EPISODE · Jul 9, 2020
EP 23: Vu iz di hoyptshtot fun yidishland?
from Podcast Jüdische Geschichte · host Daniel Mahla
In dieser Folge präsentieren wir Ihnen den 9. Scholem-Alejchem-Vortrag auf Jiddisch, der im Sommersemester 2019 an der LMU gehalten wurde. Prof. Kalman Weiser von der York University in Toronto geht der Frage nach „Wo befindet sich die Hauptstadt des Jiddischlandes?“ und beschäftigt sich mit der historischen Bedeutung der Städte Wilna und Warschau für das osteuropäische Judentum. Mit viel Witz und Einfühlsamkeit beschreibt er die einstigen Rivalitäten zwischen den beiden Städten, die vor dem Zweiten Weltkrieg Metropolen jüdischen Lebens und jiddischer Kultur waren. Jedes Jahr im Sommersemester - um den 13. Mai, den Todestag von Scholem Alejchem (Pseud. von Sholem Rabinovitch, 1859-1916), dem bekanntesten jiddischen Schriftsteller und Humoristen - findet an der LMU München ein wissenschaftlicher Vortrag in jiddischer Sprache statt. Diese in Deutschland einmalige Veranstaltung soll dem Publikum die einstige Bedeutung des Jiddischen – auch als Sprache der Wissenschaft – ins Bewusstsein rufen. In Kooperation mit dem Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern sowie dank großzügiger Unterstützung durch private Sponsoren ist es der Abteilung für Jüdische Geschichte und Kultur am Historischen Seminar der LMU möglich, Jahr für Jahr international bekannte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus geistes- und kulturwissenschaftlichen Fächern einzuladen. Die Reihe wird organisiert von der Jiddisch-Lektorin der Abteilung, Dr. Evita Wiecki. Gestiftet zum Gedenken an Aisig & Basia Lehrer sel. A. sowie Josef & Esther Stopnitzer sel. A.
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In dieser Folge präsentieren wir Ihnen den 9. Scholem-Alejchem-Vortrag auf Jiddisch, der im Sommersemester 2019 an der LMU gehalten wurde. Prof. Kalman Weiser von der York University in Toronto geht der Frage nach „Wo befindet sich die Hauptstadt des Jiddischlandes?“ und beschäftigt sich mit der historischen Bedeutung der Städte Wilna und Warschau für das osteuropäische Judentum. Mit viel Witz und Einfühlsamkeit beschreibt er die einstigen Rivalitäten zwischen den beiden Städten, die vor dem Zweiten Weltkrieg Metropolen jüdischen Lebens und jiddischer Kultur waren. Jedes Jahr im Sommersemester - um den 13. Mai, den Todestag von Scholem Alejchem (Pseud. von Sholem Rabinovitch, 1859-1916), dem bekanntesten jiddischen Schriftsteller und Humoristen - findet an der LMU München ein wissenschaftlicher Vortrag in jiddischer Sprache statt. Diese in Deutschland einmalige Veranstaltung soll dem Publikum die einstige Bedeutung des Jiddischen – auch als Sprache der Wissenschaft – ins Bewusstsein rufen. In Kooperation mit dem Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern sowie dank großzügiger Unterstützung durch private Sponsoren ist es der Abteilung für Jüdische Geschichte und Kultur am Historischen Seminar der LMU möglich, Jahr für Jahr international bekannte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus geistes- und kulturwissenschaftlichen Fächern einzuladen. Die Reihe wird organisiert von der Jiddisch-Lektorin der Abteilung, Dr. Evita Wiecki. Gestiftet zum Gedenken an Aisig & Basia Lehrer sel. A. sowie Josef & Esther Stopnitzer sel. A.
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