EPISODE · May 24, 2026 · 17 MIN
Ende der Entwicklungspolitik - internationale Zusammenarbeit nach Entwicklungshilfe und Multilateralismus
from WORLD.OS_Neue Partnerschaften für Europa · host Julius Murke
In dieser Folge spricht Julius Murke darüber, warum das klassische Konzept von Entwicklungspolitik nicht mehr zu den Realitäten einer multipolaren und geökonomischen Welt passt.Ausgehend von seinen Erfahrungen in globaler Gesundheit, digitaler Infrastruktur und internationaler Zusammenarbeit argumentiert er, dass die aktuellen geopolitischen Veränderungen den Bedarf an internationaler Kooperation nicht verringern — sondern ihren Zweck grundlegend verändern.Während Industriepolitik, technologische Souveränität, wirtschaftliche Sicherheit und resiliente Lieferketten weltweit wieder ins Zentrum politischen Handelns rücken, kann internationale Zusammenarbeit nicht länger primär über klassische Geber-Empfänger-Logiken verstanden werden. Stattdessen entsteht ein neues Modell strategischer Partnerschaften, gemeinsamer technologischer Fähigkeiten und gegenseitiger Interessen.Die Folge beleuchtet unter anderem:Warum die Kategorie „Entwicklungsland“ analytisch kaum noch sinnvoll istWie Geökonomie internationale Zusammenarbeit verändertWarum Europa neue strategische Partnerschaften brauchtWeshalb digitale Infrastruktur und Technologieökosysteme geopolitisch geworden sindWarum internationale Zusammenarbeit künftig stärker um wirtschaftliche Resilienz und gemeinsame industrielle Handlungsfähigkeit kreisen wirdDie Episode ist zugleich Kritik an überholten Entwicklungsparadigmen und ein Plädoyer dafür, internationale Zusammenarbeit für eine Welt neu zu denken, die zunehmend von geopolitischem Wettbewerb, technologischer Transformation und strategischer Interdependenz geprägt ist.Moderiert von Julius Murke — Politikberater, Arzt und Software-Projektmanager mit Schwerpunkt digitale Gesundheit und internationale Zusammenarbeit in Kamerun.
What this episode covers
In dieser Folge spricht Julius Murke darüber, warum das klassische Konzept von Entwicklungspolitik nicht mehr zu den Realitäten einer multipolaren und geökonomischen Welt passt.Ausgehend von seinen Erfahrungen in globaler Gesundheit, digitaler Infrastruktur und internationaler Zusammenarbeit argumentiert er, dass die aktuellen geopolitischen Veränderungen den Bedarf an internationaler Kooperation nicht verringern — sondern ihren Zweck grundlegend verändern.Während Industriepolitik, technologische Souveränität, wirtschaftliche Sicherheit und resiliente Lieferketten weltweit wieder ins Zentrum politischen Handelns rücken, kann internationale Zusammenarbeit nicht länger primär über klassische Geber-Empfänger-Logiken verstanden werden. Stattdessen entsteht ein neues Modell strategischer Partnerschaften, gemeinsamer technologischer Fähigkeiten und gegenseitiger Interessen.Die Folge beleuchtet unter anderem:Warum die Kategorie „Entwicklungsland“ analytisch kaum noch sinnvoll istWie Geökonomie internationale Zusammenarbeit verändertWarum Europa neue strategische Partnerschaften brauchtWeshalb digitale Infrastruktur und Technologieökosysteme geopolitisch geworden sindWarum internationale Zusammenarbeit künftig stärker um wirtschaftliche Resilienz und gemeinsame industrielle Handlungsfähigkeit kreisen wirdDie Episode ist zugleich Kritik an überholten Entwicklungsparadigmen und ein Plädoyer dafür, internationale Zusammenarbeit für eine Welt neu zu denken, die zunehmend von geopolitischem Wettbewerb, technologischer Transformation und strategischer Interdependenz geprägt ist.Moderiert von Julius Murke — Politikberater, Arzt und Software-Projektmanager mit Schwerpunkt digitale Gesundheit und internationale Zusammenarbeit in Kamerun.
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Ende der Entwicklungspolitik - internationale Zusammenarbeit nach Entwicklungshilfe und Multilateralismus
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