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WORLD.OS_Neue Partnerschaften für Europa

Wie kann Europa in einer sich neu ordnenden Welt handlungsfähig bleiben? Wie können Europa und der globale Süden echte Partner werden – nicht durch Entwicklungshilfe, sondern durch gemeinsame Industrie- und Technologiepolitik? Ich bin Politikberater, Arzt und Software-Projektmanager und arbeite für die GIZ in Kamerun. Gemeinsam mit Gästen aus Politik, Wirtschaft und internationaler Zusammenarbeit teste ich, wie diese neue Partnerschaft konkret aussehen kann.

  1. 9

    Europas Sovereign Tech Package: Technologische Souveränität braucht Partnerschaften

    Das neue Sovereign Tech Package der Europäischen Union ist ein großes industriepolitisches und wirtschaftssicherheitspolitisches Vorhaben. Es soll Europas Fähigkeiten in den Bereichen Halbleiter, Cloud-Infrastruktur, künstliche Intelligenz, Open-Source-Software und Energieinfrastruktur stärken.In dieser Episode erkläre ich, was das Paket enthält, warum es einen wichtigen Wandel in der europäischen Politik markiert und weshalb es seine Ziele dennoch kaum erreichen wird, wenn Europa zu stark nach innen blickt. Technologische Souveränität sollte nicht bedeuten, jede Technologie vollständig in Europa zu produzieren. Sie sollte bedeuten, glaubwürdige Alternativen zu haben, Kontrolle über kritische Systeme zu behalten und widerstandsfähige technologische Ökosysteme mit vertrauenswürdigen Partnern aufzubauen.Die Episode zeigt außerdem, dass Europas interne Wirtschafts- und Technologiestrategien weiterhin zu stark von der internationalen Zusammenarbeit getrennt sind. Am Beispiel einer Open-Source-Datenplattform, die durch internationale Kooperation in Afrika entwickelt wurde, argumentiere ich, dass Partnerschaften nicht länger ein nachträglicher Zusatz europäischer Technologiestrategie bleiben dürfen. Sie sollten ein zentraler Bestandteil technologischer Souveränität werden.

  2. 8

    Wirtschaftliche Sicherheit verstehen: Warum wirtschaftliche Engpässe die neue Währung der Macht sind

    Was bedeutet eigentlich „wirtschaftliche Sicherheit“ – und warum taucht der Begriff plötzlich überall auf?In dieser Episode werfen wir einen tiefen Blick auf eines der wichtigsten Konzepte, das derzeit internationale Zusammenarbeit, Industriepolitik und Geopolitik verändert. Von Friend-Shoring und De-Risking über strategische Autonomie bis hin zu resilienten Lieferketten: Staaten auf der ganzen Welt betrachten Technologie, Infrastruktur und globale Wertschöpfungsketten zunehmend als Fragen der nationalen Sicherheit.Die Episode erklärt die theoretischen Grundlagen wirtschaftlicher Sicherheit, das Konzept wirtschaftlicher Engpässe („Economic Choke Points“) und zeigt, wie unterschiedliche Akteure – von der Europäischen Union über die USA bis hin zu China und Schwellenländern – auf diese neue geoökonomische Realität reagieren.Dabei geht es auch um die Frage, ob Entwicklungszusammenarbeit und Handelsliberalisierung als prägende Paradigmen internationaler Kooperation zunehmend von wirtschaftlicher Sicherheit, strategischen Partnerschaften und Industriepolitik abgelöst werden.Wenn die NATO geschaffen wurde, um vor Raketen zu schützen – welche Allianzen werden künftig Halbleiterlieferketten, kritische Rohstoffe, Rechenzentren oder Unterseekabel absichern?Diese Episode ist Teil meiner fortlaufenden Analyse zu partnerschaftsbasierter Industriepolitik und der Zukunft internationaler Zusammenarbeit in einer Welt, in der wirtschaftliche Netzwerke immer stärker über geopolitischen Einfluss entscheiden.

  3. 7

    Das Konzept einer partnerschaftsbasierten Industriepolitik – Teil 2: Geoökonomische Allianzen

