EPISODE · Dec 11, 2025 · 5 MIN
Europa stirbt mit Applaus – Die letzte Stunde
from Neues vom Leckfrosch · host Fockmaster
neunzehn achtunddreißig… zwanzig sechsundzwanzig… Die Uhren ticken gleich. Nur die Uniformen sind teurer geworden. Sie sitzen wieder in gläsernen Palästen, wie einst in München, als Chamberlain „Frieden für unsere Zeit“ rief und heimlich die Koffer für den Krieg packte. Heute heißt der Chamberlain Ursula, heute heißt der Ribbentrop Jens, heute heißt Appeasement „strategische Geduld“. Ein Nato-General, vier Sterne auf der Schulter, spricht das Wort „Präventivschlag“ mit derselben ruhigen Stimme, mit der einst Guderian sagte: „Wo der Panzer durchkommt, ist die Straße.“ Und sie klatschen… Genau wie damals im Sportpalast, nur diesmal ohne „Wollt ihr den totalen Krieg?“ denn der totale Krieg ist ja längst beschlossen. Sie nennen es „Verantwortung“, wie einst „Lebensraum“. Sie nennen es „Wertegemeinschaft“, wie einst „Neuordnung Europas“. Sie nennen es „Rechtsstaat“, wenn sie Journalisten verhaften wie neunzehn-dreiunddreißig die ersten Juden und niemand aufschrie, weil es ja „nur“ die Falschen traf. Europa stirbt mit Applaus! Wie neunzehn-vierzehn, wie neunzehn-neununddreißig, wie zwanzig sechsundzwanzig – immer derselbe verdammte Applaus! Sie haben Todesangst vor dem Frieden, genau wie der Kaiser, genau wie der Führer, genau wie jeder, der nur durch Blut und Eisen seine eigene Bedeutung beweisen kann. Europa verblutet – wieder einmal – und wir klatschen im Takt der Propagandamaschinen. Sie malen den Russen als Untermenschen, wie einst den Slawwie den Juden, wie den Kulaken – immer dasselbe alte Spiel: Erfinde den absoluten Feind, damit niemand fragt, warum dein eigenes Volk in Armut, Angst und Überfremdung versinkt. Sie öffnen die Tore, wie einst hießen sie „Wanderung der Völker“, heute „Willkommenskultur“ – das Ergebnis ist dasselbe: Städte brennen, Frauen verstummen, und die Urenkel derer, die neunzehn-fünfundvierzig befreit wurden, lernen wieder, nachts die Türen dreifach zu verriegeln. Und wer es ausspricht, wird wie damals als „Volksverräter“ gebrandmarkt, nur dass das Brandmal heute ein gesperrtes Konto ist und ein blaues Häkchen, das plötzlich verschwindet. Wir haben das alles schon einmal gesehen: Die Lügenpresse von Goebbels ist nur schneller geworden, die Gestapo trägt heute Hoodies und arbeitet für den Verfassungsschutz, die Reichskristallnacht kommt als „Einzelfall“-Statistik, die Judensterne sind heute russische Namen oder ein falsches Wort bei Facebook. Und die Züge rollen wieder – nur diesmal nicht nach Auschwitz, sondern junge Männer aus Lwiw und Charkiw in den Fleischwolf vor Bachmut, bezahlt mit unseren Steuern, gesegnet von denselben Kirchen, die einst „Gott mit uns“ auf die Koppelschlösser gravieren ließen. Erinnert ihr euch an Nürnberg? An die Angeklagten, die sagten: „Wir haben doch nur Befehle befolgt“? Heute sitzen ihre geistigen Enkel in Brüssel, in Berlin, in Kiew, und befehlen wieder. Und wir… wir befolgen wieder. Europa stirbt mit APPLAUS! Wie Karthago, wie Konstantinopel, wie Wien sechzehn-dreiundachtzig – immer stirbt Europa mit Applaus! Die Barbaren sind längst innerhalb der Mauern, die Senatoren streiten noch über Gender-Pronomen, während die Kathedralen brennen und die letzten Kinder ihre Sprache sprechen, die niemand mehr versteht. Wir sind das Volk von Weimar, von Rom, von Byzanz klatschen, bis die Hände bluten, bis Europa nur noch ein Name auf einer Landkarte ist, die niemand mehr lesen kann. München neunzehn-achtunddreißig. Brüssel zwanzig-sechsundzwanzig. Dieselbe Melodie. Dieselbe Lüge. Dasselbe Ende. Und irgendwo, in einer Stadt, die einmal Paris hieß, klatscht der letzte Europäer mit gebrochenen Händen Beifall für seinen eigenen Untergang.
