intelligente Frau. Doch derzeit erhält der Begriff eine neue Deutung – und damit einen gesellschaftlicher Aufstieg.
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