    Industriepolitik prägt zunehmend die globale Wirtschaft. Doch es gibt ein grundlegendes Problem: Während Regierungen industriepolitische Strategien national planen, funktionieren die Industrien, die sie aufbauen wollen, längst über internationale Lieferketten, Innovationsnetzwerke, Datenräume, Talentpools und globale Märkte.In diesem zweiten Teil des Deep Dives zur partnerschaftsbasierten Industriepolitik gehe ich der Frage nach, warum nationale Industriepolitik allein in einer vernetzten Welt an ihre Grenzen stößt – und warum geoökonomische Allianzen zu einer der wichtigsten politischen Innovationen der kommenden Jahrzehnte werden könnten.Die Folge analysiert die Risiken einer unkoordinierten Rückkehr der Industriepolitik: globale Subventionswettläufe, Handelsfragmentierung, konkurrierende Technologiestandards und wachsende Ungleichgewichte zwischen großen Wirtschaftsmächten und Entwicklungs- sowie Schwellenländern. Denn viele Staaten verfügen weder über die fiskalischen Ressourcen noch über die technologische Tiefe oder Marktgröße, um alleine mit den USA oder China konkurrieren zu können.Die Episode behandelt unter anderem:• Warum moderne Industrieökosysteme grundsätzlich international sind• Die Grenzen und unbeabsichtigten Folgen nationaler Industriepolitik• Die Risiken von Subventionswettläufen, wirtschaftlicher Fragmentierung und technologischen Blöcken• Warum Entwicklungs- und Schwellenländer im neuen geoökonomischen Wettbewerb besonders unter Druck geraten• Was sich aus Airbus und anderen Beispielen koordinierter Industrieentwicklung lernen lässt• Warum „Partnering“ zur dritten Säule wirtschaftlicher Sicherheit werden könnte• Wie Industrieallianzen Schutz, Förderung und Innovation gleichzeitig stärken können• Warum Europa und der Globale Süden zunehmend gemeinsame geoökonomische Interessen entwickelnAnschließend untersucht die Folge konkret, wie partnerschaftsbasierte Industriepolitik praktisch aussehen könnte:• Lieferkettenpartnerschaften• Produktionspartnerschaften• Gemeinsame Nachfrage- und Beschaffungspartnerschaften• Innovationspartnerschaften• Datenpartnerschaften und vertrauenswürdige Datenräume• Talent- und Ausbildungspartnerschaften• Standardisierungs- und Regulierungspartnerschaften• Finanzierungs- und Investitionspartnerschaften• Resilienzpartnerschaften zur wirtschaftlichen SicherheitDie Episode argumentiert außerdem, dass sich auch die internationale Zusammenarbeit selbst verändern muss. Wirtschaftliche Sicherheit, technologische Fähigkeiten, Innovationsökosysteme und strategische Wertschöpfungsketten werden zunehmend zum Kern internationaler Partnerschaften.Die zentrale Botschaft lautet:Partnerschaften dürfen nicht länger nur ein Zusatz zur Wirtschaftspolitik sein. Wenn Industriepolitik zu einem zentralen Instrument geoökonomischer Konkurrenz wird, dann müssen Partnerschaften zum eigentlichen Betriebssystem wirtschaftlicher Sicherheit und industrieller Transformation werden.Die Zukunft gehört möglicherweise nicht den Staaten, die am meisten Geld ausgeben – sondern denen, die die stärksten Allianzen aufbauen.#Industriepolitik #Wirtschaftssicherheit #Geoökonomie #Industriestrategie #Partnerschaften #GlobalerSüden #Innovation #Technologiepolitik #Europa #InternationaleZusammenarbeit #WorldOSPodcast

  4. 6

    Deep Dive in das Konzept einer partnerschaftsbasierten Industriepolitik – Teil 1: Die Rückkehr der Industriepolitik

    Industriepolitik ist zurück.Von den amerikanischen Gesetzen Inflation Reduction Act und CHIPS Act über den europäischen Net-Zero Industry Act bis hin zu Chinas Strategie Made in China 2025 greifen Regierungen weltweit wieder aktiv in wirtschaftliche Entwicklungen ein. Sie fördern strategische Industrien, investieren in technologische Fähigkeiten und versuchen, ihre wirtschaftliche Sicherheit und Wettbewerbsfähigkeit gezielt zu stärken.Doch was genau ist Industriepolitik? Warum erlebt sie nach Jahrzehnten marktorientierter Wirtschaftspolitik ein so starkes Comeback? Und was sagt ihre Rückkehr über die Veränderungen der globalen Wirtschaft aus?In dieser ersten Folge einer zweiteiligen Deep-Dive-Serie beleuchte ich die Grundlagen der neuen Ära der Industriepolitik. Wir betrachten den Wandel von ordoliberalen und marktzentrierten Ansätzen hin zu einer aktiveren Rolle des Staates, die wirtschaftlichen Argumente für staatliche Eingriffe sowie die wachsende Bedeutung von wirtschaftlicher Sicherheit, technologischer Souveränität, resilienten Lieferketten und strategischen Industrien.Die Episode behandelt unter anderem:• Warum Industriepolitik weltweit zurückkehrt• Die ökonomischen Grundlagen und die Rolle von Marktversagen• Den Wandel von Importsubstitution zu modernen Industriepolitiken• Das Konzept der „Embedded Autonomy“ und die Zusammenarbeit zwischen Staat und Wirtschaft• Die wichtigsten Instrumente der Industriepolitik – von Subventionen und öffentlicher Beschaffung bis hin zu Exportkontrollen und Technologietransfer• Warum immer mehr Regierungen Märkte aktiv gestalten statt nur regulieren• Die wichtigsten industriepolitischen Programme der letzten Jahre, darunter der Inflation Reduction Act, der CHIPS Act, der European Chips Act, der Net-Zero Industry Act, der Critical Raw Materials Act, Made in China 2025, Indiens Production Linked Incentive Programme und Brasiliens Nova Indústria BrasilIm Zentrum der Folge steht jedoch ein grundlegender Widerspruch:Während Industriepolitik zunehmend als nationales Projekt gedacht wird, sind die Industrien, die sie fördern soll, tief in globale Wertschöpfungsnetzwerke, Innovationsökosysteme, Datenströme, Talentpools und Lieferketten eingebunden.Wer die Zukunft von Wirtschaftspolitik verstehen will, muss diesen Widerspruch verstehen.Damit legt diese Episode die Grundlage für Teil 2, in dem ich der Frage nachgehe, warum die nächste Entwicklungsstufe der Industriepolitik möglicherweise in einer partnerschaftsbasierten Industriepolitik liegt.#Industriepolitik #Wirtschaftssicherheit #Geoökonomie #Technologiepolitik #Lieferketten #Innovation #Europa #China #USA #InternationaleZusammenarbeit #WorldOSPodcast