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neunzehn achtunddreißig… zwanzig sechsundzwanzig… Die Uhren ticken gleich. Nur die Uniformen sind teurer geworden. Sie sitzen wieder in gläsernen Palästen, wie einst in München, als Chamberlain „Frieden für unsere Zeit“ rief und heimlich die Koffer für den Krieg packte. Heute heißt der Chamberlain Ursula, heute heißt der Ribbentrop Jens, heute heißt Appeasement „strategische Geduld“. Ein Nato-General, vier Sterne auf der Schulter, spricht das Wort „Präventivschlag“ mit derselben ruhigen Stimme, mit der einst Guderian sagte: „Wo der Panzer durchkommt, ist die Straße.“ Und sie klatschen… Genau wie damals im Sportpalast, nur diesmal ohne „Wollt ihr den totalen Krieg?“ denn der totale Krieg ist ja längst beschlossen. Sie nennen es „Verantwortung“, wie einst „Lebensraum“. Sie nennen es „Wertegemeinschaft“, wie einst „Neuordnung Europas“. Sie nennen es „Rechtsstaat“, wenn sie Journalisten verhaften wie neunzehn-dreiunddreißig die ersten Juden und niemand aufschrie, weil es ja „nur“ die Falschen traf. Europa stirbt mit Applaus! Wie neunzehn-vierzehn, wie neunzehn-neununddreißig, wie zwanzig sechsundzwanzig – immer derselbe verdammte Applaus! Sie haben Todesangst vor dem Frieden, genau wie der Kaiser, genau wie der Führer, genau wie jeder, der nur durch Blut und Eisen seine eigene Bedeutung beweisen kann. Europa verblutet – wieder einmal – und wir klatschen im Takt der Propagandamaschinen. Sie malen den Russen als Untermenschen, wie einst den Slawwie den Juden, wie den Kulaken – immer dasselbe alte Spiel: Erfinde den absoluten Feind, damit niemand fragt, warum dein eigenes Volk in Armut, Angst und Überfremdung versinkt. Sie öffnen die Tore, wie einst hießen sie „Wanderung der Völker“, heute „Willkommenskultur“ – das Ergebnis ist dasselbe: Städte brennen, Frauen verstummen, und die Urenkel derer, die neunzehn-fünfundvierzig befreit wurden, lernen wieder, nachts die Türen dreifach zu verriegeln. Und wer es ausspricht, wird wie damals als „Volksverräter“ gebrandmarkt, nur dass das Brandmal heute ein gesperrtes Konto ist und ein blaues Häkchen, das plötzlich verschwindet. Wir haben das alles schon einmal gesehen: Die Lügenpresse von Goebbels ist nur schneller geworden, die Gestapo trägt heute Hoodies und arbeitet für den Verfassungsschutz, die Reichskristallnacht kommt als „Einzelfall“-Statistik, die Judensterne sind heute russische Namen oder ein falsches Wort bei Facebook. Und die Züge rollen wieder – nur diesmal nicht nach Auschwitz, sondern junge Männer aus Lwiw und Charkiw in den Fleischwolf vor Bachmut, bezahlt mit unseren Steuern, gesegnet von denselben Kirchen, die einst „Gott mit uns“ auf die Koppelschlösser gravieren ließen. Erinnert ihr euch an Nürnberg? An die Angeklagten, die sagten: „Wir haben doch nur Befehle befolgt“? Heute sitzen ihre geistigen Enkel in Brüssel, in Berlin, in Kiew, und befehlen wieder. Und wir… wir befolgen wieder. Europa stirbt mit APPLAUS! Wie Karthago, wie Konstantinopel, wie Wien sechzehn-dreiundachtzig – immer stirbt Europa mit Applaus! Die Barbaren sind längst innerhalb der Mauern, die Senatoren streiten noch über Gender-Pronomen, während die Kathedralen brennen und die letzten Kinder ihre Sprache sprechen, die niemand mehr versteht. Wir sind das Volk von Weimar, von Rom, von Byzanz klatschen, bis die Hände bluten, bis Europa nur noch ein Name auf einer Landkarte ist, die niemand mehr lesen kann. München neunzehn-achtunddreißig. Brüssel zwanzig-sechsundzwanzig. Dieselbe Melodie. Dieselbe Lüge. Dasselbe Ende. Und irgendwo, in einer Stadt, die einmal Paris hieß, klatscht der letzte Europäer mit gebrochenen Händen Beifall für seinen eigenen Untergang.
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