EPISODE · Jan 30, 2026 · 20 MIN
🎙#EinBlick – nachgefragt Prof. Clarissa Kurscheid: Vernetzte Versorgung – weg vom „Gärtledenken"
from EinBlick – Der Podcast · host meko factory Redaktionsbüro für Berlin-Chemie AG
EinBlick – nachgefragt Podcast mit Interviews und Diskussionsrunden mit Expert:innen des Gesundheitswesens Vernetzte Versorgung: Weg vom „Gärtledenken" hin zu einer modernen Primärversorgung Fachjournalist und EinBlick-Redakteur Christoph Nitz spricht mit Professor Clarissa Kurscheid über die notwendige Transformation des deutschen Gesundheitssystems und die aktuellen Reformpläne zur Primärversorgung. Im Fokus steht die Frage, wie interprofessionelle Teams, eine verbesserte Kommunikation und das Aufbrechen von Silodenken die Patientenversorgung effizienter gestalten können. Professorin Clarissa Kurscheid ist Gesundheitsökonomin und Geschäftsführerin des Forschungsinstituts für Gesundheits- und Systemgestaltung, kurz figus, das unter dem Leitgedanken „Gestalten heißt verändern" arbeitet. Von 2021 bis 2024 war sie Präsidentin der EUFH Hochschule für Gesundheit, Pädagogik und Soziales. Ihre Expertise in der Versorgungsforschung vertiefte sie unter anderem beim Aufbau des Gesundheitsnetzes Zürich sowie im Projekt „Gesundes Kinzigtal". Die Neugestaltung der Primärversorgung erfordert laut Kurscheid einen grundlegenden Paradigmenwechsel: weg von starren Hierarchien hin zu einer kooperativen Steuerung durch qualifizierte Gesundheitsberufe wie Physician Assistants oder Community Health Nurses. Mit einem starken Fokus auf geschlechtersensible Prävention – insbesondere im Bereich der Frauenherzgesundheit – und sekundärpräventive Ansätze zur Vermeidung von Pflegebedürftigkeit zeigt sie auf, wie eine zeitgemäße Versorgung aussehen kann: sektorenübergreifend, evidenzbasiert und fest in der Region verwurzelt. Ihre Impulse zu diesen Themen bringt sie auch beim 19. Kongress für Gesundheitsnetzwerker in Berlin ein.
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EinBlick – nachgefragt Podcast mit Interviews und Diskussionsrunden mit Expert:innen des Gesundheitswesens Vernetzte Versorgung: Weg vom „Gärtledenken" hin zu einer modernen Primärversorgung Fachjournalist und EinBlick-Redakteur Christoph Nitz spricht mit Professor Clarissa Kurscheid über die notwendige Transformation des deutschen Gesundheitssystems und die aktuellen Reformpläne zur Primärversorgung. Im Fokus steht die Frage, wie interprofessionelle Teams, eine verbesserte Kommunikation und das Aufbrechen von Silodenken die Patientenversorgung effizienter gestalten können. Professorin Clarissa Kurscheid ist Gesundheitsökonomin und Geschäftsführerin des Forschungsinstituts für Gesundheits- und Systemgestaltung, kurz figus, das unter dem Leitgedanken „Gestalten heißt verändern" arbeitet. Von 2021 bis 2024 war sie Präsidentin der EUFH Hochschule für Gesundheit, Pädagogik und Soziales. Ihre Expertise in der Versorgungsforschung vertiefte sie unter anderem beim Aufbau des Gesundheitsnetzes Zürich sowie im Projekt „Gesundes Kinzigtal". Die Neugestaltung der Primärversorgung erfordert laut Kurscheid einen grundlegenden Paradigmenwechsel: weg von starren Hierarchien hin zu einer kooperativen Steuerung durch qualifizierte Gesundheitsberufe wie Physician Assistants oder Community Health Nurses. Mit einem starken Fokus auf geschlechtersensible Prävention – insbesondere im Bereich der Frauenherzgesundheit – und sekundärpräventive Ansätze zur Vermeidung von Pflegebedürftigkeit zeigt sie auf, wie eine zeitgemäße Versorgung aussehen kann: sektorenübergreifend, evidenzbasiert und fest in der Region verwurzelt. Ihre Impulse zu diesen Themen bringt sie auch beim 19. Kongress für Gesundheitsnetzwerker in Berlin ein.
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