  5. 5

    Ende der Entwicklungspolitik - internationale Zusammenarbeit nach Entwicklungshilfe und Multilateralismus

    In dieser Folge spricht Julius Murke darüber, warum das klassische Konzept von Entwicklungspolitik nicht mehr zu den Realitäten einer multipolaren und geökonomischen Welt passt.Ausgehend von seinen Erfahrungen in globaler Gesundheit, digitaler Infrastruktur und internationaler Zusammenarbeit argumentiert er, dass die aktuellen geopolitischen Veränderungen den Bedarf an internationaler Kooperation nicht verringern — sondern ihren Zweck grundlegend verändern.Während Industriepolitik, technologische Souveränität, wirtschaftliche Sicherheit und resiliente Lieferketten weltweit wieder ins Zentrum politischen Handelns rücken, kann internationale Zusammenarbeit nicht länger primär über klassische Geber-Empfänger-Logiken verstanden werden. Stattdessen entsteht ein neues Modell strategischer Partnerschaften, gemeinsamer technologischer Fähigkeiten und gegenseitiger Interessen.Die Folge beleuchtet unter anderem:Warum die Kategorie „Entwicklungsland“ analytisch kaum noch sinnvoll istWie Geökonomie internationale Zusammenarbeit verändertWarum Europa neue strategische Partnerschaften brauchtWeshalb digitale Infrastruktur und Technologieökosysteme geopolitisch geworden sindWarum internationale Zusammenarbeit künftig stärker um wirtschaftliche Resilienz und gemeinsame industrielle Handlungsfähigkeit kreisen wirdDie Episode ist zugleich Kritik an überholten Entwicklungsparadigmen und ein Plädoyer dafür, internationale Zusammenarbeit für eine Welt neu zu denken, die zunehmend von geopolitischem Wettbewerb, technologischer Transformation und strategischer Interdependenz geprägt ist.Moderiert von Julius Murke — Politikberater, Arzt und Software-Projektmanager mit Schwerpunkt digitale Gesundheit und internationale Zusammenarbeit in Kamerun.

  6. 4

    Industriepolitik als neue Außenpolitik: Europas neue Allianz mit Mittelmächten und der globalen Mehrheit

    Europa kann seine wirtschaftliche, technologische und sicherheitspolitische Handlungsfähigkeit in Zukunft nicht mehr allein sichern. In dieser Folge geht es deshalb um die Frage, warum eine neue Form internationaler Zusammenarbeit nötig ist — und warum ihr Kern in einer partnerschaftlichen Industriepolitik liegen sollte.Ich beschreibe, weshalb Europa neue Partner braucht, warum klassische Entwicklungslogiken nicht mehr ausreichen und wie Sicherheits-, Wirtschafts- und Entwicklungspolitik in einem kohärenten Ansatz zusammengeführt werden können. Im Mittelpunkt steht die Idee, Zukunftstechnologien nicht mehr nur innerhalb Europas zu fördern, sondern gemeinsam mit Mittelmächten und Ländern der globalen Mehrheit zu entwickeln, zu finanzieren und zu skalieren.Außerdem geht es um eine Taxonomie verschiedener Technologiepartnerschaften, um die Analyse konkreter Beispiele wie Airbus, SEMATECH und die European Battery Alliance sowie um die praktische Frage, wie Europa und Deutschland Themen für eine solche partnerschaftliche Industriepolitik priorisieren können.Die Folge zeigt, warum es nicht mehr um Geber und Empfänger gehen kann, sondern um gemeinsame Wertschöpfung, gemeinsame Standards und gemeinsame strategische Handlungsfähigkeit.

