EPISODE · Jun 3, 2026 · 36 MIN
Fameology – Fame schlägt Fachwissen?
from CHARMANT GESTÖRTER MÄDELSABEND · host CHARMANT GESTÖRTER MÄDELSABEND
Bachelor statt Bachelorarbeit? Oder anders gefragt: Ist Reichweite der neue Leistungsnachweis?Warum scheint heute oft der erfolgreicher zu sein, der die meisten Follower hat – und nicht der mit der meisten Kompetenz? Zwischen Reality-TV, Influencerkultur, Bierhelm-Kevins und akademischen Existenzkrisen sprechen wir über Aufmerksamkeit als neue Währung, soziale Vergleiche und die Frage, ob Sichtbarkeit inzwischen wichtiger geworden ist als Substanz.Warum fühlen wir uns manchmal minderwertig, obwohl wir objektiv viel erreicht haben? Weshalb wirken Fame und Luxus so erstrebenswert? Und haben wir als Gesellschaft vielleicht einfach die falschen Menschen zu Vorbildern gemacht?Eine Folge über Likes, Selbstwert, Oberflächlichkeit, Dunning-Kruger-Mentalität und die unbequeme Erkenntnis, dass wir alle Teil des Spiels sind.Quellen (Auswahl):• Festinger (1954) – A Theory of Social Comparison Processes• Kahneman & Tversky (1974) – Judgment under Uncertainty: Heuristics and Biases• Kruger & Dunning (1999) – Unskilled and Unaware of It• Tajfel & Turner (1979) – An Integrative Theory of Intergroup Conflict• Leary et al. (1995) – Self-Esteem as an Interpersonal Monitor: The Sociometer Hypothesis• Maslow (1943) – A Theory of Human Motivation• Lerner (1980) – The Belief in a Just World• Granata & Marras (2000) – Cost–Benefit of Muscle Co-contraction in Protecting Against Spinal Instability• Hackett & Chow (2013) – The Valsalva Maneuver: Its Effect on Intra-abdominal Pressure and Safety Issues During Resistance Exercise
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