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EPISODE · May 27, 2018 · 1H 16M

endlich. live mit Saskia Jungnikl

from endlich. Wir reden über den Tod

endlich. bei iTunes In dieser Folge ist alles anders: Wir haben live und vor Publikum gepodcastet! Zusammen mit der Wiener Autorin und Journalistin Saskia Jungnikl haben wir in der Buchkönigin in Neukölln über allerlei Dinge gesprochen – über Suizid und das Leben danach, über mediale Berichterstattung, die Fragilität des Lebens und das Tabu des Todes. Und über ihre beiden tollen Bücher! So sieht das aus, wenn wir live podcasten! Saskia ist die perfekte Gesprächspartnerin für unseren ersten Live-Podcast, haben wir uns gedacht. Weil wir uns so gut in ihren beiden Büchern „Papa hat sich erschossen“ und „Eine Reise ins Leben oder wie ich lernte, die Angst vor dem Tod zu überwinden“ wiederfinden. Susann erzählt davon, dass Saskias erstes Buch die Beschäftigung mit dem Suizid ihres Vaters nach vielen Jahren des Wegpackens und Schweigens überhaupt erst in Gang gesetzt hat – und so letztendlich auch ein bißchen mitverantwortlich dafür ist, dass es unseren Podcast gibt. Caro kennt die Reise ins Leben, die Saskia in ihrem zweiten Buch beschreibt, nur allzu gut. Saskia liest uns ein bißchen aus ihren Büchern vor und spricht über das Chaos und das Dunkel, in das sie der Suizid ihres Vaters gestürzt hat, aber auch über die ausschließlich positiven Reaktionen, die sie nach der Veröffentlichung ihrer Bücher erfahren hat. Sie plädiert dafür, dass es eine gute Art und Weise geben kann, wie Medien über Suizide berichten (Stichwort Papageno-Effekt, der kleine und wenig bekannte Bruder des Werther-Effekts) und appelliert an die Verantwortung der Medien, die Berichterstattung zu kontextualisieren und eben nicht auf Effekthhascherei und Skandalisierung auszurichten. Wir sprechen außerdem über die Überforderung, die der Tod und die Trauer mit sich bringen, über das Reden mit und Trinken auf unsere Toten, über die Angst vor dem eigenen Sterben – und warum Sich-Öffnen hilft. Am Ende werden auch noch Fragen aus dem Publikum gestellt! Ein wildes Tier war auch anwesend. Vorher gibt's für Saskia aber noch die Frage mit Max Nr. 17: „Wenn Sie nicht allgemein an Tod denken, sondern an Ihren persönlichen Tod: sind Sie jeweils erschüttert, d.h. tun Sie sich selbst leid oder denken Sie an Personen, die Ihnen nach Ihrem Hinschied leidtun?“ Und weil diesmal alles anders ist, gibt es zum einen keine Fahrradgedanken – und zum anderen wird heute der Song „Alle alle“ aus unserem Intro und Outro gleich zweimal in voller Länge gespielt, in einer Coverversion von der wunderbaren Anne aka Polly's Disaster! Das Original von Peer könnt Ihr hier nachhören. Außerdem unsere bunt gemischten Lese-, Seh- und Hörempfehlungen: „Talking about sex won't make you pregnant. Talking about death won't make you dead.“ „Ich lerne ganz viel übers Loslassen“ „Noch nie habe ich mich so allein gefühlt“ Sternenkinder. Wenn das erste Bild das letzte ist „Was ich nach dem Tod meines Vaters von meinen Freunden gebraucht hätte“ Der Beitrag endlich. live mit Saskia Jungnikl erschien zuerst auf endlich. Podcast. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Episode metadata supplied by the publisher feed · Published May 27, 2018

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endlich. live mit Saskia Jungnikl

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This episode was published on May 27, 2018.

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