  7. 3

    Handel neu denken: 14. Minister*innen-Konferenz der WTO - was es beduetet und wie sich Handel im Multiplex verändert

    Die WTO trifft sich in Yaoundé – aber viele Entscheidungen über Handel fallen längst woanders.In dieser Folge geht es um eine grundlegende Verschiebung: Weg vom regelbasierten, neoliberalen Handelsmodell – hin zu einer Welt, in der Industriepolitik, Technologie und geopolitische Allianzen den Ton angeben.Warum fördern die USA plötzlich aktiv ihre Industrie?Welche Rolle spielt China mit seinem staatlich gesteuerten Modell?Und was bedeutet das für Europa – gerade im Verhältnis zur globalen Mehrheit?Ich spreche darüber, wie sich Handel gerade verändert:Warum es nicht mehr nur um Zölle geht, sondern um Resilienz, Sicherheit und strategische Partnerschaften.Warum klassische Handelsabkommen oft zu kurz greifen.Und warum wir beginnen zu sehen, dass sich ein neues Modell herausbildet: partnerschaftliche Industriepolitik.Gleichzeitig werfen wir einen Blick auf die WTO-Verhandlungen in Yaoundé – und warum es dort für Europa vor allem darum geht, sich als verlässlicher Partner zu positionieren, multilaterale Regeln weiter zu nutzen und mit neuen Formen der Kooperation zu verbinden.Am Ende bleibt eine zentrale Frage:Wenn sich das System ohnehin verändert – warum nutzen wir diesen Moment nicht konsequent, um Handel wirklich partnerschaftlich neu zu gestalten?

  8. 2

    Vom Regelmacher zum Mitspieler? Europas Platz in der neuen Welt

    In dieser Folge geht es um einen grundlegenden Umbruch der Weltordnung – und darum, was er konkret für Europa bedeutet.Die globale Ordnung verschiebt sich von einer westlich dominierten, regelbasierten Struktur hin zu einer multipolaren Realität, in der wirtschaftliche Stärke, technologische Kontrolle und geopolitische Allianzen neu verteilt werden. Macht entsteht heute nicht mehr primär militärisch, sondern entlang von Lieferketten, Daten, Plattformen und technologischen Standards.Europa steht dabei vor einem doppelten Problem: sinkende wirtschaftliche Dynamik und wachsende Abhängigkeiten in zentralen Zukunftstechnologien – von Halbleitern bis zu künstlicher Intelligenz. Gleichzeitig nimmt die Zahl globaler Krisen zu. Klimawandel, Pandemien und geopolitische Konflikte überlagern sich zu einer dauerhaften „Polykrise“, die bestehende Systeme überfordert.Die zentrale These dieser Folge: Internationale Zusammenarbeit ist kein Randthema mehr – sie ist ein strategisches Kerninstrument für wirtschaftliche, technologische und sicherheitspolitische Handlungsfähigkeit.Doch das bestehende System ist dafür nicht ausgelegt. Es ist fragmentiert, projektgetrieben und oft noch von überholten Denkmustern geprägt.Was es stattdessen braucht, ist ein grundlegender Perspektivwechsel: weg von Entwicklungshilfe, hin zu echten Partnerschaften.

  9. 1

    Pilot - Wir brauchen ein neues Konzept für Europas und Deutschlands internationale Zusammenarbeit

    In dieser Folge beschreibe ich, worum es in diesem Podcast geht und warum wir klassische Entwicklungszusammenarbeit und unsere Außenpolitik neu denken müssen.Europa steht an einem Wendepunkt. Die bisherige Ordnung trägt nicht mehr, während der Wettbewerb mit den USA und China zunimmt. Gleichzeitig wird klar: Ohne neue Partner wird Europa weder seine wirtschaftliche und technologische Handlungsfähigkeit sichern noch globale Risiken wie Klimawandel, Pandemien oder digitale Abhängigkeiten bewältigen können.Internationale Zusammenarbeit muss grundlegend neu gedacht werden. Weg von fragmentierter, projektbasierter Entwicklungszusammenarbeit – hin zu einer partnerschaftlichen Industrie- und Technologiepolitik.Der Podcast zeigt, warum Europa bislang in alten Denkmustern verharrt, weshalb sich die Ausgangslagen mit vielen Ländern des sogenannten globalen Südens zunehmend angleichen und welche Chance darin für echte strategische Partnerschaften liegt.Die Folge ist der Auftakt zu einem Podcast, der praktische Erfahrungen aus der Umsetzung mit konzeptionellen Überlegungen verbindet und die Frage stellt: Wie kann internationale Zusammenarbeit so gestaltet werden, dass sie Europas Zukunft sichert?

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